Vergesellschaftung von Katzen und Hund - wann abbrechen?

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coffeecat

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Hallo ihr Lieben!

Ich bin neu hier und habe mich bei euch registriert, weil ich ein für mich sehr wichtiges Anliegen habe und gerne eine Einschätzung von "Katzenmenschen" zur Vergesellschaftung von Katzen und Hunden habe bei dem ich einfach nicht mehr weiter weiß.

Mein Problem ist folgendes:
Bei meinem Partner, meinen beiden Katern (beide 11 Jahre alt und Wohnungskatzen) und mir ist vor etwas mehr als 3 Monaten ein kleiner Hund aus dem Auslandstierschutz eingezogen. Um den Katern in der Anfangszeit einen sicheren Aufenthalt in "ihrer" Wohnung zu ermöglichen wurde die Wohnung vom ersten Moment an durch ein Türgitter in "Katzenbereich" und "Hundezimmer" aufgeteilt. Der Hund hält sich also im Wohnzimmer auf, der gesamte Rest der Wohnung steht den Katzen zur Verfügung ohne dass der Hund sie dort stören könnte.
Theoretisch wäre ein Beschnuppern am Gitter möglich, allerdings sind die Kater solche Schisser dass es dazu nicht kommt - bei der kleinsten Bewegung des Hundes (und sei es nur ein Blinzeln) laufen sie panische davon und verstecken sich.
Leider ist es seitdem der Hund hier ist so, dass unsere Kater das Schlafzimmer nicht mehr verlassen und absolut deprimiert und niedergeschlagen wirken. Zur Fressenszeit schleichen die beide ganz kurz in die Küche, fressen kurz (und das auch deutlich schlechter als davor) und verziehen sich so schnell wie möglich wieder in ihr Schlafzimmer. Auch ihr Spielverhalten und die allgemeine "Lebensfreude" der beiden hat sich deutlich verschlechtert. Tierärztlich durchgecheckt wurden sie schon mehrmals, körperlich ist alles okay und es scheint ausschließlich an der Psyche der beiden zu liegen. Sobald der Hund mal für ein paar Stunden aus dem Haus ist blühen beide Kater total auf und verhalten sich als wäre nie etwas passiert - das hält allerdings nur so lange an bis der Hund wieder zurück ist, dann sind sie so deprimiert wie davor.

Ich bin einfach total ratlos was ich noch versuchen könnte damit die Vergesellschaftung doch noch klappt. Gefühlt haben wir alle üblichen Tips (Feliway, Anxitane, CBD-Öl, mehrere Ebenen und erhöhte Kratzbäume, für den Hund ist jedes hinterherlaufen und anbellen tabu und alles läuft nach dem Tempo der Kater etc) schon ausprobiert und nichts funktioniert. Die beiden wollen absolut keinen Kontakt zum Hund und betreten das Wohnzimmer unter garkeinen Umständen - selbst wenn wir Abends mit angeleintem, entspanntem Hund auf der Couch sitzen und sie gefahrlos durchs Wohnzimmer schleichen könnten.
Eine Katzentrainerin die ich kontaktiert hatte konnte mir abseits der Standardtips nicht wirklich weiterhelfen. Von unserer Tierärztin wurde mir bereits zum zweiten mal dazu geraten den Hund abzugeben weil sie fest davon ausgeht dass die Vergesellschaftung gescheitert ist und unsere beiden Kater einfach nicht wollen. Sollte wirklich garnichts anderes funktionieren ist das natürlich unsere einzige Option, allerdings würde es mir das Herz brechen unseren Hund wieder abgeben zu müssen, deshalb meine Fragen an euch:

Gibt es hier unter euch jemanden, der schon einmal eine ähnlich schlechte Ausgangslage und dann doch noch Erfolg bei einer Vergesellschaftung hatte?
Wann würdet ihr persönlich das ganze abbrechen und den Hund abgeben?
Vielleicht hat jemand ja noch eine Idee was wir noch versuchen könnten? Ich wäre für jeden Tipp und jede Antwort unendlich dankbar.

Liebe Grüße
Julia
 
20.07.2021
#1

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Martina59

Martina59

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Leider kann ich nicht so sehr viel beitragen, obwohl ich auch Hund und Katzen habe, allerdings kamen bei mir immer Kitten zum katzenverträglichen Hund dazu, oder ein neuer Hund zu den Katzen, die ja schon an Hunde gewöhnt waren.
Das ist immer recht schnell gut gegangen.
Ich würde vermuten dass das bei euch noch funktionieren könnte, die Katzen allerdings sehr viel Zeit brauchen. Allerdings sind 3 Monate ja auch schon ein ganzer Zeitraum.
Wie lange das ein Zustand ist, der für die Katzen zumutbar ist, ist sehr schwer zu sagen, ich denke das könnt ihr besser beurteilen.
Ein Grund für mich das abzubrechen wäre, wenn die Katzen so verängstigt sind, dass sie sich z.B. nicht mehr ans Futter oder bis zum Klo trauen und wenn sie dadurch zu wenig Futter bekommen, oder generell wenn sie unsauber werden.
Es ist halt so, dass für Katzen ihr Heim sehr wichtig ist, sie sind ja generell sehr territoriale Tiere. Und da ist jetzt der Stadtsfeind Nummer 1 aufgetaucht und bekommt eure Aufmerksamkeit.
Es besteht ja auch irgendwo das Risiko, dass sie so traumatisiert sind, dass sie auch wenn ihr den Hund abgebt lange brauchen um sich davon zu erholen. Ah ich seh gerade dazu hast du noch was geschrieben, das ist ja schon mal gut, dass sie sofort wieder anders sind wenn der Hund Gassi geht
Haben Sie vorher gar keinen Kontakt zu Hunden gehabt, oder vielleicht sogar schlechte Erfahrungen gemacht?

Generell ist es glaube ich eine schwierige Situation, erwachsene Katzen an Hunde zu gewöhnen. Das ist der Grund dafür, dass ich mich für Kitten entschieden habe, weil bei mir der Hund zuerst da war.
Aber als ein neuer Hund kam waren sie auch 1 Woche in Alarmbereitschaft, obwohl sie Hunde kennen. Aber sie unterscheiden sehr genau zwischen "ihrem" Hund und fremden. Ich denke das ist im Instinkt verankert da sie ja von Natur aus Nahrungskonkurrenten sind.
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück.
 
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MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Hallo,

nicht so schnell aufgeben!
Ich würde öfter die Räume wechseln, so dass alles nach Hund riecht...Du kannst auch den Hund mit einem Tuch abreiben und danach die Katzen, mehrfach täglich, damit sich eine Art Gruppengeruch bildet.
Mit den Katzen würde ich mit Cklickertraining beginnen und wenn es gut läuft immer näher an die Gittertüre verlagern und dann nach und nach den Hund auf der anderen Seite näher dazu holen...Das wird sicher ein langer und harter Prozess, aber nicht aussichtslos!
Zudem würde ich mit Homöopathie arbeiten, bzw. Bachblüten, dass kann wahre Wunder bewirken.
Kennt der Hund Katzen, wie verhält er sich?
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Clickertraining fiel mir auch ein, dass soll ja auch gut fürs selbstbewusstsein der katzen sein.
Hab mal eine Folge der katzenexpertin gesehen, wo die katze den neuen freund nicht mochte und nur noch unterm bett saß.
Mit catwalk (alles von obem beobachten) und clickertraining hat sie sich dann rausgetraut.
Wie der hund reagiert würde mich auch mal interessieren.
 
Mango

Mango

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Hi,
tut mir leid, dass es solche Schwierigkeiten bei euch gibt. Wir hatten auch schon einen Hund zur Probe da, haben ihn aber direkt am nächten Tag wieder zurückgebracht, weil es absolut nicht ging. Bei uns war das Problem allerdings starke Ressourcenaggression.
Jetzt ist vor ein paar Tagen eine andere Hündin aus dem Auslandstierschutz bei uns eingezogen, da klappt es aber deutlich besser.

Ich würde als letzte Lösung nochmal einen anderen Fachmann kontaktieren. Ich kann da zb Anne-Katrin Mausolf empfehlen, sie ist Katzenverhaltensberaterin, hat aber such entsprechende Qualifikationen bei Hunden. Ich denke, da ist eine längere Begleitung notwendig, die sie auch online anbietet. Hier mal der Link: Katzenprobleme? - Katzenkummer Verstehen vielleicht ist sie ja was für euch. Ein kurzes Kennenlernen ist immer kostenlos, das ist evtl noch einen Versuch wert.

Ich wünsche dir ganz viel Glück, dass es vielleicht doch noch klappt :) ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Situation belastend sein muss.
 
Tatjana462

Tatjana462

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Das ist aber interessant, hier bekommst Du vollkommen andere Antworten als im anderen Forum. Dort wurde die Vergesellschaftung der Katzen mit dem Hund eindeutig als gescheitert angesehen, weil die Zusammenführung bereits 3 Monate dauert und die Katzen in Panik vor dem Hund wegrennen. Leider hat sich auch bis jetzt überhaupt nichts positives getan Was ist nun richtig?

Das kannst letztendlich nur noch Du selber entscheiden. Aber eigentlich hast Du doch im Eingangsthread die Frage schon selber beantwortet. Geh nach Deiner Intuition. Nur Du siehst, wie die Katzen sich verhalten. Es ist immer toll, wenn wir hier Mut machen! Allerdings sind die Voraussetzungen - ältere Katzen, die noch nie mit einem Hund vergesellschaftet wurden, und ein Hund, der wahrscheinlich überhaupt nicht sozialisiert ist - von dem Du auch keine Vorinformationen hast - und der seinem Jagdtrieb nachgehen würde, in der Tat denkbar schlecht.
Die beiden wollen absolut keinen Kontakt zum Hund und betreten das Wohnzimmer unter garkeinen Umständen - selbst wenn wir Abends mit angeleintem, entspanntem Hund auf der Couch sitzen und sie gefahrlos durchs Wohnzimmer schleichen könnten.
Eine Katzentrainerin die ich kontaktiert hatte konnte mir abseits der Standardtips nicht wirklich weiterhelfen. Von unserer Tierärztin wurde mir bereits zum zweiten mal dazu geraten den Hund abzugeben weil sie fest davon ausgeht dass die Vergesellschaftung gescheitert ist und unsere beiden Kater einfach nicht wollen.
Sollte wirklich garnichts anderes funktionieren ist das natürlich unsere einzige Option, allerdings würde es mir das Herz brechen unseren Hund wieder abgeben zu müssen, deshalb meine Fragen an euch:
Die Hinweise von @Mango sind noch eine Möglichkeit, Dich an eine Fachberaterin für Katzen zu wenden, was Du allerdings schon versucht hattest. Nur sollte alles zeitnah geschehen, denn der Hunni gewöhnt sich immer mehr an Euch und die Katzen könnten ausgeprägte Störungen wie Wildpinkeln und dergl. entwickeln.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Dich im Sinne der Katzen entscheidest. Ich bin mit einem Hund aufgewachsen und weiß , wie schwierig es ist, ihn wieder abzugeben. Ich wünsche Dir viel Kraft für die richtige Entscheidung. :give_heart:
 
Harlith

Harlith

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Frage:
- Wo schläft der Hund wenn ihr ins Bett geht?
- Wo schlafen die Katzen?
- Du schreibst von hohen Kratzbäumen und mehreren Ebenen .... meine Frage ist: Wie viele und welche Ebenen haben die Katzen in eurer Wohnung genutzt bevor der Hund ankam?
Nicht jede Katze mit 11 Jahre hopst noch oben auf zwei Metern durch die Wohnung. Unser Kater mit 11 Jahren lebt noch bedingt 3D er nutzt zwar den Deckenhohen Kratzbaum, liegt aber auch gerne auf der Tonne (90cm) und den Stoffblöcken (50cm) und der Couch (vor allem wenn wir da sitzen) rum.
Darf der Hund auf die Couch? Welche Ebenen gesteht ihr ihm zu? Lebt er auch halb 3D Also darf auf Couch, Eckbank in Küche und Bett? Oder ist er "nur" Erdenbewohner, schläft in einem fixen Korb?
Wenn ja wo schläft er? Was macht er wenn ihr ins Bett geht? Wäre es vielleicht eine Idee ihn zum Schlafen direkt in einen passenden Käfig zu platzieren? Nicht ausrasten aber das würde seinen Bewegungsradius für die Nacht nun einschränken und den Katzen die Chance geben sich auch ohne eure Kontrolle sicher durchs WE zu bewegen. Ihr konntet sogar die Gittertüre auflassen.
Wie groß ist euer Wohnzimmer im Vergleich zum Rest der Wohnung, also wie viel Lebensraum habt ihr den beiden Katzen bisher ungewollt mit dem Einzug des Hundes weggenommen? Wäre es Sinnvoll wenn der Hund in einem adequat großen Käfig schlafen kann, diesen nicht auch in der Wohnung wandern zu lassen also auch mal ins Schlafzimmer, so dass die Katzen ins Wohnzimmer ausweichen können/müssen?
Ich habe keinen Hund sondern habe nur in der Familie die Konstellationen Hund und Freigängerkatzen. Diese haben aber meist ein Haus, in welchem sie sich auch zurückziehen können und haben über die Monate gelernt sich mit den dementsprechenden Hunden zu arrangieren.
Selbst in dem Haushalt in dem es zwei Wohnungskater gibt durften die Hunde der Tochter zu beginn beide nur mit kurzer Leine rein bis die Kater sich an sie gewöhnt haben. Da war aber auch der Vorteil dass die Hunde ja eh in einen anderen Haushalt gehörten.
Gefühlsmäßig würde ich aus meinem Katzenverstandsbauch heraus sagen: Schau, dass du so viel wie möglich Lebens- und Raumqualität für dein Tiger zurückbekommst. Der Hund ist ein Teil der Familie, ja .. aber auch der Teil, der mit euch rausgeht und somit mehr Bewegungsraum hat als die Kater. Leiden wird er nicht wenn er sich in der Bodenfläche zunächst in der Wohnung verkleinert.
Wenn er aufs Sofa darf .. wirf ihn runter und setz dich unten auf den Boden, wenn vorher die Kater da lagen. Wenn sie von sich aus ihr Recht nicht fordern, überleg was sie voher alles hatten, was sie gerne gemacht haben, an welchen Orten sie bevorzugt lagen und geschlafen haben und was sie davon jetzt nicht mehr machen können, weil der Hund da ist.
Wenn du jetzt aber sagst .. aber der Hund hat doch auch ein Recht darauf abends bei uns zu sitzen .. stimmt. Dann teilt euch auf ... stellt euch einene Fernseher ins Schlafzimmer und einer guckt mit den Katzen und einer mit dem Hund.
Also Fragen und Ideen hab ich also noch viele, aber leider keine Ahnung was ihr in den letzten 3 Monaten versucht habt.
 
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Mango

Mango

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Wie schon geschrieben wurde, kann niemand hier entscheiden, ob die Vergesellschaftung als gescheitert anzusehen ist oder nicht. Da muss man schon die ganze Situation kennen und das entsprechende Fachwissen haben.

Ich würde halt an deiner Stelle schauen, ob es für die Katzen noch tragbar ist. Dass sie sehr gestresst sind, sieht man ja deutlich.
Wenn sie Angst haben, ist das teilweise ein langwieriger Weg. Der Trainingsanatz wäre wahrscheinlich ihnen zu zeigen, dass in der Nähe des Hundes immer ganz tolle Dinge passieren.
Ich weiß jetzt nicht, bei was für einer Trainerin du warst. Aber ein guter Verhaltensberater kann nach einer ausführlichen Anamnese eine Einschätzung geben, ob eine Vergesellschaftung noch möglich ist, wie lange das ungefähr dauern könnte und wie das Ergebnis am Ende wohl aussieht. Und dann kannst du dir überlegen, welchen Weg du gehen möchtest.

Wie würde es denn mit der Rückgabe des Hundes aussehen? Bei Tierschutzvereinen ist es ja oft so, dass die Hunde noch eine Weile bleiben müssen, weil kein Pflegestellenplatz frei ist.
 
Nika

Nika

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Solange keine Aggressionen im Spiel sind, würde ich nicht behaupten wollen, dass die Vergesellschaftung gescheitert ist.

Ich habe bisher ALLE meine Katzen, davon viele ältere, auch blinde und mit Handicap an Hunde gewöhnen können. Aktuell zB einen ca. 10 jährigen Kater mit Handicap, der sein Leben lang Streuner war und auch erst jetzt kastriert werden konnte. Ich habe es auch bei ihm ganz langsam angehen lassen. Wobei ich sagen muss, dass es die längste Vergesellschaftung war, die ich bisher gemacht habe.

Das A und O jeder Zusammenführung ist KEINE AUfgeregtheit seitens der Menschen. Das riechen nämlich Katze und Hund sofort.
Auch das Zusammenführen mit einem Hund an der Leine würde ich so nie praktizieren. Leine ist wegen der fehlenden Distanz zum Menschen für den Hund immer kontraproduktiv und schafft eine stark angespannte (Leine!) Atmosphäre.

Die besten Erfahrungen habe auch ich mit Türgittern gemacht. Die Tiere können sich beobachten, gefahrlos riechen und Kontakt zu Mensch und anderen tierischen Mitbewohnern aufnehmen.
Die Katzen sollten, positiv verstärkt, neugierig auf den Hund gemacht werden. Mit Leckerli habe ich grundsätzlich nie gearbeitet.

Wie alt ist denn der Hund ? Ist er so gut sozialisiert, dass er zB auf einem ihm zugewiesenen Platz auch wirklich verlässlich liegenbleibt, selbst wenn eine Katze vorbei liefe ? Oder ist er so wuselig und will immer zu den Katzen hin und verunsichert sie durch sein hektisches, offensives und sicher auch freudiges Verhalten ? Was ist es denn für ein Hund ?

Unsere Familienhündin ist auch aus dem Auslandstierschutz, kommt von der Straße und hat demzufolge auch gehörigen Jagdtrieb. Aber da sie ausserordentlich leicht führ- und lenkbar ist, war das mit den Katzen in der Wohnung nie ein Problem. Die Zusammenführung muss wirklich sehr behutsam erfolgen, die Katzen dürfen sich nicht zurückgesetzt fühlen. Dazu gehört eben auch, dass der Hund in seine Schranken verwiesen wird und nicht nur an Euch klebt.

Meine Erfahrung in vielen vielen Jahren der gemeinsamen Hunde- und Katzenhaltung ist, dass sich die Vergesellschaftung Katze-Hund zumindest hier problemloser gestaltete als die von Katze-Katze.
 
xioni

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Wäre es Sinnvoll wenn der Hund in einem adequat großen Käfig schlafen kann, diesen nicht auch in der Wohnung wandern zu lassen also auch mal ins Schlafzimmer, so dass die Katzen ins Wohnzimmer ausweichen können/müssen?
Diese Idee finde ich sehr vielversprechend! Dann könnten sich die Katzen frei in der Wohnung bewegen und auch überall schnüffeln, wo sonst der Hund ist.
Dem Hund macht es normalerweise nichts, wenn er eine genügend große Box bekommt mit einem Wassernapf.
Alle Fragen und Gedanken von Harlith sind sehr gut (y)
 
Kevins Mutti

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Ich weiß nicht ob wir uns hier noch Gedanken machen müssen. Die fragestellerin war seit di nicht mehr hier...
 
Tatjana462

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Tatjana462

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Edit: Die TE hat überall am Dienstag zuletzt geschrieben. Da wird wohl in der Tat nichts mehr kommen. Schade um die viele Mühe der User, die sich wirklich mit Herzblut eingebracht haben.
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Darf ich mal doof fragen was eigenlich die Ausschreibung für TE ist? Ich weiß es heißt sowas wie tierbesitzern aber wofür steht das e?
 
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