Was ist FIP (Feline Infektiöse Peritonitis)?

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Katzenfan

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Was ist FIP?

Die Viruserkrankung "FIP" ist besonders für junge Katzen mit einer geschwächten Immunabwehr eine tödliche Bedrohung. Es besteht bislang
keine Chance auf Heilung. Ältere Katzen sind vermutlich durch körpereigene Abwehrkräfte gegen das Virus gewappnet. Der Erreger, das Coronavirus, greift neben dem Bauchfell auch Organe wie Leber, Nieren und das Gehirn an.

Mögliche Symptome im Anfangsstadium:
  • Fieber
    chronischer Gewichts- und Konditionsverlust
    Appetitlosigkeit
    Apathie
    Erbrechen
    Lähmungen
    Durchfall
    Atembeschwerden

Mögliche Symptome im klinischen Stadium:
geschwollener Bauch infolge großer Flüssigkeitsansammlung im Bauch- und Brustbereich
Entzündung innerer Organe
Atemnot

Vorbeugung: Die Impfung bietet einen etwa 80% Schutz.
 
06.04.2002
#1

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Gast

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angicoon

Gast
FIP - aktuelle Info

Hallo Katzenfreunde,

FIP ist doch etwas komplexer, als in der Beschreibung angegeben. FIP wird verursacht durch ein (Felines)Coronavirus. Es gibt tausende von Coronaviren, die meisten sind ungefaehrlich, verursachen vor allem Durchfallbeschwerden (auch bei Menschen)

Die Diagnose FIP ist nicht ganz einfach, im Blut kann ein Titer (=Anzahl der gebildeten Antikoerper) bestimmt werden, dieser Test ist jedoch bei einem gesunden Tier ziemlich sinnlos. Der FIP test misst naemlich nicht Antikoerper gegen FIP, sondern Antikoerper gegen Coronaviren.

Das Virus, welches FIP verursacht, gehoert zu den Coronaviren. Eine Katze mit FIP hat immer Kontakt gehabt mit einem Coronavirus, es gibt aber natuerlich auch Katzen, die Kontakt hiermit gehabt haben, ohne FIP zu entwickeln (so wie oben erwaehnt kommen diese Viren sehr oft vor). Diese Katzen haben dann einen positiven 'FIP-Test', der aber in der Wiederholung nach einigen Wochen wieder negativ ausfaellt (Darum ist es auch Unsinn, dass einige Zuechter vor dem Deckakt ausser einem Leukose/Aids (FELV/FIV) test auch noch einen FIP test verlangen - dies zeugt meiner Meinung nach von grosser Unkenntnis!)

Sinn macht der Test nur bei Katzen, die auch weiterhin karakteristische Merkmale einer FIPerkrankung zeigen. Allerdings wird dann das Blut auch noch weiteruntersucht; ein sogenanntes FIPscreening gemacht. Hierbei sind auch noch einige andere Blutwerte typisch veraendert. Die definitive Diagnose FIP ist jedoch 100% nur am TOTEN Tier zu stellen!

Nach neusten Untersuchungen (Prof. Egberink, Abteilung veterinaere Virologie, Universitaet Utrecht/NL) ist das FIP virus eine Mutation eines 'ungefaehrlichen' Coronavirus.

Warum diese Mutation auftritt, wann, wie...etc. ist noch immer undeutlich. Prof. Egberink vermutet, dass in Stresssituationen ein Coronavirus im Koerper einer Katze schneller geneigt ist, zu mutieren. Stress kann sein: zuviele Katzen in einem Haushalt, schlechte Katzentoilettenhygiene, andere Krankheiten.....

Ausserdem scheint es eine erbliche Komponente zu geben, bestimmte Staemme mancher Rassen scheinen schneller FIP zu entwickeln, als andere. Hierbei muss erwaehnt werden, dass Prof. Egberink nicht mit Versuchstieren arbeitet, sondern mit Cattery's (unter anderem meine eigene) und grosse Katzenbestaenden in z.B. Tierheimen. Daher ist natuerlich der Anteil Rassekatzen prozentual gesehen relativ hoch - daraus sollten keine falschen Schlussfolgerungen gezogen werden!

Weiterhin haben Prof. Egberink und sein Team die Theorie, dass FIP ueberhaupt nicht so dermassen ansteckend ist, wie bisher immer angenommen wurde. Wenn in grossen Katzenbestaenden massenweise Katzen an FIP-symptomen sterben, so hat Untersuchung der Viren ergeben, dass es sich oft um verschiedene Mutationen des Virus handelt - eine Aussage, die die Stresstheorie bestaetigt, aber Ansteckung ausschliesst.

Weiterhin ist bewiesen, dass in Bestaenden, wo bewiesen eine Katze an FIP erkrankt (gestorben) ist, gute Hygiene einer Kathastophe vorbeugen kann.

Obengesagtes ist unvollstaendig, fuer Fragen stehe ich gerne zur Verfuegung. Was noch gesagt sein sollte ist Folgendes: Da es sich um verschiedene Mutationen des Virus handelt, ist eine Impfung ziemlich sinnlos. Egberink ist gegen das Impfen, der Infektionsdruck kann hierdurch sogar vergroessert werden.

Ausserdem ist es nicht ganz richtig, dass vor allem Kitten an FIP sterben: besonders anfaellig scheinen Katzen zwischen 6 - 12 Monaten zu sein und dann wieder ab 5 Jahre.

Gruesse von Angela
 

cat986

Gast
FIP

Hallo...

zu diesem kann ich was sagen, äh schreiben!

Ich habe meine Coonies im Jahre 1996 bekommen, sie waren 12 Wochen alt. Normalerweise hieß es von der Züchterin, dass ich die Kitten impfen lassen sollte. Da ich meine Beiden nicht nach draußen gelassen habe (60 qm Wohnung), sah ich dieses nicht unbedingt sinnvoll an. :oops: Machte dies auch nicht. (mein Glück)

In dem Wurf waren 5 Kitten, ich hatte 2 davon. Dann ungefähr 3-4 Monate nachdem ich die Kleinen hatte, wollte ich irgendwas, was weiß ich nicht mehr genau, von der Züchterin wissen...aber es war nur ein ABW und dann hieß es sie sei umgezogen. Nach ungefähr 6-7 Monaten hatte ich ihre neue Telefonnummer herausgefunden und auch mit ihr gesprochen. Sie war ganz verwundert über die Tatsache, dass meine Beiden sich kräftig entwickelten und auch keine gesundheitlichen Probleme hatten.

Sie erzählte mir, daß nach dem ihrem Umzug die Elterntiere gestorben seien und auch die anderen 3 Kitten aus dem Wurf haben es nicht sehr lange geschafft. Die neuen Besitzer sind auch wirklich in der 13. Woche oder so zum TA gegangen, haben sämtliche Impfungen durchgeführt und dies haben die Kleinen nicht geschafft. :cry:

Aufgeregt wie ich nun mal nach dem Telefonat war, rief ich bei meinem TA an. Er beruhigte mich! Er notierte in den Akten, daß meine Beiden keine Impfungen bekommen und das jeder TA-Besuch so friedlich wie nur möglich über die Bühne gehen muss. Er erklärte mir, dass die Anderen durch die Impfungen so eine Art Stress im Körper hatten und dies nicht schaffen konnten. Er sagte aber auch, dass unsere Coonies genauso alt werden können (ohne Stress), wie andere Katzen.

Das mit der Untersuchung, er hat mir abgeraten. Er meinte, es könnte sein, dass man es feststellt, aber es kann gut möglich sein, das eine Untersuchung nicht reicht. Ausserdem wäre das vom Kostenfaktor ziemlich hoch und ändern könnte man es eh nicht.

Also, sehe ich zu, dass unsere Süßen keine Stress haben und viel Ruhe, sie nicht mit anderen Artgenossen zusammentreffen. Und es klappt ganz gut, die Beiden sind jetzt 6 Jahre alt und haben keinerlei Probleme. :wink:

liebe Grüße Cat986
 

angicoon

Gast
Danke, Destiny, eine wirklich interessante HP
Gruss von Angela
 

Nomi

Gast
Hallo

habe Eure Beiträge gelesen und mir auch die Homepage angeschaut. Was ich aber immer noch nicht ganz verstanden habe ist, ist es schlecht, wenn man impfen lässt? Ich hab bisher immer nur gehört, bzw. es so verstanden, dass die Impfung nur einen ca. 80%igen Schutz bietet. Aber was bietet schon 100%-Schutz? Wenn ich das so sehe, denke ich mir, lasse ich lieber impfen, schlimm kanns ja net sein oder?
Es geht darum, ich habe an diese Impfung nie gedacht, weil meine zwei Tierärzte vorher nie was dazu gesagt haben und ich auch immer nur gehört hab, dass FIP und die Impfungen dazu umstritten sind. Ich war heute in einer Tierklinik, da haben sie mir gesagt, dass sie all ihre Katzen gegen FIP impfen. Ich hab dann nur gesagt, ich hätte gehört, dass die Meinungen da auseinandergehen. Er meinte, ja, das stimmt, aber er hätte mit vielen Ärzten, die jahrelange Erfahrung damit haben gesprochen und die finden alle, dass man das machen soll, weil man halt zumindest einen 80%igen Schutz bieten kann.
Was meint Ihr dazu, soll ich impfen lassen oder nicht?

Viele Grüße
Nomi
 

freddy2002

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30.11.2002
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Hallo Nomi,

das Hauptproblem bei der FIP-Impfung ist einfach, daß (im Gegensatz zu anderen Impfungen) ein Lebendimpfstoff mit genveränderten Coronaviren verwendet wird. Dieser Virenstamm ist empfindlich gegen Temperaturen über 39 Grad.
Der Impfstoff wird auf die Nase getröfelt und soll dort eine lokale Immunität erzeugen um den Hauptinfektionsweg zu blockieren.
Leider kann es bei Lebendimpfstoffen aber auch immer zum sogenannten Impfdurchbruch kommen.
So gesehen birgt diese Impfung ein Vergleichsweise hohes Risiko im Verhältnis zum Nutzen.

Als letzten und unwichtigsten Punkt will ich noch die Kosten anführen. Der Bluttest muß vorher gemacht werden und die Impfung selbst ist die Teuerste von allen.
Wir kennen ja alle die Preise beim TA. :?

Auf das alle gesund bleiben.
 

Anonymous

Gast
Und was jetzt???

Hallo.
Ich bin heute zum 1.mal hier auf der HP.
Ich habe heute morgen mein Katzenbaby einschlafen lassen müssen,weil sie wohl das FIP hatte. :cry:
Ich bin ganz fertig.Sie hatte einen aufgetriebenen Bauch aber frass gut und ging auch aufs Katzenklo.Aber sie war nie so wie ein norma,es Katzenkind,der spieltrieb war nie richtig da.Habe sie am 3.10.02 7wöchig bekommen.Ich glaub es ist unwichtig zu sagen ,das Sammy ein Wald und Wiesen -Mix war.
Ich habe jetzt natürlich Angst,das sie meine 3anderen angesteckt haben könnte.Sie sind auch nur HAuskatzen und der Jüngste ist 61/2 der Miottlere 71/2 und die Älteste 14Jahre.Wie kann ich feststellen ob sie FIP haben???
Meine TÄ sagte mir das es durch Speichel und das Katzenklo übertragen wird.
Mann ist das ein Scheiß-Wochenende.
Wollte sie doch nur untersuchen lassen ,nicht gleich einschläfern....Aber mit so was hab ich echt nicht gerechnet.....
Bitte antwortet mir
Email:[email protected]
Danke....
Traurige Grüße Ela
 

angicoon

Gast
Hallo Ela,
also erst einmal: viel Kraft beim verlust Deiner lieben Kleinen.
Aber bitte lese einmal die Beitraege dieser Rubrik ganz in Ruhe - dann wirst Du beruhigt sein.
Fip ist keineswegs so ansteckend, wie frueher geglaubt wurde - und das Virus verbreitet sich KEINESFALLS durch Speichel (vielleicht hast Du Deine Tieraerztin bei all Deinem Kummer falsch verstanden).
Das Coronavirus ist im Urin, vor allem aber im Kot nachzuweisen - gute Katzenklohygiene (also nicht nur 'rausscheppen', sondern alle 3 bis 4 Tage die ganze Streu wechseln), auch 'rund ums Klo' koennen es 'im Zaum halten'.
Katzen mit vermindertem Widerstand infizieren sich schneller mit FIP, als gut genaehrte, geimpfte und entwurmte Tiere (und hiermit meine ich die ganz normale Katzenseuche und Schnupfenimpfung - ich selber halte die FIP impfung fuer total unsinnig).
Wenn dies auf Deine anderen Katzen zutrifft (dass diese gut gesund sind, meine ich) und Du auch die Hygiene wichtig nimmst, so duerfte eigendlich alles ok sein.
Das Virus ist uebrigens nicht sehr bestaendig - heisses Wasser mit Reinigungsmittel toetet es ab, zur Sicherheit wuerde ich aber doch noch 'richtiges' Desinfectionsmittel (z.B. Sagrotan) gebrauchen.

Feststellen, ob die anderen Katzen infiziert sind ist beinahe unmoeglich: Du kannst den FIP titer bestimmen lassen - dieser wird aber in jedem Fall erhoeht sein, da Deine gestorbene Katze ja FIP hatte und die anderen Katzen sich auf jeden Fall mit dem Virus auseinandergesetzt haben.

Ich wuerde einfach einmal alle Beitraege zu FIP lesen (auch die Homepagelinks, die hier im Forum angegeben sind) und alles gut desinfizieren.

Viel Kraft und alles Liebe von Angela
 

Anonymous

Gast
Ich (sowie meine TA) stimmen den hier gemachten Äusserungen zu, dass eine FIP-Impfung nicht unbedingt sinnvoll ist, da wie schon gesagt die Impfung ein hohes Risiko gegenüber einem geringen Nutzen hat. Meine TA sagt sogar, dass die Impfung nur zu 40% schützt.

Unsere beiden Baby-Coonies werden von unserer TA nicht geimpft, obwohl, wie jetzt festgestellt, unser Simba einen Coronaviren-Titer von 1:400 hat. Aufgefallen ist dies durch Durchfall und einen Bluttest. Ein Leberwert (ALT) war so enorm hoch, dass unser alter TA Simba eingeschläfert hätte. Ein Besuch in einer Tierklinik und das dort durchgeführte FIP-Screening durchs Labor hat vorerst erstmal ergeben, dass es sehr wahrscheinlich keine Coronaviren-Mutation ist und er somit im Moment nicht an FIP erkrankt ist.

Zu den Kosten möchte ich sagen: Der einfache Albrecht-Test beim TA hat uns 37 Euro gekostet. Das FIP-Screening im Labor (Blutentnahme und Untersuchung in der Tierklinik) hat 35 Euro gekostet. Was wieder einmal zeigt, dass eine Klinik nicht gleich teuer sein muss.
 

Renate W.

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Infos zu FIP

Hallo,

auf meiner HP unter "Krankheiten" habe ich einiges selbst zu FIP geschrieben (natürlich vom TA kontrolliert), Links gesetzt usw.

Bei Interesse schaut vorbei

My Persian Cats

Liebe Grüße
Renate
 

Birma-Wuschel

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Hallo erstmal,
ich bin zum erstenmal hier und finde dieses Forum echt sehr gut !!
Habe aber auch direkt eine Frage:

bin heute von meinem Nachbarn dahingehend informiert worden, dass seine zwei Freigänger mit großer Wahrscheinlichkeit FIP haben.
Mein Birmakater (1 1/2 Jahre alt, nicht geimpft gegen FIP ) ist eigentlich ein "Stubenhocker", gelegendlich bei schönem Wetter *grins* geht er schon mal mit auf den Rasen.
Muß das jetzt ganz eingestellt werden?
Ist ein Impfen noch möglich(Alter) und sinnvoll ?

jetzt schon einen dicken Dank für Euere Mühe

Birma-Wuschel :roll: :?:
 
ceolbeatha

ceolbeatha

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Hallo Birma-Wuschel,

herzlich willkommen hier im Forum.

Eine Impfung ist nicht mehr sinnvoll. Wenn überhaupt, muß die erste Impfung in der 16. LW (es muß unbedingt vorab ein FIP-Test durchgeführt werden), die zweite dann in der 20., Folgeimpfungen dann jährlich.

In wie weit Dein Kater jetzt gefährdet ist vermag ich nicht zu beurteilen.

Vielleicht interessiert Dich diese Seite:
http://www.hothspot.de/katzen/fip.html

dort steht so einiges über FIP.

LG
Marion
 

Anonymous

Gast
Hallo Marion,

danke für den Link. Den werde ich gleich für meine HP vormerken. Ich bin zwar nicht so unbedingt dafür, nur homöopathisch zu behandlen, sondern unterstützend, aber die Seite ist für mich interessant, weil sie eben aussagt: keine Panik bei einem Titer.

@Birma-Wuschel

Ich hab auf meiner HP auch noch ein paar Links zum Thema FIP:

http://www.catgirly.de/Katzenkrankheiten.htm

Ich würde mir nicht so grosse Gedanken machen, aber impfen würde ich auch nicht mehr. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt einfach nicht. Aber lies Dich mal durch die verschiedenen Seiten.

Liebe Grüsse
 

Birma-Wuschel

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:lol:
Begeistert guggen tu !!!!

Danke ceolbeatha, danke Simone

so schnelle Antwort, Klasse!!

werde mich mal an die Keine-Panik-Seite halten, was ich noch nicht so ganz raus hab ist die Infektion. Muß es dafür einen direkten Kontakt mit einem kranken Tier geben, oder reicht schon das "besuchen " fremder Markierungen ?

Simone, sehr hübsche Stubentiger !!

Noch mal ein dickes Danke
Birma-Wuschel
 
ceolbeatha

ceolbeatha

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Huhu Birma-Wuschel,

hier habe ich noch was entdeckt:

Besteht ein Ansteckungsrisiko für meine Katze ?
Falls Ihre Katze Freilauf hat und regelmässig Kontakt mit anderen Artgenossen hat, ja!
Die kleinsten Risikogruppen sind reine Wohnungskatzen in Einzelhaltung. Aber auch diese Katzen können am FIPV (FIP-Virus) erkranken
Bei beiden Geschlechtern ist die Krankheit gleich häufig anzutreffen. Allerdings scheint FIP altersabhängig zu sein. Die meisten kranken Katzen finden sich im Alter zwischen 6 - 12 Monaten. Dann flaut die Häufigkeit ab, hat ihren Tiefpunkt bei Katzen etwas über 5 Jahren und nimmt dann bei Katzen über 13 Jahren wieder zu.
Die Forschungen sind auf diesem Gebiet noch lange nicht abgeschlossen. Wahrscheinlich sind junge Katzen anfälliger, da ihr Immunsystem noch nicht stark genug ist. Bei alten Katzen lassen die Abwehrkräfte gegen eine Erkrankung nach.


gefunden unter: http://www.cato.ch/fip.htm

Und das hier:

Was geschieht mit einer FIP - "positiven " Katze?
Durch normalen Kontakt unter den Katzen kann das mutierte FIP Virus NICHT übertragen werden, ( nur das FCoV!! ) infektiös ist nur die im Tier befindliche Flüssigkeit, die man einem anderen Tier einspritzen müsste (und das tut ja schließlich keiner!)
Immer wieder liest man von angeblichen Heilungen FIP - kranker Katzen. Hier stellt sich die Frage, in wie weit wirklich eine FIP Erkrankung den Baucherguss verursacht hat (s.o.), und ob nicht viel wahrscheinlicher eine andere Krankheitsursache erfolgreich therapiert wurde. Wenn die FIP Erkrankung erst einmal sichtbar und mit messbaren Krankheitserscheinungen am Tier ausgebrochen ist, ist sie unheilbar.

Versucht werden kann selbstverständlich eine lindernde Behandlung, so lange die Katze noch nicht "leidet". Dazu gehört dann auch (aber nur im sicher diagnostizierten Endstadium) der Einsatz von Antibiotika, Cortison und Zytostatika. Erste Versuche mit dem Einsatz von felinem Interferon sind nicht sehr ermutigend: Die behandelten Katzen überlebten im Durchschnitt 5 - 14 Tage länger, als die nicht behandelten (mdl. Mitteilung Prof. Kathrin Hartmann). Virusabtötende Mittel sind leider so giftig, dass sie nicht nur die Viren, sondern auch gleich die Patienten umbringen.


aus: http://people.freenet.de/sindern/immunschwaeche.html

Ist etwas verwirrend finde ich.

LG
Marion
 

Anonymous

Gast
Hallo Marion,

den Link zu der TA in Sindern habe ich auch auf meiner HP (die Tierarzthelferin von dort schreibt übrigens in der NG in der ich auch schreibe - das ist manchmal mehr als nützlich :) ).

Aber was findest Du verwirrend an der Aussage?

LG
 

Birma-Wuschel

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Huhuu ceolbeatha,

vielen, vielen Dank für deine Mühe :lol: :lol:

ich denke mal, dass wir unseren Wuschel unter " Aufsicht " mit nach draussen nehmen. Kastriert ist er, kerngesund auch und er läßt die Freigänger nicht direkt an sich dran (kein Kampfkater :D ). Stressfest ist er Dank unserer beiden Rangen auch.
Lassen wir ihm also ein wenig die Sonne aufs Wuschelfell scheinen!! :P


Gruss
Birma-Wuschel
 
ceolbeatha

ceolbeatha

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Aber was findest Du verwirrend an der Aussage?
Liebe Simone,

in dem ersten Abschnitt von cato liest es sich, als wenn es sehr gefährlich ist bei Freigängern angesteckt zu werden, in dem anderen Artikel hört es sich bedeutend harmloser.

Das irritiert mich etwas.

@Birma-Wuschel:
Das ist doch schön für Wuschel wenn ihr mit ihm rausgeht und er eh kein Kampfkater ist. Knuddel ihn mal von mir, er soll die Sonne genießen :P

LG
Marion
 

gitterle

Gast
Hallo,

ich bin heute zum ersten Mal hier und finde es toll, daß man sich hier mit anderen Katzenfreunden austauschen kann!

Mein Problem: Bei meiner 11jährigen Katze Schnucki besteht Verdacht auf FIP. Im Februar hat sie angefangen, öfter zu erbrechen. Dies hörte aber wieder auf, aber langsam begann sie, abzumagern trotz guten Fressens und ein struppiges Fell zu bekommen. Ein Besuch beim Tierarzt ergab, daß ihre Leukozytenzahl bei 23.000 lag, mehr als doppelt so hoch als normal. Fieber hat sie keines, Nieren, Leber, Diabetes negativ, ebenso Leukose. Nach Wochen der verschiedensten Antibiotikagaben gingen die Leukozytenwerte nicht zurück. Es wurde noch ein Blutbild gemacht - ohne Erfolg - aber der Test auf Coronaviren war grenzwertig. Mein Tierarzt war ratlos, möchte aber FIP als Erkrankung nicht ausschließen. Dann haben wir es mit Homöopathika versucht (mercurius heel). Es ging Schnucki fortan besser - gefressen hat sie die ganze Zeit gut. Einen Leukozytentest haben wir aber nicht mehr gemacht. Jetzt habe ich vor 2 Wochen das homöopath. Präparat ausgesetzt. Jetzt geht es mit dem Erbrechen wieder los...

Hat jemand einen Rat für mich? Kann evtl. auch eine andere Erkrankung als FIP dahinterstecken - vielleicht eine Futterallergie?

Vielen Dank schon mal und liebe Grüße

Margit
 
Thema:

Was ist FIP (Feline Infektiöse Peritonitis)?

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