Zweite Katze, wenn eine Corona-Viren ausscheidet?

Diskutiere Zweite Katze, wenn eine Corona-Viren ausscheidet? im Infektionskrankheiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, wir haben uns im August letzten Jahres zwei Kätzchen aus einem Katzenheim zu uns genommen. Zunächst schienen beide fit...ein...

Schluppine

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Hallo zusammen,

wir haben uns im August letzten Jahres zwei Kätzchen aus einem Katzenheim zu uns genommen. Zunächst schienen beide fit...ein wenig erkältet, das war alles.

Wenige Wochen später aber ging es Sally immer schlechter...der Bauch schwoll
deutlich an, sie magerte ab...wurde immer schwächer. Klare Diagnose lt. unserer TA: FIP!
Wir ließen sie gehen..so schwer es uns auch fiel...sie durfte nur 4 Monate alt werden.

Nun war da die Frage...was ist mit unserer Tiger..hat auch sie eine Infektion? TA empfahl Kot und Blut zu untersuchen...sie scheidet Coronaviren aus und hat auch einen erhöhten "Titer" Antikörper im Blut.

Noch ist sie fidel und gesund...nur ob sie gesund bleiben wird ist nicht zu sagen...wir können nur hoffen, sagt die TA.

Wie sind eure Erfahrungen?
Kann ich eine weitere Katze hinzunehmen, damit sie nicht allein bleiben muss, evtl auch einen Virus-Ausscheider..oder gefährde ich dann das Leben beider Katzen??

Liebe Grüße, Schluppine
 
13.02.2008
#1

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Gast

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Ulrich

Gast
Hallo Schluppine,

das ist ganz normal das sich die zweite Katze die Coronas eingefangen hat, die Coronas sind unglaublich leicht übertragbar. Somit hättest Du Dir den Test sparen können. Fast alle Katzen tragen den Virus in sich, er bricht aber nur selten aus.

Klar kannst Du Die eine weitere Katze holen, die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs der Krankheit ist sehr gering. Deswegen sollte es kein Entscheidungsgrund für oder gegen eine weitere Katze sein, lass einfach Dein Herz entscheiden, das ist dann so richtig.

80% aller Katzen sind Coronaträger und von denen erkranken nur ca. 5 % an mutierten Coronavieren.
 
mortikater

mortikater

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Ich kann nur das bestätigen, was Ulrich geschrieben hat.

Vor sieben Jahren starb Moshe, der Wurf-Bruder von Mika und Marnie.

Ich war damals auch völlig panisch, habe beide testen lassen (FIP-Titer bestimmen), was ich heute gar nicht mehr tun würde. Mika war unauffällig, Marnie hatte einen FIP-Titer um die 100.

Ich hatte auch noch fünf ältere Perserkatzen. Alle haben sich vermutlich mit Corona-Viren infiziert, aber niemand wurde krank. Die Perser starben ganz normal an Alterskrankheiten.
 

Elmo

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Hallo Schluppine,

bevor ich dir dazu schreiben kann möchte ich dich noch nach den zeitlichen Abläufen fragen:
Wann ist euere Katze an FIP gestorben? Und wann habt ihr die letzte positive Untersuchung machen lassen?
Wann die erste und wie viele insgesammt?

Liebe Grüße
Andrea
 

Schluppine

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Danke für eure bisherigen Antworten!

@ Andrea
Im August 07 haben wir beide gemeinsam aus einem Heim in unserer Nähe geholt.
Lt. Schätzung des Heims sind beide Mi.tte Mai 07 geboren (aber nicht verwandt)

Im September 07 musst Sally von uns gehen, die Untersuchung haben wir (nach Rat unserer TA) etwa 3 oder 4 Wochen danach gemacht.
Kot-Probe und Blutuntersuchung.

Schluppine
 

Elmo

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Hallo Schluppine,

Im September 07 musst Sally von uns gehen, die Untersuchung haben wir (nach Rat unserer TA) etwa 3 oder 4 Wochen danach gemacht.
Kot-Probe und Blutuntersuchung.
Dann würde ich nun jetzt noch einmal einen Test machen lassen (PCR einer Kotprobe auf Coronaviren, den Bluttest würde ich mir schenken, eurer Katze und eurem Geldbeutel zuliebe). Ich denke nämlich, daß es zu dem Zeitpunkt damals eigentlich zu erwarten gewesen ist, daß die überlebende Katze bei euch eine Coronavireninfektion durchlebte und demnach ihrerseits Viren ausgeschieden hat (nachweisbar im Kot), ebenso war ein hoher Titer zu erwarten. Mir wurde auch damals geraten länger damit zu warten (min. 6 Wochen für den PCR, bis der hohe Titer wieder unten ist kann es ein Jahr und länger dauern).

In der Zwischenzeit (also einige Monate später) hat eure Kleine ihre akute Coronavirenerkrankung aber überstanden (Du wirst sicherlich wissen, daß eine Katze, die an FIP erkrankt vorher eine aktive Coronavireninfektion durchlebt und auch viele Coronaviren ausscheidet, da "musste" sich eure andere Katze eigentlich dann anstecken und ihrerseits eine Coronavireninfektion durchleben [nur hat sie dabei, wie die meisten Katzen eben keine FIP entwickelt]).
Die meisten Katzen hören damit dann auch auf Viren auszuscheiden; und, für andere Katzen gefährlich sind nur sogenannte "Dauerausscheider", das sind Tiere, die ständig (lebenslang) Viren ausscheiden.

Wenn man so eine Katze (die Dauerausscheider ist) im Haus hat, dann sollte man meiner Meinung nach ein paar Vorsichtsmassnahmen treffen, bevor man eine andere Katze aufnimmt.

Aber, ich schätze, wenn du nun noch eine PCR machen lässt, dann werden sich deine Ängste und Sorgen ohnehin als unbegründet herausstellen. Ich glaube nicht wirklich, daß ihr einen Dauerausscheider im Haus habt solange du nicht jetzt einen positiven Test hast.

Liebe Grüße
Andrea
 

Gwion

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Ich bin ein bißchen verwirrt .. ist es nicht so, daß ob Ausscheidungen hin oder her (Dauer oder nicht), das Risiko an FIP zu erkranken eine Art Lotteriespiel ist? Es also im Grunde egal wäre, ob ausgeschieden wird?

Und macht es denn nur dann Sinn sich darüber Gedanken zu machen, wenn man nun ein virenfreies Tier dazuholt, was aber recht schwierig sein dürfte?
Wenn die neue Katze Viren in sich hat, müßte es dann doch egal sein, ob die ansässige welche ausscheidet oder nicht?

Grad habe ich noch gedacht, ich hätte das nun kapiert .. *kopfkratz*
 

Alannah

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@Andrea: Sollte man grundsätzlich seine Katzen testen lassen, ob sie Dauerausscheider sind, bevor man ein zweite dazunimmt? Mein Kater hatte letzten Sommer einen Titer von 1:800, ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt nochmal testen lassen soll, bevor ich eine Zweitkatze kaufe?
 

Elmo

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Hallo Gwion, hallo Allanah,

ich hoffe, ich kann eure Fragen so gut wie möglich beantworten:
es gibt mehrere (mutmassliche) Faktoren, die einen FIP-Ausbruch begünstigen (siehe auch die letzte Diskussion über FIP an dieser Stelle hier).
Das sind:
- Stress (dabei ist es egal, ob der Stress gesundheitlich ist (Zahnwechsel, Kastration, Impfung, Verwurmung, andere Erkrankung) oder psyschisch (Umzug, Ärger mit einer Zweitkatze, Überfülltes Heim etc.).
- Genetische Disposition
- Alter (Jungtiere unter 1 (bzw. 2) Jahren sind anfälliger für FIP-Ausbrüche
- Hohe Belastung durch Coronaviren (durch das Zusammenleben mit einem Ausscheidertier)
- "Virulenz" des beteiligten Coronavirenstammes (das heisst in dem Fall um es einfach auszudrücken: wie "nah" ist dem Stamm die gefährliche Mutation. In einem Haushalt in dem grade ein FIP-Fall passiert ist ist das doch recht nah, würde ich sagen.)

Von daher fände ich es bei dir, Allanah, nicht soo wichtig, daß dein Kater auf sein Ausscheidertum getestet würde, denn du möchtest ja sicherlich zu deinem erwachsenen Buben kein Kitten dazu nehmen, ausserdem hatte bei dir niemand in letzter Zeit FIP (davon abgesehen, wie wäre es mal so langsam mit den Vorbereitungen aufzuhören und "Nägel mit Köpfen" zu machen *g*).
Aber wenn man zu einem Kitten eine Gesellschaft sucht (wie im vorliegenden Fall), dann denke ich, daß es Sinn macht da auch wieder ein Jungtier zu zu gesellen.
Und in dem Fall halte ich es für wichtig und sinnvoll einen Ausscheidertest durchzuführen, da ja die anderen Faktoren (Stress, Alter) dann nicht optimierbar sind.
Möchte man keinen Test machen, dann sollte man eben die anderen Faktoren so weit wie möglich niedrig halten (also "fertiges" Tier nehmen, das durch den Zahnwechsel ist, über das kritische Alter hinaus, ansonsten pumperlgesund ist und immer war, sehr sozial und stressresistent ist etc....).

Liebe Grüße
Andrea
 

Elmo

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Hallo,

Ich bin ein bißchen verwirrt .. ist es nicht so, daß ob Ausscheidungen hin oder her (Dauer oder nicht), das Risiko an FIP zu erkranken eine Art Lotteriespiel ist? Es also im Grunde egal wäre, ob ausgeschieden wird?
Nicht ganz. Ein Lotteriespiel bleibt es immer, ob man FIP-Erkrankungen bekommt oder nicht. Aber man kann die Chancen beeinflussen.

Liebe Grüße
Andrea
 

Alannah

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Hallo Andrea,

danke für die Erklärung, das ist einleuchtend!
Hast schon recht, wird langsam mal Zeit ;-) Ich habe es schon vor einiger Zeit auf den Frühsommer verschoben, da ich im Examensstreß bin und nicht die Zeit und Ruhe dazu habe, mich auf die Suche zu machen. Immerhin bin ich den ganzen Tag zu Hause, auch wenn das kein wirklicher Ersatz ist.
Ehrlich gesagt dachte ich wirklich eher an ein Kitten ::? Ich denke, die Zusammenführung ist dann einfacher, ich hab einfach Angst, daß es sonst schiefgeht. Zumal Felix auf Kitten (von meiner Schwester) bisher immer positiv reagiert und sie gleich akzeptiert hat (am gleichen Tag zusammen spielen, gemeinsam aus dem Napf fressen, usw.), während ich bei erwachsenen Katzen nicht weiß, wie er auf sie reagiert. Für ein Kitten ist natürlich ein 2 Jahre alter Kater nicht soo toll zum Spielen. Na mal sehen, was mir so über den Weg läuft, ich halte einfach mal nach allem Ausschau!

Gruß
Alannah

P.S.: Mir fiel noch was ein: Falls ich eine Mieze vom Züchter finde, soll ich ihm sagen, daß Felix coronaviren-positiv ist? Oder schürt das nur Ängste, weil sich vielleicht nicht alle Züchter gut damit auskennen und denken, Felix steckt jetzt seine Katze an oder so?
 
Zuletzt bearbeitet:

Elmo

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Hallo,

Ehrlich gesagt dachte ich wirklich eher an ein Kitten ::? Ich denke, die Zusammenführung ist dann einfacher, ich hab einfach Angst, daß es sonst schiefgeht.
Ganz ehrlich, Katzen haben nicht sowas wie "Welpenschutz", zumindest auf alle Fälle nicht mehr in dem Alter, in dem du von einem seriösen Züchter ein Kitten bekommen würdest.



Zumal Felix auf Kitten (von meiner Schwester) bisher immer positiv reagiert und sie gleich akzeptiert hat (am gleichen Tag zusammen spielen, gemeinsam aus dem Napf fressen, usw.), während ich bei erwachsenen Katzen nicht weiß, wie er auf sie reagiert.
Das ist für mich eher ein Zeichen dafür, daß Felix einfach gut auf andere Katzen reagiert. Wenn du nun für ihn einen lieben, sozialen Kumpel ähnlichen Temperaments findest, dann wäre das wahrscheinlich ideal.


Für ein Kitten ist natürlich ein 2 Jahre alter Kater nicht soo toll zum Spielen.
Das ist es definitiv nicht. Eine erwachsene Katzen kann beim besten Willen bei dem Spiel und Bewegungsdrang eines Kittens nicht mithalten.
Ich habe in diesem Jahr ja ein Kitten in einen "erwachsene-Katzen-Haushalt" verkauft und muss sagen, das würde ich so nicht unbedingt noch einmal machen wollen. Dabei lebten in dem Haushalt schon recht spielfreudige Abessinier/Somalis.


Na mal sehen, was mir so über den Weg läuft, ich halte einfach mal nach allem Ausschau!
Vielleicht, wenn es denn unbedingt Kitten sein sollen, dann solltest du lieber gleich zwei nehmen. Dann ist für jeden gesorgt. Felix ist nicht mehr alleine und die Kitten haben adäquate Spielkameraden.

Ich finde, du solltest wirklich nicht mehr so lange weiterwarten und suchen, schliesslich ist Felix jetzt schon seit zwei Jahren alleine, und seit ungefähr einem Jahr bist du dir sicher, daß du diesen Zustand ändern möchtest, oder?

P.S.: Mir fiel noch was ein: Falls ich eine Mieze vom Züchter finde, soll ich ihm sagen, daß Felix coronaviren-positiv ist?
Ist er das denn? Du hast vor über einem Jahr bei ihm den Titer messen lassen und der war positiv. Das hast du nicht in letzter Zeit einmal wiederholt? Wobei ein positiver Titer relativ unwichtig ist (allerdings, tatsächlich sind hohe Titer häufig bei Katzen anzutreffen die auch ausscheiden, was aber eigentlich erklärlich ist. Diese Titer sind dann aber eher noch höher als die 1:800 die Felix im letzten Jahr hatte (war doch 1:800, oder?).
Wenn du es ganz "genau" machen möchtest, dann solltest du aktuell noch einmal den Kot mit PCR untersuchen lassen. Ist das positiv, dann sollte für dich ein Kitten noch viel weniger in Frage kommen als jetzt.
Im Moment kannst du nur sagen, daß im lezten Jahr dein Kater einen Titer hatte.


Oder schürt das nur Ängste, weil sich vielleicht nicht alle Züchter gut damit auskennen und denken, Felix steckt jetzt seine Katze an oder so?
Es kann sein, daß ein Züchter so reagiert, aber ich finde, man sollte Züchtern gegenüber doch mit "offenen Karten" spielen. Ehrlich gesagt, es steckt ziemlich viel Herzblut in der Aufzucht von Würfen, und es ist ohnehin nicht soo einfach die Kitten dann abzugeben.
Da wünsche ich mir von meinen Käufern einfach, daß sie mir gegenüber ehrlich sind. Mir die Möglichkeit geben, ein Risiko richtig einzuschätzen. Würdest du mir beispielsweise erzählen, daß dein Kater im letzten Jahr einen Titer hatte, so würde ich dich (maximal) darum bitten eine PCR-Kotuntersuchung machen zu lassen. Ich würde nicht sagen, "NÖ, die Katze bekommst du nicht" (bzw. das würde ich schon sagen, aber aus anderen Gründen, die nichts mit dem Titer oder FIP zu tun haben).
Einem anderen Züchter ist das ganz egal, noch einem anderen Züchter wäre es unerträglich, dir ein Kitten zu verkaufen. Findest du nicht, daß man das auch irgendwie respektieren sollte?


Liebe Grüße
Andrea
 

Alannah

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Ganz ehrlich, Katzen haben nicht sowas wie "Welpenschutz", zumindest auf alle Fälle nicht mehr in dem Alter, in dem du von einem seriösen Züchter ein Kitten bekommen würdest.
Der Welpenschutz soll auch eher so eine Art Mythos sein, den soll es bei Katzen nicht wirklich geben. :wink: Allerdings sollen Kitten aber weniger als Gefahr für den eigenen Rang empfunden werden als erwachsene Katzen. Hab ich jedenfalls hier im Forum gelesen ::? Aber vielleicht finde ich auch eine paar Monate alte Katze, das ist ein guter Kompromiß. 2 Jahre wäre mir zu alt, weil ich mit ihr auch Autofahren üben möchte, damit es so unkompliziert wie bei Felix ist. Das geht bei jüngeren Katzen einfach besser.

Vielleicht, wenn es denn unbedingt Kitten sein sollen, dann solltest du lieber gleich zwei nehmen. Dann ist für jeden gesorgt. Felix ist nicht mehr alleine und die Kitten haben adäquate Spielkameraden.
Das geht beim besten Willen nicht, wohne nur in einer kleinen 2er-WG, wobei sich mein Kater auch am liebsten nur in meinem 18qm-Zimmer aufhält. Und das ganze mal drei 8O ;-)

Ich finde, du solltest wirklich nicht mehr so lange weiterwarten und suchen, schliesslich ist Felix jetzt schon seit zwei Jahren alleine, und seit ungefähr einem Jahr bist du dir sicher, daß du diesen Zustand ändern möchtest, oder?
Ja, so etwa. Wie gesagt, es ist nicht so einfach momentan, es ist nicht nur der Lernstreß, sondern auch die Struviterkrankung, wobei noch nicht klar ist, wie sich das weiterentwickelt. Ich war die letzten Monate nur froh, nur eine Katze zu haben, wegen der speziellen Fütterung, komplizierten pH-Wert-Messung im Katzenklo und den Urinproben. Ich weiß nicht, wie ich das mit zwei Katzen gemacht hätte. Ich möchte Felix da sowieso erst einigermaßen stabil wissen.

Ist er das denn? Du hast vor über einem Jahr bei ihm den Titer messen lassen und der war positiv. Das hast du nicht in letzter Zeit einmal wiederholt?
Es war 1:800 im Juli. Ich habe seitdem nicht mehr gemessen, weil das sowieso keine richtige Aussage in Bezug auf FIP machen soll, daher sah ich keinen Anlaß. Eine Kot PCR ist sicher eine gute Idee! Ich dachte bisher, wenn die meisten Katzen sowieso Corona-positiv sind, spielt es keine Rolle, wie hoch der Titer nun genau ist. Aber anscheinend ist es doch nicht so, da lasse ich wirklich lieber vorher nochmal testen! Leukose- und FIV-Test ließ ich schon durchführen, man weiß ja nie.

Es kann sein, daß ein Züchter so reagiert, aber ich finde, man sollte Züchtern gegenüber doch mit "offenen Karten" spielen. Ehrlich gesagt, es steckt ziemlich viel Herzblut in der Aufzucht von Würfen, und es ist ohnehin nicht soo einfach die Kitten dann abzugeben.
Ja, das sehe ich auch so. Ich als Züchter wollte ja auch alles gesagt bekommen. Ich wunderte mich damals nur über die Reaktion, weil ich dachte, die Züchterin hat vielleicht grundsätzlich Angst vor dem Coronavirus (sie wußte auch nicht, ob ihre Katzen überhaupt positiv oder negativ sind). Manche kennen sich da nicht gut aus. Aber das Risiko muß ich dann eben eingehen. Du glaubst gar nicht, was ich alles schon für Märchen von Züchtern gehört habe, insbesondere in Bezug auf Gentests :roll: Und die einzige Züchterin, die ich bisher letztes Jahr besucht hatte, wurde kürzlich vom Verein ausgeschlossen, weil sie ihre Katzen verwahrlosen ließ und ins Tierheim abschob 8O Aber das ist jetzt eine andere Geschichte.

Ich würde nicht sagen, "NÖ, die Katze bekommst du nicht" (bzw. das würde ich schon sagen, aber aus anderen Gründen, die nichts mit dem Titer oder FIP zu tun haben).
Aha :(

Einem anderen Züchter ist das ganz egal, noch einem anderen Züchter wäre es unerträglich, dir ein Kitten zu verkaufen. Findest du nicht, daß man das auch irgendwie respektieren sollte?
Doch, natürlich. Ich akzeptiere auch, wenn jemandem meine Wohnung zu klein ist, er nicht an Studenten verkauft, oder was auch immer. Nur wenn es aufgrund eines falschen Wissens oder irrationaler Angst seitens des Züchters scheitert, wäre es halt schon traurig. Nur das meinte ich.

Liebe Grüße
Alannah
 

Gwion

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Hm, die Entscheidung für ein Kitten sollte aber nicht davon abhängig gemacht werden, wie gut oder leicht es sich angeblich an irgendwas anpasst.
Erstens kann das voll daneben gehen und zweitens hätte ich wirklich Bednken ob ein 2jähriger Katzenmann mit einem Baby wirklich glücklich werden kann.

Was spricht denn gegen eine mind. 1jährige?
 

Alannah

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Was spricht denn gegen eine mind. 1jährige?
Bisher waren es zwei Gründe: Bei einem Baby weiß ich schon mal, daß es keine Kämpfe gibt (bei den Horrorgeschichten hier im Forum... :roll:). Dann stellt sich mir die Frage, ob ich eine einjährige genauso gut ans Autofahren gewöhnen könnte wie ein Kitten? ::? Wenn die beiden Probleme nicht wären, würde ich auch lieber eine ältere Mieze nehmen, dann ist die Erziehung nicht so anstrengend :wink:
 

Gwion

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Bisher waren es zwei Gründe: Bei einem Baby weiß ich schon mal, daß es keine Kämpfe gibt (bei den Horrorgeschichten hier im Forum... :roll:).
Dafür könnte er stattdessen anfangen unerwünschte Geschenke zu hinterlassen, weil ihn das Baby nervt oder er kann mit ihm nichts anfangen und Du hast ein Baby und einen verstimmten großen Kater, die nebeneinander, aber nicht miteinander leben (müssen).

Dann stellt sich mir die Frage, ob ich eine einjährige genauso gut ans Autofahren gewöhnen könnte wie ein Kitten? ::?
Warum sollte das nicht gehen? Vielleicht ist sie es sogar schon gewohnt. Katzen gewöhnen sich an vieles. Du könntest ja auch ein wodurch immer verschrecktes Baby bekommen, daß Dir bei jeder Autofahrt erst recht Trara macht.
 

Alannah

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Dafür könnte er stattdessen anfangen unerwünschte Geschenke zu hinterlassen, weil ihn das Baby nervt oder er kann mit ihm nichts anfangen und Du hast ein Baby und einen verstimmten großen Kater, die nebeneinander, aber nicht miteinander leben (müssen).
Ich weiß nur, daß Felix schon drei Kitten meiner Schwester kennenlernte und sich jedesmal gefreut hat. Bei einem mußte er dann zwar erstmal das Zimmer markieren, aber da war er noch nicht kastriert :lol: In der Nachbarwohnung lebt ein erwachsener Kater, auf den er aggressiv reagiert, wenn er ihn riecht. Vielleicht liegts am Alter, oder am Geschlecht (die Kitten waren Weibchen), keine Ahnung. Ich will halt keine Horrorzusammenführung :(

Warum sollte das nicht gehen? Vielleicht ist sie es sogar schon gewohnt. Katzen gewöhnen sich an vieles. Du könntest ja auch ein wodurch immer verschrecktes Baby bekommen, daß Dir bei jeder Autofahrt erst recht Trara macht.
Das wäre natürlich ideal, wenn die Mieze sowas schon kennen würde! Wenn 1 Jahr noch okay fürs Autofahren ist, wäre es ja gut! Ich hab zu wenig Erfahrung mit dem Thema, um das richtig einzuschätzen.
 

Elmo

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Hi Alannah,

Oh, Sorry, das sollte keine Beleidigung, und auch nichts gegen dein Studentendasein oder sonst irgendetwas das ich über deine Katzenhaltung weiss, sein. Ich finde nur, daß ein erwachsener Perser nicht der ideale Gefährte für ein verspieltes, quirliges Aby-Kitten (und ebensowenig für eine verspielte, quirlige erwachsene Aby) ist.
Ich denke schon, daß zwei Katzen auch vom Temperament her zusammenpassen sollten. Grade wenn man nur zwei hat, dann finde ich das sehr wichtig (übrigens noch ein Grund mehr für dich, eher ein erwachsenes Tier zu nehmen, da wirst du etwas sicherer sein, was den Charakter im erwachsenen Zustand angeht.

Also Sorry nochmal, ich hab grade selber gedacht, das war ein blöder Satz. Ist mir beim schreiben gar nicht so aufgefallen.

Liebe Grüße
Andrea
 

Elmo

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Hallo,

Ja, so etwa. Wie gesagt, es ist nicht so einfach momentan, es ist nicht nur der Lernstreß, sondern auch die Struviterkrankung, wobei noch nicht klar ist, wie sich das weiterentwickelt. Ich war die letzten Monate nur froh, nur eine Katze zu haben, wegen der speziellen Fütterung, komplizierten pH-Wert-Messung im Katzenklo und den Urinproben. Ich weiß nicht, wie ich das mit zwei Katzen gemacht hätte. Ich möchte Felix da sowieso erst einigermaßen stabil wissen.
Eine Zweitkatze ist bestimmt nicht das schlechteste was man einer Katze mit Struvitsteinen antun kann (vorausgesetzt, die beiden haben keinen Stress bei der Zusammenführung.
Aber Bewegung und Spiel ist sehr gut bei Steinleiden. Das liegt daran, daß ein schlafendes Tier ein bestimmtes Hormon produziert, das die Urinproduktion drosselt. So wird am Ende des Schlafes wenig, aber konzentrierter Harn in der Blase sein, und genau dieses "Konzentrat" ist es dann ja, das die Probleme bereitet (das ist übrigens der Grund dafür, daß du Nachts nicht dauernd zur Toilette laufen musst).

Wenn du nun zwei Katzen hast, die miteinander viel spielen und sich gegenseitig ein bischen vom Langschlafen abhalten, dann ist das ein guter Schritt.
Spezielles (ansäuerndes) Diätfutter bei Struvitproblemen sollte ohnehin immer nur vorübergehend sein, sonst hast du - je nach Tier - dann anschliessend eine Katze mit Oxalatsteinen und das ist noch viel bescheuerter. Das Trockenfuttertabu sollte man natürlich bei so einem Kandidaten lebenslang beachten, aber da ich trockenes Trockenfutter für Katzen eh ein absolutes Unding finde, ist das ja nicht das schlechteste als Basis für deine Fütterungsüberlegungen.

Liebe Grüße
Andrea
 
karthaeuser1

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Andrea, habe ich das jetzt einigermaßen richtig verstanden:
Wenn ich voriges Jahr im Juli einen FIP-Fall hatte, dass das Schlimmste für meine übrigen Katzen vorbei ist? Soll heißen, dass der tödliche Ausbruch überstanden ist!::w
 
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