VERGIFTUNG?

Diskutiere VERGIFTUNG? im Tierarzt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, ich habe es schon einmal vor kurzem versucht, leider kam keine Resonanz. Deshalb hier der 2. Anlauf: ich vermute, daß mein Katerchen eine...

Duquesa86

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Hallo,

ich habe es schon einmal vor kurzem versucht, leider kam keine Resonanz. Deshalb hier der 2. Anlauf:

ich vermute, daß mein Katerchen eine Vergiftung hatte. Habe bis jetzt immer noch
keine Untersuchungsergebnisse bekommen obwohl schon x-mal beim TA angerufen. :cry:

Bitte - wer von Euch hat eine Katze, die z.B. eine Vergiftung überlebt hat.
Wie waren die Symptome und wie bzw. womit wurde sie erfolgreich behandelt. Es wäre wirklich wichtig für mich. :cry: Es ist mir schon klar, daß es da bestimmt mehrere Varianten gibt so wie es eben auch viele Gifte gibt. Aber ich werde einfach das Gefühl nicht los, daß mein Süßer mit Cortison und Antibiotika zu Tode behandelt wurde.

Danke!

LG Gabi u. Buffy
 
29.01.2003
#1

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Gast

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Lilly

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Duquesa86

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Hallo Iris,

danke, daß Du Dich gemeldet hast. Hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Leider denke ich, daß Du mich falsch verstanden hast.

Ich denke nicht, daß mein Kater wg. Cortison sterben mußte,

sondern: ich denke, daß er falsch behandelt wurde, weil ich mir nicht vorstellen kann, daß Cortison ein wirksames Mittel gegen Vergiftungen ist!!! :cry: :cry:

Mein Gingele hatte Untertemperatur 36,5 °und Atembeschwerden als ich zum TA ging. Und ich hab ihm gesagt, daß ich vermute, daß es eine Vergitung ist, wir hatten Pflanzen umgetopft und gedüngt. OK, es war eine Folie am Boden, ich habe gesaugt u. anschleißend gewischt! Aber, vielleicht war ja was an den Schuhen oder ich weiß nicht...
Die Blutwerte u. Röntgen waren ohne Befund! Er hat Cortison, Nux und 1 Infusion bekommen. Dann konnte ich ihn wieder abholen. Er hat dann noch ca. 4-5 Tage Nux bekommen und dann hat mein TA gemeint, es wäre ein Virus ich soll das Antibiotika geben und das Nux weglassen. Es ging ihm damals gut, so daß er regelmäßig alle 4 Tage Cortison bekam und täglich 1 x Antibiotikum. Es begann, daß sich sein Bäuchlein veränderte, das "wabbelte" immer so rum. Der TA: jaja, der hat Wasser im Bauch....Und auf einmal hat er nicht mehr gefressen. D. h. am 1. Tag als er das Futter ablehnte, dachte ich noch daß er vielleicht erst vorhin was gefressen hatte und hab es noch nicht so ernst genommen. Hab (hatte) ja 2 Katzen und geh arbeiten - kontrollier dann mal wer was frißt....
Aber dann fing er an zu maunzen, der Gang von ihm wurde immer wackeliger - Du kannst Dir nicht vorstellen, was ich mitgemacht habe, bin dauernd hinter ihm hergekrochen und dann Nachts um 11 noch mit ihm zum TA gefahren. Weißt er behandelt mein Pferd auch und da war immer alles paletti. Ich hab ihm vertraut damals - ich dachte Gingele schaffts. Der TA hat jedenfalle nie was bedenkliches zum Ausdruck gebracht. Tja, er mußte da bleiben bekam eine Infusion eine Cortisonspritze und wurde am nächsten Tag nochmal geröngt. Da war in Brust- und Bauchhöle nichts mehr abgegrenzt zu erkennen nur riesige schwarze Flecken. Der TA hat noch operiert dabei kam dann heraus, daß die Leber 3 x so groß war, die Gallenblase kurz vor dem Platzen war die Nieren waren etwas vergrößert und dann hatte er wie gesagt Wasser in Bauch-und Brusthöhle. Tja, das war's. Er muß die letzten 2 Tage fürchterliche Schmerzen gehabt haben.

Und ich meine, wenn der TA auf Vergiftung besser eingegangen wäre, ihm Infusionen über einen längeren Zeitraum gegeben hätte um das Gift auszuspülen, als wir bein TA das 1. mal waren alle Werte OK, dann hätte mein Gingele es schaffen müssen. Aber er wollte uns einreden daß er evtl. FIP hätte - ein Kater mit 12,5 Jahren. Bald jeder Katzenhalter weiß, das diese Krankheit nur junge Tiere befällt!!!!

Ich bin der Meinung, und da bekommt mich so schnell auch keiner davon ab, daß meine Katze falsch behandelt wurde - total falsch!!!!

Und das hat ihn das Leben gekostet - und ich Trottel hab's zu spät kapiert.

Du kannst Dir nicht vorstellen, was ich mir für Vorwürfe mache........ :cry:


Kann nicht mehr :cry:

Gruß Gabi u. Buffy
 

Monella

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Liebe Gabi . . .

leider habe ich keine Reaktion auf meine Mails und PN's bekommen . . . nun frage ich mich, ob Du sie überhaupt erhalten hast.
Es wäre schön, wenn Du Dich bei mir melden würdest.

Liebe Grüße
Monella
 

Zuckermaus

Gast
Hallo Gabi,

"freut" mich Dich hier zu sehen.... leider unter saublöden Umständen.
( by the way: hier schreibt micha aus der arbeit)

du hast mir nie gesagt dass du solche vermutungen deinem TA gegenüber hast..... nun dann.... also ich kann mir nicht erklären wieso dein TA nicht ursachenforschung betrieben hat... nur so kann man helfen... einfach antibiotika und cortison reicht da nicht...

Du solltest als aller erstes die Blutwerte besorgen ( der TA ist verpflichtet die 5 Jahre aufzubewahren, hat unser TA gesagt! ), die werden zumindest mal werte liefern anhand man feststellen kann was bei deinem gingele los war ( hoff ich zumindest ) .... und lass dich nicht abwimmeln, du hast für den test bezahlt also hast du auch ein recht auf eine kopie!

wenn du die werte hast dann schreib mir mal, vielleicht bekommen wir ja gemeinsam was raus... und wenn ich es meinem vorlege und ihn dazu mal befrage..... ( hier sei noch mal monella dank gesagt, die uns diesen super-TA empfohlen hat)

also du... wir "lesen" uns oder sehen uns am mittwoch wieder...

gruss micha
 

Anonymous

Gast
Hallo Gaby,

leider habe ich keine Ahnung, was hier falsch gemacht wurde. Nur ein paar Anmerkungen habe ich: vom Blumenumtopfen und Düngen wird er keine Vergiftung bekommen haben. Denn Du hast alles sauber gemacht. Mein Simba hat über Wochen (von uns unbemerkt) Wasser mit Blumendünger geschlabbert und so seiner Gesundheit geschadet (die "Vergiftung" wurde nicht behandelt). Simba lebt übrigens immer noch recht gut, ausser dass er Darmprobleme hat, die Leberwerte ein bisschen schlechter sind und hier auch ein Coronaviren-Titer positiv festgestellt wurde.

Zum Thema FIP: Hier liegt doch ein Irrtum vor: FIP befällt meistens vor allem jüngere und dann wieder ältere Katzen. Theoretisch wäre es aus diesem Gund schon möglich, dass FIP die endgültige Todesursache war. Vor allem habe ich mal gelesen (schade, hab den Link nicht mehr), dass Cortison bei FIP nicht hilft, sondern den Krankheitsverlauf eher noch verschlimmert.

Was ich nicht verstehe: Ist das Wasser im Bauchraum untersucht worden? Und wenn Du unbedingt wissen möchtest, woran Dein armes Katz gestorben ist: Warum hast Du nicht eine Obduktion in einem Institut (z.B. in einem Veterinäruntersuchungsamt) veranlasst? Oder hast Du?

Bitte sei mir nicht böse, aber ich musste ein paar "Irrtümer" einfach erklären. Es tut mir sehr leid für Dein Kätzchen und leider sind TAs auch nur Menschen. Da Du aber jetzt kein Vertrauen mehr in Deinen TA hast, würde ich mich für die Zukunft und für Deine zweite Katze nach einem anderen umschauen. Als ich gesucht habe (per Internet und im Bekanntenkreis) habe ich rigoros so ausgewählt, dass für mich nur ein TA in Frage kam, der von niemandem angezweifelt wurde und von dem mir mindestens zwei von einander unabhängigen Personen (mit Katzen) nur Gutes berichteten. So habe ich meine jetztige TA gefunden (die aber auch nicht alles weiss und auch nur ein Mensch ist).

Meiner Meinung nach, wird es nur wirklich fast unmöglich sein, die genaue Ursache im Nachhinein ohne Obduktion herauszufinden.

Gruss Simone
 

Duquesa86

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Hallo Simone,

jetzt liegt das Ergebnis vor - es war eine Permetrin-Vergiftung. Wie sich erst jetzt herausgestellt hat, für Katzen "hochgiftig" ein paar Tropfen für den Hund - gegen Flöhe und Ungeziefer ist OK - bei Katzen ist das Zeug leider tödlich! :cry: :cry:

Danke für Deine Mühe.


Liebe Grüße

Gabi u. Buffy

(P.S. könnte schreien..........)
 

TobbyBobby

Gast
Woher kam denn das Gift?

Hallo Gabriele!
Du leidest gewaltig unter dem Verlust stimmts? :(
Verstehe ich voll und ganz - ich hab schließlich auch die ganze Woche vor mich hin geheult, weil ich dachte, daß es mein Tobby wohl nicht mehr lange "machen wird". Aber jetzt hab ich zum Glück eine Diagnose bekommen, mit der mein Süßer bestimmt noch ein paar Jährchen gut leben kann. (Diabetes)
Woher hat denn Dein Gingele das Gift gehabt?
Hast Du einen Hund? Oder wo hat er es aufgeschnappt?
Ich hoffe trotzdem das es Dir bald wieder besser geht - Du hast doch noch eine Miez und eine hübsche "4-beinige Polin" :wink:
die Dir doch sicher ein wenig Trost spenden können oder?
Alles Liebe und Gute für Dich und Deine Tiere,
Dani, Katerchen Tobby u. Hottehüh Bubi
 

Anonymous

Gast
Hallo Gaby,

oh je :-(. Dann hattest du Recht mit dem Tip auf Vergiftung. Aber dass sich dann das so ausweitet (Wasser im Bauch und alles andere). Weisst Du denn, wie Katz an dieses Zeug kam?

Das hatte doch sicher nichts mit Euren Blumen zu tun, oder?

Mitfühlende Grüsse
Simone
 

0ologe

Gast
Leidensgenosse

Hi,

wir haben lange gerätselt, warum unsere Pussy so leiden mußte. Erst dachten wir auch an die vielen, unheilbaren Seuchen und Krankheiten - wobei ich mich durch das Lesen im Internet wohl noch mehr verrückt gemacht habe.

Pussy hat von heute auf morgen erheblich an Gewicht verloren. Natürlich haben wir viel zu viel Zeit verloren, bis wir das überhaupt bemerkt haben.

Der TA hat alle möglichen Tests gemacht, Blutbild und alle nur denkbaren Untersuchungen - ohne Befund. Herz, Nieren, Lunge, Leber - Gebiß, Fell und Verdauung - alles perfekt.

Auch Bauchspeicheldrüse, Lymphen etc. alles ok - und trotzdem verlor der Kleine weiter an Gewicht; und das, obwohl er noch ganz gefressen hatte.

Erst nach 8 Wochen kam uns der Verdacht der Vergiftung. Da Pussy 100 % Wohnungstiger war, kam uns zunächst überhaupt nicht der Gedanke daran.

Schließlich glaubten wir daran, dass eine Vergiftung durch den Weihnachtsstern möglich wäre.

Tatsächlich hatte Pussy daran geknabbert.

Der TA begann nun die Behandlung mit BIOSERIN, aber wahrscheinlich zu spät.

Pussy`s Gewicht war von ursprünglich knapp 6 Kilo auf 2.650 Gramm zurück gegangen.

Mit dem Füttern von Lieblingsessen (alle angebotenen Katzen-Pasteten, Tatar und Milch gelang es uns - bei ständiger Zugabe von BIOSERIN, sein Gewicht auf 2.900 Gramm zu erhöhen. Auch die etwas kahlen Stellen im Fell wurden wieder etwas dichter.

Doch dann kam der schlimme Rückschlag. Pussy fraß nichts mehr, konnte offensichtlich nicht mehr riechen, verlor das Gefühl im Schnurrhaar und zeigte Lähmungserscheinungen in den Hinterläufen. Dazu kam eine Art des Niesens, wenn auch nur in großen Abständen.
Auch war unser Schatz nun schon so schwach, dass er kaum noch Interesse an etwas zeigte und auch die niedrigsten Möbel (Sessel, Couch oder Kratzbaum) nicht mehr ohne Hilfe erreichen konnte.

Die letzte Untersuchung ergab dann, dass nun auch das Herz stark angegriffen war.

Nun blieb nur noch die letzte Entscheidung, um die Leiden meines armen Lieblings zu beenden.

Wenn Du denn und Dein TA überhaupt nicht mehr wissen, wie es mit Eurem kleinen Liebling weitergehen soll, wäre vielleicht die Einnahme von BIOSERIN zumindest nicht schädlich. Wir haben mit 3 x täglich 3 ml eine kurze Zeit lang Erfolg gehabt.

Ich wünsche Dir und Deinem Schatz, dass Ihr mehr Erfolg habt, als es meiner Pussy vergönnt war.

Gruß, Reiner (0ologe)
 

0ologe

Gast
Vergiftung

O je,

erst jetzt sehe ich, dass es für meine Antwort wohl schon zu spät ist und Du, genauso wie ich, umsonst zu Gott gebetet hast.

Ich kann Dir gar nicht schreiben, wie leid mir das tut und wie gut ich Dich verstehe.

Seit 2 Tagen heule ich Rotz und Wasser - was könnte ich Dir da schon raten.

Das Leben ist Scheisse :-(

... cu
 

yuyu

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Liebe Gaby, lieber Reiner,

obwohl ich Eure Kätzchen nicht persönlich kannte, trauere ich mit Euch.
Als ich jeweils Eure Beiträge gelesen habe mußte ich mitweinen.

Vielleicht mag es Euch jetzt ein bißchen ab vom Thema erscheinen, aber ich weiß von einer Freundin, die Tiermedizin studiert hat, wie schlecht z. T. die Ausbildung an dt. Unis ist.
Auch ein noch so engagierter TA kann nicht Hellsehen.
Wenn seine Ausbildung sch++++ war, hat er vielleicht sein Examen, aber gerade in komplizierten Fällen bestimmt keine Ahnung.

Das war zwar ein Ausflug in die Bildungspolitik, aber ich denke in diesem Fall geht es uns alle an.

Wir wollen keinen TA als Pfuscher bezeichnen, aber es kann nicht angehen, daß Menschen, die nicht mal wissen, wie man einen Hund /eine Katze kastriert ihr Examen als Veterinärmediziner bekommen. Leider ist das öfter als man denkt der Fall.

Liebe Grüße
Anja
 

Duquesa86

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Hallo Reiner,

heute vor einer Woche haben wir ihn begraben und ich heule immer noch wie Du Rotz und Wasser. Und das wird wohl auch noch eine Weile so sein.

Das Leben ist nicht fair :(

Ich heule mit Dir Reiner

Gruß Gaby u. Buffy
 
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