Territoriales Verhalten bei Katzen

Diskutiere Territoriales Verhalten bei Katzen im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Liebe Netzkatzen, ich lese gern und viel hier mit, lerne viel über Katzen und den Umgang mit Katzen und bin oftmals fasziniert von Eurem...
Carla007

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Liebe Netzkatzen,

ich lese gern und viel hier mit, lerne viel über Katzen und den Umgang mit Katzen und bin oftmals fasziniert von Eurem reichhaltigen Schwarmwissen und finde Eure Hilfsbereitschaft toll bei den vielen Fragen, Sorgen und Nöten rund um unsere Lieblingsvierbeiner :)
Dickes Dankeschön an Euch für die viele Zeit, die Ihr hier teilweise investiert.

Gern möchte ich Euch auch mal wieder nach Eurer Meinung fragen. Leider ist es etwas viel Text.

Wie Ihr ggf. wisst haben wir 3 Mädels, alles EHK, Freigänger.
Kiki, knapp 3 Jahre, Beinamen "Kiki-Zicki".
Kiki haben wir mit 10 Monaten zu uns geholt als Gesellschaft für Lulu, 1 Jahr. Das hat mehr schlecht als recht geklappt, Kiki wollte so gar nix mit Lulu zu tun haben.
Dann wurde Lulu leider überfahren und wir haben uns nach einiger Zeit 2 neue Mädels dazu geholt, als Gesellschaft
für Kiki.
Nana und Mimi, beide gleichalt, damals 12 Wochen, heute 1,5 Jahre.
Als die beiden Kitten waren, hat Kiki einen großen Bogen gemacht und wehe wenn eine zu nahe kam, dann gabs Tatzenhiebe und Gefauche.
Heranwachsend hat sie sich mit Nana insofern vertragen, dass sie sie in der Nähe geduldet hat und es keine Aggressionen mehr gab.
Mimi war lange weiterhin von Kiki angefeindet, teilweise mit Kurzattacken, wenn Mimi geschlafen hat, meist mit Tatzenhieben, wenn Mimi im Weg stand oder zu nahe kam.

Mimi und Nana waren als Kitten sehr eng, das hat sich leider beim Heranwachsen geändert. Irgendwann wollte Nana von Mimi nix mehr wissen, das ist bis heute so. Sie faucht wenn Mimi sie zum spielen auffordert oder sich zum schlafen dazulegen will.
Mimi ist Entwicklungstechnisch weit hinter Nana her und evtl. hat es damit zu tun.
Nun sah es also eine zeitlang so aus, als ob Mimi zum Außenseiter wird.

Seit ein paar Monaten dreht sich aber das Blatt. Mimi und Kiki spielen auf einmal miteinander und Mimi wird nicht mehr gehauen und nix und darf alles.
Dafür attackiert Kiki Nana umso mehr. Sie wird nicht zur Katzenklappe reingelassen, beim Klogang gestört und ins 1. Stockwerk, wo unser Schlafzimmer und die Arbeitszimmer sind, darf Nana auch nicht. Da wird sie regelrecht verjagt.
Das grenzt schon an Katzenmobbing, was ich so gelesen habt. Nana wehrt sich nicht.

Im Erdgeschoss sind wir bei solchen Attacken immer rigoros eingeschritten, da ist das Verhalten auch fast komplett verschwunden. Toiletten und Katzenklappe sind unten.

Nun ist es so, dass Nana gar nicht mehr nach oben kommt, es nicht mal versucht. Kiki ist fast den ganzen Tag oben. Holen wir Nana hoch, gib es früher oder später Knatsch und sie flüchtet.

Uns ist das nicht recht, dass Kiki bestimmt, wer sich wo aufhalten darf. Auf der anderen Seite wollen wir Nana nicht unnötig stressen, wenn wir sie immer hochschleppen und dann das Theater nicht verhindern können.

Nana wirkt im Erdgeschoss nicht unglücklich. Sie ist eh relativ viel draußen. Mehr als die anderen 2.

Puh, nun zu meiner Frage:
Würdet Ihr die Situation so akzeptieren, dass Frieden ist wenn jede ihren Bereich hat? Eine oben und eine unten.
Oder würdet Ihr weiter konsequent den beiden aufzeigen, dass es nicht geduldet wird, dass Nana nicht oben sein darf und Nana hochschleppen, in der Hoffnung es kann irgendwann den gleichen Effekt haben wie im Erdgeschoss?

Spannenderweise beim Fressen gibt es Null Probleme, da können sie wenige Zentimeter nebeneinander aushalten. Fressneid herrscht nicht.

Lieben Dank für Eure Einschätzung.
 
27.11.2020
#1

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Carla007

Carla007

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Und da gern Fotos geschaut werden, hier die 2 Hauptakteure friedlich nebeneinander. IMG_20201113_212247_1.jpg
 
Pat

Pat

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Puh, nun zu meiner Frage:
Würdet Ihr die Situation so akzeptieren, dass Frieden ist wenn jede ihren Bereich hat? Eine oben und eine unten.
Oder würdet Ihr weiter konsequent den beiden aufzeigen, dass es nicht geduldet wird, dass Nana nicht oben sein darf und Nana hochschleppen, in der Hoffnung es kann irgendwann den gleichen Effekt haben wie im Erdgeschoss?
Versuch mal mit viel Geduld, die Nana nicht hoch zu tragen, sondern rauf zu locken …..so, das sie selbst hoch kommt. , oder wenn tragen, dann achte mal drauf, das Nana bereits vor Kiki schon oben ist und das dann "zufällig" eine Tür zu ist, damit sie nicht gleich wieder runter flüchten kann, spiele einfach mit ihr wenn Kiki dazu kommt .
Ich weiß, das kann langsam gehen und für dich nervig werden, weil man keinen Erfolg sieht, dafür ist dann das Ergebnis beständiger.

Bei uns ändert sich in der 4-er Gruppe auch ständig wieder mal das miteinander ….. ich mische mich dann immer dann ein, wenn es zu lange dauert oder in Mobbing ausartet.

Hast du dich schon mal mit Zylkene beschäftigt ??? …. wenn du das unter "Suche" hier oben rechts eingibst, oder unter Google suchst, dann findest du dazu viele Informationen …… ich könnte mir gut vorstellen, das es bei euch auch etwas bewirken könnte.

…… ich melde mich morgen nochmal zu dem Thema, bin jetzt gerade unter Zeitdruck.

LG Waltraud
 
Nula

Nula

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hoch liclen finde ich auch gut.
vielleicht mal versuchen oben zu füttern.
zusammen fressen klappt ja bei euch und vielleicht gewöhnt sich kiki ja so daran das auch nana oben ist.
 
xioni

xioni

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Würdet Ihr die Situation so akzeptieren, dass Frieden ist wenn jede ihren Bereich hat? Eine oben und eine unten.
Oder würdet Ihr weiter konsequent den beiden aufzeigen, dass es nicht geduldet wird, dass Nana nicht oben sein darf und Nana hochschleppen, in der Hoffnung es kann irgendwann den gleichen Effekt haben wie im Erdgeschoss?
So akzeptieren würde ich die Situation nicht. Denn wenn immer nur Kiki oben ist, wird der Bereich damit ganz zu "ihrem" Revier.
Allerdings würde ich Nana nicht hochtragen und schon gar nicht, wenn Kiki oben ist. Wie Pat schon schrieb, sie lieber hochlocken und zwar möglichst dann, wenn Kiki nicht in der Nähe ist.
Das ist dann so ähnlich wie bei einer Zusammenführung, bei der man ja auch immer wieder einen Reviertausch macht, damit beide Katzen alles erkunden und ihren Geruch hinterlassen können.
Ich habe dieses Jahr selber Erfahrung mit Mobbing unter Katzen gemacht....und würde inzwischen viel schneller einschreiten. Meine Katzen haben Wochen gebraucht, bis sie sich wieder normal verhalten haben, nachdem der Mobbing-Kater weg war. Auch wenn man es nicht merkt, kann die gemobbte Katze gestresst sein und dadurch sogar krank werden.
Falls das mit Nana hochlocken nicht so gut klappt - ist es eventuell möglich, dass sich mal 2-3 Tage ( bis aufs Schlafen) einer nur unten bei Nana aufhält? Und die oberen Räume mit Kiki praktisch meidet? Wäre interessant zu sehen, ob es Kiki wirklich ums Revier oder eure Nähe oben geht.

Wo hält sich eigentlich Mimi auf? Oben bei Kiki oder auch unten?

Meine 2 Mädels halten sich diesen Winter auch bevorzugt in unterschiedlichen Stockwerken auf.....allerdings wird immer wieder gewechselt. So kann keine der zwei eines der Stockwerke als "eigenes" Revier beanspruchen. Von daher würde ich es bei dir auch völlig akzeptieren, dass sich Kiki und Nana nicht im gleichen Stockwerk aufhalten - aber keine sollte eines der Stockwerke komplett als eigenes Revier beanspruchen.
 
Carla007

Carla007

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Danke Euch. Ich lese da raus, dass Ihr das auch nicht so hinnehmen würdet.

Hochlocken kann und werd ich versuchen, es wird vermutlich nur über Leckerlis und Futter funktionieren.
Bisher haben wir Nana immer nur hochgetragen wenn Kiki grad draußen war und haben auch schonmal die Tür hinter uns zugemacht, damit Nana den Raum in Ruhe inspizieren kann. Meist kommt dann Kiki irgendwann dazu und geht Nana eigentlich direkt an, was dazu führt, dass Nana schnurstracks wieder runter geht.

Zylkene, ja, ich hab ja hier viel darüber gelesen und tatsächlich bekommen beide seit ca. 14 Tagen jeden morgen 1 Kapsel. Eine spürbare Veränderung/Entspannung der beiden ist nicht zu erkennen. Aber ggf. kommt das noch.
Oder würdet ihr das nur einer von beiden verabreichen?

Wir sind beide seit dem Frühjahr im Home Office. Bis vor kurzem haben wir uns beide außer zum schlafen unten aufgehalten. Deswegen konnten wir so gut einschreiten im Erdgeschoss und die meisten Attacken untebinden/unterbrechen. Die Arbeitszimmer oben sind neu und nur eines ist schon in Benutzung bisher. Heißt aktuell ist einer oben einer unten. Irgendwann sind wir zum Arbeiten beide oben.

Kiki schläft seit je her tagsüber oben im Bett, nur den Sommer über war sie tagsüber immer draußen. Abends ist sie da wo wir sind. Nachts oft im oder unterm Bett.

Mimi hat oben 2 Lieblingsplätze die nur sie benutzt, ebenso unten. Sie ist mal da und mal dort. Nachts oft im Bett.

Nana war auch ab und zu mal oben, aber schon immer mehr unten und draußen.
Im Bett hat sie noch nie mit übernachtet, im Schlafzimmer schon ab und zu.
Vermutlich hat sich das so eingeschlichen, dass Kiki oben als ihr Reich betrachtet, weil Nana eh nie viel oben war und nun verteidigt sie es.
 
Carla007

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Wir haben bei Nana Zylkene wieder abgesetzt und gestern und heute nur noch Kiki ne Dosis verabreicht. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass Zylkene sie ruhigstellt. Nana quatscht eigentlich mit uns, fordert Streicheleinheiten oder Futter lautstark ein und das blieb auf einmal über mehrere Tage komplett aus. Eben ist sie aufs Sofa gehüpft und hat wieder gequatscht, was uns sehr erleichtert.
Kann das an Zylkene liegen oder ist es eher nur Zufall?
 
Pat

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Kann das an Zylkene liegen oder ist es eher nur Zufall?
Das habe ich bei Flecki nicht so empfunden …… er war einfach nur friedfertiger gestimmt und ja, er ruhte auch mehr in sich selbst, aber sonst auch so im Verhalten wie vorher.
Es kann aber durchaus reichen, wenn es nur Kiki bekommt, denn sie ist es ja, die der Nana den Zugang verweigert.

Allerdings haben hier auch schon viele berichtet, das sonst ängstliche, oder scheue und fremdelnde Katzen dadurch viel selbstbewusster und mutiger wurden, also genau das, was Nana auch gut gebrauchen könnte.

Wie lange genau gibst du es beiden jetzt?
 
Pat

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Ich habe gerade gesehen, das es jetzt ca. 14 Tage sind …… man sollte es aber besser ca. 4 Wochen zunächst geben, bis sich eine wirkliche Veränderung zeigt ……. meist dann auch noch länger.
 
Carla007

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Danke Dir. Ja, weil ich hier gelesen hab, dass es auch der unterlegenen Katze helfen kann selbstbewusster zu sein, haben wir entschieden es beiden zu geben. Und dass es eher ne Langzeitwirkung hat und nicht als "Quick-fix" taugt, hab ich auch gelesen.
Dass Nana die letzten Tage so extrem ruhig war, hat uns etwas beunruhigt. Aber vielleicht ist es tatsächlich nur Zufall. Wenn man sehr intensiv auf jede Regung seiner Tiere achtet, wie wir im Moment, dann sieht man vielleicht auch Gespenster oder ist zu übersensibel.
 
xioni

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Kann das an Zylkene liegen oder ist es eher nur Zufall?
Kann durchaus an Zylkene liegen! Meine Katzen hatten das nämlich auch - die waren wie unter Drogen total träge und fast weggetreten, ich habe mir richtig Sorgen bei meinen Freigängern gemacht. Etwas besser wurde es, als ich die großen Hundezylkene statt der kleinen 75mg Kapseln genommen habe und aufgeteilt habe.
Ich habe dann bei meinem Kater statt Zylkene Bachblüten und CBD-Öl versucht. Beides mit besserem Erfolg und ohne, dass er sein Verhalten so komisch verändert hat.
Eine der Katzen, Punky, wurde unter Zylkene zwar plötzlich sehr schmusig, aber gleichzeitig sogar ängstlicher als vorher. Und meine Motzi wird total meckrig und bissig nach Zylkene.
 
Carla007

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Wie auf Drogen beschreibt es gut. Sie wirkte als wenn sie einen Joint geraucht hätte.
Bei Kiki vernehmen wir hingegen keinerlei spürbare Veränderung. Hab gestern nachgelesen, dass Zylkene die gleiche Wirkungen haben kann wie Valium. Dann passt das auch zu unserer Beobachtung.
Bei Bachblüten muss ich sicher was beachten, gibt ja verschiedene Kombis soweit ich weiß. Ich lese mich da mal ein.
 
Carla007

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Werd aber Zylkene bei Nana trotzdem nochmal versuchen, um auszuschließen, dass es Zufall war.
 
chilli 1

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Jep, Zylkene dockt an die selben Rezeptoren an, macht halt nicht abhängig und ist quasi das natürliche Valium.

Macht ja auch Sinn, denn eigentlich profitieren ja nur Saugwelpen davon, damit sie nach dem Säugen brav schlafen und ruhig sind,
denn wenn sie rum fiepen und rum wuseln, könnten sie von Räubern entdeckt werden und getötet/gefressen werden.
Um so älter sie werden, desto weniger/seltener werden sie gesäugt, die Wirkung wird schwächer, bis der Mechanismus ganz verloren geht denn ältere Jungtiere sollen ja nicht die ganze Zeit schlafen.

Valium kann unter Umständen auch gegenteilig wirken, statt beruhigend auch aufputschend, zu mindestens beim Menschen.

.
 
Carla007

Carla007

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@chilli1: dankeschön, das ist eine sehr anschauliche Erklärung und gibt mir mehr Verständnis für das Produkt Zylkene.
 
Brummi

Brummi

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Meine Nana wirkte mit Zylkene aufgeweckter, sie hat sogar wieder angefangen Mäuse zu jagen. 8O
Simon war etwas friedlicher, aber nicht sehr viel. ::w
 
Pat

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Um so älter sie werden, desto weniger/seltener werden sie gesäugt, die Wirkung wird schwächer, bis der Mechanismus ganz verloren geht denn ältere Jungtiere sollen ja nicht die ganze Zeit schlafen.
Das würde dann also bei Anwendung für eine Verhaltensveränderung bedeuten, das dieser zunächst "ruhiger werden" Effekt ja nicht unbedingt falsch ist ….. wenn man dabei bedenkt, das die Katze erstmal "zurück zu sich selbst finden soll", um dann neu ihr Verhalten zu gestalten und vielleicht dadurch plötzlich manches wagt, was sie sich vorher nicht traute.

Unter solch einem Gesichtspunkt verstehe ich auch bei manchen erlebten Beschreibungen die man so lesen kann, das es auf die verschiedenste Art gewirkt und bewirkt hat.
Daher vermutlich auch immer wieder diese Hinweise, das man es ggfls. zunächst auch länger geben sollte.

Ich würde daher auf jeden Fall der Nana es weiter geben, also beiden, um eine Veränderung zu erreichen.

Dabei fällt mir gerade ein, das wir unserem Flecki zu Anfang erst 1 Kapsel gegeben haben, da bemerkten wir kaum eine Veränderung, dann haben wir erhöht auf 2 Kapseln gleichzeitig am Morgen (auf Grund seines Gewichtes, er wog zu der Zeit 8 Kilo und benahm sich gegenüber dem Neuzugang Paulchen wie ein Macho mit brutalen Angriffen) ……. bei dieser Dosierung verhielt sich Flecki teilweise wie ein Zombie, so als wenn er schnell todmüde wurde, aber absolut nicht schlafen wollte und schielte dann heftig dabei.
Das hat aber bewirkt, das er erstmal seine heftigen Angriffe immer mehr gelassen hatte, dafür aber mehr geschlafen hat.
Als der ruhigere Effekt dann blieb, da haben wir die Dosierung wieder reduziert auf nur morgens 1 Kapsel, das klappte dann sichtbar immer besser.
Am späten Abend konnten wir aber oft beobachten, das er wieder mehr angreifen wollte ( da ließ die Wirkung merkbar nach) ……. das hörte dann aber auch bald wieder auf, weil jeder sich dann seinen bevorzugten Schlafplatz gesucht hat und die Nacht weiter durch geschlafen hatte.

Daher auch die morgentliche Tablettengabe, denn dadurch war dann am Tage Ruhe, bis sie sich daran gewöhnt und sich akzeptiert hatten.
Heute kann der eine nicht ohne den anderen sein...… überhaupt Flecki ist es , der sich dann zu Paulchen hin liegt.

1 Kapsel Zylkene 75 ist ja die Dosierung für Katzen bis 5 Kilo Körpergewicht.

Wieviel wiegt eigentlich Nana?
 
Carla007

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Nana ist mit 4,1 kg die Schwerste von den 3en. Wir werden bei ihr nochmal mit Zylkene starten, dann werden wir auch sehen ob die leicht "bekiffte", ruhige Art davon kommt. Ggf. gibt es sich ja auch mit der Zeit wieder wenn sich ihr Körper dran gewöhnt hat.
 
Carla007

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Hochlocken ohne dass Kiki es mitbekommt ist ein nicht machbares Unterfangen :)
Nur Leckerlis können da überhaupt was ausrichten und das bekommt sie selbst draußen mit und kommt binnen Sekunden durch die Klappe geschossen.
Also hab ich alle mit Leckerlis hochgelockt in mein Arbeitszimmer.
Nana ist angespannt, aber liegt jetzt auf dem Teppich, Mimi und Kiki sitzen auch im Raum rum und putzen sich. Schauen wir mal, wie sich die Situation weiter entwickelt.
 
Carla007

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Beim Leckerliverspeisen ist kurz alle Rivalität vergessen. IMG_20201202_115209.jpg
 
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