Spülen der Stirnhöhle

Diskutiere Spülen der Stirnhöhle im Infektionskrankheiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo Fories, ich habe eine Katze die hat seit Mai bakteriellen Schnupfen. Hier die Behandlung in Kurzform: Etliche Male Ab der Schnupfen ging...

Grace1

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Hallo Fories,

ich habe eine Katze die hat seit Mai bakteriellen Schnupfen.
Hier die Behandlung in Kurzform:

Etliche Male Ab der Schnupfen ging weg, kam aber immer wieder
nach absetzen des Ab.

Virustest (PCR) auf 4 Erreger als Augen und Nasenabstrich
negativ

Uni Besuch Ct und Spiegelung wurde festgestellt, dass eine
massive Destruktion der Conchen bestand. Kein Fremdkörper in der Nase.
Gewebeuntersuchung aus der Schleimhaut und Lymphknoten ergab, es ist kein Pilz und kein Krebs.

Auffällig ist, das die Katze es nur links hat, die rechte Seite ist ok.

Jetzt nimmt die Katze seit 4 Wochen Ab und hat immer noch
Nasenausfluss. Wir inhalieren seit einer Woche 2x am Tag.
Es ist zwar besser aber nicht weg.

Jetzt wurde der Vorschlag gemacht der Katze die Stirnhöhle
und die Nasennebenhöhlen mit einer antibiotischer Lösung zu
spülen. Habe ein bißchen Angst vor dem Eingriff. Erfolgsgarantie gibt es keine.

Ich wollte mal hören, ob jemand soetwas schon mal machen lassen
hat? Und mit welchem Erfolg.

Viele Grüße
Grace1
 
02.12.2007
#1

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Gast

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Barbarossa

Barbarossa

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Uni Besuch Ct und Spiegelung wurde festgestellt, dass eine
massive Destruktion der Conchen bestand.
Hallo Grace,

was ist eine massive Destuktion der Conchen?

Diese Spülung, bei der die Stirnhöhe aufgemeißelt wird und Schläuche gelegt werden, hat mir mal ein TA vorgeschlagen. Ich sollte dann täglich mehrmals zu Hause spülen, ich glaube 2 Wochen sollte diese Marter dauern - ohne Aussicht auf Erfolg. Ich habe abgelehnt. Ist bei dir das Vorgehen ähnlich???

Moritz schnieft hin und wieder immer noch, aber so schlimm wie 2001, als ich ihn in verschiedene Kliniken brachte, ist es zum Glück längst nicht mehr. CT, Rhinoskopie und sämtliche Untersuchen waren ohne Ergebnis, allerdings wurde auch keine bakterielle Infektion festgestellt. Einer der TÄ verstieg sich in die Annahme, dass Moritz eine Allergie hat. Klar, die ist am schlimmsten im November/Dezember, direkt nach Spaziergängen an frischer Luft...

Heute gehe ich davon aus, dass die TÄ übersehen haben, dass die Nasenscheidewand oder irgendein Knorpel durch Misshandlung deformiert sind. Seit 3 oder 4 Jahren sieht man nämlich, dass sein Näschen verwachsen ist und es bei Druck einseitig leicht nachgibt.
 

Yael

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Ich habe noch nicht gehört, dass das bei einer Katze gemacht wurde. Man braucht eine Narkose, denn das ist sehr schmerzhaft. Ich hatte es damals auch bei meiner Fritzi überlegt. Der Tierarzt sagte mir, dass aber oft die Schleimhaut so angegriffen ist, dass der Erfolg nicht von Dauer ist. Ich versuche es seitdem mit Antibiotika (zwei- bis dreimal im Jahr) und inhalieren. Jetzt geht es schon seit fünf Jahren bei ihr. Allerdings bekommt Fritzi jetzt manchmal leichtes Nasenbluten, aber es geht ihr trotzdem gut.

Yael
 

Grace1

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Hallo,

also ich habe die Bilder aus der Nase gesehen. Es ist eine Wulst
mit Bläschen. Ganz am Anfang als ich die Katze von der Züchterin geholt
habe, habe ich ein Antibiogramm machen lassen und da waren es
Staphylokkoken. Misshandelt wurde diese Katze nicht und eine Allergie
wäre beidseitig.

Beim letzten Antibiogramm (unter Ab) wurden keine Bakterien festgestellt.
Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.

Man hat mir erklärt, das bei der Katze in der Stirnhöhle ein Hohlraum ist,
der nicht durchblutet wird. Somit erreicht man die Bakterien mit dem Ab
nicht.

Es wird ein Loch in die Stirnhöhle gebohrt und dann die Flüssigkeit durchgespült. Nicht aufgemeißelt.

Hmh, weiss ja auch nicht, aber auf Dauer Ab ist auch nichts.
Und sobald ich es absetze wird es schlimmer und sie steckt
mir die anderen Katzen an.

Viele Grüße
Grace1
 

Grace1

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Hallo

die Katze hat links einen großen Hohlraum und die Conchen
(Knochen) in der Schleimhaut und die Nasenscheidewand (Konnte
man nicht genau erkennen) sind zum Teil zerstörrt. Die Schleimhaut
regeneriert sich, aber die Knochen (logisch) nicht.

Sie hat zum Teil nach dem Inhalieren auch ein wenig Nasenbluten,
das hatte sie aber ohne Ab schlimmer.

Viele Grüße
Grace1
 

Zugvogel

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Wie sich gezeigt hat, sind die eingesetzten AB wirkungslos, sie scheinen sogar immer kontraproduktiver zu werden. Mit dieser Erfahrung würde ich auf keinen Fall eine Stirnhöhlenspülung machen lassen und schon garnicht mit Antibiotika.

Mein nächster Gang ginge zu einem THP oder Homöopathen, die hoffentlich nicht nur Symptombekämpfung machen, sondern auch die Ursache angehen und somit das Leiden heilen können.

Es ist natürlich prächtig, all diese Untersuchungergebnisse zu haben, aber mag der Diagnostiker noch so gut sein, zum Heilen bedarf es zusätzlich eines Therapeuten von gleicher Güte.

Wie hat die arme Miez all diese Untersuchungen überstanden? Ein Zuckerschlecken war das gewiß nicht.

Bis die nächste Therapie feststeht, könntest Du der Miez mal Salbeidampfbad machen, evtl etwas naturreines Salz noch dazu.
Die Nasenflügel hin und wieder mit einem kleinen Tropfen verdünnter Calendulaessenz betupfen, von außen.

Zugvogel
 

Grace1

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Hallo Zugvogel,

wir haben nicht nur Ab gegeben. Sondern sie hat Selicea + Engystol+
Zylexis bekommen. Dann habe ich zwischenzeitlich das Ab nicht gegeben
und ihr Sulfur D6 20 Tage zum Ausleiten gegeben. Ich habe auch
Kollidiales Silber ausprobiert über 5 Tage.

Ich bin nicht stolz auf diese Untersuchungsergebnisse (mal abgesehen von den Kosten). Wenn mir jemand helfen könnte, die Katze ohne Ab
ohne das riesige Brocken (dann wieder) aus der Nase fliegen,
Nasenbluten etc stabil zu kriegen und ihr zu helfen.....
dann wäre ich glücklich. Denn das ist alles was ich will.

Sie verträgt Ab sehr gut, hat also keine Darmprobleme und ist
auch sonst topfit. Frisst spielt hat kein Fieber.

Sie hat alle Untersuchungen gut überstanden.

Ich inhaliere zur Zeit mit Kochsalzlösung 2x am Tag 15 min
und bin um jeden Tipp dankbar.

Viel Grüße
Grace1
 
Barbarossa

Barbarossa

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Hallo Grace,

ob aufbohren oder aufmeißeln, war mir völlig einerlei. Ich habe die CT-Aufnahmen noch hier, weiß also jetzt, was Conche sind. Wir reden also vom selben Eingriff. Ich habe diese Möglichkeit jedoch ganz schnell aus meinem Denken verbannt. Und ich meine auch, wenn AB bis jetzt keinen langfristigen Erfolg bringt, wird auch durch lokale, schmerzhafte Spülungen nichts erreicht.

Du hast aber zum Glück noch andere Möglichkeiten. Wenn zwei natürliche Mittel nicht angeschlagen haben, ist das kein Zeichen, dass Homoöpathie nicht hilft. Es ist zwar schön, dass deine TÄ auch für alternative Methoden offen ist, jedoch kann sie keinen befähigten THP ersetzen. Der wird zuerst entgiften, das geeignete Konstitutionsmittel finden müssen und dann auf sanfte Weise Linderung schaffen.

Ich hoffe, deiner Katze geht es bald ohne diesen Eingriff wieder viel besser!
 

Grace1

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Ja natürlich habt ihr Recht.

Kann mir jemand einen guten Tierheilpraktiker empfehlen?

Ich wohne im Raum Frankfurt.

Bin für jede Empfehlung dankbar.

Ich habe auch ein Problem mit diesem Eingriff. Sonst hätte ich es
schon machen lassen.

Viele Grüße
Grace1
 
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Barbarossa

Barbarossa

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Da wohne ich auch. Leider habe ich mit den THP hier in der Gegend keine solchen Erfahrungen gemacht, dass ich dir einen empfehlen könnte.

Ich schick dir mal eine PN :wink:!
 

Grace1

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Hallo Barbarossa
ja mach das.:lol:

Viele Grüße

Grace1
 

carloS

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Hallo Grace,

wir haben einen Siam-Kater mit einem ähnlichen Krankheitsbild und bei ihm wurde ein solche Spülung, allerdings ohne Eingriff in die Stirnhöhle, gemacht.

Ohne etwas verallgemeinern zu wollen kann ich aufgrund unserer Erfahrung nur raten, sehr sorgfältig abzuwägen, ob dieser Eingriff wirklich unumgänglich ist.

Bei unserem Kater traten schwere Nebenwirkungen auf, wahrscheinlich infolge einer Allergie. Es wurde mit einer jodhaltigen Lösung gespült, später habe ich im Internet eher zufällig mitbekommen, dass Siamesen oder evtl. auch Pointkatzen allgemein häufiger auf Jod reagieren sollen.

Dadurch ging es ihm im Anschluss an diese Spülung schlechter als je zuvor, er schien furchtbare Schmerzen zu haben und dann bekam er Nasenbluten. Mit Einsetzen des Nasenblutens liessen sie Schmerzen augenscheinlich nach. Es hat sehr lange gedauert, bis er sich von dieser Prozedur wieder erholt hat. Ob es ohne diese allergische ? Reaktion geholfen hätte, kann ich leider nicht sagen.

Empfehlen kann ich die Uni-Klinik Leipzig, Prof. Dr.Oechtering.
Dort ist man auf die Chirurgie von Nasendeformationen bei Brachyzephalie ( die kurzen Gesichter von z.B. Möpsen und Persern) spezialisiert und man hat jegliches technische Gerät für Diagnostik und Therapie, was natürlich auch den "Langnasen" mit Problemen in diesem Bereich zugute kommt. Allerdings brauchst Du eine Überweisung durch den Haus-Tierarzt.

Unser Kater wurde zwar dort auch nicht operiert, weil man in seinem Fall befürchten muss, dass jegliche invasive Maßnahme zu abermaliger und womöglich noch stärkerer Gewebeneubildung führt.
Aber WENN eine Operation möglich und ratsam wäre, dann ist das wirklich die "erste" Adresse. Unser Kater wurde übrigens mit der Therapie-Empfehlung 3xtäglich Inhalieren mit NaCl entlassen. Es wirkt keine Wunder, aber es lindert sehr. Desgleichen hat die homöopathische Konstitutionsbehandlung ( durch meinen Human - Homöopathen, daher kann ich Dir leider keine Empfehlung diesbezüglich geben ) sehr dazu beigetragen, den Zustand auf einem lebenswerten Niveau zu stabilisieren.
(AB brauchen wir trotzdem ca. alle 3 Monate, aber das empfinde ich nicht als Widerspruch ).


EDIT:
P.S. Ein negatives Antibiogramm muss nicht immer bedeuten, dass tatsächlich keine Bakterien vorhanden sind. Unser Ignatz hat teilweise riesige, eindeutig eitrig-tingierte Brocken herausgerotzt und das Antibiogramm wurde nicht einmal gemacht, um Erreger nachzuweisen, sondern nur, um die Sensibilität auszutesten und es war NICHTS nachweisbar. Unter AB ging das eitrige Gerotze dann trotzdem weg.
Soviel zu dem Rätsel, aber auch hier, ich möchte das bitte nicht als Verallgemeinerung verstanden wissen, sondern nur auf die Möglichkeit hinweisen, dass es auch mal so sein KÖNNTE.


LG
Marion
 
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Grace1

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Hallo Marion,

vielen Dank für diesen Beitrag. Ich war zum CT und Nase spülen in der
Uni Giessen.Die haben mir auch den Vorschlag gemacht ,die Stirnhöhle zu spülen, aber wie gesagt, habe ich ein Problem damit.


Dort ist wohl ein Hohlraum, der nicht durchblutet ist und somit erreicht
man diese Bakterien mit Ab nicht. Mein Ta meinte, er hätte das schon
öfter gemacht und das wir bei Menschen auch gemacht. Wäre nicht so schlimm.
Nach absetzen des Ab fliegen auch diese riesen Brocken mal grünlich
oder gelblich und es ist ansteckend.Denn sie hat mir schon eine
Katze agesteckt. Komisch finde ich, dass sie das seit Mai hat und da
gerade mal 4 Monate alt war. Und dann ist die ganze Sache nur links.

Ich bin so verzweifelt und sie tut mir so leid. Durch das inhalieren
habe ich das Gefühl, das sich da was löst, kann aber auch nur Einbildung
sein.

Habe mitterlerweile ein Adresse von einem Tierheilpraktiker,
wenn auch nicht hier im Frankfurter Raum, den ich bereits
angemailt habe.

Liebe Grüße
Grace1
 

Zugvogel

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Ich bin so verzweifelt und sie tut mir so leid. Durch das inhalieren
habe ich das Gefühl, das sich da was löst, kann aber auch nur Einbildung
sein.
Dann mach das mit dem Inhalieren weiter, irgendwann wird sich rausstellen, ob es tatsächlich wirkt oder nur der Wunsch der Vater der Feststellung ist.

Womit inhalierst Du?

Ist Deiner armen Miez das inhalieren lästig oder gar verhaßt?

Zugvogel
 

Grace1

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Hallo Zugvogel,

sie inhaliert mit Kochsalzlösung die ich in einen Pariboy gebe und dann
ein Handtuch über den Kennel.

Das erst Mal hat sie den Transportkennel abgerissen und darin getobt.
Sie hatte wahrscheinlich wahnsinnige Angst.

Mittlerweile liegt sie darin und döst. Sie lässt sich ohne zu wehren
reinsetzen und bleibt meist in dem Dampf noch etwas sitzen, wenn ich
den Kennel öffne.Von daher meine ich, es tut ihr gut.

Ich bleibe immer bei ihr und rede beruhigend auf sie ein, sodass
sie keine Angst mehr hat.

Bin mal gespannt wann sich der Tierheilpraktiker bei mir meldet.

Viele Grüße
Grace1
 

carloS

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Mein Ta meinte, er hätte das schon
öfter gemacht und das wir bei Menschen auch gemacht. Wäre nicht so schlimm.
Nach absetzen des Ab fliegen auch diese riesen Brocken mal grünlich
oder gelblich und es ist ansteckend.Denn sie hat mir schon eine
Katze agesteckt. Komisch finde ich, dass sie das seit Mai hat und da
gerade mal 4 Monate alt war. Und dann ist die ganze Sache nur links.

Ich bin so verzweifelt und sie tut mir so leid. Durch das inhalieren
habe ich das Gefühl, das sich da was löst, kann aber auch nur Einbildung
sein.

/quote]


Hallo Grace,

sei nicht verzweifelt.

Das was Du da beschreibst, erinnert mich so sehr an unseren Ignatz, bei ihm war diese Stirn-Nebenhöhlengeschichte, ebenfalls einseitig, auch schon mit 5 Monaten aufgetreten oder sogar früher - wir vermuten, dass es beim Züchter "anbehandelt", aber eben nicht ausbehandelt worden ist. Aber er lebt und freut sich dran auch wenn er immer wieder mal seine "Durchhänger hat und ist jetzt 4 1/2 Jahre alt !

Aber ich kann Dich verstehen, wir waren auch verzweifelt und dachten manchmal, wir würden ihn verlieren oder könnten ihm dieses Leben nicht mehr länger zumuten..........er hatte sich durch Lungen- Komplikationen und dem daraus resultierenden erhöhten Atemwiderstand sogar im Alter von einem Jahr eine HCM zugezogen - aber selbst die ist zum Stillstand gekommen.

Unsere TÄ, die ihm im übrigen das Leben gerettet hat, weil sie seine HCM so schnell erkannte und der ich weiterhin vertraue wie sonst noch keinem TA, war auch der Meinung, dass diese Spülung zwar unangenehm, aber sonst keine "große" Sache sei. Sie hat das bei ihrem eigenen Hund, der eine zertrümmerte Nase hatte, wohl sehr oft gemacht.
Ich kann nur von unserem Einzelfall berichten, aber wenn Du schon so ein komisches Bauchgefühl hast, solltest Du vlt. wirklich darauf hören ::? .

Wir haben hier 4 Katzen, und leider haben sich über die Jahre selbst die Freigänger, die nicht sehr viel Kontakt mit dem "Seuchenträger" haben, angesteckt. Der Rotz fliegt einfach überall herum und selbst wenn er nicht immer infektiös ist, irgendwann passierts.... Aber es lässt sich bei den 3 anderen halbwegs beherrschen, sie sind ja ansonsten gesund und haben keine Nasen-Deformationen, die das Ganze aufrecht erhalten würden.
Mit Zylexis lässt sich das Immunsystem meistens soweit anregen, dass sie schnell wieder auf dem Damm sind, wenn sich was zeigt. Tränende Äuglein oder Halsweh sind leider nicht immer vermeidbar, aber so schlimm wie bei Ignatz wird es bei ihnen nicht.

Dass sich mit dem Inhalieren was löst, ist sicher keine Einbildung. Wir beobachten es ja schon lange. Ich bin so schlecht im Links einstellen, das I-Net ist nicht wirklich meine Welt, aber ich kann Dir berichten, in der Apotheken-Umschau vor einiger Zeit über Forschungs-Ergebnisse beim Menschen gelesen zu haben, wonach NaCl -Inhalationen nicht nur den Schleim verflüssigen, sondern auch die Bakterien-und Viren-Konzentration im Sekret nachweislich senken.

Im Sommer ist es nicht so leicht, aber wenn es kalt ist, geht unser Ignatz inzwischen ganz von selbst in seine "Sauna" und lässt sich durchwärmen, obwohl er am Anfang einen wirklichen Horror davor hatte.

Apropos: Ich glaube, ich muss ihn wieder aus der Box lassen.........

LG
Marion
 

Zugvogel

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Ich wollte mal einen Artikel der Apotheken-Umschau hier im Forum reinsetzen, doch um Schwierigkeiten zu vermeiden, hab ich vorsichtshalber bei der Redaktion um Hinweise zum Copyright gefragt.

Sie erlauben es nicht. Lapidare Antwort: dann sollen sich Intressierte das betreffene Heft besorgen :oops:

Erlaubt ist allerdings, einzelne Artikel abzuschreiben und als Text genau hier im Forum zu veröffentlichen, das widerspricht keiner Vorschrift.

Tja, Sachen gibts...

Zugvogel
 
Thema:

Spülen der Stirnhöhle

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