Wieviele Rechte hat der Züchter?

Diskutiere Wieviele Rechte hat der Züchter? im Grundsatzdiskussionen Forum im Bereich Katzenzucht; Angeregt durch einen anderen Thread, stelle ich mir nun die Frage: Wieviele Rechte hat der Züchter in Bezug auf die von mir (rein theoretisch)...

Paucelnik

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Angeregt durch einen anderen Thread, stelle ich mir nun die Frage:

Wieviele Rechte hat der Züchter in Bezug auf die von mir (rein theoretisch) gekauften Katzen und wie kontrolliert er das?

Worauf ich hinaus will:

Wenn ich eine Katze kaufe, unterschreibe ich ja zumeist beim Züchter einen Vertrag.

Da steht drin, dass die Katze
nicht veräußert werden darf, dass ich zum TA gehen muss, wenn sie krank ist, dass sie keinen Freigang haben darf usw.

Inwieweit ist das rechtens? Ist das nicht ein Eingriff in meine Privatsphäre?

Was geschieht wenn ich mich nicht daran halt - aus welchen Gründen auch immer?

Wenn ich zB in eine absolut verkehrsberuhigte, ländliche Gegend ziehe und meine "normalen" Katzen dürfen nach draußen, einfach weil das artgerechter ist, muss ich dann lt. Vertrag die Rassekatze im Haus halten?

Muss ich meinem Züchter meine neue Adresse bekannt geben?

Und Hand aufs Herz: Wieviele Züchter kontrollieren tatsächlich nach, was aus ihren Schützlingen geworden ist? Ich meine direkt vor Ort?

Es gibt Dinge, die sind für mich selbstverständlich (zB Tierarztbesuche bei Krankheit, impfen und kastrieren), dafür brauche ich keinen Vertrag und dafür muss meine Katze nicht teuer gewesen sein, damit ich das mache.

Aber es gibt eben Dinge, da möchte ich mir eigentlich nicht reinreden lassen, weil ich es als meine Angelegenheit betrachte.
 
06.02.2008
#1

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Gast

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hexefrech

hexefrech

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Ich meine mal gehört zu haben, dass der Züchter diese Klauseln vor Gericht nicht durchsetzen können. Die gekaufte Katze gilt vor dem Gesetz als "Sache" und geht mit dem Kaufvertrag, Zahlung und Übergabe in dein Eigentum über, mit dem du theoretisch tun und lassen könntest, was du möchtest.
 

mousecat

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Ich glaube, wenn ich züchten würde, würde
kein Kitten mein Haus verlassen.:lol:

Liebe Grüsse
Mousecat
 

Ulrich

Gast
Ich meine mal gehört zu haben, dass der Züchter diese Klauseln vor Gericht nicht durchsetzen können. Die gekaufte Katze gilt vor dem Gesetz als "Sache" und geht mit dem Kaufvertrag, Zahlung und Übergabe in dein Eigentum über, mit dem du theoretisch tun und lassen könntest, was du möchtest.

Das ist so absolut korrekt beschrieben, viele Dinge in den Verträgen sind sittenwidrig und vor Gericht nicht durchzusetzen.

Du kannst mit Deiner Katze nach dem Übergang in Dein Eigentum machen was Du möchtest, innerhalb des normalen gesetzlichen Rahmens natürlich.
 

silbertabby

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Hallo Saskia,

ich kann dir nur sagen, wie ich es handhabe. :wink:

Auch ich habe bei beiden Katzen Verträge unterschrieben, in dem z. B. festgelegt wurde, dass beide kastriert werden, und eine Kopie der Kastrationsbescheinigung dem Züchter zur Kenntnis geschickt werden muss. Weiterhin ist festgelegt, dass die Züchter ein Vorkaufsrecht haben, falls ich mich aus welchen Gründen auch immer von den Katzen trennen müsste. Ob Freigang oder nicht auch drinsteht, weiß ich jetzt auswendig gar nicht, da dass für mich kein Thema war. Könnte ich aber noch mal nachsehen.

Da ich die Verträge anerkannt und unterschrieben habe, habe ich mich auch an die Vorgaben gehalten.

Im letzten Jahr sind wir umgezogen, und ich habe auch unsere neue Adresse bekannt gegeben. Allerdings freiwillig, da ich zu beiden Züchterinnen ein sehr gutes Verhältnis habe.

Inwieweit das alles rechtmäßig ist, kann ich dir leider nicht sagen. Für mich war und ist es eine Frage der Ehre, denn ich habe diese Verträge unterschrieben.

Es gibt sicherlich auch Fälle, wo das Verhältnis zwischen Züchter und Halter dermaßen gestört ist, dass man sich notgedrungen mit der rechtlichen Seite befassen muss.
 

Jade

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Hallo ::w

Vieles von dem, was du aufgezählt hast, steht in meinen Verträgen nicht drin (sicher deshalb, weil es gerichtlich nicht durchsetzbar wäre).

Was drin ist, ist das Vorkaufsrecht der Züchterin und soweit ich weiß, ist das auch rechtlich in Ordnung (sonst droht, glaub ich, Vertragsstrafe). Außerdem ist festgehalten, dass ich meine Katzen als Liebhabertiere gekauft habe. Würde ich dagegen verstoßen (meine sind längst alle kastriert - also keine Angst :lol: ), müsste ich die Differenz zum Zuchttier nachzahlen. Das ist rechtlich wohl auch durchsetzbar, aber natürlich nicht "befriedigend" für den Züchter, deshalb wird die Frühkastration ja auch immer beliebter.

Aber es gibt eben Dinge, da möchte ich mir eigentlich nicht reinreden lassen, weil ich es als meine Angelegenheit betrachte.
Das verstehe ich, sehe es aber auch als Recht des Züchters an, dass er seine Kitten in eine Haltung gibt, die er sich für seine Babies wünscht (eben z.B. keinen ungesicherten Freigang, keine Einzelhaltung). Ich finde, da sollte man ehrlich miteinander umgehen, ob solche Passagen nun rechtlich haltbar sind oder nicht.

Liebe Grüße
 

Paucelnik

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Ich glaube, wenn ich züchten würde, würde
kein Kitten mein Haus verlassen.:lol:

Liebe Grüsse
Mousecat
Ging mir auch so, daher züchte ich nicht! :lol: Die Kitten unserer Pflegekatze abzugeben, war schon schlimm genug. Dabei blieb Leopold ja eh bei mir und die anderen beiden kamen zur Schwester von Gabi (Sacajawea).

Ich meine mal gehört zu haben, dass der Züchter diese Klauseln vor Gericht nicht durchsetzen können. Die gekaufte Katze gilt vor dem Gesetz als "Sache" und geht mit dem Kaufvertrag, Zahlung und Übergabe in dein Eigentum über, mit dem du theoretisch tun und lassen könntest, was du möchtest.
Das ist so absolut korrekt beschrieben, viele Dinge in den Verträgen sind sittenwidrig und vor Gericht nicht durchzusetzen.

Du kannst mit Deiner Katze nach dem Übergang in Dein Eigentum machen was Du möchtest, innerhalb des normalen gesetzlichen Rahmens natürlich.
Dachte ich mir doch! Manche Sachen würden ja wohl auch ein wenig zu weit gehen.

Hallo Saskia,

ich kann dir nur sagen, wie ich es handhabe. :wink:

Auch ich habe bei beiden Katzen Verträge unterschrieben, in dem z. B. festgelegt wurde, dass beide kastriert werden, und eine Kopie der Kastrationsbescheinigung dem Züchter zur Kenntnis geschickt werden muss. Weiterhin ist festgelegt, dass die Züchter ein Vorkaufsrecht haben, falls ich mich aus welchen Gründen auch immer von den Katzen trennen müsste. Ob Freigang oder nicht auch drinsteht, weiß ich jetzt auswendig gar nicht, da dass für mich kein Thema war. Könnte ich aber noch mal nachsehen.

Da ich die Verträge anerkannt und unterschrieben habe, habe ich mich auch an die Vorgaben gehalten.

Im letzten Jahr sind wir umgezogen, und ich habe auch unsere neue Adresse bekannt gegeben. Allerdings freiwillig, da ich zu beiden Züchterinnen ein sehr gutes Verhältnis habe.

Inwieweit das alles rechtmäßig ist, kann ich dir leider nicht sagen. Für mich war und ist es eine Frage der Ehre, denn ich habe diese Verträge unterschrieben.

Es gibt sicherlich auch Fälle, wo das Verhältnis zwischen Züchter und Halter dermaßen gestört ist, dass man sich notgedrungen mit der rechtlichen Seite befassen muss.
Das mit dem Kastrieren wäre auch selbstverständlich für mich und wenn die Züchterin die Bescheinigung haben möchte, würde ich ihr das natürlich geben.

Aber ich frage mich eben, ob alle Züchter das auch tatsächlich immer nachkontrollieren.

Meine SchwiMu in spe hat sich zB einen Collie gekauft, der leider dann auch krank wurde. Die Züchterin hat sich gar nicht dafür interessiert und hat auch nie nachgefragt wie es ihm denn geht. Dabei waren die Anfangsgespräche durchaus sehr persönlich, wenn du verstehst was ich meine.

Daher frage ich mich halt auch, welchen Sinn diese Verträge dann denn überhaupt machen? Und eben was passiert, wenn ich dagegen verstoße? Eben beim Freigang zB.

Nimmt mir der Züchter dann das Tier weg, wenn er davon erfährt?

Gibt es Züchter hier, die das schon einmal gemacht haben?

Am Beispiel Gaby (Dumbo) sieht man aber auch, dass es ja nicht einmal so einfach ist, sein tatsächliches Eigentum zurück zu bekommen.
 

Wutz

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Hallo,

ich würde mir ja bekanntlicherweise wohl niemals eine Katze vom Züchter
holen - es sei denn es gibt sonst nirgendswo mehr welche - aber ich bin
schon der Ansicht, daß man aus Gründen der Fairness auch das einhalten
sollte, was man unterschrieben hat.

Der Züchter gibt mit dem Verkauf seine Rechte an der Katze auf und
grundsätzlich - im juristischen Sinne mit implizierter Ausnahme - kann der
Käufer dann mit der Katze verfahren wie er will.

Also auch rauslassen.

Richtig fände ich das aber nicht.

Wutz mit Paulinchen
 

Paucelnik

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Hallo ::w

Vieles von dem, was du aufgezählt hast, steht in meinen Verträgen nicht drin (sicher deshalb, weil es gerichtlich nicht durchsetzbar wäre).

Was drin ist, ist das Vorkaufsrecht der Züchterin und soweit ich weiß, ist das auch rechtlich in Ordnung (sonst droht, glaub ich, Vertragsstrafe). Außerdem ist festgehalten, dass ich meine Katzen als Liebhabertiere gekauft habe. Würde ich dagegen verstoßen (meine sind längst alle kastriert - also keine Angst :lol: ), müsste ich die Differenz zum Zuchttier nachzahlen. Das ist rechtlich wohl auch durchsetzbar, aber natürlich nicht "befriedigend" für den Züchter, deshalb wird die Frühkastration ja auch immer beliebter.



Das verstehe ich, sehe es aber auch als Recht des Züchters an, dass er seine Kitten in eine Haltung gibt, die er sich für seine Babies wünscht (eben z.B. keinen ungesicherten Freigang, keine Einzelhaltung). Ich finde, da sollte man ehrlich miteinander umgehen, ob solche Passagen nun rechtlich haltbar sind oder nicht.

Liebe Grüße
Gut, dass sind natürlich Dinge, die für mich auch Sinn machen, auch wenn ich ja eh nie auf die Idee gekommen wäre, Kitten haben zu wollen. Von daher ist der Pasus natürlich für mich auch nicht wichtig.

Einzelhaltung käme bei mir auch nicht in Frage.

Aber eben der Freigang, wenn es einfach perfekt passt, ich denke, den würde ich gewähren auch ohne Zustimmung des Züchters - immer vorausgesetzt, Freigang ist tatsächlich möglich!
 

mousecat

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Aber eben der Freigang, wenn es einfach perfekt passt, ich denke, den würde ich gewähren auch ohne Zustimmung des Züchters - immer vorausgesetzt, Freigang ist tatsächlich möglich!
Dann solltest Du, fairerweise, nur bei einem Züchter kaufen,
der mit dem ungesichertem Freigang einverstanden ist.

Ist einfach eine Frage der Ehre, wie Uschi so treffend formuliert hat.

Liebe Grüsse
Mousecat
 
rettungsbunny

rettungsbunny

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prinzipiell stimme ich dir zu saskia. ich gehöre auch zu denen wo sagen: wenn der freigang möglich wäre, warum soll ich ihn der katze dann verwehren.

aber: ich mache mir ja seit einiger zeit gedanken über eine rassekatze (ich möchte eine ragdoll) und dadurch auch verstärkt über den freigang. und ganz ehrlich: zumindest momentan überwiegt der gedanke: und was wenn sie geklaut wird? da braucht nur einer vorbei zu kommen und zu denken "die ist aber hübsch" (und bei rassetieren sieht man es meist auch dass es teure rassetiere sind). bei fww-katzen schätze ich diese gefahr doch geringer ein. :?
 

Jade

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Aber eben der Freigang, wenn es einfach perfekt passt, ich denke, den würde ich gewähren auch ohne Zustimmung des Züchters - immer vorausgesetzt, Freigang ist tatsächlich möglich!
Naja, aber genau da gehen halt die Meinungen auseinander (und jeder hat ein Recht auf seine Einstellung zum Thema Freigang - ja oder nein). Ich würde ja z.B. behaupten, (ungesicherter) Freigang ist nie möglich (vielleicht wenn ich auf einer einsamen Alm leben würde?) :wink: .

Deshalb finde ich es ja so wichtig offen und ehrlich mit dem Züchter über seine Vorstellungen zur Katzenhaltung zu sprechen. Es gibt ja durchaus auch Züchter, die in Freigang abgeben (wenn auch nicht die Mehrzahl). Dann wäre es doch fair einen solchen Züchter zu suchen, wenn man die Miez rauslassen möchte.

Liebe Grüße
 

Paucelnik

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Dann solltest Du, fairerweise, nur bei einem Züchter kaufen,
der mit dem ungesichertem Freigang einverstanden ist.

Ist einfach eine Frage der Ehre, wie Uschi so treffend formuliert hat.

Liebe Grüsse
Mousecat
Stimmt, aber es ist ja alles nur rein theoretisch, was ich von mir gebe, da ich nicht vorhabe mir eine Rassekatze zu kaufen. Aber würde ich es tun, würde ich den Züchter doch darauf aufmerksam machen, sofern es ihn eben interessiert.

prinzipiell stimme ich dir zu saskia. ich gehöre auch zu denen wo sagen: wenn der freigang möglich wäre, warum soll ich ihn der katze dann verwehren.

aber: ich mache mir ja seit einiger zeit gedanken über eine rassekatze (ich möchte eine ragdoll) und dadurch auch verstärkt über den freigang. und ganz ehrlich: zumindest momentan überwiegt der gedanke: und was wenn sie geklaut wird? da braucht nur einer vorbei zu kommen und zu denken "die ist aber hübsch" (und bei rassetieren sieht man es meist auch dass es teure rassetiere sind). bei fww-katzen schätze ich diese gefahr doch geringer ein. :?
Für mich liegt aber kein Unterschied in "Rassekatze" oder "Nichtrassekatze". Hier gibt es keine Wertigkeit oder Geldfrage.

Wenn ich daran denke, was mich Paulchens Krankheit 2006 gekostet hat, dürfe ich ihn niemals wieder nach draußen lassen, da er "vergoldet" ist. Meine Katzen sind für mich alle gleich viel wert, auch wenn da jetzt eine Rassekatze dabei wäre.

Leopold ist ja zB ein halber Perser und wirklich sehr hübsch. Manche könnte ihn auch für reinrassig halten, aber, wenn ich wieder bei meinem Freund wohne, wird auch er nach draußen dürfen. Diebstahls-Risiko hin oder her.

Anders würde es ja auch gar nicht gehen, wie sollte ich ihm denn erklären, dass er nicht durch die Katzentür gehen darf, die anderen aber schon? Der folgt ja in der Wohnung schon nicht. :wink:
 

redlady

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Hallo,

dass bei den ganzen Verträgen so einiges rechtlich nicht haltbar ist, weiß ich.
Aber ich habe mir das alles durchgelesen, dann unterschrieben und somit ist es für mich auch selbstverständlich, mich daran zu halten. Wären mir da irgendwelche "Klauseln" im Vorfeld komisch vorgekommen, dann hätte ich das sicher ausdiskutiert. Und wenn man da dann "gegen die Wand redet", dann hätte ich dort auch keine Katze genommen.
 

Blume Anna

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irgendwie habe ich nun den Beitrag doppelt gehabt
 
Zuletzt bearbeitet:
rettungsbunny

rettungsbunny

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Für mich liegt aber kein Unterschied in "Rassekatze" oder "Nichtrassekatze". Hier gibt es keine Wertigkeit oder Geldfrage.

für mich persönlich ist es auch keine geld- oder wertfrage. moritz ist mir genauso wichtig wie es eine mögliche rassekatze die irgendwann mal einziehen wird sein wird.
aber bei der rassekatze ist die gefahr dass sie mutwillig abhanden kommt größer als bei moritz.

boah, jetzt wirds aber kompliziert. verstehst du noch was ich meine? :lol:
 

Paucelnik

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für mich persönlich ist es auch keine geld- oder wertfrage. moritz ist mir genauso wichtig wie es eine mögliche rassekatze die irgendwann mal einziehen wird sein wird.
aber bei der rassekatze ist die gefahr dass sie mutwillig abhanden kommt größer als bei moritz.

boah, jetzt wirds aber kompliziert. verstehst du noch was ich meine? :lol:
Bunny, dich verstehe ich doch immer! :lol:

Ich hatte eher immer Angst bei Niki, sie war ja schwarz und da habe ich mich eher wg. der Satanisten gefürchtet. Aber dort oben auf dem Berg war das eher unwahrscheinlich, dass es welche gab. :wink:
 

Blume Anna

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Ich meine mal gehört zu haben, dass der Züchter diese Klauseln vor Gericht nicht durchsetzen können. Die gekaufte Katze gilt vor dem Gesetz als "Sache" und geht mit dem Kaufvertrag, Zahlung und Übergabe in dein Eigentum über, mit dem du theoretisch tun und lassen könntest, was du möchtest.

Das habe ich auch schon gehört.



Allerdings denke ich dann auch, dass wenn man sich entschließt eine Katze bei einer bestimmter Züchterin zu kaufen, dass man sich dann auch lange vorher schon mit ihr beschäftigt. Telefonate, Treffen um sein Herzenskatze kennenzulernen......usw.

Dabei kann man bestimmte Themen , die einem auf dem Herzen liegen sicherlich auch Beiseite räumen. Eine Züchterin, die ihre Katzen liebevoll aufzieht und sie nur schweren Herzens abgibt und darum bemüht ist, dass sie Wohnungskatzen bleiben ( Mit oder ohne gesicherten Freilauf) sollte man einfach nicht beschwindeln. Es gibt sicherlich viele Züchter, die es dann irgendwann nicht mehr interessiert, aber ein fader Beigeschmack wird doch immer bleiben.

Ich gebe hier ienfach mal ein Beispiel

Isdira ( wenn Du das nicht möchtest, dann schreib mich an, dann werd ich dienen Nick sofort rausnehmen)

hat ja z b wunderschöne Schokies und Cremeschnittchen, allerdings vergibt sie nur in gesicherten Freilauf.
WENN ich nun z b ein Kitten oder einen Halbstarken von ihr haben WÖLLTE (*fg*8)) , dann müsste ich meinen Garten sichern.

Gesetz den Fall das ich dann auch noch so einen Schnuckel von ihr bekommen würde und ihn dann nach gegebener Zeit aber einfach rauslassen würde, was glaubt ihr, was dann hier los wäre.
Sicherlich hätte sie keine gesetzliche Handhabe, aber unser Verhältnis wäre reichlich gestört. Ich hätte da irgendwie kein gutes Gefühl.

Sicherlich " gehört " einem die Katze, die man gezahlt hat auch und man kann mit ihr machen was man will ( ihr wisst wie ich das meine), aber man sollte nicht vergessen, dass es erst durch eine bestimmte Züchtern möglich war, dass man genau diese Katze bekommen hat und eben diese Züchterin will ja im Grunde nur das Beste für ihre Tiere. Das sollte man sich vor Augen halten.

( Ich weiss ganz am Anfang habe ich auch mal geschrieben: " Gekauft ist gekauft", aber mittlerweile habe ich hier ein paar liebe Zuchtforinen kennengelernt und kann die Klauseln besser verstehen. Tief im Herzen werden es immer die Katzen von der Züchterin sein( sind halt doch irgendwie wie Babys^^))
 

Paint-Lady

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Hallo !

Ja, das stimmt, die meisten Sachen, die Züchter in die Verträge schreiben sind nach dem Gesetz nicht durchsetzfähig! Genauso wenig wie man z.B. den Orginalstammbaum nicht einbehalten darf bis zur Kastra!
Bei meinen Verträgen steht deswegen, nur das Rückkaufsrecht u.daß es ein Liebhabertier ist u. bis zu 6 Mo. kastriert werden muß.
Ich verkauf meine Kitten nur an Leute, die schon eine Wohnungskatze haben od. gezielt nach einer Wohnungskatze suchen u. nur wenn schon eine Katze da ist keine Einzelhaltung!
Ich hab bis jetzt zu allen Kittenkäufern guten Kontakt u. hoff, daß das auch so bleibt!
 
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