trauriges Ende

Diskutiere trauriges Ende im Katzen-Sonstiges Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo Ihr Lieben, stellt euch mal vor da wird mitten bei uns im Ort ein 4 Monate altes Kätzchen einfach sich selbst überlassen. Ansatt firstjemand...

raggycat

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Hallo Ihr Lieben,
stellt euch mal vor da wird mitten bei uns im Ort ein 4 Monate altes Kätzchen einfach sich selbst überlassen. Ansatt
jemand mal die Katzenhilfe anruft und bescheid sagt......nein erst als es zu spät war.....der Tierarzt konnte es nur noch erlösen :cry: :cry: . Ich finde es echt zum kotzen unsere ach so feine Gesellschaft, alle nur um sich selber kümmernd und kein Mitleid zeigend. :evil: Hätte ich es doch nur gefunden oder erfahren :cry: :cry: :cry: . Ich bin so wütend und traurig.
 
13.11.2002
#1

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Gast

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Stubentigerchen

Gast
Hey...
ich finde das auch zum Kotzen, um es deutlich zu formulieren. Ich kann das auch nicht verstehen.
Zum einen, dass man ein kleines Kätzchen oder überhaupt ein Tier aussetzen kann (es gibt doch immer als Alternative das Tierheim, egal, wie man nun dazu steht und was die einem so am Telefon erzählen, wenn man da anruft, die nehmen das Tier doch, wenn man es bringt - aber Tierheime und ihre manchmal weniger cleveren Strategien und Aussagen ist eh ein anderes Thema, und da könnte man auch Bände zu schreiben, was man da so hört...)
Zum anderen, wie kann man nur einfach ein Tierchen sich selbst überlassen, wenn man annehmen muss, dass es ausgesetzt wurde oder sich verlaufen hat? Es ist aber leider bei den meisten Menschen so, dass sie sich nicht angesprochen fühlen, wenn sowas passiert. Keiner fühlt sich verantwortlich und alle gehen daran vorbei, bloß keine Umstände machen...
Traurig.
 

Monella

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Liebe Sylvi,

es macht mich wirklich wütend, wenn manche Menschen armen, wehrlosen Tieren so grausames Leid zufügen müssen.
Wie kann man nur so grausam sein . . . . :cry: . . . mir fehlen die Worte.

Traurige Grüße
Monella
 

Berenike

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Ach Sylvie, es gibt schon eine Menge Idioten auf dieser Welt :cry:

Mich wundert, dass solche Menschen noch ruhig schlafen können!!!

Ich kenne das Thema allerdings aus eigener Erfahrung: wir hatten früher eine Wohnug in der Nähe einer Autobahnraststätte...an einem sehr heissen Sommertag fand ich beim Heimkommen eine sehr schöne getigerte Katze vor dem Haus. Sie lag (so dachte ich zumindest) entspannt in der Sonne und machte auch keinen ungepflegten Eindruck auf mich. Ich nahm an, dass sie die neuen Nachbarn ein Katzi hätten und ging nach oben. Zwei Stunden später kam einer meiner Mitbewohner heim und erzählte auch von dem Tier. Offensichtlich hatte es sich nicht gerührt. Als es eine Stunde später immer noch vorm Haus lag (mittlerweile im Schatten der Autos) machte ich mir Sorgen und befragte die neue Nachbarschaft. Nein, sie hätten keine Katze.

Tja, Tiernotarzt angerufen, Katze mit zwei Mann gepackt und in der Tierklinik abgeliefert. Das Tier war völlig dehydriert und hatte eine Lungenentzündung :( und wir erfuhren dort, dass aus unserem Ort (wie gesagt, Autobahnraststätte gleich um die Ecke) sehr häufig Katzen und auch Hunde aufgegriffen wurden.

Auf dem Weg in den Urlaub mal eben Katzi abladen...wird sich schon irgendwie durchschlagen....ich könnte schreien vor Wut!!!!

Leider konnten wir die Katze damals nicht behalten, unsere Vermieterin erlaubte es nicht.

Sehr wütende Grüße

P.S. Natürlich haben wir uns in den nächsen Tagen in der Tierklinik erkundigt, die Katze hat überlebt und wurde vom Tierheim tatsächlich in eine hoffentlich verantwortungsvollere Familie vermittelt :D
 

raggycat

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Hallo Berenike,
ja ich gebe dir recht es gibt einfach zuviele Idioten *wutschnaub*.
Na deine Geschichte ist ja auch was....aber ihr habt das Fellbündel wenigstens retten können. Das ist ja doch ein großer Erfolg.
 

Katzenfrau

Gast
unsere Nachbarn waren auch solche D..Säcke, die hatten 2 schon mehr verwilderte Katzen und beide natürlich schwanger (da es so etwas wie Kastration anscheinend bei denen nicht gibt.. :evil: ) eines Tages waren Nachbarns weggezogen aber die Katzen noch da..jede mit einem gesunden Wurf von 4 und 5 Jungen
*echt super* - insgesamt also nun 11 Katzen !!

Die anderen Nachbarn waren zwar stinksauer haben uns aber noch blöde angemacht als wir die Tierchen dann fütterten.
Zum Glück konnten wir die Jungtiere nach und nach an liebe Menschen vermitteln (2 sind bei mir gelandet Mohrli + Urmel) und die grossen verwilderten Mütter wurden Kastriert und waren eine zeitlang "Kostgänger"...verschwanden dann aber ...

Ich könnte zwar auch immer in die Luft gehen bei dem Gedanken an solche Mitmenschen...aber man kann leider nur immer mit seinen Möglichkeiten arbeiten - wenn das zwar jeder tun würde dann würde sich so manches verbessern..aber jeder Mensch ist eben anders...

Liebe Grüsse
 

Sunny

Gast
Hallo Sylvi,

kann ich dir voll und ganz nachempfinden, wenn ich eine Katze nicht mehr will, aus Gründen die ich persönlich nicht verstehen kann, bring ich sie doch zum Tierheim oder und überlass sie nicht einfach sich selbst. Es ist echt zum kotzen!

Meine zwei sind ja auch ausgesetzt worden :evil: , und dabei sind die so lieb, echt solche Menschen gehören...

Hauptsache es sind nicht alle Menschen so wie diese!

Julia, die das auch nicht verstehen kann :x
 

Anonymous

Gast
Auch ich kann mich dem allgemeinen Wutgebrüll und der Frustration über gedankenlose "Tierhalter" nur anschließen. Die gesamte Geschichte meiner eigenen Katzen ist davon durchzogen....

Mein ersten Katzen waren eine nach der anderen Fundkatzen, die allesamt ausgesetzt worden waren, wenigstens als halberwachsene Tiere. Daß die Tiere jeweils von Katzenfängern uns weggefangen wurden, ist ein anderes trauriges Thema; bei uns waren sie aber zumindest dann geimpft und sterilisert (mein Vater war zwar sauer, daß er 1-2mal pro Jahr eine Sterilisation zahlen mußte, aber die Tiere waren ihm doch immer wichtiger). Das war in den späten 70gern. (Und ja, ich weiß, daß man inzwischen Katzen besser kastriert als sterilisert :wink: ) Dazwischen hatten wir ein Geschwisterpärchen vom Bauernhof, wo auch nur erschlagen statt kastriert wurde. Die kamen ebenfalls mit 6 oder 7 Wochen zu uns; die Tochter einer Bekannten hatte sie gerettet, durfte sie aber nicht behalten. Die wurden nämlich nie sauber, haben buchstäblich alles vollgeschissen. Bei uns ging das dann, wurden eben reine Freigänger. Leider hat aber auch sie das Katzenfängerschicksal getroffen, das war damals ganz schlimm. Wir Kinder haben das sogar mal beobachtet, und mein Vater hat versucht, gerichtlich dagegen vorzugehen. Aber er hatte keine Chance und, mangels einer Rechtsschutzversicherung, damals auch nicht die Möglichkeit, mehr zu erreichen.
Danach kam der Kater, der am längsten bei uns war; ein wunderschöner Roter; den habe ich im Wald gefunden, da war ein ganzer Wurf mit maximal 6 Wochen ausgesetzt worden. Alle anderen waren tot, nur er lebte noch.
Auch er hat anfangs große Probleme gemacht mit Unsauberkeit, und war so ängstlich, daß er 6 Wochen!!! lang nur nachts heimlich zum Fressen kam und ansonsten sich unter der Werkbank meines Vaters verkroch. Als er dann etwas zutraulicher wurde, haben wir ihn auf Anraten des Tierarztes zu einer Kätzin mit Jungen gegeben, damit er ein paar Dinge noch lernte. Er war vier Wochen dort und danach zwar erst wieder scheu, gewöhnte sich dann aber gut an uns. Er war später ein großer Schmuser, sehr anhänglich und sehr kinderlieb, ein Traumkater. Ich habe ihn wahnsinnig geliebt....
Da meine Schwester damals sehr schwer Asthma und Neurodermitis bekam, sollte er dann weg, als ich 12 war. Wir haben versucht, ihn wegzugeben, aber er hat so getrauert und die Leute waren so ungeduldig, daß uns der Tierarzt schließlich riet, ihn einschläfern zu lassen. Wir haben es dann getan, weil wir keinen guten Platz für ihn finden konnten, schweren Herzens, aber zumindest wissend, daß er es nicht mehr irgendwo schlecht hat.

So gesehen bin ich zumindest froh, daß es heute wesentlich mehr Leute zu geben scheint, die mit viel mehr Sachverstand und gesundem Menschenverstand Tiere halten und betreuen und die viel mehr Geduld haben. Das erscheint mir vielleicht auch nur so :?

Das soll aber nicht heißen, daß man mit der aktuellen Situation zufrieden sein sollte, gerade was das o.g. Thema betrifft, im Gegenteil!

Mir kommt gerade eine Idee, was haltet ihr davon: es gibt doch diese kostenlosen Kleinanzeigenzeitungen, wo ja auch gerade sehr junge Katzen oft vermittelt werden. Wenn man nun herginge und in die entsprechende Rubrik Anzeigen setzt mit einem Text, ungefähr so:

"Sie möchten eine Katze? Herzlichen Glückwunsch! Damit Sie viel Freude daran haben und das Tier es gut bei Ihnen hat, informieren Sie sich bitte gründlich vor der Anschaffung, damit Sie wissen, was auf Sie zukommt und daß ein Kätzchen z.B. nicht zu jung von den Eltern getrennt werden darf. Es gibt viele gute Bücher und auch im Internet gute Seiten, die Ihnen weiterhelfen. Diese Anzeige dient keinerlei Werbung, sondern steht im Interesse der Tiere hier."

Ich würde bei der uns betreffenden Kleinanzeigenzeitung, die heißt Sperrmüll, sogar mal nachfragen, ob das nciht als Dauertext dazukann in die Rubrik.

Sagt doch mal, was ihr davon haltet. Ich bitte um konstruktive Kritik! Und ich würde es machen.

Nachtrag: ich stelle das mal als eigenes Thema noch in diese Rubrik ein. Die Diskussion sollte dann lieber dort stattfinden, egal ob ihr mich in der Luft zerreißt oder was auch immer :D

Hier ist es:

https://www.katzen-links.de/katzenforum/viewtopic.php?p=11654#11654

Gruß Judith
 

Pinki

Gast
Ich kenn das leider auch zur genüge...

meine erste Katze stammte von nem Bauernhof. Der bauer hatte (wie so oft) kein Interesse an den Jungtieren & kümmerte sich wohl nicht weiter drum. Bekannte von uns haben sich einfach eine geschnappt & mir vor 16 Jahren zu Weihnachten geschenkt...hm...das muß um diese Zeit gewesen sein *snief*

unserm Kater, den wir (naja, mein Vater) haben, ergings wohl noch schlechter. seine Besitzer wollten ihn nicht mehr haben, also brachten sie ihn zu Verwandten, die in der selben Straße wie mein Dad wohnen. Diese Leute jedoch hassen Katzen, haben sich schon immer über unsre Katzen aufgeregt. Also überließen sie den Kater sich selbst. Der Kater lief zuerst zu den Nachbarn, aber er vertrug sich nicht mit deren Katze. Irgendwann im Sommer vor ca. 2 (?) Jahren tauchte er plötzlich in unserm Garten auf & freundete sich mit meiner Cousine, die zu Besuch war (& ebenfalls Katzenhalterin is :)) an. mein Vater - der eigentlich keine weitere Katze wollte - konnte nich widerstehn & fütterte ihn an. bei nem Gespräch mit den Nachbarn erfuhr er, daß der Kater zu den Katzenhassern gehörte, denen aber völlig egal war. also fütterte er ihn weiter. zuerst war der Kater ziemlich scheu, aber jetzt ist er total verschmust. Da er sehr 'kopfscheu' war & manchmal noch immer ist, nehmen wir an, daß er auch geschlagen wurde...

leider will mein Dad kein Tier mehr im Haus, daher ist der Kater das ganze Jahr über draußen.
 
Thema:

trauriges Ende

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