Thunfisch im eigenen Saft

  • Ersteller des Themas JürgenK
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JürgenK

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Hallo zusammen!

Also unsere beiden Unholde sollen nun auch abwechslungsreich
gefüttert werden. Ich habe gelesen, dass man den Kleinen auch die ganz normalen Dosen Thunfisch im eigenen Saft für unsereins beimischen kann.

Stimmt das, oder ist das eher schädlich?
 

dreamteam

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Das stimmt prinzipiell schon. Aber nachdem Thunfisch schon nahe am Aussterben ist, sehe ich das dann eher kritisch ;)
 

kimi666

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Das kann man schon mal als was besonderes geben. Allerdings ist es doch relativ fettig und daher nicht täglich zu füttern.

Mal von anderen Gründen abgesehen, kannst du es also ruhig mal geben.
 

Ashadra

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Thunfisch ist überfischt.. ich würde echt davon abraten KLICK

Wenn es etwas abwechslungsreicher sein soll, wie wäre es dann mit Hühnchen oder Pute etc?
 

kuhni

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Als mein Kater so schlecht gefressen hat, hat mir meine Tierärztin geraten, ab und zu mal Thunfisch zu füttern.
Ich sollte in aber vorher ins Wasser legen und danach mit Wasser abspülen, da er sehr salzig ist.

Gruß
Titus und Markus
 

anja07

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gebe ich ab und zu meinen beiden auch mal.
Nur halt nicht zu oft füttern.......
LG Anja
 

Pardona

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So als Leckerrei kann man Thunfisch schon mal geben.
Aber in der Tat gilt der Thunfischverzehr aus ökologischen
Gründen grundsätzlich zu überdenken.


Allerdings ist es doch relativ fettig und daher nicht täglich zu füttern.
In der Regel können Katzen ja ganz gut mit Fett
(klar auch bei denne wirds mal irgendwann zu viel des Guten).
Nun ist Thunfisch im eignen Saft aber so gar nicht fettig.
Der hat nicht mal 1% Fett im Schnitt. Also kaum der Rede Wert.

Grüße Pardona
 
Mietzie

Mietzie

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Ja, was soll ich sagen...

Bin durch diesen Thread hier heute auf die Idee gekommen, meiner Mina seit langen mal wieder Thunfisch im eigenen Saft zu geben...sie liebt ihn ja sehr.

Vor einer halben Stunde kam sie rein. Ich lief hinter ihr und habe "es" gleich gesehen...sie hatte leider Dünnpfiff. Hinten hing noch einiges, sie putzte es zwar akribisch weg, aber die Duftmarke war nicht ohne...

Fazit: so schnell nicht wieder! 8O
 
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Ab und zu den Katzen eine Thunfischdose zu geben, so sie es denn vertragen, sehe ich als unproblematisch an. Und wenn ich ökologischen Gedanken Raum geben möchte, fange ich doch besser erst mal bei mir selbst an, da gibt es wohl bei den meisten von uns genügend Fehltritte.

Ökologisch gesehen müsste ich zwingend Vegetarier werden. Bin ich aber auch nicht...

Grüße,

Don
 
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Modifee

Modifee

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Meine beiden bekommen etwa eine Dose pro Woche für beide.
Thunfisch im eigenen Saft!

Ich war lange Vegetarier und Katzen sind es nun mal nicht!::w
 

Simpat

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Es gibt auch von Schmusy reine Fischdosen, die sollen auch nicht schlecht sein, muss ja nicht immer nur Thunfisch sein.
 

Katzenfan

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Ich habe gelesen, dass man den Kleinen auch die ganz normalen Dosen Thunfisch im eigenen Saft für unsereins beimischen kann. Stimmt das, oder ist das eher schädlich?
Man liest häufiger das Thunfisch für Menschen mehr Salz enthalten soll aber ob das stimmt kann ich nicht beurteilen. Generell sollte man aber Thunfisch nicht zu häufig geben. Große und alte Raubfische, wie z.B. Hai, Heilbutt oder halt der Thunfisch sind für ihre hohe Quecksilberbelastung bekannt. Dabei liegt Quecksilber hauptsächlich in Form von Methylquecksilber vor, das gesundheitlich bedenklicher ist als andere Quecksilberverbindungen. Die gegenüber der Toxizität von Methylquecksilber empfindlichsten Haustierarten sind Katzen und Nerze.

Die kritische Wirkung von anorganischem Quecksilber ist die Nierenschädigung. Sowohl bei Tieren als auch bei Menschen werden Methylquecksilber und seine Salze gut im Magen-Darm-Trakt resorbiert (>80 %). Aufgenommenes Methylquecksilber verteilt sich in alle Gewebe, wobei jedoch der größte Teil in den Nieren abgelagert wird. Die Ausscheidung von unverändertem Methylquecksilber erfolgt überwiegend biliär im Stuhl. Der enterohepatische Kreislauf führt zu einer langen Halbwertszeit für diese Verbindung im Vergleich zu anorganischem Quecksilber. Methylquecksilber kann die Blut-Hirn-Schranke und die Plazenta passieren. Deshalb ist das Nervensystem bei Tieren und Menschen der Hauptort der Toxizität.

Chronische Toxizität, minimal toxische Dosis von Methylquecksilber:
0,25 mg/kg Körpergewicht/Tag während 56 Tagen bei der Katze (kontaminierter Fisch)

Bereits die tägliche Aufnahme von 1 mg/kg Methyl-Quecksilber führt bei der Katze zu Vergiftungen, sobald mehr als 20 mg Quecksilber aufgenommen wurden....Wilfried R. Kraft, Ulrich M. Dürr, Katrin Hartmann - 2003

Thunfisch als Leckerchen ist ja nicht die einzigste Quecksilberquelle. Viele Futtermittel enthalten von Haus aus, als proteinreiche Futterergänzung, bereits Fischmehl aus Fischereiabfällen von denen man oft nicht weiß von welchem Fisch sie stammen. Die Konzentrationen bei der großen Mehrzahl der in den Mitgliedstaaten analysierten Futtermittelproben lag aber unter den in den EU-Rechtsvorschriften festgelegten Höchstwerten. Daher gilt es als unwahrscheinlich, dass selbst die gegenüber der Toxizität von Methylquecksilber empfindlichen Katzen durch handelsübliche Futtermittel toxischen Konzentrationen ausgesetzt werden.
 

Katzenfan

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Nun ist Thunfisch im eignen Saft aber so gar nicht fettig. Der hat nicht mal 1% Fett im Schnitt.
Der Fettgehalt von Thunfisches kann sehr stark schwanken. Frischer Thunfisch hat im Mittel einen Fettgehalt von 15g je 100g. Je nach Art, Alter oder Fanggebiet kann er aber erheblich abweichen und auch mal bei nur 3 g oder sogar bei über 20 g liegen. Außerdem scheint der biologische Reifezyklus und jahreszeitliche Schwankungen einen großen Einfluss auf den Fettgehalt haben.

Das Problem sind die hochgradig ungesättigten Fettsäuren beim Tunfisch. Bei einseitiger und regelmäßiger Fütterung (ohne Vitamin-E-Ergänzung) können die Reserven des Körpers an Vitamin E aufgebraucht werden. Stichwort: Steatitis, yellow fat disease
 

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