Umgewöhnung Freigänger zum Hauskater

Diskutiere Umgewöhnung Freigänger zum Hauskater im Katzen-Erziehung Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo, Ich habe seit fast 4Wochen einen ehemaligen, ca. 7-10 jährigen Freigänger in Pflege. Er hat ein Handicap, mit dem er noch nicht so...
Nika

Nika

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Hallo,

Ich habe seit fast 4Wochen einen ehemaligen, ca. 7-10 jährigen Freigänger in Pflege.

Er hat ein Handicap, mit dem er noch nicht so richtig zurecht kommt und deshalb nicht mehr in den Freigang soll. Ihm fehlt seit Anfang Januar ein Bein. In dem Monat wurde er auch erst kastriert.

Mit dem herum baumelnden kaputten Bein ist er wohl noch ein paar Wochen rumgestromert, bevor er endlich gesichert werden konnte. Wie es zu dieser schwerwiegenden Verletzung kam, ist nicht bekannt, er stammt aus einer Gartensiedlung.

Im Tierheim zeigte er sich sehr zurückhaltend, aber ließ sich in der Box von seiner Betreuerin berühren und streicheln. Aber es dauerte sehr lange, bis er dazu freiwillig aus seinem Häuschen kam. Dort saß er 3 Monate drin. Ich durfte ihn auch kurz streicheln. Er zeigte sich dort sehr sehr ruhig,
lag aber ausschließlich in seiner sicheren Höhle.

Die Wunde ist inzwischen verheilt, aber ich glaube, er hat Phantomschmerzen, weil er sich eigenartig lecken möchte.. Er riecht trotz Kastration immer noch ein wenig nach "Puma". Er ist bei mir in einem großen Zimmer separat untergebracht.

Ich habe ihm höhere Näpfe gekauft, weil er noch nicht so gut ohne fehlendes Beinchen zurecht kommt.

Er frisst jedoch inzwischen sehr gut und beobachtet mich. Ich dränge und bedränge ihn nicht. D.h., ich krieche nicht unter das Bett, um ihn zu bedrängen. Er springt, wenn er allein im Zimmer ist, nirgends hoch. Als ich ihn ganz am Anfang versehentlich erschreckte, ist er panisch vom Sessel gesprungen, konnte sich nicht richtig abfangen und ist mit dem Kinn auf den Boden gekommen. Seitdem ist er nirgends mehr hoch.

Sein Lieblingsplatz ist auf dem Teppichläufer, da liegt er sehr gern entspannt und schläft auch drauf ( liegt frei mitten im Zimmer) und wenn ich das Zimmer betrete, ist sein Platz unter dem Bett. Ich habe eine Kamera installiert und melde mich immer vor dem Betreten des Zimmers an, damit er Zeit hat, sich ggfs zu verstecken. Verlasse ich das Zimmer wieder, kommt er zumeist kurz danach aus seiner Deckung, inspiziert die Näpfe, das Spielzeug und legt sich entspannt auf den Teppich. Das Bett nimmt er leider nicht an.

Eine Zusammenführung liegt noch in weiter Ferne und ist daher auch noch nicht geplant.

Kann man eine Katze, die noch nie in einer Wohnung wohnte, umgewöhnen? Ich dachte, ich hätte schon genügend Erfahrung mit Streunern, aber die waren alle eine gehörige Ecke jünger, die ließen sich super mit Futter und Leckerlis neugierig machen. Ich denke, hier ist wohl besondere Geduld gefragt. Er macht keine Anstalten, rauszuwollen. Ich glaube schon, dass ihm der aktuelle Umstand gefällt.

Ich weiss, knapp 4 Wochen sind jetzt noch nicht sooo lange, aber ich würde mich so freuen, wenn es bald Klick machen würde. Er ist so bezaubernd, wer weiss, warum er so traumatisiert ist.

Habt ihr noch Tipps? Mit Spieleangeln lässt er sich leider nicht beeindrucken und die Leckerlis holt er sich, wenn ich aus dem Blickfeld bin.

Ich denke, dass er sehr gut frisst und bereits zugenommen hat, sein Output Bilderbuch mäßig sind, er auch sehr zuverlässig das Katzenklo annimmt, nirgends Markiert, die Leckerlies nach meinem verlassen anschließend aufsammelt und sich entspannt VOR das Bett legt, sind doch schon gute Schritte nach vorn. Oder?

Das ist von eben:. IMG_20210414_040836.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
14.04.2021
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Gast

Schau mal hier: Umgewöhnung Freigänger zum Hauskater . Dort wird jeder fündig!
chilli 1

chilli 1

Moderator
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Was muss der arme Kleine durchgemacht haben,
toll, dass du dich seiner angenommen hast.

Du schreibst, dass er sich eigenartig lecken möchte,
da würde ich gern fragen, wie du das meinst.

Phantomschmerzen sind natürlich eine Möglichkeit,
eventuell führst du ein Schmerztagebuch um zu schauen, ob es "richtige" Schmerzen sind oder Phantomschmerzen.
Ich denke, ein Versuch mit Trameel könnte man nach Absprache mit dem TA versuchen.
Er benötigt sicher auch länger, sich an seine Dreibeinigkeit zu gewöhnen als ein Jungspundt,
er muss lernen, das Gleichgewicht anders zu verteilen und die Muskulatur des Gegenbeinchens muss sich kräftigen.
Wo wurde denn das Beinchen amputiert, vorn oder hinten?
Wie heißt das Katerchen?

Es ist natürlich eine Gewöhnung unter erschwerten Bedingungen, das Katerle sieht dich ja nicht die ganze Zeit, ich meine, er kann nicht sehen, was du so treibst, halt nur, wenn du im Raum bist,
das wird dann wohl länger dauern.
Du könntest versuchen, ihn mit Globuli zu "stärken" und natürlich Geduld und so viel Zeit, wie nur irgend möglich bei ihm verbringen.
Könntest du ab und an in dem Raum schlafen?(vorsichtig gefragt)

Dann wünsche ich euch alles Liebe und es kommt sicher noch die ein oder Andere Idee
 
Nula

Nula

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hey
super das du dich dem kerlchen angenommen hast!
wie heißt er eigentlich?

das mit den höheren näpfen war eine gute idee, vielleicht würde er mit einer art rampe auch aufs bett oder den sessel gehen oder hast du schon was probiert wo er nicht springen muss?
ich denke das er sich nach ner weile gut an sein fehlendes bein gewöhnt haben wird.
das er eine art phantomschmerz hat kann ich mir gut vorstellen, warum sollte das nur bei menschen der fall sein?
auch kann ich mir vorstellen das es ein stück noch gewohnheit ist und er die bewegungen macht/versucht zu machen die er schon immer gemacht hat.

an deiner stelle würde ich auch wenn möglich ab und an bei ihm im zimmer schlafen.
viele ängstliche katzen nutzen die zeit wenn dosi schläft um diese heimlich aber gründlich zu untersuchen.
so manche angstkatze hat sich auch schon heimlich zur schlafenden dosi dazu gelegt.
wenn es nicht möglich ist bei ihm zu schlafen, dann vielleicht mit dem rücken zu ihm ins zimmer setzen und ne weile lesen oder ähnlich ruhiges.

wie es sich mit dem raus wollen verhalten wird wirst du ja dann sehen.
hast du vielleicht die möglichkeit ihm eine art "gehege" im garten zu bauen oder einen balkon?
ich kann mir vorstellen das ihm das reichen könnte.
 
Pat

Pat

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Kann man eine Katze, die noch nie in einer Wohnung wohnte, umgewöhnen?
Ich hatte schon mehrfach ältere Katzen, die vorher nie eine Wohnung kennen gelernt hatten, sondern als Streuner ausschließlich draußen gelebt hatten.
Bisher waren diese Katzen alle sichtbar froh, nun im Haus zu leben und verwöhnt zu werden und alles zu bekommen...... keine zeigte irgendwann den Drang, wieder raus zu wollen.

Ich denke bei euch ist der Haupteil bei der Umgewöhnung sein amputiertes Bein, da wird es in dem Alter bereits bei mangelhafter vorheriger Ernährung erstmal am schwierigsten sein, seine Muskeln wieder aufzubauen um die Balance zu bekommen...... daher wird es sicher bedeutend länger mit dem Zutrauen dauern, denn es ist ja für ihn zuviel plöttzlich ungewohnt.

Ausser Globulis und Rescue Tropfen könnte für solch eine traumatisierte Katze auch noch "Zylkene 75" sehr hilfreich sein...... und dabei vermutlich scshneller wirken, als Globulis und Bachblüten sind ja meist nur momentan und nicht dauerhaft in der Wirkung ..... oder sonst sehr langsam.

Um ihn mit dem Leben in einer Wohnung "vertrauter und trotzdem für ihn sicher" zu machen, da könnte eine ganz normale Tür , als Gittertür verändert, sher helfen um ihn alles besser kennen zu lernen und vertrauter zu machen...... das würde ich auf jeden Fall so versuchen und macht auch dir den Umgang viel einfacher, denn er sieht dich ja vorher und du kannst normal rein und raus gehen.
Gleichzeitig könnte er bereits im Vorfeld die anderen kätzischen Mitbewohner kennen lernen....... immer abgesichert durch diese Gittertür.

So sieht z.B. unsere Variante der Gittertür aus , im Beitrag # 24..... da kann man auch schon von weiten alles im und vom Zimmer aus beobachten und jederzeit gut rein und raus gehen .....
Schwerhöriger Kater hat vor 3 Monaten seinen Kumpel verloren, neue Katze dazu?
 
Nula

Nula

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huhu
wie geht es deinem "piraten" heute?
(ich höre aud der stelle auf ihn so zu nennen wenn ich seinen namen kenne ich 😉).

konntest du mit den tipps ein wenig was anfangen?
 
Nika

Nika

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Er heisst Teddy.

Sein Appetit ist riesig, er nimmt augenscheinlich gut zu. Ist immer noch extrem scheu und flitzt sofort unters Bett, wenn ich nur die Türklinke anfasse.
Gehe ich, kommt er aber sofort wieder hervor und legt sich auf den Teppich.

Zylkene bekommt er seit gestern.

Bin schon irgendwie traurig. Er ist seit vier Wochen hier und immer noch nicht bereit, Kontakt aufzunehmen. Vielleicht sollte ich doch Mal unters Bett kriechen.
 
BlueCatWomen

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Hallo Mika,

Teddy braucht Zeit, um sich an Menschen und an die neue Umgebung zu gewöhnen. Bedräng ihn nicht durch Körperkontakt. Setz Dich zu ihm in's Zimmer lies ihm aus einem Buch vor, sprich mit ihm. Sei einfach da...
 
Nula

Nula

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Vielleicht sollte ich doch Mal unters Bett kriechen.
ehr nicht.
aber dich mit nem buch oder tablet/handy vor dem bett plarzieren.
neben dir ein schälchen mit ganz besonderem futter und dann mit dem rücken zum bett, so das er wenn er raus kommt auf deinen rücken blickt.
ist es möglich das du bei ihm im zimmer schläfst?
 
FELIDAE4

FELIDAE4

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Er heisst Teddy.

Sein Appetit ist riesig, er nimmt augenscheinlich gut zu. Ist immer noch extrem scheu und flitzt sofort unters Bett, wenn ich nur die Türklinke anfasse.
Gehe ich, kommt er aber sofort wieder hervor und legt sich auf den Teppich.

Zylkene bekommt er seit gestern.

Bin schon irgendwie traurig. Er ist seit vier Wochen hier und immer noch nicht bereit, Kontakt aufzunehmen. Vielleicht sollte ich doch Mal unters Bett kriechen.
😁..ne..nicht unters Bett krabbeln....lass ihm Die Zeit.. die er braucht...irgendwann kommt er schon..öfters im Zimmer besuchen..mit ihm sprechen..aber nicht zu sehr bedrängen..und einfach mal die Tür offen lassen
 
Harlith

Harlith

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Bin schon irgendwie traurig. Er ist seit vier Wochen hier und immer noch nicht bereit, Kontakt aufzunehmen. Vielleicht sollte ich doch Mal unters Bett kriechen.
Wie viel Zeit kannst du (zur Vorbereitung) investieren?
Mir fällt, neben den erwähnten Tips wie "verbringe Zeit in seinem Zimmer, lies ihm ein Buch vor, lauf laut sprechend oder singend vor seiner Türe hin und her" noch ein: "Schnapp dir ein Buch, lies es vor und nimms dir auf." (Das ist praktisch, wenn du sowiso in seinem Zimmer sitzt und vorliest)
Ja es ist komisch sich selbst zu hören und ja man hört sich aufgenommen und wieder abgegeben auch etwas anders an, aber der Grundklang der Stimme bleibt.
Spiel die Aufnahme ab wenn du nicht in der Wohnung sein kannst und er sonst keine anderen Geräusche mehr durch die Türe hören kann, so kann er sich noch mehr an deine Stimme gewöhnen.
Auch dein Geruch kann zur Gewohnheit werden. Getragene T-Shirts kannst du ja, bevor sie gewaschen werden, ihm nochmal ins Zimmer legen. Vielleicht gehst du sogar so weit und legst ihm auf das Shirt die Leckerchen. So verknüpft sein Gehirn das Futter/Leckerchen mit deinem Geruch.
Katzen können sich zwar außer Sicht bringen und vor taktilen Reizen verstecken, aber Nase und Ohren sind immer offen. 😉
Du kannst die Leckerchen auch schon für ihn sichtbar hinlegen, wenn du den Raum betrittst und dann setzt du dich einfach von ihnen entfernt auf den Boden, schlägst das Buch auf und beginnst zu lesen. Wenn du es ihm leichter machen möchtest, machs wie diejenigen, die mit Hunden arbeiten: Dreh ihm den Rücken zu.
Mein Kater dreht mir den Rüken zu wenn er keinen Konflikt schüren will, er zeigt mir damit, "Ich bin (im Nacken) angreifbar" und meidet den Blickkontakt zu mir, ok manchmal zeigt er mir auch damit: "Ich hab grade zero Interesse an dir" aber das wäre ja auch ein positives Zeichen für Teddy.
 
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Nika

Nika

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ehr nicht.
aber dich mit nem buch oder tablet/handy vor dem bett plarzieren.
neben dir ein schälchen mit ganz besonderem futter und dann mit dem rücken zum bett, so das er wenn er raus kommt auf deinen rücken blickt.
ist es möglich das du bei ihm im zimmer schläfst?
Hallo Du.
Ja, hab ich am Wochenende gemacht. Er ist aber nicht einmal unterm Bett hervorgekommen.

Wie viel Zeit kannst du (zur Vorbereitung) investieren?
Mir fällt, neben den erwähnten Tips wie "verbringe Zeit in seinem Zimmer, lies ihm ein Buch vor, lauf laut sprechend oder singend vor seiner Türe hin und her" noch ein: "Schnapp dir ein Buch, lies es vor und nimms dir auf." (Das ist praktisch, wenn du sowiso in seinem Zimmer sitzt und vorliest)
Ja es ist komisch sich selbst zu hören und ja man hört sich aufgenommen und wieder abgegeben auch etwas anders an, aber der Grundklang der Stimme bleibt.
Spiel die Aufnahme ab wenn du nicht in der Wohnung sein kannst und er sonst keine anderen Geräusche mehr durch die Türe hören kann, so kann er sich noch mehr an deine Stimme gewöhnen.
Auch dein Geruch kann zur Gewohnheit werden. Getragene T-Shirts kannst du ja, bevor sie gewaschen werden, ihm nochmal ins Zimmer legen. Vielleicht gehst du sogar so weit und legst ihm auf das Shirt die Leckerchen. So verknüpft sein Gehirn das Futter/Leckerchen mit deinem Geruch.
Katzen können sich zwar außer Sicht bringen und vor taktilen Reizen verstecken, aber Nase und Ohren sind immer offen. 😉
Du kannst die Leckerchen auch schon für ihn sichtbar hinlegen, wenn du den Raum betrittst und dann setzt du dich einfach von ihnen entfernt auf den Boden, schlägst das Buch auf und beginnst zu lesen. Wenn du es ihm leichter machen möchtest, machs wie diejenigen, die mit Hunden arbeiten: Dreh ihm den Rücken zu.
Mein Kater dreht mir den Rüken zu wenn er keinen Konflikt schüren will, er zeigt mir damit, "Ich bin (im Nacken) angreifbar" und meidet den Blickkontakt zu mir, ok manchmal zeigt er mir auch damit: "Ich hab grade zero Interesse an dir" aber das wäre ja auch ein positives Zeichen für Teddy.
Er ist in meinem "Büro", hier praktiziere ich Home-Office. Ich spreche auch viel bei Abwesenheit über die Überwachungskamera mit ihm. Da haut er auch nicht ab. Aber sobald er mich vor der Türe hört, ist er weg.

Insgesamt ist Teddy ja sehr pflegeleicht. Er macht nichts kaputt, keinen Zirkus, geht verlässlich aufs Katzenklo und er hat auch schon super zugenommen. Er sitzt jedoch immer an der Tür und irgendwie macht es den Eindruck, er wartet auf etwas.

Es wird wohl noch dauern, ich weiss ja nicht, was er alles erlebt hat. Noch werfe ich die Flinte nicht ins Korn, auch wenn ich eigentlich erhofft hatte, er öffnet sich schneller.

Was mir auffällt, er leckt sich sehr viel die Seite, auf der das Beinchen fehlt. Ich hoffe, er hat keine Schmerzen, aber danach sieht es gsd nicht aus.

Ich übe mich somit weiterhin in Geduld, habe Federangeln besorgt und hoffe, ihn doch langsam begeistern zu können. Das Zylkene bekommt er jetzt auch schon einige Tage, aber - ganz ehrlich, es hat damals bei meinem Hund auch nichts bewirkt. Aber auch hier übe ich und so.
 
Nula

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Hallo Du.
Ja, hab ich am Wochenende gemacht. Er ist aber nicht einmal unterm Bett hervorgekommen.
mach so weiter.
iwann wird er kommen.
nur unters bett würde ich nicht gehen.
das ist ja sein sicherer ort.

das er sich die seite mit dem fehlenden bein vermehrt leckt kann auch daran liegen das sich die seite noch ungewohnt anfühlt.


wie macht er sich denn sonst?
ist er inzwischen wieder auf dem bett oder sofa gewesen.


Er sitzt jedoch immer an der Tür und irgendwie macht es den Eindruck, er wartet auf etwas.
du schreibst ja das teddy ein streuner war.
da streuner meist ja nicht alleine leben kann ich mir wirklich vorstellen das ihm was bzw jemand fehlt.
an eine zusammenführung mit deinen katzen ist aber wahrscheinlich noch nicht zu denken, oder?
 
Nika

Nika

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mach so weiter.
iwann wird er kommen.
nur unters bett würde ich nicht gehen.
das ist ja sein sicherer ort.

das er sich die seite mit dem fehlenden bein vermehrt leckt kann auch daran liegen das sich die seite noch ungewohnt anfühlt.


wie macht er sich denn sonst?
ist er inzwischen wieder auf dem bett oder sofa gewesen.




du schreibst ja das teddy ein streuner war.
da streuner meist ja nicht alleine leben kann ich mir wirklich vorstellen das ihm was bzw jemand fehlt.
an eine zusammenführung mit deinen katzen ist aber wahrscheinlich noch nicht zu denken, oder?
Hallo
Wenn ich nicht im Zimmer bin, bwegt er sich total ungezwungen. Springt mal auf die Couch, war schon im Laufrad (lag drin).

Teddy hat augenscheinlich noch nie vorher in einem Haushalt gelebt, ich kann mir gut vorstellen, dass alles noch sehr ungewohnt ist. Er wird ja gut versorgt.

Nein, eine Zusammenführung ist überhaupt noch nicht geplant. Da muss ich mir wirklich sicher sein und er muss bis dahin zumindest genug Vertrauen aufgebaut haben. Ich kann die beiden blinden Katzen nicht einfach auf ihn loslassen. Teddy hat jetzt sicher 7-8 Kilo, die schwerste Katze ist Mick mit 5 kg, die anderen haben gerade mal 3 kg und sind nicht nur körperlich zart.

Nee, das steht noch in weiter Ferne, zumal niemand weiss, wie er überhaupt auf Artgenossen reagiert.
 
Trulla-la

Trulla-la

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Moni
Könntest du zeitweise ein Gitter verwenden?
Dachte wenn du zuhause bist dir Tür so "durchsichtig" zu machen, aber eben auch komplett verschließen zu können wenn du schläfst, nicht da bist etc.

Gibt doch Klemmgitter um Kinder aus Räumen zu halten, davon 2 übereinander das keiner rein bzw raus kann. Zum noch dichter machen vllt Kaninchendraht dran nageln?

Wenn der Schnuckel immer an der Tür hockt würde er evtl gerne sehen, riechen und erleben was da vor sich geht
 
Thema:

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