Hallo zusammen,
heute morgen hab ich Susi um 9 Uhr zur TA gebracht. Kam mir vor, als ob ich sie abschieb. Als ich sie im Korb hatte, fing sie plötzlich an zu brechen. Ich die Katze wieder raus, brechen lassen. geputzt und in den Korb wieder rein. Hab ihr von mir noch mein Schlafanzuoberteil in den Transportkorb mit reingelegt, damit sie was von mir riecht.
Um 12 Uhr hab ich dann angerufen. Die TÄ sagte mir, das sie das Kontrastmittel ohne Probleme eingenommen hat. (Hoffentlich stimmte das auch.) Sie meinte, das das Mittel schon durch den Magen durch ist und das im Magen nichts wäre, also kein Geschwür oder so was. Nur wäre der Magen ziemlich ausgedehnt und sie hätte ziemlich viele Gase.
Dann mußte ich um 16 Uhr nochmal anrufen. Da sagte sie, das es immer noch nicht an der Stelle wäre, wo der Knoten sitzt und Susis Darm ganz schlaff und träge wäre. Wir müßten noch abwarten.
Um 18 Uhr hab ich nochmal angerufen und sie sagte, es wäre immer noch nicht durch und ich könne sie abholen und ich soll sie um 9 Uhr morgen früh wieder bringen, damit sie nochmal ein Röntgenbild machen kann.
Sie meinte, ich kann ihr was zu fressen geben, aber nur ca. ein Eßlöffel von der Menge her und mit Wasser verdünnen. Susi hat aber nichts gefressen. Sie wollte zwar, es ging aber einfach nicht. Ich hab sie dann auf den Arm genommen und bin mir ihr durch die Wohnung spaziert. Dann hat sie wieder gebrochen und ist in unser Schlafzimmer in den Wäschekorb. Da schläft sie jetzt.
Mein Mann nimmt morgen auch Urlaub und geht mit mir zusammen zur Tä.
Seit ich den ersten Beitrag hier geschrieben habe, hat Susi jeden Tag gebrochen, ohne überhaupt viel gefressen zu haben. Sie ist total abgemagert und wiegt nur noch 2 kg. Ihr normales Gewicht war als 3,5 kg. Sie war schon immer ein zierliches Persönchen.
Wir haben beschlossen, das wir morgen nicht eher aus der Praxis gehen, bis sie uns entlich sagt, was Sache ist. Entweder sie wird morgen operiert, oder irgendwie behandelt oder wir bestehen drauf, so schwer es uns fällt, Susi einschläfern zu lassen.
Es kann ja nicht angehen, das wir morgen vieleicht wieder nach Hause geschickt werden ohne das was mit Ihr passiert. Und bis Montag sind es für Susi lange Tage, bis dort ist sie entweder verhungert oder sie fällt uns um. Ich kann es nicht mehr mit ansehen. Und das Risiko einer OP wird ja auch immer größer, wenn sie so abmagert. Das übersteht sie doch nie im Leben. Ihr solltet mich mal sehen, ich seh selber aus wie ausgekotzt vor lauter Angst um meine Kleine. Ich kann ja nicht mal mehr klar denken.
Und dann noch der Anruf bei meiner Oma heute abend. Die versorg ich ja auch noch, sie ist 93 Jahre alt und für mich meine Mama, weil ich bei Ihr aufgewachsen bin. Sie sagte, sie ist hingefallen und hat ein ganz blaues Geicht. Sie wohnt noch alleine in Ihrer Wohnung. Die Sorgen hab ich dann auch noch. hab eh immer angst um sie, das sie mal Nachts hinfällt und kein Mensch merkt was. Ich komm von einer Sorge in die andere und irgendwann brauch ich einen Psychiater.