Tiermarkierung – Tätowierung und Chip (Mikrochip)

Diskutiere Tiermarkierung – Tätowierung und Chip (Mikrochip) im Katzen - Freigang Forum im Bereich Katzen allgemein; Da zeigt sich doch mal firstwieder: man sollte sich um alles selber kümmern und doppelt gemoppelt hält besser.

Oskar

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Mein TA übernimmt zwar die Registrierung, diese erfolgt aber bei IFTA. Über Petmaxx und Tasso hat man keine Chance, die Chipnummer ausfindig zu machen. Wer schaut denn schon bei IFTA nach? Da die Registrierung vom TA übernommen wird, gehen die Tierhalter natürlich davon aus, dass alles in bester Ordnung ist.

Den Hund meiner Nachbarn und Shari mußte ich erst mal bei den üblichen Suchregistern nachmelden.
Da zeigt sich doch mal
wieder: man sollte sich um alles selber kümmern und doppelt gemoppelt hält besser.
 

Katzenschutzbund MG eV

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Es gibt zig verschieden Tatoo-Arten. Ursprünglich gab es wohl mal so eine Art Vereinbarung zwischen TÄen und Tasso: eine Seite PLZ, andere Seite Tierarztziffer + lfd.Nummer. Selbst wenn eine Fundkatze nicht registriert ist, oder das Tätoo nur schlecht lesbar, kann leichter eine Zuordnung zu einem TA erfolgen.
Nur viele TÄe halten sich nicht dran. Es gibt unglaubliche Tätoos. Manche TÄe machen sogar Wunschtätoos.:roll: Ohne Registrierung - keine Chance.

Genau so ist es. Es gibt keine Einigkeit unter den TÄ, Jeder tätowiert so (wenn er es denn überhaupt noch tut), wie er mag. Es gibt aber leider auch nicht wenige Tierärzte, die schlicht zu bequem sind, zu tätowieren (die Farbe ist wirklich heavy, wenn man die auf die Kleidung / den OP-Tisch, Kittel ... bekommt, das ist fies). Und es kostet ja im Vergleich zu einem Chip (der schnell injiziert ist und keinen Schmutz macht) auch nichts - also auch keine grosse Verdienstmöglichkeit.

Laut TÄ-GO soll nur für das Einsetzen des Chips, also den Pieks, mind. 17 € aktuell berechnet werden - plus natürlich Materialpreis, also der Chip selbst. Damit lässt sich logischerweise mehr verdienen als die paar Euro für eine Tätowierung, für die man erstmal die Ohren mit der Farbe einstreichen muss, dann die Zange (leider haben 99% der TÄ nur die simplen Zangen, wo einzelne Punkte eintätowiert werden, die dann je nach Druck sehr schnell verblassen und somit die Zahl oder den Buchstaben unleserlich machen können) mit den entspr. Buchstaben / Zahlen bestücken, dann zudrücken, dann die Zange säubern - das ist im Verhältnis viel zeitaufwendiger für viel weniger Geld. Und kann ja nur im Verlauf einer Vollnarkose gemacht werden - Chips kann man jederzeit "verkaufen".

Und genau deshalb "beraten" jetzt auch viele TÄ so : "ach, Tätowierung, das ist überholt, die Mikrochips sind die Zukunft" - ganz einfach, um lieber einen kleinen Einsatz zu bringen mit grösserer Rendite. Was mir im Umkehrschluss sagt : dem TA ist es wirklich egal, wenn er eine Täto als unnötig betrachtet, was das für das Tier bedeuten kann.

Was ich sehr, sehr schade finde - denn die Tätowierung gerade bei Katzen, völlig egal, ob Wohnung oder Freigang oder Streuner (jedes dieser Tiere kann wegkommen) ist nicht nur a) ein wichtiges optisch sichtbares Kennzeichen (auch für Omi Meier, die nichts von der Existenz eines Chips ahnt) und b) auch ein sicheres Indiz dafür, dass eine (weibliche) Katze kastriert ist - und erspart so manchem Tier ein zweites, unnützes Aufschneiden !

Und :
Gerade im Sommer, wer nimmt denn schon so schnell Notiz von einer erwachsenen, nicht total heruntergekommenen Katze "das wird ein neuer Freigänger in der Nachbarschaft sein" oder "das ist eine ausgesetzte Katze, die gehört Keinem, ist ja Ferienzeit" oder "das ist ein Streuner" - bei Katzen wird viel zu selten nach einem Besitzer geforscht - zumindest solange es warm ist, im Herbst/Winter ist das schon eher so, dass mal Jemand sich Gedanken macht, wenn plötzlich eine fremde Katze draussen rumläuft. Wir haben es sehr oft, dass Leute anrufen "seit 8 Wochen ist eine Katze hier bei uns" - und wenn wir dann fragen "haben Sie das TH informiert, mal einen TA nachschauen lassen, ob sie gechipt ist etc. ?" - Antwort : "Nö, die gehört doch sowieso Keinem" - da ist der Punkt, dass man SIEHT, die Katze hat Nummern im Ohr irre wichtig.


PS :
Auch die jetzt häufig verbreitete Info, wenn man verreisen möchte, wäre ein Chip unausweichlich, ist nicht korrekt. Bis 2011 oder 2012 ist eine lesbare Tätowierung absolut ausreichend, also MUSS Niemand JETZT chippen lassen deswegen.

Ich würde mich mal sehr dafür interessieren, wie die Rückvermittlungs-quote bei Tasso von tätowierten Katzen im Vergleich zu nicht tätowierten oder nur gechipten Katzen ist - ich WETTE, es werden deutlich mehr tätowierte Katzen rückvermittelt.

Aber ideal / optimal ist und bleibt : Katze schon als Baby z.B. beim Impfen auch Chipen lassen, dann hat sie bereits eine Kennzeichnung - und dann bei der Kastration tätowieren lassen, beides registrieren lassen - und erst (falls Freigang) hinterher rauslassen, 6-7 Wochen nach der OP frühestens - so würden dann nur gekennzeichnete Katzen draussen rumlaufen.

Denn - kann nur für uns bzw. mich sprechen, da ich am Telefon sitze - den Satz, wenn ein Tier vermisst wird und wir fragen : "ist er/sie denn tätowiert oder gechipt ?", der dann so oft kommt, ist der :

"wir hätten nächste Woche einen Termin beim TA gehabt, um das machen zu lassen" :? :? :? :?

Den Satz KANN ich nicht mehr hören, der kommt so oft, das ist total traurig. Denn DAS nützt der Katze wiederum rein gar nichts, dass sie "beinahe" gekennzeichnet und registriert gewesen WÄRE....
 

Oskar

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Hallo Gaby,

wegen der Rückvermittlungsquote von Tätoos/Chip bei Tasso könnte ich morgen mal nachschauen.

Wobei das schwierig ist. Bei den Rückmeldungen von Tasso kann ich nicht ersehen ob die Mietze von allein zurückgekehrt ist oder von Tasso zurückvermittelt wurde.
Es gibt jedoch bei den Verlustmeldungen eindeutig mehr mit Tatoos als mit Chips.Deshalb vielleicht auch mehr Rückmeldungen mit Tätoos.:?

Übrigens,genau dieses Argumente spricht für eine Tätowierung: Nach außen hin sichtbar.
Zur Sicherheit, da Tatoos verblassen können ist der Chip.

Mittlerweile habe ich unseren Oskar (obwohl Wohnungshaltung) zusätzlich zur Tätowierung chippen lassen. Simba wurde gechipt, bei einer mal notwenigen Vollnarkose bekommt er zusätzlich ein Tätoo.
Und wenn wir Sonny doch noch wiederfinden, bekommt sie zusätzlich auch noch einen Chip verpasst.
 

Katzenschutzbund MG eV

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Aber wir reden gerade von 2 verschiedenen Positionen aus ( ich hoffe das wird nicht zur Gewohnheit^^)
Das mit dem ( nur) Chip fand ich für reine Wohnungskatzen ( und deren Besitzer) eine gute Idee, da eben nicht jeder die Ohren seiner Katzen tätoviert haben möchte.

Für Freigänger oder Wildlinge ,Streuner oder Katzen die noch nicht wissen was sie werden wollen::bg ist ein Chip und eine Tätovierung einfach ( lebens)wichtig.Meine wären nicht vor die Türe gekommen ohne Kennzeichnung.
Nein, das sehe ich ganz anders. Siehe auch mein voriges Posting. Wieso ? Weil eine reine Wohnungskatze auch durchaus entweichen kann, jederzeit - da ist kein Katzenbesitzer vor gefeit, egal, wie vorsichtig er ist. Und diese Katze dann draussen logischerweise um ein Vielfaches hilfloser ist als ein Freigänger. Würden keine Wohnungskatzen entweichen bzw. man sie nicht dagegen schützen möchten, dann bräuchtest Du auch keinen Chip. Wozu ? Oder meinst Du, das Wort Chip als Täto ? Wieso ? Ist das Wort CHIP kleiner als z.B. die Zahl 1234 ? Dem kann ich jetzt nicht folgen...

Übrigens, was meinst Du, wieviele (drinnen völlig zahme) Wohnungskatzen ich schon draussen mit einer Katzenfalle einfangen musste ? Entweder in Nähe der Wohnung oder - auch "beliebte Sache" - auf einem Campingplatz à la "wir nehmen die Katze immer mit, die läuft schon nicht weg".... ? Als ihre Besitzer sie dann irgendwo entdeckt haben nach intensiver Suche, kamen sie an ihre eigenen Tiere nicht heran, so durchgedreht / panisch waren diese. Wir bitten dann immer, das Tier bloss nicht zu bedrängen, nicht zu hetzen (im Versuch, sie zu packen, was misslingt), es völlig in Ruhe zu lassen, 2-3x täglich dort zu füttern und so an der Stelle zu binden, wo sie gesehen wurde und kommen diese Katze dann mit einer Falle für Streuner einfangen - exakt wie eine stockwilde Katze. Tragen sie dann in der Falle hoch und oben in der Wohnung sind sie dann - mal sofort, mal erst nach Stunden oder Tagen - wieder absolut "normal", wenn sie wieder zuhause sind.

Zu Deinem zweiten Absatz - alle Katzen, die draussen sind inklusive Streunern tätowieren + chippen zu lassen, das ist auch - SORRY - für TS-Katzen falsch. Nicht für Privatkatzen, da sollte das kein Thema sein, wenn man 1 oder 2 Katzen hat, ob als Wohnungskatze oder Freigänger, einen Chip und eine Täto zu machen.

Ich meine jetzt nur TS-Katzen. Warum ? Weil schlicht NICHT finanzierbar und sinnig für die Streuner (der Chip).

Wir (als TSV) können es uns beispielsweise erst seit ca. 2 Jahren "irgendwie leisten", wenigstens die Vermittlungskatzen chippen zu lassen. Vorher war das nicht drin. Und es ist auch jetzt nur deshalb möglich, weil wir da einen Weg gefunden haben, den ich hier nicht schreiben werde. So kostet es uns so gut wie nichts. Wir machen das jetzt, damit auch kein Katzenwelpe ohne jede Registrierung bei uns rausgeht, denn spätestens bei der Kastration haben sie ja dann das Täto, aber was ist vorher ? Deshalb haben wir uns dazu entschlossen. Damit die Tiere schon bei uns Alles kriegen, was sinnvoll und wichtig ist, wenn irgend möglich.

Ich erkläre auch, wieso das so schwierig ist für uns :
Wenn Du berücksichtigst, dass wir eine Schutzgebühr von 60 (!) Euro für eine Katze "verlangen" (was hier im absolut ländlichen Bereich, wo Du von Bauernhöfen und Campingplätzen umzingelt bist, schon vielen Menschen "zu viel" ist) - und diese Katze dann, wenn sie z.B. mit ein paar Monaten zu uns kommt "ohne alles" (bis auf Flöhe, Milben, Schnupfen, Würmer :evil: ) - und die von uns dann so vermittelt wird :

- komplett entwurmt und natürlich ohne andere Parasiten, bei Schnupfen entsprechend behandelt (sprich Behandlungen mit Banminth, Frontline, Orisel, Antibiot., TA-Besuche etc.)

- mindestens 1x gegen Seuche / Schnupfen geimpft, je nach Zeitpunkt der Vermittlung auch 2-fach, also inkl. Nachimpfung

- kastriert, tätowiert sowieso

Dann rechne Dir mal kurz durch, was das nur an reinen TA-Kosten ist - da ist kein Chip mehr möglich, da sind wir vorher schon lange in den roten Zahlen - ohne einen einzigen Krümel Streu oder eine Dose Futter o.ä. zu berücksichtigen...

Wir sind sehr stolz, dass wir jetzt inzwischen einen (finanziell machbaren) Weg gefunden haben, auch noch jedes Tier zu chippen.

Aber - bei aller Liebe - dies gilt nicht für die Streuner bei uns - denn es ist schlicht weder finanzierbar noch wirklich nötig / sinnvoll. Warum ? Weil ein Streuner - also eine Katze, die irgendwo im Höchstfall von einer lieben Seele gefüttert wird, aber keinen wirklichen Halter hat, nicht in der Häufigkeit vermisst wird, wenn sie fehlt wie eine "Besitzerkatze". Wer macht sich dann auf die Suche ? Meistens Niemand.

ABER - und da sind wir wieder bei der Wichtigkeit der Tätowierung - FALLS dieser Streuner wo ZUläuft und sich Jemand für das Tier wirklich interessiert, sieht er an der Täto, dass das Tier evtl. einen Besitzer haben könnte und erkundigt sich. Und der Finder / neue Halter hat bei einem Weibchen (beim Kater ist es ja so erkennbar) zusätzlich ein Indiz, das dieses Tier sicherlich kastriert ist. Auch sehr wichtig. Und wir erfahren nebenbei so mit ziemlicher Sicherheit, wo ein Streuner, den wir mal kastriert haben, anderweitig auftaucht - was uns auch sehr wichtig ist.

Und - ein weiterer ganz wichtiger Aspekt, der oft vergessen oder ignoriert wird - dieser gilt für alle Katzen :

Eine in beiden Ohren gut sichtbar tätowierte Katze hat (und dies ist uns für die Streuner genauso wichtig wie für jede andere Katze auch) zumindest eine sehr gute Chance, nicht in einem Versuchslabor zu landen ! Sie wird zwar leider erstmal genauso gefangen wie die anderen Katzen auch (die Fänger bekommen zahme und scheue Tiere, nehmen kastrierte und unkastrierte, sie kriegen Alle), aber wenn sie dann die Tätos entdecken, fliegt diese Katze irgendwo wieder raus aus dem Wagen - und hat so wenigstens eine gute Chance, zu überleben. Ein Chiplesegerät werden sie besitzen - einen Chip kann man ertasten und er sitzt direkt unter der Haut...

Und allein dieser Faktor lässt die Einstellung eines Tierhalters zu seiner (geliebten) Wohnungskatze (die auch rauslaufen kann und dann weggefangen werden kann oder rückvermittelt werden muss) "Täto im Ohr sieht aber nicht so schön aus, lass ich lieber weg" schon reichlich egoistisch / naiv / falsch erscheinen, finde ich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Blume Anna

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Ähm,.. lies bitte nochmal meinen Beitrag durch, ich habe nirgends gesagt, dass man alle Streuner chippen sollte,... ich sagte es wäre eine gute Möglickeit und was die Wohnungskatzen betrifft. Ich weiss, das auch diese entweichen können, habe auch NIRGENDWO geschrieben, dass ein Chip für diese genügt, ich schrieb, manche Besitzer mögen keine beschrifteten Ohren.


Und allein dieser Faktor lässt die Einstellung eines Tierhalters zu seiner (geliebten) Wohnungskatze (die auch rauslaufen kann und dann weggefangen werden kann oder rückvermittelt werden muss) "Täto im Ohr sieht aber nicht so schön aus" schon reichlich egoistisch / naiv / falsch erscheinen, finde ich.
Ja , seh ich schon auch so, aber es gibt eben auch solche Leute. Auch das muss man akzeptieren. D a kannst du das 3x falsch naiv oder gar dumm halten, ändern kann man daran nicht.
 

Katzenschutzbund MG eV

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Hallo Gaby,

wegen der Rückvermittlungsquote von Tätoos/Chip bei Tasso könnte ich morgen mal nachschauen.

Wobei das schwierig ist. Bei den Rückmeldungen von Tasso kann ich nicht ersehen ob die Mietze von allein zurückgekehrt ist oder von Tasso zurückvermittelt wurde.
Es gibt jedoch bei den Verlustmeldungen eindeutig mehr mit Tatoos als mit Chips.Deshalb vielleicht auch mehr Rückmeldungen mit Tätoos.:?

Übrigens,genau dieses Argumente spricht für eine Tätowierung: Nach außen hin sichtbar.
Zur Sicherheit, da Tatoos verblassen können ist der Chip.

Mittlerweile habe ich unseren Oskar (obwohl Wohnungshaltung) zusätzlich zur Tätowierung chippen lassen. Simba wurde gechipt, bei einer mal notwenigen Vollnarkose bekommt er zusätzlich ein Tätoo.
Und wenn wir Sonny doch noch wiederfinden, bekommt sie zusätzlich auch noch einen Chip verpasst.[/quote]


KLASSE ::w ::w
Und ich drücke Dir ganz feste die Daumen, dass Sonny zurückfindet ::w

Zu den Verlust- / Rückmeldungen, die bekomme ich hier für einen Umkreis von 50 km - und da steht ja immer in beiden Meldungen die Beschreibung drin - leider nicht die Art der Rückführung, das stimmt.

Ich hab das zwar noch nie wirklich mal versucht, auszuwerten - aber vom Gefühl her ist klar die Zahl der Rückmeldungen schon grösser bei den Tieren, die tätowiert sind / oder tätow. + Chip haben als die Zahl der Tiere, die nichts haben oder nur Chip.
 

DADsCAT

Gast
.
.....meine "ViererBande" sind reine Wohnungskatzen,
trotzdem sind alle gechipt. Die beiden Kerle (GISMO + CAJUN)
wurden von den Züchtern nur gechipt an mich abgegeben.
Ebenso MIGA, mein SpanienImport (über AHE e.V.) wurde
durch die Ausreisebestimmungen bedingt, schon als Kitten
mit ca. 16 Wochen gechipt. Nur die BauerHofKatze BIENCHEN
habe ich damals bei der Kastra gleich chipen lassen.
Es ist für mich persönlich beruhigend, falls mal eine von
den Fellnasen ausbüxt, das eine Identifikation einfacher ist.....
Toi, toi, toi ....bis jetzt haben sie noch keine Ausbruchsversuche
unternommen....
 

Blume Anna

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Oh gut , das Du schreibst.
Du hast sie gechippt, aber nicht tätoviert
Hat dies einen besonderen Grund, oder waren sie auch schon kastriert, als sie von der Züchterin /Orga kamen? ( Ich meine, da würde ich sie auch nicht extra nochmal , nur wegen eines Tätos , in Narkose legen.)


Gruß

Blümchen
 

DADsCAT

Gast
.

......ich warte auf den Tag wo es MicroTranspondert für GPS-Ortung gibt,
dann kann ich im Bedarfsfall meine Fellnasen selbst mit dem Handy orten.


 

Oskar

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Jetzt habe ich mal die Tasso-Daten ausgewertet.
Allerdings ist diese Statistik wenig aussagekräftig, dazu müßte man wissen welche Katzen von alleine nach Hause gefunden haben und welche/wieviele durch das Tatoo oder den Chip zurückvermittelt werden konnten.

Meldungen seit Mitte September ´07 im Umkreis von 50 km:

vermisst tätowiert: 320 zurück tätowiert: 115
vermisst gechipt: 142 zurück gechipt: 75
vermisst tät.+gech.: 31 Zurück tät.+gech.: 9
vermisst ohne Kennz.: 39 zurück ohne Kennz: 12

Erschreckend finde ich die gesamte Anzahl:

Seit Mitte Sept.07 sind im Umkreis von 50 km 532 Katzen als vermisst gemeldet worden (da sind die ganzen vermissten Mietzen welche nicht bei Tasso gemeldet worden sind ja noch nicht drin).
Davon sind insgesamt 211 wieder zu Hause oder als Totfund gemeldet worden.
Also sind aktuell noch immer 321 Katzen vermisst, nur in einem Umkreis von 50 km.8O

Wo sind die alle?:?
 

Katzenschutzbund MG eV

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Jetzt habe ich mal die Tasso-Daten ausgewertet.
Allerdings ist diese Statistik wenig aussagekräftig, dazu müßte man wissen welche Katzen von alleine nach Hause gefunden haben und welche/wieviele durch das Tatoo oder den Chip zurückvermittelt werden konnten.

Meldungen seit Mitte September ´07 im Umkreis von 50 km:

vermisst tätowiert: 320 zurück tätowiert: 115
vermisst gechipt: 142 zurück gechipt: 75
vermisst tät.+gech.: 31 Zurück tät.+gech.: 9
vermisst ohne Kennz.: 39 zurück ohne Kennz: 12

Erschreckend finde ich die gesamte Anzahl:

Seit Mitte Sept.07 sind im Umkreis von 50 km 532 Katzen als vermisst gemeldet worden (da sind die ganzen vermissten Mietzen welche nicht bei Tasso gemeldet worden sind ja noch nicht drin).
Davon sind insgesamt 211 wieder zu Hause oder als Totfund gemeldet worden.
Also sind aktuell noch immer 321 Katzen vermisst, nur in einem Umkreis von 50 km.8O

Wo sind die alle?:?

Wow, danke schön !!! Nun bin ich erstaunt, echt - dachte, es wären viel mehr Katzen mit Täto, die anteilig zurückkommen - :? Wird vermutlich deshalb von mir falsch empfunden, weil ich die Suchmeldungen mit Täto viel intensiver lese, allein schon, weil ich überlege, wer tätowiert so. :(

Tja, wo sind die Katzen ?

Die Meisten werden vermutlich tot sein. Befürchte ich. Denn es kommt relativ oft vor, dass mehrere Wochen - auch mal 4 - 6 ins Land gehen, bevor man seine Katze zurückbekommt, wenn man das Glück hat... aber zumindest die von Sept./Okt., das ist schon sehr lange her, da dürfte es düster aussehen.

Die Todesursachen sind bekannt. Autos + Jäger sind die Hauptursache. Und oft erhalten die Besitzer gar nicht die Chance, die Katze zu finden, weil sie sich entweder schwer verletzt von der Strasse noch wegschleppen kann in Büsche / hohes Gras / Dickicht, dann findet sie keiner. Oder der Bauhof / die Strassenmeisterei werden schnell von dritter Seite informiert, die haben entweder ein Säurefass, wo die Kadaver :cry: hineingetan werden oder bringen sie zur Abdeckerei. Dann erfährt es der Besitzer auch nicht.

Jäger lassen die erschossenen Katzen ebenfalls nicht zurück, sie vergraben sie, häuten sie und verwenden die Felle oder verwenden sie als Köder, hier findet man keinerlei Spur.

Die andere Option ist : Tierfänger - da findet man auch keine Spur der Tiere. Und kann dies nur als Vermutung mit sich herumtragen, wenn man hört, dass in kurzer Zeit aus kleinem Umkreis etliche Katzen verschwunden sind - was man auch nur erfährt, wenn man das sehr sorgfältig recherchiert und wenn Andere den Verlust auch melden.

60 % - hoffentlich ist das nicht repräsentativ :cry: :cry:
 

kleine_Motte

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Also ich hab mir das mal in % ausgerechnet und diese Statistik anhand der Zahlen sagt aus, dass die gechipten eindeutig die Nase vorn haben...

in Zahlen:

tat: 35,95 %
gech: 52,82 %
beides: 29,03 %
ohne: 30,77 %

das zeigt schon, dass das chippen doch wichtig iss, aber auch ohne chip und/oder tattoo stehen die chancen nich viiiel schlechter, dass man seine mietz wieder bekommt.
das soll jetzt hier kein stänkern oder sonst was sein (von wegen ich wäre gegens chippen oder so) das iss jetzt wirklich nur "nüchtern nach zahlen" betrachtet.
aber es iss wirklich erschreckend, wie viele katzen in so nem kleinen Umkreis verschwinden....
Unser Tierarzt warnt in unserer Gegend mit nem Flyer vor Tierfängern, was mir natürlich auch Angst macht ohne Ende....
 

Blume Anna

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Eine andere Möglichkeit ist die Mitnahme von Tieren. Es gibt leider immer noch viele Leute, die ein Fundtier nicht melden und mitnehmen, eventuell nur noch in gesicherten Auslauf llassen und somit haben diese Tiere auch keine Chance mehr nach Hause zu kommen.
Es ist erschreckend wie viele einfach nicht darüber nachdenken, dass der vermeindliche Findling eventuell vermisst wird. Ich hatte erst vor kurzen im geschäft so eine schöne Diskussion. Da kam eine Frau mit zwei schwarzen Katern rein und meinte die laufen nun schon seit einer Woche hier rum, jetzt hat sie die eingefangen. Auf Nachfrage meinte sie , ja die behält sie, die wären so schön schmusig und so wie sie sich an sie rangeschmissen haben, wäern die eh ausgesetzt.( keine Täto, aber Chip wie sich später rausstellte und es waren auch keine Streuner, es waren einfach Freigänger) Mir fehlen, der sie gehören auch schnell ausfindig gemacht werden . Die Dame musste auch die Katzen wieder rausrücken. Mir geht da immer das Messer in der Tasche auf.

EDIT: Kleine Motte... ich empfinde es nicht als stänkern, danke für deine Mühe.




Blümchen
 

Katzenschutzbund MG eV

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Also ich hab mir das mal in % ausgerechnet und diese Statistik anhand der Zahlen sagt aus, dass die gechipten eindeutig die Nase vorn haben...

in Zahlen:

tat: 35,95 %
gech: 52,82 %
beides: 29,03 %
ohne: 30,77 %

das zeigt schon, dass das chippen doch wichtig iss, aber auch ohne chip und/oder tattoo stehen die chancen nich viiiel schlechter, dass man seine mietz wieder bekommt.
das soll jetzt hier kein stänkern oder sonst was sein (von wegen ich wäre gegens chippen oder so) das iss jetzt wirklich nur "nüchtern nach zahlen" betrachtet.
aber es iss wirklich erschreckend, wie viele katzen in so nem kleinen Umkreis verschwinden....
Unser Tierarzt warnt in unserer Gegend mit nem Flyer vor Tierfängern, was mir natürlich auch Angst macht ohne Ende....
Da hast Du absolut Recht - natürlich ist das Chippen wichtig, sehr wichtig sogar. Ebenso das Täto. Beides.

Nur muss man sich dann zudem auch fragen - wie hoch mag die Menge der wirklich verschwundenen Katzen insgesamt sein in dem Gebiet und dem Zeitraum ?

Mein TA z.B. sagt, er tätowiert und chipt (außerhalb der TS-Katzen, die bei ihm einen relativ grossen Prozentsatz ausmachen, da er für mehrere Vereine tätig ist) relativ selten. Laut ihm sind immer noch die meisten Katzenbesitzer der Ansicht, wenn er Privatkatzenhalter drauf hinweist : "nicht notwendig, zu teuer, mach ich nicht".

Das ist also eine sicherlich nicht kleine Zahl, wo die Tiere überhaupt nicht gekennzeichnet, geschweige denn registriert sind. Somit gar nicht in dieser Statistik auftauchen. Wieviele Leute kommen auf die Idee, wenn ihre Katze weg ist, überhaupt wo Meldung zu machen ? Wie hoch mag da der Prozentsatz sein bei Katzen ? Ich fürchte, kleiner als uns lieb ist.

Die Leute, die dann erstmal eine Weile warten, ob Katze / Kater wiederkommt und das Tier dann "abschreiben", ohne irgendwas zu tun. "Wird sich ein neues Heim gesucht haben" / "ist vermutlich überfahren worden" usw. - und sich dann ein neues Tier holen.

Es gibt erschreckend viel Gleichgültigkeit - nicht selten scheitert es schon an 20 oder 30 Euro für eine Zeitungsannonce. Wir empfehlen, neben TH, TÄ, Suchplakaten und Suchmeldungen im Internet auch ganz massiv, bitte im lokalen "Käseblättchen" unbedingt eine Vermisstenanzeige aufzugeben, denn es hat ja nicht Jeder Internet und viele Menschen schauen in die Zeitung, wenn ihnen ein Tier zuläuft, ob es nicht Jemand vermisst. Wenn ich dann höre "ach, das hat eh keinen Zweck und ist recht teuer" - dann frag ich mich, was diesen Leuten ihr Tier je wert war :cry: :cry: und muss gestehen, da hört meine Freundlichkeit dann auch auf.

Somit sind die Tiere (m.M.), die bei Tasso gemeldet sind, wo intensiv mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gesucht wird, sicher eher die Spitze des Eisberges....
 

kleine_Motte

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Ich persönlich habe meine Lilly ja auch noch nicht chippen lassen, weil ich davon ehrlich gesagt auch erst hier erfahren habe. Ich bin eigentlich mit Katzen aufgewachsen und meine Eltern haben jetzt auch noch zwei, die uns damals zugelaufen sind. Also eigentlich iss nur eine zugelaufen (wo offensichtlich war, dasse kein zu Hause hatte, denn sie hat trocken Brot gefressen, war sehr abgemagert und auch noch sehr schreckhaft und scheu. Sie hat ne Knickpfote und ist besonders Männern gegenüber sehr verhalten. Jedenfalls war sie damals trächtig und hat auch in der Nähe des Gartens meiner Eltern geworfen und uns nach ein paar Wochen die Babys in die Nähe geschleppt, damit diese zugefüttert werden können. Da es dann schon mitte September war, wir nicht mehr jedes Wochenende in Garten fahren konnten, haben wir die ganze Familie mitgenommen und der kleinste mit seiner Mama leben noch bei meinen Eltern) Jedenfalls sind die beiden auch Freigänger, die nicht gechippt oder Tatowiert sind und auch früherer Fellnasen von uns hatten nie Kennzeichnungen (bis auf ein Halsband). Der erste Kater meiner Eltern wurde damals leider überfahren, der zweite wurde uns nachweislich weggenommen und Humpelchen und Tobi (die jetztigen Fellnasen bei meinen Eltern) geht es auch sehr gut und da ist noch nie was passiert.
Da mir halt unsere TÄ auch nich wirklich dazu geraten hatte, bin ich eigentlich auch vom chippen weg gewesen, wenn ich jetzt das hier aber alles lese, bin ich schon sehr am überlegen, ob wir sie nich doch chippen lassen sollten, da sie ja doch auch bald raus soll...

Klar, die Dunkelziffer bei den Katzen möcht ich auch nicht wissen, aber ich kann auch schon sagen, dass es für uns damals ne kleine Katastrophe war, dass unser Kater damals plötzlich verschwunden war....:( :(

Ich werd das auf jeden FAll nochmal mit meinem Dosi besprechen, ob wir das nich wirklich noch machen sollten, denn ich lieb meine Lilly und will nich, dass ich sie irgendwann rufen muss und keiner kommt heim...:( :( :(

@Blume Anna
Ich hab das sicherheitshalber hingeschrieben, denn in andern Foren, wo ich angemeldet bin, wurde sowas zu gern mal zu falsch verstanden! ;-) :twisted:
 

Oskar

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Also ich denke, die höchste Anzahl der Katzen die nicht zurückkommen/zurückvermittelt werden sind die Katzen, die irgendwo zulaufen und einfach behalten werden.:evil: Diese Zahl dürfte höher sein, als die von überfahrenen Katzen oder erschossenen Katzen.
Gerade heute morgen habe ich so etwas in der Art mitbekommen.:?

Gerade wenn sich Katzen, aus welchem Grund auch immer, verlaufen haben irren sie erstmal eine zeitlang durch die Gegend. Irgendwann sehen sie nicht mehr so gepflegt aus, betteln dann irgendwo um Futter und der erste Gedanke von den meisten Menschen ist da: oh, die arme Katze ist bestimmt ausgesetzt werden.
Allenfalls wird in der Nachbarschaft mal nachgefragt.Ich wußte das früher auch nicht besser.:oops: Das Katzen tätowiert oder gechipt werden habe ich erst erfahren seit wir TH-Katzen haben und das ist erst seit 6 Jahren.
Kein TA hat mich jemals darauf hingewiesen, dass ich doch auch meine Wohnungskatzen tätowieren lassen sollte.:evil: Ich habe also viele Jahre sehr viel Glück gehabt.

@ kleine Motte

Du kannst die Statistik bezüglich der nicht gekennzeichneten Tiere so nicht ableiten.
Es gibt nur sehr wenige Katzen die ohne Kennzeichnung bei Tasso registriert sind, die meisten vermute ich sogar - wurden erst registriert als sie verschwunden waren, weil viele nicht wissen das man sie auch ohne Kennzeichnung registrieren lassen kann.
Die meisten nicht gekennzeichneten Tiere sind gar nicht bei Tasso registriert. Wieviel mögen wohl hiervon spurlos verschwunden sein.
 

Katzenschutzbund MG eV

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Also ich denke, die höchste Anzahl der Katzen die nicht zurückkommen/zurückvermittelt werden sind die Katzen, die irgendwo zulaufen und einfach behalten werden.:evil: Diese Zahl dürfte höher sein, als die von überfahrenen Katzen oder erschossenen Katzen.
Gerade heute morgen habe ich so etwas in der Art mitbekommen.:?

***Das glaube ich nicht. Denn ein grosser Teil der Katzen, die plötzlich vermisst werden, sind ja Freigänger. Die sich in ihrem Bereich auskennen, sich draussen gut orientieren können. Da muss schon ein ganz gravierender Schock wie z.B. Angefahren werden passieren, damit eine solche an draussen gewöhnte Katze so weit in Panik läuft, dass sie selbst nicht mehr nach Hause findet. Und das trifft ganz sicher nicht auf die Hauptzahl der Tiere zu, die x Wochen / Monate / Jahre täglich mehrmals pünktlich zu Hause "auf der Matte" stehen und plötzlich wie vom Boden verschluckt sind. Kastration natürlich vorausgesetzt - unkastrierte Tiere haben ihre Zeiten, wo sie streunen und der Radius sehr gross ist, da kann es eher geschehen, dass sie nicht zurückkommen. Aber eine kastrierte Freigängerkatze - von jetzt auf gleich komplett verschwunden ? Der ist etwas passiert. Diese - für das Tier schönste Option - dass sie "nur" wo zugelaufen ist und dort munter lebt, dürfte eher die Hoffnung sein, die sich ein Dosenöffner bewahren möchte, wenn seine Freigängerkatze verschwunden ist. :( :(

Gerade wenn sich Katzen, aus welchem Grund auch immer, verlaufen haben irren sie erstmal eine zeitlang durch die Gegend. Irgendwann sehen sie nicht mehr so gepflegt aus, betteln dann irgendwo um Futter und der erste Gedanke von den meisten Menschen ist da: oh, die arme Katze ist bestimmt ausgesetzt werden.

***siehe oben - das ist bei einer Wohnungskatze denkbar, die draussen keinerlei Orientierung hat, dass sie - statt sich irgendwo geschockt hinzuhocken - in Panik läuft und läuft... Aber nicht bei einer Freigängerkatze, die ihr Viertel gut kennt.

Allenfalls wird in der Nachbarschaft mal nachgefragt.Ich wußte das früher auch nicht besser.:oops: Das Katzen tätowiert oder gechipt werden habe ich erst erfahren seit wir TH-Katzen haben und das ist erst seit 6 Jahren.
Kein TA hat mich jemals darauf hingewiesen, dass ich doch auch meine Wohnungskatzen tätowieren lassen sollte.:evil: Ich habe also viele Jahre sehr viel Glück gehabt.

***Es ist echt traurig, dass die TÄ da oft sehr nachlässig / bequem sind. Wie sollen die Halter das dann wissen ? Die TH / TSV versuchen, aufzuklären, das ist auch ein wichtiger Teil der Arbeit - nur wenn das Tier dann weg ist, ist es ja leider zu spät. Dabei ist es doch wirklich eine Kleinigkeit, bei der Kastration die Öhrchen zu tätowieren und einen Chip zu setzen. Wem tut das weh, wenn es nie benötigt würde ?

@ kleine Motte

Du kannst die Statistik bezüglich der nicht gekennzeichneten Tiere so nicht ableiten.
Es gibt nur sehr wenige Katzen die ohne Kennzeichnung bei Tasso registriert sind, die meisten vermute ich sogar - wurden erst registriert als sie verschwunden waren, weil viele nicht wissen das man sie auch ohne Kennzeichnung registrieren lassen kann.
Die meisten nicht gekennzeichneten Tiere sind gar nicht bei Tasso registriert. Wieviel mögen wohl hiervon spurlos verschwunden sein.
***Ganz genau - denn die Meisten wissen nichts von Tasso und auch Katzenhalter, die wissen, dass es Tasso gibt, sind sehr erstaunt, wenn sie hören, dass auch weder tätow. noch gechipte Tiere dennoch registriert werden können. Einer solchen Registrierung ist meistens vorausgegangen, dass ein Halter, der sein Tier vermisst, beim TSV / TH anruft und die raten ihm dann, dennoch das Tier bei Tasso (nachträglich) registrieren zu lassen. Was auch, wie Du schon sagst, ein recht kleiner Teil sein dürfte.
Leider.
 

kleine_Motte

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@Oskar
das sehe ich genau so - was die Freigeher angeht. Ich hoffe, du meinst das nich bezogen auf die Aufnahme der Katzen meiner Eltern...das ham wir wirklich ein paar Monate beobachtet - sie hatte kein eigenes zu Hause...
Bei uns rennen auch super viele Mietzen rum, die zutraulich sind und alles, aber natrülich ein zu Hause haben. Es ist schlimm, dass sich manche Menschen einfach rausnehmen "Du bist ohne Heimat, du gefällst mir, dich nehm ich mit" ohne drüber nachzudenken, dass die Mietze ja ein zu Hause haben könnte....
das war ja auch nur mal so eine Ableitung, die nix genaues sagen sollte...

@Katzenschutzbund MG eV.
ich wusste ehrlich gesagt vorher auch nix von TASSO, habe mich aber eben sofort registriert. Lilly ist zwar noch nicht so weit, dass sie raus kann, ABER es kann a) immer mal passieren, dasse stiften geht und b) kann ich das in Zukunft nicht vergessen.
Wie gesagt, ich hab mir früher darüber nie so genaue Gedanken gemacht, aber hier hab ich schon viel dazugelernt und neue Infos bekommen...iss n klasse Forum hier!!!!!
 

Blackfire

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ich wusste ehrlich gesagt vorher auch nix von TASSO, habe mich aber eben sofort registriert. Lilly ist zwar noch nicht so weit, dass sie raus kann, ABER es kann a) immer mal passieren, dasse stiften geht und b) kann ich das in Zukunft nicht vergessen.
Lass sie bitte auf jeden Fall chippen, gerade wenn sie raus soll. Stell Dir mal vor, sie verschwindet und taucht vielleicht 50 - 60 Kilometer weiter wieder auf. Nur mit der Beschreibung hast Du geringe Chancen, sie wiederzubekommen. Tierheime haben sicher nicht die Zeit, das Internet nach Suchmeldungen zu durchforsten. Da ist eine eindeutige Kennzeichnung sehr wichtig.

Meine drei sind alles Wohnungskatzen und trotzdem gechippt. Die Jungs waren schon gechippt, als ich sie bekommen habe, Shari habe ich letzten Montag chippen lassen (mit der Beschreibung 'schwarze Katze' würden wir im Fall der Fälle wohl nicht viel erreichen).
 
Kater Gismo

Kater Gismo

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Hallo!

Ich habe meine beiden tätowieren UND chippen lassen. Tätowieren einfach aus dem Grund, dass man sofort sieht, dass sie jemandem gehören. Bei unserem Sternenkater Tom ist es uns nämlich passiert, dass er zuhause kaum gefressen hat, aber immer rundlicher wurde 8O. Wir haben dann herausbekommen, dass eine "nette" Nachbarin alle "Streunerkatzen" der Nachbarschaft gefüttert hat. Sie liebt ja Katzen, will aber keine eigene :|. Das aller blödeste war nur, dass es in der Nachbarschaft gar keine Streunerkatzen gab - sie hatten alle ein zu Hause .... Ich denke einfach, mit Chip und Tatoo (und logischerweise Registrierung) kann ich nachweisen, dass die beiden Fellpopos mir gehören und es ist ganz einfach offensichtlich, dass sie wohin gehören. Bei meinem Tierarzt hat die Tierarzthelferin mich gleich auf Tatoo und Chip hingewiesen, mir auch geraten beides zu machen und gesagt, dass Tatoo noch wichtiger als Chip ist.

LG

Anke
 
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