- Schreiende Katze Beitrag #1
pinkeBlüte12
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- 14.11.2025
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Ein Hallo in die Runde,
ich wende mich einmal an euch auf der Suche nach Unterstützung, Tipps und auch ein bisschen Ermunterung, dass es klappt.
Folgende Situation:
Seit 3 Jahren leben die Katzenladies M. und J. bei mir, sie sind beide ca. 3,5 Jahre alt, verstehen sich gut.
Mein Problem: Katze J. bettelt extrem und sehr laut und gestresst. Sie maunzt generell viel, teils "schlägt sie auch an", wenn ein Nachbar im Treppenhaus Geräusche macht und schreit vor der Tür. Ansonsten läuft es richtig gut, die beiden verstehen sich super, ich habe zu beiden eine gute Bindung, es wird geschmust und gespielt. Ich war mit J. schon beim TA, er hat organische Ursachen ausgeschlossen und mit Blick auf ihre Historie gemeint, dass es einerseits sehr vokale Katzencharaktäre gibt und sie wohl als Kitten zudem gehungert haben könnte, da sie sich beim Füttern regelrecht in ein exzessives Geschrei hochschaukeln kann. Beide Katzen kommen aus dem Tierschutz. Sie ist extrem neugierig und verspielt, hat aber auch manchmal so eine innere Unruhe, die mit Geduld und Zuwendung etwas besser geworden ist in den letzten Jahren.
Morgens, wenn der Wecker klingelt oder ich wach werde, fängt J. schon im Bett an zu jammern und springt immer wieder über mich rüber, um mich mit anschwellendem Geschrei in die Küche zu bewegen (Futter). Das Problem: Ich muss ja tatsächlich aufstehen und gehe morgens als erstes in die Küche, mir KAffee machen. D.h. ich tue, was sie will und sie denkt, das Schreien wirkt. Ignorieren würde bedeuten, liegen zu bleiben? Oder wie konkret? Könnt ihr mir da Tipps geben?
Das Maunzen ist für uns beide extrem stressig, ich merke auch, wie anstrengend das für sie ist. Eigentlich trifft es das Wort schreien besser, weil es aus vollster Kehle kommt. Jetzt nach dem Füttern liegt sie dann schlafend und entspannt im Körbchen oder spielt. Diese super süßen entspannten Momente gibt es also auch.
Ich möchte Clickertraining im Futterkontext versuchen. Auch da die Frage ganz konkret: Wenn sie da aber total am Maunzen ist, gibt es keinen Moment des "Schweigens", den ich belohnen könnte. Sie begleitet mich dann nervös überall hin und bei jeder Bewegung rennt sie schreiend und auffordernd in die Küche. Wie ein Bewegungssensor. Ich bin etwas überfordert und hoffe, dass ihr ein paar Tipps habt?
Glaubt ihr, dass ich kann ihr das abgewöhnen und wie lange dauert das in der Regel? Oder ist es etwas, das ich als Teil von ihr akzeptieren muss (da vermutlich eine frühe Prägung die Ursache ist)?
Danke im Voraus und viele Grüße!
ich wende mich einmal an euch auf der Suche nach Unterstützung, Tipps und auch ein bisschen Ermunterung, dass es klappt.
Folgende Situation:
Seit 3 Jahren leben die Katzenladies M. und J. bei mir, sie sind beide ca. 3,5 Jahre alt, verstehen sich gut.
Mein Problem: Katze J. bettelt extrem und sehr laut und gestresst. Sie maunzt generell viel, teils "schlägt sie auch an", wenn ein Nachbar im Treppenhaus Geräusche macht und schreit vor der Tür. Ansonsten läuft es richtig gut, die beiden verstehen sich super, ich habe zu beiden eine gute Bindung, es wird geschmust und gespielt. Ich war mit J. schon beim TA, er hat organische Ursachen ausgeschlossen und mit Blick auf ihre Historie gemeint, dass es einerseits sehr vokale Katzencharaktäre gibt und sie wohl als Kitten zudem gehungert haben könnte, da sie sich beim Füttern regelrecht in ein exzessives Geschrei hochschaukeln kann. Beide Katzen kommen aus dem Tierschutz. Sie ist extrem neugierig und verspielt, hat aber auch manchmal so eine innere Unruhe, die mit Geduld und Zuwendung etwas besser geworden ist in den letzten Jahren.
Morgens, wenn der Wecker klingelt oder ich wach werde, fängt J. schon im Bett an zu jammern und springt immer wieder über mich rüber, um mich mit anschwellendem Geschrei in die Küche zu bewegen (Futter). Das Problem: Ich muss ja tatsächlich aufstehen und gehe morgens als erstes in die Küche, mir KAffee machen. D.h. ich tue, was sie will und sie denkt, das Schreien wirkt. Ignorieren würde bedeuten, liegen zu bleiben? Oder wie konkret? Könnt ihr mir da Tipps geben?
Das Maunzen ist für uns beide extrem stressig, ich merke auch, wie anstrengend das für sie ist. Eigentlich trifft es das Wort schreien besser, weil es aus vollster Kehle kommt. Jetzt nach dem Füttern liegt sie dann schlafend und entspannt im Körbchen oder spielt. Diese super süßen entspannten Momente gibt es also auch.
Ich möchte Clickertraining im Futterkontext versuchen. Auch da die Frage ganz konkret: Wenn sie da aber total am Maunzen ist, gibt es keinen Moment des "Schweigens", den ich belohnen könnte. Sie begleitet mich dann nervös überall hin und bei jeder Bewegung rennt sie schreiend und auffordernd in die Küche. Wie ein Bewegungssensor. Ich bin etwas überfordert und hoffe, dass ihr ein paar Tipps habt?
Glaubt ihr, dass ich kann ihr das abgewöhnen und wie lange dauert das in der Regel? Oder ist es etwas, das ich als Teil von ihr akzeptieren muss (da vermutlich eine frühe Prägung die Ursache ist)?
Danke im Voraus und viele Grüße!