Umzug - neuer Freund mag Katzen nicht

Diskutiere Umzug - neuer Freund mag Katzen nicht im Umzug Forum im Bereich Katzengerechte Wohnung; Hallo zusammen, ich werde im März mit meinem neuen Freund zusammenziehen. Ich habe zwei Katzen, die beiden sind Freigänger. Der eine, Billy...

Billy_Findus

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Hallo zusammen,

ich werde im März mit meinem neuen Freund zusammenziehen. Ich habe zwei Katzen, die beiden sind Freigänger. Der eine, Billy, besteht darauf und ist ungenießbar wenn er mal einen Tag nicht raus kann. Der andere, Tom, ist ein Schisser und geht zwar mittlerweile mal in den Garten aber braucht das eigentlich nicht so sehr.

Nun das eigentliche Problem: mein neuer Freund hatte nie Haustiere und sieht in den beiden eigentlich nur Nachteile. Angefangen bei der Einschränkung in Sachen Wohnungssuche (muss EG oder maximal 1.OG sein) über Kratzmöbel die er total hässlich findet und in seiner Wohnung nicht sehen will bis hin zu nervigen Haaren überall. Von der Hygiene ganz zu schweigen (springen überall drauf, Katzenklo, Mäuse, etc.).

Ich kann ihm das natürlcih nicht verübeln, er ist
Haustiere nicht gewöhnt und wenn man kein Tierliebhaber ist, liegt es nahe dass die negativen Aspekte überwiegen. Erst hat er vorgeschlagen die beiden oder zumindest eine wegzugeben. Das war für mich keine Option. Ich habe gesagt entweder er nimmt mich mit den Katzen oder er lässt es eben und dass er es zumindest versuchen soll. Nun haben wir unsere gemeinsame Traumwohnung gefunden, sie ist im 1. OG und die Katzen können über's Gästebad durch's Fenster rein und raus mit Hilfe einer kleinen Treppe die wir anbringen werden (hoffentlich haben die Nachbarn nichts dagegen).

Damit wäre das WICHTIGSTE schon mal geklärt.

Aber es geht weiter: was mit den Möbeln? Mein Freund hat eine sauteure Ledercouch und einen ebenso teuren Ledersessel. Wenn die beiden daran kratzen bin ich 1. tot und 2. arm. Aber Kratzmöbel will er nicht in der Wohnung haben. Also, was tun? WIr haben uns darauf geeinigt, dass vor jeder Balkontür Fußabtreter liegen werden, an denen die Katzen kratzen dürfen. Eine kleine Kratzsäule "darf" auch irgendwo stehen und im Arbeitszimmer kann ich eventuell noch einen Banana Leaf Kratzbaum durchboxen. An Schlafplätzen werden die beiden sich mit Ikea Wandregalen mit festgeklebten Liegematten anfreunden, was kein Problem sein sollte weil die beiden eh am liebsten auf Regalbrettern liegen. Ich werde noch einen Sessel beisteuern, an dem die beiden noch kratzen dürfen, der wird dann eben ab und an mal erneuert. Habt ihr noch irgendwelche Vorschläge, wie ich die beiden in die neue Wohnung eingewöhnen kann ohne dass es zu Protestkratzen o.ä. kommt? Leider hat die Wohnung einen riesen Wohn-Essbereich mit offener Küche, so dass man das WOhnzimmer auch nicht absperren kann. Einzige Option wäre, die beiden im Arbeitszimmer und draussen zu halten (was mein Freund auch schon vorgeschlagen hat), das will ich aber dauerhaft nicht. Allerdings überlege ich, das die ersten Wochen so zu handhaben während wir außer Haus sind, damit die Couch den beiden nicht schutzlos ausgeliefert ist.

Ich würde mich über Tips und Anregungen sehr freuen. Auf der einen Seite bin ich sehr froh, dass mein Freund den beiden eine Chance gibt obwohl er ursprünglich keine Lust hatte, aber auf der anderen Seite bin ich sehr nervös, dass das ein ewiger Streitpunkt werden könnte. Hat jemand anders vielleicht ähnliche Erfahrungen mit Anti-Katzen-Menschen und kann mich etwas aufmuntern?

Danke Euch und liebe Grüße!
 
04.01.2013
#1

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Danny67

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... wenn ich das so lese fällt mir aufmuntern tatsächlich schwer :roll:

Ich hoffe für Deine Katzen dass Du weiterhin die Nerven hast, für sie zu kämpfen wenn tatsächlich mal was "in die Hose geht" - denn das wird mit Sicherheit vorkommen. Und dass Du jetzt natürlich supernervös und angespannt bist, macht die Sachlage nicht besser.

Lass Dir nicht alles gefallen ::wgelb

Dich gibts halt nur im 3er-Pack, da muss auch ER ein paar Abstriche machen.

Viel Glück und wie gesagt: Gute Nerven !!!
 

Miezecat

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Hallo!

Allzuviel kann ich nicht beitragen. Glaubst du, das Zusammenleben funktioniert? Seid ihr schon lange zusammen?
Was ist, wenn er sich nicht an die Katzen gewöhnt?
Ist es schon sicher, dass ihr eine Katzentreppe anbringen könnt? Wenn nicht, was machst du mit deinen Freigängern?

Das waren erst mal meine schnellen Gedanken dazu, als ich deinen Text gelesen habe.

LG
 

Billy_Findus

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Danke sehr. Ja, Du hast recht, mich gibt es nur im 3er Pack. Das habe ich ihm auch ständig gesagt. Schließlich habe ich die Katzen schon seit 4 Jahren und ihn kenne ich noch nicht so lange. Er mag die beiden ja auch, spielt mit ihnen etc. und amüsiert sich immer wenn sie sich prügeln oder spielen. Das macht mir dann immer Mut. Aber für ihn überwiegen einfach die Nachteile und nervigen Faktoren und allein wenn er beim einkaufen dann wieder sagt, dass er sich früher immer über die "verrückten Katzenfrauen" (wie er mich gerne nennt) und ihre Einkaufswagen voll mit Katzenfutter und Streu lustig gemacht hat... da vergeht mir schon wieder alles. Habe ihm allerdings klipp und klar gesagt, dass abgeben für mich keine Option ist, es sei denn die Beziehung steht wirklich wegen der Katzen auf der Kippe. Und wenn er wirklich so unflexibel und kompromisslos ist dass es soweit kommt weiß ich nicht ob ich überhaupt mit ihm zusammen sein will. Außerdem meinte ich, dass trennen auch schlimm ist, denn zumindest der eine ist sowohl auf mich als auf den anderen Kater sehr fixiert und wenn er woanders hin käme oder plötzlich allein wäre, das wäre nicht möglich. Auch wenn ich selber sehe, dass es viele Nachteile und Mühen mit sich bringt, für mich ist das eine prinzipielle Frage. Ich habe mich damals als Billy mir zugelaufen ist dafür entschieden, Katzenmama zu sein und dann muss ich auch die Konsequenzen tragen, seien es Tierarztkosten, Umzugseinschränkungen, Haare oder höherer Putzaufwand. Ich gebe sie nicht bei der ersten Kleinigkeit wieder ab. Andererseits liebe ich auch meinen Freund und möchte natürlich nicht, dass er sich zu Hause nicht mehr wohlfühlt. Ich hoffe sehr er gewöhnt sich an die beiden. Sie lieben ihn jetzt schon und ich muss immer lachen wenn sie Köpfchen geben und sich gegen ihn werfen und er stocksteif wird weil er Angst um seinen Pulli hat. Tom ist leider rot-weiß getigert und hat sehr langes Fell. Was heißt leider... ich liebe es. ::l

Wie gesagt, am meisten Bauchschmerzen bereiten mir die Möbel. Ich habe kein Problem damit, jeden Tag zu saugen damit die Haare nicht zum Problem werden und das Katzenklo mache ich eh jeden Tag sauber und versteckt wird es auch (übrigens, kennt ihr schon das hier:http://www.ikeahackers.net/2012/10/improved-cat-box-cabinet.html) aber wenn das Sofa schaden nimmt... ohje...

Mut macht mir eigentlich nur, dass wir bei meinen Eltern schon zwei Katzen hatten und die haben nie am Sofa gekratzt (auch Leder) obwohl sie nie Kratzmöbel hatten. War halt auf dem Land, da konnten sie raus und am Baum wetzen...

Was für ein Stress.
 

Billy_Findus

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Miezecat, ich bin mir sicher, dass das Zusammenleben funktioniert. Und ich liebe meine Katzen zwar sehr, aber eine funktionierende Partnerschaft ist mir dann am Ende doch wichtig. Sollte er allerdings wirklich von mir verlangen, die beiden abzugeben, weiß er genau, dass ich ihm das nicht verzeihen könnte. Deswegen bin ich mir sicher, dass er das nicht tun wird.

Die beiden werden auf jeden Fall raus können. Im Zweifel dann mit mir durch's Treppenhaus bzw. über den Balkon.

Ich hoffe jedenfalls darauf, dass mir hier jemand Mut machen kann. Dass die Ausgangsbedingungen nicht ideal sind ist mir klar. Aber ich würde jeden, der direkt den Zeigefinger hebt bitten, sich in meine Lage zu versetzen. Ich liebe diesen Mann und er liebt mich. Nun mag er meine Katzen nicht. Das macht ihn nicht zu einem schlechten Menschen, es gibt genug Leute, die keine Haustiere wollen. Ich rechne ihm schon hoch an, dass er es überhaupt probieren will und hoffe einfach, dass es klappt. Was soll ich sonst machen? Mich wegen meiner Katzen von dem Mann trennen den ich liebe? Bei aller Katzenliebe, das mache ich nicht. :-(
 

Danny67

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::bg Jetzt hoffen wir mal, dass sie die heilige Couch in Ruhe lassen.

Zur Not kannst Du ja gleich so ein Sprühflasche mit Wasser hinstellen (wobei das natürlich nur funzt, wenn ihr daheim seid) - Du weißt ja, dass Katzen machen was sie wollen wenn sie alleine sind :wink:

Und ja, rot-weisse Katzen sind sehr schön ::l
 

Maggie+Bart

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Ganz ehrlich, wenn dich dieser Mann so einschränkt, dich nicht akzeptiert wie du bist (das ist nunmal MIT Katzen) und die verrücktesten Dinge von dir erwartet (keine Kratzbäume oder Aussperren der Katzen), dann ist er definitiv der falsche Partner.

Das willst du jetzt sicher nicht hören, aber ICH würde den Kerl so fest in seinen pingeligen Hintern treten, dass er ne ganze Zeit nicht mehr auf seinem teuren Ledersofa sitzen kann.

Siehst du das anders solltest du darüber nachdenken die Katzen abzugeben, denn unter den Umständen die der Mann verlangt kannst du ihnen nicht gerecht werden.
 

Nisi3010

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Ich kann dir sagen: es wird nicht ohne Spuren am Ledersofa funktionieren.
Selbst wenn sie nicht daran kratzen, sie müssen nur mal im Spiel darüber "pesen" oder eine Fliege jagen oder sonstwas und schon sind Kratzer da.
Meine Kater gehen NIE (absichtlich) an Möbel, trotzdem sieht meine Couch schon ziemlich ramponiert aus.

Was Kratzmöbel betrifft, sind diese bei Freigängern sicher nicht soo wichtig wie bei reinen Wohnungskatzen, aber so ganz ohne ::?
Es gibt da doch auch recht schöne Sachen, die sich harmonisch in die Wohnung einfügen.

Tut mir leid, aber ich glaube nicht, dass das gut gehen wird, wenn er nicht was an seiner Einstellung ändert.
 

Billy_Findus

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Hm naja, wie gesagt, meine Eltern hatte auch Katzen und nie ein einziges Kratzmöbelstück. Ich bin ja am überlegen, den beiden Alternativen zu bieten. Und ehrlich gesagt, ob ein Kratzbaum jetzt plüschig und mit Katzentatzen versehen ist oder ob er anders ausschaut aber den gleichen Zweck erfüllt, da sehe ich jetzt für die beiden keinen großen Unterschied. Ich denke für Freigänger sind Kratzmöbel generell nicht so wichtig.

Und wie oben schon erwähnt ziehe ich das wegsperren auch nur für die Anfangszeit in Betracht. Das Arbeitszimmer ist groß genug, dass die beiden darin bequem Platz haben und selbst ich als Katzenfreundin sehe darin jetzt ehrlich gesagt kein großes Problem. Es geht ja nur um ein paar Wochen bis sie sich eingewöhnt haben.

Naja, auch das habe ich ja schon geschrieben, er will ja mit mir UND den Katzen zusammen wohnen, nur hat er eben Bedenken, dass er sich nicht mehr wohl fühlt wegen einiger Dinge, die Freigänger nun mal mit sich bringen. Und da er noch nie Haustiere hatte, ist das für ihn auf den ersten Blick eine Einschränkung. Wir haben darüber viel gesprochen und alle Möglichkeiten in Betracht gezogen. Jetzt probieren wir es eben so, was sollen wir auch sonst machen. Er wird (wie gesagt) niemals von mir erwarten, die Katzen abzugeben. Aber wenn ich merken sollte, dass er trotz meiner und seiner Bemühungen weiterhin ein Problem damit hat, was soll ich denn dann machen?

Liebt ihr eure Katzen wirklich mehr als eure Partner oder würdet sie im Zweifel über euren Partner stellen? Ich möchte betonen, dass mein Freund nicht von mir verlangt oder verlangen würde, die Katzen wegzugeben. Aber er hat eben ein Problem mit ihnen. Tja. Und dann? Ehrlich, ich glaube die wenigsten Katzeneltern wollen sich das vorstellen, aber es gibt auch liebenswerde Menschen die Katzen nicht toll finden. ::?
 
Stipsie2000

Stipsie2000

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Puh, Billy_Findus,

das ist echt schwierig. Beim Lesen war mein erster Gedanke auch "ach du jeminee - das geht schief.", da muss ich ehrlich sein. Die Frage, die sich mir stellt ist, ob er sich wirklich so negativ äußert. Denn das sind vielleicht ja nur Ausschnitte, die du uns eben als Hintergrund gibst.

Mein Freund ist eigentlich auch kein Katzenmensch. Ich erinnere mich, dass er vor über 3 Jahren sagte: Sarah, ich werde die Katzen nie so lieben wie du. Meine Antwort damals war: das ist in Ordnung, aber du musst akzeptieren, dass ich sie so sehr liebe.

Nach einem halben Jahr Zusammenleben hatten sie ihn allerdings vollständig um den Finger gewickelt. Selbst seine Lederstühle am Esstisch, die von Rieke eben als Kratzbaum missbraucht werden (obwohl 2 Kratzbäume, 1 Kratztonne, 2 Teppiche mit Sisal und anderes vorhanden sind) - haben nun eben halt mal Löcher. Damit sind´s Unikate und wir wissen, solange wir Katzen haben (also vermutlich für immer) werden keine neuen Ledermöbel angeschafft. Punkt. Er geht auch mit ihnen zum TA, wenn ich nicht kann. Als ich mit Rieke im November 8 Stunden in der Klinik war, kam er nach 5 Stunden vorbei, nur um nach uns zu sehen.

Du siehst also, es kann auch mit einem nicht-Katzen-Menschen durchaus funktionieren. Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass mein Mann sich nie negativ über die Katzen geäußert hat. Er wusste, ohne gibt´s mich nicht! Basta.

Ich wünsche dir, dass du stark bleibst für deine Fellnasen und dich nicht unterkriegen lässt. Vielleicht ändert er seine Meinung ja noch - zu wünschen ist es euch.

Liebe Grüße
sarah
 
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badmax

badmax

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hallo
ich bin bestimmt der letzte, der die Katzen vor den Menchen stellt.
aber zu einer funktionierenden Beziehung, gehört Kompromissbereitschaft.
von BEIDEN Seiten.
Und wenn ich deinen Post lese, hört sich das ganz schön einseitig an.

Ich würde das auf jeden Fall vorher in Ruhe ausdiskutieren.

viel Glück
 
Stipsie2000

Stipsie2000

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Liebt ihr eure Katzen wirklich mehr als eure Partner oder würdet sie im Zweifel über euren Partner stellen? Ich möchte betonen, dass mein Freund nicht von mir verlangt oder verlangen würde, die Katzen wegzugeben. Aber er hat eben ein Problem mit ihnen. Tja. Und dann? Ehrlich, ich glaube die wenigsten Katzeneltern wollen sich das vorstellen, aber es gibt auch liebenswerde Menschen die Katzen nicht toll finden. ::?
Auf die Frage kann ich dir absolut antworten: JA. Sie waren zuerst da, ich habe Verantwortung übernommen und die nehme ich ernst. Entweder mit Katzen oder gar nicht.

Auch, wenn der Vergleich hinken mag: wenn der neue Partner meine Kinder nicht mag, denke ich dann darüber nach, sie wegzugeben? Verantwortung, egal für welches Lebewesen ich sie übernommen habe, ist mir da wichtiger. ;-)

Ein größeres Problem wäre, wennn ein Kind auf die Welt kommt und da eine Allergie vorliegt - hier müsste ganz anders nachgedacht werden, wie gelöst werden kann.

Liebe Grüße
Sarah
 

Billy_Findus

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Hallo Sarah

Danke für Deinen Beitrag. Naja, mein Freund ist ziemlich geraderaus und sagt mir eben, dass Katzen für ihn keinen "Vorteil" mit sich bringen etc. Wir haben darüber lange diskutiert, aber wir sind eben beide auf unserem Standpunkt. Er hat nie von mir verlangt, die Katzen wegzugeben aber anfangs hat er gesagt er könne sich nciht vorstellen mit ihnen zusammen zu leben. Als er gemerkt hat, dass ich das nicht mitmache und die beiden nicht einfach so weggebe, hat er sich auf den Kompromiss eingelassen, dass wir schauen ob wir eine Wohnung finden mit der er sich arrangieren kann - er wollte nie EG wohnen... auch das noch... :roll: Nun haben wir die perfekte Wohnung, die für uns beide ein Traum ist und die wir sogar kaufen würden, sollte der Eigentümer sie verkaufen. Also kein Argument mehr. Daraufhin hat er gesagt das mit den Katzen ist ok, solange ich keine neuen dazu hole.

Was ich oben geschrieben habe war die Anfangszeit, wo er sich vehement gegen den Gedanken gewehrt hat, mit Katzen zusammenzuwohnen. Mittlerweile hat er sich in sein Schiksal ergeben sozusagen. Wenn ich mir den Wandel im letzten halben Jahr ansehe (seit es um's Zusammenziehen geht), bin ich eigentlich ziemlich positiv, dass es klappt und er sich daran gewöhnt. Er motzt halt gerne rum und wird mir sicher anfangs oft auf die Nerven gehen, aber ich kann schon meine Meinung vertreten und bin natürlich nicht bereit, die Katzen unter schlechten Bedingungen zu halten oder auf seine Aufforderung wegzugeben. Bisher habe ich noch jeder Diskussion standhalten können, ich bin nicht aus Pappe.
 

Maggie+Bart

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Hm naja, wie gesagt, meine Eltern hatte auch Katzen und nie ein einziges Kratzmöbelstück. Ich bin ja am überlegen, den beiden Alternativen zu bieten. Und ehrlich gesagt, ob ein Kratzbaum jetzt plüschig und mit Katzentatzen versehen ist oder ob er anders ausschaut aber den gleichen Zweck erfüllt, da sehe ich jetzt für die beiden keinen großen Unterschied. Ich denke für Freigänger sind Kratzmöbel generell nicht so wichtig.
Natürlich muss es kein "typischer" Baum sein. Das würde ich mir auch nicht in die Wohnung stellen. Es gibt durchaus schöne Kratzmöbel für Katzen, außerdem finde ich, dass Katzen durchaus Kratzmöbel bekommen sollten auch wenn sie raus dürfen.
Sie leben mit euch zusammen, natürlich sind es "nur" Tiere, aber man sollte dennoch ihre Bedürfnisse berfiedigen.

Und wie oben schon erwähnt ziehe ich das wegsperren auch nur für die Anfangszeit in Betracht. Das Arbeitszimmer ist groß genug, dass die beiden darin bequem Platz haben und selbst ich als Katzenfreundin sehe darin jetzt ehrlich gesagt kein großes Problem. Es geht ja nur um ein paar Wochen bis sie sich eingewöhnt haben.
Was soll das genau bringen außer, dass sie von deinem/eurem Leben ausgeschlossen werden?

Aber wenn ich merken sollte, dass er trotz meiner und seiner Bemühungen weiterhin ein Problem damit hat, was soll ich denn dann machen?
Tja, entweder dich von ihm oder von den Katzen trennen...
Mir persönlich wäre es nur emotional zu "gefährlich" überhaupt vor diesem Problem stehen zu können.

Darf ich fragen seit wann ihr ein Paar seid?

Liebt ihr eure Katzen wirklich mehr als eure Partner oder würdet sie im Zweifel über euren Partner stellen?
Man kann niemals die "Liebe" zu einer Katze über die zum Partner stellen. Mein Partner und ich haben die Katzen gemeinsam angeschafft, wir "lieben" sie beide sehr, daher gehe ich nicht davon aus, dass er irgendwann mal keine "Lust" mehr auf sie hat. Wenn das doch so ist wird er derjenige sein der gehen muss.

Ich möchte betonen, dass mein Freund nicht von mir verlangt oder verlangen würde, die Katzen wegzugeben. Aber er hat eben ein Problem mit ihnen. Tja. Und dann? Ehrlich, ich glaube die wenigsten Katzeneltern wollen sich das vorstellen, aber es gibt auch liebenswerde Menschen die Katzen nicht toll finden. ::?
Keine Frage. Ich kenne viele Menschen die keine Katzen mögen, mit denen könnte ich nur keine Beziehung eingehen :wink:
 

Billy_Findus

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Ok, ich glaube ich habe das hier alles ganz falsch aufgerollt. Der größte Kompromiss den mein Freund eingehen konnte ist doch, dass er mit mir einen Mietvertrag unterschreibt in dem Wissen, dass meine Katzen mitkommen... oder nicht? ::? Für mich hat er damit seine Kompromissbereitschaft schon unter Beweis gestellt. Natürlich ist ihm bewusst, dass sein Sofa wahrscheinlich Spuren davontragen wird, ob gewollt oder durch spielen/kämpfen.

Ich wollte eigentlich mehr mich selbst beruhigen in der Hoffnung, dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ich war mehr auf der Suche nach erfolgreichen Zusammenführungen von Anti-Katzen-Mensch und Katze... :wink: Oder nach Tipps, wie man eine Katzenfreundliche Wohnung gestalten kann ohne dass es aussieht wie bei Fressnapf in der Kratzbaumabteilung...

Den Vergleich mit den Kindern habe ich auch schon angeführt. Daraufhin meinte er, wenn ich Katzen mit Kindern vergleiche bin ich noch verrückter als er dachte. Natürlich sagt er das mit einem Augenzwinkern (sollte ich dazu sagen, am Ende denken hier alle er ist ein riesen A*sch). Und auch das mit der Allergie habe ich schon angeführt, wenn er eine hätte wäre das der einzige Grund für mich, darüber nachzudenken die beiden wegzugeben. Also, alles schon ausdiskutiert. Jetzt geht es mehr um das "wie" als um das "ob". Vertrag ist eh unterschrieben.
 

Billy_Findus

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Maggie+Bart, wir sind seit einem Jahr zusammen. Wir sind auch sehr glücklich und es gibt absolut keine Streitpunkte - außer eben, dass er meine Katzenliebe nicht so nachvollziehen kann. Ich habe davor Beziehungen gehabt, in denen es so viele Probleme gab, dass ich einfach nicht bereit bin, eine perfekte Partnerschaft mit denselben Interessen, Hobbies, Vorstellungen und Träumen aufzugeben, nur weil er meine Katzen nicht mag. Und wie gesagt, er geht ja den Kompromiss ein, es darauf ankommen zu lassen. Er wird sich daran gewöhnen müssen, ich möchte es ihm nur leichter machen.

Nunja, dazu kommt dass wir in Frankfut wohnen. Zwei Wohnungen halten, wenn man eh meistens gemeinsam die Nächte verbringt - das ist eine finanzielle Farce. Wohnungen sind hier einfach zu teuer frür solchen Luxus und ganz nebenbei macht es einfach überhaupt keinen Sinn und bedeutet nur zusätzlichen Stress weil man ständig zwischen zwei Wohnungen pendelt (wovon die Katzen auch nicht unbedingt profitieren, weil ich dadurch öfter mal nicht da bin).

Das wegsperren war mehr meine Idee (die er dann natürlich halb im Spaß, halb im Ernst aufgenommen hat um das zu einem Dauerzustand zu machen) um die beiden in der Eingewöhnungsphase kontrollieren zu können, bevor sie sich "angewöhnen" an Möbeln zu kratzen an denen sie nicht kratzen sollen. Im Arbeitszimmer können sie machen was sie wollen und kriegen dort ja wahrscheinlich auch einen Kratzbaum. Aber im Wohnzimmer stehen eben teure Möbel und da Katzen ja häufig auch kratzen um zu markieren, dachte ich, dass es besonders in der Anfangszeit eben gut ist, da nur unter Beaufsichtigung zu bleiben. Ganz abgesehen davon werden die beiden die ersten Wochen eh drin bleiben müssen und ich möchte vermeiden, dass Billy seine Agressionen darüber gleich an der "falschen Stelle" auslässt... Ich will sie nicht ovn unserem Leben ausschließen, sobald ich zur Wohnungstür reinkäme, wären die beiden auch im Wohnzimmer.
 
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Juni

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Ich denke das das in erster Linie kleine, vielleicht sogar unbewusste Machtspielchen sind.
Versuch dich darauf einzustellen, das die Katzen und das was sie tun, oder nicht tun, immer ein Streitthema sein werden und du, da du emotional sowohl an den Katzen als auch an deinem Parner hängst, immer zwischen den Stühlen und in der schwächeren Verhandlungsposition sein wirst.

Ganz ehrlich, stell dir die Frage wie du dich verhalten würdest wenn es anders herum wäre. Würdest du nicht aus Liebe zu deinem Partner alle diese Dinge kommentarlos in Kauf nehmen?
 

Maggie+Bart

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Maggie+Bart, wir sind seit einem Jahr zusammen. Wir sind auch sehr glücklich und es gibt absolut keine Streitpunkte - außer eben, dass er meine Katzenliebe nicht so nachvollziehen kann. Ich habe davor Beziehungen gehabt, in denen es so viele Probleme gab, dass ich einfach nicht bereit bin, eine perfekte Partnerschaft mit denselben Interessen, Hobbies, Vorstellungen und Träumen aufzugeben, nur weil er meine Katzen nicht mag. Und wie gesagt, er geht ja den Kompromiss ein, es darauf ankommen zu lassen. Er wird sich daran gewöhnen müssen, ich möchte es ihm nur leichter machen.
Perfekt ist eine Beziehung nie, aber grundsätzlich ist es natürlich so, dass man Kompromisse eingehen muss. Ich sehe auch, dass du dazu bereit bist, aber es sollte eben in einem Rahmen sein in dem die Katzen sich wohlfühlen und in dem sie bei dir bleiben. Wie das aussieht kannst nur du entscheiden.

Nunja, dazu kommt dass wir in Frankfut wohnen. Zwei Wohnungen halten, wenn man eh meistens gemeinsam die Nächte verbringt - das ist eine finanzielle Farce. Wohnungen sind hier einfach zu teuer frür solchen Luxus und ganz nebenbei macht es einfach überhaupt keinen Sinn und bedeutet nur zusätzlichen Stress weil man ständig zwischen zwei Wohnungen pendelt (wovon die Katzen auch nicht unbedingt profitieren, weil ich dadurch öfter mal nicht da bin).
Das kann ich sehr gut verstehen, hier in Darmstadt sind die Wohnungen auch nicht viel günstiger als in FFM.
Er wird ja jetzt sicher häufig bei dir gewesen sein, hat sich das Verhältnis zu den Katzen denn nicht verbessert?


Wenn das wegsperren nur ist wenn ihr nicht da seid finde ich es für die Anfangszeit ok.
 

Billy_Findus

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Juni, das denke ich auch. Da ich meinen Partner aber kenne (und mich, wir sind uns da sehr ähnlich), weiß ich (oder hoffe ich zu wissen), dass er alles vorher schlimmer sieht als es im Endeffekt kommt. Wir diskutieren gerne und viel und meistens über ungelegte Eier.

Ich denke nicht, dass er Dinge kommentarlos hinnehmen muss wenn er ein Problem damit hat. Im Gegenteil, das will ich gar nicht. Und ich sage auch, wenn ich ein Problem habe. Ich nehme ihm die Diskutiererei und seine Offenheit auch nicht übel. Schlimmer finde ich es, wenn er mir etwas vormacht und so tut als sei alles in Ordnung und am Ende hat er dann doch ein Problem damit. So kann es ja nur besser kommen als befürchtet... :wink:

Übrigens... Ein Kratzbaum, der für meinen Tom perfekt wäre (er liegt gerne auf Regalen oben drauf):

http://www.ikeahackers.net/2010/02/cat-climbing-shelf-in-one-compact-billy.html

Ich hab da sogar noch ein Billy Regal übrig.
 
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