Tumore im Darm

Diskutiere Tumore im Darm im Verdauungstrakt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hi, bin neu hier und habe einen schwerkranken Kater - Ernie - 4 Jahre alt. Unsere Katzengeschichten: z.Zt. haben wir - minni (10 Monate), die...

lucy

Gast
Hi,
bin neu hier und habe einen schwerkranken Kater - Ernie - 4 Jahre alt.

Unsere Katzengeschichten: z.Zt. haben wir

- minni (10 Monate), die in ungefähr 2 Wochen Babies bekommen wird und

- Spiky (7 Jahre), den wir mit unseren Nachbarn teilen (er ist ausgezogen und kommt nur noch wenn die Nachbarn nicht da sind, oder er großen Hunger hat).

hier die sehr lange Verlustliste:

- mausi (3,5 Jahre) verschwand Anfang des Jahres

- martha verschwand spurlos vor 4 Jahren

- lucy wurde vor 5 Jahren überfahren

- käthe verschwand vor 7 Jahren

- rudi wurde mit wahrscheinlich 15 Jahren nach wiederholter Krankheit und anschließendem Nierenversagen eingeschläfert.

Wir hängen
sehr an Ernie, weil er der liebste Kater/Katze ist, die wir je hatten und irgendwie bin ich, wenn nicht minni wäre, kurz davor zu sagen, wir wollen keine Katzen mehr haben, es tut zu sehr weh immer die geliebten Tiere zu verlieren, die man aus Tierheimen oder Tierschutzvereinen bekommen hat und gesund gepflegt hat.

Nun zu der Krankengeschichte von Ernie:
vor einigen Wochen fing er an immer mehr abzumagern, nichts schmeckte ihm. Habe dann wieder eine Wurmkur gemacht (Ende April), es wurde trotzdem nicht besser. (Er hatte vor 2 Jahren auch schon mal so einen Schwächeanfall, damals meinte der TA es wäre ein schwerer Wurmbefall gewesen, da Bluttests auf verschiedene Krankheiten negativ waren.)

Also zum TA.

Er bekam einige Spritzen und tatsächlich erbrach er einen recht dicken Bandwurm.

Trotzdem besserte sich sein Zustand nicht und der TA ertastete 2 Verhärtungen im Darm. Leukosetest war negativ. Am 06.05. wurde Ernie operiert um die 2 Knoten zu entfernen, aber der TA fand einen Darm mit 3 recht großen Knoten und viele kleine überall. An ein Entfernen konnte nicht gedacht werden, da der Darm nicht mehr funktionsfähig wäre. In dem Moment konnten wir uns nicht entscheiden, ihn einzuschläfern, weil wir damit überhaupt nicht gerechnet hatten.

Im Moment warten wir auf das Ergebnis der Gewebeprobe um dann weiter zu sehen. Er macht nicht den Eindruck, daß er leidet, das soll er auf keinen Fall. Er trinkt und frißt Trockenfutter (wenig)(obwohl ich schon fast alles ausprobiert habe), hat auch kein Fieber, ist jedoch total abgemagert, fast nur noch Haut und Knochen.

Wir möchten ihn natürlich am Leben lassen, jedoch nur solange er keine Schmerzen hat und nicht leidet.


Wir gehen davon aus, daß es wahrscheinlich bösartig ist.
Wer hat Erfahrungen mit Krebs ?
Wie schnell vermehren sich die Tumore, leiden die Katzen ohne, daß man es merkt ?

Danke für Eure Antworten
lucy
 
11.06.2002
#1

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Gast

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sanne

Gast
hy lucy,
wir haben auch letztes jahr im mai einen kater verloren an einem darmtumor und zwar am darmeingang wo bauchspeicheldrüse und galle in den darm gehen. er muß unwahrscheinlich gelitten haben. als er dann aufgemacht wurde hat die tä gemeint, es hätte keinen wert mehr. sie hatte das einverständnis ihn gkein einschlafen zu lassen. es war zwar schwer und ist heute immer noch. aber es war besser für unser katerchen. er ist nichtmal 2 jahre alt geworden. und ich weiß nicht woher das kam.
gruß
 

lucy

Gast
Hallo Sanne,

wie hast Du gemerkt, daß er Schmerzen hatte ?

Ernie hat immer nur ruhig da gelegen, er genoß jedoch gestreichelt zu werden, so daß ich von Schmerzen nicht ausgegangen bin, lediglich das starke Abmagern war das Ausschlaggebende für unsere Sorgen.

Habt Ihr noch erfahren, ob es bös- oder gutartig war ? Kann man es auch beurteilen, wenn man sieht wie die Tumore aussehen ?

Gruß
lucy
 

sanne

Gast
hy lucy,
unser murphy hat gemaunzt, wenn man ihn angefasst oder hochgenommen hat er hat ja auch nichts mehr gegessen. und alles was er gefressen hat, ist postwendend in form von grünem schleim wieder rausgekommen.
ich habe auch nicht mehr gesehen, wie der tumor aussah. das war dann echt zu viel für mich. es war halt auch mein liebling. ich habe dann nur noch murphy von der tä abgeholt und begraben. ich habe ihn auch nicht mehr gesehen. ich behielt ihn so in erinnerung wie ich ihn das letzte mal sah. das war schon schlimm genug, ihn an den ganzen infusionen hängen zu sehen. er ist nämlich innerlich ausgetrocknet.
die tä meinte nur, daß man darmleukose mit keinem test feststellen kann.
gruß
 

skovkat

Gast
Hallo Lucy,

unser Tierarzt hat schon sehr gute Erfolge mit Theranekron gemacht. Das ist Gift der Tarantel und wird je nach Fall 1xwöchentlich oder alle 2 Wochen zusammen mit Vitamin B12 gespritzt.

Es bringt zwar keine Tumore zum Verschwinden, läßt sie sich aber einkapseln und verhindert so ein Streuen. Man kann so einem Tier auf jeden Fall noch eine etwas längere schmerz- oder symptomfreie Zeit ermöglichen.

Wir behandeln unseren Hund damit, der einen ziemlich großen Tumor an der Flanke hat. An den will der TA nicht rangehen, weil er sehr tief im Muskelgewebe sitzt. Bislang geht es unserem Hund mit dieser Behandlung sehr gut und ich habe auch das Gefühl, dass der Tumor nicht weiter wächst.
 

lucy

Gast
Danke für Eure Meldungen !

Ich habe gestern angefangen ihm nutri cal wasserverdünnt mit einer Spritze, leider zwangshaft, zu geben. Er ist nicht mehr so k.o. von der OP, hat sich gestern richtig lange auch streicheln lassen und auch sich dabei auf den Boden gedreht, als wäre alles in Ordnung. Ich denke, daß er das jetzt gut verkraften kann und so schneller wieder "auf die Beine" kommt.
Wir hoffen, morgen das Ergebnis der Untersuchung zu erhalten um weiter zu kommen. Werde den TA auf alle Fälle auf Theranekron ansprechen. Mal sehen.
Bis dann.

Gruß
lucy
 

Katzenfrau

Gast
Hallo Lucy,

ich kann dir wirklich nachfühlen was du im Moment mitmachst.

Bei mir ist es zwar jetzt 2 Monate her, dass ich vor dieser "Entscheidung" stand - nur bestand bei meiner Mimi (bösartiger Gehirntumor) keine Hoffnung mehr - es wäre nur ein hinauszögern für ein paar Monate gewesen - mehr nicht und da sie auch schon nicht mehr die Katze war die ich einst kannte habe ich sie schweren Herzens gehen lassen, aber nach Wochen des Hoffens-und Bangens sind meine Nerven immer noch ziemlich angeschlagen.

Ich habe auch nach jedem Strohhalm gegriffen - denn nur die Hoffnung stirbt zuletzt - man darf nichts unversucht lassen so lange es dem Tierchen gutgeht.

Da sie auch nicht mehr gut gefressen hatte habe ich ihr Nutrical (wie du jetzt ja schon hast) und feline a/d (ist ganz cremig und verdünnt kann man es gut mit der Spritze füttern) verabreicht.

Viel trinken ist sehr wichtig damit sich der Kot im Darm nicht verhärtet und das ganze noch mehr reizt.

Hat der TA denn schon festgestellt was für Tumore es sind?
Je nachdem könnte man feststellen wie schnell sie sich vermehren.
Wenn sie nicht bösartig sind, wäre der Vorschlag mit dem Einkapseln nicht schlecht. Wäre evtl. an eine Chemotherapie zu denken um die Wucherung zu stoppen ?

Falls dein TA damit überfordert ist würde ich dir eine TK anraten - da war ich auch besser dran als bei meinem ehemaligen TA.

Wir drücken Dir und Deiner Mieze alle Daumen und Pfötchen

Liebe Grüsse

Jana
 

lucy

Gast
Langsam muß ich nicht mehr andauernd weinen und kann auch ein paar Worte schreiben.

Letzten Donnerstag haben wir erfahren, daß Ernie an FIP erkrankt ist. Also keine Tumore, sondern die trockene Form von FIP.

Es war schlimm zu wissen, jetzt mußt du ihn erlösen, jetzt gibt es wirklich nichts mehr, was du machen kannst. Du mußt sein Leben beenden. Es war fast unerträglich der Gedanke. Und er war so lieb.

Am Freitag haben wir ihn dann erlöst, nachdem wir uns alle von ihm verabschiedet haben. Ich habe ihn dabei die ganze Zeit gestreichelt aber es tat so weh.

Meine kleine Tochter legt jeden Tag Blumen auf sein Grab, er wird nie vergessen werden. Und jetzt geht es ihm besser, er muß nicht mehr leiden, das ist der einzige Trost.

Schlimm ist bei uns natürlich auch, daß Minni trächtig ist und es ist sehr unwahrscheinlich, daß sie nicht infiziert ist. Den Titer-Test haben wir jedoch noch nicht machen lassen, weil wir Angst haben, durch den Stress die Mutation des Virus in Gang zu setzen. Sie zeigt bis jetzt keine Anzeichen einer Erkrankung. Also bleibt im Augenblick nur zu hoffen, daß sie wirklich nur Träger des Corona-Virus ist und halt versuchen alles zu tun, damit sie nicht geschwächt ist. Sollte sie positiv sein, werden es die Babys aber auf alle Fälle auch sein. Eine Horrorvision, wenn sie viele Kätzchen bekommt, die kann ich doch nicht weitergeben und 6 Kätzchen kann ich auch nicht behalten. Aber vielleicht geht ja doch noch alles gut.


Ich werde demnächst unter Infektionskrankheiten/FIP einige Links weitergeben, wo man darüber sehr gut informiert wird, denn daß fip so eine vielfältiges Bild haben kann, habe ich nicht gewußt.

Danke auch an Jana, Sanna und skovkat für Eure guten Wünsche; und es hat geholfen, zu wissen, daß auch andere so gelitten haben.

Gruß
Lucy
 
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