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Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie

Diskutiere Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo ihr Lieben, habe hier schon bei einigen über Epilepsie bei euren Lieblingen gelesen. Ich habe folgendes Problem. Vor ca. 2 Wochen war ich in...
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #1

Brotmahlzeit

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29.10.2011
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Hallo ihr Lieben,
habe hier schon bei einigen über Epilepsie bei euren Lieblingen gelesen.
Ich habe folgendes Problem.
Vor ca. 2 Wochen war ich in Urlaub, in diesem Zeitraum wohnte meine Schwester bei mir und kümmerte sich um meinen Kater.
Als ich zurück kam, meinte sie, dass er am Abend, vor allem nach dem fressen auf dem Sofa Krampfanfälle bekam, jedoch ohne Urin abzulassen sondern nur mit Schaumbildung vor dem Mund.
Das wiederholte sich in dieser Woche 2-3x.
Dann war ich wieder da und alles war wieder in Ordnung, überhaupt keinerlei Probleme mehr.
Diese Woche dann, hatte er am Dienstag einen Petit- Mal Anfall, geweitete Pupillen, Speichelfluss und leichtes zucken der Beine, nach ca. 10 s war wieder alles in Ordnung.
Am Freitag dann, hatte er einen Grand- mal Anfall, dieser hielt ca. 8 Min. an. Er fiel fast vom Sofa, krampfte am ganzen Körper, ließ Wasser, der Speichel lief nur so aus dem Mund.
Das war DER Aufhänger den Tierarzt anzurufen. Bekam dann auch spontan noch einen Termin.
Kurz bevor wir loswollten hatte er noch mal einen Grand-Mal, also ca 2h später seit seinem letzten, gleiches Bild wie 2h zuvor.
Beim Tierarzt dann, sagte dieser gleich dies müsse Epilepsie sein (da ich ihm keine Anwort darauf geben konnte, ob er etwas giftiges gefressen hat) und hat mir Luminal mitgegeben, welche ich meinem Kater am Tag 1/4 Tablette bekommen soll. Der Auslöser, sagte er, könnte sein, dass ich eben im Urlaub war...
Aber seither(also Medieinnahme) ist er total nebenst der Spur, ist am torkeln, kommt nicht mehr aufs Bett, frisst ständig, maunzt, schmusebedürftig..
Wie lange braucht der Luminal Spiegel um sich aufzubauen?
Wie kann Epi bei Katzen festgestellt werden? Denn Blut abgenommen hat der Arzt nicht.
Und unser allergrößtes Problem ist, das er eigentlich Freigänger ist und nun nicht mehr raus soll, da ich ihn lt. Arztanweißung beobachten soll, vor allem wegen der Anfälle und der Medis. Darf er denn irgendwann wieder raus? Weil seine Lebensqualität wird dadurch sosehr eingeschränkt und er leidet so sehr darunter, dass es mir im Herzen ganz schrecklich wehtut ihm die Türe vor der Nase zu zumachen.
Ich würde mich über Antworten freuen.
Liebe Grüße
Brotmahlzeit
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #2
Hallo,

welche Untersuchungen sind denn bei ihm gemacht worden?

Es gibt auch Katzen die mit Epilepsie weiter Freigang haben - da muss man abwägen und wissen dass sie wirklich halbwegs pünktlich nach Hause kommen.

Ich würde bei solchen Tieren auch auf alle Fälle so ein "GPS"-Halsband nutzen, damit man sie, falls sie nicht nach Hause kommen auffindbar sind.

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #3
Also, der TA hat keinerlei Untersuchung gemacht.
Er hat sich das angehört, Temperatur gemessen, Aufbauspritzen gegeben (Anton war total apathisch und lag beim TA auf dem Tisch wie zu Hause auf dem Sofa) und mir dieses Luminal verschrieben um die Krampanfälle zu reduzieren..
Und nächste Woche soll ich mal durchrufen, da ich nur 3 Luminal Tabletten mitbekommen hatte.
Ich bin total durcheinander, ich weiß gar nicht was ich machen soll.
Fühl mich total hilflos :(
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #4
Hallo,

nun ja, wenn ich ehrlich sein soll möchte ich dir dazu raten, dass du dir für die genaue Untersuchung deines Katers einen anderen Tierarzt suchst - einen der entweder Erfahrung mit Epi-Katzen hat bzw. am besten sogar einen Neurologen.

Zu dieser Einschätzung bringen mich zwei Dinge:

1) Krampfanfälle können "grundlos" kommen, also sozusagen einfach da sein. Dann hat eine Katze Epilepsie und muss, je nach "Schlimme" der Anfälle also dann mit einem Antiepileptikum behandelt werden.

Sie können aber auch durch eine behandelbare (!) Grunderkrankung ausgelöst werden, also ein Nierenversagen, eine Infektion, eine Vergiftung, einen Tumor, eine Lebererkrankheit, Herzproblem und vieles mehr. Wenn eine solche Ursache vorliegt, dann muss die Katze nicht voller Antiepileptika gestopft werden sondern genau gegen DIESE Erkrankung behandelt werden.
Es ist also total wichtig, dass ein Tierarzt, wenn ihm eine Katze mit Krampfanfällen vorgestellt wird (und dazu noch mit so vielen) wenigstens ein ganz, ganz (!) grosses Blutbild erstellen lässt, den Bauch per Ultraschall oder Röntgen anschaut und eigentlich gehören dazu auch eine Herzuntersuchung bei einem Spezialisten. Und je nachdem kann man überlegen auch noch ein Bild vom Kopf machen zu lassen (das ist aber recht teuer und eigentlich braucht man das meines Erachtens nur zu machen, wenn man bereit ist im Falle eines Tumorfundes dann auch die OP machen zu lassen wenn der Tumor günstig liegt).

All das ist also nicht gemacht worden - und das finde ich nicht gut.

2) die Dosierung ist in der Regel zweimal täglich eine "kleine" Menge - mit dem Luminal (das man eher für grössere Hunde nutzt) ist das aber fast unmöglich, jedenfalls für normalschwere Katzen.

Von daher würde ich persönlich mir an deiner Stelle einfach einen anderen Tierarzt suchen, einen der da ein wenig routinierter ist (siehe oben) und ich denke, dann wirst du dich auch nicht mehr so hilflos fühlen.

Wie gesagt, es ist möglich auch Katzen mit Epilepsie als Freigänger zu halten (ich schubs mal eine Frau hier rein die so ein "Katzenortungssystem" für ihre Katzen benutzt hat - die kann dir sicher darüber etwas schreiben) .
Und wenn eine Katze wirklich Epilepsie hat (und nicht schon durch die richtige Behandlung der Ursache wieder gesund geworden ist) und auf ein Antiepileptikum eingestellt worden ist dann ist sie auch nicht mehr "torkelig" und fertig sondern (fast) wieder die Alte, eventuell etwas langsamer in ihren Reaktionen als vor der Therapie.

Es ist nicht so schlimm wie es jetzt scheint, aber ich weiss, dass es einem anfangs alles schrecklich erscheint.

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #5
Viel dank für die Info's..
Ich werde nächste nochmals mit meinem TA drüber reden.
Und ihm dass mit dem Blutbild usw. einmal vorschlagen.

Falls Anton nochmals einen Anfall hätte, wie verhaltet ihr euch denn gegenüber euren Lieblingen?
Irgendwelche Tipp's?
Ich habe gestern einfach nur aufgepasst dass er nicht vom Sofa fällt und habe mit ihm geredet.
Oder soll ich ihn in Ruhe lassen?

Lg
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #6
Hallo,

Brotmahlzeit schrieb:
Viel dank für die Info's..
Ich werde nächste nochmals mit meinem TA drüber reden.
Und ihm dass mit dem Blutbild usw. einmal vorschlagen.

Gut - das ist natürlich Ansichtssache. Aber ich finde, dass man so ganz grundlegende Dinge (und das ist einfach ein "Basic") nicht seinem TA vorschlagen müssen sollte, sondern da sollte die Richtung definitiv anders herum gehen.


Brotmahlzeit schrieb:
Falls Anton nochmals einen Anfall hätte, wie verhaltet ihr euch denn gegenüber euren Lieblingen?

ich warte auch nur ab und halte Klopapier oder Zewas bereit um den verspritzten Urin daran zu hindern unsere Wohnung vollends zu ruinieren.
Wenn dein Kater aber so schlimme Anfälle hat (also 8 Minuten Grand Mal ist schon wirklich sehr, sehr heftig) dann solltest du überlegen ihm ein Notfallmedikament zu verabreichen (hat dir dein TA ja sicher mitgegeben für den Fall der Fälle) denn da hätte ich Angst dass noch etwas hinterher kommt.

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #7
Hallo Brotmahlzeit,
hier ist die Frau, die eins dieser Katzenortungsteile an der Katz hat.

Ich denke, dann kannst Du Deinen Sorgenkater doch noch raus lassen, zumindest, wenn Du zuhause bist.

Ich hab den Loc8tor

Kostenpunkt ca 150€

Barbarossa hat den miaufinder
siehe


Es gibt noch andere Systeme, die sich leicht an ein Sicherheitshalsband anbringen lassen.
z.B.:




So kannst Du jederzeit orten, wo der kleine Mann steckt.

Ich weiß, Du bist jetzt ein wenig neben der Spur, nach der Diagnose, aber vielleicht schaust Du Dir die die Ortungsmöglichkeiten doch mal an, dass er seinen geliebten Freigang wiederbekommen kann.

Ich drücke Dir die Daumen,
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #8
dann solltest du überlegen ihm ein Notfallmedikament zu verabreichen (hat dir dein TA ja sicher mitgegeben für den Fall der Fälle)
nein hat er natürlich nicht...

Hatte auch ein wenig das Gefühl, dass er etwas überfordert war.
Er hat auch erst einmal ein Lexikon zu Rate gezogen um zu schauen wie er dass überhaupt medikamentieren solle usw..
Aber in diesem Moment hab ich einfach nichts mehr denken können.
Ich musste in den Spätdienst arbeiten und hatte einfach Angst dass in dieser Zeit nochmal was passiert und habe einfach mein Gewissen erleichtern wollen indem ich beim TA war.
Da ich nämlich alleine mit meinem Kater wohne und im fall er fälle eben sonst keiner hier gewesen wäre...
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #9
krummbein schrieb:
Hallo Brotmahlzeit,
hier ist die Frau, die eins dieser Katzenortungsteile an der Katz hat.

Ich denke, dann kannst Du Deinen Sorgenkater doch noch raus lassen, zumindest, wenn Du zuhause bist.

Ich hab den Loc8tor

Kostenpunkt ca 150€

Barbarossa hat den miaufinder
siehe


Es gibt noch andere Systeme, die sich leicht an ein Sicherheitshalsband anbringen lassen.
z.B.:




So kannst Du jederzeit orten, wo der kleine Mann steckt.

Ich weiß, Du bist jetzt ein wenig neben der Spur, nach der Diagnose, aber vielleicht schaust Du Dir die die Ortungsmöglichkeiten doch mal an, dass er seinen geliebten Freigang wiederbekommen kann.

Ich drücke Dir die Daumen,

Hallo Krummbein.
Danke für die Seiten, ich werde mir die mal in Ruhe durchlesen.
Hast du gute Erfahrungen damit gemacht?
Anton stülpt sich nämlich immer seine Halsbänder ab, habe ihm 2x welche gekauft und dann aufgegeben das sie immer weg waren.

Grüßle
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #10
Hallo,

also wenn du dann bei deinem TA bleiben möchtest, dann würde ich neben den bereits angesprochenen Dingen noch folgendes vorschlagen:

- lass dir ein Notfallmedikament mitgeben, die meisten "von uns" haben zu dem Zweck Baby-Klistire Diazepam im Kühlschrank liegen. Das musst du aber wirklich nur benutzen, wenn ein Notfall vorliegt. Also ein Anfall besonders lang war oder mehree hinereinander auftreten.

Wenn deine Katze nicht mehr als - sagen wir mal 7 Kilo wiegt, dann lass dir lieber "Luminaletten" als Luminal verschreiben, das enthält den gleichen Wirkstoff aber in einer Dosis bei der man mit Katzen irgendwie sinnvoller hantieren kann.

Hier mal ein Übersichtsartikel einer Neurologin:


druck ihn aus und bringe ihn deinem TA mit, dort steht der "Weg" genau beschrieben den man bei der Diagnose gehen muss wenn man ein Tier mit Anfällen hat.
Und es ist beschrieben in welchen Dosen welche Medikamente eingesetzt werden.

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #11
Brotmahlzeit schrieb:
Anton stülpt sich nämlich immer seine Halsbänder ab, habe ihm 2x welche gekauft und dann aufgegeben das sie immer weg waren.

::bg::bg die solltest du dann aber wiederfinden können :-)

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #12
Brotmahlzeit schrieb:
Hallo Krummbein.
Danke für die Seiten, ich werde mir die mal in Ruhe durchlesen.
Hast du gute Erfahrungen damit gemacht?
Anton stülpt sich nämlich immer seine Halsbänder ab, habe ihm 2x welche gekauft und dann aufgegeben das sie immer weg waren.

Grüßle
Wie Andrea schon sagte, bisher habe ich alle Halsbänder wiedergefunden, die durch Kämpfe abgegangen sind.
(Die Nachbarn kennen mich schon alle :) )
Ich hab da sehr gute Erfahrungen mit gemacht.

Ich konnte meinen Sternenkater im Nachbarshaus orten und unsere Nachbarn (denen ich einen Sender geschenkt habe) konnten endlich feststellen, welcher Nachbar ihren Kater abends "bunkern" und vollstopfen (10kg).

Mir fällt noch einiges ein, aber der Sender hat noch nie seinen Dienst versagt und ich habe IMMER die Katze gefunden, die ich gesucht habe.
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #13
Elmo schrieb:
Wenn deine Katze nicht mehr als - sagen wir mal 7 Kilo wiegt, dann lass dir lieber "Luminaletten" als Luminal verschreiben, das enthält den gleichen Wirkstoff aber in einer Dosis bei der man mit Katzen irgendwie sinnvoller hantieren kann.
Er wiegt gerade mal 3,5 kg - 4kg..
Ist relativ zierlich und klein für einen Kater.
Danke für den Artikel, auch dies wird meine Lektüre für morgen nach der Arbeit sein.

::bg::bg die solltest du dann aber wiederfinden können :-)
das wohl wahr :D
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #14
Brotmahlzeit schrieb:
Er wiegt gerade mal 3,5 kg - 4kg..
Ist relativ zierlich und klein für einen Kater.
Aber wie machst du das dann mit dem Medikament? Die Dosierung lautet (laut Clare Rusbridge - manche Autoren weichen ein bisschen davon ab):

2-3 mg/kg Katze alle 12 Stunden.

Das wäre bei 3.5- 4 Kilo Katze dann also minimal 7 bis maximal 12 mg Wirkstoff alle 12 Stunden und in dem Luminal sind doch 100 mg. Da musst du dann ja quasi 10tel oder sowas draus machen und das wird doch dann viel zu ungenau um eine Katze zu dosieren.

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #15
Mein Tierazt hat gesagt, ich muss ihm 1/4 Luminal am Tag geben.
Habe nur 3 Tabletten mitbekommen zur Probe, also nicht mal einen Beipackzettel.
Da geht man davon aus dass der TA einem weiterhelfen kann und packt das nicht richtig an...:?
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #16
Hallo ihr Lieben.
So, Blutwerte sind da.
Laut TA sind nur die Nierenwerte etwas erhöht, aber nicht bedenklich.
Einen Anfall hat Anton nun nicht mehr gehabt.
Medikamente werden bis auf weiteres abgesetzt (hat übelst auf die Medikamente reagiert obwohl die Dosis herabgesetzt wurde) und dann heißt es beobachten...
Ich habe die Hoffnung dass nichts mehr auftritt und die Krampfanfälle sich als Auswirkung für was weiß ich gezeigt haben..
Drückt mir dir Daumen :-)
Liebe Grüße
Brotmahlzeit
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #17
Hallo,

ich möchte dich noch einmal darum bitten dir einen Neurologen oder zumindest einen versierten niedergelassenen praktischen Tierarzt zu suchen. Das ist ja wohl absolutes Gemurkse.



Brotmahlzeit schrieb:
Laut TA sind nur die Nierenwerte etwas erhöht, aber nicht bedenklich.

an deiner Stelle würde ich die gesammten Blutwerte einmal abtippen und bei den CNI-Leuten nachfragen ob das alles so seine Richtigkeit hat.

Brotmahlzeit schrieb:
Einen Anfall hat Anton nun nicht mehr gehabt.
Medikamente werden bis auf weiteres abgesetzt (hat übelst auf die Medikamente reagiert obwohl die Dosis herabgesetzt wurde) und dann heißt es beobachten...

Hast du denn wenigstens jetzt ein Notfallmedikament im Haus?

Wie sah denn seine Reaktion auf das Phenobarbital aus? Warum musste es abgesetzt werden und was sollst du jetzt machen wenn er wieder beginnt zu krampfen? Habt ihr schon irgendeine Alternativmedikation ausgeguckt/besorgt?

Es gibt verschiedene Medikamente die man bei Anfällen geben kann, wenn eine Katze die Epilepsie hat eines nicht verträgt dann lässt man in der Regel nicht einfach alles weg sondern ersetzt es durch ein anderes.

Ich würde fast darauf wetten, dass er spätestens zwei Wochen nach der letzten Tablette wieder Anfälle bekommt - war so bei meinem Kater die Zeitspanne...

Liebe Grüße
Andrea
 
  • Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie Beitrag #18
Hallo ihr Lieben.

Meinem Anton geht es soweit wieder gut.

Nachdem wir die Medikation abgesetzten hatte, wer hätte das gedacht, bekam er wieder Anfälle.
Jedoch keine großen mehr.
Also haben wir mit Luminaletten 15mg wieder Angefangen.
Anfangs mit einer halben, ging auch ca. 2 Wochen gut, danach wieder kurze Anfälle (Speicheln, große Pupillen, Schwanzzucken).
Nach der Blutabnahme fand man dann auch raus, dass der Wirkspiegel zu gering war.
Nun bekommt er 1xtgl. 1 Lumi.
2x tgl. ist mir leider auf Grund der Schichtarbeit und da ich alleine wohne nicht möglich.
Seither ist er anfallsfrei bzw. ich habe keine mehr mitbekommen.
Nun tobter wieder rum, hat keinerlei Nebenwirkungen (außer dass er zugenommen hat) und darf wieder raus und ist somit gefühlt der glücklichste Kater der Welt.

Ich hoffe dass dies noch ganz lange anhält und bin froh und dankbar dass es hier dieses Forum und somit Erfahrungswerte anderer User gibt, die es einem leichter machen, mit dieser Erkrankung bei seinem Liebling umzugehen.

Liebe Grüße
Brotmahlzeit
 
Thema:

Anton,2 Jahre, evtl. Epilepsie

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