Wie teuer sind BKH Kitten & sollte man auch ohne Papiere

Diskutiere Wie teuer sind BKH Kitten & sollte man auch ohne Papiere im Katzenzucht Forum im Bereich Katzenaufzucht und Zucht; Hallo, wir haben uns erstmals entschlossen, vielleicht irgendwann oder auch bald ein kleines BKH Kitten zu kaufen. Nur weiß ich leider nicht...

AstaLenny

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Hallo,

wir haben uns erstmals entschlossen, vielleicht irgendwann oder auch bald ein kleines BKH Kitten zu kaufen.
Nur weiß ich leider nicht,
wie das bei Rassekatzen ist. Kann man die auch ohne Papiere kaufen oder sind das denn kleine Tierchen, die viell. Krankheiten schon mit sich bringen (haben leider traurige Erfahrungen machen müssen) und warum haben die keinen Stammbaum.
Und wie teuer sind so im Durchschnitt diese süßen Katzen?
Und noch etwas: Was macht BKH´s eigentlich eigen? Was ist ihr besonderes charakterliches Merkmal?:?

Danke!
 
25.08.2003
#1

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Gast

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Silberling

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Hallo,

da ich selbst zwei BKH Silbertabby-Katerchen habe und mich vor der Anschaffung viel mit dem Thema beschäftigt habe, kann ich Dir vielleicht etwas dazu sagen.

Preis
Das kommt auf die Farbe an. Blaue Briten sind etwas günstiger, weil es mehr Zuchten gibt, als Tabby-Katzen etwa. Im norddeutschen Raum zudem etwas günstiger als im süddeutschen. Als Richtwert muss man so 600-700 Euro rechnen, eine Züchterin bei uns in Bayern nimmt für jede Farbe 750.-

Papiere
Darauf solltest Du unbedingt schauen, nur Katzen aus einer Schwarzzucht werden ohne Papiere verkauft...und das hat meistens einen traurigen Grund: zuviel Würfe, Krankheiten, mangelnde Gesundheitsvorsorge usw. Der Stammbauch kostet den Züchter nicht viel, wer nichts zu verbergen hat und eine ordentliche Zucht führt, hat nur Katzen mit Papieren.

Charakter
Zunächst: jede Katze ist individuell und solche Wesensbeschreibungensind allenfalls grobe Angaben. Aber grundsätzlich sind Briten eher ruhige, tolerante, sehr friedfertige Hausgenossen, die sich problemlos mit Tieren und Kindern anfreunden. Sie sollten deshalb nicht einzeln gehalten werden. Als junge Kätzchen sind sie so temperamentvoll wie alle Katzen, dann werden sie ruhiger. Einen Briten bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Die Intelligenz ist beachtlich, man spricht oft von der Hunde-Katze, denn sie sind sehr lernfähig. Tabbyvarianten sind aber meist lebhafer, Silbertabbys oft sensibler als blaue Katzen. Übrigens hält sich der Freiheitsdrang bei BKH's inGrenzen, so dass sie gut in der Wohnung gehalten werden können.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.
 

Mel

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Ich wollt mich jetzt nicht grossartig dazu äussern weil ich da eh eine etwas andere Ansicht habe, aber es gibt auch sehr sehr viele Züchter wo die Kitten Papiere haben und dann aber von irgendwelchen Verbänden wo eigentlich auf gar nichts geachtet wird!
Habe genau so einen Fall nämlich in der Bekanntschaft. Sie hat BKH mit Papieren, macht dies hauptsächlich des Geldes wegen, ist extra in einen Verband eingetreten wo sie nur den Zwingernamen schützen mußte und das wars! Sie bekommt dann die Papiere für die Kitten ohne das jemals jemand die Elterntiere gesehen hat, geschweige denn den Züchter usw usw...
Sorry, aber das die Kitten Papiere haben heißt weder das sie aus KONTROLLIERTER Zucht kommen, noch das sie gesund ist!!

Wenn ich also eine "Zucht" sehe wo einfach alles stimmt, die Kitten nur keine Papiere haben weil der Besizter vielleicht nicht auf Ausstellungen gehen will oder was weiß ich warum, dann ist es ok für mich!
Man muß es individuell entscheiden!

Keine Papiere heißt nicht gleich kranke Tiere!!

Gruß Mel
 

Silberling

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Hallo,

das Thema hatten wir schon oft, Stammbaum ja oder nein. Natürlich garantiert ein Stammbaum nicht für alles, ohne Stammbaum allerdings kann man weder Inzuchten nachvollziehen, noch ist ausgeschlossen, dass Linien mit rassespezifischen Erbkrankheiten vorkommen, auch nicht, dass die begrenzte Zahl von Würfen eingehalten wird und die Katze nicht als Gebärmaschine missbraucht wird.

Das bedeutete ganz einfach, dass ein seriöser Züchter, dem das Wohl der Tiere und sein Zuchtziel wichtig sind, immer ein Stammbaum für seine Katzen hat - ganz definitiv.

Wenn ich also eine "Zucht" sehe wo einfach alles stimmt, die Kitten nur keine Papiere haben weil der Besizter vielleicht nicht auf Ausstellungen gehen will oder was weiß ich warum, dann ist es ok für mich!
Papiere haben nichts damit zu tun, ob ein Züchter auf Ausstellungen geht. Er stellt damit nur klar, dass er nichts zu verbergen hat. Der Stammbaum kostet kaum was - aus welchem Grund soll man die Abstammung verschleiern?

Keine Papiere heißt nicht gleich kranke Tiere!!
Nicht unbedingt, aber ohne Papiere kann man nichts, gar nichts, nachvollziehen.

Ich denke, es ist einfach nicht richtig, jemandem zu raten, eine Rassekatzen ohne Stammbaum zu kaufen. Es spricht nichts dafür. Außer, dass man die Katze im Sack kauft.

Ich kann nur betonen: ein guter Züchter legt immensen Wert auf den Stammbaum. Das heißt nicht, dass der Stammbaum einen guten Züchter ausmacht - aber ein guter Züchter verkauft nur Katzen mit Stammbaum.
 

Mel

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Tja, dann sollte man wohl eher fragen:
woran erkenne ich einen GUTEN Züchter?!

Denn genau DAS will ich damit sagen...Papiere heißt nicht das es ein guter Züchter ist!

Wie gesagt...ich sehe selbst wie da rumgefuscht wird und das gibt es bei ALLEM wo es um Geld geht!
Und ich denke es ist für einen Laien verdammt schwer rauszufinden was eine wirklich gute Zucht ist!

In Euren Augen ist es vielleicht eine Schande ein Tier ohne Papiere zu verkaufen, aber deshalb sind sie nicht alle schlecht und die Kitten nicht zum Tode verurteilt!
Für manch einen ist es nunmal auch eine Frage des Geldes...und ich denke es kann sich nicht jeder mal lockere 500-800 Euro aus den Rippen ziehen.
Aber das ist ein anderes Thema...

Gruß Mel
 

Silberling

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Eines würde ich gerne dazufügen: ich selbst züchte nicht, evtl. können die Experten, die sich in der Zucht auskennen, z. B. russian und Iris, auch noch mal genau erklären, warum man auf keinen Fall ohne Papiere kaufen soll.
 

Silberling

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In Euren Augen ist es vielleicht eine Schande ein Tier ohne Papiere zu verkaufen, aber deshalb sind sie nicht alle schlecht und die Kitten nicht zum Tode verurteilt!
Wie kommst Du denn bitte darauf? Kein Tier ist weniger Wert, damit hat doch der Stammbaum nichts zu tun, Du missverstehst das völlig.
Aber jemand, der sich Züchter nennt, soll die Zucht vernünftig führen, nichts verheimlichen und sich einen Stammbaum ausstellen lassen. Kannst du erklären, warum er es nicht tun soll? 8O

Sorry, Mel, aber die 500.- für ein Kitten haben doch rein nix mit dem Stammbaum zu tun...

Verwunderte Grüße...
 

Mel

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Ich denke es ist einfach eine Ansichtssache...
die Sache mit dem Endlosthema und deshalb wollt ich mich eigentlich auch nicht dazu äussern :roll:

Mel
 

Silberling

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Eigentlich ist es keine Ansichtssache....finde ich, sorry. Übrigens, niemand wird gezwungen, sich eine Katze zu kaufen und dafür die 500-700.- auszugegen. Ich denke, es gibt auch andere Möglichkeiten, an eine Katze zu kommen.

Was doch klar sein sollte: der Preis einer Rassekatze hat Null mit dem Stammbaum zu tun. Und ich finde, jeder der sich für eine Rassekatze interessiert, sollte das wissen.
 

Mel

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Der Preis hat indirekt was mit dem Stammbaum zu tun, denn haben die Kitten keinen würden die Züchter natürlich auch nicht diese Preise dafür bekommen.
Klar, der Stammbaum kostet einen Züchter nicht viel, aber es ist doch auch klar das ein Stammbaum diese Preise rechtfertigt.
Jemand der ohne Papiere züchtet und genauso viel Energie und Geld in seine Kitten und Zuchttiere steckt hat die gleichen Ausgaben (fast natürlich nur), bekommt für die Kitten aber weniger Geld. Wenn jemand das so macht sage ich eher "Hut ab" denn der macht es wohl wirklich aus einem anderen Grund als des Geldes wegen.

Versteht mich nicht falsch...ich plädiere weder dafür das man sich Katzen ohne Papiere kaufen soll noch vertete ich die Meinung das alle Katzen die keine Papiere haben schlecht und krank sind!

Mel
 

Silberling

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Hallo Mel,

ganz sicher will ich hier auch keinen Zwist. :wink:

Aber nochmal:
Jemand der ohne Papiere züchtet und genauso viel Energie und Geld in seine Kitten und Zuchttiere steckt
Aber was hindert ihn dann dran, sich Papiere ausstellen zu lassen? Was? Da lässt er sich halt für die paar Euro einen Stammbaum ausstellen und kann guten Gewissens Fragen nach der Herkunft beantworten. Warum soll er das nicht tun? Ich verstehe es einfach nicht...
 

Mel

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nein ich meine nicht das jemand der eine Katze mit Papieren hat und einen Kater mit Papieren zum decken nimmt sich für die Kitten keine Papiere ausstellen läßt.
Ich meine jetzt z.B. jemanden der vielleicht sogar mal eine Katze ohne Papiere gekauft hat und mit ihr mal einen Wurf machen will oder so.
Also ich denke es gibt wirklich KEINEN guten Grund dafür das wenn die Elternteile Papiere haben das die Kitten dann keine haben!!

Ich habe jetzt halt auch einen Wurf gemacht praktisch mit Mischlingen und ich finde es nicht schlimm! Ich gebe mir unendlich viel Mühe mit den Kleinen, sowohl was die Aufzucht, die Gesundheit und auch die neuen Besitzer angeht. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß!

Vielleicht kommt ja auch mal eine mit Papieren zu uns...schauen wir mal, aber ich werde mich nicht vergraben nur weil ich einen Wurf ohne Papiere gemacht habe.

Gruß Mel
 

Lilly

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Hallo AstaLenny,

eine BKH ohne Papiere läßt sich ab ungefähr 300 Euro bis 450 Euro finden. Die BKH ist eine Moderasse, bedingt durch die Werbung.

Darum sind in den letzten Jahren sehr viele neue Zwinger entstanden, und inzwischen ist das Angebot sehr groß. Es gibt Ausnahmen wie die Silver-Tabby, die zwar auch sehr gefragt ist, aber sich zum Glück nicht einfach so "produzieren" läßt. Die Preise der Whiskas-Katzen liegen erheblich höher.

Zum Thema Stammbaum - ich persönlich würde keine Katze ohne Stammbaum kaufen. Das liegt auch daran, daß ich selber in einem Verein bin und weiß, daß die Vereine eine Zucht auch kontrollieren, das setze ich bei einem renommierten Verein voraus.
Hier ein Auszug aus dem Verein, in dem wir Mitglied sind:

http://www.dekzv.de/zuchtric.htm

Dort läßt sich nachlesen, wie streng die Vereine mit Züchtern umgehen, zu Recht. Es geht für mich bei einem Stammbaum einer Katze nicht um die Gesundheit, das sehe ich anders als Mel. Mir geht es um die Kontrolle einer Zucht, besonders um die Kontrolle der Verwandtenverpaarungen, die durchaus auch erlaubt ist. Ohne Stammbaum allerdings kann ein "Züchter" immer wieder diese Verpaarungen unkontrolliert durchführen, und das kann unter Umständen genetische Defekte verstärken.

Ein "Züchter" verpaart Vater und Kind, Vater und Enkelkind, Vater und Urenkel, Urenkel mit der Mutter usw. Ich weiß, blöd formuliert.
Bei diesen Verpaarungen gibt es kein Zuchtziel, es geht einfach um die Vermehrung und auch darum, schnell ein paar Euro zu verdienen.

Tiere, die zur Zucht eingesetzt werden, sollten auch bewertet werden, z.B. auf einer Ausstellung. Angenommen, ein Züchter verpaart Katzen mit Knickschwanz (die bei einer Bewertung als zuchtuntauglich eingeschätzt werden würden), bekommen die Kitten, wenn auch nicht in der nächsten Generation, irgendwann wieder einen Knickschwanz. Gut, wenn man nicht züchten möchte, ist es egal, aber nicht wenige Leute, die eine Katze ohne Papiere und Beurteilung kaufen, lassen diese wieder verpaaren - und so zieht sich das durch endlos viele Generationen. Natürlich schützen Papiere nicht vor Krankheiten.

Bei Katzen, die ohne Stammbaum verkauft werden, habe ich immer im Hinterkopf, daß deren Katzenmutter zu mehrmaligen Geburten im Jahr (jedenfalls mehr, als alle 24 Monate höchstens 3 Würfe) mißbraucht werden könnte.. Das möchte ich wirklich nicht pauschalisieren, aber die Gefahr bei den Schwarzzuchten besteht, die Katzen werden als "Gebärmaschine" eingesetzt, um Geld zu verdienen. Oft sind noch nicht mal alle Impfungen erfolgt, daß wird dem Käufer dann selber überlassen....

Uff, ein Roman :)

Zum Charakter hat Dir Silberling ja schon einiges geschrieben.

Liebe Grüße,
Iris
 

Frank O.

Gast
Hallo...

hätte auch mal eine Frage zu Stammbäumen!

Wir haben zwei reinrassige Norweger mit Papieren!

Sind aber keine Züchter! Haben jetzt aber von den beiden Nachwuchs.

Muss ich in einen Verein eintreten, nur um Papiere für die kleinen zu bekommen?

Oder genügt es irgendwo die Stammbäume der Elterntiere vorzuzeigen, um Stammbäume für die kleinen zu bekommen? Bei der TÄ oder so?

Sorry, ist vielleicht doof, aber wir sind eben keine Züchter und haben davon keine Ahnung!

LG Frank
 

Silverbell

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Hi,

um nochmal auf den Charakter von BKH zurück zukommen. In der aktuellen Geliebten Katze ist ein Portrait von BKH's. Nicht viel aber immerhin schon ein Ansatz.

LG
 
megabytia

megabytia

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Servus @ll Katzenfreunde!

Von mir gesehen nur soviel: Einen guten Züchter erkenne ich, in dem ich ihn mehrmals besuche und mir alles genau anschauen kann. Jeder seriöser Züchter wird stolz die Umgebung (mit allem Drumherum) herzeigen, in der seine Katzen leben. Ein seriöser Züchter ist herzlich und informiert sich im Gegenzug auch genau, wohin seine Kitten kommen werden. Etc. etc.....
Die Züchterin meiner beiden Süßen habe ich 3 oder 4x besucht und auch heute haben wir noch Kontakt miteinander. Ich kann sie immer wieder anrufen (oder sie ruft zu einem Plauscherl an), sie ev. um Rat fragen und es ist klar, dass ich sie von der Entwicklung meiner Beiden auf dem Laufenden halte :D .
 

Mel

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@Lilly

ich finde man sollte auch etwas kritisch schauen was das für Verbände sind wo der jeweilige Züchter Mitglied ist.
Wie gesagt...es gibt halt Vereine die wirklich sehr genau darauf schauen was ihre Mitglieder so "treiben" (mir fällt jetzt kein anderes Wort ein) :wink:
Und dann gibt es halt Vereine die eigentlich gar nichts wissen. Und das ist halt auch der Fall bei einer Bekannten. Ich meine, sie ist extra in so einen Verein eingetreten um halt nicht weiter kontrolliert zu werden!
Und genau dem stehe ich dann so kritisch gegenüber. Man weiß also nicht wirklich ob ein Tier das Papiere hat aus einer kontrollierten Zucht kommt.

Gruß Mel
 

Lilly

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Hallo Mel,

gerade habe ich mit einem Vorstandsmitglied des DEKZV telefoniert, eine Richterin, die Langhaarkatzen richtet, konnte meine Fragen alle beantworten. Der DEKZV ist der älteste und größte Verein in Deutschland.

Du hast Recht, es ist erschreckend, wie manche Vereine arbeiten. Es gibt ca. 60 Vereine in Deutschland. Diese benötigen nur 7 Mitglieder, um sich "selber zu wählen". Darunter sind tatsächlich Vereine, die nie auf eine Bewertung oder Ausstellung Wert legen, die 7 Mitglieder sind häufig "eine Familie". Wenn dann allerdings Probleme innerhalb der Zucht auftauchen, werden gerne größere Vereine "angesteuert", um sich abzusichern. Das wird von den Zuchtausschüssen allerdings strengstens kontrolliert, also mein Beispiel, der Knickschwanz, hätte keine Chance zur weiteren Verpaarung.

Das war für mich neu, bislang dachte ich, daß die Vereine genauso rigoros mit der Zucht umgehen wie der DEKZV. (Das soll jetzt keine Werbung sein, aber diese Richtlinien und Maßstäbe sind für mich nachvollziehbar und ich dachte auch, "beinahe" mit Ausnahmen, allgemeingültig)

Was kann man da als Laie tun? Sich vorher über den Verein informieren (auch wenn nur 20 bis 25 von den 60 nicht wirklich seriös arbeiten, ist das immer noch viel zu viel) macht wahrscheinlich kaum jemand. Das ist für mich gerade eine erschreckende Erkenntnis. Ich könnte hier mit Freunden einen neuen Verein eröffnen und wilde Verpaarungen aller möglichen Rassen durchführen - Zuchtziel gleich null. Trotzdem glaube ich einfach an die ca. 30 seriösen Vereine, die Ausstellungen organisieren, die Tiere bewerten usw. Wenn ein Käufer einer Katze aus diesen "25" Vereinen seine Tiere richtig bewerten lassen möchte, egal ob EC oder GIC, hat er einfach keine Chance, diese Tiere sind nicht nicht wirklich anerkannt.

Wahrscheinlich hat Deine Bekannte so einen Verein gegründet oder ist so einem Verein beigetreten, jetzt verstehe ich Deine Bedenken. Aber die Regel ist das nicht, zum Glück!

Liebe Grüße,
Iris
 

Mel

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Hallo Lilly,

ja genau das meine ich!! :lol:

Ich habe mich vor einer Weile etwas mehr mit dem Thema Zucht beschäftigt und somit auch mit den verschiedensten Vereinen und da gab es eine Menge Vereine die mir sehr gut gefallen haben weil sie strenge Richtlinien haben. So sollte es halt in einem Verein auch sein wenn man über ihn dann auch die Papiere bezieht.

Ich weiß leider nicht den Namen des Vereins meiner Bekannten, aber ich werd mich mal schlau machen.

Gruß Mel
 

russian

Gast
Hallo Frank,

Stammbäume werden nur von einem Verein ausgestellt. Wenn Du also kein Vereinsmitglied bist, werden Deine Kitten nirgendwo anders einen Stammbaum erhalten können, auch wenn die Elterntiere diesen haben.


@all,

Agnes meint ich könne vielleicht erklären warum man besser nur Tiere mit Papieren kaufen sollte. Nun, daß habe ich bereits in mehreren Postings getan, aber vielleicht kann ich es einmal anders und kürzer fassen. Eine Rassekatze hat ihren Preis, und der wird am wenigsten durch die Papiere bestimmt, sondern durch die sorgfältige Aufzucht und Pflege aller Tiere in der Cattery. Diese Sorgfalt zur der nun einmal auch viel Verantwortung und Kenntnis gehört, findet man fast nur bei Züchtern, die einem Verein angeschlossen sind.
Wer also unbedingt eine Rassekatze haben möchte, sollte diesen Preis akzeptieren, und nicht darum feilschen. Man kann auch sparen, wenn die Summe zu hoch erscheint, ich habe es ebenfalls getan. Ich halte eine Vereinszugehörigkeit aus verschiedensten Gründen für erforderlich, wenn man Katzen züchten will, und werde keine Empfehlung für den Kauf einer Rassekatze ohne Papiere aussprechen, weil ich zuviel negative Folgen kennengelernt habe.
Ich würde dann höchstens auf Liebertiere, Kastraten oder die Rassekatzen hinweisen, die leider auch gelegentlich in einem TH zu finden sind.

Viele Grüße
Russian
 
Thema:

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