Wie "erziehe" ich meine Katze

  • Ersteller des Themas Grizzly
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Terri

Terri

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Hi

dem kann ich nur zustimmen. das beste ist ein zweites kitten mit dem er rumtollen kann denn die kleinen spielen nunmal so. vor allem katerchen. ansonsten heisst es durchhalten und konsequent sein. Jedesmal wenn er versucht zu beissen laut (aber nicht schreien) nein sagen und ihn
ein stück von Dir weg tragen. und das so lange bis er es verstanden hat. Glaub mir es funktioniert. Gizmo hat als kitten alles und jeden angefallen. Freunde die uns ein paar monate später besuchten, erkannten den kater nicht wieder. er ist jetzt total verschmust und kratzt und beisst nicht mehr.

Es kann aber wirklich ein paar monate dauern und ist ein hartes stück arbeit das kleine soooooo süße kitten konsequent zu behandeln. wenn ihr es ihm auch nur einmal durchgehen lasst, war alle arbeit umsonst.

was manchmal auch hilft ist wenn man bei einem "kratzanfall" ganz sanft auf die unterseite der pfotis drückt. dann ziehen sie die krallen ein. hat bei Gizmo und auch bei Flecki früher prima funktioniert. die kleinen müssen halt auch erst lernen wie und wann sie ihre krallen benutzen sollen ;-)

 

stellasirius

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neeeeeeeeeeeeeee wenn dann ist ER derjenige der irgendwen verjagt :roll: ich wüsste auch nicht was er für einen Vorteil davon haben sollte....
Hi Terri, soweit ich weiß, hinterlassen dominante Katzen ihre Produkte gern mal gut sicht- und riechbar für alle anderen. Frag ihn doch mal, vielleicht fühlt er sich eeendlich verstanden :wink: ::bg
Gruß von
 
Terri

Terri

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Hi Terri, soweit ich weiß, hinterlassen dominante Katzen ihre Produkte gern mal gut sicht- und riechbar für alle anderen. Frag ihn doch mal, vielleicht fühlt er sich eeendlich verstanden :wink: ::bg
Gruß von
*lach* ja mach ich - bekomme bestimmt auch ne antwort, er redet ja gern mit mir, aber ob ich ihn jemals verstehen werde?::? ::bg ach wär das nicht schön mal für einen tag dr. doolittle zu sein? dann wüsste ich endlich mal wo sein problem liegt:twisted:
 
Hatzeruh`s Mama

Hatzeruh`s Mama

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Ein wunderschöner und enorm wichtiger Beitrag, Grizzly. Vielen Dank dafür.

Ich bin kein Verfechter von krassen Erziehungsmethoden, versuche immer, meine beiden sanft, aber nachdrücklich zu erziehen (sofern das überhaupt möglich ist
). Sehr nachdenklich gemacht hat mich die Passage "sie passen sich uns in fast allen ihrer Gewohnheiten an und unterdrücken ihr Naturell (zusammengefasst)." So habe ich das noch nie gesehen, aber Du hast natürlich vollkommen Recht.

Vielleicht sollten wir alle, wenn wir uns mal wieder insgeheim über unsere Fellpopos ärgern, weil sie Futter verschmieren, Dinge zerstören, Wassernäpfe umkippen oder uns nachts nicht schlafen lassen, einmal kurz innehalten und daran denken, was diese wunderschönen und sehr liebenswerten Tiere auf sich nehmen, um mit uns zusammen zu leben.

Ich werde dies jedenfalls in Zukunft tun.

Liebe Grüsse

Bettina

P.S. Ich finde auch, dass der Beitrag unbedingt ins Schatzkästchen gehört!
 

Grizzly

Guest
Vielleicht sollten wir alle, wenn wir uns mal wieder insgeheim über unsere Fellpopos ärgern, weil sie Futter verschmieren, Dinge zerstören, Wassernäpfe umkippen oder uns nachts nicht schlafen lassen, einmal kurz innehalten und daran denken, was diese wunderschönen und sehr liebenswerten Tiere auf sich nehmen, um mit uns zusammen zu leben.
du hast es ganz toll zusammen gefasst !
 

Adrina

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hab eine dringende frage:

hab vor ca 2 wochen einen kleinen kater bekommen (er ist jetzt 13 wochen alt), der ein richtiger wildfang ist.
er beißt und kratzt in hände unf füße wie ein verrückter, das scharfe "nein" versteht er absolut gar nicht, eher nimmt er es als aufforderung noch mehr zuzubeißen. man kann ihn nicht einmal richtig streicheln, ohne dass er auf die hände losgeht. natürlich nicht böse, er sieht es als spiel, aber er tut uns richtig weh damit.
ist das normal bzw. was kann man dagegen tun?ich hab leider nicht sehr viel erfahrung mit jungen kätzchen.
bitte um rasche antwort
dankeschön
Hallo lisad,
irgendwie kann ich mit dir fühlen. Wir haben jetzt seit auch 2 Wochen eine kleine Maus. Am Anfang ging auch alles ganz gut, soch seit kurzer Zeit testet sie ihre grenzen anscheinden aus und wenn wir zum Beispiel im Bett liegen, dann kommt sie immer an und springt uns an. Sie kommt dann immer so schräg angelaufen und stellt ihr gesamten Fell auf, damit sie noch größer wirkt. Ignorieren ist schon ganz schön schwer, aber wir haben uns schon ein zweites Kitten ausgesucht, doch leider dauert es noch ein paar Wochen, bis der kleine zu uns kommt.
Mittlerweile bin ich schon so weit gewesen, das ich sie nachts ausgesperrt habe, doch das habe ich keine halbe stunde durchgehalten, dann hab ich sie wieder reingelassen, meistens war sie danach aber schmusig.
Ich muss echt mal sehen, wie wir das kleine stürmige Etwas etwas besänftigen können, das ist wirklich schwierig, und wenn das Monate dauern kann, dann bin ich bald auf der Arbeit nicht mehr zu gebrauchen, weil ich kaum noch schlafe :(
 

Kater-Merlin

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Grizzly, du hast geschrieben, du könntest auch etwas über den "richtigen Einsatz der Wasserpistole" sagen... Fänd das sehr hilfreich wenn du das tun würdest.
Ein bekannter gab mir den Tip, man könne (manche) Katzen damit recht gut erziehen. Ich habe eine kleine Sprühflasche, keine Pistole, die ich zur Hilfe nehme, wenn Merlin z.B. versucht ins Bett zu kommen oder auf den Tisch hüpfen will. Er hat jetzt 2 Mal versucht ins Bett zu kommen, habe ihn dann direkt ein wenig angesprüht. Er hat es seitdem nicht mehr versucht, also seit ca. 4 Tagen/Nächten.
Ist diese Methode wirklich sinnvoll oder schade ich dem Kleinen damit?

Er reagiert auch noch sehr auf die Hände, krallt und beißt - aber doch relativ sanft. Sollte man seine Hand dann wegnehmen oder einfach die Hand bewegungslos liegen lassen und ihn in der Form ignorieren?
Ich muss vielleicht dazu sagen, dass er erst 6 Wochen alt ist, und schon bei uns ist da seine Mutter überfahren wurde.
 

Grizzly

Guest
Hallo Kater Merlin,

nein, zum richtigen Einsatz der Wasserpistole kann ich dir konkret nichts sagen, weil es auch Katzenindividuen gibt, die gerne ab und an duschen :wink: .

Aber etwas allgemeiner gefasst, kann ich das ein oder andere schon beitragen: Reaktionen von dir auf "Fehlverhalten" seinerseits sollten immer direkt, unmittelbar, deutlich und konsequent erfolgen (genauso wie Lob und Bestätigung).
Mit der Wasserpistole tust du ihm nicht weh, du erschreckst ihn. Das finde ich einen ganz klaren Vorteil. Du wirst in der Literatur auch immer den Hinweis finden, das der Kleine nicht erkennen soll, das du diejenige bist, welche die Wasserpistole betätigt. Das hat einen ganz klaren Hintergrund: der Kater wird nicht verknüpfen: "Fehlverhalten - Wasserpistole - Dosi" sondern "unerwünschtes Verhalten - unangenehme Reaktion". Was bewirken soll, das er das unerwünschte Verhalten auch nicht zeigt, wenn du nicht in der Nähe bist.

Da dies gar nicht so einfach ist, habe ich es bei meinen Nasen drangegeben. Bis ich die Konstallation so hatte, das sie nicht erkannt hätten, das die Wasserpistole von mir betätigt wird, war die Situation schon lange vorbei und sie hätten schon gar nicht mehr verstanden, worum es mir gegangen wäre. So war mich wichtiger ihnen sofort aufzuzeigen welches Verhalten unerwünscht ist (da gefährlich, wie zB heiße Herdplatte, bei allen anderen Verhaltensweisen bin ich ziemlich schmerzfrei) "durften" sie auch sehen, das es von mir kommt. Im Fall der heißen Herdplatte ist dies ja zB auch vollkommen okay, da sie idR nur heiß sein wird, wenn ich da bin.

Was Kratzen und Beissen angeht, tja, da gibt es wohl kein Mittel was direkten Erfolg hat. Denn mit 6 Wochen muss er noch sehr viel lernen ua. seine Beißkraft richtig einzuschätzen.
Du kannst mehrere Dinge versuchen: kratzt und beisst er zu heftig, ein hohes Aua, die Hand weg nehmen, und ihn für kurze Zeit nicht beachten. Danach würde ich mich ihm wieder zuwenden, denn es soll ja nur eine kurze und sofortige Reaktion auf sein Verhalten sein.
Bei meiner Mücke (allerdings war sie schon einjährig als sie zu uns kam, und dieses unerwünschte Verhalten "mitbrachte") hatten wir sehr schnellen Erfolg mit Anfauchen. Biss sie zu heftig oder fuhr ihre Krallen aus dann wurde sie kurz ins Gesicht gepustet - das kommt einem Fauchen unter Artgenossen gleich. Sie zog sich kurz zurück und wir liesen die Hand einfach liegen. Dann nach ca. 30 - 60 Sekunden haben wir sie wieder aufgefordert zum Schmusen. Und sie kam wieder und wenn sie zu heftig wurde haben wir genau das wiederholt. Nach cirka 5 Versuchen und 1 Tag hat sie dieses Verhalten abgelegt und seither nicht mehr gezeigt.

Allerdings muss ich der Vollständigkeithalber erwähnen, das sie immer unter Katzen war und unter Katzen aufgewachsen ist. Dh. eine Menge Erziehungsarbeit haben ihre Artgenossen auf hervorragende Weise schon übernommen gehabt.
 

Kater-Merlin

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Vielen Dank Grizzly für die ausführliche Antwort.
Ich habe es mit "anfauchen" versucht, und ich denke das könnte klappen. Er hat sich meiner Meinung nach auch schon gebessert. Er soll ja seinen Spieltrieb auch nicht aufgeben, solange er mich nicht zu doll bearbeitet ist das ja ok.
Liebe Grüße
 

Witchblue

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Hallo...
ich habe eine etwa 7 Jahre alte Katze und bekomme heuet Abend eine 3-Wochen alte Notfallkatze dazu. Ich denke, für die kleine Maus kann ich diese Ratschläge gut gebrauchen. Hier werde ich wohl viel Arbeit vor mir haben, dem armen kleinen Mäuschen eine gute Mama und Dosi zu sein. ::?
Grüßle
Witch
 

b-a-d-b-o-y

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Meine 2 Racker sind durch häufigen Gebrauch schon so gut wie abgehärtet auf Wasserspritzen. Die reagieren erst, wenn sie schon richtig nass sind. Sie helfen sich sogar gegenseitig beim trockenlecken, wenn der eine noch schnell die Kurve gekriegt hat, bevor Dosi den Unfug gesehen hat, und der andere ganz nass wurde, weil er eben nicht schnell genug weg war.:lol: Ich werd dann wohl mal zu anderen Erziehungsmethoden übergehen müssen. Nur blöd das ich nicht immer da bin, weil meiner Frau tanzen die beiden meistens auf der Nase rum und wickeln sie jedesmal um die süßen kleinen Tatzen, wenn sie was ausgefressen haben (die wissen ganz genau, wenn man schleimen kommen muss :twisted: )
 

Tapsi

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Hallo,

wir sind seit letzten Samstag überraschend Katzeneltern geworden.
Da ich mich anfangs etwas überfordert fühlte (hatte bisher nur einen Hund), hab ich im Internet einiges recherchiert, bis ich dann heute auf das Forum hier gestoßen bin. Und dafür bin ich auch mordsmäßig dankbar, denn ich habe hier nach ein paar Stunden jetzt schon einen verhältnismäßig guten Überblick und auch etwas mehr Sicherheit, wie ich mit dem kleinen Racker umgehen muss. (Ich glaube das Verabreichen der Wurmkur-Paste war stressiger für mich als für die Kleine!!! Jedenfalls habe ich mehr gezittert :-( )

Mich beschäftigt jetzt vor allem aber noch die Erziehungsfrage. Unsere Kleine ist jetzt sieben Wochen alt; zu früh eigentlich, wie ich an den Infos hier auf den Seiten gelesen habe. Die Kleine haben wir von Freunden und wir wissen, dass sie da sehr gut aufgewachsen sind. Große Sorgen mache ich mir daher nicht. Worauf muss ich aber jetzt eventuell konkret noch achten bei der Erziehung, wenn die Katze schon so jung zu uns gekommen ist? Muss ich da noch irgendwas "nachholen", was sie in den weiteren Wochen noch von der Mutter gelernt hätte?
Überraschenderweise ist sie schon sehr pflegeleicht und geht nur aufs Kaklo. Da ist sie schon ziemlich weit. Sie mag nicht so gerne Trofu, aber das ist denke ich mal ok. Sie ist noch sehr wild, manchmal zu wild, und ich bin zwar häufiger zu Hause (weil selbständig) und kümmer mich um sie und spiel mit ihr, aber es hält auch schon ganz schön auf, sich die ganze Zeit mit ihr zu beschäftigen (und nicht zu arbeiten). Kann man es eigentlich auch "übertreiben" mit der Animation? Aber ich denke mal, dass sie mir das schon zu verstehen geben würde, oder?! Ich habe immer noch dieses "Hundegefühl" in mir, dass ich ständig für sie da sein muss und schon ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mal aus dem Haus gehe und sie alleine ist. Dabei kommen Katzen doch normalerweise auch sehr gut alleine zurecht (für eine gewisse Zeit), oder?!
Die Idee mit dem Wasserstrahl finde ich gut, allerdings frage ich mich, wie ich es anstellen soll, dass sie nicht merkt, dass der Strahl von mir kommt? Oder überhaupt ihr einen Schrecken einzujagen, ohne dass sie mich damit verbindet?! Immerhin stehe ich ja nicht bei jeder Fehlleistung von ihr genau dahinter. Und selbst dann würde sie beim rumdrehen es merken, dass es aus meiner Richtung kam?!

Ach ja, noch etwas: wie kann ich das Spielzeug für sie variieren? Ich war mal in der Fachhandlung, aber irgendwie hängt alles an der Leine, ist ein Ball in zig Formen oder als Maus getarnt. Wird ihr da nicht bald langweilig, wenn sie immer das Gleiche zum Spielen hat?
Und frisst eine Katze wirklich weniger, wenn sie teureres Futter bekommt? Hab das in den Einleitungsthreads vom Webmaster gelesen, aber irgendwie finde ich das komisch. Bewirken da die höherwertigen Inhaltsstoffe eine schnellere Sättigung?

Viele Grüße an alle hier in diesem tollen Forum! Wir werden uns jetzt bestimmt öfter lesen!!!

@Witchblue: ich drücke Dir ganz fest die Daumen für die Kleine und wünsche Dir starke Nerven, Du schaffst das bestimmt hervorragend!!!
 

Witchblue

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@ Tapsi: Vielen Dank erstmal, aber irgendwie bist du da sicherer als ich selbst :cry:

So jung hab ich noch keine Katze bekommen und ich hoffe einfach, dass meine "Große" mir dabei hilft, die kleine Maus durchzubringen.

Am wichtigsten ist aber erstmal, dass sie einen Namen bekommt... :-)

Gruß
Witch
 

b-a-d-b-o-y

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Huhu und Herzlich Willkommen


Worauf muss ich aber jetzt eventuell konkret noch achten bei der Erziehung, wenn die Katze schon so jung zu uns gekommen ist? Muss ich da noch irgendwas "nachholen", was sie in den weiteren Wochen noch von der Mutter gelernt hätte?
Ja sie lernen z.B. wann sie Ihre Krallen nicht einsetzen sollten und wann bzw. wo man das schon tun sollte/kann. Auch Sozialverhalten gegenüber Menschen und anderen Katzen. Mal sehen was die anderen noch so aufzählen.

Sie ist noch sehr wild, manchmal zu wild, und ich bin zwar häufiger zu Hause (weil selbständig) und kümmer mich um sie und spiel mit ihr, aber es hält auch schon ganz schön auf, sich die ganze Zeit mit ihr zu beschäftigen (und nicht zu arbeiten). Kann man es eigentlich auch "übertreiben" mit der Animation? Aber ich denke mal, dass sie mir das schon zu verstehen geben würde, oder?!
Wenn Sie keine Animation mehr wünscht, dann wird sie schlafen, ansonsten ist nur spielen, rumtoben und fressen angesagt, so ist das bei meinen Kitten.

Ich habe immer noch dieses "Hundegefühl" in mir, dass ich ständig für sie da sein muss und schon ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mal aus dem Haus gehe und sie alleine ist. Dabei kommen Katzen doch normalerweise auch sehr gut alleine zurecht (für eine gewisse Zeit), oder?!
Also ich würde schon behaupten das sie das noch nicht kann, sie ist ein Baby und dann ganz alleine. Wenn Sie älter ist oder noch eine Bezugsperson bzw. einen Kumpel oder eben Ihre Mutter hat, dann kommt sie auch eine Weile ohne dich aus, aber so....aber das ist sicher Ansichtssache.

Die Idee mit dem Wasserstrahl finde ich gut, allerdings frage ich mich, wie ich es anstellen soll, dass sie nicht merkt, dass der Strahl von mir kommt? Oder überhaupt ihr einen Schrecken einzujagen, ohne dass sie mich damit verbindet?! Immerhin stehe ich ja nicht bei jeder Fehlleistung von ihr genau dahinter. Und selbst dann würde sie beim rumdrehen es merken, dass es aus meiner Richtung kam?!
Katzen sind schon sehr clever, das stimmt, aber wenn du zufällig im Raum bist und irgendetwas anderes machst und sie nicht anschaust, dann mag der Strahl aus deiner Richtung ungefair kommen, aber dann kannst du das doch unmöglich gewesen sein
(Außer du hälst noch die qualmende Pistole auf sie gerichtet in der Hand
)

Ach ja, noch etwas: wie kann ich das Spielzeug für sie variieren? Ich war mal in der Fachhandlung, aber irgendwie hängt alles an der Leine, ist ein Ball in zig Formen oder als Maus getarnt. Wird ihr da nicht bald langweilig, wenn sie immer das Gleiche zum Spielen hat?
Die Miez hat ja nicht nur Spielzeug, es gibt ja sooo viel zu endecken und zum spielen in deiner Wohnung, da denken wir Menschen zu engstirnig!

Und frisst eine Katze wirklich weniger, wenn sie teureres Futter bekommt? Hab das in den Einleitungsthreads vom Webmaster gelesen, aber irgendwie finde ich das komisch. Bewirken da die höherwertigen Inhaltsstoffe eine schnellere Sättigung?
Genau so sehe ich das auch, zumal es schlichtweg gesünder für die Katze ist. Da sparen viele an der falschen Stelle!

Also gut ich wünsche dir viel Erfolg und viele glückliche Stunden mit deiner kleinen.

PS: Hier wollen immer alle Bilder sehen
 

alizan

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Hallo Tapsi,

erst mal herzlichen Glückwunsch zu deinem Katzenkind, auch wenn ich denke, daß ein noch nicht ausreichend sozialisiertes Kätzchen eine echte Herausforderung für einen Anfänger ist :wink:
Wie badboy schon Sagte: In den nächsten Wochen hätte sie von Mutter und Geschwistern z.B. noch gelernt, daß sie beim Spielen und Toben mit ihren Kräften haushalten muß. Auch viele Dinge, was das kätzische Zusammenleben betrifft, hätte sie in den nächsten Wochen gelernt. Daß sie lernt, nicht zu dolle zu beißen und zu kratzen, kannst du beeinflussen, aber fehlendes Sozialverhalten können nur andere Katzen wieder ausgleichen. Hast du nicht die Möglichkeit, noch ein Geschwisterchen von ihr dazuzunehmen? Oder generell noch ein zweites Kätzchen? Das würde dir eine Menge Streß ersparen und du bräuchtest auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie mal alleine sind. Entgegen den alten Gerüchten sind Katzen nämlich gar keine Einzelgänger.

Was das Futter betrifft, so kannst du es nicht unbedingt nur am Preis festmachen. Es gibt sehr teure Futter, die aber von der Zusammensetzung her gerade mal mittelmäßig sind. Allerdings trifft es wirklich zu, daß die meisten Supermarkt-Billigsorten nicht toll sind. Whiskas und Felidae kann man vielleicht vergleichen wie Toastbrot und Vollkornbrot. Oder wenn du z.B. ein gutes Müsli zum Frühstück ist, dann hält die Sättigung ja auch länger vor, als wenn du Toastbrot mit Marmelade frühstückst.

Liebe Grüße, alizan!
 
Zuletzt bearbeitet:

Tapsi

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@ b-a-d-b-o-y und alizan

vielen dank für eure infos!

ich weiß ja mittlerweile, dass es wohl keine leichte aufgabe ist, die wir uns da eingefangen haben. aber ihr kennt ja alle ganz sicher diesen unwiederstehlichen katzenblick... geplant war es nicht wirklich. aber jetzt haben wir sie und ich würde sie auch nicht wieder hergeben!!!

bin wie gesagt schon froh, dass sie insgesamt schon relativ weit ist. ich versuche auch, die tipps hier aus dem forum umzusetzen, aber ganz so einfach ist es dann natürlich nicht. ich weiß ja auch, dass es nicht gleich beim ersten mal funktioniert und sie sich schlagartig ändert. aber ich geb die hoffnung nicht auf, dafür ist sie mir schon viel zu sehr ans herz gewachsen.

wir hätten theoretisch schon die möglichkeit, noch eine zweite dazu zu nehmen, aber dann fühl ich mich ehrlich gesagt wirklich überfordert... auch wenn alle schreiben, dass es nicht so ist und das gegenteil bewirkt... seufz...


und ist es wirklich so schlimm, wenn die kleine mal alleine ist? ich meine, es können sich doch nicht nur leute so ein kitten halten, die den ganzen tag zu hause sind, oder?! momentan bin ich halt wirklich sehr viel bei ihr, aber NUR zu hause geht halt auch nicht...

au mann, ich hoffe das klappt mit der kleinen...

@b-a-d-b-o-y das mit dem pic hol ich noch nach, versprochen
 

alizan

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Hey Tapsi,

wenn du theoretisch die Möglichkeit hättest, ein zweites dazuzuholen, dann setz das auch in die Praxis um :wink:
Keine Angst, es wird dadurch nicht schlimmer. Die Kleine wird auch nicht weniger zutraulich, im Gegenteil. So ein kleines Katzentier hat wahnsinnig viele Energien, du wirst froh sein, wenn sie die an einer anderen Katze beim Toben auslässt und nicht an dir.
Und so lieb du sie hast und so viel Zeit du auch mit ihr verbringst, einen Artgenossen kann kein Mensch ersetzen.
Nur Mut, gerade als Anfänger wird dir ein Spielkamerad richtig helfen können. Wenn du dann noch darauf achtest, daß die zweite Katze eine ist, die gut sozialisiert wurde und 12 Wochen bei Eltern und Geschwistern bleiben konnte, wirst du den Unterschied deutlich merken und diese Katze kann deiner Kleinen noch alles beibringen, was diese verpasst hat.

Schlaf mal drüber, liebe Grüße, alizan! ::w
 

Tapsi

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hallo alizan,

na ja, das zweite kitten wäre dann auch aus dem gleichen wurf... wobei da noch vier sind momentan. vielleicht könnte man da ja warten, bis sie 12 wochen bei der mutter waren ::? ? das wären dann aber noch 4 wochen... wäre das dann egal und trotzdem noch hilfreich für die kleine? oder sollte man das bei einem "geschwisterchen" dann lieber bald machen??? fragen über fragen...
 

alizan

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Hey Tapsi,

super, daß du darüber nachdenkst, noch ein Geschwisterchen zu holen, villeicht helfen mir hier noch ein paar bei der Überzeugungsarbeit :wink:

Nein, mal im Ernst, geht hier schließlich um Lebewesen und die wollen wohlüberlegt angeschafft werden.
Die Situation ist jetzt natürlich schwierig. Daß noch Geschwisterchen da sind ist für die Kleine toll, besser als ein fremdes Kätzchen. Kannst du nicht mal nachfragen, mit welchem sich deine Kleine am besten verstanden hat? Vielleicht gibt es ja eins, mit dem sie mehr als mit den anderen gespielt und gekuschelt hat.
Der Zeitpunkt...hmmm...einerseits wäre es für deine Kleine schön, wenn so schnell wie möglich das Geschwisterchen kommt, auch damit sie sich nicht fremd werden in der Zwischenzeit. Andererseits sind die Vorteile für die Katzen und für dich enorm, die sie dadurch hätten, daß das zweite Kätzchen gut sozialisiert wäre. Also ich würde fast dazu neigen, mit dem zweiten noch zu warten, bis es ein paar Wochen älter ist.

Deine Kleine noch mal zurück zu bringen und dann beide mit 12 Wochen zu holen ist wohl keine gute Idee? :?

Liebe Grüße, alizan!
 

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