ZITTERN BEI KATZEN - Wie es bei Manon war !!

  • Ersteller des Themas manon
  • Erstellungsdatum

manon

Registriert seit
28.04.2005
Beiträge
42
Gefällt mir
0
Hallo,

ich möchte hier Manons Krankheitsgeschichte reinstellen, um allen Katzenbesitzern, deren Katzen ähnliche Symptome zeigen, Mut zu machen und meine Erfahrungen weiter zu geben. Als Manons Zittern ziemlich arg war, suchte ich im Web verzweifelt nach Infos darüber und fand eher wenig, am meisten noch hier im Forum.

Natürlich ist Zittern nur ein Symptom und kann seine Ursache in vielem haben, d.h. der Weg zum Tierarzt sollte unbedingt gemacht werden, dennoch - vielleicht hilft dem einen oder anderen diese Geschichte weiter:

Manon wurde am 19.3.2005 geboren, sie ist eine Bauernhofkatze, das Muttertier war ungeimpft. Im Wurf waren vier Junge, zwei Mädels und zwei Jungs. Die Mutter hatte davor einige Würfe und war im mittleren Alter (ca. 5-6 Jahre).

Ich sah Manon zum ersten Mal, als sie ca. 5 Wochen alt war, sie war ein lebhaftes, verspieltes und völlig unauffälliges Kätzchen, gesund und normal entwickelt.

Als Manon 9 Wochen war, holte ich sie von dem Bauernhof, um ihr so bald als möglich die Impfungen und Entwurmung zukommen zu lassen, auch, damit sie hochwertiges Futter bekam.

Sie wurde vom Tierarzt untersucht, gegen Katzenseuche und Schnupfen geimpft und entwurmt.

Als Manon ca. 3 Monate als war, bemerkte ich zu 1. Mal, dass die Katze zitterte. Sie lag ganz entspannt auf meiner Schoß und ein leichtes, kaum merkbares Zittern ging durch ihren ganzen Körper. Ich dachte, vielleicht eine Art inneres Schnurren, und beachtetes nicht weiter.

Das Zittern kam immer öfter und verstärkte sich, überwiegend kam es, wenn die Katze entspannt dalag, zumeist vor dem Einschlafen, jedenfalls bei entspannter Muskulatur. Es ging zumeist vom Schultergürtel auf und umfasste aber bald den ganzen Körper, sah aus, als hätte die Katze Schüttelfrost. Das Zittern dauerte unterschiedlich lang (bis zu 20 Minuten) und hörte auf, wenn die Katze tief und fest schlief.

Ich ging zum Tierarzt, der meinte, es sei ungewöhnlich. Der Blutbefund ergab nichts ungewöhnliches, die Katze machte einen gesunden
Eindruck beim Tierarzt. Das Fell glänzte, ein Vitamin B-Mangel sei es wohl nicht, meinte der Arzt. Ich solle zuwarten, vielleicht eine Form der Epilepsie.

Das Zittern wurde schlimmer, es trat nun auch schon auf, wenn die Katze nur saß oder auch wenn sie ging, es war dann nicht gut sichtbar, doch wenn man die Hand auf die Schultern der Katze legte, war es deutlich fühlbar.

Manon war mittlerweilen 6 Monate alt. Sie frass eher wenig, an manchen Tagen, wenn sie arg zitterte, fast garnichts. Sie war eher zu mager für ihr Alter, aber nicht im krankhaften Bereich. Da das Zittern zunahm, ging ich mit der Katze zur Veterinärmedizinische Universität, suchte einen Neurologen auf.

Dieser unterzog Manon einer speziellen, neurologischen Untersuchung (Reflexe, Verhalten usw.) und meinte dann, es sei entweder:

-eine Infektion über das Muttertier mit Katzenseuche kurz vor oder kurz nach der Geburt

- eine spezielle Form der Epilepsie (eher ungewöhnlich, da Manon als ganzen Körper zitterte - das würde auf große Herde im Gehirn schließen lassen)

-eine sehr seltene Krankheit, bei der die Reizleitung der Nervenfasern zu den Muskeln nicht gut koordiniert wäre;

In allen Fällen gelte es abzuwarten, bis die Katze ein Jahr alt ist, um endgültiges zu sagen.

Ich kam zur Kontrolle im Dezember wieder, da war das Zittern nun schon ziemlich arg. Manon wog knapp 2,5 Kilo, war ein scheues, eher nervöses Tier, aber im vertrauten Umfeld sehr zutraulich und lieb. Sie zitterte im Dezember mehrmals am Tag, immer für mindestens 10 Minuten oder länger. Sie hatte sich Strategien gegen das Zittern zurecht gelegt, etwa das Abstüzen der Hinterpfoten an der Wand o.ä. oder das Überstrecken der Vorderpfoten beim Liegen (ganz lang ausgestreckte Pfoten, damit die Muskelspannung erhalten bleibt und die Pfoten nicht so zittern). Wann immer sie zitterte frass sie nichts, erst wenn es ihr besser ging, und auch dann war sie sehr heikel.

Ich kam im Jänner wieder zur Kontrolle, da war mir aufgefallen, dass es nun einige Tage gab, wo Manon garnicht zitterte, dann wieder folgten 3-5 Tage, wo es ganz arg war und sie beinahe ständig zitterte. Auch hatte ich mich bei der "Züchterin" erkundigt und die sagte mir, dass zumindest eine Katze aus dem Wurf überhaupt keine Zitteranfälle habe.

Beides sprach gegen die Infektion der Jungkatze mit der Katzenseuche, denn da hätte die Katze ohne Unterbrechung zittern müssen und es hätte eigentlich alle im Wurf treffen müssen (letzteres kann aber Ausnahmen haben). Dennoch war ich erleichtert, denn die Infektion wäre ein irreparabler Schaden gewesen, wohingegen die Epilepsie eher gut behandelbar ist.

Manon wurde in der 3. Jännerwoche zum 1. Mal rollig, dann gleich nochmals in der 2. Februarwoche. Im Februar war ich auch wieder beim Neurologen mit ihr und wir vereinbarten einen Kastrationstermin in der 3. Februarwoche, wobei bei der Narkose auch ein Anästhesist dabei sein sollte, damit keine Krampfanfälle vorkämen bzw. die Katze überwacht wäre.

Vor der Kastration wog Manon 2,8 kg, sie zitterte an mehreren Tagen, dann wieder einige Tage nicht, insgesamt aber weniger, als etwa im Dezember. Die Kastration selbst verlief problemlos, danach aber, als ich Manon daheim hatte und aus dem Kennel ließ, wurde die Katze völlig hysterisch, riss sich sämtliche Verbände runter und rannte wie gestört in der ganzen Wohnung herum, sprang überall rauf (auch auf den Kasten) und wieder runter, kurz tat alles, was sie überhaupt nicht tun sollte.

Sie war nicht einzufangen und kaum zu beruhigen und ich sah mich schon wieder ins Tierspital fahren, wenn die Nähte aufrissen. Kurzum, nach etwa einer halben Stunde ärgster Raserei sprang Manon auf den Kasten und blieb dort erschöpft liegen. Sie zitterte so arg, dass der Kasten wackelte ! So hatte ich es noch nie zuvor gesehen, es waren richtige Schüttelkrämpfe. Das dauerte die ganze Nacht, sogar noch im Tiefschlaf zitterte sie (war vorher nie der Fall gewesen).

Am nächsten Tag ging es ihr besser, sie zitterte kaum, die Wunde war äußerlich zu. Und von da an ging es bergauf. Manon wurde von Tag zu Tag gesünder, ich kann mich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal dann gezittert hatte, aber es war höchstens 2-3 Minuten und in der Woche nach der Kastration.

Seither ist über ein Monat vergangen, und das Zittern HAT KOMPLETT AUFGEHÖRT ::bg ::bg ::bg

Manon hat tüchtig zugenommen, wiegt nun 3,2 Kilo, also ziemlich normal, und sie frisst (ist zwar sehr wählerisch, aber bitte) normal. Sie zuckt nun hin und wieder mal im Schlaf, aber ich denke, auch das ist normal.

Warum das Zittern nun so plötzlich nach der Kastration aufgehört hat, kann mir niemand sagen. Möglich ist folgendes:

1.) Wachstumshormone oder Sexualhormone, die das Zittern verursachten
2.) Muskelzittern durch das Wachstum
3.) Eine Störung des Zentralnervensystems, die durch das Narkosemittel irgendwie beeinflusst wurde (eher unwahrscheinlich)
4.) Doch eine Art der Epilepsie, die nun ruhig ist, aber noch ausbrechen kann
(hoffentlich nicht).

Sache ist, dass ich allen Katzenbesitzern, deren Katzen ein unerklärliches Zittern haben, MUT machen möchte.

Wenn die Katze öfter zittert und scheinbar nicht nervös oder ängstlich ist:

- Bitte, geht mit dem Tier zum Tierarzt, ein Blutbild soll abklären, ob eine Mangelerscheinung oder eine Entzündung die Ursache ist.

- Feliway, Vitamintropfen und/oder Bachblüten können nicht schaden, haben bei meiner Katze aber auch nichts gewirkt

- Nicht verzweifeln und nicht gleich das Schlimmste annehmen (so wie ich), es besteht die ziemlich große Wahrscheinlichkeit, dass sich das Zittern bei der ausgewachsenen, kastrierten Katze ganz von selber gibt.

Ich hoffe sehr, dass Manons Zustand nun stabil ist und sie das Zittern ganz losgeworden ist. Sollte sicher aber (hoffentlich nicht) etwas neues ergeben, werde ich es hier posten.

Also hin und wieder mal vorbeischauen,

liebe Grüsse
MANON ::w




-
 
05.04.2006
#1

Anzeige

Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

Tomatchen

Registriert seit
17.03.2015
Beiträge
4
Gefällt mir
0
Manon

Danke du hast mir viel geholfen mit deinen Beitrag.
Bei meiner Mia ist das auch von heut auf morgen kam das zittern. Ich hoffe das verschwindet auch wieder so wie es gehoben ist.
Sie hat viel durchgemacht bevor das zittern auftrat. Giardien /Trichtomanosfötus / polype im Ohr mit Bakterien op und Aurizon Behandlung danach trat das zittern auf . Ansonsten ist sie quitsch fiedel .
Nun hoffe ich das das zittern auch wieder verschwindet.
 
Tatjana462

Tatjana462

Registriert seit
27.07.2012
Beiträge
5.991
Gefällt mir
57
Vermutlich wird Manon Dir nicht mehr antworten, denn dieser Thread stammt aus den Jahre 2006. ::w Aber prima, wenn Du Dir einiges raussuchen konntest.

Habt Ihr in letzter Zeit mal das Blutbild mit dem Zucker- und Fructosaminwert überprüfen lassen? Bei unserer Kati war die Ursache ein sehr hoher Zuckerwert. Sie wurde dann über ein Jahr lang mit Insulin gespritzt, das wir nach längerer Zeit aber wieder absetzen konnten.

Aber, wie Manon schon schrieb, das Zittern kann viele Ursachen haben, denn es ist nur ein Symptom. Die Ursache kann nur der TA finden
Ich wünsche Dir dafür viel Erfolg! ::l
 

Tomatchen

Registriert seit
17.03.2015
Beiträge
4
Gefällt mir
0
Hallo Tatiana
Danke für deine Antwort. Mia ist seit 2 Monaten in der Tierklinik in Behandlung . und die Ärztin hat sie am Ohr operiert und hat mir nen Neurologen vorgeschlagen aber von Blutwerte hat sie nichts gesagt . ich werde sie mal beim nächsten Termin ansprechen. :roll:
 
Tatjana462

Tatjana462

Registriert seit
27.07.2012
Beiträge
5.991
Gefällt mir
57
Danke für deine Antwort. Mia ist seit 2 Monaten in der Tierklinik in Behandlung . und die Ärztin hat sie am Ohr operiert und hat mir nen Neurologen vorgeschlagen aber von Blutwerte hat sie nichts gesagt . ich werde sie mal beim nächsten Termin ansprechen. :roll:
Mia ist bereits seit 2 Monaten in der Tierklinik - und diese hat keine Blutwerte ausgewertet? Das ist aber sehr ungewöhnlich. Ja, dann würde ich die Klinik auf die Blutwerte ansprechen und eine Kopie aller Bluttests einfordern. Diese kannst Du dann mit den Referenzwerten hier einstellen. Hier gibt es Fachfrauen, die können diese gut auswerten.

Gerade vor jeder OP muss doch ein Bluttest gemacht werden. Wahrscheinlich haben sie nur nicht darüber gesprochen, was aber auch nicht i.O. ist. Warum ist sie denn schon 2 Monaten in der Klinik? Erscheint mir auch sehr lange, zumal das ungeheure Kosten für Euch werden...

Kannst ja morgen mal nach den Bluttest fragen und Kopien davon wünschen. Weiterhin würde ich fragen, aufgrund welcher Diagnose Mia nicht nach Hause kann. Viel Glück dabei! ::l::l::l
 

Tomatchen

Registriert seit
17.03.2015
Beiträge
4
Gefällt mir
0
Entschuldige bitte ich habe mich da falsch ausgedrückt sie ist seit 2 Monaten in Behandlung zuhause. Die Tierklinik ist die behandelte Tierärztin. Und von Bluttests hat sie nichts erwähnt. Aber ich werde Nachfahren wenn ich wieder zum Termin hin muss der ist in April.
:wink:
 
Tatjana462

Tatjana462

Registriert seit
27.07.2012
Beiträge
5.991
Gefällt mir
57
Das kann passieren, man schreibt seine Gedanken auf und der andere liest etwas anderes heraus. Kein Problem. ::w

Wie sieht es denn aus? Konntest Du wegen des Blutbildes mal nachfragen Wie geht es Deinem Kätzchen zur Zeit?

Ich wünsche Euch ein sorgenfreies und gutes Wochenende! ::l
 

Tomatchen

Registriert seit
17.03.2015
Beiträge
4
Gefällt mir
0
Blutbild

Nein konnte ich noch nicht aber am Mittwoch habe ich noch einen zusätzlichen Termin bei anderen Tierarzt der machte dann auch ein Blutbild. Ich melde mich dann wieder. Das zittern ist immer noch😖
 
Songbird

Songbird

Registriert seit
16.03.2016
Beiträge
201
Gefällt mir
0
Hallo,
wir haben dasselbe Problem. Seitdem Herr Meeks 3 Monate alt ist bekommt er in unregelmäßigen Abständen Zitteranfälle. Sämtliche Blut-und Kotproben waren unauffällig. Insgesamt haben 4 Zitteranfälle bemerkt, immer war er entspannt und gerade am einschlafen. Kastriert wurde er im Februar, heute war di erste Attacke seitdem. Sein Zittern beginnt in der Muskulatur der Hinterbeine.

Wir machen am Di einen Termin beim Neurologen.
LG Steffi
 

ulli123

Registriert seit
07.01.2017
Beiträge
1
Gefällt mir
0
zittern bei Katzen

Habe auch alles mögliche bei meiner Katze wegen dem zittern ausprobiert, nachdem ich gemerkt habe, dass kein Arzt helfen konnte. Ich weiss jetzt woran es lag und das zittern ist endlich vorbei. Hab meiner Katze nicht mehr das Futter aus der Dose gegeben, was echt minderwertig ist auch wenn es ein bisschen mehr kostet, sondern hab ihr das zu fressen gegeben, was so im Haushalt anfiel. Natürlich hab ich auch frisches Fleisch zu fressen gegeben und das zittern hörte nach kurzer Zeit auf. Hab ihr einfach alles angeboten von Ei bis Nudeln usw. Probiert es einfach mal aus und ihr werdet sehen, dass es am Futter liegt. Wenn ich meiner katze katzenfutter gebe, dann sind es die kleinen tütchen von molly. Aber Wichtig ist einfach mal ein bisschen gemüse, ei einfach was so anfällt dazuzufüttern.
 

Tinchen

Registriert seit
29.04.2003
Beiträge
220
Gefällt mir
0
Hallo,
auch von mir ein kurzer Erfahrungsbericht zum Zittern.
Bei unserer Shiva war es im Grunde genauso wie bei Manons Katze, nur wurde es nicht so schlimm. Shiva ist (bis heute) auch eine eher nervöse, unruhige Katze, dabei jedoch nicht ängstlich. Die Unruhe scheint eher aus ihr selbst zu kommen als durch (aktuelle) äußere Umstände hervorgerufen zu werden.
Shiva kam im Alter von knapp einem Jahr irgendwie traumatisiert als Notfallabgabe zu uns. Über ihre Vorgeschichte ist nichts bekannt. Damals war sie tatsächlich erstmal sehr ängstlich, dies gab sich jedoch schnell. Nach einigen Wochen, als sie sich langsam eingewöhnte und zur Ruhe kam, bemerkte ich erstmals das Zittern.
Das Zittern ging vom Schultergürtel aus, und es war immer nur in den Einschlafphasen. Es war nicht durchgänging, sondern immer mehrere Sekunden lang, dann wieder kurz Pause, dann wieder einige Sekunden zittern. Es schien die Katze nicht weiter zu stören.
Unserem Tierarzt fiel dazu gar nichts ein, er hatte noch nie von so einem Fall gehört. Shiva hatte noch weitere körperliche Probleme wie Augenentzündungen, Schnupfen, Durchfall (im nachhinein als Pankreasinsuffizienz erkannt), von daher war das Blutbild eh nicht so gut. Aber speziell zu dem Zittern bekam ich keine Antworten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Als wir dann die Augenentzündungen und den Schnupfen endlich im Griff hatten wurde Shiva kastriert. Ab dem Tag wurde das Zittern besser und war nach kurzer Zeit völlig weg. Es kam seitdem nie wieder.
Erklären konnte mir das bis heute niemand. ::?
 

Humanoid

Registriert seit
10.01.2017
Beiträge
46
Gefällt mir
0
Hallo!

Mein Kater zittert hin und wieder, meist wenn er liegt, entspannt ist und sich streckt, dann zittert oft ein Beinchen. Nie der ganze Körper sondern echt nur ein Beinchen. Hatte mir bisher darüber nicht weiter gedanken gemacht aber als ich jetzt auf den Beitrag stieß fing ich an zu grübeln. Er ist seit 1 Monat bei mir uns ist jetzt 8 Monate alt. Er wird diesen Sa kastriert. Nervös oder unruhig war er nie. Mit Durchfall haben wir auch zu kämpfen aber dazu hatte ich einen eigenen Beitrag geschrieben und wir nehmen eine Kotprobe mit zum TA am Sa.

Aber zurück zum Zittern, kenne nur eines seiner Geschwisterchen, der zittert auch mamchmal mit den Pfoten wie meiner. Muss ich mir da Sogren machen? Wie gsagt, bis jetzt fand ich das nicht weiter tragisch, ihm scheint es auch völlig egal zu sein.
 

Lexmon

Registriert seit
10.08.2017
Beiträge
8
Gefällt mir
0
Hallo, auch wenn der Post schon sehr alt ist, beruhigt mich das ganze ein wenig. Mein Partner und ich haben seit ca. 2 Wochen einen kleinen Kater der jetzt 3 Monate alt ist und auch er zittert manchmal wenn er entspannt liegt, oder kurz vorm schlafen ist. Meistens in den Hinterbeinen aber manchmal auch am ganzen Körper, natürlich mache ich mir da sorgen, da sowas eigentlich nicht normal ist. Es ist gottseidank recht selten und ich achte darauf ob es öfter passiert, aber das mit dem Wachstumsschub scheint bei jungen Tieren oft die Ursache zu sein, was ich bisher so im Netz recherchiert habe. Ich hoffe jedenfallsehr, dass das zittern nicht nochmal kommt und häufiger wird.

LG Laura und Kater Floki
 

Dala und Kimo

Registriert seit
16.06.2018
Beiträge
1
Gefällt mir
0
meine zwei Katzen zittern

Sie sind jetzt 13 Monate alt und wurden mit 6 Monaten kastriert . Bei Dala hat das zittern vor über 6 Wochen angefangen. Habe fast 650 Euro Tierarzt kosten . 200 Euro Blutuntersuchung , Herz-Echo, Bauch Ultraschall. 2x Röntgen und bei einem Neurologen waren wir auch . Seit ein paar Tagen geht es auch bei Kimo los. Heute war es schon sehr stark. Sie haben wenig hunger, Milch und Käse auf was sie immer verrückt waren wollen beide nicht mehr .Ich füttere sie mit Frischfleisch. Weil ich den Verdacht hatte das ihnen da etwas fehlt bekommen sie jetzt fertiges barf-Futter .Ich weiß einfach nicht was sie haben können.
 

manon

Registriert seit
28.04.2005
Beiträge
42
Gefällt mir
0
Neues von Manon

Bin überrascht zu sehen, dass dieser Thread hier noch am Leben ist, daher also hier ein Update nach langen Jahren über Manon: sie ist nun eine 13 Jahre alte Katzenseniorin und es geht ihr gesundheitlich gottlob immer noch recht gut.

Aber: seit ihrem vierten Lebensjahr etwa gab es immer wieder Schübe, wo sie das Essen erbrochen hat, manchmal auch täglich. In diesen Phasen kam dann auch das Zittern wieder, aber nie mehr so stark wie in ihrem ersten Jahr und immer eher kurze Perioden. Die Sache mit dem Erbrechen war allerdings lästig für sie und für mich und so weiter ... Nicht nur, dass sie äußerst kreativ war bei der Auswahl ihrer Kotzstellen (in meine Schuhe, in die Einkaufstasche - ich merke es erst, als ich schon am Weg zum Einkaufen war - hinter den Kasten, etc) waren auch alle Teppiche und Möbel in kurzer Zeit zu ersetzen. Muss dazu sagen, dass ich immer nur hochwertiges Futter gegeben habe (Almo Nature, Royal Canin etc.) und teilweise vom Tierarzt verordnetes Diätfutter, das dann aber auch garnicht gefressen wurde und als Teuerspende an Tierheime ging (mehrfach :cry:).

Ich habe in all den Jahren eine Reihe von Tierärzten konsultiert, jeder hat Blutbild etc. gemacht, manche auch Ultraschall, meistens Diagnose Gastritis, die Behandlung war schwierig, da Manon keinen Tee, kein Spezialfutter und keine Tabletten nimmt, Tabletten nur, wenn man sie ganz fein zerreibt und ihr mit Paste ins Maul schmiert. Jedenfalls, als sie 2016 wieder mal einen ganz argen Schub hatte und wochenlang täglich erbrach, hat endlich eine Ärztin die richtige Diagnose gestellt und im Ultraschall IBD (Inflammatory Bowel Disease) festgestellt, eine Art Morbus Crohn bei Katzen, und mit Kortison behandelt (Prednisolon). Zusätzlich gab es jede Woche Vitamin-B Spritzen, da durch die Entzündung der Darm zu wenig davon aus der Nahrung aufnehmen konnte.

Und da sind wir wieder beim Zittern: vielleicht hatte das Zittern im ersten Lebensjahr andere Ursachen (denn damals wurde ja auf Vitamin B Mangel geprüft und dieser ausgeschlossen), vielleicht hatte sie trotzdem zu wenig Vitamin B, jedenfalls, das schlechte Fressen, das Erbrechen und das Zittern hängen schon zusammen. Vielleicht hatte sie von Anfang an IBD und es war nur noch nicht so manifest, dass man es hätte feststellen können. Jedenfalls, in Zeiten, wo sie jeden Tag erbrochen hat, kam auch fallweise das Zittern wieder, aber nie so arg wie im ersten Jahr.

Seit Manon seit zwei Jahren gegen IBD behandelt wird (jetzt nur mehr eine kleine Erhaltungsdosis jeden zweiten Tag) hat sie zugenommen (oberes Normalgewicht) erbricht nur sehr selten und zittert auch nicht. :lol:

Soweit mein Update, wie es der kleinen Fellnase heute geht.
 

Stichworte

katze zittert

,

,

zittern bei katzen

,
, katzen zittern vorm einschlafen, warum zittern katzen, muskelzittern katze, katze zittern, katze ist am zittern, katzen zittern, katze muskelzittern, katze zittert beim schlafen, katze zittert beim liegen, katze zittert beim entspannen, wenn katzen zittern, katze tremor, katze zittert vorm einschlafen, zittern der katze, katze zitter, katze zittert am ganzen körper nach op, katze zum ersten mal hier zittert, katze an zittert, katze zittert wenn sie liegt, zittern katzn, katze schnurren zittert vitaminmangel
Seitenanfang Unten