Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung?

Diskutiere Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? im Anfängerfragen Forum im Bereich Katzen allgemein; Die Kabel habe ich, als meine klein waren, in stabilen Plastikschläuchen aus dem Aquaristikbedarf versteckt. Als meterware gekauft, seitwärts...
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #21
Die Kabel habe ich, als meine klein waren, in stabilen Plastikschläuchen aus dem Aquaristikbedarf versteckt. Als meterware gekauft, seitwärts aufgeschlitzt, Kabel reingedrückt, fertig.

Es ist nicht gesagt, dass sie mit einem Jahr ruhiger werden. Kommt halt drauf an, was drinsteckt.

Meine beiden sind sich treu geblieben und toben heute mit fünfeinhalb noch wie eh und je. 😻😻 sie schlafen nur dazwischen länger.

Ich würde an deiner Stelle nicht noch Wochen unter Vorbehalt warten. Je länger das dauert, umso mehr gewöhnen sich die Kleinen an dich, können aber gleichzeitig nicht lernen, wie sie sich in von dir unter Schutz gestellten Bereichen zu benehmen haben.

Ich sehe bei dir und unter deinen Bedingungen eher zwei sehr ruhige vierpfötige Zeitgenossen einziehen.

Halte doch im Tierschutz mal Ausschau nach erwachsenen Main Coons oder Coonie-Mixen.

Die haben in der Regel ein sehr ruhiges Temperament. Wobei Ausnahmen auch hier die Regel bestätigen.
 
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  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #22
An Kabeln hat in über 25 Jahren noch keine meiner Katzen gekaut.

Aber es ist nun mal die Art von Katzen, Dinge gaanz langsam richtig "Abgrund" zu schieben und sie auch abstürzen zu lassen.

Du hast dir vor der Anschaffung der Kitten viele Gedanken und viele Ausgaben gemacht. Nur..... es ist wie beim Baby bekommen: Nach der Geburt ist Realität und nicht Theorie.

Meines Erachtens sind die beiden Kitten nicht dein Problem, sondern du bist mit dir nicht im Reinen. Setze dich in deinen Arbeitspausen zu ihnen auf den Boden oder auf Sofa, spiele, rede und kuschel mit ihnen, entspanne dich.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #23
Das Katzen an Kabeln nagen hab ich auch noch nie gehört oder erlebt.
Dafür gibt es Hamster oder andere Nager.
Was ich hier nicht verstehe, die Wohnung wird für ein richtig Geld Katzensicher gemacht, alles Mögliche zum Entertainen gekauft und kaum sind sie da geht das große Mimimi los?
Versteh mich nicht falsch, aber wenn ich mir kleine Katzen hole dann sollte ich schon ungefähr wissen was auf mich zukommt, das ist bei dir ja überhaupt nicht der Fall.
Du hast bei deiner Ex mit einer älteren Katze zusammen gewohnt hast du geschrieben und du warst sogar einmal mit ihr beim Tierarzt, das hört sich auch nicht nach einem innigen Verhältnis an.
Dann verstehe ich auch dieses Aussperren nicht, du machst Homeoffice und die Katzen würden dich so stressen das du deiner Arbeit nicht nachkommen könntest?
Auch bei Nacht ist die Türe zum Schlafzimmer zu, aber du denkst das die irgendwann geöffnet bleib.
Wenn du zu den 2 Katzen ein Verhältnis hast dann glaube ich einfach nicht das die keine Anstalten machen um Nachts bei dir zu sein.
Ich hatte immer Katzen im Babyalter und nicht eine davon hat es einfach so akzeptiert wenn ich hinter einer verschlossenen Türe war.
Mal ganz ehrlich, ich glaube dir kein Wort, für mich spamst du hier rum weil dir vermutlich langeilig ist.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #24
Schön das du das noch nie gehört oder erlebt hast. Meine machen es und ich kenne das auch von Katzen von Freunden. Daher habe ich die Kabel im Wohnzimmer und in der Küche auch alle gesichert. Im Büro ist das aufgrund der schieren Menge an Kabel allerdings nicht möglich.

Ja, stell dir vor, habe ich auch nicht so kommen sehen, das mich die Situation so belastet...ich wünschte es wäre anders!
Und nein, ist wusste nicht was in der Praxis auf mich zu kommt, woher auch? Natürlich habe ich mich vorher über alles informiert, nur das ich psychisch so darauf reagiere konnte ich vorher wohl nur schwer ahnen.

Die Ex und die Katze haben bei mir gewohnt, nicht ich bei ihr und ich hatte eine sehr tiefe innige Bindung zu der Katze. Die Katze hat den Auszug hier auch nicht so gut verkraftet, am liebsten hätte ich sie behalten.

Zum Büro: ich muss mich bei der Arbeit konzentrieren und wenn die Katzen hier im Raum rumtoben, ich sie aktiv von Schreibtisch und Regalen fernhalten muss, geht das halt nicht.

Zum Schlafzimmer: hätte ich auch nicht gedacht, ist aber so. Ich spiele vor dem Schlafen gehen nochmal ausgiebig mit ihnen und wir haben eine Kuschelzeit auf dem Sofa. Danach chillen sie auf dem Kratzbaum.

Und zum letzten Satz: mal ganz ehrlich, ist mir egal ob du mir glaubst oder nicht.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #25
Tu den Katzen einen Gefallen und geb sie zurück.
Such dir erst mal selber Hilfe, danach kannst du überlegen ob du nochmals solche stressigen Tiere in dein Himmelreich lässt.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #26
Hallo @Sheldon ,
möchtest du nicht auch mal ein wenig von dir und deinen Katzen berichten?
Da würden sich alle sicher darüber freuen.
-
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #27
Brummi schrieb:
Hallo @Sheldon ,
möchtest du nicht auch mal ein wenig von dir und deinen Katzen berichten?
Da würden sich alle sicher darüber freuen.
-
Was weißt du noch nicht über meine Katzen?
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #28
Saabiene schrieb:
An Kabeln hat in über 25 Jahren noch keine meiner Katzen gekaut.
Loki kaut Kabel durch, wenn wir nicht aufpassen.
Er liebt die schmalen Kabel vom Laptop.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #29
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #30
kureia schrieb:
Loki kaut Kabel durch, wenn wir nicht aufpassen.
Er liebt die schmalen Kabel vom Laptop.
Pablo hat mir als Kitten mit verzücktem Blick meine Boxenkabel durchgenagt, ehe ich - starr vor Schreck - kapierte, was da vor sich ging.

Und ich wurde - trotz meinem damaligen Patenkater, Erfahrungen von früher mit Katzen, Recherchen und Vorbereitungen sonstiger Art, Einrichten etc.pp. ebenso überrascht, dass die Realität mit eigenen Kitten in der Wohnung ganz neu und ganz anders ist, als auch nur irgendwie vorher ausgemalt.

Wirklich ein bisschen wie Kinder kriegen.

Ich hatte Glück und es zog gleichzeitig mit dem Chaos ein reines Glücksgefühl hier ein und innere Ruhe.

Was vor allem wegen meines kleinen Springteufelchens, der nach wie vor emsig an meinen Nerven wie an Miros sägt unbedingt nötig ist.

Der Spruch " Hätte ich das vorher gewusst..." könnte also von mir sein. Aber ich hatte eben die komplett andere innere Verwandlung von heimlichen Sorgen zu bedingungsloser Vernarrtheit in meine Chaoten.

Aber wie gesagt: Sie sind nicht einen Deut erwachsener mit fünfeinhalb. Sie sind nur größer und schwerer geworden unter ihren Kindsköpfen.

Von daher - und weil ich eben auch Coonies kennen gelernt habe, kam ich in deinem Fall @Soapy auf eine ruhigere und vielleicht sicherere Version der Katzenhaltung. Wo klarer wäre, was auf dich zukommt, oder eben auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #31
@Sheldon
Hier ist der Ton gewaltig daneben. Mäßige dich bitte in deiner Wortwahl.
Auch wenn man völlig anderer Meinung ist als die anderen - die Wahl der Worte und Ausdruckweise macht den Unterschied

Nun zu deinen Sorgen @Soapy
Leider antwortest du nicht auf meine Vorschläge und mein nachhaken. Schade, denn nur wenn gemeinsam diskutiert wird was dir möglich bzw nicht möglich ist kommen wir zu Lösungen

Zig Mal sich wehren und neuerlich erklären warum 2 Räume tabu sind ist (finde ich) unnötig und bringt dir nix außer dich noch mieser zu fühlen Wer dise Fragen nochmal stellt verfolgt deinen Thread nicht aufmerksam

Wenn jemand außer Haus arbeitet sind die Mäuse genauso den ganzen Arbeitstag allein
So what

Würde mich freuen wenn du zu meinen Ideen was sagst
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #32
@Trulla-la ich habe tatsächlich angefangen am Abend meine Stresspunkte und die schönen Momente aufzuschreiben.
Stresspunkte gestern waren:
- festgestellt das Katzen jetzt auch auf die Arbeitsplatte in der Küche gehen (ich weiß das es völlig normal ist und ich wusste auch vorher das es dazu kommen wird, aber irgendwie reagiere ich darauf jetzt trotzdem empfindlich, ich weiß nicht wieso). Habe dann direkt daran gedacht, was wenn ich mal etwas größeres koche, wie zB letztens einen Eintopf. Der ist dann in einem großen Topf und muss erstmal draußen stehen bleiben, bevor ich ihn in den Kühlschrank räumen kann. Oder wenn ich koche und es klingelt jemand, sodass ich weg aus der Küche muss. Die Küche ist leider eine offene Küche und Teil des Wohnzimmers, also kein separater Raum.
- wenn beide Katzen in einem Bereich sind, in dem sie nicht sein sollen ist es schwer sie alleine wieder rauszubekommen
- und allgemein habe ich so ein Unwohlsein, das ich nicht genauer erklären kann. Evt. liegt es am Kontrollverlust in der eigenen Wohnung, das sich diese nicht mehr wie mein sicherer Rückzugsort anfühlt. Ich kannte das Gefühl vorher auf jeden Fall nicht.

Ich hatte schon immer das "Problem" das ich viele Sachen zerdenke, also oft überlege was alles schief gehen könnte. Das ist jetzt nicht nur auf die Katzen bezogen. Ich habe tatsächlich gestern mit einem Freund gesprochen der Psychologie studiert, er meinte das es gut sein kann das dieser "was-geht-alles-schief" Denkprozess bei der Katze meiner Ex abgeschwächt war, weil ich mit potentiell aufkommenden Problemen nicht alleine klar kommen musste. Vielleicht bin ich mit diesem "Knacks" ungeeignet mich alleine um Katzen zu kümmern, ich weiß es nicht. Ich hoffe einfach das meine Zuneigung für die beiden und allgemein die positiven Gefühle, die ich ja auch habe, bald die negativen überlagern.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #33
Danke dir für deine Antwort Schön das du einen Vorschlag umsetzt.

Und Danke für deine Offenheit Für mich zeigt sich jetzt etwas anderes.
Nicht die Katzen "machen Probleme", sondern der Mensch hat ne unentspanntere Haltung wenn er Kontrollverlust erlebt.

Wofür sich niemand entschuldigen muss. Es hat (so meine Einstellung) immer Gründe wenn man solche Muster entwickelt hat. Als DepressionpatientIn mit Neigung zu weiß ich recht gut was in dir vorgeht.
Ob der Freund schon soweit ist dir da zu helfen?

Kontrollverlust hat auch was mit Unsicherheiten zu tun. Darüber reden, Rückmeldung zu bekommen und sowas wie Realitätschecks zu erüben kann dir nützlich sein.
Nicht nur bei den Katzen

Mein Tipp mit den Listen kann übrigens ein erster Schritt zum Rwalitätscheck sein.
Man spürt in bestimmten Situationen ein ungutes Gefühl, sofort kommen Gedanken hoch die verunsichern. Statt diese jetzt zu wälzen (und damit zu verstärken) checkt man ob der erste Gedanke wirklich mit der Situation zu tun hat, oder eigentlich ganz woanders seinen Ursprung hat.

Vereinfacht gesagt.....
Wer als Kind immer wieder gehört hat "lass das, ist gefährlich/kannst du nicht" wird an jedes Neue im Leben zögerlich rangehen.
Aber nicht weil dieses Neue nicht zu meistern wäre Sondern weil ein Muster erlernt wurde welches zu einem Hemmschuh geworden ist.


Soviel Gedanken wie du dir machst, dass du mit jemandem darüber redest und Hilfe suchst zeigt mir zwar, dass du momentan Überfordeung erlebst. Aber auch das du bereit bist dich dem zu stellen. ✌️
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #34
Hm. In der Tat hast du dir mit zwei Zwergen in der Wohnung einige Unwägbarkeiten ins Haus geholt.

Das Ist dabei aber das ganz normale Restrisiko, das im ganz normalen Leben inbegriffen ist.

Nichts und niemand ist im Leben wirklich unter Kontrolle zu bringen.

Das einzige, was bleibt, ist, mit den Dingen des Lebens gelassen umzugehen oder selbiges zu lernen.

Du hast ja richtig erkannt, dass es z.B. mit offener Küche eine Hersusforderung wird.

Und du ahnst ja ebenso, dass da noch zig andere Situationen kommen werden. Im gesamten Leben zweier Katzen werden es hunderte und mehr sein und jede davon nochmal hundertfach.

Aber das ist auch für ein Menschenleben ohne Katzen so.

Mit Katzen hast du wenigstens den Vorteil, dass das Chaos auch lustig, flauschig, unfassbar niedlich, sehr abenteuerlich und mindestens voller Leben ist.

Ohne Katzen hast du freilich mehr Ruhe.

Meine zwei beiden süßen Nervensägen haben mir hundertfach umdenken beigebracht.

Auch ich habe eine offene Küche. 😁
Wie wir das in unserer 1Mensch-2Kater-Dreier-WG zu unser aller Zufriedenheit und Sicherheit hinbekommen haben wir drei erfolgreich ausdiskutiert.

Katzen sind absolut lernfähig und beherrschen die Mensch-Katze Kommunikation perfekt. Perfekter als der Mensch, weil wesentlich ausdauernder.

Ich habe irgendwann in mir das Bild einer mega ausdauernden Gorillamama etabliert, mich tonnenschwer gemacht und stur ein paar Regeln durchgesetzt.

Es funktioniert.

Auch ich lebe allein mit meinen beiden Plüschpopos. Ich habe nichtmal ein Auto. Aber ich bin nicht allein auf der Welt. Und so hat es in meinem mit-Katzen-leben-Leben schon x Situationen gegeben, die ich nicht vorhersehen konnte, die sich aber genauso unvorhersehbar lösen ließen.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #35
@Trulla-la also um das klar zu stellen, mir ist die ganze Zeit bewusst das ich hier das Problem bin. Die beiden Mäuse machen einfach Katzendinge und könnten es mir sogar nicht einfacher machen. Auch wenn es mir hier einige nicht glauben, sie miauen und kratzen tatsächlich nicht an den Türen, wenn ich im Schlafzimmer oder im Büro bin. Sie spielen viel miteinander und freuen sich wenn ich dann zwischendurch rauskomme für Spiel- und Kuscheleinheit oder um sie zu versorgen oder um einfach nur zu schauen wie es ihnen geht. Ich weiß auch das ich da ziemliches Glück habe mit dem Verhalten der beiden Kätzchen, da es ja auch ganz anders gehen kann. Das Problem in dieser Sache bin also ganz klar ich, bzw. mein Kopf.

Nein, der Freund ist auf jeden Fall noch nicht soweit. Er hat nur gemerkt das es mir nicht gut geht aktuell und hat gefragt ob ich drüber reden möchte. Auch richtige Therapieplätze wartet man leider in meiner Stadt Jahre. Da hab ich auch einen Härtefall im Freundeskreis, der eigentlich dringend therapiert werden muss, er war sogar schonmal in einer Klinik, aber bzgl eines normalen Therapieplatzes, der ihm im Alltag begleitet, ist er immer noch auf einer Warteliste.

Das was du mit der Kindheit schreibst passt übrigens wie die Faust aufs Auge. Meine Mutter war und ist genau so. Sie zerdenkt auch alles, geht immer vom schlimmst möglichen Fall aus und sieht in fremden Menschen auch erstmal nur das schlechte. Da bin ich schon froh das ich nicht so hardcore drauf bin wie sie, aber ich habe das auf jeden Fall von ihr. Ich hatte zB sehr lange Zeit ein Problem mit dem Auto fahren, weil meine Mutter mir früher als ich den Führerschein neu hatte immer eine Angst in den Kopf gesetzt hat. Dadurch habe ich mich dann auch lange Zeit unwohl gefühlt beim Auto fahren, musste neue Strecken die ich nicht kenne vorher immer bei Google Maps inspizieren usw.

Ja ich bin auf jeden Fall bereit mich dem zu stellen. Die Katzen abzugeben wäre für mich auch das Worst Case Szenario.

@PaMi wie hast du das bei dir mit der offenen Küche gelöst? Hast du da vielleicht ein paar Tipps und Tricks auf Lager?
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #36
Soapy schrieb:
Ja ich bin auf jeden Fall bereit mich dem zu stellen. Die Katzen abzugeben wäre für mich auch das Worst Case Szenario.
Du kannst dir vermutlich kaum vorstellen wie froh ich wg diesen 2 Sätzen bin
Für dich 💪

Und wie/was du von deiner Vorbelastung erzählst.....
Schade das Erwachsene oft nicht auf'm Schirm haben was ihr Verhalten, Worte, unbedachte Worte bei ihren Kinden anrichten können
Das meine ich nicht als "Anklage" Jeder von uns macht Dinge aus einem Moment heraus. Ohne drüber nachzudenken. Toll das du daran arbeitest.

Zu der Lage in Punkto Therapieplätzen bei euch. Man kann schauen einer PIA = Psychiatrische Institustambulanz angeschlossen zu werden Nicht optimal, aber manchmal viel mehr als nix. 😟 Was viele auch nicht wissen - auch Privatpraxen können Kasse abrechnen. Ist für den Therapeuten mehr Aufwand, aber es gibt doch manche die das tun.
Kannst du ja mal weitergeben.
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #37
Sheldon schrieb:
Was weißt du noch nicht über meine Katzen?
Alles,
oder hast du hier irgend wo etwas berichtet?
Zeig mir wo.
-
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #38
@Soapy Das Küchenproblem haben wir drei mit viel Geduld gelöst. Soweit ich mich erinnere, hat es ein paar Wochen gedauert.

Ich habe ihnen auf der Küchenzeile den Platz am Fenster eingeräumt, damit sie dabei sein und zuschauen können.

Blieben sie auf ihrem Platz, habe ich sie über den grünen Klee gelobt, ihnen zugesprochen, Sachen zum schnuppern hingelegt, von Karotte bis Zwiebel, damit sie mitbekommen, was Muddi da treibt.

Sobald sie sich in Bewegung setzten, um an der Spüle vorbei zu meinem Arbeitsvereich zu gelangen, habe ich sie missmutig angeschaut und in "Muddis Babysprache" sowas wie " ä ä ä" von mir gegeben. Lautmalerisches "Nein!" Was man gemeinhin reflexartig so von sich gibt, wenn Krabbelkinder was Gefährliches machen wollen.

Sie haben das sofort verstanden, was ich damit meine und natürlich haben die hundertfach probiert, sich mit ihrem Charme trotzdem durchzusetzen.

Zweite Stufe nach dem abgehackten " Ä ä ä"- Laut (kann auch jeder andere Laut sein, Hauptsache er weckt Aufmerksamkeit und signalisiert eine Warnung), zweite Stufe war um Warnlaut körperlich den Weg versperren per Handfläche vor die Nase oder mit der Schulter dazwischen.

Und immer wieder: loben, wenn sie auf ihrem Platz bleiben und Sachen zum untersuchen hinlegen, sodass sie am Geschehen teilnehmen können.

was ich nie und wirklich nie gemacht habe: ihnen im Küchenbereich Leckerlies anbieten, wirklich niemals. Also alles, was sie dort hinlocken könnte, niemals dort anbieten.

Stattdessen ihnen mitgeben, dass es dort im Prinzip uninteressant ist, weil es da nur doofe Sachen wie Karotten gibt, oder Wirsing, harte Brotkanten oder sogar mal noch was warmes, was ihnen suspekt erscheint, wenn sie dran schnüffeln.

Sie durften also dabei sein und feststellen, dass es nicht so wahnsinnig spannend dort ist.

Pablo, der es natürlich immer genau wissen will, bis heute, macht allerdings immer eine "Nachkontrolle", wenn ich mit dem Kochen oder backen fertig bin.

Ich habe es deshalb mal drauf ankommen lassen und ihn mit gewohnten Laut vorgewarnt, während er Richtug noch heißer Herdplatte marschiert ist.

Die war selbstverständlich soweit abgekühlt, dass es ihm nicht hätte schaden können. Trotzdem hatte er, nachdem er kurz die Pfote drauf hatte, mehr Vorsicht gelernt.

Auf diese Weise habe ich deren Annäherung an noch heiße Töpfe dann begleiten können, indem ich daneben stand und sie ihre Erfshrungen machen konnten: nee, ist nix für mich.

Heute kann ich kochen, backen oder zur Tür marschieren, wenn es klingelt, ohne dass ich befürchten muss, dass sie hinter meinem Rücken sofort Unfug machen.

Ich schätze, es liegt daran, dass ich ihnen beim Tabu-Grenzen setzen, immer ihren Platz zum teilnehmen am Geschehen deutlich machen konnte.

Es fordert halt anfangs gefühlte zighundert Wiederholungen, aber im Nachhinein konnte ich realisieren, dass sie sehr schnell verstehen, was man ihnen ernsthaft mitteilt und dass alles danach charmante Versuche sind, dir die Kontrolle wirklich abzuknöpfen. Sie haben es halt faustdick hinter den Samtöhrchen. 😁
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #39
Hallo
Wie war euer WE? Wie verhalten die 2 sich wenn du nicht zum arbeiten im Büro verschwindest? Und - wie geht es dir inzwischen?
 
  • Zwei vier Monate alte Kitten adoptiert...Überforderung? Beitrag #40
Ich habe seit mehr als 40 Jahren Katzen und ein paar Jahre auch gezüchtet. Bei uns war immer viel los, besonders die Kitten hatten viel Unsinn im Sinn.
Mein Sohn ist als Kleinkind mit Katzen aufgewachsen, was ich toll fand, denn so hat er rasch gelernt dass Tiere liebenswert und wichtig sind.
Niemals würde ich meine Katzen abgeben.
"Erziehen" wie einen Hund kann man Katzen ohnehin nicht.
Wenn du nicht damit leben kannst dass sie auch manchmal Unsinn machen, such ihnen ein neues Zuhause. Wenn sie älter werden werden sie ohnehin ruhiger.
Ich fände es allerdings sehr sehr schade wenn du sie nicht behalten willst.
 
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