Überängstlicher Kater

Diskutiere Überängstlicher Kater im Anfängerfragen Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo ich habe einen 2 jährigen Kater. Er heißt Pascha und ist seit 3 wochen bei mir. Er verstwckt sich die ganze unter dem Bett und kommt nur...
Paschalein

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Hallo ich habe einen 2 jährigen Kater. Er heißt Pascha und ist seit 3 wochen bei mir. Er verstwckt sich die ganze unter dem Bett und kommt nur
Nachts zum fressen raus oder um uf das Katzenklo zu gehen. Ich dachte ich kann mal versuchen ihn zu locken, da er die Catsticks liebt. Aber er hat versucht mich zu kratzen. Kann ich irgendwas machen damit er entspannter ist?
Ich gehe nur ins Schlafzimmer um ihn zu füttern und rede mit ihm dann leise, ansonsten lasse ich ihn in ruhe. Er achwint nicht mal das zimmer eekunden zu wollen und kommt nur zum fressen raus. Ich weiß nicht warum er so große angst hat.
 
17.04.2020
#1

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BlueCatWomen

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Hallo und herzlich Willkommen!

Lass Deinem kleinem Pascha Zeit, bedräng ihn nicht. Setze Dich zu ihm ins Schlafzimmer, lies ihm was vor, lass Dich von ihm beobachten. Gut Ding braucht seine Zeit!
 
xtinez

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Ich gehe nur ins Schlafzimmer um ihn zu füttern und rede mit ihm dann leise, ansonsten lasse ich ihn in ruhe. Er achwint nicht mal das zimmer eekunden zu wollen und kommt nur zum fressen raus. Ich weiß nicht warum er so große angst hat.
Ich denke, ein bißchen mehr Kontakt braucht er schon um Dich kennen zu lernen, aber eben ganz ruhig und gechillt, auf den Boden setzen, was vorlesen oder eine ruhige Melodie summen oder singen (wenn Du kannst), natürlich nicht zu lange, aber so, dass er sich an deine Anwesenheit gewöhnt und merkt, dass ihm von Dir keine Gefahr droht.
 
Paschalein

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Ich denke, ein bißchen mehr Kontakt braucht er schon um Dich kennen zu lernen, aber eben ganz ruhig und gechillt, auf den Boden setzen, was vorlesen oder eine ruhige Melodie summen oder singen (wenn Du kannst), natürlich nicht zu lange, aber so, dass er sich an deine Anwesenheit gewöhnt und merkt, dass ihm von Dir keine Gefahr droht.
Ja ich versuche es mal. Ich lese ihm mal etwas vor. So 15~20 min und wiederhole das 2-3 mal. Melodie summen könnte ich auch probieren. Singen lasse ich lieber, will ihn nicht noch mehr erschrecken. XD
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Moin Paschalein und herzlich Willkommen bei uns ::w
3 Wochen ist schon lang. Erzähl doch mal, woher er kommt und was Du so von ihm weißt. Ist Dir was von Erkrankungen bekannt?
Mit 2 Jahren ist er noch jung und verspielt. Du könntest ihn mit ner Angel oder einem Schnuffelkissen verführen. Oder einer Quietschmaus. Oder sein Futter jeden Tag etwas weiter weg stellen ;-). Irgendwas, was ihn aus seiner Komfortzone herausholt.
 
Paschalein

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Moin Paschalein und herzlich Willkommen bei uns ::w
3 Wochen ist schon lang. Erzähl doch mal, woher er kommt und was Du so von ihm weißt. Ist Dir was von Erkrankungen bekannt?
Mit 2 Jahren ist er noch jung und verspielt. Du könntest ihn mit ner Angel oder einem Schnuffelkissen verführen. Oder einer Quietschmaus. Oder sein Futter jeden Tag etwas weiter weg stellen ;-). Irgendwas, was ihn aus seiner Komfortzone herausholt.
Sein vorbesitzer ist leider verstorben. Pascha war bei einer Pflegefamilie,, mit 4 weiteren Katzen. Er kam aber mit keinen von ihnen aus. Anscheinend hatter er sich dort auch immer im kinderzimmer versteckt. Von Erkrankungen weiß ich noch nichts. Ich wollte warten bis er sich etwas eingelebt hat bevor wir zum Tierarzt gehen. Ich habe es schon mit einer Feder probiert. Und ihm ein kleines kuscheltier hingelegt, dass etwas knistert. Solange ich im raum bin, ist er immer auf der hut und kommt nicht aus dem versteck. 2 min nachdem ich draußen bin hörw ich ihn schon fressen. Er wartet nur darauf. Das mit dem futter weiter weg stellen probiere ich auf jedenfall mal aus.
 
Paschalein

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was mir aufgefallen ist. Pascha hat zwar angst aber er kriegt panik wenn ich mit meiner hand den boden anfasse. Er ist dann extrem vorsichtig
 
KleineWölfin

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War der Vorbesitzer lange krank? Und weißt Du, wo er geboren wurde?
Wo geht er aufs Klo?
Ich hatte mal 2 fauchende Kitten vor die Tür gestellt bekommen. Das eine hat schnell kapiert, dass Mensch= Futter= gut war. Das andere zitterte wie Espenlaub, wenn es mich sah. machte auf wilden Teufel, wenn ich es berührte. Als ich es dann mal packen und an meine Brust drücken konnte, schlug es nach kurzer Erstarrung direkt um ins genaue Gegenteil: schnurrtretmaunzleckschleck. Die Angst hatte ihm im Weg gestanden.
Nun ist Pascha aber kein Kitten mehr und dieser Weg würde viel Kraft erfordern und Bereitschaft zu argen Schrammen bedeuten.
Es kann sein, dass er seit sehr langer Zeit Menschen nicht mehr als gut wahrgenommen hat. Tust Du nichts, wird er im schlechtesten Fall Futter etc. als gottgegeben akzeptieren und um Dich nen weiten Bogen machen. Das wär doof.
Nimm Dir Zeit. Vorlesen ist ne gute erste Maßnahme. Sich beim Vorlesen neben ihn setzen die zweite, dann kann er Stimme mit Dir verbinden. Jeden Tag ein Stückchen näher. Und immer leckeres Fleisch oder die Leckerlies dabei. Die gehören Dir und er muss was tun um die zu bekommen. Also: die besonders leckeren Sachen gibt es nur, wenn Du auch dabei bist. Zieh nach und nach alle Register der Verführung. Je nachdem wie verschüttet seine positive Erinnerung an Menschen ist, kann das Eis schneller oder langsamer brechen. Aber egal wann: wenn es bricht, wirst Du den allerbesten Freund haben, den Du Dir nur wünschen kannst. Pascha ist einsam, von der Welt verlassen und in der Höhle des Zyklopen gelandet. ;-)

Kannst Du den Zugang zur Höhle unterm Bett verstellen? Es wäre besser, wenn er sich nicht ganz so weit ins Dunkle verstecken könnte. Was Du machst, ist ja eine Art Konfrontationstherapie und die klappt nicht, wenn er sich vor "dem Grauen" verstecken kann.
 
Paschalein

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War der Vorbesitzer lange krank? Und weißt Du, wo er geboren wurde?
Wo geht er aufs Klo?
Ich hatte mal 2 fauchende Kitten vor die Tür gestellt bekommen. Das eine hat schnell kapiert, dass Mensch= Futter= gut war. Das andere zitterte wie Espenlaub, wenn es mich sah. machte auf wilden Teufel, wenn ich es berührte. Als ich es dann mal packen und an meine Brust drücken konnte, schlug es nach kurzer Erstarrung direkt um ins genaue Gegenteil: schnurrtretmaunzleckschleck. Die Angst hatte ihm im Weg gestanden.
Nun ist Pascha aber kein Kitten mehr und dieser Weg würde viel Kraft erfordern und Bereitschaft zu argen Schrammen bedeuten.
Es kann sein, dass er seit sehr langer Zeit Menschen nicht mehr als gut wahrgenommen hat. Tust Du nichts, wird er im schlechtesten Fall Futter etc. als gottgegeben akzeptieren und um Dich nen weiten Bogen machen. Das wär doof.
Nimm Dir Zeit. Vorlesen ist ne gute erste Maßnahme. Sich beim Vorlesen neben ihn setzen die zweite, dann kann er Stimme mit Dir verbinden. Jeden Tag ein Stückchen näher. Und immer leckeres Fleisch oder die Leckerlies dabei. Die gehören Dir und er muss was tun um die zu bekommen. Also: die besonders leckeren Sachen gibt es nur, wenn Du auch dabei bist. Zieh nach und nach alle Register der Verführung. Je nachdem wie verschüttet seine positive Erinnerung an Menschen ist, kann das Eis schneller oder langsamer brechen. Aber egal wann: wenn es bricht, wirst Du den allerbesten Freund haben, den Du Dir nur wünschen kannst. Pascha ist einsam, von der Welt verlassen und in der Höhle des Zyklopen gelandet. ;-)

Kannst Du den Zugang zur Höhle unterm Bett verstellen? Es wäre besser, wenn er sich nicht ganz so weit ins Dunkle verstecken könnte. Was Du machst, ist ja eine Art Konfrontationstherapie und die klappt nicht, wenn er sich vor "dem Grauen" verstecken kann.
Nein genauere Informationen über den vorbesitzer habe ich nicht bekommen. Das Katzenklo steht auch im schlafzimmer, am anderem ende. Er liegt am Kopfende vom bett. Ich komme nicht wirklich näher an ihn ran. Das bett ist untenrum offen. Ich müsste ihn da schon raus holen und ins Wohnzimmer bringen. Da gibt es ecken aber nicht so versteckt, dass er mich garnicht mehr sieht. Ich versuche ihn schon zu locken mit leckerlis aber bis zum ende des bettes kommt er nicht. Ich müsste schoch an der seite mich kopfüber beugen und das wöre genau vor seiner nase
 
Paschalein

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sollte ich ihn zum umziehen bringen? Unter dem bett ist er im dunkeln und ganz abgeschottet. Er kriwgt da garnichts mit.
 
Fania

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Du kannst ihm auch medikamentös helfen, z.B. mit "Calmex Cat" Man kann es im Internet bestellen oder beim TA nachfragen ob er Calmex vorrätig hat oder es besorgen würde.

Man kann Calmex direkt ins Mäulchen geben, oder ihm ins Futter michen. Es ist absolut unschädlich, wirkt aber gut und entspannend. Google einfach danach, dann erfährst du alles was du darüber wissen solltest und auch wo du es bestellen kannst.

Zu irgendetwas zwingen solltest du ihn auf keinen Fall! Das verschreckt ihn nur noch mehr. Lass ihm Zeit und probier es mal mit Calmex.
 
Paschalein

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Du kannst ihm auch medikamentös helfen, z.B. mit "Calmex Cat" Man kann es im Internet bestellen oder beim TA nachfragen ob er Calmex vorrätig hat oder es besorgen würde.

Man kann Calmex direkt ins Mäulchen geben, oder ihm ins Futter michen. Es ist absolut unschädlich, wirkt aber gut und entspannend. Google einfach danach, dann erfährst du alles was du darüber wissen solltest und auch wo du es bestellen kannst.
Ich habe von gim cat eine anti stress paste. Das hatte ich ihm gestern und heute unter das futter gemischt aber es gibt keinen bemerkbaren unterschied. Er ist immer noch im hintrrsten eck und wartet, dass ich aus dem zimmer bin
 
Paschalein

Paschalein

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Hier sieht man es. Da kommt man nicht in seine nähe. Er hat mind 2 meter abstand 20200417_164221.jpg
 
Fania

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Die Paste kenne ich nicht, keine Ahnung wie und ob sie wirkt.

Calmex hab ich schon selbst erfolgreich angewendet.

Jedenfalls wünsche ich euch viel Glück mit dem Ärmsten. Wer weiß was er erlebt hat und warum er soo ängstlich ist.:cautious:

Ich kann ihn auf dem Foto kaum erkennen. Sehr traurig, dass er bisher offenbar kein glückliches Leben hatte. Du wirst jedenfalls viel Geduld haben müssen.
 
xioni

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Leg ihm doch mal eine Kuscheldecke in die Mitte unters Bett...vielleicht nimmt er sie an und verkriecht sich nicht mehr so weit. Ansonsten stell ihm einen Karton (offene Seite nach vorne) in eine andere Ecke des Zimmers, wo er sich in "Sicherheit" bringen kann.
Die Wasserschüssel solltest du auch möglichst weit entfernt vom Bett im Raum aufstellen. Auf die Weise muss er das Zimmer etwas näher erkunden.
Du kannst ihm das Futter auch direkt servieren: also Schüssel weg und dann alle 2-3 Stunden mit der Schüssel ins Zimmer und direkt dort das Futter einfüllen und ihm hinhalten. Nach 3 Wochen sollte er sich eigentlich nicht mehr so verstecken.
Hast du andere Haustiere oder könnte er vor irgendeinem Geruch Angst haben?
 
Paschalein

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Leg ihm doch mal eine Kuscheldecke in die Mitte unters Bett...vielleicht nimmt er sie an und verkriecht sich nicht mehr so weit. Ansonsten stell ihm einen Karton (offene Seite nach vorne) in eine andere Ecke des Zimmers, wo er sich in "Sicherheit" bringen kann.
Die Wasserschüssel solltest du auch möglichst weit entfernt vom Bett im Raum aufstellen. Auf die Weise muss er das Zimmer etwas näher erkunden.
Du kannst ihm das Futter auch direkt servieren: also Schüssel weg und dann alle 2-3 Stunden mit der Schüssel ins Zimmer und direkt dort das Futter einfüllen und ihm hinhalten. Nach 3 Wochen sollte er sich eigentlich nicht mehr so verstecken.
Hast du andere Haustiere oder könnte er vor irgendeinem Geruch Angst haben?
Nein, ich habe keine anderen Haustiere. Im Schlafzimmer gibt es eigentlich nichts. Ich lüfte auch regelmäßig. Das Futter hatte ich ihm ein mal bei seinem versteck abgelegt und gewartet aber ihn hat es gestört, dass ich da war. Er wollte nichts fressen und hat es ignoriert. Mit der decke könnte ich es mal probieren.
 
Pat

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Hallo Paschalein, auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum! ::wgelb

was mir aufgefallen ist. Pascha hat zwar angst aber er kriegt panik wenn ich mit meiner hand den boden anfasse. Er ist dann extrem vorsichtig
Du schreibst auch, das sein Vorbesitzer verstorben ist...….. das, im Zusammenhang mit deinem o.g. Satz von diesem Eindruck von Panik wenn du den Boden anfasst, lässt mich vermuten, das es gut möglich ist, das er beim Tod des Vorbesitzers traumatisiert wurde.
Das passt dann auch zu dieser recht langen Zeit, in der er noch immer nicht aus seinem für ihn "sicheren" Versteck raus kommt und dabei auch keine dem Alter von 2 Jahren entsprechende Neugier zeigt.

Ich würde dir daher dringend raten, ihn möglichst bald aus dem Schlafzimmer zu holen und in dem Raum, in dem du dich auch meistens aufhältst (vermutlich ja das Wohnzimmer ?) umzuquartieren.

Da du ja nichts genaueres über diesen 1. Besitzer kennst, liegt der Gedanke nahe, das es vielleicht schon ein älterer Mensch war ….. und vielleicht dann auch der Tod im Schlafzimmer eingetreten sein könnte …….. der Kater dann also ziemlich traumatisierende im Schlafzimmer erlebt haben könnte...… daher dann auch diese Panik mit Händen auf der Erde...…. da kann damals alles mögliche passiert sein, das den Kater nur noch panisch flüchten und sich verstecken übrig blieb.

Vermutlich ist er ja auch beim 1. Besitzer als Einzelkatze gehalten worden (sonst hätte man dir vielleicht in der Pflegefamilie auch von einer weiteren Katze erzählt ?) ….. wenn es so war, dann hat der Vorbesitzer bereits den Grundstein für ein Trauma bei ihm gelegt, denn er konnte nie lernen mit anderen Katzen zu spielen, toben, kuscheln, etc. …..dadurch konnte er auch nicht wirklich mit den 4 anderen Katzen klar kommen, er kannte das ja nicht.

Viele ältere Menschen denken meist nur, das eine Katze Futter braucht und können sich dann auch nicht genug mit ihnen beschäftigen, um ihnen wenigstens etwas Ausgleich an Spaß, Spiel und Bewegung zu bieten.
Da wirst du vielleicht erstmal viel Geduld aufbringen müssen und bei ihn noch vieles lernen und nachholen lassen ….. das Ergebnis und der Lohn für solche Mühen ist dann aber fast immer umwerfend, da solche Katzen dann aufblühen und meist die innigste Beziehung zu "ihrem" Menschen aufbauen und leben.

Du schreibst auch, das du Spielzeug ins Schlafzimmer gegeben hast …… trotzdem erscheint mir das sehr wenig.
Hast du auch einen Kratzbaum im Schlafzimmer ? Oder eine Kratzpappe ? Spielst du mit ihm kleine "Werfspiele", z.B. mit einem Papierknäuel, oder weichem Bällchen, oder mit der Federangel.
Dein Kater ist mit 2 Jahren noch so jung, das er alles versäumte nachholen kann …. du brauchst jetzt erstmal Geduld …. und wenn du magst können wir dir hier schrittweise Hilfestellung geben, was du als nächsten Schritt versuchen kannst.

Du solltest auch gleich von Anfang an über ein 2. Katzenklo nachdenken ….. viele Katzen bevorzugen es, das sie das große und kleine Geschäft lieber getrennt verrichten, damit beugst du dann evtl. Unsauberkeit vor.
Ist er schon kastriert? Ich vermute mal JA, da er ja sicher vom Tierschutz vermittelt wurde.

Hattest du vorher schon mal Katzen und bist du katzenerfahren?

Wieviel Gramm frisst er am Tag und ist es Nassfutter oder Trockenfutter?

Als erstes würde ich vorschlagen, das du ihn aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer umquartierst, damit er sich besser an dich und sein neues Umfeld gewöhnen kann …...dazu dann möglichst alle Verstecke, in denen er drunter kriechen könnte zustellen, oder mit Decken verstopfen.
Ein etwas höherer Kratzbaum in diesem Raum wäre dann auch eine gute Hilfe, dann könnte er "aus sicherer Höhe" alles beobachten, sich trotzdem sicher fühlen und gleichzeitig auch seine Krallen pflegen …… aber der Kratzbaum sollte zunächst nur so hoch sein, das du ihn auf der höchsten Ebene noch immer zur Not anfassen könntest ….. auch eine für dich "einsichtbare" Höhle wäre eine gute Schutzhöhle für ihn, aber mit möglichst großem Einblick für dich.

Gegen diese Panik und Angst kannst du später auch versuchen mit den Tabletten "Zylkene 75" ihm zu helfen diese Angst abzubauen …. das hat aber erstmal noch Zeit, gehe alles in Ruhe und nach und nach an.

Wenn du das so versuchen und umsetzen möchtest, dann bietet sich das Wochenende gut dazu an, damit anzufangen …… du kannst hier immer und alles fragen, was du möchtest.

Wie machst du es eigentlich in der Nacht.... oder auch am Tage …..lässt du auch irgendwann die Schlafzimmertür mal weit auf, das er von alleine raus kommen kann?

Berichte doch weiter und frage alles, was du möchtest.....

Liebe Grüße Waltraud.
 
KleineWölfin

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Ich weiß nur nicht ob er das verstwht oder sich eingeengt fühlt und das alles nur schlimmer machen würde
Wenn Du loslassen müsstest, bevor es bei ihm klick macht, wäre es ein Schritt zurück. Du könntest ihn nicht halten, wenn er Panik bekäme und vermeintlich um sein Leben kämpfen würde. Am Ende wärst Du womöglich blutüberströmt und er in seiner Meinung bestätigt, dass er bei Katzenfressern gelandet ist.
Freunde Dich mit ihm an, dann steigt seine Hemmschwelle, die Pfote gegen Dich zu erheben. Prinz Peter war ähnlich alt, als er zu uns kam. Er brauchte Wochen um durchs Fenster ins Haus zu kommen, so groß waren seine Bedenken. Aber ich hatte die Fütterung umgestellt von draußen nach drinnen. Draußen gabs ne Weile noch Blödfutter, drinnen seine Leib- und Magenspeisen. Er versteckte sich dann im Zimmer oft vor mir. Unterm Bett, hinterm Schrank. Dann hab ich die Pflicht eingeführt, sich beim Futtern von mir streicheln zu lassen. Sein guter Appetit und mein duftendes Putenschnitzel haben ihm geholfen, meine Hand zu akzeptieren. Da war die Angst dann schnell verflogen. Aber die Hürde musste er nehmen.
Also versuch mal, ihm das Mäulchen richtig wässrig zu machen, aber stell Bedingungen.
Die Wasserschüssel solltest du auch möglichst weit entfernt vom Bett im Raum aufstellen. Auf die Weise muss er das Zimmer etwas näher erkunden.
Genau. Mürrisch überwindet er sich, zum Wasser zu gehen und ... oh, da baumelt ja ne Minzmaus ... Neugier und tiefe Glücksgefühle sind die besten Helfer bei Angst.
Du kannst ihm das Futter auch direkt servieren: also Schüssel weg und dann alle 2-3 Stunden mit der Schüssel ins Zimmer und direkt dort das Futter einfüllen und ihm hinhalten.
Er soll das Hunger-stillen ganz stark mit Dir verbinden. Möglichst immer zur gleichen Zeit, auf jeden Fall mit einem "Erkennungsgeräusch". Also Dosen klappern, ein spezieller Pfiff oder ein gesummtes Lied oder Du rufst ihn bei seinem Namen.
Das Futter hatte ich ihm ein mal bei seinem versteck abgelegt und gewartet aber ihn hat es gestört, dass ich da war. Er wollte nichts fressen und hat es ignoriert.
Dann warte 15 Minuten und les ihm was vor. Schieb ihm das Futter vor die Nase. Und wenn er nicht futtern mag und Du die Lesestunde beendest, nimmst Du es nach 15 Minuten wieder mit. Lässt ihm ein ganz wenig da, aber wirklich nur einen Esslöffel voll.

Aber die Maßnahme, die Waltraud vorschlägt, wäre meine erste Wahl. Check das Wohnzimmer, dass er sich dort nicht wieder so verkrümeln kann und stell den Kratzbaum so auf, dass er von dort einen guten Blick hat. Nicht so duster und mit Gelegenheit, Dich mal zu sehen. Dann musst Du nur noch unters Bett krabbeln. Und wenn Deine Berechnung stimmt, müsste er eigentlich herausschießen und vor Dir weglaufen. In einem anderen Zimmer hat er auch die Chance, sein neues Zuhause - und Dich! - noch mal ganz neu kennen zu lernen.
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