Thommy braucht alle Daumen...

Diskutiere Thommy braucht alle Daumen... im Krankheiten-Innere Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ich schaue hier auch immer wieder rein, um zu lesen, wie es Thommy firstgeht. Prellungen können sehr lange schmerzen, das stimmt, aber Katzen...
Rosi

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Ich schaue hier auch immer wieder rein, um zu lesen, wie es Thommy
geht. Prellungen können sehr lange schmerzen, das stimmt, aber Katzen stecken so etwas nach meiner Erfahrung sehr viel schneller weg als unsereins. Deshalb würde ich auch nochmal nachschauen lassen, was ihm da noch so schlimm weh tut.
 
BlueCatWomen

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Thommy hat infolge der Verletzungen hochdosiert Schmerzmittel erhalten. Kann es sein, dass er ggf. Eine Abhängigkeit entwickelt hat? Versuch doch bitte mal das Schmerzmedikament über mehrere Tage stufenweise nach unten abzusetzen, also die Dosis schrittweise über einen längeren Zeitraum zu reduzieren. In der Humanmedizin bezeichnen wir dir die Methode als "ein Medikament ausschleichen"
 
Rosi

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Ich kann mir offen gesagt nicht vorstellen, dass Tiere eine Schmerzmittelabhängigkeit entwickeln können. Entweder tut ihnen etwas weh oder nicht. Jetzt kenne ich mich damit nicht wirklich aus. Aber bei so einer Abhängigkeit meint man doch ohne nicht mehr auskommen zu können. Kann man so etwas auf Tiere übertragen?

Bei einer Schonhaltung wie hier beschrieben würde ich eher ein körperliches Problem vermuten.
 
Tatjana462

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Ich finde es super, dass Ihr nicht "nur" mitlest, sondern Euch auch Gedanken um die Ursache macht. :good: Genau darum geht es mir ja auch,.

Ja, Rosi, Prellungen können sehr lange schmerzen. Ich denke auch bei den Tieren, es kommt wohl jeweils darauf an, wie stark sie waren und vor allem, wo sie sich befinden. Ich hatte ja mal zur gleichen Zeit eine Lungenprellung, Rippenprellung, Brustbeinprellung und eine Nierenquetschung nur durch einen Sturz. Das hat auch ziemlich lange gedauert. Aber bis auf die Nierenquetschung konnte man alles nach der Untersuchung - auch mit Röntgen - ersehen. Das war bei Thommy ja nicht der Fall. Das Röntgenbild hat in dieser Hinsicht nichts ausgewiesen, sonst wäre uns dies wohl weitergegeben worden.
Thommy hat infolge der Verletzungen hochdosiert Schmerzmittel erhalten. Kann es sein, dass er ggf. Eine Abhängigkeit entwickelt hat? Versuch doch bitte mal das Schmerzmedikament über mehrere Tage stufenweise nach unten abzusetzen, also die Dosis schrittweise über einen längeren Zeitraum zu reduzieren. In der Humanmedizin bezeichnen wir dir die Methode als "ein Medikament ausschleichen"
Ich denke, in dem Falle wohl nicht, denn er erhielt zuerst Buprenovet, danach Metacam - und als dies uns nicht langanhaltend genug erschien, abends Traumeel dazu. Nun erhält er seit längerem nur noch das Traumeel. Aber es hilft ihm. Nach einiger Zeit der Eingabe verhält er sich wieder fröhlicher als vorher.
Aus diesm Grunde vermute ich, Antje, dass dadurch wohl keine Schmerzmittelabhängigkeit zustande kommt. Ich bin hier ganz bei Rosi:
Ich kann mir offen gesagt nicht vorstellen, dass Tiere eine Schmerzmittelabhängigkeit entwickeln können. Entweder tut ihnen etwas weh oder nicht. Jetzt kenne ich mich damit nicht wirklich aus. Aber bei so einer Abhängigkeit meint man doch ohne nicht mehr auskommen zu können. Kann man so etwas auf Tiere übertragen?
Bei einer Schonhaltung wie hier beschrieben würde ich eher ein körperliches Problem vermuten.
Ja, und das Denken wurde unseren Tieren so nicht gegeben. Könntest Du das nachvollziehen, oder hättest Du da noch einen anderen Ansatzpunkt, Antje? Dann schreibe ihn gern, denn Du hast durch Deinen Beruf ja einen anderen Blickwinkel.

Mein Mann denkt ja auch öfter, man braucht ihm nichts mehr verabreichen, einfach - weil es schon so lange geht. Aber der Beobachter der Tiere bin ich, Und wenn ich dann solche veränderten Verhaltensweisen sehe, dann weiß ich, dass er noch Schmerzen hat. Warum sollte er sonst wohl so bedächtig den relativ kleinen Kratzbaum Stufe für Stufe runterklettern. Auch zeigt er mir dann ein gewisses Unbehagen, wenn ich ihn überall anfasse bzw. streichle. Dann warnt er mich mit der Pfote. Das hat er sonst auch nicht gemacht. Also da liegt noch was an. Aber was?

Da gibt es zwei Möglichkeiten der weiteren Vorgehensweise:

1. Wir beobachten das noch einen gewissen Zeitraum
2. Wir lassen ein erneutes Blutbild machen, dann würden wir sehen, ob die Entzündungsherde noch erhöht sind. Weiterhin müsste er dann und körperlich noch einmal genau untersucht werden.

In der nächsten Woche würde ich dann Schritt 2 angehen. Das wäre der Plan. Was meint Ihr dazu?

Nochmal danke für Eure Überlegungen und das Hiersein - und nun wünsche ich Euch und allen Mitlesern noch einen schönen Abend. :give_heart:
 
BlueCatWomen

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Im Umgang mit Suchterkrankungen gibt es sowohl die körperliche als auch die psychische Abhängigkeit. Selbstverständlich denken Tiere nicht darüber nach ob sie einen "Stoff" benötigen, oder nicht. D.h., die psychische Abgängigkeit lässt sich nicht übertragen. Sobald ein Organismus jedoch (zum Beispiel nach längerem Gebrauch) eine Substanz benötigt, um normal zu funktionieren, dann spricht man von einer körperlichen Abhängigkeit. Dies ist meiner Meinung nach auch auf Tiere übertragbar. Deshalb nicht schlagartig sondern schrittweise absetzen.

Edit: Hinweise auf eine mögliche Traumeelabhängikeit habe ich im Netz nicht gefunden.
 
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Flosi

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Ich drücke die Daumen dass Thommy bald kein Schmerzmittel mehr braucht.

Eine Abhängigkeit kann man bei Traumeel wohl ausschließen. So wie Helga es beobachtet scheint der Schatz bei Bewegung noch Schmerzen in den Knochen zu haben.
Das Traumeel kann aber ja auch bedenkenlos lange gegeben werden.
Eine Freundin von mir gibt es ihren Hund mit Arthrose schon Jahre.
Ich denke es ist nicht mehr so schlimm bei Thommy wenn Traumeel die Schmerzen stillt.
 
Tatjana462

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Sobald ein Organismus jedoch (zum Beispiel nach längerem Gebrauch) eine Substanz benötigt, um normal zu funktionieren, dann spricht man von einer körperlichen Abhängigkeit. Dies ist meiner Meinung nach auch auf Tiere übertragbar. Deshalb nicht schlagartig sondern schrittweise absetzen.
Edit: Hinweise auf eine mögliche Traumeelabhängikeit habe ich im Netz nicht gefunden.
Da bin ich ganz bei Dir, Antje, allerdings glaube ich bei Traumeel auch nicht, dass da eine Abhängigkeit im engeren Sinne gegeben sein könnte. Ausschleichen werden wir sowieso. Damit hatten wir ja bereits begonnen, dann aber wieder auf mindestens 2 x am Tag (besser 3 x) hoch gesetzt.
Ich drücke die Daumen dass Thommy bald kein Schmerzmittel mehr braucht.
Danke Dir, liebe Silvia, ich freue mich, dass Du wieder da bist. Wie geht es Dir? Hast Du noch Schmerzen?
Ich wünsche Dir auf alle Fälle gute Genesung! :give_heart:
Eine Abhängigkeit kann man bei Traumeel wohl ausschließen. So wie Helga es beobachtet scheint der Schatz bei Bewegung noch Schmerzen in den Knochen zu haben.
Das Traumeel kann aber ja auch bedenkenlos lange gegeben werden. Eine Freundin von mir gibt es ihren Hund mit Arthrose schon Jahre.
Ich denke es ist nicht mehr so schlimm bei Thommy wenn Traumeel die Schmerzen stillt.
Genauso denke ich auch, sonst müsste er schwerere Schmerzmittel, wie Metacam, weiterbekommen. Aber es hilft nun auch das Traumeel. Ist ja doch schon ein Fortschritt, denk ich. Vieleicht mache ich mir zu viel Gedanken?
 
Flosi

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Da bin ich ganz bei Dir, Antje, allerdings glaube ich bei Traumeel auch nicht, dass da eine Abhängigkeit im engeren Sinne gegeben sein könnte. Ausschleichen werden wir sowieso. Damit hatten wir ja bereits begonnen, dann aber wieder auf mindestens 2 x am Tag (besser 3 x) hoch gesetzt.
Danke Dir, liebe Silvia, ich freue mich, dass Du wieder da bist. Wie geht es Dir? Hast Du noch Schmerzen?
Ich wünsche Dir auf alle Fälle gute Genesung! :give_heart:
Genauso denke ich auch, sonst müsste er schwerere Schmerzmittel, wie Metacam, weiterbekommen. Aber es hilft nun auch das Traumeel. Ist ja doch schon ein Fortschritt, denk ich. Vieleicht mache ich mir zu viel Gedanken?
Ich bin auch der Meinung dass man von einem großen Fortschritt sprechen kann.

Ich habe leider noch ordentlich Schmerzen. Es kann nur besser werden.
 
Tatjana462

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Ich habe leider noch ordentlich Schmerzen. Es kann nur besser werden.
Oh menno, liebe Silvia, das tut mir aber sehr leid. Lass Dich virtuell mal ganz fest knuddeln. :tröst:
Da wären wir allerdings hier beim richtigen Thema - bekommst Du für einige Tage Schmerzmedis? Meist wollen wir es ja ohne versuchen. Auf alle Fälle auch hier noch einmal, weiterhin gute Besserung und alles Liebe. :give_heart:
 
Flosi

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Oh menno, liebe Silvia, das tut mir aber sehr leid. Lass Dich virtuell mal ganz fest knuddeln. :tröst:
Da wären wir allerdings hier beim richtigen Thema - bekommst Du für einige Tage Schmerzmedis? Meist wollen wir es ja ohne versuchen. Auf alle Fälle auch hier noch einmal, weiterhin gute Besserung und alles Liebe. :give_heart:
Danke Helga ::bussi

ja ich nehme Schmerzmittel im Krankenhaus war die Hand mit einem Plexus Katheter versorgt und für das Becken hab ich extra Schmerzmittel bekommen und für zu Hause hab ich zwei verschiedene Schmerzmittel. Ich hab heute festgestellt dass ich sie regelmäßig nehmen muss wenn der Schmerz einmal richtig durch kommt ist es echt blöde.
 
Tatjana462

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Ich hab heute festgestellt dass ich sie regelmäßig nehmen muss wenn der Schmerz einmal richtig durch kommt ist es echt blöde.
Das ist in der Tat wie bei unseren Fellnasen - wenn wir die Schmerzmedis regelmäßig geben bzw. nehmen, kommen die Schmerzen nicht mehr so durch, wenn sie nicht zu stark sind. Dann braucht man auch schwerere Geschütze. Das hoffe ich aber nicht. Nochmals alles Gute für Dich - und dass die Schmerzen bald Geschichte sind. :knuddel:
Wie schön, dass Du so einen lieben (und fitten) Krankenpfleger hast. Schöne Bilder! :love:
 
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