- Zusammenführung klappt nicht. Was kann ich noch tun? Beitrag #1
MimiKiri
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Hallo zusammen.
Ich brauche dringend einen Rat zur Zusammenführung. Sorry etwas langer Text.
Ich habe seit Dezember 2019 eine Katze Nala BKH *2018 zu mir geholt. Kastriert war sie bereits. Tagsüber ist sie chillig abends dann sehr verspielt und hat einen enormen Jagdtrieb. Wenn ihr etwas nicht passt wird auch schon gekratzt. Ansonsten aber lieb. Sie bekommt viel Aufmerksamkeit. Ich spiele täglich mehrmals längere Zeit mit ihr. Ist es ihr zu wenig fordert sie das auch ein.
Ich bin ihre Bezugsperson die Kinder und mein Mann sind ihr nicht so wichtig.
Da sie aber täglich min 7Std allein ist (die Zeit verschläft sie immer) wollte ich trotzdem, dass sie einen Artgenossen hat. Vorher wurde sie leider auch schon als Einzelkatze gehalten. Sie wurde wg. Allergie als Notfall abgegeben. Mehr weiß ich nicht von ihr.
Im März 2020 haben wir Geeny *2018 eine Maine Coon dazu geholt. Sie ist eine sehr sehr liebe und ausgeglichene Katze. Meine Kinder (6 u 9) lieben sie.
Sie wurde im Januar erst kastriert, da sie vom Züchter kam und erst einen Wurf hatte.
Sie kennt somit das Zusammenleben mit anderen Katzen.
Bei der Zusammenführung haben wir erst die Box in die Diele gestellt. Da wurde schon sehr viel von Nala gefaucht. Anschließend ging es in ein extra für Geeny eingerichtetes Zimmer im DG. Dort haben wir sie die ersten Tage gelassen, sie aber auch schon das Haus erkunden lassen.
Wenn Nala z.b. unten geschlafen hat wurde sie im Zimmer eingeschlossen und Geeny durfte das Haus in ruhe erkunden. (Ca.160m2 recht offen auf drei Etagen.)
Beim ersten Zusammentreffen, wurde viel gefaucht und geknurrt von Nala. Geeny war sehr entspannt und neugierig. Von da an ging Nala nicht mehr hoch und Geeny nicht mehr runter. An der Treppe war eine magische Grenze. Das ging ne Woche so. Ich habe Geeny nur nachts im Zimmer eingeschlossen. Jede hatte ihr Revier.
Irgendwann trafen Sie unten aufeinander… ich habe das Gefühl, dass Nala aus Angst so faucht und knurrt. Sie rennt immer in die Ecke eines Zimmers und kommt da nicht raus. Geeny setzt sich davor und guckt. Sie zwinkert ihr auch immer zu. Nala wird sehr aggressiv. Die Ohren sind angelegt sie knurrt und faucht.
Es gibt immer Geknurre, Gefauche und Gespucke wenn sie sich sehen.
Wir haben die beiden beim zusammentreffen begleitet aber auch mal allein im Haus gelassen (wir raus auf Terrasse) in der Hoffnung sie machen es untereinander aus.
Nala war aber immer die, die sich in der Ecke versteckt hat. Wir haben die Situation, dann je nach dem nach 30min tlw. 1std aufgelöst indem wir meist Geeny weggelockt haben. Ich versuche immer ruhig und freundlich auf sie einzureden. Tlw werde ich von ihr angeknurrt.
Platz und genügend Versteckmöglichkeiten haben sie hier im Haus.
Nala hat sich die Tage dann zurückgezogen viel geschlafen. Wirkte nicht zufrieden.
Sie bekommt immer als erste Futter und Leckerlies. Sie wird immer als erste begrüßt und bevorzugt.
Vor ein paar Tagen hat ein Kind die Tür offen gelassen… die beiden trafen aufeinander und haben sich geschlagen. Seit dem ist Nala noch mehr "verstört" und verängstlicht.
Wir haben die beiden getrennt. Durch eine Schiebetür (zwischen Esszimmer und Wohnzimmer) einen Spalt offen gelassen (ähnlich einer Gittertür) damit sie sich sehen und riechen, aber keine von ihnen Angst haben muss.
Da wird auch gefaucht und geknurrt.
An der Schiebetür zu fressen ist für Nala unmöglich. Sobald sie die andere sieht ist sie sehr angespannt. Geeny macht das alles nichts aus, sie füttert ihren Napf leer.
Solange sich Geeny unten aufhält ist gemeisames Spielen nicht möglich.
Das Revier wird immer wieder getauscht.
Ich habe Baldriankissen, Katzenminze usw. beiden zum Spielen angeboten und getauscht, dachte dann riechen sie gleich. Es brachte nichts.
Eine Antistresspaste brachte auch nichts.
Anfangs wurden die Decken getauscht, damit sie dran schnuppern konnten. Nala hat auch diese angefaucht.
Es geht jetzt schon seit 6 Wochen so. Der Zustand ist nicht mehr tragbar. Immer muss man gucken wo welche Katze grad ist. Man möchte ihnen auch gerecht werden. Ich weiß nicht mehr weiter. Irgendwie sind grad Mensch und Tier unzufrieden…
Was kann ich noch tun?
Wie soll ich weiter vorgehen? Besonders jetzt nach der Trennung. Sie wieder kurze Zeiträume miteinander konfrontieren? Einfach machen lassen und nicht eingreifen?
Meint ihr das wird noch was? Ist diese Beziehung zum Scheitern verurteilt?
Ich weiß bei manchen dauert es länger...
Bin wirklich für jeden Tipp dankbar!
Ich brauche dringend einen Rat zur Zusammenführung. Sorry etwas langer Text.
Ich habe seit Dezember 2019 eine Katze Nala BKH *2018 zu mir geholt. Kastriert war sie bereits. Tagsüber ist sie chillig abends dann sehr verspielt und hat einen enormen Jagdtrieb. Wenn ihr etwas nicht passt wird auch schon gekratzt. Ansonsten aber lieb. Sie bekommt viel Aufmerksamkeit. Ich spiele täglich mehrmals längere Zeit mit ihr. Ist es ihr zu wenig fordert sie das auch ein.
Ich bin ihre Bezugsperson die Kinder und mein Mann sind ihr nicht so wichtig.
Da sie aber täglich min 7Std allein ist (die Zeit verschläft sie immer) wollte ich trotzdem, dass sie einen Artgenossen hat. Vorher wurde sie leider auch schon als Einzelkatze gehalten. Sie wurde wg. Allergie als Notfall abgegeben. Mehr weiß ich nicht von ihr.
Im März 2020 haben wir Geeny *2018 eine Maine Coon dazu geholt. Sie ist eine sehr sehr liebe und ausgeglichene Katze. Meine Kinder (6 u 9) lieben sie.
Sie wurde im Januar erst kastriert, da sie vom Züchter kam und erst einen Wurf hatte.
Sie kennt somit das Zusammenleben mit anderen Katzen.
Bei der Zusammenführung haben wir erst die Box in die Diele gestellt. Da wurde schon sehr viel von Nala gefaucht. Anschließend ging es in ein extra für Geeny eingerichtetes Zimmer im DG. Dort haben wir sie die ersten Tage gelassen, sie aber auch schon das Haus erkunden lassen.
Wenn Nala z.b. unten geschlafen hat wurde sie im Zimmer eingeschlossen und Geeny durfte das Haus in ruhe erkunden. (Ca.160m2 recht offen auf drei Etagen.)
Beim ersten Zusammentreffen, wurde viel gefaucht und geknurrt von Nala. Geeny war sehr entspannt und neugierig. Von da an ging Nala nicht mehr hoch und Geeny nicht mehr runter. An der Treppe war eine magische Grenze. Das ging ne Woche so. Ich habe Geeny nur nachts im Zimmer eingeschlossen. Jede hatte ihr Revier.
Irgendwann trafen Sie unten aufeinander… ich habe das Gefühl, dass Nala aus Angst so faucht und knurrt. Sie rennt immer in die Ecke eines Zimmers und kommt da nicht raus. Geeny setzt sich davor und guckt. Sie zwinkert ihr auch immer zu. Nala wird sehr aggressiv. Die Ohren sind angelegt sie knurrt und faucht.
Es gibt immer Geknurre, Gefauche und Gespucke wenn sie sich sehen.
Wir haben die beiden beim zusammentreffen begleitet aber auch mal allein im Haus gelassen (wir raus auf Terrasse) in der Hoffnung sie machen es untereinander aus.
Nala war aber immer die, die sich in der Ecke versteckt hat. Wir haben die Situation, dann je nach dem nach 30min tlw. 1std aufgelöst indem wir meist Geeny weggelockt haben. Ich versuche immer ruhig und freundlich auf sie einzureden. Tlw werde ich von ihr angeknurrt.
Platz und genügend Versteckmöglichkeiten haben sie hier im Haus.
Nala hat sich die Tage dann zurückgezogen viel geschlafen. Wirkte nicht zufrieden.
Sie bekommt immer als erste Futter und Leckerlies. Sie wird immer als erste begrüßt und bevorzugt.
Vor ein paar Tagen hat ein Kind die Tür offen gelassen… die beiden trafen aufeinander und haben sich geschlagen. Seit dem ist Nala noch mehr "verstört" und verängstlicht.
Wir haben die beiden getrennt. Durch eine Schiebetür (zwischen Esszimmer und Wohnzimmer) einen Spalt offen gelassen (ähnlich einer Gittertür) damit sie sich sehen und riechen, aber keine von ihnen Angst haben muss.
Da wird auch gefaucht und geknurrt.
An der Schiebetür zu fressen ist für Nala unmöglich. Sobald sie die andere sieht ist sie sehr angespannt. Geeny macht das alles nichts aus, sie füttert ihren Napf leer.
Solange sich Geeny unten aufhält ist gemeisames Spielen nicht möglich.
Das Revier wird immer wieder getauscht.
Ich habe Baldriankissen, Katzenminze usw. beiden zum Spielen angeboten und getauscht, dachte dann riechen sie gleich. Es brachte nichts.
Eine Antistresspaste brachte auch nichts.
Anfangs wurden die Decken getauscht, damit sie dran schnuppern konnten. Nala hat auch diese angefaucht.
Es geht jetzt schon seit 6 Wochen so. Der Zustand ist nicht mehr tragbar. Immer muss man gucken wo welche Katze grad ist. Man möchte ihnen auch gerecht werden. Ich weiß nicht mehr weiter. Irgendwie sind grad Mensch und Tier unzufrieden…
Was kann ich noch tun?
Wie soll ich weiter vorgehen? Besonders jetzt nach der Trennung. Sie wieder kurze Zeiträume miteinander konfrontieren? Einfach machen lassen und nicht eingreifen?
Meint ihr das wird noch was? Ist diese Beziehung zum Scheitern verurteilt?
Ich weiß bei manchen dauert es länger...
Bin wirklich für jeden Tipp dankbar!