Verdacht auf Schilddrüsenkarzinom

Diskutiere Verdacht auf Schilddrüsenkarzinom im Krebserkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Gestern Abend, kurz nach 20 Uhr, hat Dickies kleines Kämpferherz aufgehört zu schlagen. Es ging ihm in den letzten Tagen zunehmend schlechter...

Maiglöckchen

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Gestern Abend, kurz nach 20 Uhr, hat Dickies kleines Kämpferherz aufgehört zu schlagen.

Es ging ihm in den letzten Tagen zunehmend schlechter und
gestern war der Punkt erreicht, wo ihm deutlich anzumerken war, dass er nicht mehr wollte und konnte.

Es waren mindestens zwei Tumore, die in den letzten Tagen massiv gewachsen sind. Er ist schon nach der Narkosespritze ganz friedlich eingeschlafen, er hatte keine Kraft mehr.

Er fehlt mir schon jetzt, es ist so still hier und ich merke erst jetzt so richtig, wie präsent er doch war.

Traurige Grüße von Silvia
 
Cheyenne31

Cheyenne31

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Liebe Silvia,
ich bin so traurig, echt geschockt, dass Dickie jetzt so schnell über die Rb gegangen ist. Es tut mir soo leid. Fühl Dich gedrückt ::knuddel, ich wünsche Dir viel Kraft .....

Traurige Grüße :rose:
 
romulus

romulus

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Das tut mir so Leid, damit hatte ich so schnell nie gerechnet - er konnte wohl wirklich nicht mehr.
Armes Kerlchen, komm gut drüben an ::knuddel
 
Tatjana462

Tatjana462

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Oh Silvia, das tut mir für Dich und Dickie echt wahnsinnig leid. Mein aufrichtiges Beileid! :rose::rose::rose:
.​
.​
Für die nächste Zeit wünsche ich Dir viel Kraft, damit Du diesen Schmerz verkraften kannst. :herz:
.​
Stille Grüße -​
Helga​
 
FELIDAE4

FELIDAE4

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Bisher habe ich nur still mitgelesen und damit habe ich jetzt auch nicht gerechnet....

Liebe Silvia, es tut mir sehr leid, das Du Deinen Dickie jetzt doch so schnell verloren hast...::knuddel
....
Kleiner Dickie, nun hast Du Dich doch so schnell auf die Reise gemacht.....
....
Schlaf wohl Katerchen Dickie, nun kannst Du ruhen...
....
Deine Menschen Mom Silvia wird Dich immer im Herzen tragen...
...
:rose:.
Es ist sehr traurig, in der letzten Zeit sind sehr viele unserer Schätze
....
zu Sternchen geworden
....
Stille Grüße sendet
Elke
 
Trulla-la

Trulla-la

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Ein kleiner Engel zerschneidet die Zeit

Hinter den Wolken, irgendwo weit,
Sitzt ein kleiner Engel und zerschneidet die Zeit
mit einer grossen Schere, als wenn's eine Zeitung wäre.
Er schneidet in die Kreuz und die Quer ganz einfach so vor sich her,
wie es ihm grad in den Sinn kommt, und wo seine Schere hinkommt.

Was bleibt von der Zeit? Was bleibt dir und mir? Was bleibt, was bleibt uns allen?
Viele kleine Schnitzel Papier, die in Gottes Papierkorb fallen...

Hinter den Wolken, irgendwo weit,
sitzt ein kleiner Engel und zerschneidet die Zeit
mit einer grossen Schere, er zerschneidet das Glück,
er zerschneidet das Leid, er zerschneidet die ganze Ewigkeit,
als wenn sie aus Pappe wäre

© Siegfried von Vegesack


Liebe Silvia
Dein Dickie gehört nun doch so schnell zu den Sternchen. Viel zu schnell und doch.............
Du hast alles für ihn getan und doch ist ALLES manchmal immer noch nicht genug. :cry::cry::cry:
 

Maiglöckchen

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Ich hätte so schnell auch nicht damit gerechnet. Er hat wohl sehr gut überspielt, was wirklich mit ihm los war. Oder es ging einfach wirklich so schnell, ich weiß es nicht.

Wir hatten im letzten Jahr ja viele Auf und Abs und hinzu kam dann noch der Umzug in das neue Revier, was für das Kerlchen in seinem Alter auch nicht so einfach war. Aber gerade erst vor einem Monat sah es so gut aus, er fing wieder mit seinen Abendspaziergängen an, stand mir drinnen ständig vor den Füßen und ließ sich sogar wieder zum Spielen animieren.

Vielleicht nur ein letzter Energieschub, weil er schon gespürt hat, was da in ihm wuchs? Ich weiß es nicht.

Es ist sehr still heute hier, er fehlt einfach. Hexe und Merlin sind auch ziemlich durch den Wind. Hexe hat sich den ganzen Tag in einer Kommodenschublade versteckt, Merlin war draußen und mochte gar nicht rein. Und am Abend ging er dann ständig zu der Stelle, wo sich Dickie in seinen letzten Minuten verkrochen hatte und suchte nach ihm.

Heute ist Dickies Körper auf seine letzte Reise gegangen. In wenigen Tagen kommt er zurück. Ich werde eine Rose für ihn pflanzen und dort seine Asche verstreuen, damit er die Freiheit wieder spüren kann, die er früher so genossen hat und damit er trotzdem in seinem Zuhause sein kann - wenn er will.

LG Silvia
 
Brummi

Brummi

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Liebe Silvia,
auch mir tut es sehr leid, das dein Dickie die Reise über die Regenbogenbrücke antreten musste.:-(

Es ist immer sehr schwer für uns, wenn eine Samtpfote gehen muss, aus welchem Grund auch immer und egal wie alt sie geworden ist.

Ich fühle mit dir.::knuddel

-
 
Trulla-la

Trulla-la

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Hadere nicht
Kannst du dich erinnern an Meckie? Der süße kleine Kerl der gerade mal 4 Wochen + 3 Tage bei mir sein konnte.
Bei ihm wuchs das Lymphom so rasend schnell. Von Diagnose bis zum gehen lassen keine 10 Tage. Es gibt leider solch extrem aggressiv wachsende Krebsarten. Und solch einen hatte offenbar dein Dickie.

Da hilft keine noch so ausgeklügelte Behandlung, keine Gerätschaft, keine neuesten Kenntnisse -- nichts.


Dickie hat ein großes Stück aus deinem Herzen mitgenommen, aber auch eines aus seinem bei dir gelassen. ::knuddel
 

Sabinessa

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Hallo,
Ich bin gerade auf diese Seite gestoßen, weil meine geliebte 11 jährige Katze auch einen bösartigen Tumor ,angeblich' bei der Schilddrüse hatte. Sie starb 1 Tag nach der Op in der Tierklinik in Kurzeichet an einem Blutgerinnsel.
Ich weiß der Artikel ist ein paar Jahre her - aber vielleicht liest es noch Jemand bzw. interessiert sich für dieses Thema. Angefangen hat es jetzt im Nachhinein schon schleichend, dass sie ab und zu Futter ausgekotzt hatte, aber in unregelmäßigen Abständen, d.h. dann war Tage wieder mal alles in Ordnung. Sie wurde auch unsauber indem sie ab und zu in unserem Wohnzimmer immer eine bestimmte Stelle benutzte. Wir dachten zuerst es wäre eine Spinnerei, da sie früher als Baby anfangs schon mal unsauber war ( sie kam zu früh von der Mamakatze weg - der Bauer wollte die Jungtiere nicht haben, wir hatten die Kleinen damals gerettet ) und meine Katze hatte es von Anfang an immer wieder mal auf unserem Badläufer abgesehen, so dass wir diesen immer nach dem Benutzen weg hängen mussten. Daher dachten wir uns zuerst nix schlimmes, als sie sich plötzlich ein Eckchen im Wohnzimmer suchte. ( Das Katzenklo wurde übrigens täglich ausgeräumt und sie bekam alle 2 Tage immer komplett ein frisches Streu rein ). Jedenfalls bekam sie plötzlich Anfang September plötzlich Hals/Schluckprobleme ( sie machte plötzlich komische Geräusche ) und fraß nicht mehr so viel. Ihre Leckerlies hatte sie gar nicht mehr gefressen. Wir waren dann in Abständen von ca. 1 1/2 Wochen in der Tierklinik bei einem Arzt der eine Halsentzündung feststellte. Sie bekam Antibiotika und Vitamine. Es wurde nicht besser. Wieder in die Klinik. Gleiche Diagnose. Wieder Antibiotika. Ich verlangte eine Blutuntersuchung. Die war bis auf 1 Wert in Ordnung. Der Arzt erklärte es so, dass der eine Wert ( ich kann es leider nicht mehr benennen ) auf eine Entzündung hindeutet. Er erwähnte wieder diese Halsentzündung der sehr entzündet sei. Ich bekam für meine Sina Antibiotikatabletten mit, was ich ihr unter das Nassfutter mischte. Zum Glück hat sie das gefressen, auch wenn sie weniger aß als früher. Der Arzt bezog es aber auf die Halsentzündung. Mir war nur komisch das es nicht besser wurde, auch nicht nach dem 2 Besuch und sie wirklich komische Schluckgeräusche wie als ob was im Hals steckte machte. Ich bin wieder nach über einer Woche zum 3 mal in die Klinik, diesmal zu der Tierärztin die die Klinik damals eröffnet hatte und somit länger Berufserahrung hat. Sie stellte durch das Abtasten ein Furunkel bei der Schilddrüse fest. Es wurde eine Biopsie gemacht und die Probe zum Pathologen eingeschickt. Angeblich konnte trotzdem nicht gesagt werden ob gut oder bösartig oder ob Metastasen....Da das Geschwulst auf die Speiseröhre drückte und Sina somit Probleme beim Essen hatte, entschieden wir uns für eine Op. Ich muss sagen das wir von der Ärztin leider nicht viel Aufklärung erhalten haben. Nur das es eine komplizierte Op wäre aber machbar. Es müsse dann evtl. die Schilddrüse raus und Sina dann entsprechende Tabletten nehmen. Auf die Nachfrage der Chance machte sie keine direkte Angabe. Was macht man jetzt. Lässt man es so, ist es auch nichts, denn das Geschwulst drückt auf die Speiseröhre und wächst es? Sina bekam die Tage davor übrigens schon Begleiterscheinungen, 1 Auge wurde schlechter ( neblig/grau), sie hatte Juckreiz im Gesicht und Körper. Schlief noch mehr und verhielt sich anders zog sich auch schon komplett zurück. Es war alles so schwer, denn mir kam es vor als wolle sie sich schon verabschieden. Als ich einmal weinen musste und ich mit ihr kuschelte, leckte sie plötzlich meine Tränen ab. Jedenfalls entschieden wir uns für die Op und am 15.10. brachten wir sie in die Klinik. Wir sprachen noch mit der Chirurgin die einen kompetenten Eindruck machte. Am 16.10. war es soweit. Op. Diese war angeblich gut verlaufen, aber wir sollten Sina noch 1 Nacht bis Donnerstag in der Klinik zur Überprüfung lassen. Ok es hilft ja nicht. Donnerstag um 9 Uhr früh hieß es, wir können Sina um 17 Uhr abholen. Ihr gehts gut und sie hat Nachts schon wieder gefressen. Ich freute mich so, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Um 11 Uhr erhielt ich plötzlich von der Klinik einen Anruf. Es gibt Komplikationen. Sina hat ein Blutgerinsel/ Lungenembolie. Wir fuhren sofort und geschockt in die Klinik. Wir haben Sina noch in diesem schlimmen Zustand gesehen und ich habe fürchterlich geweint. Ich war wie in Trance, als ich mein Baby so hilflos mit der Infusion und in dem schlechten Zustand da liegen sah. Ich hab fürchterlich geweint, sie gestreichelt und mit ihr geredet. Sie hat mich wohl erkannt, da sie, als ich mit ihr sprach und ihren Namen sagte, versuchte zu Miauen. Ich habe ihr in die Augen geguckt und gesagt wie lieb ich sie hab. Die Ärztin ließ uns mit Sina kurz allein und als sie wiederkam brachte sie Sina wieder auf die Intensivstation. Sie sagte wir sollen uns um 16 Uhr nochmal melden. Sie könne derzeit nicht sagen ...Es war für mich der schrecklichste Tag in meinem Leben. Unsere Sina starb 2 Stunden später in der Klinik. Ich mache mir jetzt große Vorwürfe, was hätte ich anders machen sollen, können usw. Ich weiss zwar genau, hätte ich nichts unternommen, hätte ich mir den Vorwurf gemacht, es nicht versucht zu haben. Aber so wie es jetzt ausging ist es auch schrecklich. Blutgerinnsel und meine Sina starb allein in der Klinik. Ich wäre gerne bei ihr geblieben in dieser Schlimmen Phase. Einfach nur das ich bei ihr bin. Ich dachte nicht das dies möglich sei, da sie Sina extra aus der Intensivstation zu uns ins Behandlungszimmer wo wir warteten brachte und sie selbst sagte, dass wir uns später nochmal melden sollen ( Ist ja selbstverständlich ) als sie Sina auf die Station zurück brachte. Ich war so im Schockzustand habe geweint, fühlte mich so hilflos, dass ich einfach zu nichts fähig war zu fragen und bin dann gegangen. Ich habe einfach nur auf die Ärztin gehört. Nach Sinas Tod als ich an die Ärztin noch ein paar Fragen hatte, u.a auch ob ich auch mit auf die Station hätte dürfen, schrieb sie tatsächlich:

"Natürlich wäre es für Sie möglich gewesen ihre Sina in den Intensivbereich zu begleiten.
Jedoch hatte ich die Hoffnung Sina mit einer Intensivbetreuung noch zu retten und habe mich selbstverständlich primär darauf konzentriert."

Ich bin wütend auf die Ärztin, dass sie das nicht vorher sagte. Ich bin aber wütend auch auf mich, dass ich an dem Tag nicht fragte und sehr traurig. Das macht mich so fertig. Ich war an diesem besagten Tag einfach nur fertig, fühlte mich wie ein kleines Kind und habe nur geweint. Mein Mann war dabei. Dem ging es aber natürlich auch Nahe und er sagte mir, dass wir jetzt leider nichts machen können. Wir hatten uns vor der Klinik noch eine Weile umarmt und ich sagte, ich wolle am liebsten wieder rein. Er meinte wir können nix machen und ich könne nicht hierbleiben und das wir jetzt fahren und abwarten müssen. Es war alles so schrecklich. Ich möchte ihm jetzt auch keinen Vorwurf machen. Mein Mann und ich sind total fertig und unsere Sina fehlt uns jede Minute. Ich habe versprochen sie immer zu beschützen und jetzt habe ich als 'Mama' versagt. Ich werde damit nicht fertig, denn ich habe sie über alles geliebt. Es kam alles so plötzlich.
Es ging alles so schnell mit dieser Krankheit. Was erst noch für eine Halsentzündung gehalten wurde, war ein Krebs! Der entfernte Tumor wurde übrigens zum Pathologen eingeschickt. Dieser war lt. Berichtet auch bösartig :-(. Ich vermisse meine Sina so sehr!!!😢
 
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Hiyanha

Hiyanha

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Oh mein Gott.
Während ich das hier lese, muss ich gleich wieder heulen.

Ich kann deine Gefühle sooo gut verstehen. ::bussi

Meine Hermine ist ja auch bis vorgestern wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung für 6 Tage in einer Tierklinik gewesen.
Am 4. Tag, als wir sie eigentlich schon abholen wollten, wurden wir auch mit schlechten Nachrichten angerufen.
Herminchen hatte Wasser im Bauchraum und im Herzbeutel und es sah gar nicht gut aus.

Bei uns ist zum Glück alles noch einmal gut ausgegangen, aber diese Ängste und Gefühle von denen du schreibst, sind bei mir auch noch so dermaßen frisch und intensiv, dass ich wirklich gut nachvollziehen kann, was du gerade durchmachst. :(

Du hast alles getan, was du konntest.
Die Leute in der Klinik waren vom Fach und du musstest ihnen einfach vertrauen. Etwas anderes blieb dir ja gar nicht übrig. :(

Dass sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass du eigentlich bei Sina hättest bleiben können und durch die Ärztin nicht entsprechend informiert wurdest, ist furchtbar. Da lässt sich auch nichts schönreden. :(
Aber es. ist. nicht. Deine. Schuld. ::knuddel
Du wusstest nicht, dass es diese Möglichkeit gab und da darfst du dir jetzt, so schwer das auch ist, keine Schuldgefühle einreden.

Ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft. Hast du jemanden, bei dem du dich ausheulen kannst?
Hoffentlich können dein Mann und Du euch gegenseitig stützen.

Ich drücke dich aus der Ferne und sende dir alles, alles Liebe. ::knuddel
 

Sabinessa

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Vielen Dank für Deine liebe Antwort!
Da bin ich aber froh, dass es Deiner Hermine wieder besser geht!
Wie Du sagst, man muss sich auf die Ärzte verlassen und selbst ist man so hilflos.
Leider hat es meine Maus nicht geschafft und es kam zu einem Blutgerinnsel. Schrecklich. Vorallem sagt die Klinik das es zwar angeblich selten ist, aber nach jeder OP passieren kann, egal wie alt die Katze ist. Trotzdem hatte ich noch Hoffnung, dass sie ihr das Leben retten, aber Sina hat es nicht mehr geschafft und ist eingeschlafen wie die Ärztin sagte. Ich hoffe nur sie hatte keine allzu großen Schmerzen mehr. Im Nachhinein nochmal gesehen, hat es meine Katze auch gefühlt, dass sie es nicht schafft und hat versucht sich noch zu verabschieden. Ich wollte es am letzten Tag nur nicht wahrhaben als ich sie streichelte, ihre Pfote berührte und sagte das ich sie lieb hab und sie bitte gesund werden soll. Den letzten Moment als wir uns in die Augen sahen werde ich nie vergessen und als sie auch versuchte zu Miauen. Es tut sehr weh. Aber damit muss ich wohl leben. Ich hatte immer überlegt ob ich die OP machen lassen soll, aber ohne Op wäre sie leider auch gestorben durch diesen Krebs. Schwierigkeiten mit dem Essen hatte sie schon und sie konnte nur noch weiches Futter zu sich nehmen. Der Karzinom war lt Pathologe Wallnussgross.
Zuhause hatte sich meine Sina übrigens zuletzt auch schon sehr zurückgezogen und davor mal eine ganze Nacht neben mir auf dem Nachttisch gesessen, was sie sonst nie machte. Ich wurde immer mal wach, weil sie diese Nacht krankheitsbedingt immer wieder einen Juckreiz hatte die Arme. Aber ich hatte das Gefühl sie wolle sich verabschieden. Zusätzlich lag sie eine Weile auf der Decke meines Mannes, wo sie früher auch nie schlief, da er sich Nachts auch immer dreht...aber diese Nacht blieb sie komplett bei uns. Danach hatte sie sich eher versteckt und zurückgezogen. Gefressen hatte sie die letzten 2 Tage vor der OP nur noch, weil ich ihr das weiche Futter direkt reichte.
Danke für Deine liebe Antwort. Mein Mann trauert auch sehr. Mir fällt es nicht leicht nicht darüber zu reden. Ständig mache ich mir Gedanken was hätte ich besser machen müssen. Warum hat sie den bösartigen Schilddrüsentumor bekommen und woher. Im Internet findet man leider nur Weniges darüber. Da wird mehr über die Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen berichtet und das Geschwulste meistens gutartig sind. Aber das komische ist, das Blutbild meiner Sina war angeblich soweit ok. Vielleicht sollte ich mir eine Kopie von der Klinik mit den Ergebnissen geben lassen. Fragen über Fragen.

Alles Gute nochmal für Deine Hermine!!!

Oh mein Gott.
Während ich das hier lese, muss ich gleich wieder heulen.

Ich kann deine Gefühle sooo gut verstehen. ::bussi

Meine Hermine ist ja auch bis vorgestern wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung für 6 Tage in einer Tierklinik gewesen.
Am 4. Tag, als wir sie eigentlich schon abholen wollten, wurden wir auch mit schlechten Nachrichten angerufen.
Herminchen hatte Wasser im Bauchraum und im Herzbeutel und es sah gar nicht gut aus.

Bei uns ist zum Glück alles noch einmal gut ausgegangen, aber diese Ängste und Gefühle von denen du schreibst, sind bei mir auch noch so dermaßen frisch und intensiv, dass ich wirklich gut nachvollziehen kann, was du gerade durchmachst. :(

Du hast alles getan, was du konntest.
Die Leute in der Klinik waren vom Fach und du musstest ihnen einfach vertrauen. Etwas anderes blieb dir ja gar nicht übrig. :(

Dass sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass du eigentlich bei Sina hättest bleiben können und durch die Ärztin nicht entsprechend informiert wurdest, ist furchtbar. Da lässt sich auch nichts schönreden. :(
Aber es. ist. nicht. Deine. Schuld. ::knuddel
Du wusstest nicht, dass es diese Möglichkeit gab und da darfst du dir jetzt, so schwer das auch ist, keine Schuldgefühle einreden.

Ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft. Hast du jemanden, bei dem du dich ausheulen kannst?
Hoffentlich können dein Mann und Du euch gegenseitig stützen.

Ich drücke dich aus der Ferne und sende dir alles, alles Liebe. ::knuddel
 
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