- Vergesellschaftung...schwerer als gedacht? Beitrag #1
Gast51195
Gast
Hallo zusammen,vor ca. Monaten zog Minnie (3 Jahre) bei uns ein. Eine ängstliche und total kranke Main-Coone, die wir ordentlich aufgepäppelt haben, die jedoch ihren chronischen Katzenschnupfen behalten wird. Minnie traut sich eigentlich gar nichts und verlässt sich in allem auf unsere Tochter, die sie nach draußen trägt und wieder hereinholt, da Minnie Angst vor unserem Hund hat. Da sie deswegen eher in der oberen Etage lebt und dadurch oftmals alleine ist (Schule, Hobbys meiner Tochter), haben wir uns entschieden, eine Kumpanin ins Haus zu holen.Somit zog Elli (1 Jahr, EKH) frohen Mutes ein. Sie wurde für eine Woche separiert, dann haben wir die Beiden durch ein Gitter bekannt gemacht. Da wurde sich beschnuppert, Minnie fauchte und Elli zog sich geduckt zurück.
Ein paar Tage später wurden dann die Türen geöffnet. Ab da ging das emotionale Chaos los: Minnie hatte nur noch panische Angst, knurrt und faucht und versteckt sich. Elli ist neugierig und erst mal friedlich. Mit Rücksprache mit einer Tiertherapeutin sind wir dann erst mal einen Schritt zurück gegangen, haben die Beiden wieder räumlich getrennt (wobei beide Katzen zu unterschiedlichen Zeiten „frei“ waren im Haus, was aber eigentlich nur Elli genutzt hat) und behandeln Minnie mit Bachblüten und Zylkene.
Jetzt nach 4 Wochen sind alle Türen wieder auf...Minnie faucht und knurrt immer noch und heute ist es zum Schlagabtausch gekommen, als wir gerade kurz das Zimmer unserer Tochter verließen. Bemerkt haben wir es eigentlich nur, dass Minnie am Ohr blutete aufgrund eines Kratzers. Leider reagiert meine Tochter dann immer extremst emotional und hat furchtbare Angst um ihre Minnie. Großes Drama!!! Sie hat immer vor Augen, dass, sobald „Blut“ fließt, die Vergesellschaftung gescheitert wäre. Dabei lernen sich die Beiden ja eigentlich erst seit gestern so richtig kennen, da es vorher ja durch die räumliche Trennung gar nicht möglich war. Machen wir etwas falsch? Sollte Elli vielleicht nicht ins Zimmer meiner Tochter (aber da Minnie dieses ja nicht verlässt, kommt dann ja auch kein Kontakt zustande
). Wir wollen alles richtig machen...nur jetzt herrscht wieder Verunsicherung, da ja Minnie „blutet“. Ist aber nur ein kleiner Kratzer.
Ich versuche unserer Tochter zu sagen, dass man die Katzen einfach mal machen lassen muss. Das ist so natürlich kaum möglich.Habt ihr Tipps? Oder ist doch schon alles verloren??? Das Problem ist auch, dass Minnie sich immer in einer kleinen Katzenhöhle verkriecht und Elli daraus anfaucht. Elli bleibt aber ruhig, will da aber dann hin. Ich versuche sie dann abzulenken, was auch gut gelingt. Minnie sitzt ja eigentlich in Falle und es würde so bestimmt zur Konfrontation kommen. Was meint ihr?
Ein paar Tage später wurden dann die Türen geöffnet. Ab da ging das emotionale Chaos los: Minnie hatte nur noch panische Angst, knurrt und faucht und versteckt sich. Elli ist neugierig und erst mal friedlich. Mit Rücksprache mit einer Tiertherapeutin sind wir dann erst mal einen Schritt zurück gegangen, haben die Beiden wieder räumlich getrennt (wobei beide Katzen zu unterschiedlichen Zeiten „frei“ waren im Haus, was aber eigentlich nur Elli genutzt hat) und behandeln Minnie mit Bachblüten und Zylkene.
Jetzt nach 4 Wochen sind alle Türen wieder auf...Minnie faucht und knurrt immer noch und heute ist es zum Schlagabtausch gekommen, als wir gerade kurz das Zimmer unserer Tochter verließen. Bemerkt haben wir es eigentlich nur, dass Minnie am Ohr blutete aufgrund eines Kratzers. Leider reagiert meine Tochter dann immer extremst emotional und hat furchtbare Angst um ihre Minnie. Großes Drama!!! Sie hat immer vor Augen, dass, sobald „Blut“ fließt, die Vergesellschaftung gescheitert wäre. Dabei lernen sich die Beiden ja eigentlich erst seit gestern so richtig kennen, da es vorher ja durch die räumliche Trennung gar nicht möglich war. Machen wir etwas falsch? Sollte Elli vielleicht nicht ins Zimmer meiner Tochter (aber da Minnie dieses ja nicht verlässt, kommt dann ja auch kein Kontakt zustande
Ich versuche unserer Tochter zu sagen, dass man die Katzen einfach mal machen lassen muss. Das ist so natürlich kaum möglich.Habt ihr Tipps? Oder ist doch schon alles verloren??? Das Problem ist auch, dass Minnie sich immer in einer kleinen Katzenhöhle verkriecht und Elli daraus anfaucht. Elli bleibt aber ruhig, will da aber dann hin. Ich versuche sie dann abzulenken, was auch gut gelingt. Minnie sitzt ja eigentlich in Falle und es würde so bestimmt zur Konfrontation kommen. Was meint ihr?
