Völlig neu.. Anfälle in Serie

Diskutiere Völlig neu.. Anfälle in Serie im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; firstHallo zusammen, ich bin gerade frisch mit Epilepsie zusammengestoßen, oder sagen wir meine Katze Nina. Nina ist knappe 7 Jahre alt und eine...

ConnyHH

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Hallo zusammen,

ich bin gerade frisch mit Epilepsie zusammengestoßen, oder sagen wir meine Katze Nina.
Nina ist knappe 7 Jahre alt und eine reine Hauskatze mit gesicherten Balkon. Sie lebt zusammen mit Kater Robin, 5 Jahre alt.
Im März 2010 sind beide geimpft wurden und die Zähne wurden gesäubert. Zahnstein etc.. Nina hat einen Zahn abgeben müssen-. Die Wurzel war angegriffen (FORL). Robin hatte vor 7 Wochen eine Blasenentzündung ohne Harngries.. trotzdem war die Entzündung so hartnäckig das er 6 Wochen ein Antibiotika bekam. Nun ist aber alles gut. Ansonsten waren die beiden auch niemals krank bisher.


Angefangen hat alles vor 2 Wochen circa. Nina muss beim Haarballen auswürgen immer vorher so entsetzliche Schreie von sich geben. Ein dumpfes Miau. Das machte sie auch vor 2 Wochen im Flur. Ich dachte noch, och nun kommen die Haare wieder raus. Doch es kam nichts. Sie mauzte noch ein paar mal und dann war es vorbei. 2 Tage später dann wieder, doch auch da kam nichts.
Dann vor einer Woche am Samstag saß sie auf der Couch mit uns und klapperte mit den Zähnen. Dann kam Speichel zum Vorschein der zähig herab hing. Sie schüttelte es ab und gut war. Alles war normal wie immer, außer das sie plötzlich einen noch besseren Appetit hatte, als vorher. Sonntag war dann nichts.
Montag hatte sie das Speicheln und Zähne klappern dann 2 mal und ich fuhr zum Tierarzt weil ich dachte sie hat Zahnweh (weil ja ein FORL-Zahn schon war).
Beim Tierarzt war Nina normal. Kein Fieber, Lunge Herz gut. Da ja auch Urin und Kot gut funktionierte und auch das fressen perfekt war, sie ansonsten gut drauf ist und auch schmuste, dachte mein TA trotzdem an Zahnweh. Ich bekam etwas Metacam mit und sollte es mal testen. Sie bekam auch eine Schmerzspritze.
Zuhause dann trotz Spritze wieder speicheln. Nina war aber die ganze Zeit bei Bewusstsein und verhielt sich normal. Ich dachte das kann doch nicht sein wenn sie Schmerzmittel hat .. das muss was anderes sein als die Zähne, zumal die äußerlich blitzblank waren.
Ich dachet an Fremdkörper im Rachen weil sie auch mit den Pfoten immer wieder das Mäulchen putze.
Dienstag wieder TA. Er wollte in den Rachen schauen und beim berühren der Zunge fing Nina wieder an zu speicheln. Wir dachten dann noch das kann ja nicht neurologisch sein, wenn man es durch Druck auf Zunge auslösen kann.
Sie bekam eine Narkose.. endoskopisch wurde nachgesehen so gut es bei einer Katze geht (enge röhre). Nichts war zu finden. Also Röntgen. Man sah leichte Verstopfungen im Darm, die aber nach den Magen direkt schon anfingen. mit klister war da nichts zumal sie ja auch gut auf Klo ging.
Sie bekam Magenblocker, etwas gegen Übelkeit.
Als sie aus der Narkose aufwachte ging es ihr wirklich gut. Kein Speicheln auch in der Nacht. Ich dachte noch super.. die Spritzen für den Magen helfen!
Mittwochabend dann: Nina geht es verdammt schlecht. Sie speichelt fast jede Stunde. Vor allem in der Nacht. Donnerstag morgen gleich zur Klinik gefahren. Nina speichelte dort auch aber kein Krampf oder dergleichen.
Blutabnahme:


RBC: 8,99 ( 5-10)
WBC: 6,44 (5,50-19.50)
HGB:13,5 (9-15)
HCT:43,7 (30-45)
MCH:15 (12-20)
MCHC: 30,9 (29-37,5)
MCV: 48,5 (41-58)
Retics: 47,50
PLT: 294 (175-600)
EOS: 0,36 (0,10-0,79)
BASO: 0,02 (0,00-0,10)
Lymphozyten 1,10 (0,4-6,8)
Lympo % 17,10
Monozyten % 7,90
Neutro 4,45 (2,5-12,5)
% 69
ALT: 10 (12-20)
ALKP: 135 (14-111)

AMYL: 826 (500-1500)
GGT: 8 (0-1)
GLOB: 5,2 (2,8-5,1)
Lipase: 460 (100-1400)
PHOS 4,30 (3,10-7,50)
Calzium: 10,00 (7,8-11,30)
Chlorid: 128 (112-129)
Kalium: 4,3 (3,5-5,80)
Natrium: 167 (150-165)
Bilirubin: 0,30 (0,00-0,90)
Cholesterin: 124 (65-225)
Gesamtprotein: 8,60 (5,70-8,90)
Glucose: 126 (74-159)
Harnstoff: 30 (16,00-36,00)
Kreatinin: 1,60 (0,8-2,4)

Thyroxin T4: 2,00 (1,00-5,00)
Klinik hatte Verdacht auf Übelkeit da es ja nach Spritzen am Dienstag besser war. Sie bekam dann och mal einen Mix aus diesen Stoffen gespritzt und sollte es am Freitag auch bekommen. Dazu kam es nicht mehr :(

Die ganze Nacht hatte sie dann erst stündlich schätze ich dann alle 30 Minuten einen Speichelanfall. Die Zähne klapperten.. Speichel lief runter als Faden.. 30 Sekunden ca.. dann läuft sie verkrampft und steif schnell weg. Bleibt sitzen und miaut dann ganz ängstlich. Wenn ich sie dann ansprach gurrte sie und kam an zum schmusen. Gesamt dauerte so ein Anfall ca 2 Minuten.
Ich bin am Freitag dann nicht mehr zur Spritze gefahren sondern in eine anderer Klinik.

Unendliche Stunden mit warten..
wo fange ich an?
Es war schlimm.. ich habe soviel dort geweint.
Ich saß schon 90 Minuten vor der Sprechstunden ja im Warteraum. Nina fing an zu speicheln. Ich zeigte es vorn bei dr Anmeldung und wurde sofort nach hinten gebracht. 2 Minuten später waren 1 Ärztin und 2 Helferinnen bei uns.
Alles erzählt. Sie meinte das Blutbild ist super. Auch wenn da was ausn Rahmen fällt. Am Blut liegt es nicht.
dann sagte sie mir das sie Nina aufnehmen muss um zu sehen wie die Krämpfe aussehen. Ich winkte dann mit meiner Kamera und sagte ich habe frisches Material dabei. das hat sie sich sofort angesehen und sagte: "Das ist ganz klar ein Krampfanfall.. auch wenn sie bei Bewusstsein ist". Ich hatte noch gefragt "Aber 20 bis 30 mal am Tag??" und sie sagte ja.. das ist zuviel.. viel zuviel.. aber Nina hat Kramanfälle!
Dann ging es auch live weiter.. Nina krampfte wieder... wieder und wieder. Es wurde ja eh von Tag zu Tag schlimmer.

Ich wurde aufgeklärt das es eine Entzündung im Gehirn sein kann. Es kann auch ein Tumor sein. Es kann auch eine Entzündung durch FIP sein. Das würde man im Wasser sehen.
Wenn es entzündet ist, kann man das im MRT sehen. Man müsste das schnell behandeln. Man könnte auch so davon ausgehen, das es keine Entzündung oder Tumor gibt und einfach versuchen auf Epilepsie einzustellen. Das wollte ich aber nicht! Ich wollte wissen was Nina hat und wenn dann sollte sie die Behandlung bekommen die sie braucht.
Ich wurde also über die Kosten aufgeklärt (870,- Euro MRT+Wasser/~200Euro Behandlung/110,-Euro Aufnahme pro Tag) und das es bis morgen ca. 1200,- Euro wären. Ich habe eingewilligt auch wenn ich noch nicht weiss wie das funzen soll, doch es wird gehen!!
Nina sollte Narkose bekommen für MRT. Ich wurde auch aufgeklärt das es bei Krampfpatienten zu höheren Risiko kommen kann in der Narkose.
Wir wollten dann die Kanüle noch in meinen Beisein legen (für den Zugang). Da ging das Drama richtig los.
Von hinten versucht. Alles drin und Nina bekommt in der Zeit wieder ein Krampf. Wir könnten sie kaum halten. Ich habe versucht sie dann runter zu heben und dabei ist mein Arm zerfetzt wurden. Egal!. Unten ist sie dann leider so komisch weggeflitzt das sie sich die Kralle hinten abgerissen hat. Sie hat dann auch noch geblutet wie blöde. Dann hat sie dabei die Kanüle fast rausgezogen. Noch mehr Blut.
Nach dem Krampf habe ich sie halbwegs nehmen können, aufn Tisch setzen aber bei Nina war aus. Sie fing wieder an mit krampfen. Sie sollte Valium bekommen damit sie sich beruhigt und die Krämpfe nach lassen. Aus dem Valium wurde später dann gleich die Narkose. Ich bin da völlig zusammen gebrochen und musste raus. Habe nur noch geweint beim Anblick. Im Zimmer haben sie dann eine neue Kanüle hinten gelegt. Dann bekam sie endlich ein Mittel zum schlafen. 5 unendliche Minuten.
In Narkose ging es dann zum Röntgen.. dann habe ich mich von Nina verabschiedet und sie sollte zum MRT gebracht werden.
2,5 Stunden später kam dann endlich die Ärztin zu mir. Ich versuche es so wieder zu geben wie ich es verstanden habe...=

Sie sagte das Nina gerade am aufwachen sei.
Sie meinte das sie es aber besser finden würde wenn sie dort bleibt.
Ich habe sie dann gefragt was denn überhaupt nun rausgefunden wurden ist.
Also im Gehirn sind Schatten zu sehen und sie ist sich nicht ganz sicher ob das eine Entzündung sein kann- Sie hat es gleich einen Radiologen weitergeleitet. Das Ergebnis soll Montag kommen.
Im Liquid hat sie KEIN Protein gefunden. Sie meint das ist gut, denn dann sei es kein FIP. Das wird aber noch weiter untersucht und auch eingeschickt.. also die Flüssigkeit.
Dann meinte sie das sie Nina gern versuchen würde, mit einen Medikament (habs vergessen welches) einzustellen oder eben schon zu beginnen um Erleichterung zu verschaffen. Sie oft wie sie krampft, wäre das zuhause nichts bei mir.
Sollten sie nicht mit Nina handeln können, bekomme ich sie morgen so wieder und muss ihr die Medis selbst geben.. bevor sie durch Stress nur Anfälle bekommt. Nina arbeitet nicht gerade mit, sondern kämpft dagegen.

Heute sollte ich 10 Uhr dort sein. Um 9:30 Uhr saß ich im Auto als das Handy klingelte. Sie sagten mir das Nina immer noch Krämpfe hätte und nicht heim kann. Traurig kehrte ich wieder um, da ich sie auch nicht sehen darf. Es soll nicht gut für sie sein, wenn ich sie besuche und dann wieder gehe. Sie würde es nicht verstehen.
Sie liegt dort am Tropf und man steuert bei einen Anfall gegen mit Medis. Gleichzeitig wird sie auch noch mit Tabletten oder so eingestellt.

Meine Frage jetzt an euch:
Ist es normal, das man noch Krämpfe hat wenn man schon behandelt wird? Gibt es überhaupt Hoffnung wenn es so viele Anfälle am Tag waren?
Ich lese immer das man schon behandelt wenn man 1 Anfall in der Woche hat. Ich hatte irgendwo mal gelesen das man bei 5 Anfällen am Tag überhaupt froh sein kann wenn es nur noch 3 am Tag sind..
Für mich ist das alles neu und ich bin ehrlich gesagt durcheinander.
Die kleine Maus fehlt hier unendlich und ich habe Angst das ich sie nicht wieder sehe

Lg
Corinna, Nina und Robin
 
30.10.2010
#1

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kater bruno

kater bruno

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hallo corinna,
mein gott,was habt ihr beiden durchgemacht
das tut ja in der seele weh
leider habe ich davon keine ahnung,aber ich wollte deinen beitrag nochmal anschupsen,vielleicht meldet sich doch noch ein fori mit erfahrungen
ich drücke euch ganz fest die daumen

liebe grüße gabi
mit bruno,maxi und meiner geliebten jessi + 18.10.2010
 
Öhrchen

Öhrchen

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Huhu,

mit Epilepsie bei Katzen kenne ich mich nicht so aus. Aber wurde schon auf Toxoplasmose getestet? Toxoplasmen können unter anderem das Gehirn angreifen und machen dann zB Krämpfe, mit viel Speichelbildung.
Alles Gute für euch!
 

sasvesa

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Hallo,

fühl Dich erst einmal ::knuddel
ich kann Dir so nachempfinden wie du Dich dezeit fühlst.Es ist echt erschreckend wenn man seine Katze so sehen muss und irgendwie immer hilfloser wird.

Wir hatten das Problem mit unserem Kater, nur das dieser aus heiterem Himmel die großen Anfälle bekam. Diese mehrfach am Tag.
Er wurde sofort mit Luminaletten behandelt. leider erst zu wenig, dann mehr und die Anfälle waren weg bis heute.

ich hab mich in dieser Zeit viel belesen und hab nichts richtiges gefunden warum unser Kater nach 11 Jahren plötzlich krampfte. Wir müssen nun erst einmal mit der Diagnose Epi leben und Tbl.

Nun zu Nina
ich denke mal, dass sie den Zahn unter Narkose gezogen bekommen hat?
meine Überlegung wäre dazu, dass sie diese vielleicht nicht vertragen hat und deshalb Nachwirkungen noch hat oder ein leichtes Übergangssyndrom. Hat man bei Menschen auch öfter einmal. Oder doch einen Dauerschaden davon getragen hat?


Aber gut das Du mit ihr in die Klinik bist, da ist sie gut aufgehoben. Wir mussten auch den TA wechseln, die ist spezialisiert auf Epi.

Was ich allerdings nicht verstehe warum sie ihr nicht gleich etwas Valium gegeben haben zum Beruhigen, denn Kanüle legen und alles Weitere sind ja enorme Stressfaktoren , die Anfälle auslösen können.

Ich hoffe und drücke alle Daumen, die hier sind, dass es Deiner Maus schnell wieder gut geht und ihr den Grund ganz schnell findet.

Ganz liebe Grüße
Sabine

Edit:
Sorry hab überlesen, das die Zahnop ja schon im März war ...das dürfte dann eventuell nicht mehr daran liegen. denn auch die Blutwerte sind ja von den Entzündungswerten eigentlich okay.

Hast Du ein neues Futter genommen? Hier gab es auch schon den Fall einer Allergie.
 
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ConnyHH

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Danke Gabi für deinen Beitrag. Auch wenn du nichts über diese Krankheit weisst tut es gut und ich habe ja genauso wenig Ahnung. Ehrlich gesat bin ich verzweifelt. Vor allem das warten und das ungewisse wie es ihr gerade geht und ob es überhaupt anschlagen kann. Meine kleine Schnattermaus fehlt hier so sehr. Robin kauert im Flur und starrt zur Haustüre. Ich glaube er merkt auch das sie nicht da ist
Mein Herz schreit ganz schön doll nach meiner Maus. Ich habe Angst das sie leidet
 

ConnyHH

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...wurde schon auf Toxoplasmose getestet?
Danke für den Hinweis.
Mir fällt ein das die Ärztin am Freitag irgendetwas davon erwähnt hatte, aber das hätte dann das Gehirn verändert wenn es schon zu Anfällen kommt? Oder ich verwechsel das und man kann das im Hirnwasser untersuchen?
Ich weiss nicht genau aber ich werde das nochmal genau hinterfragen.
 

ConnyHH

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Danke.. das tut soo gut.. Nina erreicht das sicher auch und sie spürt es!

Es ist echt erschreckend wenn man seine Katze so sehen muss und irgendwie immer hilfloser wird.
Jep.. die Nächte von Mittwoch bis auf den Freitag hatte ich nicht mehr geschlafen sondern nur noch geweint. Nina hat nach den Speicheln immer 20 Minuten "geweint" und ich mit ihr :cry: Man fühlt sich so hilflos und ich dachte immer noch bis da, sie hätte was in der Speiseröhre.. ein Grashalm oder ähnliches.

Wir hatten das Problem mit unserem Kater, nur das dieser aus heiterem Himmel die großen Anfälle bekam. Diese mehrfach am Tag.
Oh man das hört sich schrecklich an. Ich glaube ich wäre schreiend weggelaufen oder hätte richige Panik bekommen.
Ich glaube Nina bekommt gerade Valium iv nach Bedarf und gleichzeitig diesen Wirkstoff der in den Luminaetten drin ist. Sicher weiss ich es aber nicht weil ich es nicht schriftlich habe.. doch so hat man es mir erzählt.
Wie lange hat es gedauert bis es besser wurde mit den Tabletten?

Bei Nina ist es vllt nicht der Zahn (du hast ja noch gesehen das es schon etwas her war) aber vllt der Stress mit Robin? Robin musste ja in der Klinik behandelt werden und bekam Narkose, Blasenspülung etc. Als er wieder Heim kam roch er wohl schrecklich nach "Fremd". Nina hat sich erst verzogen und ich musste später zur Spätschihct fahren. Als ich wieder kam sass sie verängstigt immr noch in der Wohnzimmerecke und fauchte Richtung Robin. Erst als ich beide gestreichelt habe, hat sie ihn langsam berochen und wohl gemerkt das es Robin war.
Kann so ein Stress auch etwas auslösen?

Was ich allerdings nicht verstehe warum sie ihr nicht gleich etwas Valium gegeben haben zum Beruhigen, denn Kanüle legen und alles Weitere sind ja enorme Stressfaktoren , die Anfälle auslösen können.

Hmm.. das ist eine gute Frage. Ich dachte man kann es nur iv spritzen. Die Braunkanüle war schon hinten bei Mäuschen drin und die Ärztin wollte da rein dann das Valium geben. Da hatten wir dann gesehen das die Kralle und Kanüle weg waren (beides halb abgerissen). Ich kann das echt nicht beantworten und war in dem Moment dort auch total überfordert. Ich hatte auch den Raum verlassen, weil ich fast zusammen brach.

Heute beim Anruf sagte man mir noch, das sie alle Untersuchungen in diesen liquitwasser negativ waren und auch der Neurologe und Radiologe haben das MRT für normal befunden. Keine Entzündung. Ach ist immer blöde weil ich so aufgeregt bin und es vergesse. Beim Anruf heute dachte ich ja die sagen mir "Sorry Nina hat es nicht geschafft", bis die Erlösung kam das sie noch lebt und das der Anruf dafür war mir zu sagen, ich darf sie nicht abholen

Alles ist so neu und ich hoffe sie schafft den Kampf dort in der Klinik.. Sie muss dringend die Krämpfe loswerden. Ich verstehe nicht warum sie sie nicht krampflos bekommen wenn sie doch Valium und alles iv bekommt :( Aber ich bin auch unwissend. Habe keine Erfahrung und zm einlesen gerade zu nervös :(
 
kater bruno

kater bruno

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meine gedanken sind bei dir,die schlimme ungewissheit wird schwer zu ertragen sein,aber ich denke das die maus in der klinik jetzt besser aufgehoben ist wie zu hause
sicher merken katzen ganz schnell wenn frauli"s welt nicht in ordnung ist dein gefühlzustand überträgt sich auch auf robin und er merkt natürlich das nina nicht da ist.
laß dich ganz fest umarmen,du bist nicht allein

liebe grüße gabi
 

ConnyHH

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Stimmt es überträgt sich sicher. Die Felis merken schnell wenn es uns nicht gut geht.. schneller als andersrum leider (würde vieles sonst einfacher machen)

Ich werde versuchen, Robin nicht mehr als Taschentuch zu benutzen. Ich verspreche es. Wenn ich durch die Wohnung gehe überkommt mich nur manchmal so ein Heulanfall.. ist blöde ich weiss.
Ich hätte Nina hier sicher nicht helfen können. Vor allem weiss ich ja jetzt auch noch, das es ein richtig schlimmer Anfall werden kann, der tödlich enden kann. da könnte man in einer Klinik besser eingreifen. Obwohl diese Serienanfälle wohl auch nicht ohne sind.

Ach ich habe soviel zeit verschenkt. Hätte ich es doch bloss frühr bemerkt dann hätte man ihr schon vor 1 Woche helfen können. Die Anfälle wurden aber immer mehr und die Abstände geringer. Ich hoffe es ist nicht zu spät

Lg
Corinna
 

sasvesa

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Oh man das hört sich schrecklich an. Ich glaube ich wäre schreiend weggelaufen oder hätte richige Panik bekommen
ja das war so schrecklich, er lag richtig zuckend und krampfend da, mit urin und Kotabgang und von Mal zu Mal wurde sie länger und stärker.
Ich hab beim ersten Mal nur geschrien und geheult. Im Nachhinein wusste ich dann, dass man eher ruhig auf ihn einreden soll.

Könnte, aber ich glaube eher ungewöhnlich und ich denke das es dann eher bei einem Mal geblieben wäre.

Hmm.. das ist eine gute Frage. Ich dachte man kann es nur iv spritzen
nein, es gibt rectiolen, so eine Art Zäpfchen, was man einführt und dann die Flüssigkeit in den Darm drückt, hilft schnell, da der Darm alles sehr schnell aufnimmt unsd ins Blut führt. hab ich immer für den Notfall hier, falls Winnie doch wieder krampft und dann in einen dauerzustand verfällt.

Heute beim Anruf sagte man mir noch, das sie alle Untersuchungen in diesen liquitwasser negativ waren und auch der Neurologe und Radiologe haben das MRT für normal befunden. Keine Entzündung.
das hört sich natürlich sehr gut an :wink: auf der anderen Seite wieder die Ungewissheit woher die Krämpfe nun kommen.
Wir wissen es auch nicht ausser das unsere Tochter ihm mal so doll auf dem Kopf gehauen hat, dass er so eine Art Ödem im Kopf hat, aber das musste dann jetzt auch so langsam wieder weg sein.Nur da er die TBL. bekommt wissen wir es nicht.

Wie lange hat es gedauert bis es besser wurde mit den Tabletten?
Gewicht abhängig. Winnie hatte am Anfang 2 TBL. bekommen was eindeutig für unseren Wonneproppen ( 7 Kilo) zu wenig war. Ta-Wechsel und sofort hoch auf drei und nach dem ersten Tag bis heute keine Anfälle mehr.

Viele TA scheuen die hohe Gabe, meine nicht, die wäre sogar bis auf 4 Tbl. tgl. gegangen. Die Anfälle müssen eigentlich sofort eingedämpft werden, da ja immer Schäden am Hirn zurück bleiben.
Reduzieren, schrittweise kann man immer danach noch ;)
wir werden es ab Januar angehen um zu wissen ob es dann doch ein Ödem war, wenn keine Anfälle kommen, werden wir sie ausschleichen.

wie schon gesagt, ich kann Dich so gut verstehen, das ist so ein Schock und wenn ich heute noch dran denke kommen mir immer noch die Tränen. Aber wenn sie auf die TBL. gut anschlägt könnt ihr auch ein normales
Leben wieder führen ;)Wichtig ist dann nur die Tablettengabe alle 12 Stunden.

Edit:
Futterumstellung? Giftige Planze? Vielleicht irgendwo an chemischen Sachen geleckt?
 
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ConnyHH

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Ach Mensch.. echt schlimm, doch ich freue mich das es besser wird bei euch. Wenn es ein Odöm war, dann zieht es sich ja zurück und ihr könntet ausschleichen. Ich wünsche es euch so sehr und das auf jeden Fall eine Anfallsfreie Zeit bleibt und ist!

Ich hoffe das sie in der klinik die Dosis erhöhr haben. Ich denke es einfach mal. Werde ich morgen fragen.
Ich glaube das wichtigste ist erstmal das die kkleine Nina es schafft

Zu den Tabletten und der Zeit. Ich denke da habe ich ein Problem.
Ich lebe allein und bin Schichtgängerin. Bei meiner Diabeteskatze (verstorben 2004) konnte ich das Insulin immer etwas verschieben am Wochenende. Wenn das bei den Luminal nicht geht, dann werde ich das ja gar nicht behandeln können :cry: Oder ich muss eine kleine Dosis dazwischen geben oder einmal am Wochenende nach 6 Stunden geben? Puh das muss ich besprechen.. ich denke erstmal muss Nina es überhaupt schaffen
 

sasvesa

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Du kannst auch dreimal am Tag geben, hatten wir zu Anfang auch, war dann bloss stressig weil wir tagsüber kaum weg konnten.
ich hab auch schon öfter mal eine Stunde später gegeben, TA meinte wenn der Spiegel des Wirkstoffes im Blut erst einmal richtig da ist, dann geht das ;)
Wir geben jetzt nachst um 24 und mittags um 12, so dass der nachmittag + Abend frei ist

Aber ich hoffe ja, das ihr vielleicht doch noch den Auslöser findet und es dann dazu vielleicht gar nicht kommen muss.

ich hoffe natürlich auch ganz doll, dass die Kleine das übersteht. Sie ist in der Klinik in guten Händen, die können gleich reagieren.
Darfst Du sie denn morgen dann abholen? Oder erst wenn sie komplett krampfrei ist?
 
kater bruno

kater bruno

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für die spätere tablettengabe findet sich bestimmt eine lösung,da bin ich mir ganz sicher.
wichtig ist erst mal das es der kleinen maus bald besser geht.
versuche mal die nacht etwas besser zu schlafen damit du für nina fit bist,sie schafft das.
ich weiß,das ist leicht gesagt,bin ja selbst noch vollkommen neben mir da ich meine jessi erst am 18.10 mußte gehen lassen.

liebe grüße gabi
 

Elmo

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Hallo,

boah - da habt ihr aber echt einiges hinter euch.

Dass Nina nun in der Klinik einen "ordentlichen" Phenobarbital (das ist der Wirkstoff der Luminaletten) - Spiegel aufgebaut bekommt, das ist sehr gut. Wenn dies zu Hause geschieht, dann dauert das Wochen, bis er wirklich richtig ist, und in der Klinik können sie dies unter Überwachung eben sehr zügig innerhalb von wenigen Tagen machen.

Es muss keinerlei Gründe geben für eine Epilepsie - manchmal ists einfach so.

Sie hat natürlich viel gekrampft und wird davon - und von den Medikamenten - in der ersten Zeit nach ihrer Heimkehr sicherlich sehr erschöpft und "anders" sein. Aber ich bin zuversichtlich, wenn es der Klink gelingt, die Anfallserie nun zu stoppen und sie nun zügig auf einen guten Wirkstoffspiegel einzustellen, dann wird sie bald wieder ganz die Alter werden.

Die Medikamentengabe sollte wirklich eigentlich sehr regelmässig geschehen, aber ich denke, mit HIlfe der Klinik wirst du sicher eine Medikation finden, die dazu passt. Unter Umständen kann man ja an den Tagen, an denen du eine grössere Lücke hast, die Dosis vor der Lücke etwas grösser, die nach der Lücke dann etwas kleiner gestalten.

Das wirst du sicherlich hinbekommen.

Jetzt drücke ich dir und Nina erst einmal die Daumen und hoffe hier bald positives zu lesen.

Liebe Grüße
Andrea
 

ConnyHH

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@sasvesa
Also dreimal am Tag würde ich ja erst recht nicht schaffen. Ich habe Wochenweise den Wechsel und zum glück am Wochenende auch frei um mich auf die neue Zeit umzustellen.
1. Woche zuhause von 15 Uhr bis 4:30 Uhr, am Sa und So ganztägig
danach dann
2. Woche zuhause von 6:30 bis 20:30. komme Sa um 6:30 Uhr heim und Sonntag frei
danach
3. Woche zuhause von 22:30 Uhr bis 12 Uhr, Sa und So frei

dann geht es wieder los mit der 1. Woche usw usf
ich müste also am weekend schieben.
eingabe 4:30 und 16:30 5 tage, sa morgen 5 Uhr, sa abend 5:30, so morgen 6:00 und sonntag abend 6:30 und dann eine woche da bleiben..
so irgendwie müsse ich am wochenende verschieben..
Es sei denn ich kann am Wochenende auch mal eine mehr geben.. dann wäre die Abstände kürzer aber mit einen Tag die verschiebung erledigt..
aber dazu muss Nina alles erstmal überstehen und Heim kommen

Achja.. die meinen das es primäre epi sei, da alles bisher negativ ist. Wenn das so ist gibt es keine Ursache und Nina würde vom Alter her so gerade eben noch reinrutschen als Spätzünderin .. Mist.

@gabi
Das wusste ich nicht. Das tut mir sehr sehr Leid das Jessi gehen musste.
Egal wann egal wie.. es ist immer zu früh :cry:
Fühle dich lieb umarmt
 

ConnyHH

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boah - da habt ihr aber echt einiges hinter euch.
Hallo Andrea,

Ja so fühle ich mich auch gerade .., völlig durchn Wind
Phenobarbital ja das war irgendwie immer das Wort welches die Ärztin benutze. Ich glaube aber nicht das sie diesen Spiegel schon messen oder meinst du anhand von ninas befinden? Die Ärztin meinte das dauert schon 2 Wochen bis sich das eingestellt hat aber sie sagte am Freitag noch zu mir ich kann sie heute (samstag) abholen. daraus wurde ja nichts :cry:
Ich glaube 14 Tage sie als Intensivbehandlung dort zu lassen würde ein Totalschaden bei mir finanziell auslösen. 3000,- Euro würde ich nicht zusammen bekommen, oder nicht so schnell. Ich glaube ich muss mal bei meiner Bank betteln zur Vorsicht. Nina soll das bekommen, was ihr hilft!!

Wenn sie zuhause schläfrig wäre und sich erholen muss, dann ist das alle mal besser als die letzten Tage, wo sie gar nicht mehr schlafen konnte, weil sie nur noch Anfälle hatte.. alles ist besser als das! Ich werde dann Geduld haben, das vespreche ich dir.. wenn sie wieder kommt werde ich alles machen!


Es muss keinerlei Gründe geben für eine Epilepsie - manchmal ists einfach so.
Das heisst man kann die Tabletten nie versuchen auszuschleichen, richtig?


Aber ich bin zuversichtlich, wenn es der Klink gelingt, die Anfallserie nun zu stoppen und sie nun zügig auf einen guten Wirkstoffspiegel einzustellen, dann wird sie bald wieder ganz die Alter werden.
Das macht Mut.. DANKE!!

Mit den Medis werde ich dann in Ruhe .. gaaanz in Ruhe mal mit der Klinik reden.
1. Nina muss Heim kommen
2. Gespräche mit Ärztin wegen Schichtdienst
So ist richtig ja? ;-)
Die Idee von dir mit der etwas grösseren Dosis vorher und kleineren bei weniger Stunden finde ich super.. das werde ich dann ansprechen!


Danke euch allen.. das macht echt Mut..

Ich glaube ich lege mich jetzt mal schlafen oder versuche es. Morgen will ich früh aufstehen um einen Anruf nicht zu verpassen!
Wenn ich etwas höre, werde ich nich sofort wieder melden

Vielen lieben Dank an alle!!!
 
kater bruno

kater bruno

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am besten du machst dir notizen zu den fragen die du hast damit du nichts vergisst.
ich habe mir auch immer alles aufgeschrieben weil ich sonst die hälfte vergessen hätte. das rauscht immer alles so an einen vorbei,weil man viel zu aufgeregt ist.
ich hoffe du kannst morgen nur gutes berichten,ich wünsche es dir von herzen

schlaf gut
 

ConnyHH

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Ich konnte fast gar nicht schlafen und lief ständig durch die Wohnung.
Als bis 9 Uhr (neue Zeit) kein Anruf kam, bin ich zur Klinik gefahren. Die hatten von 10 bis 11 Uhr heute Notsprechstunden. anders kann ich dort sonst keinen erreichen.
Ich hatte mich angemeldet, sollte kurz Platz nehmen und wurde dann auch schon aufgerufen. Im Behandlungszimmer stand ich dann allein mit einer Ärztin.

Sie sagte Nina krampft noch. Sie hat Nina heute das erste mal gesehen (ist wohl ihr Wochenenddienst) und als sie bei ihr war krampfte sie auch. Sie meinte nach den Krampfanfall wäre sie auch eine Zeit nicht mehr ansprechbar.
Das hatte sie bei mir noch nicht. Hier war nur Zähne klappern, Speicheln.. kurz wegrennen und dann miauen... und danach schmusen..
Dort soll sie wegtreten.. :cry::-(
Die Ärztin meinte das ich sie zuhause zu nicht Händeln könnte. Denn jetzt ist es so das sie bei einen Krampfanfall dort direkt Valium in die Vene bekommt (Ob das der Grund ist warum sie nicht ansprechbar ist?)

Ich sagte der Ärztin das es doch komisch ist das sie immer noch so oft und stark krampft und das ich nicht möchte das sie leidet. Sie meinte zu mir das nun so viele Untersuchungen gemacht wurden sind und das Nina eine Chance verdient hätte, noch ein paar Tage zu warten. Die andere Alternative wäre ja nur die Erlösung.. oh Gott wenn ich das schreibe laufen mir die Tränen übers Gesicht.. ich könnte schreien... warum schlägt das nicht an bei Nina??
Freitag habe ich das letzte mal mit ihr schmusen können.. nun sitzt sie da im Käfig.. die Vorstellung macht mich fertig. Sie scheint da öfter und stärker zu krampfen als zuhause.. dann wird es doch trotz der Medis immer schlimmer. Die Ärztin meinte zwar heute das so eine Einstellung ja dauert aber ich sagte ihr auch gleich, das mir das klar ist, aber das Nina doch nicht Wochen dort bleiben kann..

Mein Gott ich weiss nicht mehr was Richtig und was Falsch ist.. Ich habe Angst das sie allein sterben muss und ich nicht da bin.. ich habe Angst das ihre Letzten Tage dot verlebt werden ohne Liebe.. das hat sie alles nicht verdient..

Ich kann einfach nicht klar denken
 
kater bruno

kater bruno

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och mensch,weiß gar nicht was sagen soll,das tut mir mit weh.
gib die hoffnung bitte nicht auf.
umarme dich ganz fest,ich denke die ganze zeit an euch
 

Elmo

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Hallo,

es gefällt mir auch gar nicht, dass sie immer noch nicht anfallfrei ist, aber wenn die Tierärztin ihr noch eine Chance geben möchte, dann ist sie da offensichtlich nicht hoffnungslos und das macht mir auch Mut.

Es wurde schon einmal gefragt - wobei ich mir eigentlich sicher bin, dass das nicht vergessen werden konnte - es kann nicht sein, dass sie eine akute Toxoplasmose hat?

Und ansonsten, finde ich es sehr unschön, dass du nicht zu Nina darfst. Gibt es wirklich keine Möglichkeit sie dort einmal zu besuchen?

Dass du Angst hast, dass sie dort einfach sterben wird ohne nach Hause gekommen zu sein, das kann ich gut nachvollziehen.
Ich würde auch keine meiner Katzen in einer Klinik einschläfern lassen wollen. Vielleicht fährst du noch einmal dort hin und stellst ganz klar, dass du sie, sollte sie nicht mehr zu retten sein, mit nach Hause nehmen möchtest und du nicht die Erlaubnis erteilen würdest, dass sie sie einfach dort euthanasieren.
Dann solltest du aber vorher mit deinem Haustierarzt abgeklärt haben, dass er/sie zu dir nach Hause kommen würde, um sie einzuschläfern, wenn dies notwendig ist.

Es mag bescheuert klingen, wenn ich diesen Vorschlag mache, aber ich denke mal, wenn sie sie in der Klinik mit Valium abdecken, dann sollte sie die Reise zu dir überstehen. Dort könntest du im Notfall ein Valiumklistir nutzen (lass dir das entweder von der Klinik geben oder von deinem Haustierarzt). Ich hoffe, das diese Dinge nicht notwendig sein werden, aber ich persönlich denke immer, wenn ein Tier so auf "der Kippe" steht ist es gut, einen Plan für den schlimmsten Fall zu haben, einfach damit man nicht von dem Klinikpersonal "überrollt" werden kann - es ist nicht deren Tier und sie können sich oftmals nicht vorstellen, wie wichtig es für einen Halter (und sicherlich auch für das Tier) sein kann zu Hause in Ruhe und Würde zu sterben.

Hier sind aber weiterhin alle Daumen gedrückt, dass sie die Anfälle in den Griff bekommen. Hier gibt es einige Katzen im Forum bei denen dies ähnlich dramatisch war, bis die "initiale Anfallserie" im Griff war.

Liebe Grüße
Andrea
 
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