Unsere Katze hat eine Anämie und wir wissen nicht weiter

Diskutiere Unsere Katze hat eine Anämie und wir wissen nicht weiter im Krankheiten-Innere Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Guten Abend Ich schreibe hier leider aus grossen Sorgen um unsere Katze. Shamy ist gerade mal 3 1/2 Jahre alt und im Moment geht es ihr sehr...

Shamandalie

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Guten Abend

Ich schreibe hier leider aus grossen Sorgen um unsere Katze. Shamy ist gerade mal 3 1/2 Jahre alt und im Moment geht es ihr sehr schlecht. Das Ganze begann vor 2 Monaten. Sie hat sich zurück gezogen und hat angefangen in die Wohnung zu pinkeln... Wir dachten uns erst nichts dabei, dachten sie wäre zickig weil unsere andere Katze wieder Zuhause war (die war wegen einer Zahn-OP beim Tierarzt). Dann hat sie eines nachts einfach vom Kratzbaum gestrullert und wir haben sie ins Badezimmer gebracht und dort hat sie dann Katzenstreu gefressen. Der Tierarzt hat uns zum Glück beim letzten Besuch noch gesagt, wenn Katzen Katzensand fressen, deutet das auf eine Anämie hin. Also haben
wir Shamy gleich am nächsten Tag zum Tierarzt gebracht und dort wurde unsere Vermutung bestätigt :(

Hämatokrit war deutlich zu niedrig (ungefähr 18% waren es) und Blutkörperchen hat sie keine mehr gebildet. Behandelt wurde sie dann mit Epogen-Spritzen und wir mussten ihr jeden Tag 3 Tabletten DoxyCat geben.
Ihre Werte sind dadurch wieder gestiegen, ihr Hämatokrit war fast wieder im grünen Bereich mit 25%. Leider hat sie dennoch nicht genug gefuttert.
Zum Jahresende hin hat sie das Epogen nicht mehr vertragen und war dann wieder beim Tierarzt.

Vor einer Woche, am 4. Januar, wurden ihr dann die hinteren Zähne entfernt, da der Tierarzt dachte, es liegt an der Zahnfleischentzündung, dass sie A. Blut verliert und B. nicht fressen möchte. Leider hat es aber nichts gebracht. Seit Mittwoch ist Shamy wieder beim Tierarzt, will nichts essen und ihr Blut ist wieder abgesackt (20% Hämatokrit). Zudem sagte der Tierarzt mir heute am Telefon, dass jetzt auch die Thrombozyten zu niedrig sind.
Momentan gibt er ihr Cortison. Und er hat am Freitag nochmals eine Epogen-Spritze getestet, weil er meinte, dass das Cortison die Antikörper gegen das Epogen unterdrücken könnten. Hat aber nicht angeschlagen. Er hat auch gesagt, dass sie momentan eine Wärmelampe für sich hat und er es gestern mit Akkupunktur versucht hat.

Ansonsten scheint er jetzt ratlos zu sein :( Er kann keine andere Ursache finden. Er hat schon viele Bluttests gemacht, auf meinen Wunsch hin hat er sie auch geröngt, Fieber wird immer gemessen.

Wir wissen gerade auch nicht weiter, was wir morgen tun sollen, wenn wir unseren Termin beim Tierarzt haben.
Ob sie es übersteht, wenn wir sie in eine Tierklinik bringen.
Ob wir um eine Bluttransfusion bitten sollen (der Tierarzt ist kein grosser Freund von Bluttransfusionen, weil er meint, dass es zu Risiken kommen kann und es dann natürlich umso furchtbarer ist, wenn zwei Katzen von uns betroffen sind).
Oder ob wir sie einfach von den Qualen befreien sollen :cry: Aber es fällt uns schwer, sie einfach so gehen zu lassen, ohne überhaupt zu wissen, was denn nun der Grund ist.

Vielleicht hat jemand von euch schonmal sowas erlebt oder weiss mehr darüber?

Liebe Grüsse,
Rachel
 
11.01.2010
#1

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Gast

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Prinzi

Gast
also erstmal tut mir diese diagnose leid.

es ist ganz sicher eine anämie? fage nur, das es mal kurz im raum stand bei meiner hündin damals und weitere untersuchungen doch was ganz anderes ergaben

ich kenne einen menschen und einen hund mit der diagnose. beide bekommen regelmäßig blutwäsche, also bluttransfusion. ich weiß beim hund, dass es wirklich teuer ist, richtig teuer.

ihr alleine müsst abwägen, ob es dem tier mit dieser diagnose gut geht, ihr diese heikle behandlung, die das ganze leben geht, machen wollt.

keine einfache entscheidung.

übrigens da der TA ratlos ist mittlerweile, er das mit den zähnen auch falsch gedeutet hat, würde ich eine 2. TA-Meinung einbeholen.

viel glück und gute besserung!
 

Shamandalie

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Danke, die Threads hab ich alle schon durchgelesen. Leider passen einige nicht oder bei den anderen sind die Tiere verstorben :?
Ausserdem dachte ich, es wäre vielleicht hilfreich, einen eigenen Thread zu erstellen bzw. dass es nicht schlimm ist, einen eigenen Thread zu eröffnen.

ich kenne einen menschen und einen hund mit der diagnose. beide bekommen regelmäßig blutwäsche, also bluttransfusion. ich weiß beim hund, dass es wirklich teuer ist, richtig teuer.

übrigens da der TA ratlos ist mittlerweile, er das mit den zähnen auch falsch gedeutet hat, würde ich eine 2. TA-Meinung einbeholen.
Danke auch dir.
Habe einfach Angst, dass etwas bei der Bluttransfusion schief geht, weil mein Tierarzt da ja Bedenken hat.

Denke, wir nehmen Shamy morgen einfach mit und bringen sie dann in eine Tierklinik. Weil wir sie nicht einfach so gehen lassen können, sonst werden wir uns das Leben lang mit Fragen nach dem Wie & Warum quälen.
Aber manchmal, so wie gerade eben, kommen schon so Zweifel auf, ob wir nicht zu egoistisch sind und der Katze immer mehr Qualen verschaffen, obwohl sie vielleicht lieber einfach in Ruhe gehen möchte :?
 

Elmo

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Hallo,

du hast gesagt, dass schon viele Tests gemacht worden sind. Ist auch schon einmal auf Haemobartonellen getestet worden?
Oder ist sie, versuchsweise mit Doxycyclin behandelt worden?

Liebe Grüße
Andrea
 
hexefrech

hexefrech

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Ist schon eine Knochenmarkpunktion gemacht worden, um zu schauen, ob genug Blutkörperchen & Thrombozythen gebildet werden ? Das wäre ja am wichtigsten, das zu erfahren, bevor man versucht, herauszufinden, wo sie Blut verliert.
 

Shamandalie

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Hallo,

du hast gesagt, dass schon viele Tests gemacht worden sind. Ist auch schon einmal auf Haemobartonellen getestet worden?
Oder ist sie, versuchsweise mit Doxycyclin behandelt worden?

Liebe Grüße
Andrea
Ja, sie wurde darauf getestet. Und sie wurde anfangs mit DoxyCat behandelt, das sollte Doxycyclin sein. Das haben wir ihr 4-5 Wochen lang gegeben.

hexefrech, Thrombozyten waren Anfangs immer in Ordnung, erst seit dem letzten Test sind sie zu niedrig.
Und der Tierarzt meinte, dass eine Knochenmarkspunktion sehr schmerzhaft für unsere Katze ist, aber man durch das Blutbild auch sieht, ob genug Blutkörperchen gebildet werden ::?

Naja, morgen geht's in die Klinik. Ich glaube, unserem Tierarzt fehlt einfach etwas die Erfahrung damit...
 

Shamandalie

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Wir haben sie nun in eine Tierklinik gebracht und die Ärztin hat eben angerufen und uns mitgeteilt, dass es Nierenversagen ist und sie nicht's mehr tun können.
Selbst mit einer Dialyse und einer Bluttransfusion seien die Chancen unter 1%.
Solange gekämpft und gehofft und nun ist es vorbei:cry:
 
weirdo

weirdo

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Oh nein :(
Das ist ja traurig...
 

Moo

Gast
Das tut mir sehr leid :|

Werdet ihr sie jetzt gehen lassen oder noch etwas versuchen?
 

Elmo

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Hallo,

Das tut mir sehr leid.
Wenigstens habt ihr die Möglichkeit, sie zu Hause einschläfern zu lassen. Das ist der letzte Liebesdienst den ihr ihr tun könnt.

Traurige Grüße
Andrea
 

Prinzi

Gast
das tut mit wirklich schrecklich leid, aber wenigstens wisst ihr, dass ihr alles getan habt.

meine hündin starb im august an einem lebertumor. mir half es sehr, gewusst zu haben, wirklich nix mehr tun zu können. also nix außer acht gelassen zu haben. egal, wie hart und traurig es war und noch ist.

viel kraft :?
 

Kater Findu

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auch von mir mein ganz großes mitgefühl.
als trost bleibt nur, dass man ihr für die zeit auf unserer erde wenigstens ein schönes leben bereitet hat und sie ohne schmerzen einschlafen kann.

bei meiner katze ist am 06. januar eine hämolytische anämie nachgewiesen worden. meine ta sucht aber immer noch die ursache. dank cortison geht es jetzt etwas besser ( sie frisst wieder), aber wahrscheinlich werde ich auch noch mal in die klinik fahren für nierenultraschall oder ähnlichem.
woran hätte man denn bei deiner genau die nierenproblematik erkennen können? welche werte hätten denn da einen hinweis geben können?

zu blöd, dass man oft schon selber ne halbe ta sein muss um seinem tier zu helfen

nochmals dir alles liebe und viel kraft
 

Shamandalie

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woran hätte man denn bei deiner genau die nierenproblematik erkennen können? welche werte hätten denn da einen hinweis geben können?
Die Nierenwerte waren enorm erhöht. Der Kreatinwert war ungefähr bei 450 und der Harnstoffwert nicht mehr im messbaren Bereich. Und durch den Ultraschall und Harnuntersuchung war dann für die Tierklinik klar, dass die Nieren zu stark geschädigt sind.
Ist für mich einfach unbegreiflich, weil alles so schnell ging. Ende November waren die Nierenwerte noch nicht hoch. Als sie Mitte Dezember stiegen, hat unser Tierarzt sofort reagiert, es gab Nierenfutter, Fortecor, Phosphatbindemittel...
Aber das Grübeln bringt jetzt auch nichts mehr.
 

Moo

Gast
Das heißt, sie hatte vorher schon eine diagnostizierte chronische Niereninsuffizienz? Oder eine akute?
 

Shamandalie

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Nein, von einer chronischen Niereninsuffizienz sind wir nicht ausgegangen. Beim ersten Bluttest waren die Werte nicht hoch. Als die Werte leicht stiegen, dachten wir es liegt an den Medikamenten und weil ihr Körper halt schwer beansprucht war (durch das wenige Blut musste ihr Herz ja mehr pumpen und sie hat immer sehr viel getrunken).

Die in der Tierklinik haben uns gesagt, es ist CNI und auch, dass sie auch ein akutes Problem in den Nieren haben könnte. Ihre schlechten Werte deuten auf eine CNI hin und dass die Nieren vergrössert sind, deutet auf etwas Akutes hin wie z.B. einen Tumor.
Aber das Unverständnis bleibt, wie man von einer chronischen Niereninsuffizienz sprechen kann, wenn die Werte vor 2 Monaten - ich sag mal - nicht bedenklich waren.
 
Thema:

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