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Sehr schlechte Nachrichten

Diskutiere Sehr schlechte Nachrichten im Krebserkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Darum meine Frage Heute per Spritze gegen die Übelkeit, morgen geht es hoffentlich oral
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #61
Weidenkaetzchen schrieb:
Sie hat mir Tabletten gegen Übelkeit mitgegeben, aber die erstmal reinkriegen...
Darum meine Frage
Heute per Spritze gegen die Übelkeit, morgen geht es hoffentlich oral
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #62
Ich versuche das gute Stück auch mal zu zermörsern und in ihrem Schleckerli unterzumischen. Das akzeptiert sie.
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #63
Wenn das Stressarm geht okay
Toi toi toi
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #64
Viel Erfolg!
Sonst lässt sich Prednisolon (das ist es doch vermutlich?) auch leicht in ganz wenig Wasser auflösen und dann per Spritze oder unter etwas drunter gemischt in die Katz verfrachten. Was für einen Appetitanreger hast Du mitbekommen?
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #65
Bei meinem Ricky wurde eine Chemotherapie gemacht und ihm war nur nach der erste Gabe übel, die weiteren Gaben hat er sehr gut vertragen.
Ich drücke die Daumen, dass das bei Deiner Elfriede auch so ist.
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #66
Guten Morgen,

Leider sieht es gerade nicht gut aus. Elfriede frisst gar nichts mehr, nicht mal so ein Schleckerli, wodurch ich ihr sonst noch Medikamente unterjubeln konnte. Ich habe eben versucht ihr die Medikamente in Wasser verdünnt über eine Spritze ins Maul zu geben,aber sie hat sich massiv gewehrt und scheint jetzt verängstigt. Jetzt kommt Schaum/ Spucke aus dem Mund. Ich weiss nicht ob sie es so versucht loszuwerden oder ob sie sich übergeben muss, aber ganz ehrlich: ich kann nicht mehr. Mir tut es so weh sie so zu sehen und ich möchte ihr nicht noch mehr Spritzen oder Tierarztbesuche zumuten. Ich weiss gerade nicht ob ihr übel ist, sie Schmerzen hat, einfach nur keinen Appetit oder was auch immer, aber ich sehe die Veränderung einfach und es macht mich fertig zu sehen wie sie abbaut. Ich krieg ja nichts in sie rein und wenn, dann nur indem ich sie massiv nötige. Sie hat sich jetzt unter dem Bett versteckt und scheint Angst zu haben.

Meine Finanzen lassen es auch langsam nicht mehr zu jede Woche mehrmals zum TA zu fahren, damit er ihr wieder eine Spritze gibt oder andere Medikamente, damit sie überhaupt mal frisst. Die Chemo muss ich ja auch am Freitag wieder bezahlen, aber so langsam weiss ich nicht mehr, ob das das Richtige ist. Ich weiss es echt nicht mehr. Ich bin hier gerade nur am Weinen und bin echt überfordert damit, wie sich die Situation innerhalb der letzten Wochen entwickelt hat. Sie hat abgenommen, das merke ich und ich merke dass sie geschwächt ist. Zwischendurch scheint sie wieder normal zu sein, aber in der Gesamtheit merkt man doch, dass es ihr nicht gut geht.

Ich werde schauen, ob ich heute noch was in sie reinkriege und wie sie die nächsten Tage drauf ist, aber im Moment, da bin ich ehrlich, bin ich sehr resigniert und hoffnungslos. :-(
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #67
Das klingt absolut nicht ermutigend Grade Elfriedes Verhalten zeigt ja das sie zumindest genervt ist
Für dich steht eine scheinbar unlösbare Frage dahinter...
Weiter machen oder alles abbrechen und ausschließlich dafür sorgen das Elfriedes verbleibende Zeit soviel Lebensqualität bietet wie möglich

Abnehmen kann dir das niemand, vllt hilft es wenn du auf einem Blatt alles Gute und alles Schlechte gegenüber stellst Dabei geht es nicht drum welche Liste länger würde, sondern durch dieses sichtbar machen seiner Gedanken wird oft erfahrbarer was man tief in sich schon weiß Man läßt dieses Bauchwissen nur nicht unbedingt zu

Und morgen durch eine Rücksprache mit dem Haus TA fachliche Aussagen (positiv wie negativ) dazu schreiben
Dieser Prozess braucht ein paar Tage, doch dann ist es klarer für dich

Ich persönlich bin kein so arger Freund von Behandungen die ein Leben verlängern ohne einigermaßene Sicherheit das der Weg erträglich ist
Gilt auch für mich selbst für einen Fall der Fälle
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #68
Ach, das tut mir so leid für Euch 😪Ich weiß wie schwer es ist, sein Tier leiden zu sehen und nichts wirklich tun zu können...
Niemand kann Dir die Entscheidung abnehmen, mit der Therapie fortzufahren oder Dich dagegen zu entscheiden.
Ich hatte ja schon mal ganz zu Anfang geschrieben, dass ich meiner Katze eine Chemo nicht zumuten würde und dazu stehe ich.
Der Kater meiner Mutter hatte auch Krebs sm Vorderlauf. Plattenepithelkrebs. Wir haben ihn operieren lassen,aber keine Chemo. Er hatte nochvein gutes Jahr, dann kam der Krebs schnell und aggressiv zurück und wir haben ihn erlösen lassen.
Du steckst da gerade in einer schlimmen Zwickmühle...man will das Beste und weiß nicht, ob man das Richtige tut.
Dass mit dem Aufschreiben finde ich gut. Vielleicht hilft es Dir...
Ich denke an Euch und wünsche Euch viel Kraft, vor allem keinen langen Leidensweg für Elfriede...
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #69
@Trullala: du hast recht. Sie ist genervt. Sie will das alles nicht. Habe jetzt nochmal versucht auf unterschiedliche Weisen die Tablette in Friedchen reinzukriegen. Nichts zu machen. Weder übers Futter, über eine Spritze ins Mäulchen, noch per Hand. Sie sträubt sich extrem.

Ich will jetzt nicht noch mehr ihr Vertrauen in mich zerstören und eine Fahrt nach Rostock werde ich ihr jetzt nicht auch noch antun. Ich werde jetzt nochmal in Rostock anrufen und schauen was sie sagen, aber ich denke es ist für sie schonender und ehrlicher, sie in Ruhe zu lassen und das zu akzeptieren, was dann kommt. Im Moment zerbricht es mir das Herz, ich hab sie so lieb. Aber das was jetzt ist kann ich mir und ihr nicht noch länger antun. Wenn sie fressen würde, wäre es kein Problem, aber ich kriege ja nicht mal mehr Appetitanreger in sie rein. Sie hat vorhin versucht ein Leckerli zu fressen, aber es klappt einfach nicht.

Ich will mich einfach nicht fragen, ob ich zu wenig getan oder sie zu früh aufgegeben habe. Ich will hier helfen, aber ich das geht im Moment nur noch unter Zwang. Sie ist auch geschlaucht von den letzten Tagen, das sieht man ihr an. Ich habe einfach die Befürchtung, dass ich ihr nicht mehr helfen kann, zumindest nicht stressfrei für sie.
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #70
Im Moment würde sie wohl in ein paar Tagen verhungern bzw verdursten, wenn ich sie nicht irgendwie dazu bekomme, etwas zu sich zu nehmen.
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #71
Oh jee oh jee,
ich würde bei Futterverweigerung und Unwohlsein immer an einen Magenschutz denken, bspw. Ulmenrinde. Die braucht ein paar Stunden um zu wirken und das Tier erkennt daher auch nicht den Zusammenhang. Aber es erscheint einem dann wie ein kleines Wunder, wenn Katz plötzlich wieder mampfend über der Schüssel hängt.
Bedenke einfach, dass die Chemo wirklich heftig ist, es aber von Mal zu Mal besser wird und welche Zeit Du Gevatter Hein damit abschnacken kannst. Zumindest den Magenschutz solltest Du ihr per Spritze eingeben, mit etwas Glück kommt dann schon der Wandel. Aber auch wenn nicht, würde ich noch nicht aufgeben. Die Chemo ist krass zu den Körperzellen, aber das ändert sich auch wieder.
Denk einfach an die Prognose, dass sie gute Chancen hat. Und dann sieh sie wie ein Kind, dem Du ein doofes Fieberzäpfchen reinschieben willst. Kein Kind mag das, aber das hält uns ja auch nicht davon ab, das Notwendige zu tun um ein Fieber zu senken.
Ich wünsch Dir einen Hoffnungsschimmer!
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #72
Ich weiss wie du das meinst und sehe es im Prinzip genauso, aber ich schaff es einfach nicht ihr die Tabletten zu geben, welche sie aber jeden Tag nehmen muss. Gestern hat sie zumindest noch ein wenig Suppe und so geschleckt, heute geht gar nichts mehr. Und wenn sie die Spritze kriegt (leider hat die Tierklinik in SN dank Corona am Wochenende zu), dann hätte ich sie schon wieder zwingen müssen und langsam blutet mir das Herz dabei. Zumal ich gerade so noch die Kosten für die Behandlung am Freitag habe und wenn ich Freitag dann nicht pünktlich Gehalt drauf habe, sieht es auch schon wieder schlecht aus.
Ich hatte mir ja, seit sie im Januar so doll krank war etwas für sie zurückgelegt, aber dass es schon drei Monate später so weit sein wird, dass ich es komplett aufbrauchen würde (waren immerhin schon knapp 1000Euro) habe ich nicht gedacht.
Ich schau mal ob ich irgendwen erreicht kriege. Wenn ich sie ansehe, will ich sie unbedingt retten, habe aber auch das Gefühl dass sie sich und mich fragt, was hier passiert und warum ich das alles mit ihr mache. :-(
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #73
Hast Du denn Magenschutz da?
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #74
Ich überlege die ganze Zeit am Finanziellen. Muss da noch ein paar Dinge recherchieren und melde mich morgen bei dir per PN, Weidenkätzchen 🤗
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #75
Gast49814 schrieb:
Hast Du denn Magenschutz da?
Ich glaube ja (hab einmal weißes und einmal schwarzes Pulver), aber ist das selbe wie mit der Tablette. Krieg ich nicht rein. :-(
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #76
Silly ist ein "anderes Kaliber" als ich Oder sie hat bisher bessere Erfahrungen mit ihren (z. T. schwer kranken) Katzen gemacht
Mein Jerry hatte mehrere Baustellen als er dann Struvit dazu bekam
Ich habe ihn behandeln lassen, gegen die Steine gekämpft Es wurde eine Blasenspülung gemacht weil sich der Harnleiter verlegt hatte Er bekam einen Katheter gelegt Alles in der Hoffnung das es kurzfristig sein muß
Mehrmals war trotz aller Behandlung der Harnleiter verlegt Er saß allein im Bad weil sonst alles voller Pipi gewesen wäre
Klar ging mir das an die Nieren Jerry aber litt Kletterte in die Badewanne zum pieseln Der Katheter verletzte die Blasenwand, es blutete stark Er weinte so allein im Bad Ich setzte mich dazu...
Als erneut der Harnleiter (alles innerhalb von Tagen!!) verlegt war, nochmal eine Blasenspülung nötig wäre habe ich meinen TA nach seiner Einschätzung gefragt
Gemeinsam kamen wir zur Entscheidung ihn gehen zu lassen
Nicht weil so gar nichts mehr behandelt werden konnte, sondern weil dieser Kater definitiv keine Lebensqualität mehr hatte und nicht absehbar war ob sich das wirklich ändern würde
Für mich ist es ein Segen das unsere Mäuse nicht aushalten müssen bis der Körper nicht mehr kann
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #77
Ich habe ihr jetzt mal die zermörserte Tablette nochmal in so eine Schleckpaste gerührt und ihr dann einfach immer eine Fingerspitze Schleckerli auf die Nase geschmiert. Dadurch dass sie das natürlich ablecken wollte, hat sie jetzt hoffentlich genug Wirkstoff von dem Medikament zu sich genommen. Irgendwann fing sie an zu knurren, aber immerhin. Werde das morgen nochmal mit Appetitanregern probieren.
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #78
Ach Mensch, tut mir so leid...
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #79
Fein! Und nu vielleicht doch noch den Magenschutz?
@tina, ja, ist ein Segen. Aber doch hoffentlich nicht am Beginn einer Therapie. Weidenkätzchen hatte sich doch entschieden, es zu versuchen, die Prognose steht auf "gut". Dieser hundsmiserable Zustand ist in absehbarer Zeit vorbei, vermutlich schon besser, wenn es gelingt, ihr noch den Magenschutz zu geben.

Weidenkätzchen, sprich morgen bitte noch einmal mit den Ärzten, welche Medis auch als Depot gespritzt werden könnten. Dann wärt ihr doch von einer großen Last befreit und Du könntest Dich ganz der Seelenmassage Deiner Mietz widmen, ihr Hühnchen und andere Leckertäten kochen.
 
  • Sehr schlechte Nachrichten Beitrag #80
Und lass dir bitte auch nen Kostenvorschlag geben, damit mal ne Summe im Raum steht.
 
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