Zwickmühle: Nieren- oder BSD-Diät?

Diskutiere Zwickmühle: Nieren- oder BSD-Diät? im Katzen Diät-Futter Forum im Bereich Katzenernährung; Hallo ihr Lieben. ::wgelb Bisher war ich meistens stille Mitleserin, stehe nun aber vor einer Frage, auf die ich mir selber keine Antwort geben...

Mortisha

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Hallo ihr Lieben. ::wgelb

Bisher war ich meistens stille Mitleserin, stehe nun aber vor einer Frage, auf die ich mir selber keine Antwort geben kann.

Mein Kater Romeo ist aktuell leider krank. Eine genaue Ursache weiß man bisher nicht, aber er wird nun seit 17.07. mit Antibiotika behandelt. Die meiste Zeit davon wegen einer Entzündung im Bauchraum. Den bisherigen Vorgang habe ich HIER ausführlich geschildert.

Heute war ich zur Nachuntersuchung beim TA. Da die Leberwerte das letzte Mal so schlecht waren stand ein erneuter Ultraschall und Blutbild auf dem Plan. Auf dem Ultraschall war "außer" einer weiterhin bestehenden Entzündung Richtung Bauchspeicheldrüse nichts zu sehen. Ein im Juli festgestellter Schatten in der Leber war verschwunden, auch die damals bemerkte Flüssigkeit (nicht viel, aber dennoch erkennbar) fast gänzlich verschwunden.
Nach Aussagen der Ärztin hätte es sich zwar verbessert, ganz zufrieden sei sie aber nicht.
Blut wurde ihm dann abgenommen und teilweise sofort vor Ort untersucht. Die Auswertung für die Bauchspeicheldrüse bekomme ich von einem externen Labor, Leber- und Nierenwerte konnten aber direkt bestimmt werden. Der stark erhöhte, besorgniserregende Leberwert von damals (knapp 25-fach erhöht) ist inzwischen wieder im Normalbereich. Ich hatte auf Anraten meines Haustierarztes von Royal Canin spezielles Leberfutter gegeben und selber mit Legaphyton unterstützt. Da er aber doch recht trinkfaul war und das TroFu auch nicht immer nehmen wollte bekam er nach Rücksprache mit meinem TA noch 1-2x täglich Nassfutter (dafür dann natürlich weniger TroFu). Bei der Akzeptanz klappten die Beutel in Sauce vom Aldi am allerbesten, die ich noch mit etwas zusätzlichem Wasser verdünnte.

Nun hat mir die Ultraschall-Ärztin jedoch gesagt, dass der damals leicht erhöhte Nierenwert sich verschlechtert hat (CRE-PS 3mg/dl; BUN-PS 53,2 mg/dl) und man bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung fettarm füttern soll. Damit bin ich in einer Zwickmühle. Nieren-Diätfutter ist ja doch recht fett, fettarmes Futter aber eher eiweißreich. Das Leber-Diätfutter kann ich nicht mehr geben, das ist hochkalorisch. Das mochte er aber sowieso nicht sonderlich gerne. Ihm etwas kochen wird auch nichts bringen, das hatte ich bei meinen Katzen früher schon mehrmals probiert - ohne großes Interesse der Miezen.

Soweit ich das jetzt hier im Forum lesen konnte suche ich die eierlegende Wollmilchsau und muss mich entscheiden, welche Baustelle mir "wichtiger" ist. Die Ärztin heute riet zu fettarmer Diät. Nun konnte ich aber auch von phosphatarmem Futter und Phosphatbindern lesen. Was bewirken die bzw. warum ist Phosphat schlecht? Hatte das im allgemeinen Kontext für Futter für ältere Katzen oder Tiere mit chronischen Nierenkrankheiten gelesen.

Allgemein hat sich sein Verhalten im Gegensatz zu vor 5 Wochen, wo ich mit großen Sorgen das erste Mal zum TA bin, stark verbessert. Bevor die ganzen Probleme anfingen hat er von Royal Canin Sterilised (TroFu) bekommen, das mochte er am Ende aber auch nicht mehr so gerne. Was das Futter angeht bin ich also absolut ratlos, da eine Variable immer nicht zu passen scheint, wenn man die anderen seinen Bedürfnissen angepasst hat. Pastete oder Gelee frisst er zum Beispiel gar nicht, es muss ordentlich Sauce haben.
Wäre deshalb für jeden Rat dankbar. ;-)
 
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17.08.2017
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waldi

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Hallo Liebe Mortisha,

ich habe genau die gleiche Katze wie Du, mein Fox hat CNI und BSD. Und ich vertraue der Aussage nicht, daß man zwischentzl. bei Katzen meint zu wissen, daß ihnen bei BSD fettreiche Nahrung nichts ausmacht.
Ich füttere Fox jetzt das Select Gold Nass, es hat sehr niedrigen Posphat. Die TÄ behaupten, erst wenn der Phosphatwert im Blut auch seinen Sollwert überschritten hat, müsste man phosphatarm füttern, auch das sehe ich nicht so. kranke Nieren können Phosphat nicht mehr so verarbeiten wie die gesunden und werden dadurch noch stärker belastet, so daß die Werte natürlich dann schneller weiter schlechter werden.

Das Nierendiätfutter ist halt phoshatarm, aber eben fettreich.
Man kann normales Futter geben mit einem Phosphatbinder drüber, z.B. Ikaptine habe ich, den mischt man unters Futter. Weil manchmal will Fox eben auch anderes Futter, welches eben doch mehr Phosphat hat. Er nimmt das Futter zum Glück mit dem Binder gut an.
Und als Trofu gebe ich von Vet-Concept das cat-care-Sensitive, auch da ist der Phosphatwert moderat.

Fox hatte nämlich vorher bereits zwei Schübe innerhalb eines halben Jahres und ich hoffe sehr daß es mit diesem Futter ausbleibt, denn das ist übel.
Bei meiner Sophie war der Schub so stark, daß wir sie gehen lassen mussten:cry:

Lg
Waldi
 
lux aeterna

lux aeterna

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CNI & BSD-Entzündungen wirken sich leider aufeinander aus, nähere Infos findest Du hier:
http://www.felinecrf.info/pankreatitis.htm

Meine Moira hat auch CNI & hatte bisher 2x eine Pankreatitis. Für mich war die Phosphatreduktion vorrangig, weil a) das die wichtigeste Maßnahme zur Behandlung einer CNI ist (siehe: http://www.felinecrf.info/behandlung_regulierung_mineralien.htm ) und b) nicht 100% erwiesen ist, ob Fettreduktion bei einer Pankreatitis wirklich wirksam ist.

Bei beiden Krankheiten und natürlich erst recht bei einer Katzen mit Leberproblematik ist am allerwichtigsten, DASS sie frisst.

Also habe ich weiter von Moira akzeptiertes und bevorzugtes Futter mit Binder gefüttert und zusätzlich ein paar "fettarme" Maßnahmen eingeführt: Barf, reines Hühnchenfutter (z.B. von Cosma), fettarmen Naturjoghurt zum Strecken des Futters.

Ich hoffe, Deine Mieze mag NaFu?
 

Mortisha

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Hallo Liebe Mortisha,

ich habe genau die gleiche Katze wie Du, mein Fox hat CNI und BSD.

Ich füttere Fox jetzt das Select Gold Nass, es hat sehr niedrigen Posphat. Die TÄ behaupten, erst wenn der Phosphatwert im Blut auch seinen Sollwert überschritten hat, müsste man phosphatarm füttern, auch das sehe ich nicht so. kranke Nieren können Phosphat nicht mehr so verarbeiten wie die gesunden und werden dadurch noch stärker belastet, so daß die Werte natürlich dann schneller weiter schlechter werden.

Das Nierendiätfutter ist halt phoshatarm, aber eben fettreich.
Man kann normales Futter geben mit einem Phosphatbinder drüber, z.B. Ikaptine habe ich, den mischt man unters Futter. Weil manchmal will Fox eben auch anderes Futter, welches eben doch mehr Phosphat hat. Er nimmt das Futter zum Glück mit dem Binder gut an.
Und als Trofu gebe ich von Vet-Concept das cat-care-Sensitive, auch da ist der Phosphatwert moderat.

Fox hatte nämlich vorher bereits zwei Schübe innerhalb eines halben Jahres und ich hoffe sehr daß es mit diesem Futter ausbleibt, denn das ist übel.
Bei meiner Sophie war der Schub so stark, daß wir sie gehen lassen mussten:cry:

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Waldi
Es tut mir sehr leid, dass ihr eine Katze gehen lassen musstet. Darauf ist man leider nie vorbereitet und es tut einfach wahnsinnig weh. :-(

CNI ist bei Romeo aber noch gar nicht diagnostiziert, da es bisher nicht als chronisch gelten kann. Er ist zB. auch sehr trinkfaul und laut meinem Wissen haben Katzen bei Nierenleiden ja extremen Durst/Wasserbedarf.

Ich habe gestern bei Fressnapf diverse Futer besorgt, damit ich testen kann welches er mag. Wie schon gesagt, an Gelee oder Pate kommt er gar nicht ran, es muss ordentlich Sauce dabei sein, die ich zusätzlich noch mit Wasser strecke, damit er ordentlich trinkt.

Bisher ausprobiert wurden:

  • KATTOVIT Niere/Renal Truthahn. Es hat einen reduzierten Phosphor- und Eiweißgehalt (Rohprotein 6%, Fettgehalt 5,5%, Phosphor 0,12%).
    Es wurde wirklich sehr gut angenommen und restlos verputzt.
  • Royal Canin Ageing +12 (Protein 10%, Fett 4%, Phosphor 0,12%).
    Kam nicht ganz so gut an wie das erste Futter.
  • Animonda Vom Feinsten Senior mit Rind (Rohprotein 10%, Fett 4%, Phosphor ist nicht ausgezeichnet aber laut Forum sind ja die meisten Senior-Futter phosphorreduziert).
    Habe ich ihm gerade zum Mittag gegeben, ist aber auch eher ein Gelee und daher nicht sonderlich attraktiv. Habe es versucht mit Wasser etwas zu verdünnen, bisher aber ohne großen Erfolg.
Müssen noch getestet werden:


  • KATTOVIT Niere/Renal Rind und Huhn (jeweils die selben Werte wie oben genanntes) und Gastro für Magen-Darm-Bauchspeicheldrüse in Pute+Reis (Rohprotein 8%, Fettgehalt 5%, Phosphor 0,20%) und Ente+Reis (Rohprotein 8%, Fettgehalt 5%, Phosphor 0,30%).
  • Real Nature Huhn & Truthahn mit roter Paprika und Nachtkerzenöl: Protein 11,7%, Fett 3,9%, Phosphor 0,17%
  • Animonda Vom Feinsten Senior mit Lamm und Geflügel (jeweils die selben Werte wie oben genanntes).
CNI & BSD-Entzündungen wirken sich leider aufeinander aus, nähere Infos findest Du hier:
http://www.felinecrf.info/pankreatitis.htm

Meine Moira hat auch CNI & hatte bisher 2x eine Pankreatitis. Für mich war die Phosphatreduktion vorrangig, weil a) das die wichtigeste Maßnahme zur Behandlung einer CNI ist (siehe: http://www.felinecrf.info/behandlung_regulierung_mineralien.htm ) und b) nicht 100% erwiesen ist, ob Fettreduktion bei einer Pankreatitis wirklich wirksam ist.

Bei beiden Krankheiten und natürlich erst recht bei einer Katzen mit Leberproblematik ist am allerwichtigsten, DASS sie frisst.

Also habe ich weiter von Moira akzeptiertes und bevorzugtes Futter mit Binder gefüttert und zusätzlich ein paar "fettarme" Maßnahmen eingeführt: Barf, reines Hühnchenfutter (z.B. von Cosma), fettarmen Naturjoghurt zum Strecken des Futters.

Ich hoffe, Deine Mieze mag NaFu?
Danke für den Link. Ich hoffe ja mal, dass es eine akute Entzündung ist und nicht chronisch wird. Bei Romeos Abneigung gegen Tierärzte müsste er zu jeder Untersuchung beruhigt werden und das schlägt ja auch auf den Organismus.
Auf der verlinkten Seite steht auch, dass BUN und Kreatinin erhöht wären. BUN-Werte vom Romeo am Donnerstag waren BUN-PS 53,2 mg/dl (Referenz 17,6 - 32,8) und BUN-CRE 17,7 (Referenz 17,5 - 21,9). Weiße Blutkörperchen wurden nicht untersucht, aber Leberwerte waren wieder im Normbereich. Laut Ultraschall wurde eine Pankreatis auch nicht festgestellt.[FONT=&quot][FONT=&quot][FONT=&quot][/FONT][/FONT][/FONT]

Laut Dir sollte ich also vorrangig auf phosphatarmes Futter achten, welches in meinem Fall idealerweise auch fettreduziert ist?! Barfen kann ich vergessen, habe ich vor Jahren mal versucht.
Dass Romeo frisst ist kein Problem. Er hat tatsächlich Appetit und die Leberprobleme sind ja aktuell auch weg. Seine Werte liegen im Referenzbereich und auf dem Ultraschall konnte auch eine Verbesserung gesehen werden.

Ein paar Fragen habe ich nun noch. Ab welchem Fettgehalt ist ein Futter diättauglich? Was sollte bei Nierenproblemen die Obergrenze für Phosphor sein? Ab welchem Proteinwert ist ein Futter nierendiättauglich?
Hat einer Erfahrung mit Royal Canin Senior Consult Stage 2 - Vet Care Nutrition TroFu? Soll ich ihm trotz moderater Leberwerte weiterhin Legaphyton geben?
 
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waldi

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Barfen kann ich vergessen, habe ich vor Jahren mal versucht.
Wobei z.B. Huhn sehr phosphatreich ist, da muß man auch aufpassen.

Dass Romeo frisst ist kein Problem. Er hat tatsächlich Appetit und die Leberprobleme sind ja aktuell auch weg. Seine Werte liegen im Referenzbereich und auf dem Ultraschall konnte auch eine Verbesserung gesehen werden.Soll ich ihm trotz moderater Leberwerte weiterhin Legaphyton geben?
ohne es wirklich zu wissen denke ich wenn kein Problem da ist, muß man dagegen auch nicht angehen?

Ein paar Fragen habe ich nun noch. Ab welchem Fettgehalt ist ein Futter diättauglich? Was sollte bei Nierenproblemen die Obergrenze für Phosphor sein? Ab welchem Proteinwert ist ein Futter nierendiättauglich?
Hat einer Erfahrung mit Royal Canin Senior Consult Stage 2 - Vet Care Nutrition TroFu?
ich denke je weniger Phosphat desto besser, wobei die Katze Phosphat auch braucht. Den wenigsten Phosphatgehalt hat eben das Nierenfutter vom TA.
Die von Fressnapf haben dann schon wieder höheren Phosphatgehalt.

schau Dich mal auf dieser Seite um:

http://www.felinecrf.info/was_soll_ich_fuettern.htm

Lg
Waldi
 
FELIDAE4

FELIDAE4

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Das animonda Seniorfutter hat einen Phosphatgehalt von..0,16 also weniger wie die Nierenschonkost von Kattovit....und auch weniger Fettgehalt

Miamor Milde Mahlzeit und Miamor Senior haben auch weniger Phosphat 0,16 % zum Vergleich ....und wenig Fett ......Nierendiät vom Ta. hat 0,1 % Phosphat und schmeckt halt den wenigsten.... .......

Schau doch mal hier rein zwecks des Phosphats.......die Fettangaben stehen glaub ich nicht so dabei..da müsstest du selbst recherchieren......

https://www.katzen-links.de/forum/katze-alter/seniorengerechte-futter-nass-trocken-t163092.html

Vor zwei Jahren hatte meine Katzenommi einen Krea von 3,9 ..ich konnte das ja nicht so recht glauben...die Symptome fehlten irgendwie.....aber aufgrund ihres Alters habe ich ihr Phosphat reduziertes Futter gegeben....keine Nierendiät....

Vor kurzen hatte sie wieder eine Pankreatits beim Bluttest kam heraus..das der Krea in der Referenz lagen..der Harnstoff nur leicht erhöht...und das kann gut sein wegen der Pankreatitis.....

Manche Erkrankungen wie z. Bsp. der Pankreatitis können auch die Nierenwerte verändern..das weiß ich jetzt aus Erfahrung.......drei meiner Katzen hatten eine Pankreatitis......

Ich denke mit Phosphat reduziertem Ffutter und reduziertem Fettgehalt kann man nix verkehrt machen.....

Aber so ganz genau....weiß ich jetzt gar nicht....hat er eine Pankreatitis oder nicht.....ich blicks nicht ganz.....habs jetzt zweimal durch gelesen....:wink:und wenn ich recht gesehen habe...ist nur der Harnstoff etwas erhöht..der Krea liegt doch in der Referenz......
 

Mortisha

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ich denke je weniger Phosphat desto besser, wobei die Katze Phosphat auch braucht. Den wenigsten Phosphatgehalt hat eben das Nierenfutter vom TA.
Die von Fressnapf haben dann schon wieder höheren Phosphatgehalt.

schau Dich mal auf dieser Seite um:

http://www.felinecrf.info/was_soll_ich_fuettern.htm

Lg
Waldi
Danke für den Link.
Leider ist die Liste der vorgeschlagenen Futter schon 7 Jahre alt. :-(


Das animonda Seniorfutter hat einen Phosphatgehalt von..0,16 also weniger wie die Nierenschonkost von Kattovit....und auch weniger Fettgehalt

Miamor Milde Mahlzeit und Miamor Senior haben auch weniger Phosphat 0,16 % zum Vergleich ....und wenig Fett ......Nierendiät vom Ta. hat 0,1 % Phosphat und schmeckt halt den wenigsten.... .......

Schau doch mal hier rein zwecks des Phosphats.......die Fettangaben stehen glaub ich nicht so dabei..da müsstest du selbst recherchieren......

https://www.katzen-links.de/forum/katze-alter/seniorengerechte-futter-nass-trocken-t163092.html

Vor zwei Jahren hatte meine Katzenommi einen Krea von 3,9 ..ich konnte das ja nicht so recht glauben...die Symptome fehlten irgendwie.....aber aufgrund ihres Alters habe ich ihr Phosphat reduziertes Futter gegeben....keine Nierendiät....

Vor kurzen hatte sie wieder eine Pankreatits beim Bluttest kam heraus..das der Krea in der Referenz lagen..der Harnstoff nur leicht erhöht...und das kann gut sein wegen der Pankreatitis.....

Manche Erkrankungen wie z. Bsp. der Pankreatitis können auch die Nierenwerte verändern..das weiß ich jetzt aus Erfahrung.......drei meiner Katzen hatten eine Pankreatitis......

Ich denke mit Phosphat reduziertem Ffutter und reduziertem Fettgehalt kann man nix verkehrt machen.....

Aber so ganz genau....weiß ich jetzt gar nicht....hat er eine Pankreatitis oder nicht.....ich blicks nicht ganz.....habs jetzt zweimal durch gelesen....:wink:und wenn ich recht gesehen habe...ist nur der Harnstoff etwas erhöht..der Krea liegt doch in der Referenz......
So ganz blicke ich bei den Werten leider auch nicht durch, weil die Bezeichnung diesmal schon wieder anders ist als beim anderen Blutbild (andere Labore, andere Bezeichnungen, andere Maßeinheiten, ... :roll:). Man müsste wirklich Medizin studieren um das ohne jeden Kontext zu verstehen.

Heute morgen habe ich von der Tierpraxis einen Anruf bekommen, dass die Blutergebnisse der BSD da sind - alles wieder im normalen Bereich. Dann bleibt jetzt also einzig der hohe Nierenwert, den ich in den Griff kriegen muss.
Erhöhte Werte sind CRE-PS mit 3mg/dl (Soll wäre 0,8 - 1,8) und BUN-PS mit 53,2 mg/dl (Referenzbereich 17,6 - 32,8). BUN/CRE 17,7 liegt ja im unteren Soll von 17,5 - 21,9. Zum "Vergleich": Creatinin lag am 17.07. bei 170 (Referenz 0 - 168), Harnstoff bei 14 (Soll wären 5,0 - 11,3).

Im Rücküberweisungsschreiben für meinen Haustierarzt steht folgendes:
Sonographie Abdomen 20.07.: runde intrahepatische Veränderung nahe GB, Gallenblasenwand verdickt, Peritonitis Bereich Duct. choledochus und Pakreas, ggr Flüssigkeitssaum rechte Niere, linke Niere obB, Nieren bds. hyperechogen, Rinde-Mark-Abgrenzung mit Strukturverlust, Harnblase und Milz obB, Lnn. mesenterialesvergrößert, GIT obB
Sonographie Abdomen 17.08.: Peritonitis/Pankreatitis gleichbleibend, Lnn. mes. obB, Gallenblasenwand dünner aber nicht obB, kein Gallenblasenstau, rundlichen Strukturin Gallenblasennähe nicht mehr darstellbar

Danke für den Link. Den Thread hatte ich letzte Woche schon entdeckt und mich teilweise daran orientiert.
Das Animonda Senior-Futter ist leider nicht Romeos Fall, Miamor werde ich mal probieren. Aber das ist ja auch im Schälchen und daher sicherlich ebenfalls eher Gelee. :|
Was auch nicht direkt mit Sauce war, aber wahnsinnig gut angenommen wurde war das Animonda Carny Senior mit Rind+Putenherzen. Habe es wieder mit Wasser vermatscht und eigentlich schon mit einer Niederlage gerechnet, aber Romeo hat sich richtig drauf gestürzt und ist begeistert. Leider ist der Fettgehalt recht hoch, aber er frisst auch schon länger nicht mehr die vorgeschlagenen Fütterungsempfehlungen sondern etwas weniger (vermutlich, weil er ja mit 14,5 Jahren auch nicht mehr so viel Bedarf hat wie eine 'jüngere' Katze), so dass wir dadurch eventuell auch etwas Gewicht runterkriegen. Früher, als die noch zu zweit waren, da war nach kürzester Zeit kein Krümelchen Trockenfutter übrig. Wenn der Shido dann doch nicht seine komplette Portion geschafft hat, dann verputzte der Romeo den Rest. Seit er alleine ist braucht er ja nicht mehr um sein Futter fürchten und in den Schälchen bleibt fast immer was über.

Sollte ich jetzt trotzdem noch einen Phosphatbinder besorgen und über alles geben? Seniorenfutter ist ja schon phosphatreduziert und ich habe gelesen, dass es durch Binder auch zu einer Unterversorgung kommen kann. Man liest ja leider sehr viele verschiedene Meinungen zur Ernährung, ich möchte jetzt aber nicht auf Zwang ein Nierenfutter geben, was Romeo nicht sonderlich mag und was im Grunde auch als Hauptbestandteil Getreide hat. Als Karnivor brauchen Katzen ja Proteine. ::? Deswegen tendiere ich aktuell zu Seniorenfutter, welches gut angenommen wird und nicht zu viel Phosphat hat (bei Nassfutter orientiere ich mich da an allem bis maximal 0,20%). Ist ein Binder da trotzdem ratsam?

Allgemein macht Romeo im Vergleich zu vor ca. 6 Wochen einen viel besseren Eindruck. Sein unruhiges Verhalten ist besser geworden, er schläft wieder öfter "durch" statt mehrmals die Stunde den Schlafplatz zu ändern, er ist wieder ausgeglichener. Er geht auch weiterhin regelmäßig auf seine Toiletten. Trinken sehe ich ihn in der Küche nie (vermutlich, weil ich ja sein Futter noch mit zusätzlichem Wasser anreichere), nur wenn ich mir im Bad die Hände wasche ist er immer ganz aufgeregt und ich lasse ihm etwas klares Wasser im Becken stehen, was er dann auch ein wenig trinkt.
 
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mortikater

mortikater

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Seniorenfutter ist nur leicht phosphatreduziert. Normale Futter enthalten ein Vielfaches von der Phosphatmenge, die eine Katze eigentlich braucht. Deshalb würde ich auf alle Fälle einen Binder zugeben, da der Kreatininwert doch ordentlich gestiegen ist. Zu wenig Phosphat bekommt die Katze dadurch nicht.

Ich habe meinem Kater Mika, als er sekundären Hyperparathyroidismus hatte, über ein halbes Jahr sogar Nierendiät und Nierenschonkost plus Binder gegeben bis sich sein Parathormonwert wieder normalisiert hatte. Der Phosphatwert ist nie in einen kritischen Bereich gerutscht.
 
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Mortisha

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Seniorenfutter ist nur leicht phosphatreduziert. Normale Futter enthalten ein Vielfaches von der Phosphatmenge, die eine Katze eigentlich braucht. Deshalb würde ich auf alle Fälle einen Binder zugeben, da der Kreatininwert doch ordentlich gestiegen ist. Zu wenig Phosphat bekommt die Katze dadurch nicht.

Ich habe meinem Kater Mika, als er sekundären Hyperparathyroidismus hatte, über ein halbes Jahr sogar Nierendiät und Nierenschonkost plus Binder gegeben bis sich sein Parathormonwert wieder normalisiert hatte. Der Phosphatwert ist nie in einen kritischen Bereich gerutscht.
Sind die Binder geschmacksneutral? Welchen würdest Du empfehlen?
Ipakitine habe ich nun wirklich am meisten gelesen, aber das muss ja nichts aussagen.

Gerade habe ich mit meinem Haustierarzt telefoniert. Sie haben jetzt auch alle Befunde bekommen und Romeo soll vorerst mit Semintra behandelt und auf fettarme Diät gesetzt werden. Die BSD wären ja wieder "sehr schön" und wenn ich jetzt nicht auf die Diät achte, dann geht das ganze Spektakel von vorne los.
Wenn ich jetzt aber lese wofür Semintra überhaupt ist (Proteinurie kann meines Wissens nur durch den Urin festgestellt werden und wurde bei Romeo nie diagnostiziert, von einer chronischen Erkrankung der Nieren kann man nach diesem Zeitraum doch auch noch nicht sprechen?!), dann weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll.

Manchmal könnte ich bei diesen Informationen wirklich verzweifeln. Egal welche Parameter man ändert, einer scheint nie zu passen und man kann es im Grunde gar nicht richtig machen. :|
 
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vilma

vilma

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Im CNI-Forum gibt es reichlich Infos zur Fütterung bei CNI, auch hinsichtlich Phosphatgehalt, zB hier (der Thread ist etwas älter, aber im Großen und Ganzen noch brauchbar):

https://www.katzen-links.de/forum/cni/grundlegende-richtlinien-ernaehrung-cni-katzen-t128272.html

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass fettarme Fütterung bei akuter Pankreatitis notwendig ist. Manche Katzen scheinen damit besser klarzukommen, aber es geht wirklich darum, dass die Katze überhaupt frisst. Meine hat sich bei einem akuten Schub vor ein paar Jahren von Sticks und Gourmet Gold ernährt, was ok war, denn die BSD-Entzündung ist ausgeheilt.

Hier eine sehr gute Zusammenfassung von Idexx:

http://www.idexx.de/pdf/de_de/small...ation/du_treatment_feline_pancreatitis_de.pdf

Dein TA scheint mir nicht auf dem neuesten Stand zu sein, wenn ich mir seine Aussagen ansehe. Semintra sollte tatsächlich nicht ohne Urintest verschrieben werden; das scheint aber sehr beliebt zu sein und Semintra groß in Mode... Da hat der Hersteller wieder ganze Arbeit geleistet.

Wenn die BSD jetzt wieder unauffällig ist, wird nierentaugliches Futter daran nichts ändern. Eine Katze in dem Alter mit erhöhten Werten in zwei Laboren würde ich definitiv phosphatarm ernähren. Du kannst einen Phosphatbinder zum Normalfutter besorgen, ob Ipakitine oder Alubinder, würde ich am Calciumwert festmachen (ist Calcium erhöht, dann nur Alubinder, da Ipakitine auf Calciumbasis ist). Nierendiät und/oder -schonkost kannst du ebenfalls füttern, auch im Wechsel, da ist man flexibel - nur Phosphat muss konsequent reduziert werden. Dann lässt du, wenn dein Kater sonst unaffällig bleibt, in 8 Wochen wieder die Werte bestimmen, um den aktuellen Stand zu sehen.

Es ist eigentlich gar nicht so kompliziert mit der Fütterung, nur zuviel Info auf einmal, was einen zunächst erschlägt.

Du darfst auch nicht vergessen, dass im Seniorenalter die Organe einfach nicht mehr so frisch sind und gerade Nieren und BSD sich gern wechselseitig beeinflussen. Klar, das Ganze ist ein System und kann nicht ausschließlich separat beurteilt werden.
 
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Mortisha

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Im CNI-Forum gibt es reichlich Infos zur Fütterung bei CNI, auch hinsichtlich Phosphatgehalt, zB hier (der Thread ist etwas älter, aber im Großen und Ganzen noch brauchbar):

https://www.katzen-links.de/forum/cni/grundlegende-richtlinien-ernaehrung-cni-katzen-t128272.html

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass fettarme Fütterung bei akuter Pankreatitis notwendig ist. Manche Katzen scheinen damit besser klarzukommen, aber es geht wirklich darum, dass die Katze überhaupt frisst. Meine hat sich bei einem akuten Schub vor ein paar Jahren von Sticks und Gourmet Gold ernährt, was ok war, denn die BSD-Entzündung ist ausgeheilt.
Der Romeo bekam ja wegen seiner hohen Leberwerte auch trockenes Spezialfutter mit wirklich hohem Kaloriengehalt und die BSD-Entzündung ist dennoch abgeheilt. ::?
Seit wir ihn als kleines Kitten (ca. 6 Wochen) bekommen und aufgepäppelt haben nahm er zu und seit er kastriert wurde ging das Gewicht nochmal hoch. Dieses (Über)Gewicht hält er nun schon über Jahre, obwohl er immer reduziertes Futter für Indoor-Katzen bekommen hat. Ich weiß also auch nicht so recht, was ich von der "Diät" an sich halten soll. Alles bis 5% Fett darf ich ihm geben, das ist für mich auch nicht direkt Diätfutter.
Eine Diskussion über Schonkost hatte ich vorhin dann noch im Fressnapf, als mir die Mitarbeiterin unbedingt das Select Gold-Futter und spezielle Nierendiät-Sorten aufschwatzen wollte. Ich hatte ja teilweise schon Produkte gekauft und bei anderen weiß ich auf Grund der Konsistenz schon vorher, dass er sie niemals fressen wird.

Dein TA scheint mir nicht auf dem neuesten Stand zu sein, wenn ich mir seine Aussagen ansehe. Semintra sollte tatsächlich nicht ohne Urintest verschrieben werden; das scheint aber sehr beliebt zu sein und Semintra groß in Mode... Da hat der Hersteller wieder ganze Arbeit geleistet.
Ich war vorhin beim TA wegen Semintra und habe alle Fragen und Zweifel geäußert. Er sagte 'man' will damit erreichen, dass er keine Proteine durch den Urin verliert was die Werte der Niere und Nebenniere vermuten lassen. Semintra würde dabei effektiver zur Verbesserung der Blutwerte beitragen können als phosphatarmes Futter und Phosphatbinder. Wirklich überzeugt bin ich aber nicht, da ich ja hier im Forum inzwischen schon viel gelesen habe. Er selber war zB. auch nicht so davon begeistert, dass ich ihm ein Futter mit viel Fleisch ohne jegliches Getreide gebe, weil man ja eiweißarm ernähren muss.Irgendwie widersprechen sich da eben die Meinungen aus dem Forum/von Katzenhaltern und denen der TA. Ist sicher auch eine Frage des Alters, da mein TA sicher so um die 55-60 ist. ::?
Wenn ich bereits die ersten Posts in deinem verlinkten Thread lese und sehe, dass bei Proteinurie Muskelmasse abgebaut wird und die Katze 'schwächelt', dann widerspricht das dem Verhalten von Romeo total. Seit der AB-Behandlung (jetzt ein bisschen mehr als 5 Wochen) hat sich sein Verhalten sichtlich verbessert und von Abmagerung oder Lethargie keine Spur. Bin da absolut im Zwiespalt.
Wir haben jetzt erstmal vereinbahrt ihn ca. 2 Monate in Ruhe zu lassen und in 8 Wochen ein erneutes Blutbild zu machen. Sollte sich bis dahin sein Verhalten nicht verschlechtern braucht er nicht mehr zum Arzt. Sollte ich feststellen, dass er Semintra nicht verträgt oder sich damit wieder verändert, dann stand mehrfach im Forum, dass einige Dosis mit einer reduzierten Gabe Verbesserungen erzielt haben.

Wenn die BSD jetzt wieder unauffällig ist, wird nierentaugliches Futter daran nichts ändern. Eine Katze in dem Alter mit erhöhten Werten in zwei Laboren würde ich definitiv phosphatarm ernähren. Du kannst einen Phosphatbinder zum Normalfutter besorgen, ob Ipakitine oder Alubinder, würde ich am Calciumwert festmachen (ist Calcium erhöht, dann nur Alubinder, da Ipakitine auf Calciumbasis ist). Nierendiät und/oder -schonkost kannst du ebenfalls füttern, auch im Wechsel, da ist man flexibel - nur Phosphat muss konsequent reduziert werden. Dann lässt du, wenn dein Kater sonst unaffällig bleibt, in 8 Wochen wieder die Werte bestimmen, um den aktuellen Stand zu sehen.

Es ist eigentlich gar nicht so kompliziert mit der Fütterung, nur zuviel Info auf einmal, was einen zunächst erschlägt.

Du darfst auch nicht vergessen, dass im Seniorenalter die Organe einfach nicht mehr so frisch sind und gerade Nieren und BSD sich gern wechselseitig beeinflussen. Klar, das Ganze ist ein System und kann nicht ausschließlich separat beurteilt werden.
Es sind wirklich sehr viele Informationen. Es erschlägt einen fast, vor allem wenn es dann sehr wissenschaftlich wird und man jedes dritte Wort erstmal nachschlagen muss.
Meinst Du einen erhöhten Calciumwert bei Romeo oder dem Futte selber? Beim Romeo wurde nichts gemessen, deswegen weiß ich jetzt schon wieder nicht welchen Binder ich kaufen soll. Aktuell frisst Romeo sehr gerne das Animonda Carny mit Rind+Putenherzen (leider mit 7% Fett etwas hoch) und von Animonda Vom Feinsten Senior Geflügel. Laut Forum ja mit einem Phosphatgehalt von etwa 0,16%. Vorhin habe ich ihm bei Fressnapf noch von Real Nature Wilderness das Senior-TroFu True Country Huhn mit Fisch geholt. Calcium-Phosphor-Verhältnis ist 1,5:1 (Phosphor 0,6%). Soll kein Alleinfutter werden sondern für ab und zu als Leckerlie für Spielbelohnungen sein oder wenn er keine Lust auf NaFu hat.
 
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vilma

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Nur ganz kurz:

Ich meinte Romeos Calciumwert, der wird eigentlich als sekundärer Nierenwert mitbestimmt.

Wenn du Phosphat im Futter berechnest, musst du die Trockenmasse des Futters zugrundelegen. Das sind nicht die Angaben auf der Dose. Wie das funktioniert, kannst du in dem Thread oben lesen.

7% Fett ist bei einer CNI-Katze nicht zu hoch, er zieht daraus Energie. Wenn er das Futter verträgt, ist alles gut. Katzen können generell hohe Mengen an Protein und normalerweise auch an Fett gut verstoffwechseln.

P.S. Was der TA dir über Semintra erzählt hat, ist genau die Art von Info, die die Pharmakonzerne den Leuten eintrichtern. Totaler Quark! Phosphatarm ernährte nierenkranke Katzen leben nachweislich länger als Katzen ohne eine solche Diät. Proteinurie findet in einem frühen Stadium wie bei Romeo in der Regel noch nicht statt - sicher kann der Arzt das sowieso erst beurteilen, wenn er den Urin analysiert hat!
 
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Mortisha

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Nur ganz kurz:

Ich meinte Romeos Calciumwert, der wird eigentlich als sekundärer Nierenwert mitbestimmt.

Wenn du Phosphat im Futter berechnest, musst du die Trockenmasse des Futters zugrundelegen. Das sind nicht die Angaben auf der Dose. Wie das funktioniert, kannst du in dem Thread oben lesen.

7% Fett ist bei einer CNI-Katze nicht zu hoch, er zieht daraus Energie. Wenn er das Futter verträgt, ist alles gut. Katzen können generell hohe Mengen an Protein und normalerweise auch an Fett gut verstoffwechseln.

P.S. Was der TA dir über Semintra erzählt hat, ist genau die Art von Info, die die Pharmakonzerne den Leuten eintrichtern. Totaler Quark! Phosphatarm ernährte nierenkranke Katzen leben nachweislich länger als Katzen ohne eine solche Diät. Proteinurie findet in einem frühen Stadium wie bei Romeo in der Regel noch nicht statt - sicher kann der Arzt das sowieso erst beurteilen, wenn er den Urin analysiert hat!
Das mit dem Phosphat habe ich schon gesehen. Bei Nassfutter als Faustformel ca. x5. Beim Einkauf achte ich schon darauf, dass der Phosphatwert nicht höher als 0,2% ist.

Gefüttert wird aktuell an Nassfutter:

  • Animonda Vom Feinsten Senior
  • Animonda Carny Senior
  • Miamor Milde Mahlzeit Senior
Wie gestern schon gesagt ergänzend ab und zu mal das TroFu von Real Nature - das allerdings eher, weil er ab und zu mal was knuspriges möchte.

Den Calciumwert von Romeo habe ich nicht. Wurde beim ersten Blutbild (siehe verlinkter Thread) nicht aufgeführt, wenn ich mich nicht täusche. Letzte Woche wurde ja in dem Sinne kein Blutbild gemacht, daher habe ich da auch keine Werte. Lasse ich dann zusammen mit Phosphat aber bei der Nachuntersuchung kontrollieren. Ebenso wie den Proteingehalt im Urin, da mein TA gestern schon von einer lebenslangen Gabe von Semintra sprach und ich das so noch nicht akzeptieren will.

Da ich aber in naher Zukunft nicht an die Calcium-Werte komme, werde ich jetzt erstmal Ipakitine bestellen.
 
vilma

vilma

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Das mit dem Phosphat habe ich schon gesehen. Bei Nassfutter als Faustformel ca. x5. Beim Einkauf achte ich schon darauf, dass der Phosphatwert nicht höher als 0,2% ist.
Das ist noch zu hoch, du hättest dann 1% Phosphat in der TS und das ist gerade mal ein Kompromiss. Bis 0,5% ist optimal, akzeptabel sind vielleicht 0,7%. Aber bis eine Katze in eine Phosphatunterversorgung rutscht, dauert es wirklich... du lässt ja auch regelmäßig kontrollieren. Allerdings ist der Phosphatwert im Serum trügerisch - das kannst du im entsprechend angepinnten Thread oben im CNI-Forum nachlesen. Wenn du den realen Stand des Phosphathaushaltes wissen willst, musst du PTH (Parathormon) bestimmen lassen. Alomed ist dafür ein perfekt ausgerüstetes Labor (zumindest nach meinen Stand) und schickt dem TA die entsprechenden Röhrchen vorab zu.

Man kann es nicht genug betonen, dass das A und O bei diagnostizierter CNI die Phosphatkontrolle über das Futter ist.

(Zur Info: Kontrolle des Blutdrucks und einer etwaig vorhandenen Proteinurie sind die weiteren immens wichtigen Punkte.)

Der Rest liest sich gut!
 
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Mortisha

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Das ist noch zu hoch, du hättest dann 1% Phosphat in der TS und das ist gerade mal ein Kompromiss. Bis 0,5% ist optimal, akzeptabel sind vielleicht 0,7%. Aber bis eine Katze in eine Phosphatunterversorgung rutscht, dauert es wirklich... du lässt ja auch regelmäßig kontrollieren. Allerdings ist der Phosphatwert im Serum trügerisch - das kannst du im entsprechend angepinnten Thread oben im CNI-Forum nachlesen. Wenn du den realen Stand des Phosphathaushaltes wissen willst, musst du PTH (Parathormon) bestimmen lassen. Alomed ist dafür ein perfekt ausgerüstetes Labor (zumindest nach meinen Stand) und schickt dem TA die entsprechenden Röhrchen vorab zu.

Man kann es nicht genug betonen, dass das A und O bei diagnostizierter CNI die Phosphatkontrolle über das Futter ist.

(Zur Info: Kontrolle des Blutdrucks und einer etwaig vorhandenen Proteinurie sind die weiteren immens wichtigen Punkte.)

Der Rest liest sich gut!
Danke schön für dein regelmäßiges Feedback! ::bussi
Ich habe das Gefühl egal wie viel ich lese und versuche zu beachten, es ist nie genug.

Die 0,2% Phosphor sollen gedanklich auch nur meine Obergrenze bei Futter sein. Animonda und Miamor haben so um die 0,15% und das Wilderness TroFu bei ca. 8% Feuchtigkeit 0,6% Phosphor, also über den Daumen gepeilt so 0,65%.
Zusätzlich bekommt er ja demnächst auch noch Ipakitine über sein Futter und ich habe gelernt, dass er möglichst kein Getreide mehr fressen sollte, da dies ebenfalls auf die Nieren geht. Bei Fett habe ich mir die Obergrenze erstmal so bei 7% gelegt, da er eben etwas abnehmen soll. Habe sehr oft gelesen, dass viele mit ihren CNI/CNE-Miezen Probleme haben, dass sie appetitlos sind. Aber das trifft auf Romeo aktuell nicht zu und solange er gut frisst kann ich da ja etwas an der 'Diät'-Schraube drehen. Er hatte am Donnerstag beim Ultraschall 6,38 kg (ist für einen normaler EKH-Kater schon stattlich :lol:).

Im Augenblick 'erzählt' er wieder viel mit mir, sein Fell ist schön seidig glänzend (und endlich mal ohne Schuppen), die Zähne wurden ja erst gemacht. Einzig das Trinken klappt immer noch nicht so richtig. Denke aktuell über einen Trinkbrunnen nach, kann mich aber für keinen entscheiden. :roll:

Wenn sein momentaner Zustand konstant bleibt (toi toi toi), dann ist der Bluttest für Mitte/Ende Oktober angedacht. Werde das mit dem PTH-Test vorher absprechen. Bisher liefen die Blutuntersuchungen von meinem Haustierarzt über das Labor des Krankenhauses, die der Tierpraxis über Laboklin oder eigenes Labor.
 

Mortisha

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Und hier ein topaktuelles Bild von "Klöpschen" in seiner Lieblingsschlafposition.



Sein rasiertes Bäuchlein muss ich ihm abends im Bett immer kraulen, bis er einschläft. 😅
 

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FELIDAE4

FELIDAE4

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Ein überauss goldiges Klöpschen......::knuddel :wink:
 
Thema:

Zwickmühle: Nieren- oder BSD-Diät?

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