- Freigänger-Dosi wider Willen, Kimi hat es geschafft Beitrag #1
mortikater
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Kimi, der Ausbrecher-König, hat es nun geschafft, er wird Teilzeit-Freigänger.
Kimi war ja letzte Woche wieder getürmt, ich hatte berichtet. Wo er sich aufhielt, war kein Geheimnis. An meinen Garten grenzen zwei Nachbargrundstücke. Die Leute mit dem größten Garten, ca. 200 qm, haben auch eine Katze, Lulu, das scheint Kimis neue Freundin zu sein.
Seinen Fluchtweg habe ich entdeckt, es ist der Baum in der rechten hinteren Ecke des Gartens, den ich letztes Jahr brutal zurückgeschnitten hatte. Der ist ein bißchen gewachsen und das reicht. Kimi hüpft vom obersten Ast über das Netz auf den Zaun der Nachbarn. Auf dem Rückweg hat er einmal Mist gebaut und ist zwischen Netz und Zaun gelandet. Aber das hat er sich gemerkt und er ist wirklich unglaublich geschickt, denn er springt nun von Nachbars Zaun über das Netz auf den Baum in unseren Garten zurück.
Mit anderen Worten, es gab schon mehrere Fortsetzungen von Kimi in Freiheit.
Natürlich könnte ich den Baum auf Lilliput-Format zurückschneiden. Aber ich habe mittlerweile begriffen, daß Kimi nicht glücklich ist mit dem Garten. Er rennt wie ein Flüchtling an der Berliner Mauer immer wieder ins Netz, ich kann das nicht mehr sehen.
Für die Maine Coons, Keke und Mette ist der Garten okay, sie suchen keine Schlupflöcher, selbst Tom hat sich arrangiert. Aber Kimi wird niemals zufrieden sein, er braucht ein größeres Revier. Er genießt das Draußen-Sein nicht. Er benimmt sich wie ein Irrer. Wenn er zurück ist von einem Ausflug ist es gut, dann spielt er mit Keke, aber er muß erst einmal die Welt draußen besessen haben.
Offensichtlich hält er sich nur auf den beiden angrenzenden Grundstücken auf, beide Nachbarn haben auch nichts dagegen, ich habe mit ihnen gesprochen. Wenn ich ihm den Weg über den Baum lasse, muß er bei seiner Rückkehr auch nicht an die Straße, das wäre der kritischste Punkt.
Für mich und meine Nerven ist es nichts, ich werde mich auch nie wohl fühlen dabei, aber ich habe das Gefühl, Kimi ist sonst todunglücklich. Er darf also nun - wenn ich zu Hause bin und es noch hell ist - legal flüchten.
Ich kann nur hoffen, daß es gut geht und daß es die richtige Entscheidung ist. Ich tue es aus Liebe zu Kimi und hoffe, daß ich es nie bereuen werde.
Ich fasse es gar nicht, wie selbstsicher der draußen rumstolziert. Es berührt mich ganz merkwürdig, neben all meinen Weicheiern nun einen zu haben, der so durch und durch Kater ist und seinen Kopf durchgesetzt hat.
Kimi war ja letzte Woche wieder getürmt, ich hatte berichtet. Wo er sich aufhielt, war kein Geheimnis. An meinen Garten grenzen zwei Nachbargrundstücke. Die Leute mit dem größten Garten, ca. 200 qm, haben auch eine Katze, Lulu, das scheint Kimis neue Freundin zu sein.
Seinen Fluchtweg habe ich entdeckt, es ist der Baum in der rechten hinteren Ecke des Gartens, den ich letztes Jahr brutal zurückgeschnitten hatte. Der ist ein bißchen gewachsen und das reicht. Kimi hüpft vom obersten Ast über das Netz auf den Zaun der Nachbarn. Auf dem Rückweg hat er einmal Mist gebaut und ist zwischen Netz und Zaun gelandet. Aber das hat er sich gemerkt und er ist wirklich unglaublich geschickt, denn er springt nun von Nachbars Zaun über das Netz auf den Baum in unseren Garten zurück.
Mit anderen Worten, es gab schon mehrere Fortsetzungen von Kimi in Freiheit.
Natürlich könnte ich den Baum auf Lilliput-Format zurückschneiden. Aber ich habe mittlerweile begriffen, daß Kimi nicht glücklich ist mit dem Garten. Er rennt wie ein Flüchtling an der Berliner Mauer immer wieder ins Netz, ich kann das nicht mehr sehen.
Für die Maine Coons, Keke und Mette ist der Garten okay, sie suchen keine Schlupflöcher, selbst Tom hat sich arrangiert. Aber Kimi wird niemals zufrieden sein, er braucht ein größeres Revier. Er genießt das Draußen-Sein nicht. Er benimmt sich wie ein Irrer. Wenn er zurück ist von einem Ausflug ist es gut, dann spielt er mit Keke, aber er muß erst einmal die Welt draußen besessen haben.
Offensichtlich hält er sich nur auf den beiden angrenzenden Grundstücken auf, beide Nachbarn haben auch nichts dagegen, ich habe mit ihnen gesprochen. Wenn ich ihm den Weg über den Baum lasse, muß er bei seiner Rückkehr auch nicht an die Straße, das wäre der kritischste Punkt.
Für mich und meine Nerven ist es nichts, ich werde mich auch nie wohl fühlen dabei, aber ich habe das Gefühl, Kimi ist sonst todunglücklich. Er darf also nun - wenn ich zu Hause bin und es noch hell ist - legal flüchten.
Ich kann nur hoffen, daß es gut geht und daß es die richtige Entscheidung ist. Ich tue es aus Liebe zu Kimi und hoffe, daß ich es nie bereuen werde.
Ich fasse es gar nicht, wie selbstsicher der draußen rumstolziert. Es berührt mich ganz merkwürdig, neben all meinen Weicheiern nun einen zu haben, der so durch und durch Kater ist und seinen Kopf durchgesetzt hat.
Zuletzt bearbeitet:
vor allem wenn du siehst, wie er dabei aufblüht. ich wünsch euch alles gute und dass er immer pünktlich heim kommt 


