Tierarztfusch

Diskutiere Tierarztfusch im Tierarzt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Wer hat schon einmal schlechte Erfahrungen mit einem Tierarzt gemacht firstder z.B. das Tier nicht richtig untersucht hat oder wo das Tier aus...

Anonymous

Gast
Wer hat schon einmal schlechte Erfahrungen mit einem Tierarzt gemacht
der z.B. das Tier nicht richtig untersucht hat oder wo das Tier aus unerklärlichen Gründen gestorben ist!!! Bitte meldet Euch bei mir!! Ist aus persönlichen Gründen sehr wichtig für mich!!!!
 
24.03.2002
#1

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Gast

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William

Gast
Hallo Verena01,
mein Kater ist aus bisher unbekanntem Grund plötzlich gestorben.
Da ich mit ihm wegen Erkältung vor einiger Zeit beim Tierarzt war und
dieser meinte,geht vorbei, habe ich mich nun sehr gewundert, :roll: dass der Kater nicht mehr zu retten war.(Es war alptraumhaft).Wir haben das Tier in die Gießener Uniklinik gebracht,wo es seziert und untersucht wird.Warten nunauf die Ergebnisse.Dann wird man weitersehen,ob der Tierarzt eventuellversagt hat.
Viele Grüsse William
 

LonnieLE

Gast
Hallo!

Ich weiß nicht wie es bei anderen Tierärzten gehalten wird, aber als wir unseren Kater damals kastrieren ließen, musste er den ganzen Tag (7 Uhr bis gegen 18 Uhr) noch dort bleiben. Er wurde in seiner Katzenbox gehalten ohne Futter und ohne Möglichkeiten auf ein Klo. Er hat dann in die Katzenbox gemacht und musste dort die ganze zeit drin liegen bleiben. Man scheint sich nicht weiter um die Tiere gekümmert zu haben. Eine Woche später hatte er Nierenbeckenentzündung. Zum Glück hat er das alles dann gut überstanden, aber so richtig finde ich das nciht gut. Anderen ist das beim selben Tierarzt auch passiert.

Ciao
Lonnie und Blacky und Felix
 

Gwen

Gast
ich hab das glück einer super-guten tierarzt zu haben. bzw. eine tierklinik, in der ärzte sind, die sich auch auskennen. Ich hab sowohl eine Katze, als auch einen Kater dort kastrieren lassen und alles lief prima.
 

William

Gast
Vielen Dank Tinkerbelle
für den Tipp mit der Liste der empfehlenswerten Tierärzte.Es sind welche
aus meiner Nähe dabei.Werde sie ausprobieren.
 

Katzenfrau

Gast
Tierarztliste "miau.de"

..zu der Tierarztliste auf Miau.de möchte ich nur eine Bermerkung machen: sicher kann man die Empfehlungen nicht verallgemeinern, es sind bestimmt gute Ärzte dabei und jeder macht andere Erfahrungen mit "seinem TA".
Leider habe ich mit dem Tierarzt F. aus 97`Karlstadt trotz guter Referenz (in dieser Liste) keine besonders guten :oops: gemacht.
Zu lange hat er meine Mieze falsch behandelt und erst nachdem ich (nach einem kleinen Streit in seiner Praxis - ich habe die Behandlung angezweifelt) in die Tierklinik in Reichenberg gegangen bin wurde das ganze Ausmass sichtbar - leider zu spät für mein Engelchen.

Sicher wie jeder Arzt ist er auch nicht der liebe Gott, aber ein wenig mehr auf meine Sorgen und Wünsche hätte er schon eingehen können - wer weiss - vielleicht könnte mein Schätzchen dann noch leben...

:oops: Zumindest weiss ich jetzt für die Zukunft, dass wenn Zweifel an einem TA bestehen - bitte einen anderen noch aufsuchen - es könnte der Katze das Leben retten. ( obwohl ich persönlich nur noch in die TK gehe, dort gibt es Spezialisten die doch besser Bescheid wissen)

Mit lieben Grüssen
Jana
 

Sissy

Gast
Tierarztpfusch

Hallo, hier ist Gaby aus Nürnberg.
Über Tierärzte kann ich ein Buch schreiben. Mein erster Kater Moritz hatte FIP. Die Verkäufer zwangen mich seinerzeit zu einer best. Tierärztin zu gehen (auf deren Kosten). Nach 7 Monaten wechselte ich den Tierarzt. Katerchen hatte ständig Durchfall, hustete und magerte ab. Nach der Blutabnahme - Todesurteil FIP- mit 13 Monaten mußte ich ihn einschläfern lassen. Der Nachfolger Tomi, weißer Perser, wurde 13 Jahre.
An Pfingsten vor 2 Jahren plötzlich heftigen Durchfall. Gab Perenderol, was immer half. Am nächsten Morgen gebrochen und Durchfall, sofort zum Tierarzt. Notbesetzung. Die Ärztin war sehr ratlos. Ich machte sie noch darauf aufmerksam, daß der Kater mit 6 Jahren wegen Harnröhrenverschluß eine Penisamp. hatte. (Es ging ihm danach 7 Jahre sehr gut.)
Sie spritzte ihm ein falsches Mittel. 8 Stunden später starb die Katze in einem 20 Min. Todeskampf scheinbar an Nierenversagen.
Unsere Mausi 15 Jahre, hat vor 3 Wochen eine Blasenentzündung bekommen. Eine Tierärztin (Urlaubsvertretun), die sogar fürs Tierheim arbeitet, gab mir Medik. mit, weil ich beruflich bedingt nicht jeden Tag zum Spritzen hinfahren konnte. Die Katze hatte daraufhin 1/2 Stunde Schaum vor dem Mund. Sie gab mir das Mittel schon mit dem Hinweis "Sie kommen schon wieder" Klasse!!

Soviel zum Thema Tierarzt. Ich meine, wenn man ein schlechtes Gefühl bei einer Behandlung hat, sollte man sich sofort gegen eine Behandlung wehren. Leider habe ich es bei Tomi nicht getan. Ich könnte noch mehr solche Story´s schreiben. Selbst über den Tierarzt bei dem wir mit beiden Katzen 6 Jahre lang waren. Es ist zum Haare raufen.
Die gleiche Tierärztin, die meiner Mausi mit dem Medikament behandelte, hat unseren Neuzugang Sissy (6 Monate, Tierheimkatze) weil sie Fieber hatte, sofort FIP diagnostiziert. Das sie 2 Tage zuvor im Tierheim erst geimpft wurde, und es auch davon kommen konnte, hat sie uns nicht verraten.

Ich denke, man muß ein gutes Gefühl bei einem Tierarzt haben und man soll sich nicht alles gefallen lassen! (am besten sollen die Tierärzte auf dem Land sein)

Liebe Grüße von Gaby (44) mit Sissy (10 Mte.) und Mausi (15Jahre).
 

Baffi_Norr

Gast
Was soll ich dazu noch sagen?!

Mein kleiner Kater Mikesch war immer Top Fit, Essen tat er liebend gerne und viel, spielte super süß. Man konnte ihm in keinster weise anmerken, das ihm was fehlte.
Ich musste wegen unserer anderen Babykatze zum TA. Also habe ich noch eine andere und Mikesch mitgenommen. Wegen Mikesch, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, das er nicht merkte wann er satt ist und zudem irgendwie nicht größer wurde. Naja der Grund ist ja auch eigentlich egal. Er war immerhin in der letzten Zeit ( vor 1 Woche das letzte mal ) 3 mal beim TA!!
Gestern merkte ich, das er schwerer Luft bekam. Es hörte sich so an, als wäre die Nase dicht. So ein brodeln beim Atmen. Heute wurde es schlimmer, was ich aber auch erst gegen Abend merkte. Er wollte urplötzlich NIX mehr essen. Das rascheln beim Atmen wurde schlimmer und sonst war er nur am schlafen. Aber bis nächsten Tag, also morgen, wollte ich auch nicht warten. Dafür war es meines erachtens zu schlimm.
Also ríef ich bei meiner TA an. Und fragte ob ich noch kommen könne ( 21 Uhr ). Was antwortet die mir? Wenn es so schlimm ist das er stirbt, könne sie auch nix machen. Ich rief aus: Wiebitte???.....Sie sagte na wenn er röchelnd den Mund auf hat? <<<< Das hatte ich nie gesagt, nur das er beim atmen wohl nicht soviel Luft bekommt. Dadrauf sagte die TA, dann würde es auch reichen morgen zu kommen.
Also rief ich bei einem anderen TA an. Die wollten es auch nicht machen um die Uhrzeit, gaben mir aber eine Nummer von einer Tierklinik. Ich rief da an und Gott sein Dank wurde ich da nicht abgewimmelt.
Als ich da war hat er die Katze abgehört und so gemerkt, daß Sie bis oben hin verschleimt ist. Er hat Ihr 3 Spritzen gegeben und für 10 Tage Tabletten. Übermorgen soll ich zum TA gehen zur nachuntersuchung. Das hat mich eben 43,35€ gekostet.

Jetzt frage ich mich, wozu ich die Katze überhaupt vorher 3!! mal beim TA mit hatte? Hätte mein TA die Katze gleich richtig untersucht, wäre es sicherlich nie soo schlimm geworden und hätte ja auch vielleicht abgefangen werden können. Denn der Kater musste den Schleim schon viel länger gehabt haben.

Jetzt habe ich schon an dem 2ten TA das Vertrauen verloren :( Und der wirklich gut ist, ist der teuerste in ganz Verden.

Also langsam überfordern mich die Katzen echt. Dann denkt man jetzt sind alle gesund, hat die nächste irgendwas. Und Mikesch hatte daher auch Pech, weil ich Ihn mit Flasche zusätzlich aufziehen musste. Daher hat er nicht die üblichen Abwehrkräfte wie von der richtigen Muttermilch.

Jetzt bin ich bald Arztreif.....Die Sorge um die Katzen überfordert einen ziemlich.
Drückt mir bitte alle die Daumen, das es Mikesch bald wieder gut geht. Das ist doch mein Liebling :(
Und drückt die Daumen, das alle Katzen wirklich bald für immer oder für eine lange zeit Gesund bleiben.

MfG
Jasmin
 

Baffi_Norr

Gast
Achja.... Mikesch müsste ungefähr 2,5 Monate alt sein...
 

Dieter

Gast
Hallo,

auch wir haben das Glück, mit unserem Tierarzt sehr zufrieden zu sein. Er behandelt alle Tiere, die wir haben, sehr gut und kompetent und nimmt sich sehr viel Zeit.

Was mir gut gefällt, ist u.a., dass er eine PC-Datenbank hat, wo jedes Tier aufgeführt ist, inkl. welche Behandlungen gemacht wurden, welche Medikamente gegeben wurde etc. So hat er und wir einen lückenlosen Überblick.

Er praktiziert übrigens im Wiedtal; wer nähere Infos haben möchte, schickt mir einfach eine Mail.

Gruss DIeter
 

skovkat

Gast
Mit den Empfehlungen für Tierärzte ist es so eine Sache. Der eine findet den einen total Klasse, der andere hat nur schlechte Erfahrungen mit ein und dem selben TA.

Ich denke aber auch, dass kaum eine Fachrichtung so komplizert ist, wie TA. Die Tiere können nicht sagen, wo es ihnen wehtut oder wie sie sich fühlen und an der Mimik kann man auch nichts erkennen.

Auch ist es oft so, dass viele Erkrankungen einfach eine sehr lange Behandlungszeit haben. Egal bei welchen TA. Wenn man nun meint, die Behandlung nützt nichts und den TA wechselt und der nächste hat dann innerhalb einer Woche Erfolg, tja, dann ist ja wohl klar "dass der erste TA nix taugt". Nur, dass das Tier auch beim ersten TA nach dieser weiteren Woche gesund gewesen wäre.

@ Sissy: Das Medikament mit dem "Schaum vorm Maul": War das "Synolox"? Das ist bekannt dafür, dass Katzen darauf so reagieren. Unsere auch. Es ist aber ein sehr gutes Medikament. Allerdings kann man es auch in Tablettenform geben, dann wird nicht geschäumt.
 

angicoon

Gast
Hallo Alle

zu dieser Disskussion muss ich natuerlich auch meinen 'Senf' geben :-)
Natuerlich machen auch Tieraezte Fehler und selbstverstaendlich gibt es auch weniger gute Tieraerzte, das ist nuneimal leider so.
Eure Erfahrungsberichte lesen sich ganz schrecklich und ich kann mir natuerlich vorstellen, dass die Emotionen dann hoch laufen.

Trotzdem wehre ich mich ein bisschen gegen manche Dinge, die ich gelesen habe:

Sissi: Dein FIP Kaetzchen starb in einer Zeit, in der die Wissenschaft noch nicht so weit war mit der Erkennung von 'echtem' FIP, wie dies heute der Fall ist (Du kannst hierzu unter Infektionskrankheiten in diesem Forum einiges lesen) Ich verstehe nicht ganz den Grund fuer Deine schlechte Meinung von diesem damaligen Tierarzt: der Tierarzt konnte nichts dafuer, dass Dein Moritz an Fip erkrankt war und die Diagnose FIP ist (trotz Blutuntersuchung) so schwierig, dass sie auch heute noch NUR am TOTEN Tier definitiv 100% gemacht werden kann! Ich weiss natuerlich nicht, wie die ganze Sache damals 'abgehandelt' wurde, aber wenn ich dies so lese, rechtfertigt dies fuer mich nicht Deine Vorwuerfe. (Auch Deine Meinung ueber die Zuechter (von Dir 'Verkaeufer' genannt) scheint nicht die beste zu sein, denn trotzdem diese die Untersuchung damals bezahlt haben, sprichst Du von 'Zwang'.

Auch die Geschichte Deines Tomi ist ein bisschen undeutlich formuliert. Auch mir scheint es aus Deinen Angaben schliessend um eine relativ junge und unerfahrene Aerztin zu gehen, aber nichts in Deiner Erzaehlung rechtfertigt die Aussprache : 'sie hat ihm das falsche Mittel gespritzt'. Das kannst Du - sorry - nicht beurteilen, denn Du weisst nicht, was mit Tomi genau gewesen ist. Haettest Du ihn danach in der Pathologie untersuchen lassen, dann duerftest Du jetzt derartige Dinge schreiben - aber so finde ich, dass Du dies nicht so einfach sagen kannst.

Wie Skovkat schon schrieb: ein viel gegebenes Mittel bei Blasenentzuendung ist Synolox - ein Antibiotikum. Nicht nur hiervon, sondern von den meisten anderen ABtabletten auch koennen Katzen speicheln, also 'schaum vor dem Mund' bekommen. Dies ist normal und als unschaedliche Nebenwirkung im 'Waschzettel' angegeben. Die Bemerkung Deiner TA ist natuerlich nicht so toll, aber vielleicht bist du ja auch nicht so besonders positiv in die Praxis gekommen - mit Deiner schlechten Meinung scheint mir dies nicht so ganz abwegig zu sein.

Du hast natuerlich recht, man muss ein gutes Gefuehl habe bei seinem Tierarzt, es muss Vertrauen dasein. Dies muss aber von BEIDEN Seiten kommen und ich habe bei Dir das Gefuehl, dass Du ganz versessen darauf bist, einen schwachen Punkt bei den Tieraezten zu finden.

Natuerlich muss man 'sich nicht alles gefallen lassen' (ich weiss selber auch, dass es dies TA's auch gibt), aber es gibt Patientenbesitzer, die wirklich ueber alles meckern, und wenn es nur ueber die Wartezimmerzeitschrift aelteren Datums ist (um es einmal uebertrieben zu formulieren).

Es kann selbstverstaendlich so sein, dass bei Deinen Tieren Behandlungsfehler gemacht wurden - aber bitte, Sissi, verallgemeiner dies nicht auf alle Tieraerzte und huete Dich vor solch allgemeinen und undifferenzierten Aussprachen, wie in Deinem Beitrag.

Angela
 

glöckchen

Gast
@LonnieLE

Hallo Lonnie,

Du hast vor längerer Zeit zum Thema Kastration schon einmal von diesem Prozedere berichtet und ich kann daran nichts falsches finden! Meine TA hat das mit meinen Katzen auch so gemacht. Dh., die Katzen waren nach der OP noch lange Zeit unter Beobachtung und haben nichts zu fressen bekommen, damit sie sich nicht erbrechen, was nach der Narkose passieren kann. Falls Du selber einmal im Krankenhaus warst, wird es dort bei Dir genau so gewesen sein. Seit dem Abend vor der OP weder Essen und Trinken un am Tag der OP auch nicht. Und eine Kastration ist ja insbesondere bei den weiblichen Kätzinnen ein großer Eingriff. naja, und das mangelnde Klo finde ich nun auch nicht sooo dramatisch. Die Boxen sind relativ klein, die Katzen können eh kaum aufstehen, schlafen die ganze Zeit und haben auch nicht besonders viel Munition fürs Örtchen im Körper. Jedenfalls vertraue ich meiner Ta nach wie vor und sie war sehr liebevoll mit den Tieren. Ich kann mir nicht vorstellen, daß andere Tierärzte da anders verfahren und finde es keine grund, einen TA schlecht zu machen oder gar auf eine rote Liste zu setzen.

Alles Gute für Dich und deine Stubentiger,
glöckchen mit Tiger & Pünktchen
 

GROMMIZ

Gast
Hallo

Unser TA steht auch in der Liste...
Aber seit dem letzten Mal werde ich da nicht mehr hin gehen.
Unser Perser war ausgesetzt und wir bekamen ihn im Alter von 5-7 Jahren. Jetzt haben wir ihn seit acht Jahren und haben es bis heute nicht geschafft ihn davon zu überzeugen das Kämmen gut für ihn ist. Sonst ein sehr ruhiger typischer Perseropa, wird er beim Kämmen zur Furie. Da er auch extrem zu Zahnstein neigt, lassen wir ihn auf anraten des TA bei der Zahnsteinentfernung in Narkose auch immer gleich scheren ( ca. einmal im Jahr). Vor ein paar Wochen war es wieder soweit. Wir haben ihn dem TA am Nachmittag übergeben und sollten ihn abends wieder abholen. Als wir kamen, war er noch total weg ( sonst war er immer schon wach, zwar dösig und benommen, aber wach). Der TA meinte wir sollten ihn unbedingt warm halten, also habe ich ihn zu Hause auf eine Wärmflasche gelegt und mit einer Rotlichtlampe bestrahlt.
Es wurde später und später und nichts tat sich! Als er um halb zehn immer noch keinerlei Reaktion zeigte, rief ich den TA an. Er sagte wir sollen nochmal in die Praxis kommen. Wir also Katerle eingepackt und nochmal los... In der Praxis stellte der TA fest, dass seine Körperfunktionen und die Temperatur schon stark gesunken waren. Er meinte wenn wir nicht gekommen wären, wär Timmy ins Koma gefallen und gestorben! Er bekam ein Gegenmittel gegen die Narkose, zwei Spritzen um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen und anschliessend noch eine Infusion. Gott sei Dank hat er das überlebt, er läuft jetzt nur etwas staksig mit den Hinterbeinen....
Der TA meinte es könne an seinem Alter liegen, oder er hätte einen unauffälligen Leber- oder Nierenschaden und hätte das Narkosemittel deshalb nicht abbauen können. Ich vermute aber, das er ihm zu viel Narkosemittel gegeben hat ( Timmy ist eine halbe Portion von nur 2,5 kg). Bisher waren wir immer sehr zufrieden mit ihm und Fehler kann jeder machen. Aber warum hat er uns den noch total narkotisierten Kater überhaupt mit nach Hause gegeben??? Er hat, doch im Nachhinein gesehen, bestimmt was merken müssen. Schliesslich ist es doch bestimmt nicht normal das ein Tier, wenn es um 14 Uhr narkotisiert wird um 19 Uhr immer noch total weggetreten ist....

Wir gehen nun jedenfalls wo anders hin!

*LG* Sandra
 

Sissy

Gast
Tierarztpfusch

Hallo Angela,

das mit FIP weiß ich, wie schwer es zu diagnostizieren ist. Ich denke jedoch nach 7 Monaten Behandlung (2 -3 x wöchtenlich) sollte ein Tierarzt mal Blut abnehmen - oder? Heute bin ich auch schlauer und würde darauf bestehen. Aber wenn man neu eine Katze hat, ist man erst mal das Dummchen. Den Kater habe ich bei einem großen Gartencenter gekauft. Leider oder auch nicht. Gott-sei-Dank hat die Initiative einer Bekannten mit 30 jähriger Katzenerfahrung und einigen anderen echten Tierliebhabern sowie meine Wenigkeit dafür gesorgt, daß heute in Nürnberg keine Katzen mehr verkauft werden. Das ist etwas, was ich dem Unternehmen hoch anrechne. Wie es in anderen Städten ist, enttzieht sich meiner Kenntnis. Auf alle Fälle waren alle Katzen aus Tschechien. Die Presse hat die Sache groß in Nürnberg gebracht. Etliche
der gekauften Katzen starben mit 7-12 Monaten.

Das mit Tom kann ich deshalb beurteilen, weil ich mich über das gespritzte Präperat dannach intensiv informiert habe. Einer Katze mit Nierenvorschädigung hätte das Mittel nicht gespritzt werden dürfen. Und das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Wenn der Chef der Tierklinik dagewesen wäre, bin ich mir sicher, könnte Tomi heute noch leben.
Er hat später dann gemeint, vielleicht war es nicht das richtige,
was in der Situation gespritzt wurde. Aber das wäre nun schwer zu beurteilen.
Ich habe ihn nämlich, nachdem sich die junge Tierärztin bei mir entschuldigt hat, um ein Gespräch gebeten. Warum entschuldigt sich jemand, der sich seiner Sache sicher ist?


Ich bin weder negativ auf Tierärzte eingestellt, noch suche ich nach Fehlern. Das steht mir nicht zu. Aber meine Erfahrungen mit Tierärzten möchte ich neuen Katzenbesitzern schon lesen lassen, denn ich wäre froh gewesen, wenn es vor 15 Jahren schon Internet und so was wie das Katzenforum gegeben hätte.

Die Entschuldigung, daß Tiere nicht sagen können, was ihnen fehlt, kann ich nicht akzeptieren. Auch Baby´s können es nicht und man erwartet von einem Kinderarzt auch, das er das richtige tut.

Man muß Dinge scheinbar immer erst selbst am eigenen Leib erleben, um danach andere kritisieren zu dürfen. Auch ich habe diese Erkenntnis erst vor einigen Jahren gewonnen. Heute bin ich ruhig, wenn jemand etwas Erlebtes schildert und denke nur, hoffentlich trifft es nicht dich.

Aber ich bin froh, daß es auch noch gewissenhafte Tierärztinnen gibt.
Unsere jetztige in Schwaig sagte zu mir und meinem Mann: Ich muß mich doch morgens noch im Spiegel anschauen können, wenn ich ein Tier behandelt habe.

Finde ich einfach spitze und selbst wenn ihr mal was daneben gehen sollte, kann ich mit ihr darüber reden, daß weiß ich heute schon.

Gruß

Gaby mit Mausi und Sissy
 

Anonymous

Gast
Tod bei der Blutabnahme

Hallo,

mein Kätzchen 2 Monate alt wurde bei der Blutabnahme so stark durch die
Arzthelferin gedrückt, daß es starb. Vom Maul lief Blut.

Der Arzt: Dr Berlinghausen in Oberpleis bei Bonn.

Kommentar der Ärtztin: Katze war zu schwach.


A.
 
Thema:

Tierarztfusch

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