- Zieht meine Nera aus? (Achtung-lang) Beitrag #1
Ursl
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Hallo liebe Foris,
habe ein Riesenproblem mit meiner geliebten Nera und hoffe, dass hier einer einen Rat weiß, bzw. ein ähnliches Problem hatte und es lösen konnte.
Also: Ich habe Kater Oskar (10 Jahre) und Siam-Mischlingskätzin Nera (7 Jahre), beide seit Geburt an bei mir, beides seit 4 Jahren Freigänger.
Oskar und Nera verstehen sich im allgemeinen gut - sind aber grundverschieden, deshalb geht jeder seiner Wege und sie begrüssen sich meist nur in der Wohnung. Nera war immer sehr fixiert auf mich und folgt mir auf Schritt und Tritt, wenn ich daheim bin. Zudem ist sie ein sehr eifersüchtiges Wesen (ist beleidigt wenn ich Oskar zuerst Futter gebe etc.) eine richtige Prinzessin auf der Erbse, aber das wird wohl auch an ihrem Siamanteil liegen.
Bereits letztes Jahr fing Nera an, für 10 Tage zu verschwinden. Das Übliche - Suchzettel, tagelange Suchaktionen mit Rufen, bis eine Nachbarin (Fam. Barth) anrief, die 4 Grundstücke weiter wohnt und diese sagte mir, Nera sei ständig bei ihnen im Garten. Barths haben selbst einen Kater und es wohnen in deren angrenzenden Grundstücken zwei weitere Kater. Mit allen 3-en versteht sich Nera wohl prächtig. Ich habe sie dann dort abgeholt und seither kam sie wieder jeden Tag brav nach Hause.
Diesen Juli ging es von vorne los. Zunächst war sie wieder einmal 11 Tage weg, ich rief nach 2 Tagen bei Barths (die vom letzten Jahr) an, und sie bestätigten, dass Nera sich tagtäglich dort aufhielte. Jeden Tag bin ich vorbei gegangen und 2 mal habe ich sie auch gesehen, aber sie ließ sich nicht locken.
Nera hat nämlich zudem ein großes Problem mit der neben uns seit letztem Jahr wohnenden Katze Nina. Mit dieser hat sie sich vermutlich schon öfters gefetzt und ich bin ziemlich sicher, Nera hat Angst vor dem Nachhauseweg, da Nina zwischen uns und den Barths wohnt. Nina ist nun ENDLICH (seit letzter Woche) kastriert, daher hoffe ich, dass dadurch das Problem gemildert wird. Nina scheint nämlich sehr aggressiv zu sein.
Nach 11 Tagen habe ichs dann doch geschafft sie mit Ihrer Bürste zu locken und habe sie wieder heimgetragen. Sie war dann 3 Tage freiwillig da und schmuste, schnurrte und spielte wie verrückt - zum Glück hatte ich Urlaub.
Dann verschwand sie wieder für 8 Tage bis ich sie wieder einsammeln konnte. Wieder 3 Tage da, schmusen, schnurren etc. und seit letzten Sonntag ist sie wieder dort drüben und denkt nicht daran heimzukommen.
Ich habe anfänglich viel mit Barths telefoniert - irgendwann hat sie mir "gestanden", dass Nera dort durch die Katzenklappe geht und sich am Trockenfutter bedient und das sie sich nun auch streicheln ließe.
Ich habe ihr daraufhin einen freundlichen Brief geschrieben und sie gebeten, Nera aus dem Haus zu verscheuchen, wenn sie sie am Napf des Katers sieht und dass es mir auch nicht so recht wäre, dass sie Nera streichelt und wohl dadurch auch zum bleiben animiert. Sonst müsste sie ja auch mal irgendwann wegen Hunger heimkommen.
Frau Barth sieht das völlig anders - die arme Katze tut ihr ja so leid (wieso ist Nera eine arme Katze frag ich mich) und die anderen Kater gingen bei ihr ja auch ein und aus und nehmen sich mal ein Stück Tro.Fu etc. Und ich solle mich nicht so haben, Nera käme dann schon wieder - sie mache eben Sommerurlaub. Und ich bräuchte keien Angst haben, sie wollen keine weitere Katze weil sie ja schon nen Kater haben.
Ich habe ihr versucht zu erklären, dass Nera eben nicht wie die anderen Katzen Futter stibitze aber dann zu Hause richtig futtere (nee - sie kommt gar nicht erst heim) und dass ich außerdem nicht will dass sie nur dieses ungesunde Tro.Fu frisst und abgesehen davon mir so nicht mehr möglich ist, Nera auf Verletzungen zu untersuchen, zu sehen ob sie ausreichend gesund frisst und trinkt und ob sie überhaupt vorhanden ist. Die Barths rufen mich sicher nicht an, wenn Nera sich dort 2 Tage nicht blicken lässt. Im Prinzip bin ich momentan nur der Besitzer auf dem Papier, aber ich kann weder den Pflichten noch Freuden eines Besitzers nachgehen.
Nera geht seit diesem Jahr auch nicht mehr in meinen eigenen Garten, früher döste sie auf der Terrasse, sah mir bei der Gartenarbeit zu oder spielte Fangen mit Oskar. Nun rennt in geduckter Haltung von der Katzenklappe möglichst schnell zum Bretter-Zaun, der zu den Nachbarn führt - muss dabei über den hinteren Teil von Ninas Garten laufen. Diesen durchquert sie mit einer Affengeschwindigkeit und weg ist sie.
Für mich hat sie eindeutig Angst vor draussen, aber anscheinend nur in meinem und Ninas Garten.
Bis jetzt habe ich sie nicht eingesperrt, wenn ich sie mal wieder eingesammelt habe - aber was meint ihr dazu unter gegebenen Umständen?
Innerhäusliche Änderungen gab es eigentlich keine, alles wie gehabt.
Neu sind allerdings Nina (seit letztem Jahr und bis dato unkastriert) und 2 neue kastrierte Nachbarskater von ca. 1/2 Jahr. Es sind also insgesamt 3 neue Nachbarskatzen in der Gegend - die auch durch meinen Garten rennen. Nera passt das gar nicht - wenn sie diese sieht faucht sie durch das Fenster.
Die Barths reden nicht mehr mit mir, bzw. gehen sie nicht ans Telefon, wenn ich mich erkundigen will, ob sie Nera heute schon gesehen haben. Eine ihrer Nachbarinnen erzählte mir, dass sie den Brief zwar nett gefunden hätte, aber sich angegriffen fühlt wegen meiner Bitte des Nichtfütterns und Streichelns.
Wie seht ihr denn das?
Meine Nerven sind völlig strapaziert - ich schlaf nicht mehr gescheit, ich schrecke bei jedem Geräusch auf, ob es vielleicht Nera ist die da kommt und ich hasse es inzwischen nach der Arbeit die Tür aufzusperren, weil gähnende Leere. Ich vermisse meine Maus so schrecklich und weiß einfach nicht, wie das Problem zu lösen ist.
Wären BB eine Möglichkeit - aber wann soll ich ihr diese geben, wenn sie nie kommt? Ich kann sie doch nicht 3 Wochen einsperren.
Habe heute schon mal ne Adresse von einer Tierpsychologin rausgesucht - hat jemand Erfahrung damit?
Liebe Grüsse
Ursula
habe ein Riesenproblem mit meiner geliebten Nera und hoffe, dass hier einer einen Rat weiß, bzw. ein ähnliches Problem hatte und es lösen konnte.
Also: Ich habe Kater Oskar (10 Jahre) und Siam-Mischlingskätzin Nera (7 Jahre), beide seit Geburt an bei mir, beides seit 4 Jahren Freigänger.
Oskar und Nera verstehen sich im allgemeinen gut - sind aber grundverschieden, deshalb geht jeder seiner Wege und sie begrüssen sich meist nur in der Wohnung. Nera war immer sehr fixiert auf mich und folgt mir auf Schritt und Tritt, wenn ich daheim bin. Zudem ist sie ein sehr eifersüchtiges Wesen (ist beleidigt wenn ich Oskar zuerst Futter gebe etc.) eine richtige Prinzessin auf der Erbse, aber das wird wohl auch an ihrem Siamanteil liegen.
Bereits letztes Jahr fing Nera an, für 10 Tage zu verschwinden. Das Übliche - Suchzettel, tagelange Suchaktionen mit Rufen, bis eine Nachbarin (Fam. Barth) anrief, die 4 Grundstücke weiter wohnt und diese sagte mir, Nera sei ständig bei ihnen im Garten. Barths haben selbst einen Kater und es wohnen in deren angrenzenden Grundstücken zwei weitere Kater. Mit allen 3-en versteht sich Nera wohl prächtig. Ich habe sie dann dort abgeholt und seither kam sie wieder jeden Tag brav nach Hause.
Diesen Juli ging es von vorne los. Zunächst war sie wieder einmal 11 Tage weg, ich rief nach 2 Tagen bei Barths (die vom letzten Jahr) an, und sie bestätigten, dass Nera sich tagtäglich dort aufhielte. Jeden Tag bin ich vorbei gegangen und 2 mal habe ich sie auch gesehen, aber sie ließ sich nicht locken.
Nera hat nämlich zudem ein großes Problem mit der neben uns seit letztem Jahr wohnenden Katze Nina. Mit dieser hat sie sich vermutlich schon öfters gefetzt und ich bin ziemlich sicher, Nera hat Angst vor dem Nachhauseweg, da Nina zwischen uns und den Barths wohnt. Nina ist nun ENDLICH (seit letzter Woche) kastriert, daher hoffe ich, dass dadurch das Problem gemildert wird. Nina scheint nämlich sehr aggressiv zu sein.
Nach 11 Tagen habe ichs dann doch geschafft sie mit Ihrer Bürste zu locken und habe sie wieder heimgetragen. Sie war dann 3 Tage freiwillig da und schmuste, schnurrte und spielte wie verrückt - zum Glück hatte ich Urlaub.
Dann verschwand sie wieder für 8 Tage bis ich sie wieder einsammeln konnte. Wieder 3 Tage da, schmusen, schnurren etc. und seit letzten Sonntag ist sie wieder dort drüben und denkt nicht daran heimzukommen.
Ich habe anfänglich viel mit Barths telefoniert - irgendwann hat sie mir "gestanden", dass Nera dort durch die Katzenklappe geht und sich am Trockenfutter bedient und das sie sich nun auch streicheln ließe.
Ich habe ihr daraufhin einen freundlichen Brief geschrieben und sie gebeten, Nera aus dem Haus zu verscheuchen, wenn sie sie am Napf des Katers sieht und dass es mir auch nicht so recht wäre, dass sie Nera streichelt und wohl dadurch auch zum bleiben animiert. Sonst müsste sie ja auch mal irgendwann wegen Hunger heimkommen.
Frau Barth sieht das völlig anders - die arme Katze tut ihr ja so leid (wieso ist Nera eine arme Katze frag ich mich) und die anderen Kater gingen bei ihr ja auch ein und aus und nehmen sich mal ein Stück Tro.Fu etc. Und ich solle mich nicht so haben, Nera käme dann schon wieder - sie mache eben Sommerurlaub. Und ich bräuchte keien Angst haben, sie wollen keine weitere Katze weil sie ja schon nen Kater haben.
Ich habe ihr versucht zu erklären, dass Nera eben nicht wie die anderen Katzen Futter stibitze aber dann zu Hause richtig futtere (nee - sie kommt gar nicht erst heim) und dass ich außerdem nicht will dass sie nur dieses ungesunde Tro.Fu frisst und abgesehen davon mir so nicht mehr möglich ist, Nera auf Verletzungen zu untersuchen, zu sehen ob sie ausreichend gesund frisst und trinkt und ob sie überhaupt vorhanden ist. Die Barths rufen mich sicher nicht an, wenn Nera sich dort 2 Tage nicht blicken lässt. Im Prinzip bin ich momentan nur der Besitzer auf dem Papier, aber ich kann weder den Pflichten noch Freuden eines Besitzers nachgehen.
Nera geht seit diesem Jahr auch nicht mehr in meinen eigenen Garten, früher döste sie auf der Terrasse, sah mir bei der Gartenarbeit zu oder spielte Fangen mit Oskar. Nun rennt in geduckter Haltung von der Katzenklappe möglichst schnell zum Bretter-Zaun, der zu den Nachbarn führt - muss dabei über den hinteren Teil von Ninas Garten laufen. Diesen durchquert sie mit einer Affengeschwindigkeit und weg ist sie.
Für mich hat sie eindeutig Angst vor draussen, aber anscheinend nur in meinem und Ninas Garten.
Bis jetzt habe ich sie nicht eingesperrt, wenn ich sie mal wieder eingesammelt habe - aber was meint ihr dazu unter gegebenen Umständen?
Innerhäusliche Änderungen gab es eigentlich keine, alles wie gehabt.
Neu sind allerdings Nina (seit letztem Jahr und bis dato unkastriert) und 2 neue kastrierte Nachbarskater von ca. 1/2 Jahr. Es sind also insgesamt 3 neue Nachbarskatzen in der Gegend - die auch durch meinen Garten rennen. Nera passt das gar nicht - wenn sie diese sieht faucht sie durch das Fenster.
Die Barths reden nicht mehr mit mir, bzw. gehen sie nicht ans Telefon, wenn ich mich erkundigen will, ob sie Nera heute schon gesehen haben. Eine ihrer Nachbarinnen erzählte mir, dass sie den Brief zwar nett gefunden hätte, aber sich angegriffen fühlt wegen meiner Bitte des Nichtfütterns und Streichelns.
Wie seht ihr denn das?
Meine Nerven sind völlig strapaziert - ich schlaf nicht mehr gescheit, ich schrecke bei jedem Geräusch auf, ob es vielleicht Nera ist die da kommt und ich hasse es inzwischen nach der Arbeit die Tür aufzusperren, weil gähnende Leere. Ich vermisse meine Maus so schrecklich und weiß einfach nicht, wie das Problem zu lösen ist.
Wären BB eine Möglichkeit - aber wann soll ich ihr diese geben, wenn sie nie kommt? Ich kann sie doch nicht 3 Wochen einsperren.
Habe heute schon mal ne Adresse von einer Tierpsychologin rausgesucht - hat jemand Erfahrung damit?
Liebe Grüsse
Ursula
, ich kann mir gut vorstellen wie es dir gehen muss.Ich hab leider keine Erfahrung mit Freigängern, aber ich verstehe das das schlimm sein muss für dich.