Völlig verzweifelt, ein Kater stirbt 5 Tage nach Kastration aufgrund fataler Behandl.

Diskutiere Völlig verzweifelt, ein Kater stirbt 5 Tage nach Kastration aufgrund fataler Behandl. im Sexualität Forum im Bereich Katzenaufzucht und Zucht; Hallo, ich war länger nicht hier, es ging uns super, alles war perfekt, meine beiden haben sich zu absoluten Ausnahmekatern entwickelt...

Rya_Savannahs

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Hallo,

ich war länger nicht hier, es ging uns super, alles war perfekt, meine beiden haben sich zu absoluten Ausnahmekatern entwickelt (mittlerweile knapp 11 Monate) und ich hätte mir nichts anderes wünschen können.
Und nun erlebe ich den absoluten Alptraum, weiß nicht mehr weiter und bin total verzweifelt. Kann erst jetzt darüber schreiben und könnte mich dafür schlagen, Tierärzten vertraut zu haben.
Ich habe hier ab und zu gelesen, daß sich die Leute beschwert haben, wenn hier gepostet wurde als Katzen Probleme hatten und ich wünschte ich hätte es getan und hätte nicht nur auf die Ärzte gehört, dann könnte mein kleiner Schatz vielleicht noch leben.

Ich habe eine sehr langen 'Bericht' über die Tage ab der Kastration bis zum Todestag am Mittwoch geschrieben, hatte mir über die Tage immer Notizen gemacht. Jetzt hilft mir eine Anwältin, die sich auf 'das Recht ums Tier' spezialisiert hat und ich hoffe, daß man zumindest etwas gegen die Tierärztin tun kann, die offensichtlich fatale Fehler begangen hat.

Wenn ich den 'Bericht' hier posten würde, wären es wohl ein paar Seiten, daher möchte ich Euch etwas kürzer schreiben, was passiert ist.
Kann es nur leider im Moment nicht als 'Geschichte' schreiben, es zu dokumentieren fällt mir leichter.
Ich weiß nicht wohin mit meinem Kummer. Mo und ich, vermissen den kleinen Shai so sehr. Meine Mutter ist völlig fertig, sie liebt die beiden auch über alles. Wir hatten früher schon Katzen, ich bin mit Katzen aufgewachsen.


Freitag 27.11.09

- bringe beide Kater fit und gesund morgens zur Kastration
- hole sie um 17 Uhr ab, beide wach, sehen etwas benommen aus.
- TÄ sagt, wenn was ist soll ich sie auf dem Handy anrufen.

...ab 17.30 Uhr ca. - meine Mutter ist auch da um die Kater zu beobachten
- zuhause kommen beide in der Küche aus ihren Boxen
- Mo ist fit, ihm ist nichts anzumerken
- Shai taumelt und torkelt sehr heftig
- Shai will nur auf die Heizung oder auf meine Beine
- er setzt 3 Mal Urin ab während er auf meinen Beinen liegt und halb schläft, wechsle die Hosen
- Mo setzt problemlos Urin im Katzenklo ab
- Shai versucht Urin abzusetzen im Katzenklo - erfolglos
- bin kurz im Bad, meine Mutter ruft - es ist alles voller Blut
- Shai ist im Katzenklo, davor eine Blut-Urin-Gemisch Pfütze
- versuche die TÄ zu erreichen, nirgends eine Handynummer, auch nicht auf dem Praxis AB
- fahre zur Praxis, vielleicht finde ich dort eine Nummer oder sie wohnt vielleicht dort, da sie auch sagte sie müssen über das WE einen Kater behalten wegen eines Katheters
- an der Praxis nichts, eine Frau schliesst das Geschäft nebenan auf, frage sie nach der TÄ
- sie hat keine Handynummer weiß aber das sie irgendwo im Hochhauskomplex um die Ecke wohnt.
- dort wohnen ca. 3000 Menschen, ich suche die Häuser und die Klingelschilder ab.
- nach ca. 50 Minuten treffe ich ein älteres Pärchen, sie kennen sie und sagen sie wohne gleich im nächsten Haus um die Ecke.
- bin erleichtert, klingle, sie macht auf
- sie fragt ob ich sie die ganze zeit im Komplex gesucht habe und erklärt nach meiner Schilderung, daß wäre alles normal, jedes Tier würde die Narkose anders verarbeiten.
- sie sagt ich solle sie morgen um 12 anrufen, wenn was nicht stimmt und gibt mir ihre Karte
- fahre erleichtert nach hause.

...ab 22 Uhr
- Shai liegt noch immer auf der Heizung, meine Mutter stützt ihn die ganze Zeit.
- irgendwann gehen wir ins Bett er taumelt und torkelt noch immer
- er schläft unter der Bettdecke und wechselt mehrmals den Platz unter dieser in der Nacht

Samstag 28.11.09

ab ca. 10 Uhr
- haben länger geschlafen
- Shai läuft etwas besser, hat aber noch ein wenig Gleichgewichtsstörungen wenn er den Kopf hebt und hochschaut.
- entdecke 5 Urinflecken von ihm auf dem Bettlaken
- er trinkt etwas
- beide fressen zum ersten Mal wieder, aber mässiger Appetit
- Shai versucht mehrmals erfolglos Urin abzusetzen
- Mo ganz normal

kurz vor 12 Uhr
- rufe die TÄ an, schildere ihr die Situation, vor allem das Shai von einem Katzenklo zum anderen wandert und keinen Urin absetzen kann.
- frage sie ob es sein kann, daß er vielleicht eine Blasenentzündung hat (kommt mir so vor, Symptome).
- sie sagt, woher er diese denn haben solle, er wäre die ganze zeit in einem beheizten Raum gewesen.
- sie sagt, ich solle ihm 1/4 Paracetamol geben, daß würde Wunder wirken, da er wohl noch ein wenig Schmerzen hat, solle ihm die mit Sahne geben, daß würden sie gern annehmen und die Apotheken hätten ja noch auf.

ca. 14 Uhr
- komme wieder vom einkaufen, war in der Apotheke und noch beim Fressnapf, Spielzeug für die Beiden kaufen, weil sie so tapfer waren.
- gebe Shai die 1/4 Tablette mit etwas Sahne, er will nicht.
- versuche es mit einer neuen 1/4 Tablette ohne Sahne und bekomme es hin.
- er spielt zusammen mit Mo mit dem neuen Spielzeug, diesem Play&Scratch mit Ball (Wedelding mit Feder habe ich abgenommen, wegen Verletzungsgefahr, sie versuchen es rauszurupfen).

weitere zeit bis ca. 19 Uhr
- Shai kann noch immer kein Urin absetzen.
- mache mir Sorgen, fühle mich langsam von der TÄ nicht ernst genommen und rufe beim tierärztlichen Notdienst an, bekomme die Nummer der Ärztin die
Wochendnotdienst hat.
- rufe sie an, schildere ihr alles, sie sagt ich solle sofort vorbeikommen, er hätte womöglich Harnverhalten
- packe Shai warm in der Transportbox ein, noch eine Decke aussenrum und fahre los.

TA-Besuch

- sie untersucht Shai, währenddessen schildere ich ihr nochmal alles, auch das die TÄ mich mittags angewiesen hat ihm 1/4 Paracetamol der normalen 500er zu geben.
- sie sagt noch das wäre überhaupt kein Medikament dafür wenn er Schmerzen haben sollte.
- seine Penisspitze ist blau angelaufen, 40,9 Grad temperatur, spannt den Bauch an, sie will röntgen um zu sehen, was mit der Blase ist - eventuell Rückstau und man müsste event. die Blase entleeren.
- Röntgenbild unauffällig, Blase nicht stark gefüllt
- sie sagt es ist sehr wahrscheinlich das er einfach Schmerzen hat und gibt ihm 4 Spritzen.
- was schmerzstillendes, krampflösendes und 1 Antibiotikum
- wenn er bis morgen 12 Uhr nicht in besserer Verfassung ist, Urin abgesetzt hat, muss ich mit ihm wiederkommen, ansonsten nur Tabletten holen und Montag dann zur TÄ, die ihn kastriert hat zur Kontrolle.
- Shai setzt noch in der Nacht Urin Im Katzenklo ab
- kein unkontrolliertes Entleeren im Bett

Sonntag 29.11.09

ab morgens
- Shai bringt mir zum aufwachen seine Lieblingsmaus, fordert mich zum spielen auf.
- beide trinken und fressen, allerdings weniger als sonst
- beide setzen Urin ab, auch weniger als sonst
- beide machen einen guten Eindruck
- rufe die TÄ an, schildere ihr alles, sie sagt ich solle vorbeikommen die Tabletten für ihn abholen und am nächsten Tag dann zur Kontrolle zur anderen TÄ.
- Tag verläuft gut, gebe Shai eine Tablette gegen Schmerzen (sie sagt das wäre etwas leichter als das was sie gestern gab) und 1/2 Tablette von der ganzen Tablette Antibiotikum die sie mir gegeben hat.
- Shai spielt, setzt Urin (weniger als vor der Kastra, dafür häufiger und Kot ab).
- rufe abends die andere TÄ an, um ihr alles zu erzählen und gleich für morgens einen Termin zu machen. Handy aus, nur automatische Ansage, in der Praxis auch nichts.
- beschliesse gleich früh morgens anzurufen.
- Abend verläuft ruhig, spielen, entspannen, kuscheln.

Montag 30.11.09

- rufe früh um 8 die TÄ an, erzähle ihr alles und kann gleich vorbeikommen, nehme die Rechnung mit damit sie auch sieht, welche Medikamente die TÄ am WE gab.
- komme um ca. 8.30 Uhr an.
- schildere alles, gebe ihr die Rechnung, sie fragt verständnislos wieso sie geröntgt hätte.
- ich sage, weil Vermutung auf Rückstau des Urin, Penisspitze angelaufen, 40.9 Temperatur gehabt.
- sie nimmt Shai aus der Box, drückt hinten ein wenig rum, schaut sich den Penis an, misst Temperatur 38 Grad - sagt das nichts mit ihm ist, es wäre alles ok ich muss mir keine Sorgen machen.
- bin überglücklich, frage noch wieso das nun aber mit dem Urin und dem wenigen Fressen so ist, weil ich mir doch Sorgen mache, sie sat, alles normal pendelt sich wieder ein.
- ich will trotzdem eine Urinprobe untersuchen lassen und sie gibt mir 2 Spritzen (will vorsichtshalber beide kater untersuchen lassen).
- fahre etwas entspannter heim.
- meine Mutter ist da, weil sie auch wissen will was los ist und ist auch erleichtert.
- mache Fressen, beide nehmen es an, aber Shai verliert schnell den Appetit (will abends neues Futter besorgen, falls sich einfach der Geschmack geändert hat) und trinken.
- fahre zur Arbeit, meine Mutter wird immer wieder nach den beiden schauen.
- meine Mutter informiert mich tagsüber das beide entspannt schlafen und kuscheln.
- kontrolliert Katzenklos, findet kleinere Urinklumpen und Kot.
- ich frage die Ärztin nochmal per Mail nach dem Antibiotikum, weil ich nur noch 1/2 tablette für heute habe und weiß das es eigentlich längere Zeit gegeben werden soll.
- bekomme eine Antwort per Mail, nein das wäre nicht nötig, er wäre ok und keine Entzündungen wären vorhanden, soll ihm nur die halbe noch geben.
- fahre abends los neues Futter kaufen.
- mache ihr LieblingsFutter, und noch das neue in andere Näpfe beide fressen, Mo besser als Shai
- Shai verschmäht das neue Futter
- wir spielen etwas, werfe den beiden Leckerlies zu, Shai hat aber schnell keine Lust mehr und beobachtet Mo und mich beim spielen.
- Shai will eigentlich nur zu mir und kuscheln, egal wo ich bin
- beide laufen mir wie immer überall hinterher wie Schatten
- gehen irgendwann schlafen, beide setzen am Abend Urin und Kot ab

Dienstag 01.12.09

- wachen alle zusammen auf.
- mache fressen und trinken, Shai leckt nur wieder am Futter, nimmt eine bisschen zu sich, mache mir Gedanken, was ich noch an Futter ausprobieren kann.
- meine Mutter wird wieder tagsüber nach dem Rechten schauen, da ich das beobachten will.
- tagsüber telefoniere ich mit meiner Mutter, beide Kater schlafen und kuscheln zusammen (das war auch vor der Kastration so, tagsüber wenn ich nicht da bin, wird wenig gespielt, sondern eher geschlafen, abends war unsere Zeit).
- Katzenklos hat sie kontrolliert, alles normal.
- komme abends heim.
- Kater begrüßen mich im Flur.
- mache Fressen, Mo frisst normal, Shai leckt nur wieder am Fressen rum, kein Appetit, er kommt mir schwach vor - kein Wunder er frisst nicht richtig.
- meine Mutter erzählt mir das sie beiden tagsüber ihr Lieblingsleckerlie angeboten hat.
- Mo hat es sofort angenommen, Shai nicht - er hätte es nur angeschnurrt.
- das finde ich seltsam und versuche es selbst, gehe zur Schranktür wo es drinsteht, beide laufen mir erwartungsvoll hinterher, weil sie wissen was es gibt.
- bin schon erleichtert.
- gebe ihnen ihr Leckerlie, Mo nimmt es sofort, Shai kein Interesse.
- da stimmt was nicht
- rufe sofort die TÄ vom Wochenende an, da sie bis 21 Uhr eine Notrufnummer hat.
- erzähle ihr alles, auch das die andere TÄ keine Medikamente weitergegeben hat, Antibiotikum sollte ich auch nicht weitergeben, obwohl ich nochmal ausdrücklich danach gefragt habe.
- sie kann es alles nicht glauben, auch das er nur 38 Grad gehabt hat und nicht wieder Fieber würde ja daran liegen das er zuvor Medikamente bekommen hat dagegen.
- sie sagt er braucht weiter Medikamente, nun anderes Antibiotikum, da er Resistenzen gebildet hat.
- machen einen Termin gleich für morgen früh als erster um 9 Uhr.
- meine Mutter wird mit ihm hinfahren, weil ich früh einen Termin habe den ich nicht absagen kann.
- Shai will weiter nur zu mir und kuscheln
- er erbricht einmal die Leckerlies vom Vorabend - kein Blut.
- entscheide, sollte er erneut erbrechen schon vor dem Termin in die Klinik zu fahren.
- meine Mutter übernachtet die nacht hier, um ihn mit zu beobachten, falls ich etwas im Schlaf nicht merke.
- wir gehen zu Bett, beide Kater kommen und kuscheln mit uns.
- beide Kater wechseln mehrmals in der Nacht die Liegeplätze, wir kontrollieren sie und die Katzenklos. Kein erneutes Erbrechen.

Mittwoch 02.12.09

morgens
- wir wachen auf.
- mache den beiden fressen und gehe ins Bad mich fertig machen.
- als ich rauskomme sehe ich Mo noch etwas fressen.
- Shai hingegen liegt vor dem Napf und hat einen Speichelfaden am Maul hängen, ich wische ihn ab, rede beruhigend mit ihm, aber mache mir schlimme Sorgen.
- gehe zu meiner Mutter rüber und erzähle es ihr und sage sie muss schon früher mit ihm los, die sind ja schon etwas früher in der Praxis.
- sie ist um 8.40 Uhr in der Praxis, TÄ ist noch auf einem hausbesuch und kommt erst gegen 9.15 Uhr
- ich habe es auf dem Termin vor Sorgen nicht ausgehalten und fahre zur Praxis, komme um 9.30 Uhr an.
- die TÄ und meine Mutter sind im Behandlungsraum mit Shai.
- meine Mutter erzählt das sie Shai in die Transportbox heben musste, aus seinem Körbchen heraus (vorin er gelegen hat als ich ging, kurz bevor meine Mutter ihn dann zur TÄ gebracht hat), seine Hinterbeine reagieren nicht.
- die TÄ testet Reflexe, nicht vorhanden.
- meine Mutter sagt ihr sind auch die Ohren aufgefallen, die leicht gelb verfärbt sind.
- TÄ stimmt zu und sagt das auch das Zahnfleisch gelblich ist.
- sie misst die Temperatur, er hat 35.3 Grad Untertemperatur.
- sie sagt, er muss sofort in die TiHo an den Tropf, sie wird anrufen und den Notfall melden.
- wir packen ihn sofort warm ein und fahren los.
- können nicht klar denken.

- kommen in der TiHo an, werden sofort drangenommen.
- sind in einem Behandlungszimmer, ich schildere alles auf das genauste, welche Medikamente er bekommen hat, was gemacht wurde.
- als ich erzähle das die TÄ die ihn astriert hat mich anwies ihm Paracetamol zu geben und dann am Montag auch alle Medikamente der TÄ am Wochenende absetzte inkl. Antibiotikum trotz Nachfrage schütteln sie mit dem Kopf und können es nicht glauben.
- ich frage nach ob es sein kann das er etwas nicht verträgt oder allergisch ist.
- sie sagen, daß würde sie jetzt alles genau untersuchen.
- bin die ganze Zeit dabei und rede beruhigend mit Shai.
- Temperatur 34,9 Grad
- er bekommt Blut abgenommen.
- er bekommt einen warmen Tropf und einen Trichter um den Kopf.
- die Ärztin fragt mich auf einmal, ob ich das Gefühl habe das er noch was sieht.
- ich beobachte genauer und stelle fest das er anscheinend visuell nicht mehr reagiert, nur noch auf die Stimme.
- sie prüft die visuellen Reflexe, kaum vorhanden.
- Ultraschall wird vorbeireitet.
- ich spreche die ganze zeit mit ihm, sage ihm das alles gut wird und ich da bin.
- beim Ultraschall, daß was ich verstehe ist:
anfangende Pankreatitis
kein Blut, kein Wasser im Bauch
Blase leicht gefüllt
keine Steine, kein Verschluss
- die Ärztin fragt mich nochmal genauer und fragt nochmal wann ich ihm Paracetamol geben sollte.
- ich wiederhole erneut 1/4 Tablette, der normalen 500er um kurz nach 14 Uhr am Samstag
- er kommt in eine kleine weiße Gitterbox und wird auf die Intensivstation gebracht
- die Ärztin sagt, wir müssen auf die Blutergebnisse warten und er wäre jetzt unter einem waremn Gebläse was er sich auch gut gefallen lassen würde.
- wir warten ca. 1,5 Stunden voller Sorge und Tränen, kann nicht klar denken.
- werden aufgerufen.
- die Ärztin erkärt uns die Blutergebnisse, es sieht sehr schlecht aus.
- ich bin wie benommen und kann gar nicht richtig zuhören, was ich verstehe:
Leukozyten normal 5.000-11.000 - Shai hat 80.000
Eiweißwerte auch ganz schlimm
er hat Leberversagen
das Gehirn ist bereits angegriffen, deswegen macht er diesen wirren Eindruck und kann nicht sehen und seine Beine nicht bewegen.
- es sieht sehr schlecht aus, sie müssen auch vorsichtig sein, was sie ihm geben, weil er akutes Leberversagen hat und die Nieren auch nicht richtig arbeiten.
- sie sagt die nächsten Stunden sind entscheidend, aber es ist sehr kritisch.
- ich frage nochmal nach, ob etwas auf eine Vorerkrankung schliessen lässt, da ich die beiden völlig gesund zu Kastration gegeben habe und ab da alles anfing.
- sie sagt nein darauf lässt nichts schliessen.
- sie sagt sie werden alles mögliche für ihn tun.

- wir gehen tränenaufgelöst und fassungslos zum Auto.
- die TÄ vom morgen ruft mich an und will wissen wie es Shai geht, ich erzähle ihr alles und auch sie ist fassungslos, es tut ihr leid, sie sagt noch etwas von hepa.....lisches Syndrom und das sie das befürchtet hätte.
- danach bin ich so wütend und so fassungslos, dieser ganze Horror hatte nach der Kastration angefangen.
- rufe die TÄ an die ihn kastriert hat und erzähle ihr wie es um meinen Kleinen steht, sage auch das genau untersucht werden würde, was da eventuell schiefgelaufen ist, weil ich das Gefühl habe.
- sie sagt eiskalt, ich solle ihn in die Pathologie geben und auf Infektionskrankheiten untersuchen lassen.
- ich lege auf.
- wir fahren nach Hause.
- wir beten die ganze Zeit, habe nie gebetet, bin kein religiöser Mensch.
- weinen und hoffen.
- versuche sehr intensiv an Shai zu denken und mit ihm zu kämpfen.
- mit jeder Minute die ohne Anruf verstreicht, hoffe ich mehr.
- ich suche im Internet nach Leberversagen bei Katzen und was es für Möglichkeiten gibt.
- denke dann daran wie komisch wieder auf Paracetamol reagiert wurde und gebe es ein.
- in diesem Moment erfahre ich zum ersten Mal das Paracetamol giftig für Katzen ist, da sie es nicht abbauen können. es ist lebertoxisch.
- ich kann es nicht glauben, wieso hat mir das keiner der TÄ gesagt und wieso weist mich die TÄ an, ihm sowas zu geben.
- erzähle es meiner Mutter, die es auch nicht glauben kann.
- ich mache mir solche Vorwürfe, den TÄ vertraut zu haben.

gegen 18.15 Uhr
- bisher kein Anruf und ich schöpfe weiter Hoffnung
- ich wasche die Näpfe aus und mache frisches fressen und trinken, befülle alle Näpfe und rede währenddessen mit Mo und mit Shai als wäre er anwesend.
- als ich den letzten Napf befüllt habe, klingelt mein Handy.
- eine Ärztin der TiHo ist dran und ich weiß als ich ihre Stimmlage höre was sie mir sagen wird.
- ich höre wie sie sagt, daß es ihr leid tut mir sagen zu müssen das Shai soeben verstorben ist.
- ich kann kaum sprechen, als sie fragt ob wir ihn abholen wollen.
- ich sage ich rufe gleich zurück.
- gehe zu meiner Mutter rüber und als ich reinkommen sieht sie es mir schon an, ich weine und sie umarmt mich.
- wir fahren sofort los in die TiHo.
- ich bin wie benebelt und es kommt mir vor als würde ich losfahren und ihn nun wieder gesund abholen können und heim bringen.
- wir können es nicht glauben.
- wir kommen in der TiHo an und wir werden zu Shai gebracht.
- er liegt in einem kleinen, ovalen Fellkörbchen.
- ich muss mich genau vergewissern das er nicht mehr atmet, er ist noch ganz warm.
- ich küsse ihn und streichle ihn, kann kaum sprechen vor Tränen und sage ihm wie sehr ich ihn liebe, nie vergessen werde und wie er mir jetzt schon fehlt.
- meine Mutter ist ganz aufgelöst und kann sich kaum von ihm verabschieden.


Seid Mittwoch und Shais Tod ist unsere Welt stehen geblieben.
Ich kann nicht verstehe wie eine TÄ mir sagen kann ich soll ihm ein Medikament geben, wovon sie wissen muss das es giftig ist. Weiterhin das sie sämtliche Medikamente abgesetzt hat, trotz Nachfrage und erklärt hat er wäre völlig ok.
Ich mache mir solche Vorwürfe, ich hätte nicht vertrauen dürfen.
Die TÄ wird überall empfohlen, geniesst einen unglaublich guten Ruf und praktiziert seit 1983.
Ich kann das alles nicht glauben.
Es ist alles so leer und ich weiß gar nicht wie es weitergehen soll ohne ihn. Mo vermisst ihn auch ganz fürchterlich, er kennt es ja gar nicht ohne seinen Bruder, die beiden waren ein herz und eine Seele. Wir 3 zusammen waren ein Dream-Team, daß sagte jeder sofort der uns gesehen und kennengelernt hat in der Zeit.
Ich halluziniere schon und sehe Shai im Augenwinkel in der Wohnung rumlaufen oder denke ich höre ihn manchmal. Ich bin einfach verzweifelt.
Ich kann Mo seinen Bruder Shai nicht ersetzen, ich wollte auch nie das eine Katze bei mir allein sein muss, deswegen war es klar das es zwei aus einem Wurf werden. Und nun ist Shai nicht mehr da und wir wissen nicht wohin mit uns. Ich wünsche mir nichts mehr, als daß der kleine Mann wieder da ist und ich verzweifle daran, daß ich ihm die ganze Zeit versprochen habe, daß alles gut wird und es nicht halten konnte.
Und nun muß ich daran denken, was aus Mo und mir wird, daß Mo nicht allein bleiben kann und ich kann mir das alles nicht vorstellen, weil ich es noch immer nicht glauben kann.
Ich hatte gestern eine Traueranzeige in die Zeitung gesetzt, weil ich meinen Kummer am liebsten herausschreien würde und Shai auch nicht einfach so gehen lassen kann.
Aber ich merke das nichts es besser macht.
Die Tage sind einfach wie ein einziger Alptraum aus dem wir nicht erwachen.
 
06.12.2009
#1

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Modifee

Modifee

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Puh, das ist ja grauenvoll.
Ich drück Dich mal ganz doll, mir fehlen die Worte.
 

Jubo

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Rya, es tut mir so wahnsinnig leid um deinen Shai. Was für ein Albtraum! Kann mich grad gar nicht wirklich beruhigen!

ABER: so furchtbar es ist, wenn du Gewissheit haben willst, solltest du deinen Kater obduzieren lassen. Nur so kann evlt. festgestellt werden, was die Ursache für diesen furchtbaren Tod war!

Ich bin in Gedanken bei dir!

Traurige Grüße
Jubo
 
Modifee

Modifee

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Ja, das habe ich auch gerade gedacht! Dann weißt Du woran er gestorben ist.
Es sterben auch Menschen an Embolien oder Lerinsuffizienz nach/ bei OP`s.
Das hat mit der OP nichts zu tun.
Ist kein Arztfehler, es kann jedem passieren.
Ich denke auch, das sicherlich Du nachweisen musst, wer "schuld" hatte und nur dann kannst Du mit Hilfe eines RA Schadensersatz erhalten.
 

Moo

Gast
Es tut mir schrecklich leid was dir passiert ist, das muss ein wahrer Albtraum sein. Aus deinen Zeilen kann man lesen, wie sehr dich das Ganze mitnimmt.

Aber ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an - ich würde ihn auch obduzieren lassen. Wenn es wirklich an dem Paracetamol lag, gehört die Tierärztin gemeldet.
 

linibeanie

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Oh nein, wie schrecklich! Ich fühle mit Dir und habe eben ein Tränchen für Deinen Shai vergossen.:cry:

Hoffentlich kann man herausfinden was die Ursache für seinen Tod war. Es wäre wirklich unglaublich und sehr traurig wenn so ein dummer Tierarztfehler daran Schuld gewesen sein sollte. Tut mir sehr leid für Euch. :(
 

Rya_Savannahs

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herzlichen Dank.
Wir haben ja als wir uns verabschiedet haben mit der Ärztin gesprochen und sie sagte auch das eine Obduktion die einzige Möglichkeit ist dies genau festzustellen.
Ich habe mich dann, dafür entschieden dies durchführen zu lassen.
In diesen Minuten der Entscheidung sind die ganzen letzten Monate wie ein Film vor meinen Augen abgelaufen und ich habe mich gefragt was Shai gewollt hätte und ich musste daran denken, daß er es immer war der auf Mo aufgepasst hat. Sobald Mo irgendwo war und gemaunzt hat, ist er sofort hingerannt und hat geschaut, ob alles mit ihm in Ordnung ist.
Da habe ich gedacht, daß Shai gewollt hätte das es geklärt wird und vielleicht, wenn es wirklich eine Kette von Behandlungsfehlern sind, die aber auch bereits in der TiHo vermutet wurden, dies keinem anderen Tier passiert.
Dann wiederum habe ich daran gedacht, was bei einer Obduktion gemacht wird und so doof sich das anhört, habe ich Angst das es nicht nur um die Seele geht und er da wo er nun auch immer ist, deshalb nicht mit all den anderen spielen kann.
Und dann habe ich einfach darauf vertraut, daß jeder dort seinen Platz hat, denn es gibt ja auch Trauerfälle wo der Körper eben nicht mehr unversehrt ist.
Ich weiß gar nicht wie ich das sagen soll oder ob man mich verstehen kann, aber ich hätte so gern die Gewissheit, daß es ihm jetzt gut geht und er mir verzeiht, daß ich mein Versprechen das alles gut wird nicht halten konnte. Das ist als wenn jemand ständig in mein Herz stechen würde.
 
Xena-Lissy

Xena-Lissy

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Es tut mir so schrecklich leid, was mit deinem Shai geschehen ist. Es ist so unfassbar. Die Entscheidung zur Obduktion war die richtige, sie wird euch Gewissheit bringen.
Shai wird es jetzt sicherlich gut gehn, er ist dir nicht böses, was mit ihm geschehen ist, er wird auf dich und Mo warten.
 

Moo

Gast
Weißt du,

du hast alles getan was du konntest und das wird Shai sicherlich auch wissen. Mach dir keine Vorwürfe.
Kläre, wie es zu seinem Tod kommen konnte und wenn ein Behandlungsfehler dahintersteckt, kannst du dafür sorgen dass das bei dieser Tierärztin nie wieder einem Tier passiert.
 
claraluna

claraluna

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Fassungslose Trauer wird beim Lesen in mir wach, ich würde gerne tröstende Worte schreiben, aber es gibt nur diesen einen Trost, dass du für den Kleinen alles nach bestem Wissen und mit all deiner Liebe geregelt hast, und dass du für diesen schrecklichen Verlauf nichts kannst. Er wird das spüren und dir keine Schuld geben! Ich hoffe, dass die Obduktion Klarheit schafft. Mitfühlende Gedanken,

Clara
 

Gilla

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Ja, mitfühlende Gedanken....Worte fehlen mir grade.:cry:
 

M.D.L.E

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Achherje...lass dich mal Drücken...::knuddel
Als ich deinen Post gelesen habe und zu der Stelle kam, wo die TÄ dir sagte du solltest ihm das Paracetamol geben, dachte ich gleich um Himmel Willen Nein...!!!
Aber woher solltest du das Wissen, mach dir bitte keine Vorwürfe, einzig die TÄ war an allem Schuld, nicht du.
Es war die richtige Entscheidung Shai zur Obduktion zu geben, nur so kannst du beweisen was mit dem kleinen Schatz passiert ist.
Der kleine Mann wird dir nicht böse sein deswegen, denn du hilfst auch anderen Tieren, in dem du deine Geschichte hier geschrieben hast, es unwissende User Lesen und so ihre Miezen schützen können.
Und du tust alles um seinen Tod aufzuklären und die TÄ wird so zur Rechenschaft gezogen.
Das es dir sehr schlecht geht kann ich Nachvollziehen, ich habe innerhalb 15 Monaten 5 Katzen verloren, aber die Zeit wird die Schmerzen Lindern.
Ich weiß das es dir jetzt unvorstellbar erscheint aber irgendwann wirst du lächelnd an deinen Schatz denken und es fallen dir soooviele Dinge ein, die dich zum Lächeln bringen werden.
Hier im Forum wirst du immer ein offenes Ohr für deine Empfindungen finden und wir werden dich trösten soweit wir können.


Bitte Berichte uns wie es weiter geht und denk dran, wir sind in Gedanken bei dir.

Tröstende Grüße Melanie
 

Rya_Savannahs

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ja, mein Umfeld sagt auch ich soll mir keine Vorwürfe machen, aber dann denke ich daran, was womöglich gewesen wäre, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte, z.B. sollte es vielleicht einfach nicht sein die TÄ am Freitag abend zu erreichen.
Wenn ich sie nicht noch 1 Stunde gesucht hätte und dann gefunden, sondern gleich mit ihm in die Tierklinik gefahren wäre. Dann hätte dieses Telefonat am Samstag mittag nicht stattgefunden, er hätte nie Paracetamol genommen.
Ich habe gedacht ich handel richtig aus Liebe, indem ich nicht aufgebe sie am Freitag abend noch zu finden und von ihr Hilfe zu bekommen und wahrscheinlich war das einfach die falsche Entscheidung.

Und dann tut es nur noch mehr weh, wenn ich daran denke wie Shai mich die ganze Zeit immer angeschaut hat, als würde er sich still bedanken wollen, daß ich ihm helfe und mir bedingungslos vertrauen. Die ganze Zeit über wollte er ja nur zu mir, er hat auf meiner Brust gekuschelt und geschlafen.
Und am Ende hat all meine Liebe einfach nicht ausgereicht.

Ich kann es auch einfach nicht verstehen, wie eine TÄ anweisen kann einem Kater der ganz offensichtlich ja am Freitag abend noch starke Probleme mit dem Verarbeiten der Narkose hatte (sie sagte ja jedes Tier verarbeitet es anders), am Samstag ein Medikament zu geben, welches giftig, sprich lebertoxisch ist und gar nicht abgebaut werden kann.
Ausserdem geht es dann zusätzlich nicht in meinen Kopf, einfach die Medikamente vom WE, inkl. dem Antibiotikum abzusetzen.

Tut mir leid, wenn ich etwas wirr schreibe.
 

Rya_Savannahs

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Achherje...lass dich mal Drücken...::knuddel
Als ich deinen Post gelesen habe und zu der Stelle kam, wo die TÄ dir sagte du solltest ihm das Paracetamol geben, dachte ich gleich um Himmel Willen Nein...!!!
Aber woher solltest du das Wissen, mach dir bitte keine Vorwürfe, einzig die TÄ war an allem Schuld, nicht du.
Aber genau das ist für mich ein schlimmer Punkt.
Ich nehme selbst gar keine Medikamente, ausser vor ein paar Jahren mal durch einen Krankenhausaufenthalt und kenne mich damit nicht aus.
Der Name war mir bekannt, durch Gespräche unter meinen Freundinnen die dieses Medikament z.B. bei Unterleibsschmerzen nehmen.
Und da sie sagte er würde wohl noch Schmerzen haben und ich sollte ihm dies geben, es würde Wunder wirken, am besten mit Sahne, daß mögen sie (so ihr wortlaut) habe ich darauf vertraut.

Ich hätte es nachlesen müssen! Ich bin es doch die auf die kleinen aufpassen muss, wer sonst. Ich bin verantwortlich und habe da einfach so blind drauf vertraut.
Ich habe noch kurz vorher extra im Internet wegen Pflanzen geschaut, da ich keine einzige habe, aufgrund der Angst die Kater könnten rangehen und es könnte etwas passieren. Und dann dachte ich, ach etwas grün wäre doch schön auch jetzt so zur Weihnachtszeit und habe mich informiert, welche Pflanzen nicht giftig sind.
Ebenso gibt es hier absolut keine Schokolade, nichts was irgendwie knoblauchhaltig ist, keine Öle, keine Raumdüfte oder sonstiges.
Ich habe keine Dekogegenstände, keine Glaslampen die irgendwo runtergeschmissen werden könnte und sie sich eventuell daran verletzen könnten.
Ich habe Aufsätze für Steckdosen, obwohl sie daran gar nicht interessiert sind.
Ich habe versucht alle potentiellen Gefahren auszuschliessen und dann passiert sowas.
Und genau in dem Moment schaue ich nicht nach und informiere mich, sondern vertraue einfach darauf, daß sie weiß was gut ist, sie die Ärztin ist.
 

Hello_Kitty

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Shai

Mir fehlen die Worte, ---- aber mein Herz ist bei Euch... :cry:
 
Modifee

Modifee

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Ich wünsche Dir viel Kraft in der Zeit der Trauer.:cry:
 

juniper

Gast
Mir fehlen auch die Worte - lass dich drücken, meine Gedanken sind bei euch.
Mach dir aber bitte keine Vorwürfe. Man kann nicht alles wissen und klar, als Patientenbesitzer vertraut man normalerweise den Ärzten - schließlich haben die ja ihren Beruf gelernt und sollten wissen, was sie tun. Du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und alles versucht, was dir möglich war - das wird auch Shai gemerkt haben!
 

Petra Jonny & Onyx

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Ohweh, das tut mir sehr leid!
Ich kann Deinen Schmerz so gut verstehen!

Jemand vor mir schrieb bereits .... Paracetamol:cry:

Hier ein Link von der Schweizer CliniPharm Seite.


http://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00000010/3902__F.htm

Nichts auf dieser Welt kann Dir Deinen Schatz wiederbringen, ich weiß, aber vielleicht kannst Du verhindern, dass es anderen passiert.

Liebe Grüße und viel Kraft
Petra
 
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grischi

grischi

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Ach Rya, mir laufen gerade die Tränen....
Es ist schrecklich, was mit deinem Shai passiert ist.
Mir gings wie Melanie, als ich das von Paracetamol gelesen habe, dachte ich auch NEEEEIIIN. Aber natürlich, wenn eine TÄ dir sagt, du sollst es ihm geben, warum solltest du daran zweifeln. Ich finde auch, du solltest Shai unbedingt obduzieren lassen damit du genau weißt, an was er gestorben ist.
Dein Shai wird dir niemals böse sein, er weiß doch, daß du alles für ihn getan hast was dir möglich gewesen war. Er hat soviel Liebe bei dir gespürt und er hat dir diese ganze Liebe wieder zurückgegeben. Diese Liebe wird euch keiner nehmen können, sie wird immer ein unsichtbares Band zwischen euch bleiben.
Rya ich schicke dir ein großes Paket Kraft.
Und kleiner Shai, für dich zünde ich eine Kerze an, damit du den Weg ins Regenbogenland leichter findest.

Kleiner Engel, geh ins Licht,
schau nicht zurück, und weine auch nicht.

So groß dein Mut, zu kurz dein Leben,
gekämpft hast du, und alles gegeben.

Doch der Himmel, er hat gerufen,
so geh hinauf, die letzten Stufen.

Ein Engel warst du, zu jeder Zeit,
und bleibst es nun auch, in Ewigkeit.

Tränen die fallen, so groß ist der Schmerz,
Doch größer dein Platz, in meinem Herz .

Ich lasse nun los, und lasse dich gehen,
hoffe ich doch, dich wiederzusehen.

Dich vergessen, das werde ich nicht,
kleiner Engel, geh ins Licht!

Stille Grüße
 
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