Tierheim hat kranke Katzi vermittelt, was tun?

Diskutiere Tierheim hat kranke Katzi vermittelt, was tun? im Rechtsfragen Forum im Bereich Katzengerechte Wohnung; soo, hm, wie fasse ich mich in Worte.. am besten ich schreib mal kurz auf was alles passiert ist: Amy lebt seit September bei mir, also jetzt gut...

lovingangel

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soo, hm, wie fasse ich mich in Worte.. am besten ich schreib mal kurz auf was alles passiert ist:
Amy lebt seit September bei mir, also jetzt gut 5 Monate...
Am Anfang hatte sie sofort ne HAlsentzündung, wir also zum TA und haben das Tierheim informiert. Die sagten uns dann wir könnten auch zu deren TA kommen und dann müsste man mal schauen... das hatte man uns vorher nicht erklärt das
wir die Möglichkeit hätten, wir also dankend abgelehnt weil es bis zum Th auch ne Ecke ist, haben gesagt wir nutzen das dann als kleine Spende und bezahlen das so...
Ok, bis dahin alles i o, auch wenn ich leicht angesäuert war das man uns nicht informiert hatte über die Handhabung bei Krankheit.
Danach kam die ganze Geschichte mit der Analdrüse mit der nun folgenden Op.
Der TA hat mir bestätigt das die Katzi schon immer unter dieser Fehlentwicklung leidet.. die Drüse muss also auch schon im TH nicht richtig gearbeitet haben. Wir haben 200 Euro für die Op gezahlt, plus noch 50 euro für ein großes Blutbild aber das war ja auf unserem Mist gewachsen.
Die Op musste defintiv passieren, es gab keine andere Möglichkeit hat mit der TA bestätigt.

Meine Frage ist jetzt:
Was tun? Ich bin doch schon sehr sauer... alleine die ganzen Behandlungskosten gehen an die 250,Euro mit noch folgender Nachbehandlung und schon gewesenden Behandlungen wie z.b. entleeren etc.
Was würdet ihr tun? Mein Freund und meine Familie meint ich sollte mal im Th aufschlagen, ich bin mir aber nicht ganz sicher was das bringen soll..
Vorher hätten wir auch nix unternehmen können, weil erst der Ta hat uns nach der Op sagen können was mit den Drüsen war...
 
06.02.2008
#1

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Spirit

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Ich weiß ehrlich gesagt nicht,was Deine Familie erwartet. ::?

Eine Katze ist ein Lebewesen und das kann krank werden... nenne wir es mal "Mängel haben". Das TH kann nicht jedes Tier auf ALLE Krankheiten hin abchecken und dann eine "Garantie" geben. Und dann im Krankheitsfall die Rechnungen bezahlen...

Wenn man keine TA Rechnungen bezahlen kann/will, dann sollte man sich kein Tier anschaffen. Klingt vielleicht hart, ist aber nicht böse gemeint. Tiere kosten nun mal Geld und man muss immer damit rechnen, dass es auch mal krank wird.
 

cjh27

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Die sagten uns dann wir könnten auch zu deren TA kommen und dann müsste man mal schauen... das hatte man uns vorher nicht erklärt das wir die Möglichkeit hätten, wir also dankend abgelehnt weil es bis zum Th auch ne Ecke ist, haben gesagt wir nutzen das dann als kleine Spende und bezahlen das so...

Ok, bis dahin alles i o, auch wenn ich leicht angesäuert war das man uns nicht informiert hatte über die Handhabung bei Krankheit....
Hi,

eine Gegenfrage- hast du denn während der vermittlung nachgefragt, was im Krankheitsfall passiert?

Das Tierheim hätte ja anscheinend ohne zu zögern die Kosten übernommen, wenn ihr auf deren Vorschlag hin zum Vereinstierarzt gegangen wärt- von daher bin ich mir nicht so ganz im klaren darüber, warum du so angesäuert bist ::?

Das ein Tierheim nur mit seinem Vertragstierarzt behandeln läßt (bei dem sie vermutlich gute Konditionen bekommen) kann ich gut verstehen- schließlich können TA Kosten ziemlich hoch ausfallen und die meisten Vereine sind ziemlich überschuldet.



Der TA hat mir bestätigt das die Katzi schon immer unter dieser Fehlentwicklung leidet.. die Drüse muss also auch schon im TH nicht richtig gearbeitet haben. ....
Wie leicht hätte das Tierheim das denn merken können? Woran habt ihr es denn gemerkt?

Wie groß ist denn das Tierheim und welche möglichkeiten hat es denn?

Meine Frage ist jetzt:
Was tun? Ich bin doch schon sehr sauer... alleine die ganzen Behandlungskosten gehen an die 250,Euro mit noch folgender Nachbehandlung und schon gewesenden Behandlungen wie z.b. entleeren etc.
Was würdet ihr tun? Mein Freund und meine Familie meint ich sollte mal im Th aufschlagen, ich bin mir aber nicht ganz sicher was das bringen soll..
Vorher hätten wir auch nix unternehmen können, weil erst der Ta hat uns nach der Op sagen können was mit den Drüsen war...

na ja- im Prinzip muß man bei jeder Katze damit rechnen das man unverhofft eine hohe Tierarztrechnung bezahlen muß- denn sie sind Lebewesen. Auch von einer Tierheimkatze kannst du nicht erwarten, das sie immer gesund bleiben wird. Wenn das Tierheim bewußt eine kranke Katze vermittelt hat ist das was anderes.

Sprich mal in ruhe mit dem Tierheim und laß dir von deinem behandelnden Arzt erklären, wie leicht/schwer es für das TH gewesen währe, diese Erkrankung zu erkennen.

Christine
 

engelsstaub

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Das ist wirklich traurig fürs Katzi und natürlich ärgerlich für euch.
Was ich gemacht habe? Ich habe beim Katzenschutz angerufen und um Tipps gebeten, aber nicht um Begleichung der Rechnung. Josie war laufend beim Tierarzt, da sie ständig krank war und bereits mit einer Halsentzündung bei mir eingezogen war. Ich kann nicht mehr nachrechnen, was sie mich bereits "gekostet" hat.
Das war einfach Pech und es kann passieren, dass bei der Fülle an Tieren, so etwas übersehen werden KANN.
Ärgere dich bitte nicht und laste es dem TH nicht an. Berichten würde ich es dem TH schon. Schau doch einfach, was sie dazu sagen.
 

Julchen1973

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Hm, schwierig schwierig...

Wie lange hat Amy denn im TH "gesessen", bevor ihr sie zu Euch geholt habt?

Du darfst nicht vergessen, dass die Tiere im TH nicht so umsorgt und beobachtet werden (können), wie Du es tust.

Evtl. ist die Analdrüsensache im TH garnicht aufgefallen?


Ich habe Fay auch aus einem TH geholt. Sie war bereits kastriert, die Narbe war allerdings noch leicht gerötet und entzündete sich dann hier weiter.

Schwupp wupp, da waren dann auch so knapp 200 € futsch. Tja, dumm gelaufen für mein Portemonnaie und meine Nerven (ich leide doch immer soooooooo mit :-) ).

Fay ist sowieso im Vergleich zum Charlie anfälliger für Infekte z. B. Sie ist halt mein kleines "Montagskätzchen". Ich hatte ja auch schon ein "Montagspferd", was solls.

Ich habe allerdings nie den Gedanken gehegt, das TH finanziell nochmals in Anspruch zu nehmen. Das Geld, was sie für Fay's Behandlung evtl. dazu gegeben hätten, hätten sie dann nicht mehr in ein anderes Tier "investieren" können.

Ich sehe das so: mit Unterschrift des Übernahmevertrages ist es MEIN Tier, mit ALLEN Konsequenzen.
 
Melli77

Melli77

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Für Amy tut es mir leid, das sie krank geworden ist. Das kann leider passieren, das unsere Fellis auch mal krank werden und das TA nicht billig sind weiß jeder.
Ich habe hier auch einen Sorgenkater, um den ich mir immer Sorgen mache.
Gute Besserung an deine Amy.
 

lovingangel

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I
Eine Katze ist ein Lebewesen und das kann krank werden... nenne wir es mal "Mängel haben". Das TH kann nicht jedes Tier auf ALLE Krankheiten hin abchecken und dann eine "Garantie" geben. Und dann im Krankheitsfall die Rechnungen bezahlen...

Wenn man keine TA Rechnungen bezahlen kann/will, dann sollte man sich kein Tier anschaffen. Klingt vielleicht hart, ist aber nicht böse gemeint. Tiere kosten nun mal Geld und man muss immer damit rechnen, dass es auch mal krank wird.
Das ist mir alles sehr klar, jedoch hab ich ja schon ein Tier übernommen was vorher krank war.. ein Tier kann immer krank werden klar, das Geld ist sicher da *G* es geht mir nur darum das sies wirklich schon immer hat.

Hi,

eine Gegenfrage- hast du denn während der vermittlung nachgefragt, was im Krankheitsfall passiert?

Das Tierheim hätte ja anscheinend ohne zu zögern die Kosten übernommen, wenn ihr auf deren Vorschlag hin zum Vereinstierarzt gegangen wärt- von daher bin ich mir nicht so ganz im klaren darüber, warum du so angesäuert bist ::?


Wie leicht hätte das Tierheim das denn merken können? Woran habt ihr es denn gemerkt?

Wie groß ist denn das Tierheim und welche möglichkeiten hat es denn?
Wenn das Tierheim bewußt eine kranke Katze vermittelt hat ist das was anderes.

Sprich mal in ruhe mit dem Tierheim und laß dir von deinem behandelnden Arzt erklären, wie leicht/schwer es für das TH gewesen währe, diese Erkrankung zu erkennen.

Christine
Ich habe da rein gar net dran gedacht.. es war meine erste Adoption aus dem Th, ich hab gesagt ich hab vorher noch nie was in die Richtung getan und ich wäre da totale Anfängerin,aber da erwarte icdh dann auch das man mir erzählt was evtl passieren kann und was ich dann zu tun habe.
Das Th hätte mein ersten mal, also der Halsentzündung, gesagt das es die Kosten übernimmt. Oder was meinst du an der STelle?
Man merkt es an dauerhaften Rutschen... außerdem ist die Katzi dann am Po auch empfindlich udn die Drüsen sehr geschwollen.. hätte also wer die Katzi mal gründlich untersucht hätte man auch vor den Popo gucken müssen.
Das Th ist recht klein, nur zwei KÄfige mit so ca 20 Katzis.

Hm, schwierig schwierig...

Wie lange hat Amy denn im TH "gesessen", bevor ihr sie zu Euch geholt habt?
Evtl. ist die Analdrüsensache im TH garnicht aufgefallen?
Ich habe allerdings nie den Gedanken gehegt, das TH finanziell nochmals in Anspruch zu nehmen. Das Geld, was sie für Fay's Behandlung evtl. dazu gegeben hätten, hätten sie dann nicht mehr in ein anderes Tier "investieren" können.

Ich sehe das so: mit Unterschrift des Übernahmevertrages ist es MEIN Tier, mit ALLEN Konsequenzen.
Prinzipiel stimmme ich dem letzten auch überein, also das es mit allen Konsequenzen mein Tier ist.. jedoch gehe ihc davon aus das die Katzi zu dem Zeitpunkt richtig durchgecheckt und, was man erkennen kann, gesund ist.. also net sowas wie evtl Zuckerkrankheit was man nur anhand eines Bluttestes herausfinden kann, ich finde das wäre dann zuviel verlangt.
Aber hier geht es um eine äußerliche Sache..

Ach so, fast vergessen, Amy saß seit April im Th, also so genau wussten die das nset mehr :? aber sie war im april kastriert worden.
Es ist denen auch ent aufgefallen.. aber n aja, wie gesagt, wenn ich ne Katzi übernehme muss doch eigenltich klar sein das sie einmal richtig durchgecheckt ist oder?


Hoffe ihc hab alles beantwortet, sonst bitte nochmal fragen :-)


Edit: ach ja, das spielt auch onch damit rein warum ich auf das Th etwas angesäuert reagiere:
Sie haben mir meine Katzi als leicht zickiges mutiges Exemplar vermittelt was garantiert Freigang will..
Fakt ist: sie ist ne sehr ängstliche Katzi, will gar net raus und durch ihre Angst erübrigt sich auch die Zusammenführung mit unserem Hund als schwieriger

ich glaube das spielt bie mir auch sehr damit rein das ich da wirklich etwas zerknirscht bin... ebenso war ich super entsetzt wie schnell ich die Katzi gekriegt habe... zack eingepackt und mitgegeben.... wir haben fast nix erzählt und die Frau hat uns fast nix gesagt...
 

chaperon rouge

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Hallo,

ich habe auch einen Kater aus dem Tierheim übernommen, für den ich mittlerweile einen deutlich größeren Betrag als 250 Euro beim Tierarzt auf den Tisch legen durfte - zum Großteil auch wegen Erkrankungen, die er aus dem Tierheim mitgebracht hat. Vermittelt bekommen habe ich ihn übrigens genau so schnell, wie du deine Amy - mir sind keine zwei Fragen gestellt worden und ich konnte den Kater einpacken. Ausdrücklich als Einzelkatze und ohne Freigang.

Trotzdem fällt es mir schwer, dem TH einen Vorwurf zu machen. Ich weiss nicht, wie es in deiner Stadt ist, aber hier besteht chronischer Geld- und Helfermangel und so haben die wenigen Betreuer kaum Zeit, dem einzelnen Tier gerecht zu werden (daher ja vermutlich auch die falsche Charakterbeschreibung - zumal sich Katzen ja auch ändern können und in Stresssituationen wie z.B. eben im Tierheim ganz anders reagieren).

Was steht denn in deinem Abgabevertrag zum Thema Krankheiten? Ich hatte damals sieben Tage Zeit, verschleppte Erkrankungen zu "reklamieren" (und bin damals direkt zum ersten und letzten Mal bei einem TA gewesen, der dann ganz galant sämtliche Problemherde übersehen hat), in dieser Zeit hätte das Tierheim die Kosten getragen. Ansonsten habe ich unterschrieben, dass ich selbst für alle Kosten aufkomme. Schau doch mal bei dir rein - vielleicht steht da des Rätsels Lösung.

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass es deiner Maus bald besser geht!

LG,
Kathrin
 

Katzenschutzbund MG eV

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Ich freue mich sehr, hier so überwiegend positive Antworten mit Verständnis zu lesen und mit der (für mich) absolut richtigen Einstellung.

::w

Zu der OP mit den 200 € Kosten, spätestens da wäre es sehr sinnvoll gewesen, das TH anzusprechen, denn sie hätten vermutlich geholfen und bekommen bei ihrem TH-TA sicherlich auch andere Konditionen, somit wäre die OP vermutlich nicht so kostenintensiv geworden. Dass die Katze da seit April sass (und am Anfang kastriert wurde), heisst ja nicht zwangsläufig, dass sie das Problem im April schon hatte, das kann ja später aufgetreten sein, immerhin sass die Katze bis Sept. da ?

Man muss einfach generell zumindest versuchen, miteinander reden, sich informieren gegenseitig, BEVOR gehandelt wird.

Und ein Infekt direkt nach einem Umgebungswechsel, stressbedingt, kann jederzeit auftreten, ob dicker Schnupfen, Halsentzündung, Fieber, sonstiges - das ist weder Nachlässigkeit / Schuld des TH noch des TA, jedenfalls in den allermeisten Fällen nicht. ::w
 

waldi

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::w

Zu der OP mit den 200 € Kosten, spätestens da wäre es sehr sinnvoll gewesen, das TH anzusprechen, denn sie hätten vermutlich geholfen
So sicher ist das aber auch nicht, es gibt sehr wohl Fälle, wo das TH sich quer gestellt hat, natürlich mit Ausreden, aber letzen Endes wohl wg. dem Geld. DAs muß nicht in jedem TH so sein, aber allein dass sie die Katze ohne wenn und aber mitbekommen hat, zeigt mir schon, wie egal denen ist, an welchen Platz das Tier vermittelt wird.
Sonst wäre ja wohl eine VK gemacht worden usw. Für ein anständiges TH gehört sich das und ich erwarte sowas auch. Sonst ist es eben kein gutes TH. Man hört ja genug Horrorgeschichten, was die sich leider alles leisten.
Oft viel, bloß kein Tierschutz.

Als ich letztes Jahr meine blinde u. taube Momo aus dem TH geholt habe, war sie ausgeschrieben als schreckhaft und ängstlich, und deshalb soll sie in einen ruhigen Haushalt ohne weitere Katzen.
Tja nun hatte ich zu dem Zeitpunkt aber schon sieben Katzen - auf einmal war das nicht mehr wichtig. Da hatte ich auch den Eindruck, ja nicht zuviel fragen, sonst bleiben sie vielleicht auf Momo "sitzen".
Ist schade, daß TS so enden muß.

Aber es gibt sicher auch TH, wo vorbildlich sind.
Nur ich habe noch von keinem gehört.

@lovinangel: Ich wünsche Deiner Amy, daß es ihr jetzt gut geht und sie nicht mehr so schnell krank wird.
Ich würde zwar auch das TH darauf ansprechen, aber mir davon nichts versprechen. Die werden eh behaupten, sie hätten das nicht bemerkt.
Was sollen sie auch sagen, sie geben doch nicht zu, ein krankes Tier nicht anständig behandelt zu haben

Lg
Waldi
 

Juni

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Tja, das ist so eine Sache die ich etwas zwiespältig sehe.

Nehmen wir z.B. unseren Mika. Der ist mit Giardien und Kokzidien an eine Familie mit 2 kleinen Kindern (3 Jahre und 6 Monate) vermittelt worden.

Unsere Sternenkatze Dela ist uns von einem großen Kölner TH als junge Katze die noch nicht rollig war vermittelt worden. Sie hatte zu dem Zeitpunkt schon keine Zähne mehr, war natürlich bereits kastriert und unser TA schätzte sie auf mindestens 8 Jahre (eher älter).

Mir war beides egal (die Parasiten bei Mika nicht so sehr, da er ja dann recht schnell bei uns einzog bevor wir wußten was er hat; wir konnten dann alle Kater behandeln). Aber ich war immer in der glücklichen Lage das das nötige Geld für den TA immer irgendwie da war. Aber was wenn nicht?

Allerdings kann ich schon verstehen, das man erwartet ein gesundes Tier zu bekommen wenn nichts anderes gesagt wird.
 

waldi

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Aber ich war immer in der glücklichen Lage das das nötige Geld für den TA immer irgendwie da war. Aber was wenn nicht?
Also wenn ich von vornherein weiß, daß ich es mir nicht leisten kann, dann lasse ich es.
Habe ich das Tier schon länger und es kommt dann was vor, dann muß ich halt schauen, daß ich das Geld zusammenkriege. Ich z.B. habe jeden Monat 50 Euro zurückgelegt für den Fall, daß mal was Größeres vorkommt.
Jetzt habe ich für Leila über 2.000,00 Euro bezahlt, das Zurückgelegte hat hinten und vorne nicht gereicht. Es stellt sich mir nicht die Frage "und jetzt"?, sondern selbstverständlich wird meine Leila entsprechend behandelt und wenn ich einen KRedit dafür aufnehmen muß, dann mache ich das eben.

Dass TÄ teuer sind, sich auch gleich kleinere Behandlungen läppern können, dürfte ja bekannt sein, zumindest kann man sich darüber informieren, wenn man es wissen möchte.

LG
Waldi
 

Juni

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Also wenn ich von vornherein weiß, daß ich es mir nicht leisten kann, dann lasse ich es.
Das ist ja gut und schön, aber glaubst Du im Ernst das alle so denken die sich für ein Tier aus dem TH entscheiden?

Jetzt habe ich für Leila über 2.000,00 Euro bezahlt, das Zurückgelegte hat hinten und vorne nicht gereicht. Es tellt sich mir nicht die Frage "und jetzt"?, sondern selbstverständlich wird meine Leila entsprechend behandelt und wenn ich einen KRedit dafür aufnehmen muß, dann mache ich das eben.
... und alle die das nicht machen, oder machen können dürfen dann keine Tiere haben....???

Dass TÄ teuer sind, sich auch gleich kleinere Behandlungen läppern können, dürfte ja bekannt sein, zumindest kann man sich darüber informieren, wenn man es wissen möchte.
Und das hast Du tatsächlich gemacht? Toll, so viel Weitsicht hatte ich nicht.
 

Pino

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Was würdet ihr tun? Mein Freund und meine Familie meint ich sollte mal im Th aufschlagen, ich bin mir aber nicht ganz sicher was das bringen soll..
Vorher hätten wir auch nix unternehmen können, weil erst der Ta hat uns nach der Op sagen können was mit den Drüsen war...
Leider haben Tiere keinen Reissverschluß, durch den man reingucken und den Zustand feststellen kann;-) . Ich kann verstehen, daß Dich die entstandenen Kosten etwas irritieren, aber es gibt nun mal keine Garantie für den Gesundheitszustand eines Tieres. Tierheime und Tierschutzvereine können ihre Tiere nur besten Gewissens abgeben, garantieren können sie für nichts. Ich habe es selbst erlebt, meinen kleinen Grisu mußten wir nach 7 Monaten mit 1,5 Jahren einschläfern lassen und wer hat mit uns noch ehrlich getrauert? Richtig, die Leiterin der Katzenstation, von der wir ihn hatten und die extrem darauf achtet, daß alle Impftermine eingehalten werden, daß kein Tier, das z.B. auch nur ein tränendes Auge hat, abgegeben wird - sie bringt sie erst ins neue Zuhause, wenn alles ok ist. Und trotzdem kann Mieze krank werden, das ist schade, aber ich für mich weiß, daß ich damit leben muß und niemandem die Schuld dafür geben kann.
Gute Besserung für Amy!
 

Julchen1973

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Dass TÄ teuer sind, sich auch gleich kleinere Behandlungen läppern können, dürfte ja bekannt sein, zumindest kann man sich darüber informieren, wenn man es wissen möchte.

Jepp, ich erlebe auch ganz häufig, dass sich viele wirklich über TA-Kosten als allerallerletztes "einen Kopf machen".

Habe gerade den Fall bei einer Arbeitskollegin. Die erzählt mir, dass ihr Freund heute mit deren Kater zum TA fährt, entbömmeln. Den Kater, nicht den Freund ;-)

Da fragt sie mich: was kostet denn das so ungefähr überhaupt???


Was TA kosten kann, habe ich mit meinem Pferd erleben dürfen. Dass das bei Katzen dann nicht viel günstiger sein dürfte, war mir klar. Ob eine Katze oder ein Pferd untersucht wird, das ist laut GOT gleich.

Medikamente sind dann für Katzen evtl. was billiger, ein Pferd wiegt zwar das Hundertfache, bekommt aber nicht das hundertfache an Medikamentenmenge z. B.

Okay, ne Katze bekomme ich in eins auf ein Röntgenbild, DAS geht beim Hotti nicht :-)
 

Munkel

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Allerdings kann ich schon verstehen, das man erwartet ein gesundes Tier zu bekommen wenn nichts anderes gesagt wird.
Wenn Du das erwartest, solltest Du zu einem guten Züchter gehen :wink:. Der stellt Dir dann ein Gesundheitszeugnis aus, den kannst Du u. U. - je nach Vertrag und Erkrankung - evtl. in die Haftung nehmen. Das hat eben seinen Preis.

Daß THs und TSVs definitiv nicht über das Geld verfügen, alle anlandenden Katzen z. B. auf Erbkrankheiten ect. pp. zu untersuchen, daß jedes BB, jede Behandlung, jede OP Geld kostet, sollte aber schon bekannt sein, oder ? Oft sind mit der Schutzgebühr ja nicht einmal Kastra und Erstimpfungen für den TSV gedeckt. Tut mir leid, da gebe ich Waldi recht, mit größeren TA-Kosten muß man halt bei jeder Katze irgendwann rechnen und wenn es nur daran liegt, daß sie irgendwann alt wird. Es ist schon recht blauäugig, sowas nicht bei Anschaffung zu berücksichtigen. Schon komisch find' ich das, daß man genau das bei TH-Katzen so oft und so gerne übersieht ::?.
 

Gwion

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Ich schätze das fällt unter Pech gehabt.
Noch dazu, da ihr ja nun (wieder) nicht beim TH-Tierarzt wart (oder doch?). Wie schon vorher gesagt wurde, die haben ja mit einem TA meist bessere Konditionen, vielleicht hätten sie dann in dem Fall etwas zugeschossen.
Ob sie die Katze nun mit dem Wissen, daß sie etwas hat, übergeben haben oder nicht, läßt sich ja auch nicht mehr feststellen und selbst wenn es so gewesen wäre - was willst Du machen?
Anders als bei Ware mit Gewährleistung, ist das bei einem Tier eben Schicksal.

Es ist vielleicht in der Kommunikation nicht alles gut gelaufen. Das TH dachte offenbar, Du wüßtest Bescheid, daß Du im Krankheitsfall zu "ihren" TA gehen sollst/kannst, Du wußtest es nicht. Blöd gelaufen.

Was übrigens die Frage Freigang - Zusammenführung mit Hund etc. angeht - da würde ich warten, bis die Maus sich ganz erholt hat.
Sie hat sich ja sicherlich nicht wohl gefühlt, neue Umgebung, krank, Schmerzen. Wenn sie wieder ganz gesund ist, blüht sie vielleicht auf und man kann ihr andere Tiere und Freigang auch zumuten. Sie muß natürlich auch seelisch wieder gesund werden und Selbstvertrauen gewinnen.
Mal abwarten.
 

Oskar

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So ein klein bißchen kann ich den Ärger schon verstehen.:wink: Ich habe nicht den Eindruck, dass es darum geht ob die Arztrechnung bezahlt werden kann, sondern vielmehr das sie sich getäuscht und schlecht informiert fühlt.

Über bestehende Krankheiten sollte das abgebende TH informieren. Schließlich werden die Katzen (schon aus Sicherheitsgründen) bei "Ankunft" zunächst in Quarantäne gehalten um eben evtl. Erkrankungen erkennen zu können. Ob dies bei dieser Analdrüsengeschichte möglich war kann ich nicht beurteilen.
Letztendlich müßte es auch von seitens eines TH´s von Interesse sein, möchten diese ihre vermittelten Tiere doch auch nicht wieder zurückgebracht bekommen.
Zu erkennende Krankheiten müssen dem zukünftigen Besitzer mitgeteilt werden, "reinschauen" kann natürlich niemand.
 

Munkel

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So ein klein bißchen kann ich den Ärger schon verstehen.:wink: Ich habe nicht den Eindruck, dass es darum geht ob die Arztrechnung bezahlt werden kann, sondern vielmehr das sie sich getäuscht und schlecht informiert fühlt.
Ich würde fast drauf tippen, daß sie das dort nicht bemerkt haben ::?. Da ist nicht die Zeit für ein Einzeltier, niemals so wie beim späteren Halter. Viele arbeiten dort ehrenamtlich, medizinische Laien, und trotzdem ist es noch zuwenig Personal überall.
Schließlich werden die Katzen (schon aus Sicherheitsgründen) bei "Ankunft" zunächst in Quarantäne gehalten um eben evtl. Erkrankungen erkennen zu können.
Ja, um evtl. tödliche Virenerkrankungen in erster Linie, würde ich sagen Bea ::w. Und selbst sowas scheint abundan durch zu rutschen, sonst gäbe es nicht THs, die keine Tiere mehr aufnehmen können wegen der Seuche. Kleinere TSVs können sich oft nicht 'mal Quarantäne-Räume leisten, so gern die welche hätten. Selbst wenn ein TSV perfekt sein wollte ... er kann es einfach meistens aus schlichtem Geld- und Personalmangel nicht ::?.
Letztendlich müßte es auch von seitens eines TH´s von Interesse sein, möchten diese ihre vermittelten Tiere doch auch nicht wieder zurückgebracht bekommen.
Bea, das Tier hatte keine ansteckende Krankheit, jedenfalls keine sichtbare. Es besteht m. M. kein Grund, diese Katze zurück zu geben. Ich kann von einem TH, das immer zu wenig Geld und Personal hat, einfach nicht erwarten, daß es mir eine möglichst "günstige" Katze mit Garantie "verkauft" wie ein Züchter.

Sobald ein TSV aber für gut und lange beobachtete, kastrierte, durchgeimpfte, gechipte und gründlich seitens eines TA durchgecheckte Tiere eine berechtigte Schutzbebühr von > 100 Euro nähme, möchte ich das Echo der evtl. Interessenten lieber nicht hören :roll:. Es gibt solche gründlichen TSVs, aber frage mal lieber dort nicht nach, wieviel schwerer die ihre Tiere vermitteln ...
 
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