Zahnentfernung bei chronischer Zahnfleischentzündung?

Diskutiere Zahnentfernung bei chronischer Zahnfleischentzündung? im Zähne Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, Snorre riecht in letzer Zeit extrem aus dem Maul, darum war ich heute beim TA mit ihm. Ergebnis: Der komplette Backenzahnbereich...
Öhrchen

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Hallo,

Snorre riecht in letzer Zeit extrem aus dem Maul, darum war ich heute beim TA mit ihm. Ergebnis: Der komplette Backenzahnbereich beidseitig ist heftig entzündet, bis zum Gaumen hoch. Der TA meinte,
das einzige, was bei solchen wiederkehrenden Entzündungen hilft (Snorre hatte im Januar schon eine Zahfleischentzündung), ist das entfernen der betroffenen Zähne, das wären in diesem Fall 5 Backenzähne (einer fehlt schon).
Nun habe ich einen Termin für Dienstag, bin aber doch etwas unsicher, ob es wirklich sein muß. Wirklich viel probiert haben wir noch nicht-die Kater sind ja erst seit Dezember bei mir, in der Zeit ist Snorre einmal mit AB behandelt worden deswegen. Heute bekam er Kortison und AB als Spritze, muß bis Dienstag Tabletten nehmen. Zahnstein hat er übrigens kaum!
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
 
14.03.2007
#1

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Gast

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Nickl

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Hi,

wenn dein Tierarzt dir das schon von sich aus vorschlägt, dann lass die Zähne rausmachen. Bei den allermeisten Katzen hilft es, dass die Entzündung weggeht und die Katze wieder schmerzfrei leben kann.

Dass er jetzt AB und Cortison bekommt, ist so ok, denn das Zahnfleisch muss vor der Op erst etwas entzündungsfreier werden, zumindestens hat es mir mein TA damals bei meinem Nickl so erklärt. Bei ihm ist der Backenzahnbereich nach Entfernen der Zähne nun entzündungsfrei, nur die Entzündung im Rachen haben wir bei ihm noch nicht ganz in den Griff bekommen.

Die andere Alternative wären ein Leben lang Cortison und dauernde AB-Gaben, was aber die Organe schädigt und auch zu Stoffwechselerkrankungen führen kann und hilft auch nicht, wenn die Zähne z.B. schon auf Eiter sitzen und der Kiefer schon angegriffen ist.

Ich finde die Zahnextraktion immer noch die beste Lösung, da es den Fellnasen danach wirklich um einiges besser geht. Nach der Op wird dein Snorre sicherlich noch einige Tage AB nehmen müssen, aber dann hoffe ich, dass ihr ohne Medis auskommt.

Viel Glück und alles Gute für die OP

liebe Grüße
Silvia
 

Cooniecat

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Nee,da würde ich aber erst mal einige Möglichkeiten ausprobieren,da ja hier scheinbar erst die erste Diagnose vorliegt.
Ich war mit meiner Trudi am Montag bei einem TA,der meinte,das könne durchaus auch Auswirkungen einer Futtermittelallergie sein.
Schau mal,ich habe vor kurzem diesen Thread eröffnet https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=86954
es gibt da schon noch Möglichkeiten,zu helfen vor einer Extration.
Am wichtigsten ist doch erstmal,eine evtl. Ursache herauszufinden.
Da sagt nämlich jeder TA was anderes.Ein evtl. Behandlungserfolg wird DEM TA dann rechtgeben,dessen Methode am erfolgreichsten war.
Vielleicht ist der Fred ja relevant für Dich.
 

Nickl

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Hi,

schon möglich, dass andere Behandlungen vielleicht helfen. Bei meinem Nickl wurde fast zwei Jahre "herumprobiert" und nix aber auch gar nix kam dabei heraus.:?

Bei meinem kleinen Kater führte eine unbehandelte Zahnfleischentzündung vermutlich zu einer Osteolyse. Im Kiefer hatte sich eine Knochenzyste gebildet, der Kieferknochen hatte sich dort in schwammiges Gewebe aufgelöst. Ich hatte hier im Forum auch darüber gepostet. Ich hoffe im Moment noch, dass der Kleine wieder gesund wird.

https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=84795

Darum bin ich lieber für`s Zähnerausmachen, als "sinnlos" herumdoktern zu lassen.

Du kannst auch den Thread von Panache`s Lucy lesen:
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=35117

oder den hier von Isis:
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=58968

lg
Silvia
 
mortikater

mortikater

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Ich schließe mich Silvia an aufgrund der Erfahrungen, die ich mit meinen Katzen gemacht habe.

An meiner Naomi wurde vier Jahre lang sinnlos herum gedoktort, AB, Cortison, Interferon. Die Katze war chronisch unterernährt und verhaltensgestört aufgrund ihrer Schmerzen und der ständigen Tablettengabe. Naomi hatte auch eine Entzündung, die den Rachenbereich mit umfaßte.

Heute ist ihr Zahnfleisch vorne, wo die Zähne saßen, schön rosa, der Rachenbereich ist immer noch ein bißchen rot, aber die Katze ist aufgeblüht, hat 800 g zugenommen und ist zutraulicher geworden. Ich wünschte, mir hätte ein TA schon gleich am Anfang zu dieser Maßnahme geraten.

Ich kann Kathrin verstehen mit der Aussage, eine solche Maßnahme sollte nicht der erste Schritt sein, aber ich glaube auch in manchen Fällen gibt es keine andere Lösung.

Übrigens hätte ich bei den beiden älteren Main Coones, Mika und Marnie, vom Erscheinungsbild der Zähne her nie mit dem schlechten Zustand gerechnet. Auch kein Zahnstein. Ich habe mich da ganz auf meinen TA verlassen. Als ich die Zähne hinterher in der Schale liegen sah, komplett vereitert, wußte ich, das es höchste Eisenbahn gewesen war.
 

sabine.wer

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hallo,

ich bin auch froh, das bei Caruso die Backenzähne raus sind....... beim fressen hat man zwar nie was gemerkt, aber er stank erbärmlich aus dem Hals, sabberte wie verrückt und bekam mehrmals AB gegen diese Entzündung.........

Heute, eine Woche nach der OP sieht das Zahnfleisch aus wie noch nie....... die Löcher sind toll zugeheilt und das Zahnfleisch ist nicht mehr entzündet, zwar noch etwas gerötet, aber lange nicht mehr so schlimm wie vorher.......

Dem Kater geht's gut, er ist munterer und spielfreudiger.........

LG
Sabine
 
Öhrchen

Öhrchen

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Danke für eure Antworten :-)
Sagt mal, wie funktioniert das denn mit dem Gras fressen, ohne Backenzähne? Snorre frisst nämlich gerne Katzengras (wohingegen er Malzpaste ablehnt), aber das kaut er seitlich mit den Backenzähnen ab.
Und noch eine Frage-verändert sich die Form der Schnauze durch den Verlust der Backenzähne? Oder ist das nur so, wenn auch die Vorderzähne fehlen?
 

sabine.wer

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hallo,

Caruso "kaut" trotzdem draussen Gras, keine Ahnung wie er das macht..::? vielleicht lutscht er solange dran herum, bis es ab ist?

Ich meine, die Form des Gesichts ist schon etwas anders geworden, etwas schmaler vielleicht?

aber sie sind immer noch wunderschööööööönnnnn...::bg

LG
Sabine
 

Zugvogel

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Sagt mal, wie funktioniert das denn mit dem Gras fressen, ohne Backenzähne
Wenn die Zähne nimmer da sind, wird einfach mit dem Kiefer weitergemacht, der mit der Zeit eine richtige Kauschwarte kriegt.

Mit dieser Kauschwarte können die Fellnasen noch erstaunlich gut beißen, selbst Mäuse fangen und vernichte, unzerteilte Hühnerflügelspitzchen zermalmen, Trofu könnten sie ebenso mümmeln (wenn wirklich mal Bäh-Trofu gibt).

Ich vermute, die Katzen empfinden sich ohne Zähne nur anders, nicht so wie unsereiner, die unter einem Verlust leiden.

Zugvogel
 
Isis

Isis

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Chica hat gar keine Zähne mehr.
Ihr Gesichtchen ist nun ein ganz kleines bißchen eingefallen, was aber nur der sieht, der weiß, wie sie vorher aussah, ein Fremder sieht es nicht.

Und Chica ist das völlig egal. ::bg

Ich glaube, sie ist froh, dass sie endlich einigermassen schmerzfrei ist, und sie ein lebenswertes Leben hat.

Im Übrigen schließe ich mich meinen Vorschreiberinnen Mortikater und Fellknäuel an:
Ich kenne nicht eine einizige Katze, die unter starker ZFE leidet, der man mit irgendwelchen Medikamenten hätte helfen können. Erst das Extrahieren der Zähne hat Erleichterung gebracht.

Da Chica noch sehr jung war (jünger als ein Jahr) habe ich alles versucht, was die Schulmedizin und die Homöopathie hergeben, wirklich alles.
Es hat nichts geholfen, gar nichts, noch nicht einmal Cortsion.
Ich habe Chica nur gequält. Inzwischen ist sie in keinen Kennel mehr zu bekommen.

Mit knapp über einem Jahr habe ich mich dann endlich, schweren Herzens, durchringen können, ihr die Zähne ziehen zu lassen. Und das war allerhöchste Eisenbahn, denn unter den Zähnen gammelte alles vor sich hin, trotz aller möglicher Massnahmen.

Chicas ZFE ist dadurch nicht geheilt, aber damit ist sie eine Ausnahme, sie hat es wirklich böse erwischt.
Aber ihr geht es deutlich besser als mit Zähnen, und sie hat wieder ein lebenswertes Leben.
 
mortikater

mortikater

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Sagt mal, wie funktioniert das denn mit dem Gras fressen, ohne Backenzähne? Snorre frisst nämlich gerne Katzengras (wohingegen er Malzpaste ablehnt), aber das kaut er seitlich mit den Backenzähnen ab.
Und noch eine Frage-verändert sich die Form der Schnauze durch den Verlust der Backenzähne? Oder ist das nur so, wenn auch die Vorderzähne fehlen?
Junge, Junge, was machst Du dir im Vorfeld schon für Gedanken. Das ist mir alles erst hinterher aufgefallen!

Also Mika, Marnie und Tom haben noch die Reißzähne, Naomi hat gar keine mehr. Gras fressen ist wirklich problematisch, meine lutschen auch immer noch eifrig dran, aber ich glaube, fressen können sie es nicht mehr. Malzpaste kriegen sie aber auch nicht. Das scheint auch so zu klappen. Bei der Optik würde ich sagen, es ist so, wie Simone schreibt, man selber sieht es ein bißchen, ein Fremder würde es nicht sehen.

Und wie Zugvogel schrieb, der Kiefer wird knochenhart, sie kauen dann sozusagen auf den Felgen und das macht ihnen gar nichts. Katzen kauen ohnehin nicht wie wir Menschen. Ihr Magen verträgt es, größere Stücke herunterzuschlingen. Am Anfang haben meine Katzen Trofu erbrochen, weil sie das natürlich auch komplett runterschlucken, aber nach kurzer Zeit hatte sich der Magen anscheinend auch daran gewöhnt.
 
Isis

Isis

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Chica kann auch kein Gras mehr fressen.
Sie versucht es, reißt es irgendwie ab, aber lutscht es auch nur.

Mit Fellwürsten hat sie gar keine Probleme. Malzpaste mag sie übrigens auch nicht.

Für mich war übrigens sehr wichtig, dass Chica ihr hübsches Gesichtchen behält. Ich hatte wahnsinnige Angst, wie entstellt sie wohl aussehen würde. :oops:
Inzwischen weiß ich, dass sie eine der hübschesten Katzen überhaupt ist, und gar nicht zu entstellen ist.

Und was ich auch weiß: Chica ist schnurzpiepvölligwurschtegal wie sie aussieht.
Sie will sich wohl fühlen.

Das ist sie, 3 Tage nach ihrer Zahn-OP, am 02.07.2006.



Siehst Du etwas?

Ich schon!
 
Öhrchen

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Ich sehe eine schöne Katze ::l Es ist wahrscheinlich wirklich so, daß man es nur sieht, wenn man es weiß. Die vorderen Zähne bleiben ja.
Mit dem Gras das ist natürlich schade. Snorre frisst gerne Gras-aber vielleicht geht es, wenn ich ihm was abschneide.
Gekaut hat er mit seinen Backenzähnen sowieso nur sehr selten, wohl aufgrund von Schmerzen. Trockenfutter schluckt er am Stück, und Nassfutter schlabbert er einfach runter.
 

Kitty Pride

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Hallo Örchen!
Wie ich schon im anderen Forum geschrieben habe hat Snorres Tochter jetzt keine 3 Wochen nacht der Zahnbehandlung schon wieder eine ZFE! Mittlerweile bin ich am verzweifeln und weiß nicht mehr was ich da tun soll!

Bei der Behandlung wurde der Kaum vorhandene Zahnstein entfernt und die bis in die ZF Taschen sauber gemacht. Zudem wurde ein Backenzahn gezogen. Röntgen hatten sie gemeint sei nicht nötig.
Ich gebe seit der Behandlung Dantal Aid K und habe heute früh gleich Traumeel gegeben, mal sehen ob das etwas hilft...

Kann mir sonst noch jemand Tipps für was homöopathisches geben? Und was würdet ihr als nächstes tun? Es war übrigens die 2. Narkose in 2 1/2 Monaten...
 
Isis

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@Kitty Pride
Ich kenn jetzt die Geschichte der Katze nicht, aber hast Du denn schon einmal über eine Zahnextraktion nachgedacht?

Wurde sie getestet auf FIV und FeLV?

Hatte sie mal Schnupfen, also was löst die Entzündung aus? Calici, Herpes, eine autoimmun-Erkrankung?

Wenn die Entzündung wirklich schlimm ist, kommt man alleine mit Homöopathika nicht weit. Zuvor sollte man doch AB und Cortsion geben, damit die Entzündung etwas abgeheilt ist.

Das ist zumindest meine Erfahrung.
 

Cooniecat

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Hallo Örchen!
Wie ich schon im anderen Forum geschrieben habe hat Snorres Tochter jetzt keine 3 Wochen nacht der Zahnbehandlung schon wieder eine ZFE! Mittlerweile bin ich am verzweifeln und weiß nicht mehr was ich da tun soll!

Bei der Behandlung wurde der Kaum vorhandene Zahnstein entfernt und die bis in die ZF Taschen sauber gemacht. Zudem wurde ein Backenzahn gezogen. Röntgen hatten sie gemeint sei nicht nötig.
Also ich finde,es ist erstmal wichtig,die Ursache zu finden.
Wenn kaum Zahnstein vorhanden war,könnte evtl. auch eine Allergie vorliegen wie bei meiner Trudi.
Leider käme aber auch FORL in Frage,dies kann aber nur durch Röntgen nachgewiesen werden.
Ich gebe seit der Behandlung Dantal Aid K und habe heute früh gleich Traumeel gegeben, mal sehen ob das etwas hilft...

Kann mir sonst noch jemand Tipps für was homöopathisches geben? Und was würdet ihr als nächstes tun? Es war übrigens die 2. Narkose in 2 1/2 Monaten...
Wenn Du schon 2 Medis verabreichst,würde ich nicht zusätzlich noch Homöopathisches geben.
Viele denken,damit kann man nichts falsch machen.
In so einem Fall würde ich aber einen darauf spezialisierten TA beauftragen,etwas zusammenzustellen speziell für Deine Katze.
 

Kitty Pride

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Alisee bekam ich zusammen mit ihrre Mutter Donna (beide kastriert)im Dezember als Notvermittlung einer Züchterin, die sich von Ihren Katzen trennen musste. Alisee war sehr scheu und lies scih nicht anfassen. Sie hatte eien Blasenentzündung die ich erst bei einem TA "behandeln" ließ und nachdem das AB nicht wirkte er mir StruvitFutter andrehen wollte bin ich zum nächsten mit dem ich einigermaßen zufrieden bin. Es stellte sich heraus das Alisee Oxalat und Struvitsteine hatte, die operativ entfernt wurden. Dann ging es ihr recht gut. Nach einer Flohplage stellte ich fest dass sie mundgeruch hat und stark speichelt. Also wieder hin zum TA AB bekommen...ZFE kam wieder..Zahnsanierung: 1 Zahn gezogen der rest von dem wenig Zahnstein und Belag befreit. Hatte vorher nach röntgen gefragt da wurde mir aber gesagt, dass das nicht nötig sei.
Jetzt nach 2 1/2 Wochen wieder ZFE...
Ob sie vorher schon Zahnprobleme hatte weiß ich nichts. Nur dass der ihr sehr ähnliche Vater, die selben Probleme hat ist nicht zu übersehen...
Das ist der Stand der Dinge.

Habe hier eine aus dem Forum eine PN geschickt, sie war bei einem TZA hier in Hamburg. Wie ich da hinkomme weiß ich noch nicht. ca 1 Stunde S-Bahn Fahrt mit umsteigen auf dem HBF dürfte für die arme Maus extrem stressig sein...Vielleicht sollte ich es auch erst mit einem Antihistamin bei meinem jetzigen Arzt probieren?
 

Cooniecat

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Alisee bekam ich zusammen mit ihrre Mutter Donna (beide kastriert)im Dezember als Notvermittlung einer Züchterin, die sich von Ihren Katzen trennen musste. Alisee war sehr scheu und lies scih nicht anfassen. Sie hatte eien Blasenentzündung die ich erst bei einem TA "behandeln" ließ und nachdem das AB nicht wirkte er mir StruvitFutter andrehen wollte bin ich zum nächsten mit dem ich einigermaßen zufrieden bin. Es stellte sich heraus das Alisee Oxalat und Struvitsteine hatte, die operativ entfernt wurden. Dann ging es ihr recht gut. Nach einer Flohplage stellte ich fest dass sie mundgeruch hat und stark speichelt. Also wieder hin zum TA AB bekommen...ZFE kam wieder..Zahnsanierung: 1 Zahn gezogen der rest von dem wenig Zahnstein und Belag befreit. Hatte vorher nach röntgen gefragt da wurde mir aber gesagt, dass das nicht nötig sei.
Jetzt nach 2 1/2 Wochen wieder ZFE...
Ob sie vorher schon Zahnprobleme hatte weiß ich nichts. Nur dass der ihr sehr ähnliche Vater, die selben Probleme hat ist nicht zu übersehen...
Das ist der Stand der Dinge.
Leider ist das wirklich vererblich,das könnte natürlich auch die Ursache sein::?

Habe hier eine aus dem Forum eine PN geschickt, sie war bei einem TZA hier in Hamburg. Wie ich da hinkomme weiß ich noch nicht. ca 1 Stunde S-Bahn Fahrt mit umsteigen auf dem HBF dürfte für die arme Maus extrem stressig sein...Vielleicht sollte ich es auch erst mit einem Antihistamin bei meinem jetzigen Arzt probieren?
Ich würde ihn auf jeden Fall mal drauf ansprechen.
Wie er reagiert,kann ich nicht sagen,da das wahrscheinlich ziemlich selten ist(wie hier im Forum die Reaktionen waren)
Ich habe leider für solche seltenen Sachen eine unerklärbare Anziehungskraft:oops: ,so scheints.
 
Öhrchen

Öhrchen

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Huhu Vivian,
das ist ja Mist, daß Alisee schon wieder Probleme hat. Das scheint wirklich vererbt zu sein.
Ich werde die Zähne ziehen lassen bei Snorre, fast alle Erfahrungen, die ich jetzt gelesen habe, deuten darauf hin, daß zwar viel experimentiert wird mit AB, Kortison, Zahnsteinentfernung usw. , aber nichts auf Dauer zu helfen scheint. Das war auch die Aussage meines TA, bei dem ich zwar erst einmal war, der aber kompetent wirkte.
Ich hoffe nur, daß Snorre seine vorderen Zähne noch eine Weile behalten kann.
Bei ihm glaube ich, daß er das schon länger hat. Ein Zahn wurde ja schon vor ein paar Jahren gezogen. Und daß er praktisch nichts kaut, deutet für mich auch darauf hin, daß er sich das schmerzbedingt abgewöhnt hat.
 

Huhni

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Hallo zusammen,

jetzt "misch" ich hier auch mal mit. Ich hab auch so eine Kandidatin mit chronischer, autoimmuner ZFE.
Emi hatte achon als sie damals zu mir (damals "uns") gekommen ist, sehr starken Zahnstein. Als dieser unter Narkose entfernt wurde, kamen schon die ersten vier Backenzähne mit raus, die total kaputt waren. Das hat ein bißchen gehalten, doch dann ging das Gestinke wieder los und Emi hat wieder angefangen zu sabbern.
Diverse TA Besuche liefen immer gleich ab. Spritze und heim. Die Entzündung ging dann immer wieder zurück, aber kam dann aber verlässlich anfangs nach ein paar Monaten, letztlich im ca. 4 Wochen Rythmus immer wieder zurück.
Letzten Sommer dann so schlimm, dass Emi das Blut schon aus den Mundwinkeln tropfte.
Ich hab mich dann schnurstracks nach einer empfehlenswerten neuen Tierarztpraxis in der Umgebung umgehört und auch eine gefunden. Die bisherige TÄ hat uns meiner Meinung nach nur als zuverlässige Einnahmequelle gesehen, denn alle 4 Wochen ein regelmäßiger "Gast" , ist doch auch was nettes, oder?? :evil:
Also, neue TÄ gefunden, die sich für uns echte Zeit genommen hatte und ausführlich besprochen hat, wie die Sache aussieht und was am besten zu tun wäre.
Emi's Zahnfleisch war puterrot und total entzündet, die TÄ hat mir alles gezeigt und ziemlich sofort die Totalextraktion empfohlen. Ich hatte ihr die Vorgeschichte berichtet und wir haben uns schließlich drauf geeinigt, dass die Beißer rauskommen.
Emi hat eine Vorbehandlung mit AB gekriegt und dann schließlich die Totalextraktion - logischerweise unter Vollnarkose.
Nach der OP dann noch 8 Tage AB-Gabe.

Ich sage nun, ein 3/4 Jahr später, dass es die beste Entscheidung war, die ich für Emi hätte treffen können. Sie ist ausgeglichener, viel lebhafter und spielt mehr und nimmt viel mehr am Leben teil als zuvor.
Ihr Mundgeruch ist komplett verschwunden, das Gesabber ist Geschichte und seit ein paar Monaten frisst sie sogar wieder Trofu.
Ich kann ihr problemlos ins Mäulchen schauen, was vor der OP absolut nicht möglich war, da sie sich aufgrund der Schmerzen extremst gegen so etwas gewehrt hat (verständlicherweise).

Vom Aussehen her hängen ihre Schnurrhaare seit der Zahnentfernung etwas herunter, was aber wie bei Simone's Chica nur Leuten auffällt, die es wissen.
An Katzengras hat sie von jeher nur hin und wieder rumgeschleckt und es sonst gar nicht angenommen, daher haben wir auch gar keins da.

Alles in allem sage ich heute, dass ich diese Entscheidung schon viel früher hätte treffen sollen, ich hätte der Maus einiges an Schmerzen erspart.

Hier der Link zu meinem damaligen Thread: http://katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=69789
 
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