- Diagnose Diabetes bei 19-jähriger Katze Beitrag #1
Struppi77
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und hab gleich ein Problem mit unserer Katze Molli. Uns war in letzter Zeit aufgefallen, dass Molli plötzlich so viel trinkt und auch entsprechend viel Urin absetzt. Sie hat öfter erbrochen, hatte zeitweise starken Durchfall und war ziemlich unruhig. Gefressen hat sie eigentlich normal, eher mehr als weniger, hat aber trotzdem abgenommen. Molli ist 18-19 Jahre alt, ganz genau wissen wir es nicht da sie uns vor 16 Jahren zugelaufen ist. Sie war bisher für ihr Alter sehr gesund und man merkte ihr das Alter nicht an.
Wir waren dann am Freitag mit ihr beim Tierarzt und die erste Befürchtung war ein schweres Nierenleiden. Um dies abzuklären wurde Molli Blut abgenommen. Es war ein Riesenstress für die Katze, sie hasst es wenn sie festgehalten wird. Es musste zweimal gestochen werden und leider kam dabei nicht allzuviel Blut raus. Immerhin konnte festgestellt werden, dass die Nieren in Ordnung sind und ein Glukose-Schnelltest ergab einen Wert von 17.5 mmol/L. Es wurde dann noch ein Röhrchen für die Fructosamin-Bestimmung eingeschickt.
Leider reichte dann das Blut nicht mehr für das T4 (Schilddrüsenhormon). Um eine eventuelle Schilddrüsenüberfunktion auch noch definitiv abzuklären waren wir gestern nochmal beim TA für eine Blutentnahme. Es war wieder das gleiche Drama, es musste zweimal gestochen werden für ein kleines Röhrchen Blut und die Katze war sehr gestresst und danach total erschöpft.
Inzwischen war der Fructosaminwert gemeldet worden: 476 mmol/L. Die Tierärztin war nun also sicher, dass Molli Diabetes hat und hat mich ein wenig überrumpelt indem sie mir gleich Insulin, Spritzen, Diabetes-Spezialfutter und einen Haufen Anweisungen mit nach Hause gab. Auf dem Heimweg kamen mir dann einige Bedenken und ich wäre froh, wenn ihr mir eure Erfahrungen miteilen könntet und ev. Antworten auf meine Fragen hättet:
1. Findet ihr bei einer 19-jährigen Katze eine Insulinbehandlung sinnvoll. Wie gesagt, Molli ist sonst recht vital und man merkt ihr das Alter eigentlich nicht an. Ist der Stress nicht zu gross für eine alte Katze?
2. Wie sind die Normalwerte von Glucose und Fructosamin bei einer Katze?
3. Wie gross ist das Risiko, dass Molli in ein Koma fallen könnte wegen Unterzuckerung. Wir arbeiten den ganzen Tag und würden es also nicht sofort merken, wenn dies passieren würde.
4. Es muss ja nun regelmässig Blut genommen werden um den Blutzucker einzustellen. Ueberwiegt der Vorteil einer Insulinbehandlung den Stress den die Katze dabei hat?
5. Wir haben noch eine zweite Katze und nun gestaltet sich die Fütterung etwas komlipziert. Molli soll ja jetzt nur noch das Spezialfutter fressen. Habt ihr mir Tipps wie man das macht, dass die richtige Katze das richtige Futter bekommt?
6. Ich soll Molli am Morgen und am Abend je eine Einheit Insulin spritzen. Am Freitag soll der Glukosewert kontrolliert werden. Ich denke diese Dorierung ist für den Anfang nicht so schlecht, oder? Ich habe nun gestern Abend also gleich mit der Behandlung angefangen.
7. Macht jemand die Glukosebestimmung bei der Katze selber zu Hause? Es gibt ja diese kleinen Geräte und Teststreifen für die Bestimmung. Dazu könnte man der Katze am Ohr einen Tropfen Blut entnehmen. Hat jemand Erfahrung damit?
8. Gibt es sonst noch Dinge die man bei einer Katze mit Diabetes beachten muss?
Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit der Tierärztin, sie ist sehr kompetent. Aber wie gesagt, gestern Abend fühlte ich mich ein wenig überrumpelt und ich konnte mir gar keine Gedanken über diese Diagnose machen und die Konsequenzen davon. Eigentlich sprachen die Symtome für mich zuerst mehr für eine Schilddrüsenüberfunktion. Aber da die Symptome ja sehr ähnlich sind musste das schon seriös abgeklärt werden. Das T4 wird ja nun jetzt auch noch bestimmt, da es durchaus sein kann, dass Molli an beiden Krankheiten gleichzeitig leidet.
Oha, nun sind es viele Fragen geworden
Ich danke euch schon im Voraus für eure Geduld
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Silvia
ich bin neu hier im Forum und hab gleich ein Problem mit unserer Katze Molli. Uns war in letzter Zeit aufgefallen, dass Molli plötzlich so viel trinkt und auch entsprechend viel Urin absetzt. Sie hat öfter erbrochen, hatte zeitweise starken Durchfall und war ziemlich unruhig. Gefressen hat sie eigentlich normal, eher mehr als weniger, hat aber trotzdem abgenommen. Molli ist 18-19 Jahre alt, ganz genau wissen wir es nicht da sie uns vor 16 Jahren zugelaufen ist. Sie war bisher für ihr Alter sehr gesund und man merkte ihr das Alter nicht an.
Wir waren dann am Freitag mit ihr beim Tierarzt und die erste Befürchtung war ein schweres Nierenleiden. Um dies abzuklären wurde Molli Blut abgenommen. Es war ein Riesenstress für die Katze, sie hasst es wenn sie festgehalten wird. Es musste zweimal gestochen werden und leider kam dabei nicht allzuviel Blut raus. Immerhin konnte festgestellt werden, dass die Nieren in Ordnung sind und ein Glukose-Schnelltest ergab einen Wert von 17.5 mmol/L. Es wurde dann noch ein Röhrchen für die Fructosamin-Bestimmung eingeschickt.
Leider reichte dann das Blut nicht mehr für das T4 (Schilddrüsenhormon). Um eine eventuelle Schilddrüsenüberfunktion auch noch definitiv abzuklären waren wir gestern nochmal beim TA für eine Blutentnahme. Es war wieder das gleiche Drama, es musste zweimal gestochen werden für ein kleines Röhrchen Blut und die Katze war sehr gestresst und danach total erschöpft.
Inzwischen war der Fructosaminwert gemeldet worden: 476 mmol/L. Die Tierärztin war nun also sicher, dass Molli Diabetes hat und hat mich ein wenig überrumpelt indem sie mir gleich Insulin, Spritzen, Diabetes-Spezialfutter und einen Haufen Anweisungen mit nach Hause gab. Auf dem Heimweg kamen mir dann einige Bedenken und ich wäre froh, wenn ihr mir eure Erfahrungen miteilen könntet und ev. Antworten auf meine Fragen hättet:
1. Findet ihr bei einer 19-jährigen Katze eine Insulinbehandlung sinnvoll. Wie gesagt, Molli ist sonst recht vital und man merkt ihr das Alter eigentlich nicht an. Ist der Stress nicht zu gross für eine alte Katze?
2. Wie sind die Normalwerte von Glucose und Fructosamin bei einer Katze?
3. Wie gross ist das Risiko, dass Molli in ein Koma fallen könnte wegen Unterzuckerung. Wir arbeiten den ganzen Tag und würden es also nicht sofort merken, wenn dies passieren würde.
4. Es muss ja nun regelmässig Blut genommen werden um den Blutzucker einzustellen. Ueberwiegt der Vorteil einer Insulinbehandlung den Stress den die Katze dabei hat?
5. Wir haben noch eine zweite Katze und nun gestaltet sich die Fütterung etwas komlipziert. Molli soll ja jetzt nur noch das Spezialfutter fressen. Habt ihr mir Tipps wie man das macht, dass die richtige Katze das richtige Futter bekommt?
6. Ich soll Molli am Morgen und am Abend je eine Einheit Insulin spritzen. Am Freitag soll der Glukosewert kontrolliert werden. Ich denke diese Dorierung ist für den Anfang nicht so schlecht, oder? Ich habe nun gestern Abend also gleich mit der Behandlung angefangen.
7. Macht jemand die Glukosebestimmung bei der Katze selber zu Hause? Es gibt ja diese kleinen Geräte und Teststreifen für die Bestimmung. Dazu könnte man der Katze am Ohr einen Tropfen Blut entnehmen. Hat jemand Erfahrung damit?
8. Gibt es sonst noch Dinge die man bei einer Katze mit Diabetes beachten muss?
Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit der Tierärztin, sie ist sehr kompetent. Aber wie gesagt, gestern Abend fühlte ich mich ein wenig überrumpelt und ich konnte mir gar keine Gedanken über diese Diagnose machen und die Konsequenzen davon. Eigentlich sprachen die Symtome für mich zuerst mehr für eine Schilddrüsenüberfunktion. Aber da die Symptome ja sehr ähnlich sind musste das schon seriös abgeklärt werden. Das T4 wird ja nun jetzt auch noch bestimmt, da es durchaus sein kann, dass Molli an beiden Krankheiten gleichzeitig leidet.
Oha, nun sind es viele Fragen geworden
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Silvia
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