Umzug? Zweiter Kater?

Diskutiere Umzug? Zweiter Kater? im Umzug Forum im Bereich Katzengerechte Wohnung; Hallo ihr Lieben, Nach einigem hin und her habe ich mich nun doch hier angemeldet weil ich ehrlich gesagt etwas verzweifelt bin und ohne Rat...

Apoideea

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Hallo ihr Lieben,

Nach einigem hin und her habe ich mich nun doch hier angemeldet weil ich ehrlich gesagt etwas verzweifelt bin und ohne Rat nicht mehr weiterweiss, ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Es läuft alles darauf hinaus, dass ich im November diesen Jahres mit meinem Freund in die erste gemeinsame Wohnung ziehen werde (ca 42qm). Ich lebe zz noch bei meinen Eltern, zusammen mit meinem 10 Jahre alten Wohnungskater Felix. Felix war nie Freigänger, war immer Einzelkatze und ist seit etwa einem Jahr taub, damit kommt er auch recht gut klar, er redet nun etwas mehr und sucht auch ständig unsere Nähe. Er ist so gut wie nie alleine, da meine Mutter fast immer zuhause ist.

Meine Probleme sind nun folgende:

1. Ich würde Felix sehr gerne in meine
Wohnung mitnehmen, denn meine Eltern reagieren beide nicht richtig auf sein Rufen nach Aufmerksamkeit, ich bin die Einzige die mit ihm spielt, er bekommt zwar die ein oder andere Streicheleinheit von den beiden aber damit ist es ja nicht getan. Nun ist Felix aber in seinen 10 Jahren daran gewöhnt worden, dass meine Mutter stehts zuhause ist und ist dementsprechend auch sehr auf sie geprägt (Das könnte ich mir zumindest vorstellen). Mein Freund und ich sind jedoch beide Studenten und haben Nebenjobs (er arbeitet Nachts, ich ein, zwei Tage in der Woche für jeweils 8std) , ich weiß also nicht wie lange Felix täglich allein wäre. Wäre es schlecht für ihn, ihn a.) In eine neue Wohnung umziehen zu lassen und b.) Von meiner Mutter zu trennen? Würde er die alte Wohnung und meine Eltern vermissen oder sich mit mir und meinem Freund als "Dosenöffner" arrangieren?

2. Natürlich habe ich schon an eine Vergesellschaftung mit einem zweiten, ähnlich gestrickten Wohnungskater gedacht, damit Felix endlich nicht mehr alleine ist (mittlerweile weiß ich, dass 10 Jahre "Einzelhaft" nicht das beste für Katzen ist; die Eltern wollen natürlich keinen Artgenossen), denn langsam habe ich das Gefühl, mein Liebling ist einfach nur unglücklich, er ist sehr gemütlich geworden, miaut viel und ist super anhänglich. Gesundheitlich hat er keine Probleme, regelmässige Besuche beim TA bestätigen das. Nun habe ich aber Angst, dass Felix einen Spielgefährten nicht akzeptieren würde und ich ihn nur noch unzufriedener damit mache, ihm jemanden anzuschleppen der ihm das Revier streitig macht. Und dass ich den armen Kater, den ich aus dem Tierheim holen würde, nach kurzer Zeit wieder abgeben müsste.

3. Sagen wir, ich entscheide mich dafür Felix mitzunehmen und ihm einen Artgenossen zu gönnen- wie sollte diese Zusammenführung stattfinden? Sollte ich Felix erst alleine an die neue Umgebung gewöhnen oder sollten beide Katzen auf einmal in die Wohnung einziehen, damit keiner zuerst das Revier markieren konnte und sie einen neutralen Start ins gemeinsame Leben haben? Wie viele Katzenklos und Kratzbäume bräuchte ich, und sind 42 qm (angenommen ich installiere entsprechend Catwalks etc) genug für zwei Stubentiger?

Meine größte Priorität ist es, dass Felix glücklich ist (wieder wird?) und es noch hoffentlich eine lange Zeit bleibt, deshalb bitte ich um Rat und freue mich darauf, zu hören was ihr zu meinem Problem zu sagen habt.

MfG

Apoideea
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08.09.2019
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
KleineWölfin

KleineWölfin

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Moin Apoideea, erstmal ein herzliches Willkommen bei den Netzkatzen 53272
ich selber hatte noch nie reine Stubenkatzen, deshalb enthalte ich mich hier bei Ratschlägen. Aber es antworten Dir bestimmt gleich noch andere Foris.
Verrätst Du uns noch, welche Rasse Felix ist? Und wodurch er taub geworden ist?

Ich finde Deine Fürsorge für Felix im Übrigen toll. Du bist ihm wirklich eine gute Freundin!
 

Apoideea

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Moin Apoideea, erstmal ein herzliches Willkommen bei den Netzkatzen Den Anhang 53272 betrachten
ich selber hatte noch nie reine Stubenkatzen, deshalb enthalte ich mich hier bei Ratschlägen. Aber es antworten Dir bestimmt gleich noch andere Foris.
Verrätst Du uns noch, welche Rasse Felix ist? Und wodurch er taub geworden ist?

Ich finde Deine Fürsorge für Felix im Übrigen toll. Du bist ihm wirklich eine gute Freundin!
Guten Morgen!

Felix ist ein Europäisch Kurzhaar Kater. Warum er genau taub geworden ist wissen wir leider nicht. Es muss schleichend passiert sein da es uns nicht sofort aufgefallen ist und Felix nie Anzeichen plötzlicher Taubheit (Verunsicherung, Orientierungslosigkeit) gezeigt hat, er schlief nur besser durch Alltagslärm durch, war etwas schreckhafter, hörte nicht mehr auf seinen Namen oder das Geräusch von Trockenfutter im Napf... Ein Besuch beim TA bestätigte dann unsere Vermutung, dass er taub ist, aber weder Parasiten noch Verletzungen im Ohr wurden gefunden, er ist einfach mit der Zeit taub geworden .

Und dankeschön! Ich hoffe jemand kann mir Rat geben, der Gedanke daran Ihn bei meinen Eltern züruckzulassen lässt mir irgendwie keine Ruhe :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Rosi

Rosi

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Hallo und herzlich willkommen im Forum. ::wgelb

So wie Du die Situation schilderst, würde ich Felix auf jeden Fall mit ins neue zuhause nehmen. Du bist seine Bezugsperson und beschäftigst Dich mit ihm, was er bei Deinen Eltern offensichtlich nicht bekommt. Dass er viel miaut kann an seiner Taubheit liegen. Man liest häufig, dass taube Katzen sich so bemerkbar machen. Und anhänglich sind Einzeltiere immer. Wenn sie keinen tierischen Gefährten haben, schließen sie sich mehr an den Menschen.

Einem Kater, der 10 Jahre allein gelebt hat plötzlich einen Gefährten zu holen, geht in den meisten Fällen schief. Solche Katzen haben meist die Katzensprache nicht richtig gelernt oder in der langen Zeit wieder vergessen, was zu Missverständnissen führt. Dazu kommt erschwerend noch seine Taubheit.
Klar, es gibt Ausnahmen, aber dazu müsstest Du einen ähnlich alten Kater finden, der ausgesprochen sozial ist und testen wie Dein Kater auf ihn reagiert. Wobei Du Dir immer die Option offen lassen musst, dass Du dieses Tier wieder zurück geben kannst, wenn es mit den beiden nicht klappt.
Ich würde es wahrscheinlich erst gar nicht probieren.

Wie lange wäre Felix denn alleine? Katzen passen sich eigentich recht gut an, sie schlafen ja ohnehin einen Großteil des Tages und tun das dann eben, wenn niemand da ist. Man muss sich dann natürlich mit ihnen befassen, wenn man nach Hause kommt. Mir scheint nach Deiner Schilderung, dass Felix ohnehin nicht viel Action gewohnt ist. Dann sollte er damit klar kommen 8-10 Stunden alleine zu sein.
 

Apoideea

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Hallo und herzlich willkommen im Forum. ::wgelb

So wie Du die Situation schilderst, würde ich Felix auf jeden Fall mit ins neue zuhause nehmen. Du bist seine Bezugsperson und beschäftigst Dich mit ihm, was er bei Deinen Eltern offensichtlich nicht bekommt. Dass er viel miaut kann an seiner Taubheit liegen. Man liest häufig, dass taube Katzen sich so bemerkbar machen. Und anhänglich sind Einzeltiere immer. Wenn sie keinen tierischen Gefährten haben, schließen sie sich mehr an den Menschen.

Einem Kater, der 10 Jahre allein gelebt hat plötzlich einen Gefährten zu holen, geht in den meisten Fällen schief. Solche Katzen haben meist die Katzensprache nicht richtig gelernt oder in der langen Zeit wieder vergessen, was zu Missverständnissen führt. Dazu kommt erschwerend noch seine Taubheit.
Klar, es gibt Ausnahmen, aber dazu müsstest Du einen ähnlich alten Kater finden, der ausgesprochen sozial ist und testen wie Dein Kater auf ihn reagiert. Wobei Du Dir immer die Option offen lassen musst, dass Du dieses Tier wieder zurück geben kannst, wenn es mit den beiden nicht klappt.
Ich würde es wahrscheinlich erst gar nicht probieren.

Wie lange wäre Felix denn alleine? Katzen passen sich eigentich recht gut an, sie schlafen ja ohnehin einen Großteil des Tages und tun das dann eben, wenn niemand da ist. Man muss sich dann natürlich mit ihnen befassen, wenn man nach Hause kommt. Mir scheint nach Deiner Schilderung, dass Felix ohnehin nicht viel Action gewohnt ist. Dann sollte er damit klar kommen 8-10 Stunden alleine zu sein.
Hallo Rosi!

Erstmal danke für deine ausführliche Antwort :)

Das dachte ich mir schon fast, dass Felix eher Einzelgänger bleiben sollte, da er kein kätzisches Sozialverhalten kennt- ich fühle mich nur ehrlich gesagt schlecht darüber dass er alleine ist, wo ich doch immer nur positives über die gemeinsame Haltung von Katzen höre, ich würde ihm echt einen Kumpel gönnen, aber ich will auch nicht dass es total in die Hose geht.

Felix wäre immer dann alleine, wenn sowohl ich als auch mein Freund außer Haus wären, sprich: Jeden Tag Uni (aber beide zu verschiedenen Zeiten, und wir würden nah an der Universität wohnen, wären also schnell zuhause) und Arbeit, aber eben auch zeitversetzt da mein Freund nachts arbeitet und ich tagsüber. Und ab und an mal am Wochenende evtl tagsüber weg weil wir was unternehmen, aber das wäre dann eher ein Sonderfall. Ich weiß, das klingt relativ ausgeglichen und nicht nach übermäßig viel Zeit, die Felix allein verbringen müsste, aber ich mache mir trotzdem Sorgen dass er ohne meine Mutter, der er momentan konstant auf der Pelle hängen kann, doch unzufrieden wäre :(
 

Pat

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Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!::w

Wir hatten vor bald 5 Jahren eine ähnliche Situation wie du sie jetzt hast …… allerdings erschien sie bei uns noch etwas einfacher, da unser Flecki vorher immer mit seinem Kumpel zusammen war, also den Umgang mit anderen Katzen gewöhnt war.
Ich versuche mal dir unsere Situation zu schildern, auch wenn dabei der Beitrag recht lang wird, einfach deshalb, damit du vielleicht besser die möglichen Entwicklungen besser einschätzen kannst …… obwohl ja dann doch jedes Tier anders reagiert und sich anders verhält.

Flecki war mit seinem Kumpel (das war vermutlich ein Wurfgeschwisterchen) jahrelang unkastriert als Streuner durch unsere Gärten gezogen. Als dann der Kumpel "Moritz" verletzt erschien, haben wir beide mit Lebendfallen eingefangen, allerdings ihn erst ca. 8 Monate später als Moritz, weil er einfach nicht in die Falle ging …. da haben wir ihn zunächst draußen gefüttert u. ein wetterfestes Häuschen gebaut, bis wir ihn dann doch endlich erwischt hatten.
Als wir Flecki dann endlich hatten und kastrieren ließen, da stellte sich bei der Untersuchung heraus, das er durch Ohrmilben taub war …. daher vermutlich auch sein extrem vorsichtiges Verhalten, das wir ihn nicht früher einfangen konnten.

Beide Kater wurden damals auf ca. 3 - 5 Jahre alt geschätzt, genau konnte man es ja bei Streunern in diesem Alter nicht mehr feststellen.

Als beide 3 Jahre als reine Wohnungskater 3 Jahre bei uns waren, sind wir in eine andere Stadt gezogen und beide kamen mit.
Leider bekam Moritz dann ein halbes Jahr später einen Zungentumor und wir mussten ihn erlösen lassen.
Flecki war da also vermutlich ca. 8 Jahre alt, als er alleine zurück blieb.
Erst dachten wir, das er auch ganz gut alleine zurecht kam, war aber dann doch offensichtlich, das er einen neuen Kumpel brauchte.

Wi haben dann nach einem halben Jahr alleine sein, aus dem Tierheim einen angeblich damals 7 Jahre alten Kater geholt, der zum Glück sehr sozial war.
Einen "Kater" deshalb, weil er ja immer mit einem Kater zusammen war und man allgemein ja sagt, das Kater besser zusammen spielen und mehr die gleichen Interessen haben.
Flecki hat uns dann aber etwas anderes gezeigt und gelernt!
Dieses halbe Jahr alleine sein hatte ihn schon zum absoluten Macho werden lassen...… er wollte keinen "Nebenbuhler" haben und alleine seine Rechte bei uns bestimmen..... z. B. durfte er vorher nicht zu uns ins Bett, das duldete Moritz nicht und nahm nur für sich das Recht in Anspruch. Nach Moritz Tod kam nun Flecki mit ins Bett …. das durfte nun bei ihm kein anderer … und der neue Kumpel darf es auch heute nach 5 Jahren noch immer nicht.

Obwohl wir die Zusammenführung sehr langsam angehen ließen und von Anfang an mit einer Gittertür gearbeitet haben und beide dadurch ohne unsere Anwesenheit und in der Nacht getrennt waren, da dauerte es über 4 Monate, bis wir beide alleine lassen konnten und nur Paulchens absolut soziales Verhalten und die Tabletten "Zylkene" haben bei uns geholfen, das Flecki dann damit langsam akzeptieren konnte, das da ein "Neuer" war und sein Macho-Gehabe ablegte..... er griff unseren neuen Paulchen ständig mit Gejaule von hinten an und biss, fauchte und krallte, das ständig das Fell durch die Gegend flog.
Das Problem war dabei auch noch zusätzlich die Schwerhörigkeit von Flecki …… wenn ihn Paulchen warnend anfauchte, dann hörte das Flecki ja nicht und reagierte also auch nicht auf diese Warnung und griff dann trotzdem an.
Es klingt zwar verrückt, aber Paulchen hat dann tatsächlich gelernt und entsprechend reagiert, das er bei Fleckis Gejaule sich umdrehte und ihm "drohend" die Pfote hoch hielt …. das schreckte ihn dann etwas zurück, aber es kam dann doch immer wieder zu heftigen Kloppereien, in dem Paulchen dann irgendwann ihm zeigte, das er sich auch wehren konnte …. das hat dann etwas gewirkt.

Du siehst, für eine Zusammenführung in diesem Alter und mit dem Handicap des nichts hören, gehören wirklich gute Nerven, viel Geduld, eine Gittertür und die Möglichkeit beide zu separieren...…. oder ganz viel Glück, wenn es die Liebe auf den ersten Blick geben sollte.

……… ich werde jetzt mal meinen Text hier abschicken und einen neuen Ansatz anfangen, damit er nicht plötzlich verschwindet..... wir haben hier heute Internetstörungen.
 

Pat

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….. und hier jetzt weiter im Text …..

Ich sehe es heute im Nachhinein zwar immer noch als Vorteil für Flecki an, das er trotz aller Schwierigkeiten bei der Zusammenführung einen neuen Kumpel bekommen hat, denn die beiden verstehen sich inzwischen gut und Flecki ist fast immer da, wo auch Paulchen ist ….. man merkt einfach, das er sich wohler fühlt, wenn er nicht alleine irgendwo ist, auch wenn wir mal weg sind...… daher würde ich es auch immer wieder so machen und ihn nicht alleine lassen.

Allerdings bekommt man ja auch durch solche Erfahrungen neue Erkenntnisse und ich würde daher einiges anders machen!

Als erstes würde ich darauf achten, das die Fellfarbe des neuen Tieres dem Alt-Kater nicht total fremd ist.... bei vorherigem Kumpel also wieder ein ähnliches Aussehen wählen wie der Vorgänger ….. bei bisher allein lebenden Katzen dann ein ähnliches Fell wie er selbst hat ….das ist dann vertrauter.

Inzwischen habe ich auch oft gelesen, das manche Tierheime zu älteren Katzen keine gleichgeschlechtlichen Katzen vermitteln, sondern zum Kater dann z.B. eine Katze, oder umgekehrt. Ich kann mir dabei durchaus durch meine Erlebnisse vorstellen, das da schon erstmal dieser "Rivalen-Effekt" ausfällt ….. vielleicht ja sogar sowas wie "weibliche Anziehungskraft" bei ihm rein spielen könnte.
Die neue Katze sollte dann sehr sozial sein und den Umgang mit anderen Katzen gewöhnt sein, vielleicht schon mit einem anderen Kater zusammen gelebt haben..... und auf keinen Fall eine ängstliche und scheue Katze sein.
Trotzdem sollte man die Zusammenführung dann ganz langsam angehen und auf jeden Fall mit einer Gittertür arbeiten..... dadurch können sie sich sehen und riechen, aber nicht prügeln.
Und eine eigentlich selbstverständliche Voraussetzung …. beide sollten schon kastriert sein.

Eine andere Variante gibt es da auch noch, damit der Altkater nicht mehr alleine sein muss:
Uns ist vor 1 1/2 Jahren ein Kitten-Mädchen im Alter von ca. 5 Monaten zugelaufen, unsere Emma.
Erst sollte das Kitten "nur" gerettet werden und dann über das Tierheim weiter vermittelt werden …… aber es kam anders, wir hatten doch entschieden, da sie bleiben sollte.
Bei dem 1. Zusammentreffen mit den Katern passierte dann ein Wunder …… beide Kater waren SOFORT völlig verliebt in dieses kleine kesse Kitten-Mädchen und zeigten das auch.
Flecki spielte plötzlich mit ihr mit, leckte auch sofort über ihren Kopf …… Paulchen zeigte sich ähnlich, aber spielte weniger, sondern zeigte sich ihr gegenüber mehr als Beschützer (Paulchen ist vermutlich doch ganz viel älter als Flecki, das merkt man inzwischen immer deutlicher, daher auch kein großer Einsatz beim spielen)……. es klappte bereits nach wenigen Tagen, das sie alle miteinander friedlich zusammen waren.

Die beiden Senioren ware aber dem Spieltrieb von Emma nicht mehr gewachsen und suchten mehr Ruhe …… also holten wir noch Lotte aus den Tierheim als Spielgefährtin für Emma.
Lotte wurde wieder von beiden Katern genau so liebevoll aufgenommen, wie 2 Monate vorher die Emma.
Nun hatten wir ungeplant eine Vierer-Gruppe...… und das war nun für die Senioren und Kitten die ideale Zusammensetzung.

Die Kitten hatten sich gegenseitig und konnten toben so viel sie wollten und brauchten, von den Senioren konnte mitspielen wer immer und wie lange er wollte.
Und ganz wichtig, die Senioren brauchen nicht mit zu spielen, wenn sie doch wesentlich mehr Ruhe haben wollen, als die Kleinen.

Das wäre auch noch eine Möglichkeit für euren Felix, damit er nicht alleine sein muss.
Wenn ihr noch 2 Kitten-Mädchen aufnehmen würdet, dann könnte Felix irgendwann mit spielen, wenn er möchte ….. kann sich aber auch zurück ziehen, wann immer er es möchte …. und es wäre durch das andere Geschlecht nicht unbedingt ein Rivale.
Dabei solltet ihr aber darauf achten, das die Kitten nicht noch winzige Babys sind ….. es gibt bei Katzen keinen Welpenschutz und sie wären dann dem erwachsenen Kater noch nicht gewachsen …..die Zusammenführung sollte trotzdem langsam und mit Gittertür beginnen und die Kitten sollten möglichst früh kastriert werden, damit da die Geschlechtsreife keine Dominanz hervor bringt.

Für unseren Flecki waren die beiden Kitten ein richtiger "Jungbrunnen". er benimmt sich inzwischen total aktiv, bewegt sich viel und döst nicht immer nur vor sich hin, oder rennt hinter uns her.
Die Kitten haben ihn mehr "verjüngt", als er es durch den älteren Paulchen geworden ist.

Jetzt habt ihr viel zu lesen und noch mehr zu überlegen, viel Glück dabei!

Liebe Grüße Waltraud
 
Thema:

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