- Teenagerprobleme: Füttern + Aggression Beitrag #1
Meredith
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Erstmal vielen Dank an alle, die hier so viel super interessante Dinge schreiben. Beim Mitlesen schon viel gelernt!
Wir haben hier unsere ersten Wohnungskatzen - mit Freigängern haben wir Erfahrung genug, aber leider lässt die Wohnsituation grade nur Wohnungshaltung zu.
Es geht um zwei Teenager-Kater (8 und 9 Monate) die aus verschiedenen Haushalten zu uns kamen. EKH, also keine rassespezifischen Probleme/Eigenheiten. Beide kastriert. Zusammenführung klappte top. Beide sind Raufbolde und haben viel Energie. Es gibt genug Kletter- und Schlafmöglichkeiten in der großen Wohnung. Soweit so gut.
Aki kam aus Einzelhaltung zu uns, wir vermuten, dass er nicht viel kätzisches Sozialverhalten in seiner frühen Phase gelernt hat (zu früh getrennt?). Er war zuerst hier.
Loki kam danach aus einem 2-Katzen-Haushalt wo er mit seiner Mitkatze nicht gut zurecht kam.
Beide wurden abgegeben weil zu "wild". Beide vorher auch Wohnungskatzen.
Problem 1:
Aki versteht nicht so recht, dass auch beim Raufen Regeln gelten. In der Hitze des Gefechts gibt er mit Zähnen und Klauen alles, was natürlich Loki doof findet. Nein, kein Blut bis jetzt. Aber schon deutlich "Aua!". Wenn Loki dann signalisiert, dass er keinen Bock mehr hat, rennt Aki ihm nach und legt nach. Da sie nicht rauskönnen, ist es schwer für einen Kater, sich effektiv zurückzuziehen.
Und wenn Loki oben im Kratzbaum Zuflucht sucht, wartet Aki geduldig lauernd wie so ne Katze (ehem...) bis Loki vielleicht aus Versehen eine Pfote oder seinen Schwanz unvorsichtig hängen lässt, und versucht ihn runterzuziehen. Was manchmal klappt ... Für alle anderen Rückzugsorte gilt: Wo ein Kater reinpasst, passt auch ein zweiter mit Krallen und Zähnen rein.
Frage: Ich würde Loki gerne einen wirklichen Rückzugsort für solche Fälle anbieten. Handwerkliches Geschick vorhanden.
Schon probiert: Getrennte Zimmer. Da fühlen sich beide bestraft, sie mögen sich ja auch eigentlich. Aki mündlich ermahnt (half nix, er ist ja in der "zone"). Freundlich dazwischengegangen und Aki abgelenkt, damit Loki mal ne Pause kriegt. Das geht auch nicht immer, offensichtlich.
Problem 2:
Futter. Beide fressen Nassfutter, Brekkies nur sparsam dosiert als Leckerli. Aki inhaliert sein Futter in Rekordgeschwindigkeit und leckt seine Schale grundsätzlich so sauber, wir sehen eine Karriere als Geschirrspüler in der Zukunft. Loki frisst langsam und extrem schlampig, lieber nicht so viel auf einmal. Die Hälfte des Futters landet gern auf dem Boden (je nach Napf). Tiefe Näpfe mag er nicht, dann ist es halt so.
Die Kombi führt dazu, dass gemeinsame Fütterzeiten schwierig sind. Wenn Aki mit seinem Futter fertig ist, ist Lokis Napf 1/3 gefressen, 1/3 über Bord, 1/3 voll. Und Aki hilft gern ... Er vertreibt Loki nicht aktiv, er frisst erst alles vom Boden, danach will er mit aus dem Napf fressen, Loki mag das nicht und geht.
Noch sind beide Kitten und kriegen Futter genug (kein Buffet, feste Zeiten, 3x am Tag). Aber irgendwann nicht mehr, und wenn das jetzt einreisst, dann wird es künftig schwierig.
Frage: Wie löst ihr das? Kommt ja wohl öfter vor. Bei Freigängern hatte ich damit kein Problem - wer bei der Fütterung schläft, muss halt mehr jagen
Übergewicht bei Wohnungskatzen ist etwas, das wir den beiden nicht antun wollen. Untergewicht auch nicht. Und auf einen Moppel und einen Spindel würde es ja herauslaufen wenn es so weiter geht :/
Schon probiert: Automatische Futterdingens (Hatte Aki nach ner Woche geknackt), verschiedene Räume (finden beide doof, siehe oben) ist Riesenzirkus.
Abschließend: Ich bin mir sicher, dass es dazu schon was im Forum gibt. Ich hab gesucht, bin aber immer wieder auf Seitenstraßen hängengeblieben. Sorry schonmal
Wir haben hier unsere ersten Wohnungskatzen - mit Freigängern haben wir Erfahrung genug, aber leider lässt die Wohnsituation grade nur Wohnungshaltung zu.
Es geht um zwei Teenager-Kater (8 und 9 Monate) die aus verschiedenen Haushalten zu uns kamen. EKH, also keine rassespezifischen Probleme/Eigenheiten. Beide kastriert. Zusammenführung klappte top. Beide sind Raufbolde und haben viel Energie. Es gibt genug Kletter- und Schlafmöglichkeiten in der großen Wohnung. Soweit so gut.
Aki kam aus Einzelhaltung zu uns, wir vermuten, dass er nicht viel kätzisches Sozialverhalten in seiner frühen Phase gelernt hat (zu früh getrennt?). Er war zuerst hier.
Loki kam danach aus einem 2-Katzen-Haushalt wo er mit seiner Mitkatze nicht gut zurecht kam.
Beide wurden abgegeben weil zu "wild". Beide vorher auch Wohnungskatzen.
Problem 1:
Aki versteht nicht so recht, dass auch beim Raufen Regeln gelten. In der Hitze des Gefechts gibt er mit Zähnen und Klauen alles, was natürlich Loki doof findet. Nein, kein Blut bis jetzt. Aber schon deutlich "Aua!". Wenn Loki dann signalisiert, dass er keinen Bock mehr hat, rennt Aki ihm nach und legt nach. Da sie nicht rauskönnen, ist es schwer für einen Kater, sich effektiv zurückzuziehen.
Und wenn Loki oben im Kratzbaum Zuflucht sucht, wartet Aki geduldig lauernd wie so ne Katze (ehem...) bis Loki vielleicht aus Versehen eine Pfote oder seinen Schwanz unvorsichtig hängen lässt, und versucht ihn runterzuziehen. Was manchmal klappt ... Für alle anderen Rückzugsorte gilt: Wo ein Kater reinpasst, passt auch ein zweiter mit Krallen und Zähnen rein.
Frage: Ich würde Loki gerne einen wirklichen Rückzugsort für solche Fälle anbieten. Handwerkliches Geschick vorhanden.
Schon probiert: Getrennte Zimmer. Da fühlen sich beide bestraft, sie mögen sich ja auch eigentlich. Aki mündlich ermahnt (half nix, er ist ja in der "zone"). Freundlich dazwischengegangen und Aki abgelenkt, damit Loki mal ne Pause kriegt. Das geht auch nicht immer, offensichtlich.
Problem 2:
Futter. Beide fressen Nassfutter, Brekkies nur sparsam dosiert als Leckerli. Aki inhaliert sein Futter in Rekordgeschwindigkeit und leckt seine Schale grundsätzlich so sauber, wir sehen eine Karriere als Geschirrspüler in der Zukunft. Loki frisst langsam und extrem schlampig, lieber nicht so viel auf einmal. Die Hälfte des Futters landet gern auf dem Boden (je nach Napf). Tiefe Näpfe mag er nicht, dann ist es halt so.
Die Kombi führt dazu, dass gemeinsame Fütterzeiten schwierig sind. Wenn Aki mit seinem Futter fertig ist, ist Lokis Napf 1/3 gefressen, 1/3 über Bord, 1/3 voll. Und Aki hilft gern ... Er vertreibt Loki nicht aktiv, er frisst erst alles vom Boden, danach will er mit aus dem Napf fressen, Loki mag das nicht und geht.
Noch sind beide Kitten und kriegen Futter genug (kein Buffet, feste Zeiten, 3x am Tag). Aber irgendwann nicht mehr, und wenn das jetzt einreisst, dann wird es künftig schwierig.
Frage: Wie löst ihr das? Kommt ja wohl öfter vor. Bei Freigängern hatte ich damit kein Problem - wer bei der Fütterung schläft, muss halt mehr jagen
Übergewicht bei Wohnungskatzen ist etwas, das wir den beiden nicht antun wollen. Untergewicht auch nicht. Und auf einen Moppel und einen Spindel würde es ja herauslaufen wenn es so weiter geht :/
Schon probiert: Automatische Futterdingens (Hatte Aki nach ner Woche geknackt), verschiedene Räume (finden beide doof, siehe oben) ist Riesenzirkus.
Abschließend: Ich bin mir sicher, dass es dazu schon was im Forum gibt. Ich hab gesucht, bin aber immer wieder auf Seitenstraßen hängengeblieben. Sorry schonmal
Länger als eine halbe Stunde am Stück ist sie nie draußen, sie braucht immer einen Snack zwischendurch. Bei nur 3 Mahlzeiten am Tag wäre sie ziemlich ausgehungert. Wenn die ganze Zeit Futter verfügbar ist, würden sich halt auch die Fresszeiten nicht mehr überschneiden.