- Sieben Nägel zu meinem Sarg Beitrag #1
mortikater
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Und der längste heißt Kimi 



Ich weiß nicht, wie oft Kimi schon aus dem katzensicheren Garten abgehauen ist, ich meine ich hätte hier schon oft berichtet, wie ich Blut und Wasser geschwitzt habe.
Ich habe Gartenhütten abgerissen und durch Zäune ersetzt, blutenden Herzens meinen einzigen Baum brutal gestutzt, die Gartentür aufgerüstet, das sind für Kimi nur neue Herausforderungen.
Wenn ich abends nach Hause komme, mache ich die Terrassentür auf, dann stürzt sich ein Pulk von Katzen durch die Tür, durchzählen tu ich nicht. Die Katzen waren also im Garten, das liebe Frauchen in der Küche um die sieben Tellerchen fertig zu machen. Leider kamen nur sechs Katzen zum Essen. Kein Kimi.
Eigentlich war mir sofort klar, daß er einen neuen Fluchtweg gefunden hat. Also - ruhig Blut. Kimi kommt wieder. Kimi ist bisher immer wieder gekommen. Durch Nachbars Garten geschlichen - mit Erlaubnis - gerufen. Eigentlich bin ich mir auch sicher, daß er dort gewesen ist, aber wahrscheinlich hat er sich tief geduckt und gedacht, laß Dich bloß nicht von der blöden Ziege erwischen.
Gartentor auf, Terrassentür zu. Ein heulender Tom. Warum kann ich nicht raus? Weil das Gartentor auf ist, Tom. Keke war sichtlich mit den Nerven fertig. Als ich ihn fragte: Keke, wo ist bloß Kimi? guckte er schon total ängstlich. Keke hat nach zwei schlechten Erfahrungen Angst vor Freiheit. Wenn ich Kimi bei Fluchtversuchen manchmal anraunze: "Kimi!" rennt Keke vor Schreck rein.
Man sitzt auf der Couch und wartet. Essen. Nicht Essen. Zur Hauptstraße wandern, gucken, ob er überfahren ist. Jeden Schrank und jede Schublade durchwühlen. Vielleicht liegt er tot im Haus? Liegt er nicht. Warten. Was war die längste Zeit seiner Abwesenheit. Drei Stunden. Da war er um 15.00 Uhr verduftet, um 18.00 Uhr wieder gekommen.
Heute abend ist er um 19.00 Uhr entfleucht. 22.00 Uhr.
Und es ist dunkel. Jacke an und raus. Und wer sitzt da, als wenn es Nachbars Kater wäre auf Nachbars Grundstück? Kimi. Als er mich sieht, fängt er an zu jaulen. Hörte sich an wie: nee, ich komm nicht mit, hau ab.
Bisher hat es immer hervorragend geklappt, wenn ich ihn anschnauzte, geh sofort nach Hause! Dann rannte er wie ein gescholtenes Kind nach Hause. Heute nicht. Auf einmal sitzt neben ihm auch noch eine Katze und die fand Kimi sehr viel reizvoller als mich. Als ich einen Schritt auf ihn zumachte und ihn ansäuselte, Kimilein, fauchte er mich an und rannte beim nächsten Nachbarn in den Garten. Keine Erlaubnis.
Also ging ich wieder nach Hause. Eigentlich stinksauer und hilflos. Und ein Stimmchen wisperte: wenn es das letzte Mal ist, daß ich ihn gesehen habe?
Es war nicht das letzte Mal. Zwanzig Sekunden später saß er auf der Terrasse. Als ich die Terrassentür aufmachen wollte, rannte er in die Büsche unseres Gartens, ich wollte raus, um die Gartentür zuzumachen, Tom aber auch (nicht wegen der Tür, nur so) und ich stolperte im Hechtflug zur Gartentür.
Kimi hatte ein schlechtes Gewissen, rannte zur Treppe im Haus und sah mich mißtrauisch übers Geländer an, Keke sofort neben ihm und putzte ihn. Um Kimi zu zeigen, was für ein 1-A-Frauchen ich bin (wiederkommen lohnt sich) warf ich eine Runde Trockenfutter.
Als ich Kimi streicheln wollte, fauchte er Mette an.
Mika und Keke schnüffelten und leckten an Kimi, ich fürchte, er muß erotische Kontakte in der Freizeit gehabt haben. Draußen heulte Tom wegen des Trockenfutters.
Mal wieder ein gemütlicher Abend im Hause Mortikater.

Ich weiß nicht, wie oft Kimi schon aus dem katzensicheren Garten abgehauen ist, ich meine ich hätte hier schon oft berichtet, wie ich Blut und Wasser geschwitzt habe.
Ich habe Gartenhütten abgerissen und durch Zäune ersetzt, blutenden Herzens meinen einzigen Baum brutal gestutzt, die Gartentür aufgerüstet, das sind für Kimi nur neue Herausforderungen.
Wenn ich abends nach Hause komme, mache ich die Terrassentür auf, dann stürzt sich ein Pulk von Katzen durch die Tür, durchzählen tu ich nicht. Die Katzen waren also im Garten, das liebe Frauchen in der Küche um die sieben Tellerchen fertig zu machen. Leider kamen nur sechs Katzen zum Essen. Kein Kimi.
Eigentlich war mir sofort klar, daß er einen neuen Fluchtweg gefunden hat. Also - ruhig Blut. Kimi kommt wieder. Kimi ist bisher immer wieder gekommen. Durch Nachbars Garten geschlichen - mit Erlaubnis - gerufen. Eigentlich bin ich mir auch sicher, daß er dort gewesen ist, aber wahrscheinlich hat er sich tief geduckt und gedacht, laß Dich bloß nicht von der blöden Ziege erwischen.
Gartentor auf, Terrassentür zu. Ein heulender Tom. Warum kann ich nicht raus? Weil das Gartentor auf ist, Tom. Keke war sichtlich mit den Nerven fertig. Als ich ihn fragte: Keke, wo ist bloß Kimi? guckte er schon total ängstlich. Keke hat nach zwei schlechten Erfahrungen Angst vor Freiheit. Wenn ich Kimi bei Fluchtversuchen manchmal anraunze: "Kimi!" rennt Keke vor Schreck rein.
Man sitzt auf der Couch und wartet. Essen. Nicht Essen. Zur Hauptstraße wandern, gucken, ob er überfahren ist. Jeden Schrank und jede Schublade durchwühlen. Vielleicht liegt er tot im Haus? Liegt er nicht. Warten. Was war die längste Zeit seiner Abwesenheit. Drei Stunden. Da war er um 15.00 Uhr verduftet, um 18.00 Uhr wieder gekommen.
Heute abend ist er um 19.00 Uhr entfleucht. 22.00 Uhr.
Bisher hat es immer hervorragend geklappt, wenn ich ihn anschnauzte, geh sofort nach Hause! Dann rannte er wie ein gescholtenes Kind nach Hause. Heute nicht. Auf einmal sitzt neben ihm auch noch eine Katze und die fand Kimi sehr viel reizvoller als mich. Als ich einen Schritt auf ihn zumachte und ihn ansäuselte, Kimilein, fauchte er mich an und rannte beim nächsten Nachbarn in den Garten. Keine Erlaubnis.
Es war nicht das letzte Mal. Zwanzig Sekunden später saß er auf der Terrasse. Als ich die Terrassentür aufmachen wollte, rannte er in die Büsche unseres Gartens, ich wollte raus, um die Gartentür zuzumachen, Tom aber auch (nicht wegen der Tür, nur so) und ich stolperte im Hechtflug zur Gartentür.
Kimi hatte ein schlechtes Gewissen, rannte zur Treppe im Haus und sah mich mißtrauisch übers Geländer an, Keke sofort neben ihm und putzte ihn. Um Kimi zu zeigen, was für ein 1-A-Frauchen ich bin (wiederkommen lohnt sich) warf ich eine Runde Trockenfutter.
Als ich Kimi streicheln wollte, fauchte er Mette an.
Mal wieder ein gemütlicher Abend im Hause Mortikater.
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