Wie fühlt ihr euch beim Tierarztbesuch?

  • Ersteller des Themas sunny1234
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sunny1234

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Hallo :)
Ich wollte mal fragen wie ihr euch so fühlt, wenn ihr zum Tierarzt müsst.Meine Katze ist schon recht
alt und wir haben schon den ein oder anderen Tierarztmarathon hinter uns..Und jedes Mal aufs Neue bricht es mir das Herz sie so verängstigt maunzend in der Box zu sehen.Geht es euch auch so, dass ihr manchmal kurz davor seid die ein oder andere Träne zu vergießen, oder könnt ihr davon mehr Abstand nehmen?
Danke schonmal für eure Antworten!
 
mortikater

mortikater

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Mich nimmt das auch sehr mit, wenn eine Katze vor Angst zittert, aber es geht ja nun mal nicht anders.

Ich lasse meine Katzen einmal jährlich durchchecken, wenn sonst nichts ist, bei den älteren jährliche Blutbilder machen. Aber selbst die jüngeren (4) mussten schon aufwendige Zahnsanierungen über sich ergehen lassen.

Der Stress bei meinem TA ist eher klein, nur Katzen als Patienten, guter TA, gute Helferinnen, jeder Griff sitzt und alle sind sehr freundlich mit den Katzen.

Ich finde eigentlich auch, dass selbst meine "Oberschisser", Lotta zittert echt wie Espenlaub, so einen Besuch sehr gut verkraften. Nach einem Tag ist alles vergessen. Das spricht ja dann dafür, dass die Angst größer war als das Erlebte.
 
Julchen94

Julchen94

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Ming ist 18 Jahre alt und legt sich beim Tierarzt auf den Rücken ,damit er ihr den Bauch kraulen kann. Abhören ist bei der Schnurrerei äußerst schwierig.::bg
Ihr ist das völlig egal, hauptsache sie wird gekrault.
Wenn ich aber zuhause entflohe oder eine Wurmkur eingebe oder es mal wage, sie zu wiegen, dann ist sie sehr entrüstet und auch nachtragend.

Angel und Luntik ist auch recht problemlos, die paar Minuten im Auto wird geschrieen wie am Spieß, und beim Tierarzt ist dann kuscheln angesagt.

Mein Tierarzt muss schon immer lachen bei den Schmusemonstern.
Wenn Luntik dann allerdings eine Spritze sieht wie beim Impfen, dann hüpft er oben auf meine Schulter und macht sich vor Angst in die Hose. Er wird dann auch da geimpft. ::bg
 
würmchen

würmchen

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Ach Julchen leih mir deine Ming

Mausi zerlegt meisten was kriegen kann, ist auf abwehr gebürstet
faucht knurrt und beißt sogar
Pille geben lehnt die TÄin ab Spritze -- Drama
Dass ist mir schon echt peinlich, weil ich Mausi auch nicht gebändigt kriege

Theo ist anders er lässt sich piken und knuffel ::knuddel dann mit der TÄin
Auf der Fahrt wird von beiden immer fleißig gejammert ::bg

Ich bin auch wohl sehr unruhig, sagt Göga, dass überträgt sich auf die Tiere

es ist wie es ist aber ich bin immer froh wenn wir diesen Besuch hinter uns haben::e
 
Flosi

Flosi

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Mausi zerlegt meisten was kriegen kann, ist auf abwehr gebürstet
faucht knurrt und beißt sogar.
Genau so geht das bei uns auch er zerlegt alles was er kann er kat schon die Tierarzthelferin durch die Lederhandschuhe blutig gekratzt und gebissen.

Für richtig untersucht zu werden muss er sediert werden. Er macht auch keinen Unterschied wenn ich ihn festhalte.
 

texycat

Guest
Hallo,

da wir ja Katzen haben / hatten, die krank an Futterstellen eingefangen wurden (nicht "zugelaufen" sind),
sind / waren das alles Katzen, die es als oberstes Gebot ansahen, möglichst weit weg von Menschen zu bleiben.
Einige ließen / lassen sich nie anfassen.

Bei einigen haben wir "Tierarztbesuch" trainiert.
Das Tierarztkörbchen stand zum besuchen im Katzen-Zimmer, wenn sie rein gingen, wurden sie mal auf den Tisch hoch gestellt (immer offen),
bis sie ihren Spass daran hatten.
Dann wurde auch mal zu gemacht und nach einer Weil der Korb aus dem Zimmer (in die Küche z.B.) getragen, damit sie sich ans tragen gewöhnten.

Irgendwann ging es ins Auto und wieder raus, ins Katzen-Zimmer.
Die meisten Katzen wollen beim Fahren raus sehen können (nicht alle).
Dann die erste Fahrt "um den Block" usw.

Die Katzen wissen doch bei diesen Hau-Ruck-Aktionen,
ein in die Kiste, ab ins Auto zum TA usw. gar nicht, wie ihnen geschieht.
Wie sollen die dabei ruhig bleiben,
insbesondere wenn Frauchen / Herrchen (worauf sie vertrauen) selber Panik schieben und fast heulen.

Katzen vertrauen auch auf uns,
wenn wir selber nicht vertrauen, kann das nichts geben.

Entschuldigung, aber was macht "Ihr" eigentlich mal, wenn das Leben wirklich zuschlägt.

Aber DU hast es richtig erkannt,
entscheidendes ändern, kannst nur DU (am besten bei Dir) selber.

Gruß Texycat,
deren Katzen zum Teil sogar an der Leine zum TA laufen.
(ehemals wild lebende Katzen bitte)
 
Julchen94

Julchen94

Moderator
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Ich hab Angel bei den ersten Fahrten damals immer leise was vorgesungen im Auto. Das fand sie gut.


Mein alter Kater Linus ist mal in den gefüllten Medikamentenschrank des Tierarztes gesprungen, der hatte da so gar keinen Bock da drauf.
 

texycat

Guest
Hallo,

das mit dem Singen ist auch eine Idee,
ich vergas zu schreiben, daß ich die entsprechende Katze natürlich unterwegs imm "besoffen" gequatscht habe (Zitat meines Mannes)
UND wir haben immer einen Tierarzterfahrene(n) zur Routineuntersuchung (und Ablenkung) mitgenommen.

Unser Sir Rudi (aus dem Avatarbild) sitzt auch immer in den Schränken beim TA (die müssen irgendwie kuschelig sein)

Gruß Texycat
 
Julchen94

Julchen94

Moderator
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Linus hat den Schrank damals in Schutt und Asche gelegt. Das flog alles durch die Gegend. Ich hatte auch meistens verstörte Katzen aus schlechten Haltungen bis jetzt.

Bei Calvin war das immer so schlimm, dass ich ihn zuhause in einen Bettbezug gestopft und dann in die Box verfrachtet habe. Dann haben wir uns beim Tierarzt zum Nachgucken der Zähne, Krallen schneiden etc. immer die passenden Löcher rein geschnitten und das Körperteil entsprechend raus geholt. Anders ging das gar nicht.

Wenn Leon geimpft werden musste, ist der Tierarzt nach Hause gekommen.
Leon wurde dann mit dem Käscher gefangen, ich hab mich rechts und links draufgestellt oder ihn zwischen die Beine geklemmt. Der Tierarzt kroch dann über den Fußboden und hat so geimpft.

Was soll man machen, wenn die so drauf sind - sie müssen ja nun mal versorgt werden. Ich bin da aber auch relativ schmerzfrei, und sie haben mir immer schnell verziehen.::bg Ich habe bei den Behandlungen dieser Tiere zwar im Auto auch gesungen, aber beim Tierarzt habe ich immer geschwiegen, damit sie mich damit nicht in Verbindung bringen. Das ging ganz gut.
 

TrüffelchensDosi

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Hallo in die Runde,
wir haben Cathy und Trüffelchen als sehr junge ehemalige Streunerkatzen bekommen. Sie sind in eine Kastrationsfalle gelaufen und so beim Tierschutz gelandet. Beide finden seitdem geschlossene Boxen extrem blöd. Sie sind nun bald 2,5 Jahre bei uns und Boxentraining ist leider bisher wenig erfolgreich gewesen. Die Box schließen geht noch, das konnten wir clickern. Aber sobald wir sie anheben sind beide im Panikmodus. Ich habe mir deswegen vor etwa einem halben Jahr Brustgeschirre besorgt und wir trainieren nun über den Clicker nach und nach das Anlegen der Geschirre. Nach einem halben Jahr können wir nun die Hals-Schlaufe schließen. Es gibt noch eine weitere, die man um den Rücken/Bauch schließen kann. Ich denke, wir sind in etwa 8 Wochen so weit, dass ich die auch vorsichtig schließen kann. Dann wird es schrittweise weiter mit der Leine gehen. Vielleicht kann ich im Jahr 2019 dann mehr berichten.... Dann hätten wir 1,5 Jahre gebraucht, um die beiden über das Geschirr an der Leine zu führen.... :| ;-) Immer alles Schritt für Schritt... :lol:

Liebe Grüße von Susanne, mit Trüffelchen und Cathy
 

TrüffelchensDosi

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Um noch auf die eigentliche Frage zu kommen: ::e
Bein Tierarzt selbst sind die beiden dann erstarrt vor Panik und rühren sich nicht mehr. Sie machen ganz rieeesen-große Angstaugen und halten bei allem still. Da ist es echt schwer, selbst cool zu bleiben...
 
Flosi

Flosi

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Ernie hat erst so eine Angst vor dem Tierarzt seit er kastriert wurde.
Ich habe in nach der Kastration brummend abgeholt so kannte ich ihn garnicht. Seit dem ist es vorbei.

In die Box geht er freiwillig im Auto ist auch alles ok er mag nur alles sehen. Sobald ich die Praxis mit ihm betrete fängt es an.

Ich habe den Tierarzt gewechselt die Ärztin ist auch sehr einfühlsam aber wir wissen nicht was bei seiner Kastration schief gegangen ist seither ist er beim Tierarzt so.

Ich hab rescue Bachblüten versucht aber es half nicht er hat die totale Panik.

Vor der Kastration hat er mit dem Tierarzt geschmust Leckerchen gefressen er war völlig entspannt.

So sehr er beim Tierarzt Angst hat er entspannt zu Hause sofort wieder.
 
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zouzounaki

Guest
Zur Eingangsfrage: Ich weiß nicht, wer mehr froh war, wenn es vorbei war. Tränen musste ich nie vergießen (nur beim allerletzten Besuch versteht sich), aber elend habe ich mich gefühlt, weil ich ihr doch nie erklären konnte, dass alles nur zum Besten ist :sorry3:
Was war ich immer froh, wenn wir zu Hause waren, ich mein (unnötiges, aber nun mal) schlechtes Gewissen mit Leckerli an sie beruhigen konnte und sie danach auch - froh wieder daheim zu sein- selig auf dem Sofa oder Bett einschlief.

Beim Pflegekater war es anders. Der schaute aufmerksam im TA-Zimmer umher und wollte auch gar nicht in den Korb zurück, sondern hätte gern alles inspiziert. Was insofern erstaunlich war, als dass er bei Ankunft in meiner Wohnung gleich ins hinterste Eck verkrochen ist.
Aber ein schlechtes Gewissen musste ich hier nicht haben (das hatte ich nur, als er mit seinem Kumpel, die beide bei mir waren, in die neue Familie gehen sollten und sich unterm Tisch "verkroch", weil er nicht wieder in den Korb wollte. Da hab ich echt geheult :cry:)
 
Barbarossa

Barbarossa

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Ich fühle mich inzwischen in erster Linie als Beschützer meiner Katze. Es wird Überflüssiges gemacht, wichtige Maßnahmen hingegen komplett unterlassen. Die Patientenunterlagen weisen falsche Angaben u.a. ein falsches Gewicht auf, bei Narkosen mehr als gefährlich. Aus Zeitmangel wird nicht zugehört, es gibt keine Antworten auf wichtige Fragen. Massenbetrieb, Hektik, Unprofessionalität.

Wie ich mich fühle? So wachsam, wie ab dem Moment, wo ich den Korb auf den Behandlungstisch stelle, muss ich selten im Leben sein.

Ich kann die Angst der Katzen nachvollziehen. Es heißt ja nicht umsonst, dass sie viel "feinere Antennen" als wir haben.
 
Pelz

Pelz

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Oh, das klingt ja gar nicht gut!
Hast du mal überlegt, den TA zu wechseln?
 

texycat

Guest
Hi @ Barbarossa,

Deinen Post unterschreibe ich zu 100%.
Alleine aus der Erfahrung, daß Behandlungen beim TA auch töten.

Ich kenne einen TA (im Raum Köln / Frechen), der ein Tier nachweislich getötet hat,
der Katzenbesitzer weigerte sich deshalb auch die knapp 100,- € der abgebrochenen Behandlung zu bezahlen.
Dieser Ta war derart Herzlos, daß er den alten kranken Rentner bis zur Eidesstattlichen Versicherung mit Haftbefehl verfolgte.
Dieser TA verweigert jegliches Gespräch über diesen Sachvergalt.
Der alte Mann weigert sich weiterhin. für das töten einer jungen Katze (die ihm nicht mal gehörte) zu bezahlen.
(wir wollten das schon übernehmen)

Leider kannten wir diesen TA noch aus seinen Anfangszeiten (wo wir ihn unterstützten) und hatten auch diese Empfehlung gegeben.

Dazu kommen unsere eigenen Erfahrungen, die uns zu genau diesem beschriebenem Verhalten bringen.
Irgendwie haben wir ja die Verantwortung für das Leben unserer Katzen,
was das aussuchen des TA einschließt.

Und ein anderer TA ... ???
Die eine fragte meine Nachbarin (die ich begleitete)
"was soll ich denn jetzt machen"
Ehh, habe ich es noch, wegen dieser Farage geht man doch zum Fachmann / Fachfrau
und zwar nicht um sie gestellt, sondern beantwortet zu bekommen..

Hoffnungsfrohen Gruß Texycat
 
Barbarossa

Barbarossa

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Oh, das klingt ja gar nicht gut!
Hast du mal überlegt, den TA zu wechseln?
Das ist leider bereits die beste Klinik, die für mich übrig geblieben ist.

Deinen Post unterschreibe ich zu 100%.
Alleine aus der Erfahrung, daß Behandlungen beim TA auch töten.
Ja, das passiert durchaus, wenn man blind vertraut und machen lässt. Behandlung stoppen, hinterfragen, diskutieren, notfalls Katze einpacken, unabhängigen TA hinzuziehen und befragen.

Ich kenne einen TA (im Raum Köln / Frechen), der ein Tier nachweislich getötet hat,
der Katzenbesitzer weigerte sich deshalb auch die knapp 100,- € der abgebrochenen Behandlung zu bezahlen.
Dieser Ta war derart Herzlos, daß er den alten kranken Rentner bis zur Eidesstattlichen Versicherung mit Haftbefehl verfolgte.
Dieser TA verweigert jegliches Gespräch über diesen Sachvergalt.
Der alte Mann weigert sich weiterhin. für das töten einer jungen Katze (die ihm nicht mal gehörte) zu bezahlen.
(wir wollten das schon übernehmen)
Wie schrecklich. :-( Solche Fehler werden häufiger unterlaufen, aber die meisten Tierhalter vertrauen darauf, dass der Arzt schon weiß, was er tut und kaufen ihm dann auch ab, dass nichts mehr zu machen war.

Irgendwie haben wir ja die Verantwortung für das Leben unserer Katzen,
was das aussuchen des TA einschließt.
Ja und das gestaltet sich zunehmend schwieriger.
 
würmchen

würmchen

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Hallo Flosi,
Bei Mausi ist wohl auch bei der Kastration was schiefgegangen,
seit dem ist sie verändert und der TA-besuch immer ein Drama
Göga ist überzeugt davon. Davor war sie verschmust jetzt ist anfassen kaum möglich auf den Arm geht gar nicht.
Wir haben beschlossen den TA zu wechsel, vielleicht geht es dann wieder etwas besser.
 
Flosi

Flosi

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Hallo Flosi,
Bei Mausi ist wohl auch bei der Kastration was schiefgegangen,
seit dem ist sie verändert und der TA-besuch immer ein Drama
Göga ist überzeugt davon. Davor war sie verschmust jetzt ist anfassen kaum möglich auf den Arm geht gar nicht.
Wir haben beschlossen den TA zu wechsel, vielleicht geht es dann wieder etwas besser.
Den hab ich schon gewechselt der Geruch muss es sein ::?
Wobei am Freitag hat er sich sogar untersuchen lassen. Er hat nur etwas gebrummt. Zu Hause ist er der liebste Kater schmust kommt auf den Arm und alles aber sobald er Tierarzt riecht ist es vorbei seit seiner Kastration.
 

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