Wie viel Prügel ist zu vertreten?

Diskutiere Wie viel Prügel ist zu vertreten? im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Wie viel Prügel sind zu vertreten? Hab mich ja auch schon an anderer Stelle gemeldet...

Gialwa

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Wie viel Prügel sind zu vertreten?

Hab mich ja auch schon an anderer Stelle gemeldet:
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=116048

Heute morgen wars dann aber schon sehr arg. Sophie kommt seit 2 Tagen aus ihrem Versteck und ist leider auch ein wenig übermütig (Jerrys Stuhl ist ihrer...) Auf jeden Fall saß sie da heute
morgen als ich gestaubsaugt habe auch. Tom sprang auf den Schreibtisch und sofort von hinten auf die Maus. Diese flitzte dann in die Küche und wurde da dann "gerupft" Habe mir das leider nicht angucken können, die zwei ineinander verkeilt. Sie ist dann zurück unter die Heizung und Tom hinterher. Habe ihn mir dann gegriffen (zum Glück ist das ohne Probleme möglich und er wird nicht aggressiv zu mir), das Kerlchen war absolut außer Atem und 5min am Heuchen. Danach konnte ich in der Küche eine ganze Handvoll Haare einsammeln, leider waren die nur von Sophie.

Jetzt meine Frage:
Lasst ihr eure auch in Ruhe, wenn sie sich ineinander verkeilt prügeln und vorallem wenn ihr merkt, dass dabei einer wirklich stärker ist? Das heißt wartet ihr wirklich bis Blut fließt?

(Finds so schade die letzten drei Tage sahs echt so aus als das es besser würde und die Notfalltrofen und das Feliway anschlagen :( )

Lieben Gruß
Gialwa
 
Zuletzt bearbeitet:
05.02.2008
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Gast

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Vespa75

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zusammenraufen

hallo,

ich habe letztes jahr meine beiden kater zusammengeführt. ungefähr eine woche gab es kloppereien, da der alte dem neuen erstmal zeigen musste, wer hier der herr im hause ist. die waren zum teil schon heftig, inklusive herumgejage, gejaule, fellflocken überall usw. zweimal war der boden voller blutspritzer, SCHOCK! habe die kater untersucht, aber absolut keine verletzungen feststellen können.

ich habe mich schweren herzens komplett rausgehalten. einmischen bringt absolut nichts, verlängert diese phase nur noch.

nach einer woche war ruhe, friedliche koexistenz.

wichtig ist nur, dass der unterlegene genug verstecke zur verfügung hat. und dass du dich ganz offensichtlich um beide kümmerst, wenn der jeweils andere es sehen kann, immer abwechselnd, nicht nur um die arme neue!

wie lange geht das denn schon so? falls es wirklich länger als 1-2 monate dauert würde ich vielleicht sogar über eine trennung von der neuen katze nachdenken, aber eine gewisse zeit musst du die differenzen wohl ertragen. kopf hoch!
 

Munkel

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Da gibt es unterschiedliche Einstellungen ::?

Ich persönlich warte nicht bis es zu richtigen Kloppereien kommt, schon gar nicht einem sensibleren Tier gegenüber. Bei uns finden Zusammenführungen langsam statt und es wird anfangs separiert. Auch bei späteren Raufereien schreite ich ein.
 

Ulrich

Gast
Sie müssen schon die Gelegenheit bekommen die Rangordnung zu regeln, aber wenn sie ineinander verkeilt auf dem Boden liegen sollte man schon eingreifen. Katzen können sich derart ineinander verbeißen, das glaubt man kaum. So wie Du es beschrieben hast, bist Du im rechten Moment dazwischen gegangen.
 

Gialwa

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@Vespa75:
Heute ist der 10. Tag. Bis vor drei Tagen hat Sophie ihren Tag aber auch fast nur unter der Heizung verbracht...
 

Munkel

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@Vespa75:
Heute ist der 10. Tag. Bis vor drei Tagen hat Sophie ihren Tag aber auch fast nur unter der Heizung verbracht...
Das ist für die Sophie kein Zustand, sie leidet oder hat große Angst. Zumal ich g'rad lese, daß sie sich nicht mal auf's Klo wagt :(. Ich würde trennen und die Zusammenführung neu und langsam beginnen, mit feliway und BBs von Pipsi mindestens 1 Woche vor erneuter Zusammenkunft unterstützen.
 

Gwion

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Daß Tom sie scheinbar ohne Vorwarnung angegriffen hat, ist ein bißchen bedenklich, aber andererseits sind es auch erst 10 Tage (scheinbar deshalb, weil vieles in der Katzensprache von uns unbemerkt abläuft).

Ich denke, das muß man ganz individuell entscheiden - je nach Tier.
Prinzipiell sollte man eher nicht eingreifen, es gibt aber Ausnahmen.

Ich frage mich, ob Du vielleicht erkennen kannst, ob Tom sowas wieder vorhat, denn dann hilft es oft, schon im Vorfall "dazwischenzugehen" indem man eine Ablenkung schafft. Entweder man geht scheinbar zufällig dicht vorbei, oder klatscht in die Hände, ein kurzer Ruf und ähnliches.
Würde ich aber auch erst machen, wenn sich das schon wirklich lange hinzieht.

Auf jeden Fall eingreifen würde ich aber, wenn die unterlegene Katze nicht mehr fliehen könnte oder wirklich Blut fließt.

Ich fürchte, da wirst Du noch einiges an Nerven brauchen.
 

Barley

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Also nun versuche ich dir mal meine Meinung näher zu bringen!
Katzen zusammen zu führen ist immer so eine Sache! Allerdings scheint es mir, als wäre dein Kater auch sehr eifersüchtig. Also wichtig ist es jetzt, sich viel mit ihm zu beschäftigen.
Die Situtation ist für Sophie sehr sehr schwierig und es spielen da viele Änste eine Rolle. Das Problem ist nur, wenn sie jedesmal angegriffen wird, wenn sie aus ihrem Versteck kommt, wird die Angelegenheit womöglich immer schlimmer! Tom merkt ihr Verhalten natülich auch sofort und hat gewonnen! Also ich würde auf jeden Fall, damit die kleine Maus wenigstens zu dir Vertrauen bekommt dazwischen gehen! Allerdings nicht direkt sondern sobald du mitbekommst dass sie wieder angeriffen wird, Tom abzulenken z. B. mit einer Angel oder einem lauten Geräusch.

Leider hatte ich dieses Probelm selber schon eimal! Habe auch alles ausprobiert. Von Bachblüten über feliway ..... leider hat nichts geholfen, da die Kleine leider immer ängstlicher wurde und natürlich auch wusst, das sie jeden Moment wieder angegriffen werden könnte. Ich musst mich leider wieder trennen! Hätte es sicher noch viel länger ausprobieren können, aber die Situation war für die Kleine kein erträglich Zustand mehr! Habe es 4 Wochen ausprobiert. Also ich denke du selber kannst am besten Beurteilen, ob es schon wenigstens ein wenig besser geworden ist! Wenn es nach mehreren Wochen nicht besser wird, würde ich dir zum Wohle von Sophie zu einer Trennung raten! Ich möchte auch nicht Tage oder Wochenlang in einer Ecke hocken!
Ach ja habe für meine Süsse ein tolles neues zu Hause gefunden, wo sie super mit zwei anderen Katzen zusammenlebt! Dort hat die Zusammenführung sicher auch 2 Wochen gedauert, aber es gab nie eine Klopperei:-)) Mit geknurre und gefauche denke ich kann jede Katze einige Zeit leben.
Wünsche dir trotzdem weiterhin viel Glück und drücke dir ganz fest die Daumen.
Barley
 

med

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hi

also ich würde in so einem fall die katzen trennen und das ganze langsam angehen, weil ich damit die besten erfahrungen gemacht habe.
ich denke das hängt aber nicht nur von den katzen sondern auch von der eigenen einstellung ab.

wenn man wie ein kaninchen vor der schlang am sofa sitzt und nur mehr denk "gleich passiert es" dann bringt das doch nichts. ich finde man muss sich selber auch zeit geben um mit der situation klar zu kommen.
ich kann mir nicht vorstellen das meine katzen ruhig bleiben, wenn ich ein nervenbündel bin.

meine iron lady hat sich bei ihrem ausbruch durch die gruppe geprügelt bis alle katzen angst vor ihr hatten. sie selber ist wie ein hooligan nach dem match durch die wohnung gestreift und hat alles angefallen was nach katze aussah.
nach 2 wochen hinter der gittertüre hatte sie, die anderen katzen und ich mich so weit beruhigt, das ich den nächsten versuch gestartet habe.
kein vergleich ::w seit her ist kein blut mehr geflossen und die drei mädels haben überhaupt keine probleme mehr miteinander. bis zum happy end mit dem kater wird es noch dauern - aber rom wurde ja auch nicht in einem tag erbaut ;-) :-)

natürlich müssen sich die katzen ihre rollen untereinander ausmachen, aber wenn du den eindruck hast das sophie noch sehr unsicher ist würde ich ihr zeit geben.

lg med
 
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Munkel

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also ich würde in so einem fall die katzen trennen und das ganze langsam angehen, weil ich damit die besten erfahrungen gemacht habe.
Ich auch. Es mag das ein oder andere Mal auch problemlos und zügig funktionieren, aber spätestens sobald geprügelt wird, kehr’ ich zu den Ratschlägen der Therapeuten zurück. Und die empfehlen erstmal Trennung. Wobei ich schon zugebe, dass sich die ganze Angelegenheit damit länger hinzieht :| . Aber Geduld braucht man meistens bei Zusammenführungen sowieso, besonders bei bereits erwachsenen Katzen.
wenn man wie ein kaninchen vor der schlang am sofa sitzt und nur mehr denk "gleich passiert es" dann bringt das doch nichts. ich finde man muss sich selber auch zeit geben um mit der situation klar zu kommen.
ich kann mir nicht vorstellen das meine katzen ruhig bleiben, wenn ich ein nervenbündel bin.
Nach einigen gröberen Zwischenfällen wirst Du fast zwangsweise da landen, fürchte ich. Und ganz sicher übertragt sich die daraus resultierende Unsicherheit dann auch auf die Katzen :?.
meine iron lady hat sich bei ihrem ausbruch durch die gruppe geprügelt bis alle katzen angst vor ihr hatten. sie selber ist wie ein hooligan nach dem match durch die wohnung gestreift und hat alles angefallen was nach katze aussah.
Netter Name iron lady ::bg.
Bei schlimmen und wiederholten Prügeleien kann das Verhältnis der Katzen untereinander meiner Meinung auch dauerhaft und nachhaltig Schaden nehmen :?. Darauf, dass die geprügelten Katzen das jemals vergessen (können), würde ich mich lieber nicht verlassen.
natürlich müssen sich die katzen ihre rollen untereinander ausmachen, aber wenn du den eindruck hast das sophie noch sehr unsicher ist würde ich ihr zeit geben.
Im ein oder anderen, seltenen Fall mag’ eine ordentliche Rauferei die Rollenverteilung klären, bei den meisten Fällen würde ich das inzwischen eher nicht erwarten ::?. Seit dem Einzug unseres Seniors bin ich überzeugt, dass sich wirklich dominante Tiere ganz anders Geltung verschaffen als durch Raufereien. Die müssen sich auf so was erst gar nicht einlassen, die verschaffen sich diffiziler Respekt bei den anderen. Da kommen Anstarren, Zugang zum Klo verweigern, Besetzung von günstigen Positionen ect. zum Einsatz. Bei prügelnden Katzen vermute ich inzwischen viel eher große Ängste, u. U. auch auf beiden Seiten. Und da ist meiner Meinung ein gelassener, gut beobachtender und vermittelnder Halter gefragt, statt einer hopp-la-hopp Zwangsvergesellschaftung, die alle Beteiligten unter Druck setzt.

Draußen-Katzen gehen idR. seeehr langsam und vorsichtig aufeinander zu. Bis zum ersten körperlichen Kontakt kann es Wochen dauern. Keine kann sich nämlich eine ernsthafte Verletzung erlauben. Es könnte ihr Tod sein, wegen einer Verletzung nicht mehr Jagen zu können :(. Ausgenommen mal potente Kater (Recht zur Fortpflanzung, Revierschutz) oder kittenführende Kätzinnen (Schutz der Jungen). Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum wir Zweibeiner dann immer wieder meinen, bei unseren Wohnungskatzen derart beschleunigt vorgehen zu müssen ::? ?
 

Gialwa

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Ich bin fertig mit den Nerven :cry: :cry: :cry:

Hab heute Nacht versucht die drei zu trennen, d.h. Sophie im Wohnzimmer und Tom und Jerry in der restlichen Wohnung. Hab so gut wie gar nicht geschlafen, Tom saß ausdauernd vor der Wohnzimmertür und hat sich die Seele aus dem Leib geschrien. Da er Türen aufmachen kann haben wir die Klinke hochgestellt, aber das hat ihn nicht davon abgehalten es doch zu versuchen => Schreien + Poltern. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es irgendwann nicht mehr ausgehalten habe. Jetzt sitzt er wieder vor ihrem Versteck...

Dazu kommt jetzt, dass ich ab morgen auf jeden Fall wieder arbeiten muss ::?
 

Munkel

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Gialwa, dass Du Sophie in ihrem Kot fandest, dass die Kater sie vom Klo fernhalten, zuerst Jerry und jetzt Tom sie prügeln, klingt schon ziemlich übel. Einkoten oder –pinkeln ist ein lauter Alarm eines ansonsten so reinlichen Tieres. Es mag zum Teil daran liegen, dass Kater wilder spielen, das Mädel erschrickt, unsicherer wird und damit die Aktionen der Kater weiter provoziert. Schwach erscheinende Katzen werden in Gruppen leider öfters gemobbt. Für eine Klärung der Rangordnung würde ich persönlich das jedenfalls nicht mehr halten.

Ich würde sie morgen trennen, egal wie. Meist beruhigen sich die Tiere, wenn der Halter außer Haus ist und man findet sie dann in ihren Räumen schlafend vor bei Rückkehr. Dann würde ich mich zügig an eine Verhaltenstherapeutin für Katzen wenden, zumal Du an Arbeitstagen ja nicht mehr regulierend einschreiten kannst. Es klingt übel für die Kleine, davon kann sie auf längere Sicht anhaltende Ängste abbekommen.

Die Therapeutin kann Dir sagen, welche Möglichkeiten Du hast und hilft Dir damit auch, selbst wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen. Deine fertigen Nerven können sich nämlich nur zu schnell auch auf die Katzen übertragen.
 
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Gialwa

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Das hab ich schon getan. Seit heute morgen ist hier Einzelhaltung. Ich hab auch schon mit meiner TÄ telefoniert und Charakterbeschreibungen angefertigt. Heute Abend werde ich mit ihr besprechen wie es weiter geht.

Mein momentaner Plan sieht wie folgt aus:
Bis nächste Woche bleiben sie getrennt und Feliway und BB bekommen Zeit in Ruhe auf die Katzis einzuwirken. Dann versuch ich das Spielchen von vorne und hoffe, dass sich wenigstens ein Schritt nach vorne abzeichnet. Wir haben überlegt, dass wir dem ganzen bis zum 1. März Zeit geben, wenn bis dann keine Besserung in Sicht ist, werden wir Sophie schweren Herzens ein neues Zuhause suchen. Wahrscheinlich werde ich aber vorher schon anfangen zu suchen und mich heute Nachmittag mit der Züchterin in Verbindung setzen. Wenn sich in den nächsten Wochen jemand in nicht allzu weiter Entfernung für die Maus findet, bei dem gewährleistet ist, dass er völlig soziale Katzen hat (d.h. jede Vergesellschaftung bis dato gut verlaufen ist) gebe ich sie vielleicht auch früher ab, denn bevor das hier nur grauenvoller Stress für die Kleine ist, ist ein weiterer Umzug mit Sicherheit das geringere Übel.
 

Munkel

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Das hab ich schon getan. Seit heute morgen ist hier Einzelhaltung. Ich hab auch schon mit meiner TÄ telefoniert und Charakterbeschreibungen angefertigt. Heute Abend werde ich mit ihr besprechen wie es weiter geht.
Das ist prima, wenn Jemand von außen drauf schaut und Du dich besprechen kannst :lol:. Alleine das hat mir damals richtig gut getan mit den blankliegenden Nerven. Sich auch selbst Zeit und Luft zum Durchatmen zu verschaffen durch das Separieren, fand ich auch sehr wichtig. Geht’s Dir auch so .. ich kam mir zeitweise völlig orientierungs- und hilflos vor mit der Zusammenführerei ?
Mein momentaner Plan sieht wie folgt aus:
Bis nächste Woche bleiben sie getrennt und Feliway und BB bekommen Zeit in Ruhe auf die Katzis einzuwirken. Dann versuch ich das Spielchen von vorne und hoffe, dass sich wenigstens ein Schritt nach vorne abzeichnet. Wir haben überlegt, dass wir dem ganzen bis zum 1. März Zeit geben, wenn bis dann keine Besserung in Sicht ist, werden wir Sophie schweren Herzens ein neues Zuhause suchen.
Das ist doch ein guter Plan ::bg. Als ich Unserem Fundkater einen Abgabetermin vorgesetzt hatte, hat er sich seltsamerweise plötzlich besonnen ::?. Auf jeden Fall hat mich die Alternative im Rücken enorm beruhigt. Ich vermute fast, dass evtl. auch die innere Ruhe von uns Zweibeinern steigt, wenn so eine Abgabe-Entscheidung erst getroffen ist ? Und sich die dann auf die Tiere überträgt ? Jedenfalls ist unser Timo doch geblieben :wink: … und das ganz kurz vor Ladenschluß.

Daß es bei Dir genauso gut ausgeht Birgit, das wünsch’ ich Dir ::w
 

Gwion

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Klingt sehr vernünftig. Die Maus kann sich erholen, mal durchatmen und zur Ruhe kommen. Für die Katze ist das eine Erholung, auch wenn wir Menschen vielleicht ein schlechtes Gewissen haben.

Die BB brauchen einige Zeit um zu wirken, vielleicht mußt Du auch mehrere Mischungen probieren.

Das ist prima, wenn Jemand von außen drauf schaut und Du dich besprechen kannst :lol:. Alleine das hat mir damals richtig gut getan mit den blankliegenden Nerven. Sich auch selbst Zeit und Luft zum Durchatmen zu verschaffen durch das Separieren, fand ich auch sehr wichtig.

Dem kann ich nur zustimmen.

Auf jeden Fall hat mich die Alternative im Rücken enorm beruhigt. Ich vermute fast, dass evtl. auch die innere Ruhe von uns Zweibeinern steigt, wenn so eine Abgabe-Entscheidung erst getroffen ist ? Und sich die dann auf die Tiere überträgt ?
Ich bin mir sogar sehr sicher, daß es so ist. :)

Gialwa, wenn zwischendurch mal wieder die Nerven blankliegen oder Dir einfach nach jammern zumute ist - komm hier rein, schütte Dein Herz aus. Das hilft auch sehr. :)
 

Gialwa

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Geht’s Dir auch so .. ich kam mir zeitweise völlig orientierungs- und hilflos vor mit der Zusammenführerei ?
Ja und wie! Ich weiß einfach nicht was das beste für die drei ist. Fühl mich dabei so egoistisch... Andersrum wärs für meine beiden so prima wenn sie sich aneinander gewöhnen. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass einer von den beiden, wenn mal was passiert, alleine glücklich wäre. Aber vielleicht war es trotzdem die falsche Entscheidung mit Nr.3. Hab ein tierisch schlechtes Gewissen, aber auch meine Examensarbeit muss weitergehen und leider verstehen Außenstehende nicht, dass wegen KATZEN so einen Aufstand macht (das kennt hier wahrscheinlich auch jeder)

@Munkel:
Wie lange hat das denn bei euch gedauert? Gabs da auch richtig Schläge?
 

med

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ich bin zwar nicht munkel aber mir kommt das auch recht bekannt vor.
wenns kracht denkt sich wohl jeder: "wie bin ich nur auf diese saublöde idee gekommen? warum hab ich nicht alles so gelassen wie es war?"
mach dir keine vorwürfe. niemand kann vorher sagen wie es laufen wird. es gibt viele theorien und spekulationen wie man vorab feststellen kann ob es funktionieren wird, aber wissen tut es keiner.

mit etwas abstand sieht man das GsD wieder anders. eine fauchfreie zusammenführung hatte ich erst einmal. das ist 14 jahre her und die katze wurde, als ich sie aus der box lies, rollig. der kastrierte kater war derartig perplex, das er sogar aufs fauchen vergessen hat ::bg

bei allen anderen gab es fauchen, spucken und knurren. heute verstehen sie sich sehr gut und ich finde die gruppe harmonisch. sie putzen sich gegenseitig das köpfen und schlafen gerne im selben raum.

die iron lady ist jetzt erst 4 monate da und nach ihrem heftigen einstand ist es immer besser geworden. die mädels verstehen sich mittlerweile gut. köpfchen geputzt wird zwar noch nicht, aber sie ist erst 4 jahre :wink:. in ein paar jahren wird sie fällig sein ::bg .
mit dem kater wird es noch dauern, aber ich sehe jeden tag einen kleinen fortschritt. ich weiss nicht ob katzen wirklich nachtragend sein können, aber es sieht für mich so aus. die iron lady hat ihm nämlich ein kastrationsohr verpasst :( . mittlerweile verhält sie sich recht harmlos, aber er faucht und knurrt sobald sie ihn ansieht. es wird aber jeden tag besser!
wenn sie mal auf ihn ansetzt, bringt er sich zwar in sicherheit, aber nach ein paar minuten ist er wieder da. vor ein paar tagen hat er ihr zum ersten mal futter vor der nase weggeklaut *freu*

manchmal gibt es auch rückschritte, aber man darf das nicht zu negativ sehen. auf jede aktion erfolgt eben eine reaktion und manchmal sind dinge, die für uns menschen übel aussehen, gar nicht schimm. mein kater hat zb zuerst hat angefangen die wände zu markieren und jetzt hat er sich den perserteppich vorgenommen *seufz*
das riecht zwar nicht sehr gut, aber im prinzip kein schlechtes zeichen. er macht es nicht aus angst oder weil er nicht aufs klo kann (hab ihn ja dabei beobachtet) sondern um sein revier zu markieren. ich bin davon überzeugt wenn die iron lady nicht ausgebrochen wäre und ihn so übel verprügelt hätte, würden sich die beiden schon längst verstehen. jetzt dauert es eben länger - aber es wird ::w

bitte verstehe mich nicht falsch, ich glaube nicht das es immer ein happyend gibt - aber meistens.
wenn ich es richtig verstanden habe ist es bei dir so, dass die jungs auf das mädel los gehen und sie sich nicht wehrt sondern angst hat. das ist für dich sicher schlimm :( ABER es scheint ja nicht so zu sein, dass sie sich hassen. wart mal ab was die separierung bewirkt :wink: wenn sie ein bisschen mehr selbstsicherheit gewinnt und die jungs ein wenig ruhiger werden, sollte das doch noch klappen :wink:

schau dir mal diesen thread an https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=116365 ev wäre das auch eine option für die erste zeit. bei mir hat es geholfen :-)

lg med
 
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Munkel

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Wie lange hat das denn bei euch gedauert? Gabs da auch richtig Schläge?
Knapp 6 Monate, so gesehen laß’ es Dir einen großen Trost sein ::knuddel.

Nach 5,5 Wochen ganz normaler Zusammenführung hat es bei uns gescheppert, sobald der Fundkater auch selbständig Freigang hatte. Da hab’ ich vielleicht fassungslos geschaut 8O. Es setze im Vorbeigehen und von hinten hinterhältige Schläge, aber richtig wild war das nicht. Also keine ernsthafte Verletzungsgefahr, vor der Rolle auf dem Boden konnte ich immer einschreiten. Aber unser großes Sensibelchen Lou wurde richtig gemobbt, der hat sich nur noch Bauch am Boden vorwärts bewegt. Diese sichtbare Unsicherheit hat den Rabauken dann anscheinend noch mehr angestachelt.

Dabei war Timo gar kein dominanter Aggressor. Nachdem mir mitfühlende Foris und die Verhaltenstherapeutin die betriebsblinden Augen geöffnet hatten :oops:, stellte sich das bei ihm als pure Angstaggression dar. Nichtsdestotrotz … Lou war völlig durch den Wind, hab’ mich täglich recht verzweifelt gefragt, wie lange ich ihm das noch zumuten kann. Der bekam dann gaanz viel Zuwendung nur für sich vom Herrle, während ich ihm den Stänkerer spielend vom Leibe hielt :wink:. Timo und Lou saßen nach Vorfällen immer wieder abwechselnd separiert im selben Zimmer. Das schien die sichtbar zu beruhigen, während mir das anfangs ein sehr schlechtes Gewissen beschwerte.

Lou hat noch heute seine Spiel-, Schmuse- und Leckerlie-Rituale, das tut den Sensibelchen sowieso gut. Tja, und anscheinend gut aufgebaut, hat sich der geduckt-Läufer nach Wochen draußen (außerhalb meiner Reichweite) nur einmal richtig gewehrt. Obwohl da Federn flogen, war ich richtig stolz auf ihn. Seit dem beherrscht das Sensibelchen wieder den aufrechten Gang :lol:, Timo hat sich eingeordnet. Und der beinahe mit ihm eingezogene 14-jährige Senior hatte inzwischen still und leise das Regiment übernommen ::bg.
schau dir mal diesen thread an https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=116365 ev wäre das auch eine option für die erste zeit. bei mir hat es geholfen :-) .
Wir hatten eine dezente Gitterbox ca. 100 x 120 cm romantisch mitten im Wohnzimmer. Der Aggressor sollte rein, der gemobbte Kater hat’s als Zuflucht genutzt :roll:. Geholfen hats jedenfalls.
 

med

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die gittertüre hat, aus meiner sicht, den vorteil dass sich die katzen aneinander gewöhnen können, ohne schlimme erfahrungen zu machen.
passieren kann ihnen nichts, sie können sich jederzeit in den toten winkel zurückziehen ;-)
es kann sich jede katze selbst aussuchen ob sie mit anderen kontakt will oder nicht. sie riechen und sehen das verhalten der anderen katzen und lernen es zu interpretieren.

gegen ende der separierung hab ich dann auch am gitter gefüttert. die iron lady dahinter und das pfotelbrett für die anderen davor. alle haben genug bekommen und niemanden ist was passiert ::bg . das finde ich eine positive lernerfahrung :-)

lg med
 

Eleven29

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Wie viel Prügel ist zu vertreten bei Mutter & Tochter?

Hallo liebe Katzenforis,

wir nutzen mal auch dieses Forumsthema für uns, da wir auch unsicher sind, ob ich beim "Rangkampf" eingreifen soll, oder nicht:
Ist es gerechtfertigt beim Kampf zw. Mutter und Tochter einzugreifen? Uns wurde gesagt, dass wir uns bei den Rangkämpfen nicht einmischen sollen. Aber wenn wir mitbekommen, wie unsere Ebby (Mutter) die kleine Nele (Tochter) in die Mangel nimmt, muss ich mich zusammenreißen nicht einzuschreiten. Die Kleine schreit dann etwas und liegt unter ihr. Oft schafft die Kleine sich loszureißen und zu verstecken. Aber falls Sie es nicht schafft, sollen wir einschreiten? Ziehen wir uns vielleicht nicht dabei den Unmut der Großen? Wie sollten wir einschreiten und auf was müssen wir achten?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Viele Grüße,
Ebby&Nele_online
 
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