- FORL-Diagnostik bei völliger Symptomfreiheit Beitrag #1
Hiyanha
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Hallo und Guten Morgen! 
Mich würde mal interessieren, wie Ihr so im Alltag mit dem Thema FORL umgeht, das ja (zumindest bei mir) irgendwie ziemlich oft latent im Hinterkopf herumgeistert.
Ganz konkret würde ich gerne wissen, ob ihr mit einer älteren Katze, die völlig symptomfrei ist, auch ohne direkten Anlass zum Digitalröntgen gehen würdet. Denn es gibt ja nun einmal die statistische 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass eine Katze über fünf Jahre an FORL erkrankt ist.
Meine Hermine (11 Jahre und HCM) hat am 02.07. einen Termin zum Zahnstein entfernen und dass ich sie, wenn sie ohnehin schon narkotisiert werden muss, gleich auch digital durchleuchten lasse, ist ja eigentlich nur logisch.
Aber bei meinem Tibby (8 Jahre, keine Vorerkrankungen) ist eigentlich gar keine Behandlung nötig.
Er zeigt absolut keine Auffälligkeiten, die Zähne sind rein äußerlich betrachtet völlig in Ordnung und definitiv nicht behandlungsbedürftig.
Trotzdem denke ich darüber nach, auch ihn vom Tierzahnarzt digital röntgen zu lassen, weil er eben schon 8 Jahre alt ist und mir die statistische Wahrscheinlichkeit von FORL im Hinterkopf herumgeistert.
Außerdem ist mir immer noch das Schicksal von Kater Karl sehr präsent, dem man ja (so weit ich es in Erinnerung habe) die FORL-Erkrankung auch nicht angemerkt hat, bis es dann zu spät war.
Auf der anderen Seite ist eine Narkose, auch wenn es eine Inhalationsnakrose ist, nicht unbedingt etwas, was man einfach mal so machen sollte und ein ganz rationaler Teil meines Gehirns flüstert mir immer wieder zu, dass ich völlig überreagiere, wenn ich einen optisch vollkommen gesunden Kater ohne jeden Anhaltspunkt in Narkose legen lasse - nur weil da eventuell, vielleicht etwas sein könnte.
Aber ein anderer Teil meines Gehirns sagt halt auch immer wieder:
Denk' daran, wie das mit Kater Karl war.
Und eine 50%-Wahrscheinlichkeit ist eben eine etwas andere Hausnummer, als irgendein abstruses Krankheitsgeschehen, das man rein statistisch gesehen getrost vernachlässigen kann.
Wie geht ihr damit um?
Ich meine, wir Menschen gehen ja auch zu Routine-CheckUps, aber wir lassen uns nicht einfach so in Narkose legen.
Aber andererseits können wir halt auch selber für uns entscheiden und uns äußern, wenn es uns nicht gut geht. Und wie lange Katzen ihre Schmerzen verstecken können, wissen wir ja alle.
Wie handhabt ihr das?

Mich würde mal interessieren, wie Ihr so im Alltag mit dem Thema FORL umgeht, das ja (zumindest bei mir) irgendwie ziemlich oft latent im Hinterkopf herumgeistert.
Ganz konkret würde ich gerne wissen, ob ihr mit einer älteren Katze, die völlig symptomfrei ist, auch ohne direkten Anlass zum Digitalröntgen gehen würdet. Denn es gibt ja nun einmal die statistische 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass eine Katze über fünf Jahre an FORL erkrankt ist.
Meine Hermine (11 Jahre und HCM) hat am 02.07. einen Termin zum Zahnstein entfernen und dass ich sie, wenn sie ohnehin schon narkotisiert werden muss, gleich auch digital durchleuchten lasse, ist ja eigentlich nur logisch.
Aber bei meinem Tibby (8 Jahre, keine Vorerkrankungen) ist eigentlich gar keine Behandlung nötig.
Er zeigt absolut keine Auffälligkeiten, die Zähne sind rein äußerlich betrachtet völlig in Ordnung und definitiv nicht behandlungsbedürftig.
Trotzdem denke ich darüber nach, auch ihn vom Tierzahnarzt digital röntgen zu lassen, weil er eben schon 8 Jahre alt ist und mir die statistische Wahrscheinlichkeit von FORL im Hinterkopf herumgeistert.
Außerdem ist mir immer noch das Schicksal von Kater Karl sehr präsent, dem man ja (so weit ich es in Erinnerung habe) die FORL-Erkrankung auch nicht angemerkt hat, bis es dann zu spät war.
Auf der anderen Seite ist eine Narkose, auch wenn es eine Inhalationsnakrose ist, nicht unbedingt etwas, was man einfach mal so machen sollte und ein ganz rationaler Teil meines Gehirns flüstert mir immer wieder zu, dass ich völlig überreagiere, wenn ich einen optisch vollkommen gesunden Kater ohne jeden Anhaltspunkt in Narkose legen lasse - nur weil da eventuell, vielleicht etwas sein könnte.
Aber ein anderer Teil meines Gehirns sagt halt auch immer wieder:
Denk' daran, wie das mit Kater Karl war.
Und eine 50%-Wahrscheinlichkeit ist eben eine etwas andere Hausnummer, als irgendein abstruses Krankheitsgeschehen, das man rein statistisch gesehen getrost vernachlässigen kann.
Wie geht ihr damit um?
Ich meine, wir Menschen gehen ja auch zu Routine-CheckUps, aber wir lassen uns nicht einfach so in Narkose legen.
Aber andererseits können wir halt auch selber für uns entscheiden und uns äußern, wenn es uns nicht gut geht. Und wie lange Katzen ihre Schmerzen verstecken können, wissen wir ja alle.
Wie handhabt ihr das?
und seine Zähne schauen optisch gut aus.