Nena089
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Hallo ihr Liebern 
ich habe ein Problem. Und zwar suche ich händeringend für meinen Cariño ein neues Zuhause, weil sämtliche Versuche, meine 2 "zusammengewürfelten" Tigerlis aneinander zu gewöhnen, gescheitert sind und sie todunglücklich miteinander sind
. Das Schwierige an der Platzsuche ist, dass Cariño leider nicht ganz gesund ist - er hat chronischen Husten und leicht erhöhte Nierenwerte. Und obwohl mein Schätzle in vielen Tierforen und Anzeigenmärkten eingetragen ist und auch sehr viele "Clicks" erhält, ist das Interesse an ihm nicht sehr groß. Die allermeisten Tierfreunde scheuen sich davor, ein nicht ganz gesundes Tier aufzunehmen, vor allem, wenn das Wörtchen "Nieren" fällt. Dabei sind Cariño's Nierenwerte medikamentös sehr gut im Griff, allerdings muss er die Medikamente halt auch regelmäßig bekommen......
So und nun hätte ich eine Interessentin für mein Schätzle, die sich von der Medikamentenpflicht meines Katerlis nicht abschrecken lässt und ihm eine Chance geben will. ABER sie hat bereits 2 Freigangs-Kater, die durch eine, in der Wohnung
zentral gelegene Katzenklappe tag und nacht frei nach drinnen und draußen bewegen können, wie sie wollen und denen soll dieser ungehinderte (die Interessentin ist tagsüber berufstätig) Freigang natürlich
weiterhin ungehindert erhalten bleiben - was aber auch heißt, dass natürlich auch der Neuzugang ab sofort ungehinderten Freigang hätte
. Die Frau sagt, sie könne vielleicht eine Woche Urlaub nehmen, um den Ausgang zu bewachen (damit die "Hausherren" raus und rein können, wie sie wollen, aber der Neuzugang nicht), aber danach gäbe es keine Möglichkeit mehr, den Neuzugang am Freigang zu hindern, außer ihn allein ins Schlafzimmer einzusperren 
Mein Cariño darf aber wegen seiner angegriffenen Nieren nicht alles haben (Trockenfutter und "minderwertiges" Supermarktfutter wäre nicht gut für ihn) - und er latscht absolut treudoof zu jedem Fremden hin, wäre also imho sehr gefährdet, weniger wohlmeinenden Zeitgenossen (Tierquäler, Tierfänger) in die Hände zu fallen. UND er hätte auch nicht allzuviel Zeit, sich ans neue Zuhause zu gewöhnen, bevor er in den Freigang entlassen wird - normalerweise wird ja empfohlen, eine Katze in einem neuen Zuhause mehrere Wochen einzusperren, bevor sie raus dürfen, damit sie wissen wo sie zuhause sind. Die Möglichkeit hätte mein Schatzi nicht - und ist obendrein auch nicht an Freigang gewöhnt, denn er wurde mir als Wohnungskatze vermittelt und bei mir ist Freigang nicht möglich. Erschwerend kommt noch hinzu, dass "die Hausherren" zwei von Baby an aneinander gewöhntes Katerpäärchen sind, die seither keinen Kontakt mehr zu anderen Katzen hatten (außer einem "Schläger" in der Nachbarschaft, vor dem sie Angst haben und flüchten), also gar nicht sicher ist, ob sie überhaupt einen "Eindringling" in ihr Revier dulden würden. Klappt die Zusammenführung aber nicht, ist eine Rückkehr von Cariño zu mir aber sehr schwierig, weil er - nunmehr an Freigang gewöhnt - NOCH unglücklicher wird, als jetzt ohnehin schon, wegen meiner spielunwilligen Plüschzicke
Und ich bin nun hin- und her gerissen, was ich machen soll. Einerseits brauche ich dringend ein neues Zuhause für mein Katerle, das hier todunglücklich ist (statt seiner Peluche abzugeben, ist aus diversen Gründen völlig unmöglich) und die Auswahl an Möglichkeiten, wo er hin kann, ist nicht groß. Andererseits will ich meinen Schatz aber trotzdem nicht "dem Erstbesten" (das ist jetzt KEINE Bewertung der Interessentin als solches, sondern der Tatsache, dass es halt ein Freigangsplatz ist und ich eigentlich Wohnungshaltung für Cariño für sinnvoller halten würde) in die Hand drücken, nur ihm ihn los zu sein. Es fällt mir schwer genug, ihn abzugeben - wenn, dann soll er es wirklich gut haben!
Was würdet ihr tun? Haltet ihr unter solchen Umständen (viel zu zutraulich Fremden gegenüber, nierenkrank, und noch nicht mal ausreichend Zeit, sich ins Neue Zuhause einzufügen, bevor er raus darf) Freigang für sinnvoll?
Danke für eure Geduld, das alles zu lesen, kürzer konnte ich es leider nicht formulieren
. Und Danke für eure Tipps!
Liebe und traurige Grüße
Nena + Cariño

ich habe ein Problem. Und zwar suche ich händeringend für meinen Cariño ein neues Zuhause, weil sämtliche Versuche, meine 2 "zusammengewürfelten" Tigerlis aneinander zu gewöhnen, gescheitert sind und sie todunglücklich miteinander sind

So und nun hätte ich eine Interessentin für mein Schätzle, die sich von der Medikamentenpflicht meines Katerlis nicht abschrecken lässt und ihm eine Chance geben will. ABER sie hat bereits 2 Freigangs-Kater, die durch eine, in der Wohnung
weiterhin ungehindert erhalten bleiben - was aber auch heißt, dass natürlich auch der Neuzugang ab sofort ungehinderten Freigang hätte


Mein Cariño darf aber wegen seiner angegriffenen Nieren nicht alles haben (Trockenfutter und "minderwertiges" Supermarktfutter wäre nicht gut für ihn) - und er latscht absolut treudoof zu jedem Fremden hin, wäre also imho sehr gefährdet, weniger wohlmeinenden Zeitgenossen (Tierquäler, Tierfänger) in die Hände zu fallen. UND er hätte auch nicht allzuviel Zeit, sich ans neue Zuhause zu gewöhnen, bevor er in den Freigang entlassen wird - normalerweise wird ja empfohlen, eine Katze in einem neuen Zuhause mehrere Wochen einzusperren, bevor sie raus dürfen, damit sie wissen wo sie zuhause sind. Die Möglichkeit hätte mein Schatzi nicht - und ist obendrein auch nicht an Freigang gewöhnt, denn er wurde mir als Wohnungskatze vermittelt und bei mir ist Freigang nicht möglich. Erschwerend kommt noch hinzu, dass "die Hausherren" zwei von Baby an aneinander gewöhntes Katerpäärchen sind, die seither keinen Kontakt mehr zu anderen Katzen hatten (außer einem "Schläger" in der Nachbarschaft, vor dem sie Angst haben und flüchten), also gar nicht sicher ist, ob sie überhaupt einen "Eindringling" in ihr Revier dulden würden. Klappt die Zusammenführung aber nicht, ist eine Rückkehr von Cariño zu mir aber sehr schwierig, weil er - nunmehr an Freigang gewöhnt - NOCH unglücklicher wird, als jetzt ohnehin schon, wegen meiner spielunwilligen Plüschzicke

Und ich bin nun hin- und her gerissen, was ich machen soll. Einerseits brauche ich dringend ein neues Zuhause für mein Katerle, das hier todunglücklich ist (statt seiner Peluche abzugeben, ist aus diversen Gründen völlig unmöglich) und die Auswahl an Möglichkeiten, wo er hin kann, ist nicht groß. Andererseits will ich meinen Schatz aber trotzdem nicht "dem Erstbesten" (das ist jetzt KEINE Bewertung der Interessentin als solches, sondern der Tatsache, dass es halt ein Freigangsplatz ist und ich eigentlich Wohnungshaltung für Cariño für sinnvoller halten würde) in die Hand drücken, nur ihm ihn los zu sein. Es fällt mir schwer genug, ihn abzugeben - wenn, dann soll er es wirklich gut haben!
Was würdet ihr tun? Haltet ihr unter solchen Umständen (viel zu zutraulich Fremden gegenüber, nierenkrank, und noch nicht mal ausreichend Zeit, sich ins Neue Zuhause einzufügen, bevor er raus darf) Freigang für sinnvoll?
Danke für eure Geduld, das alles zu lesen, kürzer konnte ich es leider nicht formulieren

Liebe und traurige Grüße
Nena + Cariño
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