- 20 Jahre alter CNI Kater (nicht kastriert) verlangt Freigang Beitrag #1
lupina015
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(ich hoffe das ist das richtige Unterforum!)
Hallo liebe Katzenfreunde,
Kater Peter ist 20 jahre alt, nicht kastriert und hat CNI.
Er ist Freigänger und war schon immer ein sehr selbstständiger Kater. Er war nachts fast immer draussen, kam dann morgens zum fressen/schmusen/kämmen, danach hat er sich irgendwo hingelegt und hat geschlafen, oder blieb zumindest in der Nähe seines Hauses bevor er sich dann irgendwann wieder verabschiedet hat. Manchmal blieb er auch länger weg (ein paar Tage).Wir wohnen an einer Hauptverkehrsstraße, Peter kam damit allerdings immer gut zurecht (er wurde einmal angefahren und weiß wie gefährlich die Straße ist).
Diesen Freigang können wir ihm nun aufgrund seines Zustandes (er benötigt täglich Medikamente und Infusionen) nicht mehr gewähren.
Sein Zustand ist nach einer Zahn-OP (während der OP brach sein Kiefer und musste mit Draht wieder zusammengezogen werden - das war also schon eine größere Geschichte) im Mai diesen Jahres ein ständiges auf und ab. Mal frisst er gut und ist auch dementsprechend gut zu Fuß, mal frisst er gar nicht/kaum und muss sich nach 3 Schritten schon hinsetzen und ausruhen, weil er keine Kraft mehr hat.
Die ersten zwei Monate nach seiner OP hatte Peter nicht das Verlangen, den Garten zu verlassen. Er lag den ganzen Tag im Stroh und ruhte sich aus. Manchmal lief er mit uns eine Runde, legte sich dann aber wieder hin.
Nun hatte er vor zwei Wochen die Nahrungsaufnahme eingestellt, wurde sehr unruhig und wollte aus dem Garten ausbrechen. Er war sehr dünn und schwach - wir konnten ihn jedesmal (da er sich ja alle 3 Schritte hinsetzen muss) wieder einfangen. Der Garten wurde von uns dann abgeriegelt, jedes Loch wo er hätte ausbrechen können zugemacht. Peter suchte jedoch weiterhin nach Ausbruchsmöglichkeiten, legte sich vor die zugemachten Löcher und versuchte sogar, über den Zaun zu springen (in welchem er dann hängen blieb. Wir mussten ihn befreien).
Da er weiterhin nichts fraß und langsam auch das Trinken einstellte dachte meine Mutter dass sein Ende jetzt gekommen sei und er sich einen Platz zum sterben suchen wolle. Sie ließ ihn dann gehen - mit dem Ergebniss, dass er eine halbe Stunde später mitten auf der Hauptstraße saß - weil er zu schwach war, um weiterzugehen (Er ging früher immer auf einen Bauernhof auf der anderen Straßenseite, wo er jetzt wohl auch hinwollte).
Wir holten ihn dann wieder zurück ins Haus, wo er sich erschöpft auf seinen Teppich legte um zu schlafen (sein kurzer Ausflug hat ihm viel abverlangt).
Wir fanden dann heraus, dass sein Unwille zu Fressen und zu Trinken von einer Entzündung im Maul kam (Geruch). Er bekam etwas dagegen und dann fing er auch wieder an, selbstständig zu fressen und zu trinken.
Im Moment geht es Peter sehr gut, er frisst viel und läuft große Strecken am Stück ohne sich hinsetzen zu müssen.
Der Drang wegzugehen ist nach wie vor sehr groß, im Garten kann man ihn mittlerweile nicht mehr alleine lassen. Er versucht sich durch den Zaun zum Nachbarn zu drücken um von dort irgendwie weg zu kommen (der Nachbar hat einen Hund, und Peter hat Angst vor Hunden!), er zwängt sich durch die Rosen, versucht über den (mittlerweile sehr hohen) Zaun zu klettern/springen, rannte gegen das Küchenfenster und jault Nachts kläglich (das hat er früher nie getan), weil er unbedingt raus will.
Es ist schlimm, ihn so leiden zu sehen ... wenn wir ihn aber gehen lassen, schicken wir ihn in den sicheren Tod.
Wir vermuten, dass er vielleicht eine rollige Katze gerochen/gehört hat und jetzt deswegen so durchdreht. Er frisst auch morgens nichts mehr, sondern "campt" nur noch an der Türe. Wir haben Angst, dass er, wenn wir ihn nicht bald gehen lassen, er eine "Depression" entwickelt und das Fressen wieder ganz einstellen könnte ...
Hat vielleicht jemand eine Idee, was wir tun könnten? Es wird von Tag zu Tag schlimmer ... und wer weiß, was ihm morgen vielleicht einfällt ... hinter unserem Haus ist ein Bach ... er hat zwar Angst vor Wasser, aber wer weiß ...
Hallo liebe Katzenfreunde,
Kater Peter ist 20 jahre alt, nicht kastriert und hat CNI.
Er ist Freigänger und war schon immer ein sehr selbstständiger Kater. Er war nachts fast immer draussen, kam dann morgens zum fressen/schmusen/kämmen, danach hat er sich irgendwo hingelegt und hat geschlafen, oder blieb zumindest in der Nähe seines Hauses bevor er sich dann irgendwann wieder verabschiedet hat. Manchmal blieb er auch länger weg (ein paar Tage).Wir wohnen an einer Hauptverkehrsstraße, Peter kam damit allerdings immer gut zurecht (er wurde einmal angefahren und weiß wie gefährlich die Straße ist).
Diesen Freigang können wir ihm nun aufgrund seines Zustandes (er benötigt täglich Medikamente und Infusionen) nicht mehr gewähren.
Sein Zustand ist nach einer Zahn-OP (während der OP brach sein Kiefer und musste mit Draht wieder zusammengezogen werden - das war also schon eine größere Geschichte) im Mai diesen Jahres ein ständiges auf und ab. Mal frisst er gut und ist auch dementsprechend gut zu Fuß, mal frisst er gar nicht/kaum und muss sich nach 3 Schritten schon hinsetzen und ausruhen, weil er keine Kraft mehr hat.
Die ersten zwei Monate nach seiner OP hatte Peter nicht das Verlangen, den Garten zu verlassen. Er lag den ganzen Tag im Stroh und ruhte sich aus. Manchmal lief er mit uns eine Runde, legte sich dann aber wieder hin.
Nun hatte er vor zwei Wochen die Nahrungsaufnahme eingestellt, wurde sehr unruhig und wollte aus dem Garten ausbrechen. Er war sehr dünn und schwach - wir konnten ihn jedesmal (da er sich ja alle 3 Schritte hinsetzen muss) wieder einfangen. Der Garten wurde von uns dann abgeriegelt, jedes Loch wo er hätte ausbrechen können zugemacht. Peter suchte jedoch weiterhin nach Ausbruchsmöglichkeiten, legte sich vor die zugemachten Löcher und versuchte sogar, über den Zaun zu springen (in welchem er dann hängen blieb. Wir mussten ihn befreien).
Da er weiterhin nichts fraß und langsam auch das Trinken einstellte dachte meine Mutter dass sein Ende jetzt gekommen sei und er sich einen Platz zum sterben suchen wolle. Sie ließ ihn dann gehen - mit dem Ergebniss, dass er eine halbe Stunde später mitten auf der Hauptstraße saß - weil er zu schwach war, um weiterzugehen (Er ging früher immer auf einen Bauernhof auf der anderen Straßenseite, wo er jetzt wohl auch hinwollte).
Wir holten ihn dann wieder zurück ins Haus, wo er sich erschöpft auf seinen Teppich legte um zu schlafen (sein kurzer Ausflug hat ihm viel abverlangt).
Wir fanden dann heraus, dass sein Unwille zu Fressen und zu Trinken von einer Entzündung im Maul kam (Geruch). Er bekam etwas dagegen und dann fing er auch wieder an, selbstständig zu fressen und zu trinken.
Im Moment geht es Peter sehr gut, er frisst viel und läuft große Strecken am Stück ohne sich hinsetzen zu müssen.
Der Drang wegzugehen ist nach wie vor sehr groß, im Garten kann man ihn mittlerweile nicht mehr alleine lassen. Er versucht sich durch den Zaun zum Nachbarn zu drücken um von dort irgendwie weg zu kommen (der Nachbar hat einen Hund, und Peter hat Angst vor Hunden!), er zwängt sich durch die Rosen, versucht über den (mittlerweile sehr hohen) Zaun zu klettern/springen, rannte gegen das Küchenfenster und jault Nachts kläglich (das hat er früher nie getan), weil er unbedingt raus will.
Es ist schlimm, ihn so leiden zu sehen ... wenn wir ihn aber gehen lassen, schicken wir ihn in den sicheren Tod.
Wir vermuten, dass er vielleicht eine rollige Katze gerochen/gehört hat und jetzt deswegen so durchdreht. Er frisst auch morgens nichts mehr, sondern "campt" nur noch an der Türe. Wir haben Angst, dass er, wenn wir ihn nicht bald gehen lassen, er eine "Depression" entwickelt und das Fressen wieder ganz einstellen könnte ...
Hat vielleicht jemand eine Idee, was wir tun könnten? Es wird von Tag zu Tag schlimmer ... und wer weiß, was ihm morgen vielleicht einfällt ... hinter unserem Haus ist ein Bach ... er hat zwar Angst vor Wasser, aber wer weiß ...
