unsere Little Hook I Epilepsie? Eine lange Geschichte

Diskutiere unsere Little Hook I Epilepsie? Eine lange Geschichte im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; ich muss das jetzt mal loswerden und ich glaube bei euch bin ich gut aufgehoben... In der Nacht von Sonntag auf Montag (16./17.12.) hatte unsere...

unschuldsengerl

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ich muss das jetzt mal loswerden und ich glaube bei euch bin ich gut aufgehoben...

In der Nacht von Sonntag auf Montag (16./17.12.) hatte unsere Hook (6 Jahre alt, wurde mit der Flasche großgezogen) den ersten epileptischen Anfall. Seitdem ist nichts mehr so wie's war...

Gegen 01:45 Uhr hörten wir Krach und dachten unsere Katzen raufen - aber der Kater schlief bei mir... also wir aufgesprungen und die Katze gefunden. Sie zuckte und keuchte arg und wir dachten erst sie hätte was verschluckt und erstickt uns jetzt! Dann hatte sie sehr viel weißen Schaum vorm Maul und ich war noch nie so schnell angezogen und hab die Tierklinik angerufen. Da sagte man mir wenn es ihr jetzt gutgeht, dann sollten wir morgen Früh zum Tierarzt gehen. Sie war zwar etwas
benommen und verstört aber beruhigte sich zusehends. Die weitere Nacht verlief relativ ruhig.

Am Morgen um 9:00 Uhr rief mein Mann in der Arbeit bei mir an und erzählte er fährt jetzt in die Klinik - sie hatte einen zweiten Anfall. Sie wurde abgetastet und abgehört und eine Blutprobe eingesandt. Der Arzt verordnete Luminaletten.

Ich hielt Rücksprache mit meiner Tierärztin die sagte - KEINE Luminaletten solange nicht ALLES abgeklärt ist! Also keine Tabletten... der Tag war ruhig und wir wollten die Blutwerte abwarten.

Abends gegen 22:30 Uhr dann der dritte Anfall! Wie immer kurz und heftig. Ich rief sofort bei meiner Tierärztin an und ich sollte ohne Katze kommen und ein Mittel abholen. Als ich in die Praxis kam wälzte sie schon Bücher und dann stand für uns fest - es kann sooo viele Ursachen haben! Keinesfalls Luminaletten geben, weil man sie nicht ohne weiteres wieder absetzen konnte und sie unter Umständen z. B. bei einer Nierenkrankheit tödlich sein könnten! Sie wollte für uns einen Termin bei einem sehr sehr guten Neurologen ausmachen, der ca. eine Stunde von uns entfernt praktiziert. In der Zwischenzeit sollte ich Diazepam (Valium) verabreichen, damit die Anfälle ausbleiben bzw. leichter verlaufen.

Am nächsten Tag wurde wegen unserer Hook extra ein OP-Termin verschoben und sie kam sofort zur Untersuchung dran. Kernspin, Gehirnflüssigkeit, neurologische Untersuchungen - alles OK... Er tippt tatsächlich auf Epilepsie. Dieser Arzt verordnete wieder Luminaletten. Ich rief wieder bei meiner Ärztin an - wir müssten den Befund abwarten - bis dahin Diazepam. "echte" Epilepsie sei bei Katzen selten - es hat meist andere Ursachen.

Gestern war der blöde Befund immer noch nicht da!!! Ich lief fast Amok! Diese blöde Tierklinik! Hätte ich doch bloß in der Nacht sofort bei meiner Tierärztin angerufen! Die redete mir wieder auf den AB - sie macht sich große Sorgen um unsere tolle Katze. Und sie kann sie ohne diesen Befund nicht auf irgendwelche Medikamente einstellen und es ist gleich Weihnachten also BRISANT!!!!

Heute sind endlich die Blutbefunde da, ich hab sie gerade gefaxt und jetzt hoffen und bangen wir! Um 15:00 Uhr ruf ich bei ihr an und weiß dann hoffentlich mehr...

Jetzt geht's mir irgendwie besser wo ich das abgeladen habe.

Ach ja, wen es interessiert - Kosten bisher:
Neurologe 690,00 EURO
Blutbefund 140,00 EURO
Medikamente sind bisher nicht bezahlt also weiß ich es noch nicht...

Wünscht uns Glück...
 
20.12.2007
#1

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Gast

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Belina

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Also wenn der Spezialist sagt, dass er es für Epilepsie hält und Lumis verordnet, dann frage ich mich schon, warum eure Ärztin da so bremst...
Aber wenn heute die endgültige Diagnose erfolgen kann, dann ist es ja nicht zu spät. Mein Dicker ist auch mit Epilepsie über 14 Jahre alt geworden und ließ sich ganz prima auf Lumis einstellen, obwohl die Vorbesitzerin seine Anfälle nicht beim Tierarzt abklären ließ- wohl in der Angst, dass er dann eingeschläfert werden muss.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass die Tierärztin die geeigneten Medis für eure Pelznase verordnet und dann wieder etwas Ruhe bei euch einkehren kann.

Halt uns hier doch bitte auf dem Laufenden.

Viele Grüße,

Belina
 

unschuldsengerl

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Der Spezialist hat auch nur getippt - er hatte ja auch noch keinen Blutbefund vorliegen.

Unsere Ärztin ist immer sehr sehr gründlich und möchte erst alles andere ausschließen - auch z.B. eine Vergiftung.
Und das ist alles eben nur durch das Blutbild machbar...
Und es gibt wohl modernere Mittel als Luminaletten, konnte mir nur leider den Namen nicht merken. Wir werden sehen...

Gleich ruf ich an... Hoffentlich weiß man schon was.

Ach ja, der Neurologe ist übrigens gut mit unserer Tierärztin befreundet - sie haben sich schon kurzgeschlossen und bleiben auch in Kontakt.

Soweit sogut... oder schlecht - je nachdem...
 

unschuldsengerl

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sooo... jetzt bin ich klüger...

Es fehlen ein paar wichtige Werte - aber im Moment sieht es nach Leberschaden aus. Das löst auch epileptische Anfälle aus. Also wären Luminaletten fatal!!! (Auch wenn der erste TA und der Neurologe das verordnet hätten)
Auch dass es eine Vergiftung war ist noch nicht ausgeschlossen.

Morgen bin ich noch klüger! Es werden noch ein paar Werte nachgeliefert u.a. FiV und Leukose
 

Elmo

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Hallo,

ich finde, eure Tierärztin hat da ganz besonnen gehandelt, denn das Valium wirkt schneller gegen Anfälle und kann auch schneller abgesetzt werden.

Allerdings, eines hat sie übersehen. Es gibt Katzen die grade auf Valium sehr zügig mit schlimmen Leberschäden reagieren!

Was sagt denn der Neurologe zu den veränderten Leberwerten? Sind sie wirklich so schlimm verändert, daß dadurch Anfälle ausgelöst werden können? Ist die Leber auch geschwollen (das hätte man doch eigentlich beim Ultraschall sehen müssen, oder).

Insgesammt, ich finde, es liest sich so, als wäret ihr in sehr guten Händen bei eurer Tierärztin und der befreundeten Neurologin.

Was wird denn nun wegen der Leberwerte unternommen?
Leberdiät, Mariendistel?

Liebe Grüße
Andrea
 

unschuldsengerl

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Wie gut, dass wir keine Luminaletten gegeben haben... Es war wohl eine Vergiftung. Sieht zumindest danach aus weil die Leberwerte so schlecht sind und daraufhindeuten, dass jetzt die Leber geschädigt ist. Also Tabletten zum Wiederaufbau und zur Entgiftung der Leber.

Und dann hoffen dass keine Anfälle mehr kommen. Bis jetzt war (toitoitoi) nichts mehr.
Es kann aber sein, dass die Nerven dauerhaft geschädigt sind.

Das heisst für unsere Miezen jetzt: im Frühjahr kommt ein gesicherter Auslauf (dann müssen sie eben mit unseren 400m² Garten auskommen) und bis dahin "Hausarrest" oder nur an der Leine raus.

Und wenn ich in der Nachbarschaft denjenigen erwische, der die in Deutschland verbotenen Gaskartuschen gegen Wühlmäuse einsetzt dann setzt es was!!! Und ausserdem hol ich mir von dem dann 1000 € *grrr*

PS: Ach je, Andrea: die Dosis Valium war absichtlich sehr gering (1/8 Tablette morgens und abends - 2 Tage lang und dann noch 2 Tage 1/8 Tablette abends) und als Notversorgung gedacht solange diese blöden Befunde nicht da waren... Jetzt geht es unserer Hook im Moment sehr gut und sie spielt auch schon wieder fleißig.
 
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