Wann darf Katzenkind Trockenfutter bekommen?

Diskutiere Wann darf Katzenkind Trockenfutter bekommen? im Archiv Katzen-Ernährung Forum im Bereich Katzenernährung; Hallo. Eine Freundin vom mir hat sich eine im Juli first geborene Katze angeschafft. Sie füttert mehrmals am Tag kleine Portionen Naßfutter...

Heubach

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Hallo.
Eine Freundin vom mir hat sich eine im Juli
geborene Katze angeschafft. Sie füttert mehrmals am Tag kleine Portionen Naßfutter. Darf sie auch schon Trockenfutter und Leckerlis bekommen? Ich kann mich überhaupt nicht mehr erinnern, ab wann ich Findus Trofu gegeben habe.
Danke für eure Antwort.heubach
 
25.10.2007
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
kureia

kureia

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Hallo.
Eine Freundin vom mir hat sich eine im Juli geborene Katze angeschafft. Sie füttert mehrmals am Tag kleine Portionen Naßfutter. Darf sie auch schon Trockenfutter und Leckerlis bekommen? Ich kann mich überhaupt nicht mehr erinnern, ab wann ich Findus Trofu gegeben habe.
Danke für eure Antwort.heubach
::w Hallo
am besten überhaupt nicht. Wenn ich nochmal zu tun
hätte bekämen meine Katzen kein Trockenfutter.
 

Anfänger

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Am Allerbesten: NIE ::w
Die Katze ist mit Nassfutter optimal versorgt, wenn sie damit ausgewachsen ist, dann wird sie es ja eh lieben.

Gerade so kleine Kätzchen vergessen noch eher das Trinken und es kommt häufiger mal zu Durchfall, weil die Verdauung noch ganz empfindlich ist. Dadurch ist die Gefahr des Dehydrierens viel größer.

Also ich würde es ganz lassen. Gegen einzelne Leckerbissen spricht ansich nichts, aber bitte auch hier darauf achten: kein Zucker, wenig Getreide, keine Aromen, keine Konservierungsstoffe.
Ich finde Trockenfleich als Leckerlie optimal oder diese Ziwi Treats:wink:
 

Heubach

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Das verstehe ich jetzt nicht, ich hab hier so oft gelesen, dass Trofu und Nafu gefüttert wird und viele Trofu immer zugänglich machen.
 

Anfänger

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Viele Katzen lassen sich nicht mehr vom TroFu abbringen.
Ansich gibt es kein tragendes Argument dafür, einer Katze Trockenfutter anzubieten. Die Katze zieht keinen Nutzen daraus, im Gegenteil.

Gerade eine ad-libidum-Fütterung mit TroFu halte ich für noch bedenklicher, als TroFu selbst. Die meisten Katzen fressen dann mehr als 20 Portionen am Tag, dadurch kann sich der Urin-pH-Wert nicht mehr ordentlich einpegeln und ist dauerhaft erhöht. Eine Folge kann beispielsweise Struvit sein.
 

ivonne 83

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es ist einfach so, das die katze, wenn sie trockenfutter frisst, ihren feuchtigkeitshaushalt nicht abdecken kann. z.b. frisst die katze einen napf trockenfutter müßte sie um genügend flüssigeit aufzunehmen, 4 mal soviel trinken. also 4 näpfe wasser. was keine katze schafft.

das führt eben zu harngrieß. deswegen trockenfutter nur sehr wenig oder am besten, wenn das kitten eh noch kein trockenfutter kennt, gar nicht erst anbieten
 

Lillytiger1965

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Gerade eine ad-libidum-Fütterung mit TroFu halte ich für noch bedenklicher, als TroFu selbst. Die meisten Katzen fressen dann mehr als 20 Portionen am Tag, dadurch kann sich der Urin-pH-Wert nicht mehr ordentlich einpegeln und ist dauerhaft erhöht. Eine Folge kann beispielsweise Struvit sein.
Neuere Studien (siehe hierzu aus der 2006 durchgeführten Dissertation "Epidemiologische und laborexperimentelle Untersuchungen zur Urolithiasis bei Katzen" von Marina Frenk: http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokser...=981950701.pdf) haben nachgewiesen, dass sich bei dieser Harnsteinart sowohl Tro- als auch Nass- bzw. Mischfütterung die Waage halten.



Oxalat ist bei TroFu mittlerweile das viel große Risiko, weil in vielen Futtermitteln zur Vermeidung von Struvit immer noch zu viel Magnesium eingesetzt und es Katzen verabreicht wird, die von sich aus viel zu wenig trinken. Ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme vorhanden, stellt TroFu kein Problem dar.

Den meisten Struvit-Erkrankungen gehen Infektionen voraus, vor denen eine Katze weder durch Nass- noch durch Trockenfütterung geschützt ist.

LG Lillytiger
 

Anfänger

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Den meisten Struvit-Erkrankungen gehen Infektionen voraus, vor denen eine Katze weder durch Nass- noch durch Trockenfütterung geschützt ist.
Je höher das HArnvolumen, desto besser können schädliche Bakterien ausgeschieden werden.

Desweiteren bleibt das Risiko der Nierenerkrankungen, das Risiko der Verfälschung des pH-Harnwertes durch Getreide, der viel zu hohe Kohlenhydratanteil (Belastung der Bauchspeicheldrüse; Verdacht Diabetes),...
 

Isdira

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Also bei uns gibt es TroFu, NaFu und frisches Fleisch...

Deine Freundin kann der Kleinen ruhig TroFu geben. Vom Alter klappt das! Wir haben hier gerade einen zehn Wochen alten Wurf rumlaufen und die knabber schon seit einigen Wochen auch mal TroFu. Steht halt immer da. NaFu kann ichja nur geben, wenn ich auch zu Hause bin. Und die KLeinen haben da kein Problem mit. Picken sich sogar die großen Brocken von Nutro raus...:wink:
 

Heubach

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Nun komme auch ich ins Schwimmen ob ich es richtig mache. Findus bekommt morgens so einen knapp halben kleinen Zahnputzbecher Trofu. Das ist dann meistens so gegen 14 verbraucht. Obwohl ich nicht immer garantieren kann, ob nur er das frisst. ich hab schon fremde Katzen sich einschleichen sehen. Am Abend bekommt er eine halbe Dose ( 100g) GOURMET purina in verschieden Sorten.Ich gebe immer recht viel Wasser dazu, also er bekommt es als Suppe. Außerdem ist er Freigänger, also der Außenimbiss kommt noch dazu. Hin und wieder ein Stück Fisch oder Geflügle roh. Findus ist schlank aber nicht mehr sooo schlank wie vor einem halben Jahr. Ist das nun richtig? Übrigens trinkt er viel, finde ich. Dauernd Wasser aus allen Töppen draußen, schön alt und abgestanden. Im Haus bekommt er Wasser mit bischen Milch. Sonst trinkt er es nicht.
 

Lillytiger1965

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Je höher das HArnvolumen, desto besser können schädliche Bakterien ausgeschieden werden.
... hat aber nichts mit dem Futter (ob Nass oder Trocken) selbst zu tun, sondern mit der grundsätzlichen Flüssigkeitsaufnahme der Katze, was die Zahlen der an Struvit erkrankten Nassfuttertiere belegen.

@ Heubach:

Hört sich doch gut an! :p

LG Lillytiger
 

Brasilgato

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Auch Bussy bekommt eine Mischernährung, TroFu und NaFu. Nebenbei trinkt sie Katzenmilch mit Wasser versetzt. Sie ist ja fast 3 1/2 Monate alt.

Man sollte Katzen nicht zu einseitig ernähren. Einseitige Ernährung ist auch nicht gesund, für Mensch und Tier.

Anfangs als Bussy am 22. Sept. zu uns kam, fraß sie zunächst kaum, aber trank schon Wasser, mit der zunehmenden Eingewöhnung fraß sie zunächst nur Trockenfutter, NaFu verweigerte sie zunächst, aber inzwischen frißt sie auch NaFu.

Gruß
Brasilgato
 

feuerzahn

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Lillytiger1965

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Aber in Nafu ist doch viel mehr Wasser enthalten als im Trofu, also nimmt die Katze bei Nafu-Fütterung doch von selbst viel mehr Wasser auf.::?
Vom Grundgedanken her richtig, aber daraus kann man nicht pauschal schließen, dass sie mehr trinken würde als eine TroFuKatze, die sich an anderen Quellen bedient, was die NaFuKatze i. d. R. ja nicht macht.

Für trinkfaule Katzen halte ich TroFu auch für bedenklich und würde stattdessen Nassfutter anraten.

LG Lillytiger
 

feuerzahn

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Vom Grundgedanken her richtig, aber daraus kann man nicht pauschal schließen, dass sie mehr trinken würde als eine TroFuKatze, die sich an anderen Quellen bedient, was die NaFuKatze i. d. R. ja nicht macht.

Für trinkfaule Katzen halte ich TroFu auch für bedenklich und würde stattdessen Nassfutter anraten.

LG Lillytiger
Dass sie automatisch auch mehr trinken, habe ich auch nicht gesagt.
Aber die Wasserversorgung ist durch Nafu gesicherter als durch Trofu.

Und wer garantiert mir, dass meine Katze bei Trofu genug trinkt?
so wie ich es verstanden habe, ist es fast unmöglich, dass eine Katze bei reiner Trofu-Fütterung ausreichend trinkt.
Irgendwo gibt es da eine Beispielrechnung.
 

Lillytiger1965

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Bzgl. Trinkverhalten von Katzen gehen die Meinungen extrem auseinander.

Empfohlen werden 50 ml je kg Gewicht. Unsere beiden kann ich dahingehend halt überprüfen, wieviel Wasser ich in ihre Dekoschale täglich nachgießen muß.

Eine Garantie, ob deine Katze genug trinkt, kannst - wenn überhaupt - nur du selbst dir geben, indem du dahingehend beobachtest/überprüfst, natürlich auch das Ausscheidungsverhalten.

Aber eine Garantie, dass deine Katze durch Nassfutter kein Struvit bekommt ... wird dir erst recht absolut NIEMAND geben können.

Von daher verlasse ich mich lieber auf mich, meinen Messbecher und die Beiden!

LG Lillytiger
 

Anfänger

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Man sollte Katzen nicht zu einseitig ernähren. Einseitige Ernährung ist auch nicht gesund, für Mensch und Tier.
Eine Einseitigkeit hat aber nichts mit der Fütterungsform zu tun ::w
Ich füttere fast 100% BARF, aber das ist nun wirklich nicht einseitig:
RIndergulasch, Rinderherz, Putengulasch, Putenfleisch mit Haut, Putenherz, Putenmagen, Hühnerherz, Hühnermagen, Lammfleisch, Rehfleisch, Hirschfleisch, Känguru (ist in einer Wildmischung enthalten), Ente, Hühnerherz, Hühnermagen, Hühnerfleisch, Strauß,...
Also wenn das mal nicht abwechslundreich genug ist:wink:



Zum Harnvolumen:

betrachten BURGER et al. (1978), DAMMERS (1980), GASKELL (1985), ZENTEK (1987), KIENZLE (1990) und SCHUKNECHT (1991) den Wassergehalt im Futter als den Faktor, der die Gesamtwasseraufnahme und damit das Harnvolumen am stärksten beeinflusst.​

Eine Erklärung für diesen Zusammenhang lautete, dass Katzen durch den geringeren Wassergehalt des Trockenfutters auch insgesamt weniger Wasser aufnehmen und folglich weniger und konzentrierteren Harn produzieren (BARKER u. POVEY 1973).
Tatsächlich konnten Katzen in verschiedenen Studien trotz vermehrter Trinkwasseraufnahme bei dem Verzehr von Trockenfutter meist nicht die Gesamtwasseraufnahme erreichen, die bei der Fütterung von Feuchtrationen realisiert wurde (BURGER et al. 1978, DAMMERS 1980,
GASKELL 1985, ZENTEK 1987, KIENZLE et al. 1990, SCHUKNECHT 1991) (Tab.1). Der TS-Gehalt des Futters stand demnach in reziproker Relation zur Gesamtwasseraufnahme. Bei Wassergehalten im Futter von 70 % und mehr wurden bis zu doppelt so große Harnvolumina von den Katzen ausgeschieden als bei geringeren Futterwassergehalten.​

Auch bei den Studien
von THRALL und MILLER (1976) und SAUER et al. (1985 b) wurden trotz der z.T. ähnlichen Gesamtwasseraufnahmen von den Katzen während der Fütterung von Feuchtfutter größere Harnmengen ausgeschieden als beim Verzehr von Trockenfutter.​
http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/schultza_2003.pdf
 

Tinker

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ich finde ja, die eingestellte Tabelle sollte man sich - ohne Rücksicht auf den Beitrag von Lillytiger . mal genau ansehen.

Weil das hilft bei der Entscheidung, kein Trofu zu füttern. Leider taucht Barf in der Tabelle nicht auf.

LG Tinker
 

Lillytiger1965

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@ Anfänger:

Die Dissertation muss ich mir erst einmal genau einverleiben. Aber bzgl. Wasseraufnahme habe ich beim Querlesen bereits diesen Absatz auf Seite 124 gefunden:​

"Die Gesamtwasseraufnahme wurde hauptsächlich durch die Futterwasseraufnahme beeinflusst, d.h. vor allem die Rationen, denen zur Akzeptanzverbesserung destilliertes Wasser zugefügt wurde und die damit einen höheren Futterwassergehalt aufwiesen, führten erwartungsgemäß zu einer höheren Gesamtwasseraufnahme.

Diese Feststellung stimmt mit früheren Untersuchungen von BURGER et al. (1978), DAMMERS (1980), GASKELL 125 (1985), ZENTEK (1987), KIENZLE et al. (1990), SCHUKNECHT (1991) und DEKEYZER (1997) überein und bestätigt, dass Katzen bei geringerer Futterwasseraufnahme eher ihren Harn konzentrieren als vermehrt Trinkwasser aufzunehmen.

Durch einen Zusatz von Kochsalz zum Futter jedoch reagierten Katzen in mehreren Studien mit einer gesteigerten Trinkwasseraufnahme (HAMAR et al. 1976, BURGER et al. 1978, SCHUKNECHT 1991, WAGNER et al. 2002), was auch die in den eigenen Untersuchungen ermittelte Korrelation zwischen der Na- bzw. insbesondere Cl-Aufnahme und der Gesamtwasseraufnahme widerspiegelt."

Ich kann nur nochmals darauf hinweisen, dass von TroFuGegner gern die alten Ergebnisse von vor 20 bzw. 30 Jahren herangezogen werden. Allerdings wird dabei gern unterschlagen, dass Futter mit den damaligen Zusammensetzungen heute gar nicht mehr in den Regalen stehen.​

Auch die Herstellerfirmen lesen solche Studien und ändern das Futter auf die jeweils neueren (!) Erkenntnisse hin ab.​

@ Tinker:

Man sollte sich einfach mal die gesamte Dissertation durchlesen:​


Dort findet man auf Seite 45 folgende Hinweise:​

"Die erfolgreiche Umstellung der Futterzusammensetzung (u. a. Verwendung säuernder Salze wie z. B. CaCl und CaSO4 statt CaCO3) führte in den 80er und 90er Jahren zu einer Senkung des Struvitanteils in der „Katzen“-Praxis [BUFFINGTON & CHEW (1999)]. Jedoch ist die Zahl der Calciumoxalatfälle stetig gestiegen. Diese Beobachtung führte zu Vermutungen, dass möglicherweise veränderte (allgemeine) Fütterungsbedingungen die Ursache zur vermehrten Entstehung von Calciumoxalat- Urolithen sein können [BARTGES et al. (2000), BUFFINGTON (1994), BUFFINGTON & CHEW (1999), HESSE et al. (2000 und 2000a), MARKWELL et al. (1998a), TETRICK (2000)]. In diesem Fall wird die Ursache bei den bereits präventiv mit dem täglichen Futter verabreichten spezifischen „Anti-Struvit-Maßnahmen“ vermutet. Das Hauptziel der Umstellung der Futterzusammensetzung, um das Struvit Bildungsrisiko zu verringen, ist:

1. eine deutliche Erniedrigung des Harn-pH und

2. eine gleichzeitige Reduzierung der Magnesium-Ausscheidung.

In ungünstigen Fällen können jedoch diese Maßnahmen zu einer Urinzusammensetzung führen, die eine Bildung von Calciumoxalatsteinen begünstigt. Auch die gleichzeitige meist überflüssige Gabe von Vitaminen C und D wird als zusätzlicher Risikofaktor einer Calciumoxalatsteinbildung diskutiert [BARTGES et al. (2000), BUFFINGTON (1993), BURGER (1985), CHEW & BUFFINGTON (2000), HESSE et al. (2000 und 2000a), HULSEN (1999), KIRK et al. (1995), OSBORNE et al. (1990, 1996 und 1996a), PASTOOR et al. (1994), SCHWILLE & HERMANN (1992)]. Möglicherweise erkrankt heute, durch allgemeine Umstellung der Futtergewohnheiten der Hauskatze innerhalb der letzten 25 – 30 Jahre, zunehmend der Anteil der Katzenpopulation, welcher bereits zuvor ein hohes metabolisches Risiko für die Ausbildung einer Calciumoxalat-Urolithiasis aufwies; die Futterumstellung hat demnach „nur“ ein bereits bestehendes hohes Calciumoxalatbildungspotential ausgelöst [BUFFINGTON & CHEW (1998 und 1999), JAEGER (1992)]."

Genannt wird zudem:​

Ursachen Struvit
Ernährung die zu erhöhtem Harn-pH-Wert führt; Infektion mit harnstoffspaltenden Bakterien; natürliche höhere NH4- Konzentration bei Katzen

Ursachen Calciumoxalat
Ernährung und geringe Flüssigkeitsaufnahme, Stress, Umwelt

Wer jedes Auftreten von Harnsteinen auf TroFuFütterung zurückführen will, macht es sich zu einfach und verschließt sich bewußt den Zahlen zu den Uraten, Karbonatapatit usw. Lediglich bei Calciumoxalt ist ein deutlicher Zusammenhang zur Gefahr von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme zu erkennen.​

Aber ... das ist ein Risiko, das auf alle Fälle durch den Halter selbst vermeidbar wäre, wenn er das Trinkverhalten seiner Katze dahingehend richtig einschätzt. Kann oder will er das nicht, sollte er von TroFu die Finger lassen. Obgleich auch das kein verlässlicher Schutz vor jeglicher Harnsteinbildung ist, weil eben auch Nassfutterkatzen davon betroffen werden können. Jede Harnsteinart hat nun einmal ganz eigene Ursachen!​

Und ob Barfen einen Schutz gegen alle diese Steinarten darstellt ... werden wir vermtl. erst in ein paar Jahren erfahren, denn diesbegzügliche Untersuchungen gibt es noch nicht.​

LG Lillytiger​
 

Anfänger

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Durch einen Zusatz von Kochsalz zum Futter jedoch reagierten Katzen in mehreren Studien mit einer gesteigerten Trinkwasseraufnahme (HAMAR et al. 1976, BURGER et al. 1978, SCHUKNECHT 1991, WAGNER et al. 2002), was auch die in den eigenen Untersuchungen ermittelte Korrelation zwischen der Na- bzw. insbesondere Cl-Aufnahme und der Gesamtwasseraufnahme widerspiegelt."
Ich weiß das eine erhöhte Salzzufuhr zu einem "besseren" Trinkverhalten führt, allerdings belastet es wieder umgehend die Nieren. Der Körper scheidet das überflüssige Salz mit einer gesteigerten Harnmene wieder aus, was ENTWÄSSERND auf den Körper wirkt.
Wenn du bereit bist, eine Nierenerkrankung bei deinen Katzen zu riskieren, dann übertrage das bitte nicht auf andere.
 
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