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FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit

Diskutiere FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit im Zähne Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Und das ist der fatale Irrtum. Kater Karl zeigte selbst mit bereits nekrotischem Kiefer bis kurz vor Ende keinerlei Anzeichen seiner Qualen.
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #41
Markus S schrieb:
Obwohl Katzen den Schmerz zunächst nicht offen zeigen, gehe ich davon aus, dass man am Verhalten erkennen kann, wenn sie tatsächlich "schreckliche Schmerzen" haben.

Und das ist der fatale Irrtum. Kater Karl zeigte selbst mit bereits nekrotischem Kiefer bis kurz vor Ende keinerlei Anzeichen seiner Qualen.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #42
Markus S schrieb:
Ich denke man sollte genau abwägen, ob man ohne das geringste Symptom einer Erkrankung, routinemäßig solche Untersuchungen durchführen lassen sollte.

Hmm hier wurde diese Untersuchung doch gemacht Ohne das Hermine Symptome gezeigt hat.
Und Hiyanha ist doch beim Ergebnis aus allen Wolken gefallen.

Ich finde hier kann man sehr gut sehen das so eine Untersuchung auch ohne Symptome wichtig ist.

Denn im Gegensatz zu Kater Karl, dem ja nur eine kurze Zeit der umsorgung vergönnt war ist Hermine eine Katze auf die seit zig Jahren geachtet wird.
Ich hätte zwar auch gedacht das man es als aufmerksamer Halter bemerkt wenn die Katze so schmerzen hat, aber hier war es eben nicht so.
Und das gibt mir sehr zu denken.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #43
@ Smee, du musst meinen oberen Satz im Zusammenhang lesen...
Meine Frage war, in welchen Abständen man wieder eine Katze in Narkose setzen muss zum Röntgen, die schon einmal untersucht wurde und kein Forl festgestellt wurde.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #44
MinjaundJimmy schrieb:
@ Smee, du musst meinen oberen Satz im Zusammenhang lesen...
Meine Frage war, in welchen Abständen man wieder eine Katze in Narkose setzen muss zum Röntgen, die schon einmal untersucht wurde und kein Forl festgestellt wurde.

Du hast Recht, das hatte ich glatt übersehen. 👍 Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, ob es da schon einigermaßen zuverlässige Studien zu gibt. Ich meine, gelesen zu haben, dass FORL oft bestimmte Zähne zuerst befällt. Vielleicht könnte das ein Anhaltspunkt werden. Muss mich da morgen mal wieder reinlesen.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #45
Nachdem bei meinem Kater sämtliche Backenzähne wegen FORL entfernt wurden, habe ich die Zahn-TÄ nach einem Jahr routinemäßig nochmal auf die Zähne schauen lassen und sie sah sofort, dass zwei weitere Zähne verdächtige Läsionen direkt über dem Zahnfleisch zeigten, er wurde wieder geröngt und die entsprechenden Zähne entfernt. Ein weiteres Jahr darauf dann die letzten.
FORL betrifft ja meistens nicht alle Zähne auf einen Schlag und die Zahnärzte entfernen nicht gerne prophylaktisch die gesunden Zähne, also kann eine solche Komplettentfernung wie bei meinem schon in Etappen geschehen. Aber erfahrene TÄ sehen Verdächtiges schon bei Blick ins Mäulchen.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #46
Guten Morgen! ::wgelb

Erst einmal:
Herminchen geht es augenscheinlich schon wieder richtig gut. :yes:
Sie frisst (ich habe ihr ausnahmsweise mal ihre geliebten, höchst ungesunden, goldenen Döschen gekauft und die sind ja herrlich matschig), kommt kuscheln und verhält sich eigentlich wie immer. Die einzige Ausnahme, die ich gestern beobachten konnte, war ein gesteigertes Trinkverhalten. Aber ich schätze mal, dass sie damit 1. den Blutverlust kompensieren will und 2. die Medikamentenreste aus dem Körper spült. Über Nacht scheint sich das auch wieder gelegt zu haben. Jedenfalls habe ich sie heute morgen noch nicht wieder trinken sehen.
Sie verhält sich wirklich wie immer. Die tapfere, kleine Maus. 🥰

Sie bekommt eine Antibiose und Metacam und beides hat sie gerade mit ein bisschen Schlecki problemlos genommen. :yes:

Ja, die Diagnose war ein echter Schlag ins Kontor und ich muss zugeben, dass sie mich wirklich verunsichert hat. Ich traue meinem Gefühl nicht mehr.
Herminchen hat ihre Spielzeugbälle mit den Zähnen schnurrend durch die Gegend getragen, sie hat sich mehrmals am Tag vor mir auf den Rücken geworfen und sich gründlichst und laut schnurrend durchkuscheln lassen. Sie redet mit mir und gibt immer Antwort, wenn ich sie anspreche.
Ich hätte niemals gedacht, dass sich eine Katze mit Zahnschmerzen so verhält. 😟


Fania schrieb:
Katzen sind Meister darin, Schmerzen zu verstecken. Manchmal wundert man sich wirklich, was sie alles aushalten, ohne dass unsereiner etwas merkt.
Ja, das sind sie wirklich und das bringt mich nun im Gegenzug dazu, ihrem entspannten Verhalten nicht mehr trauen zu können.



Nula schrieb:
Wenn du Ethan jetzt Röntgen lassen solltest und alles ok ist, wann müsstest du das Röntgen den wiederholen?
Mit Ethan warte ich mal noch zwei, drei Monate, denn im August ist ja nun erst einmal Tibby dran. Tibby ist inzwischen sieben Jahre alt, da ist die Wahrscheinlichkeit, dass er diese Sch...Krankheit auch hat, um einiges höher, als bei Ethan. Darum will ich ihn zuerst durchchecken lassen.
Und beide Katzen zusammen untersuchen/operieren zu lassen, finde ich halt auch ein bisschen schwierig. Ich würde mich halt gerne nach der Behandlung mit voller Kraft auf die jeweilige Fellkröte konzentrieren können und nicht womöglich zwei unwilligen Katzen jeweils 2x täglich fließbandmäßig Medikamente einflößen müssen. Die Jungs sind da nämlich nicht so kooperativ, wie Hermine. Die ist ja durch ihre HCM quasi schon ein routinierter Profi im Medikamente einnehmen. 😐

Und das mit dem Röntgen Wiederholen gilt ja für alle Drei:
FORL verschwindet nicht, solange die Katze nicht vollkommen zahnlos ist. 😟 Dr. Zahner hat mir das gestern ganz anschaulich erklärt:
Für FORL verantwortlich sind die Odontoklasten. Normalerweise sind die nur im Milchzahngebiss aktiv und sorgen dafür, dass sich die Milchzahnwurzeln "auflösen", damit die Milchbeißerchen ausfallen und Platz für die bleibenden Zähne machen können.
Nach dem Zahnwechsel sollten die Odontoklasten dann eigentlich inaktiv werden. Aber genau das passiert bei FORL-Katzen halt nicht. Warum, weiß man (noch) nicht.
Das heißt in der Folge, dass die betroffene Katze erst dann wirklich geheilt ist, wenn alle Zähne gezogen wurden, weil die Odontoklasten weiterhin aktiv sind und sich jetzt, wie bei Hermine, über die nächsten Zähne hermachen werden. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Dr. Zahner hat mir geraten, dass ich Herminchen in einem Jahr wieder bringe, um den nächsten Schwung Zähne zu ziehen (falls sie nicht schon früher Schmerzsymptome zeigt - hahaha 🤐 ).

Da stellt sich natürlich logischer Weise die Frage, warum man nicht direkt alle Zähne auf einmal zieht - wenn es doch ohnehin nur eine Frage der Zeit ist, dass das geschehen muss. Und auch das hat Dr. Zahner mir gestern erklärt:
Vorsorglich alle Zähne auf einmal zu extraieren, ist nicht ratsam, weil die (noch) gesunden Zähne ja momentan auch noch gesunde, kräftige Wurzeln haben und es dementsprechend schwierig sein würde, sie zu ziehen.
Wenn man mehrere, noch gesunde Zähne ziehen würde, würde man den Kieferknochen destabilisieren und hätte dann womöglich eine Knochenfraktur und das wäre definitiv nicht witzig.
Also geht man mit den Extraktionen häppchenweise vor und lässt dem Kiefer dazwischen die Möglichkeit neue Knochenstruktur zu bilden, wo die gezogenen Zähnchen gesessen haben. Damit verhindert man, dass der Knochen bricht.


dobalou2000 schrieb:
Alles Gute für Dein Herminchen und Dich, du hast alles Richtige gemacht.
Danke Dir.
Aber mich plagt trotzdem das schlechte Gewissen. Man kann es einfach nicht schönreden:
Hermine hatte Schmerzen und ich hätte das verhindern/verkürzen können, wenn ich früher gehandelt hätte. 😢



MinjaundJimmy schrieb:
Das erschreckt mich jetzt auch :-(
Wenn sich eine Katze im Verhalten so gar nicht ändert, denkt man ja nicht das sie was hat....
Aber wenn man jett eine Katze untersuchen lässt und es ist alles ok, wann muss man dann wieder nach schauen lassen?
Wie weiter oben schon beschrieben, in etwa einem Jahr, wenn sich der Kieferknochen nach den jetzigen Extraktionen wieder stabilisiert hat. Es sei denn, Hermine zeigt früher Schmerzanzeichen, aber darauf werde ich jetzt definitiv nicht mehr warten.
Also kommt im nächsten Juli der nächste Schwung Zähne raus. 😐



Markus S schrieb:
Obwohl Katzen den Schmerz zunächst nicht offen zeigen, gehe ich davon aus, dass man am Verhalten erkennen kann, wenn sie tatsächlich "schreckliche Schmerzen" haben.

Ich denke man sollte genau abwägen, ob man ohne das geringste Symptom einer Erkrankung, routinemäßig solche Untersuchungen durchführen lassen sollte.
Der Punkt ist, und das sagte auch Dr. Zahner gestern, dass Katzen meistens erst dann Schmerzen zeigen, wenn es schon (fast) zu spät ist. Und so lange werde ich definitiv nicht warten. Mir passiert so etwas, wie bei Hermine nie wieder.


Smee schrieb:
Kater Karl zeigte selbst mit bereits nekrotischem Kiefer bis kurz vor Ende keinerlei Anzeichen seiner Qualen.
Genau das ist nämlich der Punkt, @Markus S :
Kater Karl hat sich die Schmerzen erst anmerken lassen, als der Kieferknochen schon so sehr in Mitleidenschaft gezogen war, dass Karl eingeschläfert werden musste, weil man die Zähne nicht mehr hätte ziehen können.
In Anbetracht der Fakten, dass jede 2. Katze FORL hat, und nach meiner Erfahrung mit Hermine, halte ich es inzwischen geradezu für fahrlässig, seine Katzen ab einem gewissen Alter nicht röntgen zu lassen. Auch ohne Symptome.
Aber das ist nun halt meine Meinung. 🤷‍♀️


Nula schrieb:
Hmm hier wurde diese Untersuchung doch gemacht Ohne das Hermine Symptome gezeigt hat.
Und Hiyanha ist doch beim Ergebnis aus allen Wolken gefallen.

Ich finde hier kann man sehr gut sehen das so eine Untersuchung auch ohne Symptome wichtig ist.

Denn im Gegensatz zu Kater Karl, dem ja nur eine kurze Zeit der umsorgung vergönnt war ist Hermine eine Katze auf die seit zig Jahren geachtet wird.
Ich hätte zwar auch gedacht das man es als aufmerksamer Halter bemerkt wenn die Katze so schmerzen hat, aber hier war es eben nicht so.
Und das gibt mir sehr zu denken.
Ganz genau so sehe ich das jetzt auch. Mit dem gestrigen Tag hat sich meine Frage aus meinem Eingangspost ganz eindeutig geklärt:
Ja, man sollte auch eine völlig symptomfreie Katze "durchleuchten" lassen. Das steht, zumindest für mich, jetzt vollkommen außer Frage. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #47
MinjaundJimmy schrieb:
Meine Frage war, in welchen Abständen man wieder eine Katze in Narkose setzen muss zum Röntgen, die schon einmal untersucht wurde und kein Forl festgestellt wurde.

Das werde ich Dr. Zahner beim nächsten Mal auf jeden Fall fragen, aber so, wie ich ihn gestern verstanden habe, besteht nach einem negativen Befund keine Gefahr mehr, dass die Katze später doch noch an FORL erkrankt.
Denn ein negativer Befund zeigt ja, dass die Odontoklasten (so, wie es auch sein sollte) nach dem Zahnwechsel tatsächlich inaktiv geworden sind und dass darum die FORL-Ursache wegfällt.

Ob sich die Odontoklasten später nochmal irgendwann aktivieren können, habe ich gestern nicht gefragt - aber im August, bei Tibbys Termin, werde ich das nachholen.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #48
Hiyanha schrieb:
Denn ein negativer Befund zeigt ja, dass die Odontoklasten (so, wie es auch sein sollte) nach dem Zahnwechsel tatsächlich inaktiv geworden sind und dass darum die FORL-Ursache wegfällt.

Genau darum ging es mir bei meiner gestrigen Überlegung. Von den Odontoklasten höre ich allerdings zum ersten Mal. Also ab zum Röntgen mit Leo, und da er bereits 7 Jahre alt ist wäre kein Befund dann wohl ein sehr sehr guter Indikator dafür, dass er es niemals bekommen würde.
Andererseits macht es nun Sinn, dass jede FORL Katze schon sofort nach Erhalt der bleibenden Zähne erste Veränderungen dieser durchlebt, eer Prozess der Zersetzung stoppt ja quasi einfach nicht. Und es erklärt auch, warum ausgefallene Milchzähne wie FORL-Zähne aussehen....

Danke für diese Information!!!
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #49
Hiyanha schrieb:
Dr. Zahner hat mir geraten, dass Herminchen in einem Jahr wieder bringe, um den nächsten Schwung Zähne zu ziehen (falls sie nicht schon früher Schmerzsymptome zeigt - hahaha 🤐 ).

Dieses 1 Jahr "Wartezeit" ist ja auch meist die Zeit, die man abwartet, bis die Katze wieder zum normalen "Zahn-Check" gebracht werden sollte, weil sich in dieser Zeit ja auch meist wieder Zahnstein …. und damit Mundgeruch ….. gebildet hat.

Ich habe bzgl. Forl bei Flecki und auch bei Paulchen erlebt, das nach dem anfänglichen Abstand von ca. 1 Jahr, dann plötzlich auch bei beiden bereits nach 3 Monaten Zähne mit ganz leichten Spuren von Forl in dieser Zeit bereits eine totale Wurzelzerstörung ….. und ganz wichtig, bereits schon wieder neue Zähne, die 3 Monate vorher beim Dental-Röntgen noch keinerlei Spuren von Forl zeigten, voll mit Forl befallen waren und auch raus mussten.

Bei uns war es wie auch bei Edda …. innerhalb von 2 Jahren hatten wir bei jeder Katze 3 OP wegen Forl und bei der letzten wurden dann alle restlichen Zähne entfernt.

Ich würde daher diese jährlichen Zahnkontrollen wegen Zahnstein immer nur noch von einem Spezialist als Tier-Zahnarzt machen lassen und nicht von einem "normalen" Tierarzt, denn nur der hat einen wirklich geschulten Blick für die leichtesten Ansätze von Forl.
Bei unseren beiden Kleinen hat er z.B. bei der normalen Zahnsteinentfernung während der Narkose auch mit einem "Spezial-Gerät" direkt am Zahn das Zahnfleisch "angehoben" und da dann bereits die ersten Anzeichen dafür erkannt, das wird vermutlich ein normaler Tierarzt nicht so erkennen können …… das erspart dann aber zunächst noch eine weitere Kontrolle durch digitales Röntgen.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #50
Smee schrieb:
Also ab zum Röntgen mit Leo, und da er bereits 7 Jahre alt ist wäre kein Befund dann wohl ein sehr sehr guter Indikator dafür, dass er es niemals bekommen würde

Darauf würde ich mich aber nicht verlassen.
Bei Flecki fing Forl erst an, als er ca. 9 - 10 Jahre alt war, vorher ist er auch digital geröntgt worden, da war da noch nichts.

Bei Paulchen habe ich ja keine Ahnung von seiner Vorgeschichte, er war ja bereits in dem Alter, als er zu uns gekommen ist.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #51
Pat schrieb:
Darauf würde ich mich aber nicht verlassen.
Bei Flecki fing Forl erst an, als er ca. 9 - 10 Jahre alt war, vorher ist er auch digital geröntgt worden, da war da noch nichts.

Ist das gesichert, oder könnte es schlicht an älteren Röntgengeräten gelegen haben? Das wäre ja dramatisch, wenn der Prozess auch erst später in Gang kommen könnte.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #52
Smee schrieb:
Ist das gesichert, oder könnte es schlicht an älteren Röntgengeräten gelegen haben?

Flecki wurde auch bereits zu Anfang mehrfach von einem Zahn-Tierarzt digital geröntgt.
Wir waren nach seiner Diagnose "taub" von einem "normalen Tierarzt" nach der Einfangaktion schon allein wegen seiner Ohren immer wieder mit ihm in einer Teirklinik .… da Ohren und Zähne ja dicht beieinander liegen, haben wir auch gleich seinen Zahnstatus genaustens mit digital röntgen lassen, um alles abzuklären.
Es war eine ganz moderne größere Tierklinik, die auch immer sofort die neusten Geräte hatten …… entsprechend waren dann auch die Rechnungen..... daher bin ich auch sicher, das es keine veralteten Röntgengeräte waren.

Auch nach unserem Umzug vor 7 Jahren war ja hier in der neuen modernen Praxis bei ihm noch keine Spur von Forl …. das hat sich erst vor 4 oder 5 Jahren plötzlich bei ihm gezeigt.

Bei Emma und Lotte sieht man ja jetzt auch den Unterschied...… beide sind fast gleich alt, waren gleichzeitig im Frühjahr zur Zahnbehandlung, aber Emma hat keinerlei Anzeichen von Forl und Lotte bereits die ersten Anzeichen davon.

Forl ist leider noch immer nicht wirklich erforscht, wie es dazu wirklich kommt und wer es warum bekommt und die andere Katze dann nicht...… es sind vorerst alles nur "Vermutungen und Beobachtungen", aber noch keine wissenschaftlichen Ergebnisse.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #53
Diese Erklärung der Krankheit habe ich auch noch nie gehört oder gelesen. Klingt sehr einleuchtend und erklärt auch, warum teilweise so junge Katzen schon betroffen sind. Mir scheint, da bist du in besten Händen. Na, bei dem Namen ::bg ist schon lustig, dass er so heißt.

Pat schrieb:
daher bin ich auch sicher, das es keine veralteten Röntgengeräte waren.
Die Zerstörung der Zahnwurzel scheint sehr schnell zu gehen, wenn es erst einmal angefangen hat. Ergibt sich ja auch aus der Aussage des TA, dass nach einem Jahr kontrolliert werden soll, wenn nicht bereits vorher Schmerzanzeichen auftauchen.

Mach dich mal nicht verrückt, dass du bei Herminchen nichts bemerkt hast. Klar können Katzen Schmerzen gut verstecken, aber Schmerzempfinden ist auch sehr unterschiedlich. Ist auch bei Menschen so. Der eine reagiert schon auf Kleinigkeiten, während andere noch nichts von den Zahnproblemen bemerkt haben. Sie wird nicht die ganze Zeit mit extremen Schmerzen herum gelaufen sein. Du hast jetzt schnell reagiert und alles wird gut. ::knuddel
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #54
Im Internet wird als ein Merkmal von FORL fast immer ein roter Zahnfleischsaum erwähnt.
Ich nehme an, Herminchen hatte da nichts?

Von meinen 5 Katzen haben die 2-jährigen Mädels diesen roten Zahnfleischrand.....aber nachdem es hier kein Dentalröntgen gibt, werden auf gut Glück irgendwelche Zähne gezogen, was ich für keine vernünftige Option halte weil meist nicht die Übeltäter erwischt werden.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #55
Smee schrieb:
Von den Odontoklasten höre ich allerdings zum ersten Mal.
Ja, ich hatte bis gestern auch noch nie etwas davon gehört. Aber wenn man gezielt danach googlet, wird man auch im Netz fündig. z.B. . :(

Pat schrieb:
ch habe bzgl. Forl bei Flecki und auch bei Paulchen erlebt, das nach dem anfänglichen Abstand von ca. 1 Jahr, dann plötzlich auch bei beiden bereits nach 3 Monaten Zähne mit ganz leichten Spuren von Forl in dieser Zeit bereits eine totale Wurzelzerstörung ….. und ganz wichtig, bereits schon wieder neue Zähne, die 3 Monate vorher beim Dental-Röntgen noch keinerlei Spuren von Forl zeigten, voll mit Forl befallen waren und auch raus mussten.
Das erscheint mir aber vollkommen logisch, weil ja eine immer gleich bleibende Zahl von Odontoklasten sich über eine immer geringere Anzahl von Zähnen hermachen kann. Da wird das nach hinten raus zwangsläufig immer schneller gehen. 😐
Was für eine besch.🤐 Krankheit. (n)


Pat schrieb:
Bei Flecki fing Forl erst an, als er ca. 9 - 10 Jahre alt war, vorher ist er auch digital geröntgt worden, da war da noch nichts.
Das wäre aber wirklich der größte Mist aller Zeiten, denn dann könnte man sich ja tatsächlich nie auf der sicheren Seite wähnen. o_O
Aber wie schon geschrieben, habe ich da gestern nicht mehr genau nachgefragt. Da war ich zu erschlagen von Hermines Diagnose.


xioni schrieb:
Im Internet wird als ein Merkmal von FORL fast immer ein roter Zahnfleischsaum erwähnt.
Ich nehme an, Herminchen hatte da nichts?
Das Problem ist, dass gerade die Zahnfleischränder oft mit Zahnstein überlagert sind und man sie erst dann sehen kann, wenn die Katze eh schon narkotisiert auf dem Behandlungstisch liegt. So war das auch bei Herminchen. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #56
Vllt trägt das ach so schlaue hier zur Erhellung bei
Es gibt ja mehrere FORL Typen
Soweit ich alles bisher gelesene verstehe ist beim einen das Altern im Zusammenhang zu verstehen, beim anderen die Odontoklasten "schuld"
Hinzu kommen offenbar Mischformen bei denen beides am gleichen Zahn zu finden ist

Was mir wg fehlenden Schmerzanzeichen durch den Kopf geht ist die Überlegung das (beim Menschen zumindest) erst "wenn Luft dran kommt" ein Schmerz eintritt
Ich habe eine eher schlechte Zahnanlage und an mehreren Zähnen nix bemerkt obwohl diese von unten (unterm Zahnfleisch) kariös waren Bemerkt wurde das als ein Zahnarzt mal geröntgt hatte War damals noch kein Standard

Da FORL ja auch unterhalb des Zahnfleisches beginnt überlege ich ob nicht auch Katzen erst Schmerzverhalten zeigen wenn der Schaden so groß ist das er sichtbar wird

@Hiyanha
Noch etwas das du den Doc mit dem Berufgebenden Namen fragen könntest
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #57
Ja, stimmt.
Alles, was ich gestern mit Dr. Zahner besprochen habe, bezog sich auf FORL Typ 2, weil Hermine "nur" diesen Typ hat.

Die Frage ist für August abgespeichert, @Trulla-la . :giggle:
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #58
Ich muss sagen, ich ärgere mich gerade ziemlich...
Als ich mit Minja bei einem Zahn-TA war, hat er ja nur 2 Zähne geröngt und meinte, sie hätte kein Forl.
Wenn sie schon mal in Narkose lag, hätte er ja alles machen können...Das hatte ich ihm auch gesagt, aber er meinte das Geld könne ich sparen, die Zähne sehen optisch gut aus. Ich dachte von außen könne man das nicht beurteilen? Er meinte schon....
Entzündetes Zahnfleisch hat sie seit Kitten an.
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #59
Bei Ernie war ja auch im letzten Jahr FORL festgestellt worden. Er bekam bis auf die Schneidezähne die komplett unauffällig waren alle Zähne gezogen. Danach war es zunächst besser und dann bekam er doch wieder Schmerzen. Im Februar wurde der Übeltäter von einer anderen Zahntierärztin im dentalröntgen gefunden. Eine verbleibende Zahnwurzel.

Ernie muss im letzten Jahr fürchterliche Schmerzen gehabt haben. Das etwas nicht stimmt hat er mir glücklicherweise gezeigt. Er war teilweise Urin unsauber und er hat sich zurück gezogen.
Ich bin heilfroh das der Spuk bei uns vorbei ist.
Viele Katzen lassen sich nichts anmerken.

Gute Besserung für Herminchen dass sie schon wieder futtert ist toll 🍀🍀🍀
 
  • FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #60
Herminchens Wunden sehen echt gut aus.
Nichts gerötet oder geschwollener, als am Tag 2 nach der OP normal wäre.

Mein tapferes, kleines Mäuschen. :herz:
Sie ist wieder komplett fit und verhält sich völlig normal.

Hoffen wir mal, dass es bei Tibby nächsten Monat genauso problemlos klappt.
Am besten wäre es natürlich, wenn er erst gar kein FORL hätte.
 

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