ständiges Pullern

Diskutiere ständiges Pullern im Harnwegserkrankung Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hi Leute, an meinem Frechdi wurde vor 1 1/2 Monaten eine Penisamputation vorgenommen. Danach kam es zu vielem Tamtam. Ihr habt mir in dieser...

Tweetyfloh

Registriert seit
29.09.2007
Beiträge
25
Gefällt mir
0
Hi Leute,

an meinem Frechdi wurde vor 1 1/2 Monaten eine Penisamputation vorgenommen. Danach kam es zu vielem Tamtam. Ihr habt mir in dieser Situation schon sehr weiter geholfen.

Nun ist mir aufgefallen, dass er immer noch sehr viel pullert. D.h. ich denke so um die 15 mal am Tag sind es sicher schon. Es
sind immer mal große oder auch kleine Pfützen. Er trinkt auch sehr gut. Nun weiß ich allerdings nicht, ob ich mir da nicht ein bisschen mehr Sorgen machen sollte. Ist das nicht ein bisschen zu viel gepuller?

Auch pullert er, aus welchen Gründen auch immer, ständig in den Flur oder in die Küche. Er geht natürlich auch auf die Toilette, aber leider immer wieder gerne woanders hin. Sind das immer noch die Nachwirkungen von den vielen Behandlungen und so? Mir wurde gesagt, das legt sich wieder, die Frage ist nur wann? Oder besser: Warum tut er das überhaupt? Er war sonst immer absolut stubenrein. Und die Tois mache ich jeden Tag 2x sauber. Ich habe sogar extra noch ein drittes Klo aufgestellt; er geht da auch drauf, aber nur wenn er will.

Manchmal will er sich auf meine Decke setzen und lospischern...

Kann er es einfach nicht halten und pullert dahin, wo er gerade steht?


Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen.

::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?
 
23.11.2007
#1

Anzeige

Gast

Schau mal hier: ständiges Pullern . Dort wird jeder fündig!

schatten666

Registriert seit
22.10.2007
Beiträge
102
Gefällt mir
0
Kann er vielleicht das Wasser nicht halten???

Wenn er soviel trinkt, hast Du seine Nieren schon mal nachsehen lassen??
 

Ulrich

Gast
Lass mal seinen Urin untersuchen um eine Harnwegs- oder Blaseninfektion auszuschließen. Kann auch sein das er seit der Amputation ein Problem hat schnell genug auf´s Klo zu kommen. Hast Du das Problem mal mit Deinem TA besprochen?
 

Tweetyfloh

Registriert seit
29.09.2007
Beiträge
25
Gefällt mir
0
Seine letzte Behandlung ist jetzt eine Woche her. Da hat er immer beim Pullern und Kackamachen laut geschrien und geknurrt. Da hatte sich sein Poloch und der neu Pullerausgang etwas entzündet. Nierenwerte etc. wurden gleich mitgetestet und es ist alles in Ordnung. Ob er das Wasser nicht halten kann, kann ich leider nicht beurteilen, weil er ja auch ganz normal auf die Toilette geht.
 

Zugvogel

Gesperrt
Registriert seit
16.02.2006
Beiträge
13.480
Gefällt mir
4
Laß bitte den Harn schleunigst nochmal untersuchen!

Bei Deinem Frechdi ist bisher der Penis amputiert worden, er hatte Struvit, das sind sehr schwere Eingriffe in die Gesundheit einer Katze. Dazu kam noch die elende Angelegenheit mit dem nekrotischen Gewebe als Folge der Amputation, letzte Woche die Entzündung vom Hinterchen. Wurde das mit AB behandelt?

Das Verhalten deutet stark auf erneute Schmerzen beim Pieseln hin, etweder ausgelöst durch erneute Blasenentzündung (bakteriell?), vielleicht sogar wieder Struvit.

Welche Medikation oder Diät wurde Dir empfohlen, um diesen Krankheiten vorzubeugen?

Zugvogel
 
Zuletzt bearbeitet:

Tweetyfloh

Registriert seit
29.09.2007
Beiträge
25
Gefällt mir
0
Hab heute morgen gleich mal den Urin aufgefangen und zum TA gebracht. Die untersuchen das gleich mal komplett. Hoffentlich war es genug, letzte Woche war mit dem Urin alles in Ordnung.

Die Entzündung am Hinterchen wurde mit AB behandelt. Er hat alle zwei Tage AB bekommen.

Ich füttere von Kattovit das Urinary und von Animonda das Integra Struvit. Ich soll ihm auch noch weiterhin das Diazepam geben, damit er sich nicht so aufgeregt und entspannt.

Ich kann nicht sicher sagen, ob er Schmerzen beim pullern hat. Er macht eigentlich einen sehr entspannten Eindruck, wenn er pullert, egal, ob er in den Flur pieselt oder in die Toilette. Das einzige was mir dabei auffällt ist, dass er so komisch mit dem Schwanz puschelt.
 

Bienchen67

Registriert seit
02.06.2007
Beiträge
2.787
Gefällt mir
0
Oh Diazepam ist aber schon der Hammer meiner Meinung nach.
Kannst du es nicht mit Rescue Tropfen zum Entspannen versuchen?
Diazepam belastet doch schon sehr.
Wie oft gibst du das Diazepam ?
 

Tweetyfloh

Registriert seit
29.09.2007
Beiträge
25
Gefällt mir
0
Das gebe ich einmal am Tag 5 Tropfen. Von dem Rescue habe ich noch nicht gehört. Kann ich das in der Apotheke kaufen?
 

Zugvogel

Gesperrt
Registriert seit
16.02.2006
Beiträge
13.480
Gefällt mir
4
Wenn er Diazepam bekommt - ein verdammt harter Hammer - wirst Du nicht erkennen können, ob er Schmerzen beim Pullern hat oder nicht. Diese chemische Keule ist ein Psychopharmakon, das oft auch verhindert, seine Gefühle wie Freude und Schmerz nicht mehr leben zu können.
Soweit mir bekannt ist, macht Diazepam süchtig bei Menschen, über die Gefahr bei Tieren gibts wohl keine Publikationen oder Erfahrung, aber ausschließen möchte ich es nicht.
Sprich eindringlich mit Deinem TA darüber.
Hast Du selber schonmal Diazepam genommen, weißt Du, wie man sich damit fühlt?


Ich würde Dir dringend raten, aus dieser Therapie auszusteigen und eher auf gezielte und sorgfältig ausgewählte Bachblüten zu geben.

Seelische Traumen von schreckhaften Erlebnissen lassen sich auch vorzüglich mit Homöopathie behandeln.

Die Harnprobe wird weisen, ob der Struvit mit dem Diätfutter gut einzustellen ist, wenn nicht, dann mußt Du zusätzlich ansäuern, dazu wird Guardacid allgemein der Uropetpaste vorgezogen.
Malzpasten sind immer schädlich für Katzen, als Dauermedikation nicht geeignet.

Zugvogel
 

Bienchen67

Registriert seit
02.06.2007
Beiträge
2.787
Gefällt mir
0
Ja Rescue (auch Notfalltropfen genannt ) bekommst du in der Apotheke.
Halte ich auf jeden Fall sinnvoller als immer Diazepam.
Diazepam kann auch abhängig machen , und das finde ich nicht gut in eurem Fall.
Schreib Zugvogel mal per PN an. Sie kennt sich sehr gut damit aus.
Auch gibt es im Moment einen neuen Thread zu dem Thema.
Klickmal:wink:

Edit : Zugvogel war schneller :-)
 

Tweetyfloh

Registriert seit
29.09.2007
Beiträge
25
Gefällt mir
0
Ich würde Dir dringend raten, aus dieser Therapie auszusteigen und eher auf gezielte und sorgfältig ausgewählte Bachblüten zu geben.

Seelische Traumen von schreckhaften Erlebnissen lassen sich auch vorzüglich mit Homöopathie behandeln.

Die Harnprobe wird weisen, ob der Struvit mit dem Diätfutter gut einzustellen ist, wenn nicht, dann mußt Du zusätzlich ansäuern, dazu wird Guardacid allgemein der Uropetpaste vorgezogen.
Malzpasten sind immer schädlich für Katzen, als Dauermedikation nicht geeignet.

Zugvogel
Ok, ab heute gebe ich kein Diazepam mehr. Mal gucken, wie er heute im Laufe des Tage reagiert. Ich werde das mit den Bachblüten dann mal versuchen.

Das schreckhafte Erlebnis war sicher, dass ich ihn ja ständig in die Transportbox gesperrt habe. Ich musste ja schon kleine Fallen entwickeln, damit ich ihn da rein kriege. Ich weiß, dass das nicht schön für ihn war, aber eben doch wichtig. Ich habe die Box auch ganz aus dem Blickfeld der Racker entfernt, damit sie die nicht jeden Tag sehen müssen.

Wenn ich das Ergebnis des Test habe, weiß ich ja, ob ich das mit dem Futter richtig gemacht habe oder nicht. Ansonsten werde ich dieses Guardacid mit geben. Malzpaste hat eh noch nie gefressen.
 

Bienchen67

Registriert seit
02.06.2007
Beiträge
2.787
Gefällt mir
0
Ok, ab heute gebe ich kein Diazepam mehr. Mal gucken, wie er heute im Laufe des Tage reagiert. Ich werde das mit den Bachblüten dann mal versuchen.

Das schreckhafte Erlebnis war sicher, dass ich ihn ja ständig in die Transportbox gesperrt habe. Ich musste ja schon kleine Fallen entwickeln, damit ich ihn da rein kriege. Ich weiß, dass das nicht schön für ihn war, aber eben doch wichtig. Ich habe die Box auch ganz aus dem Blickfeld der Racker entfernt, damit sie die nicht jeden Tag sehen müssen.

Wenn ich das Ergebnis des Test habe, weiß ich ja, ob ich das mit dem Futter richtig gemacht habe oder nicht. Ansonsten werde ich dieses Guardacid mit geben. Malzpaste hat eh noch nie gefressen.
Wie lange gibst du das Diazepam schon ?
Meine Sorge ist dabei , wenn du es schon längere Zeit gegeben hast , das sich eine Abhängigkeit eingestellt hat:oops:
Durch zu schnelles Absetzen kann es dann zu Entzugserscheinungen kommen.
Kommt aber darauf an , wie lange du es schon gegeben hast.
Bei uns Menschen schleicht man so ein Medikament dann aus , und setzt nicht einfach ab.
 

Zugvogel

Gesperrt
Registriert seit
16.02.2006
Beiträge
13.480
Gefällt mir
4
Mein Entsetzen über die Gabe von Diazepam bei einer doch eher nicht ganz so tragischen Unruhe bei der Miez wird immer größer :mad:

Der TA scheint mir nicht vertrauenswürdig, dazu hat er m.E. schon zuviel therapieren müssen, was wohl nicht nötig gewesen ist:

Penisamputation: Wie heftig war die Entzündung, um einen solch massiven Eingriff zu rechtfertigen? Hätte man da nicht mit Ursachenbeseitigung viel sanfter behandeln können?

Operation: Wieso mußte es bei den Wundnähten zu Nekrose kommen?

Nervöses Lecken: Diese Erscheinung läßt sich sehr gut behandeln (vor allem an Wunden) mit juckreizstillenden Medikamenten, die Naturheilkunde bietet allerhand dafür. Wenn sie verständig eingesetzt werden, kommt es nicht mehr infolge von zuviel Lecken zu

Entzündungen der Haut: die mit Antibiotika behandelt werden. Auch da gibts wesentlich bessere Wege, der Entzündung Herr zu werden.

Unruhe: Das mit Diazepam zu behandeln, ist in meinen Augen eine Entgleisung der ärztlichen Kunst in diesem Fall.

Alles in allem hätte dieser TA nicht mehr mein Vertrauen. Eigentlich geht man zum Doc, um seinem Tier helfen zu lassen und nicht, um einen Rattenschwanz von neuen Erkrankungen nachzuziehen.

Wie stehst Du dazu, hast Du mal drüber nachgedacht, einen andren TA zu konsultieren?

Zugvogel ::?
 

Zugvogel

Gesperrt
Registriert seit
16.02.2006
Beiträge
13.480
Gefällt mir
4
Diazepam nicht abrupt absetzen, es muß ausgeschlichen werden!

Abrupt absetzen kann zu Wahnvorstellungen führen!

Zugvogel
 

Tweetyfloh

Registriert seit
29.09.2007
Beiträge
25
Gefällt mir
0
@Bienchen67

Das Diazepam gebe ich jetzt seit dem es losgegangen ist. Um genau zu sagen seit dem 31.08.2007.

Ich werde das dann langsam absetzen. Wie mache ich das am besten? Jeden Tag etwas weniger? Oder nur noch alles 2 Tage?

Fragen über Fragen...

@Zugvogel

Ich war, als es losging ja bei einer anderen TAin. Die hatte mir nur ein paar Tabletten gegeben. Es wurde dadurch ja nicht besser. Daraufhin bin ich zur TK gefahren, weil ich der Meinung war, die haben dort auch die passenden Geräte und so. Auch in der TK habe ich dann auf meinen Wunsch hin, die TAin gewechselt. Bei der ich dort zu erst war, kam mir sehr suspekt vor.

Bevor die Amputation vorgenommen wurde, wurde bei ihm ja zweimal ein Katether gelegt und die Blase gespült. Das Problem dabei war, dass er niemanden an sich rangelassen hat. Ich musste bei allen Behandlungen dabei sein. Da war er sehr ruhig und hat fast alles mit sich machen lassen.

Wie gesagt, ich habe dann innerhalb der TK die Ärztin gewechselt und promt war auch Frechdi wie ausgewechselt. Nachdem innerhalb von 3 Wochen wieder nichts mehr mit dem Pullern ging, wurde ich über die Penisamputation aufgeklärt und habe das auch noch mit einer Freundin besprochen, die im Tierheim arbeitet. Sie hat dann auch gesagt, das wäre dann wohl am besten, damit er sich nicht immer wieder quält.

Wieso es genau zu Nekrose gekommen ist, kann ich nur vermuten. Ich habe Frechdi 1 Tag nach der OP gleich mit nach Hause bekommen, weil er so unausstehlich war und keiner so richtig was an ihm machen konnte. Dann bin ich eben jeden Tag in die Klinik gefahren, damit er seine Medis bekam und die Wunde versorgt werden konnte. Ich habe zu Hause alles auf ihn eingestellt gehabt, die Streu aus den Toiletten genommen, und so ein Pullertuch reingelegt. Ich denke, ja, dass es an mir lag (Unerfahrenheit). Er hat oft versucht, daran zu lecken und ist ständig mit seinem Kragen an die Wunde gekommen. Nur konnte ich ihn leider nicht den ganzen Tag überwachen. Manchmal hab ich ihn auch mit zur Arbeit genommen, damit ich ihn beobachten konnte. Nachdem das alles so entzündet war, habe ich das jeden Tag mit Honig eingeschmiert und auch das lose Gewebe entfernt, den Rest hat dann jeden Tag die TAin gemacht.

Vielleicht habe die das Diazepam nur gegeben, damit sie ihn behandeln konnten. Kann ich leider nicht einschätzen.

Ich hatte zwischenzeitlich auch das Vertrauen gegenüber der TAin angezweifelt, doch im Endeffekt konnte sie ihm helfen und Frechdi hat sogar Vertrauen zu ihr gefasst und sogar mit ihr gekuschelt. Da wollte ich ihm es auch nicht antun, jemand anderen aufzusuchen.

Das mit den TAen hier ist so ne Sache. Ich habe da nicht so viel Vertrauen in die. Vor knapp 3 Jahren ist meine Susi gestorben. Sie war erst 10 und eine Handaufzucht. Ich habe sehr an ihr gehangen und von einem Tag auf den anderen ist sie krank geworden. Bei drei verschiedenen Ärzten war ich und keiner hat das Problem mit den Nieren erkannt. Erst als ich in die TK gefahren bin, konnte die Krankheit festgestellt werden. Nur war es das leider schon zu spät und zwei Tage später musste ich meine kleine Maus einschläfern lassen.

Ich habe das Gefühl, hier gibt es nur noch alte TA´s, die vielleicht schon sehr eingefahren sind in ihrer Behandlungstechnik und Neuem gegenüber nicht sehr offen sind.
 

Bienchen67

Registriert seit
02.06.2007
Beiträge
2.787
Gefällt mir
0
Jeden Tag etwas weniger , erscheint mir etwas zu schnell.
Ich würde wenn auf jeden 2. Tag etwas weniger geben , und dann auch nicht gleich einen ganzen Tropfen weniger , sondern etwa einen halben.
Denke es wird schwierig zu dosieren sein , oder?
Jedenfalls sollte man langsam ausschleichen.
 

Zugvogel

Gesperrt
Registriert seit
16.02.2006
Beiträge
13.480
Gefällt mir
4
Hi Tweetyfloh,

es ist schlimm, was Dein armer Schatz an Behandlungen hat über sich ergehen lassen müssen, auch, weil die Ärzte sich vielleicht zuwenig fortbilden ::?

Was genau war der Grund der Penisamputation, etwa Struvit? Nach mehrmaligem Spüler der Blase per Katheter (äußerst unangenehm, nach der Behandlung noch mehr als während), hätte doch mindestens einer drauf kommen müssen, daß der Harn regelmäßig zu untersuchen ist, um weitere Entzündungen und Verstopfungen des Penis' zu vermeiden und somit auch die Amputation.

Wenn Dein Kleiner so unzugänglich ist bei einer Untersuchung und Behandlung, hätte er besser leicht sediert werden können, anstatt dieses sehr starke Psychoparmakon zu geben. Seit August kriegt er das schon - meine Güte! Ich hab keine Worte für mein Entsetzen.
Ich fürchte, das wird mit dem Ausschleichen eine schwere Zeit für Euch beide. Ich an Deiner Stelle würde es mit einer klassischen homöopathischen begleitenden Behandlung machen. Die Wahrscheinlichkeit, den Kater wieder zu einem heiteren und unbeschwerten Gemüt zu kriegen, ist hoffentlich nicht ganz geschwunden.

Wenn Du - in Selbstanklage - schreibst, daß Du unerfahren warst in der Behandlung der Nekrose, dann ist das nur zum Teil gerechtfertigt. Jeder verantwortungsbewußte Tierarzt gibt bei solchen Krankheiten auch Verhaltensregeln mit, die einem in der ungewohnten Lage weiterhelfen.

Bitte setz Dich umgehend mit dem Arzt in Verbindung, der das Diazepam verordnet hat und frag ihn nach den Modalitäten des Ausschleichens, ich kann Dir da leider nicht weiterhelfen.

Jetzt wird der Urin untersucht, wirst hier sicher mitteilen, wie das Ergebnis ist. Hoffentlich sind alle Werte negativ, das heißt, daß keine behandlungsbedürftigen Auffälligkeiten da sind.

Aber dann wäre ein Blutbild erforderlich, um vor allem die Leber- und Nierenwerte ja nicht aus dem Aug zu verlieren. Hat Deine Maus denn Niereninsuffizienz?

Besorge Dir so schnell wie möglich Notfalltropfen in der Apotheke, bestehe auf den Original Nelson-Bach! Hol auch gleich noch eine zusätzliche 'Augentropfenflasche' 10 ml oder 20 ml, die mit Pipette. Darin machst Du daheim eine Mischung: 2 Tropfen von dem Notfall zu 10 ml Wasser. Träufel so oft es geht, dem Schatz davon ein-zwei Tropfen auf den Kopf, auf die Stirn (sanft einreiben in Uhrzeigersinn) und überall dort, wo er intensiv behandelt wurde. Alles sehr sanft, sehr liebevoll, sehr ruhig.

Nimm selber auch von den Tropfen, immer mal wieder 4 unter die Zunge und im Mund zergehen lassen.

Der Thread ist noch nicht zu Ende, wir werden uns weiter austauschen, ja?

Deiner Plüschmaus wünsche ich viele, schmerzfreie und gesunde Zeit, mein Herz ist bei Euch!

Zugvogel
 

Nadua

Registriert seit
13.05.2004
Beiträge
4.125
Gefällt mir
1
Bitte setz Dich umgehend mit dem Arzt in Verbindung, der das Diazepam verordnet hat und frag ihn nach den Modalitäten des Ausschleichens
Schliesse mich, auf eigene Faust sollte man da nicht experimentieren.

Bei Menschen wird empfohlen, die Diazepam-Tagesdosis um höchstens 1mg pro Woche zu reduzieren. Also wenn man bei 5mg pro Tag war, gibt man eine Woche lang nur noch 4mg pro Tag, die nächste Woche dann nur 3mg pro Tag, usw.

Man wird das NICHT eins zu eins auf Katzen umsetzen können - darum nochmal: bitte vorher unbedingt Rücksprach mit dem Arzt halten - aber es zeigt zumindest, dass man beim Absetzen an mehrere Wochen denken sollte und nicht an Tage.

Die Unsauberkeit kann mehrere Ursachen haben. Entweder erneute organische Probleme/Schmerzen, oder "psychisch" bedingt (Stressreaktion), oder es ist eine Nebenwirkung des Diazepam. Valium entspannt alle Muskeln, auch die, mit denen man die Blase bzw. den Harnabgang kontrolliert.

Ich drücke sämtliche Daumen, dass es Frechdi bald besser geht!
 

Tweetyfloh

Registriert seit
29.09.2007
Beiträge
25
Gefällt mir
0
Oh man, ich merke schon, da hab ich wohl so einiges versäumt, nachzufragen und mich besser zu informieren.

Hab heute noch mal mit der TAin gesprochen und sie sagte dann, wie ihr schon sagtet, langsam. Jede Woche einen Tropfen weniger. Und dabei gut beobachten, wie er sich so verhält.

Wir haben jetzt schon so viel hinter uns, DAS WERDEN WIR AUCH NOCH SCHAFFEN!!!

Außerdem hat er ja noch sein Brüderchen, welcher ihn jeden Tag beschmust und mit ihm tobt und viel Quatsch macht.

Eigentlich ist Frechdi sehr lebhaft und stellt viel Unsinn an. Also so ne richtige Wesensveränderung oder so, habe ich nicht an ihm festgestellt. Das einzige woran ich die Angst ein wenig erkenne ist, dass er sich morgens immer unterm Tisch versteckt, weil er sicher denkt, es geht zur TAin. Aber so langsam legt sich das auch und wenn er dann gemerkt hat, wir fahren nicht da hin, kommt er auch schon wieder angeflitzt und kämpft mit Schnurri.

Das mit den Tropfen werd ich gleich Mo in die Wege leiten. Nur eine Frage hab ich da: Warum soll ich die Tropfen nehmen? Ich weiß, ist sicher ne total blöde Frage...
 

Zugvogel

Gesperrt
Registriert seit
16.02.2006
Beiträge
13.480
Gefällt mir
4
Du selber wirst dann gelassener, wenn Du hektisch bist, kommst Du besser zur Ruhe zurück. :wink:

Zugvogel
 
Thema:

ständiges Pullern

ständiges Pullern - Ähnliche Themen

  • Ständige Blasenentzündung

    Ständige Blasenentzündung: Hallo liebe Foris! Ich habe ein Problem. Bei einer meiner Katzen (7 Jahre) wurde vor längerer Zeit und nachdem sie häufiger Blasenentzündungen...
  • Ständig Blasenentzündungen, Verdacht auf Blasenkrebs, ich weiß nicht mehr weiter!! :(

    Ständig Blasenentzündungen, Verdacht auf Blasenkrebs, ich weiß nicht mehr weiter!! :(: Hallo, ich habe mich eben hier angemeldet in der Hoffnung dass mir der eine oder andere unter euch vielleicht mit seinen Erfahrungen...
  • weisser Ausfluss und staendiges lecken.

    weisser Ausfluss und staendiges lecken.: Gruess euch ihr lieben Leutchen! Habe wieder mal eine Frage an euch weil ich schon seit Jahren hier immer viele gute Antworten bekomme!::j Nun...
  • ständiges Schwanken des pH

    ständiges Schwanken des pH: Ich hatte das Gefühl, dass alles sich nun eingependelt hat. Mit Nafu von Mac´s und Guardacid 2 morgens, 1 abends. Habe so alle 2 Wochen...
  • Ständige Blaseninfektionen? Das ist der Grund

    Ständige Blaseninfektionen? Das ist der Grund: Hallo zusammen, ich schreibe heute mal, da ich feststelle dass das Problem wohl ein sehr GROSSES ist und ich nicht alleine bin damit.... und um...
  • Ähnliche Themen
  • Ständige Blasenentzündung

    Ständige Blasenentzündung: Hallo liebe Foris! Ich habe ein Problem. Bei einer meiner Katzen (7 Jahre) wurde vor längerer Zeit und nachdem sie häufiger Blasenentzündungen...
  • Ständig Blasenentzündungen, Verdacht auf Blasenkrebs, ich weiß nicht mehr weiter!! :(

    Ständig Blasenentzündungen, Verdacht auf Blasenkrebs, ich weiß nicht mehr weiter!! :(: Hallo, ich habe mich eben hier angemeldet in der Hoffnung dass mir der eine oder andere unter euch vielleicht mit seinen Erfahrungen...
  • weisser Ausfluss und staendiges lecken.

    weisser Ausfluss und staendiges lecken.: Gruess euch ihr lieben Leutchen! Habe wieder mal eine Frage an euch weil ich schon seit Jahren hier immer viele gute Antworten bekomme!::j Nun...
  • ständiges Schwanken des pH

    ständiges Schwanken des pH: Ich hatte das Gefühl, dass alles sich nun eingependelt hat. Mit Nafu von Mac´s und Guardacid 2 morgens, 1 abends. Habe so alle 2 Wochen...
  • Ständige Blaseninfektionen? Das ist der Grund

    Ständige Blaseninfektionen? Das ist der Grund: Hallo zusammen, ich schreibe heute mal, da ich feststelle dass das Problem wohl ein sehr GROSSES ist und ich nicht alleine bin damit.... und um...
  • Top Unten