Meinst du diesen Beitrag, das war ich …...[
QUOTE="Pat, post: 3057439, member: 43543"]
Es kann durchaus sein, das sich die beiden tatsächlich nicht mehr verstanden haben.... und zwar könnte das durch die vielleicht erst dort entstandene Schilddrüsenüberfunktion solche Auswirkungen gehabt haben.
Wenn sie da recht hohe Werte hatte, dafür spricht auch ihre Abmagerung, dann ist es eine Nebenwirkung dieser Überfunktion, das die Katzen dann auch aggressiver und streitsüchtiger werden können ….. bedingt durch diese Hormonstörung.
Dadurch, das sie jetzt behandelt wird, wird auch dieses Verhalten wieder normalisiert und sie verhält sich bei dir ja nun so, wie sie normalerweise wirklich ist.
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Als wir bei Flecki mit der Behandlung angefangen sind, hatte er einen Wert von 8,8 bei gleichem Ref.-Wert, wie er bei euch auch ist.
Wir hatten das Glück, das ich sehr früh bei ihm seine Verhaltensänderung bemerkt habe …. die TÄ meinte, das kaum mal jemand bereits so früh das merkt ….. also das fast alle Katzen zu Anfang einer Behandlung schon bereits bedeutend höhere Werte haben …. so, wie es bei euch auch passiert ist.
Wir haben das mit der Depot-Tablette "Vidalta" recht schnell in den Griff bekommen und stehen jetzt konstant bei 4,7 bis 5,0 und da wollen wir mit Absprache der TÄ auch stehen bleiben, da sonst seine "Lebensqualität" sehr eingeschränkt ist und er dann nur noch schläft und träge ist.
Ich weiß, das du Thyronorm, flüssig gibst ….. und das auch verschiedene hier aus dem Forum es gegeben haben, weil es leichter zu verabreichen ist.
Ich hatte das flüssige Thyronorm zu Anfang auch bei der TÄ angesprochen, aber sie hatte uns davon abgeraten, weil sie mit Vidalta bessere und konstantere Erfolge bei ihren Patienten festgestellt hat , vermutlich weil bei der flüssigen Verabreichung nicht so sicher kontrolliert beobachtet werden kann, ob auch wirklich alles vollständig in der Katze landet, oder sie es wieder aussabbert.
Wir brauchen auch kein Spezialfutter, sondern alles ganz normales Nassfutter und 1 x am Tag die Tablette vor der Mahlzeit.
Wir geben die in einem Teelöffel voll Pate-Nassfutter versteckt im Napf, das klappt meist beim ersten Löffel …. und wenn nicht, dann gibt es halt noch 1 oder 2 x eine weitere Mini-Menge Futter und die Tablette wird wieder neu drin versteckt.
Mit dieser Einstellung ist Flecki inzwischen wieder "ganz normal" im Verhalten ….. er spielt sogar trotz seines Alters mit den beiden Kleinen immer wieder mal und mit seinem Opi-Katerkumpel teilt er die ruhigen Momente …… naja, manchmal streiten sich die beiden auch, wenn sie mal wieder ausdiskutieren müssen, wer denn nun der Boss ist, aber alles läuft harmlos ab...… halt typisch Kater-Gehabe.
Nun zu deinen Überlegungen, bzgl. der 2. Katze.
Billie123 schrieb:
Ich bin am Freitag ja im Tierheim. Wenn da nun eine geeignete Mietz ist, weiß ich nicht, ob’s aufgrund dem hohen Wert direkt zum scheitern verurteilt sein könnte.
Dieser hohe Wert kann sich mit der richtigen Medikamentengabe recht schnell wieder normalisieren ….. obwohl ich empfehlen würde, es nicht zu schnell, also nicht zu abrupt runter zu drücken, sondern schrittchenweise.
Wenn du am Freitag eine dir im Charakter zu Bonnie passende Katze begegnet, zu der du selbst auch gleich das Bauchgefühl hast, das sie dir gefällt und richtig sein könnte ….. dann greife zu!
Du hast doch sowieso eine vorsichtige und langsame Zusammenführung geplant, mit Gittertür usw., das bedeutet doch, das du zunächst erst beide getrennt hast, also beide erstmal ganz in Ruhe sich sehen und riechen können, aber nichts passiert.
Wenn du also die Zusammenführung bedächtig und über einen etwas längeren Zeitablauf beginnst, dann ist Bonnie mit Sicherheit schon wieder ein Stück runter von den hohen Werten...… und dann vielleicht auch wieder ruhiger.
Es kann aber durchaus auch sein, das sie trotz ihrer hohen Überfunktion nicht zänkisch veranlagt ist und eine Zusammenführung ganz schnell klappt ….. sie wartet ja bereits geradezu auf Beschäftigung.
Bei Zusammenführungen kann man ja leider nie im Voraus wissen, wie schnell und gut sich die Katzen miteinander verstehen ….. das ist auch ohne die Überfunktion oft so.
Du solltest nur von Anfang an einkalkulieren, das es dabei doch ein wenig länger dauern könnte, als wenn sie "normal fit" wäre …… also du keine "normale" Zeit für eine Rückgabe einrechnen kannst, sondern gleich mehr von dauerhaft bleiben bei dir ausgehen solltest...… aber das klappt bestimmt dann auch, da kann man so viele Möglichkeiten ausprobieren.
Du hast ja hier lesen können, bei Trüffelchen dauerte es 3 Monate, bei uns fast 5 Monate, bis alles harmonisch war...… was aber nicht bedeutet, das sie die ganze Zeit rund um die Uhr getrennt sein sollen, sondern lediglich nach einer eingewöhnungs Zeit immer nur dann, wenn sie unbeobachtet sind.
Sollte am Freitag keine passende Katze dabei sein, dann mach dir keinen Stress, behandele einfach Bonnie weiter und such dabei auch weiter ……..wir haben nie bereut, das wir für Flecki noch einen Kumpel geholt haben, heute sind beide immer da wo der andere ist.
Das sieht dann immer so aus ….. ein kleiner Abstand muss immer zwischen ihnen sein, aber man sieht, wie sehr sie sich gegenseitig brauchen …..