- Was fehlt Kara? Beitrag #1
Lio
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Hallo Foris,
nach Langem melde ich mich zurück und hoffe, dass mir vielleicht jemand weiterhelfen kann.
Zur Vorgeschichte:
Kara wurde gemeinsam mit über 40 anderen Katzen vor dreieinhalb Jahren aus einem Haus befreit, in dem die Tiere fast ohne Versorgung eingesperrt waren und sich unkontrolliert vermehrten. Vier davon sind bei uns im Sept. 18 eingezogen, zwei Jungs und zwei Mädels. Die Mädels sind Dauerpfleglinge, d.h. die medizinische Versorgung läuft über die Vertragspraxis des Tierheims.
Alle Katzen haben kaum Prägung auf den Menschen, haben sich aber gut gemausert, nur Kara blieb scheu. Da sie auch immer mehr aus der Gruppe rausfiel, habe ich im Sept 20 angefangen, mit ihr zu clickern, da ich sie nicht einmal anfassen konnte. Das hat erstaunlich gut geklappt und wir sind immer noch in einem Prozess der Annäherung. Kara ist dadurch sichtlich aufgeblüht und hat sich auch wieder besser in die Gruppe integriert.
Vor wenigen Wochen wurde sie dann sehr mäkelig und hat zum Schluss kaum noch gefressen. Ein Blick auf die Waage ergab, dass sie innerhalb von drei Monaten um 700 Gramm abgenommen hatte von 3300 auf 2600 Gramm (die Mädels sind sehr klein).
Eine erste Blutabnahme ergab hohe Leukozyten, was antibiotisch behandelt wurde. Röntgen musste in einem zweiten Termin unter Narkose stattfinden und blieb ohne Befund. Dort nochmals Blutabnahme, Leukozyten waren aber nach wie vor sehr hoch, FIV, FelV (2malig) negativ, die roten Blutkörperchen etwas erniedrigt, Thrombozyten hoch. (Ich kann das Blutbild einstellen, wenn es hilft).
Im Moment haben wir eine Verstopfung, möglicherweise nach Antibiose.
Ultraschall wäre geplant, biopsiert wurde sie noch nicht. Aber man muss alles unter dem Aspekt sehen, dass jeder Untersuchung die Katze extrem stresst, so sie denn überhaupt durchführbar ist.
Meine Frage wäre nun: Hat sie Leukämie und wenn, welche Form? (Ich weiß, dass Sicherheit nur eine Biopsie bringt, aber Erfahrungswerte helfen vielleicht auch weiter). Ich habe an sich fachliche keinen schlechten Eindruck von der TA Praxis, allerdings sind die Ärzte viel unterwegs und es ist nicht immer leicht, an Informationen zu kommen, deshalb erhoffe ich mir hier auch ein bisschen Hilfe. Der Verdacht auf Leukämie steht im Raum. Anbei noch ein Foto von der kleinen Maus…
Liebe Grüße, Lio
P.S., Was ist das mit den Schlagwörtern? Kapier ich nicht.
nach Langem melde ich mich zurück und hoffe, dass mir vielleicht jemand weiterhelfen kann.
Zur Vorgeschichte:
Kara wurde gemeinsam mit über 40 anderen Katzen vor dreieinhalb Jahren aus einem Haus befreit, in dem die Tiere fast ohne Versorgung eingesperrt waren und sich unkontrolliert vermehrten. Vier davon sind bei uns im Sept. 18 eingezogen, zwei Jungs und zwei Mädels. Die Mädels sind Dauerpfleglinge, d.h. die medizinische Versorgung läuft über die Vertragspraxis des Tierheims.
Alle Katzen haben kaum Prägung auf den Menschen, haben sich aber gut gemausert, nur Kara blieb scheu. Da sie auch immer mehr aus der Gruppe rausfiel, habe ich im Sept 20 angefangen, mit ihr zu clickern, da ich sie nicht einmal anfassen konnte. Das hat erstaunlich gut geklappt und wir sind immer noch in einem Prozess der Annäherung. Kara ist dadurch sichtlich aufgeblüht und hat sich auch wieder besser in die Gruppe integriert.
Vor wenigen Wochen wurde sie dann sehr mäkelig und hat zum Schluss kaum noch gefressen. Ein Blick auf die Waage ergab, dass sie innerhalb von drei Monaten um 700 Gramm abgenommen hatte von 3300 auf 2600 Gramm (die Mädels sind sehr klein).
Eine erste Blutabnahme ergab hohe Leukozyten, was antibiotisch behandelt wurde. Röntgen musste in einem zweiten Termin unter Narkose stattfinden und blieb ohne Befund. Dort nochmals Blutabnahme, Leukozyten waren aber nach wie vor sehr hoch, FIV, FelV (2malig) negativ, die roten Blutkörperchen etwas erniedrigt, Thrombozyten hoch. (Ich kann das Blutbild einstellen, wenn es hilft).
Im Moment haben wir eine Verstopfung, möglicherweise nach Antibiose.
Ultraschall wäre geplant, biopsiert wurde sie noch nicht. Aber man muss alles unter dem Aspekt sehen, dass jeder Untersuchung die Katze extrem stresst, so sie denn überhaupt durchführbar ist.
Meine Frage wäre nun: Hat sie Leukämie und wenn, welche Form? (Ich weiß, dass Sicherheit nur eine Biopsie bringt, aber Erfahrungswerte helfen vielleicht auch weiter). Ich habe an sich fachliche keinen schlechten Eindruck von der TA Praxis, allerdings sind die Ärzte viel unterwegs und es ist nicht immer leicht, an Informationen zu kommen, deshalb erhoffe ich mir hier auch ein bisschen Hilfe. Der Verdacht auf Leukämie steht im Raum. Anbei noch ein Foto von der kleinen Maus…
Liebe Grüße, Lio
P.S., Was ist das mit den Schlagwörtern? Kapier ich nicht.
Und übrigens das mit den Schlagwörtern kapier ich auch nicht. Früher hat man das nicht gebraucht